DE2540162A1 - Verfahren zur herstellung eines mineralischen bindemittels und anlagen zu seiner herstellung - Google Patents
Verfahren zur herstellung eines mineralischen bindemittels und anlagen zu seiner herstellungInfo
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Description
Gosudarstwennyj wsesojusnyj 9- September 1975
projektnyj i nautschno-issle- RZ/B
dowatelskij institut zement- P 61 979
noj promyschlennositi
"GIPROZEMENT",
Leningrad/UdSSR
VERi1AHEEi ZUR GEWIMUIiG EINES MINERALISCHEN
BINDEMITTELS UND ANLAGEN ZU SEINER HERSTELLUNG
die
Die Erfindung bezieht sich auf/Herstellung von Baumaterialien,
genauer auf Verfahren zur Gewinnung mineralischer Bindemittel und auf Anlagen zu ihrer Herstellung.
Gegenwärtig ist <bekanntj>ein thermisches
Verfahren zur Gewinnung mineralischer Bindemittel, insbesondere von Portlandzement^ bei dem das
mineralische Bindemittel durch Brennen;beziehungsweise Sintern
einer entsprechenden Rohstoffmischung in einem Brennofen
mit nachfolgendem Mahlen des angefallenen Sintergutes gewonnen wird. Die Hauptnachteile dieses Verfahrens
sind: seine lange Dauer - in der Regel dauert der Prozeß mindestens einige Stunden - sowie ein bedeutender Brennstoffverbrauch,
der zur Erreichung ausreichend hoher Tempera-
60981 3/0765
türen in den öfen erforderlich ist. Normalerweise beträgt
die maximale Temperatur in den öfen 1400-15000O.
In letzter Zeit wurde ein Verfahren zur Gewinnung
von mineralischer Bindemittel, insbesondere/ For tiand zement,
(bekannt^durch Einwirkung/auf eine entsprechende Rohstoffmischung^mit
ionisierender Strahlung^ zum Beispiel, mit einem Elektronenstrom/i Wie aus der DL-PS 684-51
zu ersehen ist, wird dieses Verfahren unter Bedingungen des
einer «.-^
Hochvakuums bei/Bewegung des Materials /im Selbstfluß auf
ein
schief auf gestellten Ebenen ohne/Vermischen f senkrecht zum
Elektronenstrom^Lurchgeführt.
Der Vorteil dieses Verfahrens gegenüber dem thermischen besteht darin, daß es keinen Brennstoffaufwand erforderlich,
macht. Gleichzeitig weist es aber den Nachteil auf, der in der ungleichmäßigen Bearbeitung des !»materials
sowie darin besteht, daß es nicht möglich ist, die Elektronenenergie vollständig zu nutzen.
Bekannte Anlagen zur Gewinnung mineralischer Bindemittel gemäß dem obengenannten Verfahren enthalten eine hermetisch
abgedichtete Kammer , die in ihreu oberen Teil
eine
eine Beschickungseinrichtung und im unteren TeiV Entleerungsauf
we ist
einrichtung / . Innerhalb der Kammer sind zwei aneinander
einrichtung / . Innerhalb der Kammer sind zwei aneinander
stossenfe, schräg aufgestellte Fließrinnen eingebaut, in
denen sich das zu bearbeitende Material - Ausganäsrohstoff-
den mischung - im Selbstfluß bewegt. Über/frließrinnen ist eine
609813/0765
Quelle eiwrionisierenden Strahlung, meistens eine Quelle eines
Elektronenstroiiies montiert, der vorwiegend senkrecht
in bezug auf das zu bearbeitende (bestrahlende) Material emittiert wird (siehe CL-PS 68 451).
Der Hauptnachteil dieser Anlagen besteht darin, daß darin kein Vermischen des Materials vorgesehen ist,
hinsichtlich der
die Anlage/ Schichtstärke sehr empfindlich ist und die konstruktiven Elemente der zerstörenden Einwirkung der ionisierenden Strahlung ausgesetzt sind.
die Anlage/ Schichtstärke sehr empfindlich ist und die konstruktiven Elemente der zerstörenden Einwirkung der ionisierenden Strahlung ausgesetzt sind.
