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DE2439161B2 - Elektronische Nadelauswählvorrichtung für eine Rundstrickmaschine - Google Patents

Elektronische Nadelauswählvorrichtung für eine Rundstrickmaschine

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DE2439161B2
DE2439161B2 DE2439161A DE2439161A DE2439161B2 DE 2439161 B2 DE2439161 B2 DE 2439161B2 DE 2439161 A DE2439161 A DE 2439161A DE 2439161 A DE2439161 A DE 2439161A DE 2439161 B2 DE2439161 B2 DE 2439161B2
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pusher
pattern
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pattern pusher
sample
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DE2439161A
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DE2439161A1 (de
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Norishige Osaka Sumitomo (Japan)
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PRECISION FUKUHARA WORKS Ltd KOBE (JAPAN)
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PRECISION FUKUHARA WORKS Ltd KOBE (JAPAN)
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    • D04BRAIDING; LACE-MAKING; KNITTING; TRIMMINGS; NON-WOVEN FABRICS
    • D04BKNITTING
    • D04B15/00Details of, or auxiliary devices incorporated in, weft knitting machines, restricted to machines of this kind
    • D04B15/66Devices for determining or controlling patterns ; Programme-control arrangements
    • D04B15/68Devices for determining or controlling patterns ; Programme-control arrangements characterised by the knitting instruments used
    • D04B15/78Electrical devices

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  • Textile Engineering (AREA)
  • Knitting Machines (AREA)