Bekannt sind ebenfalls Anlagen zur Bearbeitung
verschiedener !materialien mit Hilfe eier ionisierenden
Strahlung, die eoenfalls eine hermetisch abgedichtete Kammer
enthalten , innerhalb der ein horizontales Transportband angeordnet wird, das die Fortbewegung des zu bearbeitenden
Materials in der Arbeitskammer sichert, sowie eine Quelle ei nes
Stromes beschleunigter Elektronen angeordnet ist, die
derart
unter deia Transportband / aufgestellt ist , daß der Elektronenstrom
senkrecht zur Arbeitsfläche des Transportbandes gerichtet ist (siehe US-PS 2887584).
Der Hauptnachteil dieser Anlagen beuteht darin, daß das Material
in denselben ungleichmäßig bearbeitet wird.
Das Ziel dieser Erfindung war die .Beseitigung der
Kachüeile der bekannten Verfahren zur Gewinnung minerali-
der
scher Bindemittel und /Anlagen zu ihrer Herstellung.
scher Bindemittel und /Anlagen zu ihrer Herstellung.
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Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren zur Gewinnung mineralischer Bindemittel durch Einwirkung
eines Bündels beschleunigt;er Elektronen zu entwickeln,
bei dem eine gleichmäßige Verteilung des materials mit dem
Elektronenstrom über das gesamte Volumen gesichert wird, sowie Anlagen zur Durchführung dieses Verfahrens zu entwickeln.
Die gestellte Aufgabe wird dadurch gelöst, daß erfin .-
der
dun^sgemäß bei Gewinnung mineralischer Bindemittel mittels Einwirkung eines Bündels beschleunigter Elektronen auf eine voxiier zerkleinerte,kontinuierlich zugeführte Rohstoffmischung der Höhstoifstrom entgegen dem Elektronenstrosi des Bündels gerichtet und unmittelbar in diesem Bündel vermischt wird.
dun^sgemäß bei Gewinnung mineralischer Bindemittel mittels Einwirkung eines Bündels beschleunigter Elektronen auf eine voxiier zerkleinerte,kontinuierlich zugeführte Rohstoffmischung der Höhstoifstrom entgegen dem Elektronenstrosi des Bündels gerichtet und unmittelbar in diesem Bündel vermischt wird.
Ein derartiges Verfahren erlaubt es, das LIaterial gleichmäßiger
zu bearbeiten, die Energie des Elektronenbündels
vollständiger zu nutzen und die Konstruktionselemente der Ander
lage vor/zerstörenden Einwirkung der Sti'ahlung zu schützen.
lage vor/zerstörenden Einwirkung der Sti'ahlung zu schützen.
Die erfindungsgemäße Anlage zur Verwirklichung dieses Vex'fahrens (zur Gewinnung mineralischer Bindemittel), be—
stehend aus einer hermetisch abgedichteten Reaktionskammer
für
mit einer Quelle/beschleunigte Elektronen und einem Transportband
für die Zuführung des Rohstoffgemisches in die Kammer
in
'die Zone der Bestrahlung weist einen innerhalb der Reaktionskammer
am Austritt einer Transporteinrichtung angeordneten Trichter auf, der koaxial zur Quelle der beschleunigten
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25401B?
Elektronen aufgestellt ist, die seitens der Austrittst öffnung
des Trichters angeordnet ist, innerhalb dessen mindestens ein Vermischungselement mit der Möglichkeit rier Drehung
angeordnet ist, das eine gleichmäßige Verteilung des zu bearbeitenden Gemisches in der Bestrahlungszone sichert.
Der Trichter ist vorzugsweise so aufzustellen, daß er
sich
mit seinem/verengenden Teil auf das Bündel der beschleunigten
mit seinem/verengenden Teil auf das Bündel der beschleunigten
Elektronen gerichtet ist.
In einer anderen Anlage zur Durchführung dieses Verfahrens (zur Gewinnung mineralischer Bindemittel), bestehend
aus einer hermetisch abgedichteten Reaktionskammer, einer
Beschickungseinrichtung für die Zuführung des
für Rohstoffgemisches und aus einer Quelle/beschleunigte Elek-
aus tronen,besteht erfindungsgemäß die Reaktionskammer/einerum-
von
laufendenTrommel , die in Richtung/der Beschickungseinweg
hin richtung/zur Quelle der beschleunigten Elektronen/geneigt
ist,w*ei die Achse der Quelle unter einem spitzen Winkel
derart
zur Achse der Trommel / schräg aufgestellt ist, daß die
zur Achse der Trommel / schräg aufgestellt ist, daß die
Bewegungsrichtung des
Elektronen des Bündels der/Stroiasides zu bearbeitenden Gemisches
entgegengesetzt gerichtet sind» Vorzugsweise
Bereich sind am Innenteil der Trommel im/der Bestrahlungszone einige
spiraleiiförmige Windungen auszuführen, die derart angeordnet
sind , daß sie beimDrehen der Trommel dem Rohstoffgemisch
,elne gerichtete Bewegung erteilen,
'entgegengesetzt air Hauptbewegung/ Die spiralenförmigen.
Windungen können mittels Querstegen untereinander ver-
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bunden werden. Das Trommelgehäuse ist vorteilhafterweise
einer
mit/Wärmeisolierung zu versehen.
mit/Wärmeisolierung zu versehen.
Andere Ziele und Vorteile der Erfindung werden aus einer konkreten Beschreibung von Ausführungsbeispielen
des vorgeschlagenen Verfahrens unter Bezugnahme auf die
Zeichnungen ersichtlich; es zeigen ein
Fig. 1/Diagramm der Verteilung der aufgenommenen Elektronenenergie
in der Schichtstärke, wobei auf der
Abszissenachse des Diagramms die Luassenstärke der
Schicht E g/cm ist, auf der
Ordinatenachse die relative aufgenommene Elektronenenergie E ist;
dieDiagrainmkurve zeigt die Abhängigkeit der aufgenommenen
Energie von der Schichtstärke des auf ^ nehmenden Materials;
der schraffierte Abschnitt des Diagramms zeigt die
aufgenommene Nutzenergie E ;
in
in
51Xg.2/schematischer Darstellung eine Anlage zur Gewinnung
einer mineralischer Bindemittel mit/hermetisch abgedichteten
Reaktionskammer und einen Transportband zur Zuführung von Rohstoffgemischeain die Kammer;
eine
KLg .3/Anlage zur Gewinnung iaineralischer Bindemittel
KLg .3/Anlage zur Gewinnung iaineralischer Bindemittel
mit einer umlaufenden Trommel und einer Beschickungseinrichtung, schematisch dargestellt;
einen
einen
iig.VSclmitt nach Linie IV-IV der Big.J.
Wie auf dem Diagramm
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254016?
(Pig.1) gezeigt wird beim Durchgehen eines Elektrons durch
einen Werkstoff seine Energie von diesem Stoff nicht gleicheine mäßig absorbiert. Es gibt dabei eine Zone, in der/maximale
eine Lienge an Energie und eine Zone, in der/minimale Menge an
Energie absorbiert wird.
vollständigen
Zur / Durchführung des Prozesses im gesamten Material-Volumen
ist es erforderlich, daß in der Zone der minimalen Absorption eine ausreichende Menge an Energie freigesetzt vird
dabei ist aber nur die' den schraffierten Abschnitt des
Diagramms an^e^ebene Energie Nutzenergie . Die
halb eiPe
Energie ober/dieses Abschnitts wird für/Uberbestrah-
nutzlos
lung des katerials/verbraucht und die Energie rechts neben dem
lung des katerials/verbraucht und die Energie rechts neben dem
ten
scnraffia/Abschnitt greift die konstruktionselemente der Anlage an. Die Vergrößerung der katerialschicht (Zone der minimalen Absorption verschiebt sich nach rechts) vergrößert den Anteil der Energie, die zur Überbestrahlung verbraucht wird, die Verringerung der Materialschicht (Zone der minimalen Absorption verschiebt sich nach links) vergrößert die Einwirkung von Elektronen auf die i£onstruktiansäemente der Anlage.
scnraffia/Abschnitt greift die konstruktionselemente der Anlage an. Die Vergrößerung der katerialschicht (Zone der minimalen Absorption verschiebt sich nach rechts) vergrößert den Anteil der Energie, die zur Überbestrahlung verbraucht wird, die Verringerung der Materialschicht (Zone der minimalen Absorption verschiebt sich nach links) vergrößert die Einwirkung von Elektronen auf die i£onstruktiansäemente der Anlage.
einer
Bei/Bewegung des Materials entgegengesetzt dem Elektronenstrom
befinden sich die Materialteilchen während der Bestrahlung nicht ständig in irgendeiner bestimmten Zone,
sondern durchströmen sämtliche Bestrahlungszonen und absorbieren insgesamt eine Energie, die in ihrer Größe die für
609813/0765
den Abschluß des Prozesses erforderliche Energie nicht
eine
übersteigt, was den unproduktiven Energieverbrauch für/Überbestrahlung
beseitigt j dabei wird die gesamte Energie des Bündels der beschleunigten Elektronen an die Materialschient
abgegeben, was die Einwirkung der Bestrahlung auf Konstruktionslemente
der Anlage ausschließt.
Die Anlage zur Gewinnung mineralischer Bindemittel (Fig.2) enthält eine hermetisch abgedichtete Reaktionskammer
1, innerhalb der der Trichter 2 eingebaut ist, der
richtung
am Austritt der Transport ein/ . 3 aufgestellt ist, die der Kammer Λ/Rohstoffgemisch 4 (Material) zuführt, das über die Beschickungseinrichtung 5 eintritt. Es können
am Austritt der Transport ein/ . 3 aufgestellt ist, die der Kammer Λ/Rohstoffgemisch 4 (Material) zuführt, das über die Beschickungseinrichtung 5 eintritt. Es können
bekannte Transportvorrichtungen eingesetzt werden. Hier wird, eine in ein Gehäuse eingebaute Förderschnecke eingesetzt.
Im oberen Teil der Reaktionskammer 1 wird koaxial zum Trichter 2 und über ihm eine Quelle 6 für beschleunigte
sich
Elektronen aufgestellt, wodurch/das von der Quelle 6 ausgestrahlte
Elektronenbündel enffcjjgegengesetzt dem Materialstrom
bewegt, der aus dexa Trichter 2 austritt.
Die Quelle 6 for beschleunigte Elektronen wird eingehend
nicht beschrieben, da-diese Apparate bekannt sind und Information über diese leicht zugänglich
ist.
Der Trichter 2 kann unterschiedlich in Bezug auf die
Quelle aufgestellt werden. Zweckmäßigerweise -ist der Trich-
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•ter 2 mit einem sich am oberen Ende ebenfalls verjüngenden Teil
7 ausgeführt und mit diesem Teil 7 gegenüber dem Bündel der
beschleu- , . _
nigten Elektronen aufgestellt. Zur Vermischung des Latenals
unmittelbar in der Bestrahlunjjszone ist innerhalb des
Trichters 2 ein Element 8 montiert, das mit einem Antriebsmechanismus
9 versehen ist. Der Antriebsmechanismus 9 ist
im konkreten Fall als Kegelradpaar in einem hermetisch abgedichteten
Gehäuse ausgeführt. Dabei ist eines der Kegelräder an der Stirnseite der Förderschnecke bei'estigt, und
das
an der Achse des anaexoii ist/Element 8 befestigt , Das Element 8 zur Vermischung des Rohstoffgemisches 4 kann zum Beispiel in Form einer Schaufel ausgeführt werden. Die Anzahl der Elemente 8 zum Vermischen kann unterschiedlich sein. Im unteren Teil ist die Reaktionskammer 1 mit einer Entleerungseinrichtung 10 verbunden, die zur Aufnahme des bearbeiteten Rohst of fgemisches/vorge sehen ist.<£des Fertigprodukt s -,>
an der Achse des anaexoii ist/Element 8 befestigt , Das Element 8 zur Vermischung des Rohstoffgemisches 4 kann zum Beispiel in Form einer Schaufel ausgeführt werden. Die Anzahl der Elemente 8 zum Vermischen kann unterschiedlich sein. Im unteren Teil ist die Reaktionskammer 1 mit einer Entleerungseinrichtung 10 verbunden, die zur Aufnahme des bearbeiteten Rohst of fgemisches/vorge sehen ist.<£des Fertigprodukt s -,>
der
Zum Absaugen von Gasen, die bei/ Bestrahlung des Rohstoffs
entstehen, ist die Reaktionskammer 1 mit dem Ableitungsrohr 11 versehen, das mit einer Absaugvorrichtung 12
verbunden ist. Zur Ableitung und Verwertung von Wärme, die dem bearbeiteten Material entnommen wird, ist die Entleerungseinrichtung 10 mit einer Wärmeleitung 13 verbunden.
Die in Fig.2 abgebildete Anlage hat folgende Funktionsweise.
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2540182
Das Rohstoff gemisch 4 kommt bei normaler Temperatur ,beziehungsweise
vorher angewärmt durch die Beschickunfjseinrich-
einrichtung
tung 5 auf die Transport/ 3> die ;wie oben erwähnt, als
tung 5 auf die Transport/ 3> die ;wie oben erwähnt, als
Förderschnecke ausgeführt ist . Das Rohstoffgemisch 4
wird mit der Förderschnecke zum Trichter 2 gefördert, der an ihrem Ende montiert ist. Die Fördergeschwindigkeit des Rohst
offgemi sches 4 wird in Abhängigkeit von der Strahlungsstärke so gewählt, daß während des Befindens des Rohstoffgemisches
4 in der Zone der Einwirkung des Elektronenstromes dieses Gemisch 4 eine für die Erreichung der erforaerlichen
Eigenschaften genügende Energiedosis bekommt. Im Trichter 2 bewegt sich das Rohstoffgemisch 4 entgegengesetzt
dem Strom der beschleunigten Elektronen,' die von der Quelle 6 emittiert werden. Im Prozeß der Bestrahlung wird
das
das Rohst offgemi sch 4 durch /Element 8 vermischt. Die im Prozeß der Bestrahlung entstehenden Gase werden durch das Rohr 11 abgeleitet. Das bearbeitete Ivlaterial tritt aus dem Trichter 2 im Selbstfluß in die Entleerungseinrichtung 10 ein, wo ihm die Wärme entnommen wird, die durch die Wärmeleitung 13 zum vorläufigen Anwärmen des auf das Transportband 3 anfallenden Rohstoffgemisches 4 zugeführt wird.
das Rohst offgemi sch 4 durch /Element 8 vermischt. Die im Prozeß der Bestrahlung entstehenden Gase werden durch das Rohr 11 abgeleitet. Das bearbeitete Ivlaterial tritt aus dem Trichter 2 im Selbstfluß in die Entleerungseinrichtung 10 ein, wo ihm die Wärme entnommen wird, die durch die Wärmeleitung 13 zum vorläufigen Anwärmen des auf das Transportband 3 anfallenden Rohstoffgemisches 4 zugeführt wird.
Das vorgeschlagene Verfahren kann ebenfalls mit Hilfe
einer Anlage (Fig.3) durdgefühitfwerden, die eine hermetisch
abgedichtete Heaktionskainmer/enthält ,
<-eine umlaufende Trommel 14 -J die schräg in Richtung von der Beschi/k-
609813/0 765
weg
kungseinrichtung 15/zur Quelle 16 der beschleunigten Elektro-
kungseinrichtung 15/zur Quelle 16 der beschleunigten Elektro-
hin 14
nen/aufgestellt ist. Das Drehen der Trommel/erfolgt vom
Antrieb 17» einer beliebigen bekannten Antriebsvorrichttung.
Die beschickungseinrichtung 15 ist
zur Zufuhr des Rohstoffgemischs4 zur Trommel 14· gedacht,
mit der sie kommuniziert.
Eine der Ausführungsvarianten der Trommel 14 sieht das
Vorhandensein an ihrer Innenoberfläche in der Bestrahlungs-
von
zone/einigen, sjv-dralenf örmigen Windungen 18 vor, die zur
zone/einigen, sjv-dralenf örmigen Windungen 18 vor, die zur
zu Beförderung des Rohstoffgemisches 4 entgegengesetzt/seiner
Hauptbewegung geeignet sind.
Zweckmäßigerweise sind die Windungen 18 mit Stegplatten
19 zu verbinden, die das Vermischen des !Materials verbessern.
Die V/indungen 18 und die Stegplatten 19 müssen solche
sen,
Ausmaße aufwei/daß sie lediglich die den Wänden der Trommel 14 an nächsten liegenden Schichten des Ldaterials
Ausmaße aufwei/daß sie lediglich die den Wänden der Trommel 14 an nächsten liegenden Schichten des Ldaterials
nicht ,auf die das Bündel der Elektronen/einwirkt, die von der
Quelle 16 eiüittiert werden.
Die Quelle 16 wird so angeordnet, daß ihre Achse unter einem spitzen Winkel zur Achse der Trommel 14 geneigt ist.
In den Innenraum der umlaufenden Trommel 14 ist ein Absaugrohr 20 eingeführt, das mit aer Adsaugvorrichtung 21
kommuniziert, die zur Beseitigung und Verwertung von Gasen
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der
vorgesehen ist, die bei/Bestrahlung des Rohstoffgemisches 4
vorgesehen ist, die bei/Bestrahlung des Rohstoffgemisches 4
entstehen.
Eine der Varianten der Anlage sieht die Ausführung/am
Gehäuse der Trommel 14 'einer Wärmeisolierung 22>
zwecks
der
einer vollständigeren Nutzung von Wärme vor, die bei/Bestrahlung des Rohstoffgemisches 4 entsteht.
Die Trommel 14 ist mit einer Entleerungseinrichtung 22
verbunden, zu der das bearbeitete Rohstoffgemisch /gelangt,
^das Fertigprodukt^ Die Entleerungseinrichtung
23> ist mit einer Wärmeleitung 24 verbunden, die zur Ablei tu
ng der Wärme dient, die dem bearbeiteten Material entnommen wird.
Die obenbeschriebene Anlage hat folgende Funktionsweise. Das Rohstoffgemisch 4 wird bei normaler Temperatur, beziehungsweise
vorher etwas angewärmt aus der Beschickungseinrich tung 15 der umlaufenden Trommel 14 zugeführt. Infolge der
Neigung und Drehung der Trommel 14 bewegt sich das Gemisch 4 entgegengesetzt dem Strom der beschleunigten Elektronen
und vermischt sich gleichzeitig. Die spiralenförmigen Windungen 18, verbunden durch die Stegplatten 19, reißen die
unteren Schichten des Rohstoffgemisehes 4 mit, heben sie
hoch und gleichzeitig versetzen/nach hinten, was die Vermischung des Rohstoffgemisches 4 verbessert "rrö den Austritt
des nicht bearbeiteten Materials aus der Trommel 14 verhindert.
6098 1 3/0765
25A01B?
Infolge der entgegengesetzten Bewegung des Materials
und seiner Vermischung ist es nach dem Durchgehen der
hat Bestrahlungszone gleichmäßig bearbeitet und/die für
den Abschluß des Prozesses erforderliche Menge an Energie absorbier t · Die aus dem Rohstoffgemisch 4 bei seiner
Bestrahlung abgesonderten Gase werden aus der Trommel 14 unter Zuhilfenahme des Absaugrohres 20 und der Absaugvorrichtung
21 abgeleitet.
Die Quelle 16 für beschleunigte Elektronen wird außerhalb
der umlauf enden Trommel 14 so angeordnet, daß ihre Achse feinen stumpf en Winke-Iy>mit der Achse der Trommel 14<-7ein-,
was die Gegenstrombewegung des Rohstoffgemisches
bezüglich
/des Elektronenstromssichert und die Notwendigkeit ausschließt, die Höhe der Lüaterialsehicht in der Trommel 14 zu regeln.
/des Elektronenstromssichert und die Notwendigkeit ausschließt, die Höhe der Lüaterialsehicht in der Trommel 14 zu regeln.
Das bearbeitete Rohstoffgemisch gelangt aus der Trommel
14 im Selbstfluß zur Entleerungseinrichtung 25, wo
die wärme abgezogen wird, die durch die Wärmeleitung 24 zur vorherigen Anwärmung des Rohstoffgemisches 4 verwendet wird,
14
mit dm die umlaufende TroiameVbeschickt wird.
mit dm die umlaufende TroiameVbeschickt wird.
.Nach unserem Verfahren kann Qedes mineralische Bindemittel
gewonnen werden, darunter alle Abarten von Portlandzement und tonerdehaltigea Zement, Gips- und Dolomitbinaemittel
und anderes mehr; es können auch beliebige schüttbare . Materialien mit dem Elektronen-
6098 1 3/0765
254016?
bündel bearbeitet werden, obwohl die Erfindung vorzugsweise zur Gewinnung von Bopfc landz ement
vorgesehen ist.
Unser Verfahren ist nicht nur für Bündel beschleunigter Elektiaien, sondern auch für alle Arten
ionisierender Strahlung anwendbar.
6098 1 3/0765
Claims (1)
- ι ρ ·ν 9. September^ 9$' &//5Γ RZ/BP 61 979PATENTANSPRÜCHE11. Verfahren zur Gewinnung eines mineralischen Bindemittels durch Einwirkung eines Bündels beschleunigter Elektronen auf die vorher zerkleinerte; kontinuierlich zujrefühitB^ Rohstoffmischung, dadurch gekennzeichnet , daß der Fluß des Rohstoffgemisches (4) entgegengesetzt dem Elektronenstrom des Bündels gerichtet ist und daß das Rohstoffgemisch in diesem Bündel vermischt wird.2. Anlage zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1, bestehend aus einer hermetisch abgedichteten Reaktionskammer mit einer Quelle für beschleunigte Zlek—richtungtronen und einea? Transport ein/ zur Zuführung von Rohstoffen
gemisch7in die Kammer in die Bestrahlung szone,dadurch gekennzeichnet, daß innerhalb der Reaktionskammer (1) am Austritt der Transporteinrichtung (2) ein Trichter (2) montiert ist, der koaxial zur Quelle (6) für beschleunigte Elektronen aufgestellt ist, die seitens der Austrittsöffnung des Trichters (2) angeordnet ist, wobei innerhalb des Trichters (2) drehbarmindestens ein Vermischungselement (8) derart angeordnet ist, daß
feine gleichmäßige Verteilung des zu bearbeitenden Gemisches(4) am Austritt des Trichters (2) in der Bestrahlungszone gesichert ist.60981 3/0765/(οJ). Anlage nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet , daß der Trichter (2) dem Bündel der beschleunigten Elektronen mit einem verengten Teil (7) zugewendet ist.4. Anlage zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1, bestehend aus einer hermetisch abgedichteten Reaktionskammer, einer Beschickungseinrichtung zur Zu-en Kammerfuhr von Rohstoffgemiscb/in die / und einer Quelle für beschleunigte Elektronen, dadurch gekenn-aus zeichnet , da£ die Reaktionskammer /einer umlauf endenTrommel (14) bestellt , die in Richtung von der Beschi^k-weg
&mgseinrichtung (15)/zur Quelle (16) der beschleunigtenhin
Elektronen/geneigt ist,v*±ei die Achse der Quelle (16) unter einem spitzen Winkel zur Achse der Trommel (14) derart geneigt ist , daß die Elektronen des Bündels entgegengesetzt dem Strom des zu bearbeitenden Gemisches (4) gerichtet sind.5· Anlage nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet , daß am innenliegenden Teil der(14) in der Bestrahlungszone einige spiralenförmigederart Windungen (18) ausgeführt sind, die / angeordnet sind,daß sie beimDrehen der Trommel (14) das Rohstoffgemisch (4)zu
/entgegengesetzt/seiner Hauptbewegung fördern.6098 1 3/0765_^_ 254016?4*6. Anlage naca Anspruch 3t dadurch gekennzeichnet , daß die spfcalenförmigen Win -düngen (18) miteinander durch Stegplatten (19) verbunden sind.7. Anlage nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet , daß das Gehäuse der Trommel (14) eine Wärmeisolierung (22) aufweist.6098 13/Ü765
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