Description

Eine elektronische Nadelauswählvorrichtung nach dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1 ist aus der schweizerischen Patentschrift Nr. 4 15 926 bekannt. Dort werden die Musterstößer durch Führungsteile zunächst in eine Grundstellung gebracht, bei der es sich um eine Mittelstellung zwischen der ausgewählten (Arbeits-)Stellung und der nicht ausgewählten (Ruhe)-Stellung handelt. In dieser Zwischenstellung liegen die beiden Arme der Musterstößer jeweils an den schräg nach außen verlaufenden Polflächen beider Elektromagneten an. Wird in dieser Stellung der eine Elektromagnet beaufschlag*, so wird der Musterstößer in die Arbeitsstellung verschwenkt, in der sein Fuß in einen Schloßkanal eingreift, während der Musterstößer bei Beaufschlagung des anderen Magneten in die Ruhestellung verschwenkt wird, in der ein solches Eingreifen unterbleibt. Für jeden einzelnen sich an der Auswählvorrichtung vorbeibewegenden Musterstößer ist also eine gesteuerte Einschaltung des betreffenden, dem jeweiligen Muster entsprechenden Elektromagne-
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65 ten sowie die entsprechende Abschaltung des jeweils anderen Elektromagneten erforderlich.
Die Genauigkeit der Nadelauswahl wird dadurch bestimmt, daß der jeweils dem Muster entsprechende Elektromagnet genau zu dem Zeitpunkt erregt wird, zu dem sich der ebenfalls dem Muster entsprechende Musterstößer an den beiden Elektromagneten vorbeibewegt Die Erregung der Elektromagnete erfolgt jedoch nicht nach einer Rechteckkurve; vielmehr verursachen die Induktivität der Magnetspule und die Hysterese des Magnetmaterials ein Verschleifen der Impulsflanken, so daß die von dem jeweils beaufschlagten Elektromagneten erzeugte Kraft allmählich steigt, den gewünschten Höchstwert erreicht und danach wieder allmählich abnimmt. Das Erreichen der für ein sicheres Verschwenken der Musterstößer erforderlichen Magnetkraft benötigt also eine endliche Zeit. Diese Zeit begrenzt die Drehzahl des Nadelzylinders und die Feinheit der Nadelteilung. Folgen die Musterstößer zu rasch aufeinander, so besteht die Gefahr, daß der vorhergehende beaufschlagte Elektromagnet noch nicht vollständig aberregt ist und der eigentlich gewünschte Elektromagnet noch nicht vollständig angezogen hat. Dadurch kann es zu einer falschen Nadelauswahl kommen. Diese Gefahr wird um so gravierender, wenn nicht ganz zu vermeidende Ungenauigkeiten in der Synchronisation zwischen dem Nadelzylinder und der Beaufschlagung der Elektromagnete hinzukommen.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Erhöhung der Drehzahl des Nadelzylinders bzw. bei gleicher Drehzahl eine feinere Teilung der Nadeln im Nadelzylinder zu ermöglichen, ohne die Genauigkeit der Nadelauswahl zu beeinträchtigen.
Die Lösung dieser Aufgabe ist im Kennzeichen des Patentanspruchs 1 angegeben. Im Gegensatz zu dem oben abgehandelten Stand der Technik ist die Grundstellung, in die die Musterstößer vor der Auswahl durch die Elektromagnete gebracht werden, nicht eine Zwischenstellung zwischen der Arbeits- und der Ruhestellung; vielmehr werden die Musterstößer nach der Lehre der Erfindung abwechselnd in eine aktive Stellung und in eine inaktive Stellung verschwenkt. Dadurch werden die Musterstößer abwechselnd jeweils einem der beiden Elektromagneten zugeordnet. Alle Musterstößer der ersten Art, die zunächst in die aktive Stellung verschwenkt worden sind, befinden sich nun wesentlich mehr im Einflußbereich des einen Elektromagnets, während alle dazwischenliegenden Musterstößer der zweiten Art, die zunächst in die inaktive Stellung verschwenkt worden sind, sich mehr im Einflußbereich des anderen Elektromagnets befinden. Jeder Elektromagnet braucht daher nur noch dann, wenn sich ein ihm zugeordneter Musterstößer an ihm vorbeibewegt, d. h. nur noch bei jedem zweiten Musterstößer, erregt zu werden. Daher steht für einen Erregungszyklus jedes Elektromagneten die doppelte Zeitspanne zur Verfügung.
Aus der deutschen Offenlegungsschrift 17 60 972 ist eine Mustervorrichtung für Rundstrickmaschinen bekannt, bei der die der Erfindung zugrundeliegende Aufgabe grundsätzlich ebenfalls gelöst wird. Die Lösungsmittel bestehen jedoch dort darin, daß die einzelnen Musterstößer mit Füßchen versehen sind, die bei den einzelnen Musterstößern hinsichtlich ihrer Höhenlage voneinander abweichen und mit unterschiedlichen Elektromagneten zusammenwirken. Die einzelnen Musterstößer sind also nicht nur voneinander
verschiedenartig ausgebildet, sondern werden auch infolge der unterschiedlichen Entfernung der Füßchen vom Drehpunkt der Musterstößer bei gleicher Beaufschlagung der Elektromagneten mit unterschiedlicher Kraft verschwenkt. Die bekannte Anordnung ist daher nicht nur aufwendiger sondern auch in ihrer Betriebssicherheit unterlegen.
Bei der Weiterbildung der Erfindung nach den Patentansprüchen 2 und 3 ergibt sich demgegenüber der zusätzliche Vorteil, daß die Anordnung der Führungstei- ι ο Ie und Elektromagnete zum Drehpunkt der zweiarmigen Musterstößer symmetrisch gestaltet werden kann, so daß die beiden Arme der Musterstößer im wesentlichen gleich lang sind und die Musterstößer daher in beiden Vt.TSchwenkungsrichtungen gleich gut ansprechen.
Bei der Weiterbildung der Erfindung gemäß dem Patentanspruch 4 wird der weitere Vorteil einer noch höheren Betriebssicherheit insofern erreicht, als die Musterstößer auch dann, wenn sie die Fiihrungsteile verlassen und in den Einflußbereich der Elektromagnete gelangen, durch die Permanentmagnete in einer definierten Stellung gehalten werden, wenn keine Beaufschlagung durch den betreffenden Elektromagnet erfolgt. Ein derartiges Zusammenwirken zwischen einem Elektromagnet und einem Permanentmagnet ist an sich aus den DE-OSen 17 60 405 und 15 85 206 bekannt.
Ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel der Erfindung wird in der nachstehenden Beschreibung anhand der Zeichnungen näher erläutert. Es zeigt
F i g. 1 einen Vertikalschnitt durch einen Nadelzylinder mit umgebendem Schloßmantel einer Rundstrickmaschine, bei der eine elektronisch gesteuerte Nadelauswahlvorrichtung eingebaut ist;
Fi g. 2 eine schematische Darstellung eines Teils der Fig. 1, wobei ein Musterstößer einer ersten Art in seiner aktiven Stellung gezeigt ist, in der die zugehörige Nadel in die Strickstellung gelangt;
F i g. 3 eine der F i g. 2 ähnliche Darstellung, wobei ein Musterstößer der zweiten Art in seiner inaktiven Stellung gezeigt ist;
F i g. 4 eine schematische Draufsicht auf die Nadel- und Musterstößer-Schloßteile sowie die für jedes System der Strickmaschine vorgesehene elektronisch gesteuerte Nadelauswählvorrichtung;
F i g. 5 eine perspektivische Darstellung der Nadelauswählvorrichtung;
Fig.6 eine Draufsicht auf die Stirnseite der Nadelauswählvorrichtung nach F i g. 5;
Fi g. 7 einen Vertikalschnitt durch die Nadelauswählvorrichtung nach F i g. 6 sowie einen von ihr gehaltenen Musterstößer;
Fig.8 eine perspektivische Darstellung der zum vorherigen Verschwenken der Musterstößer dienenden Druckschloßteile;
F i g. 9 eine Draufsicht auf die Druckschloßteile nach F ig. 8;
Fig. 1OA bis IOC schematische Darstellungen eines Musterstößers der ersten Art in drei aufeinanderfolgenden Stellungen während seiner Auswahl;
Fig. HA bis HC den Fig. 1OA bis IOC ähnliche Darstellungen für einen Musterstößer der zweiten Art.
In F i g. 1 ist ein Nadelzylinder 1 einer Rundstrickmaschine gezeigt, in dessen Zylindernuten vertikal bewegbare Nadeln 2 angeordnet sind. Der umgebende Schloßmantel 3 weist bei jedem Maschinensystem Schloßteile 4,5,6,7 und 8 nach F i g. 4 auf, die in üblicher Weise auf die Nadelfüße wiiken. Der Schloßmantel 3 wird vom Schloßring 10 der Maschine durch Träger 9 gehalten, an denen eine elektronisch gesteuerte Nadelauswählvorrichtung sowie weitere Schloßteile für jedes System angebracht sind. In den Zylindernuten und unterhalb jeder zweiten Nadel sind Musterstößer 11 einer ersten Art angeordnet, während unter den dazwischenliegenden Nadeln 2 Musterstößer 12 einer zweiten Art angeordnet sind. Die Musterstößer 11, 12 sind um radial herausragende Füße 11a bzw. 12a verschwenkbar sowie in der aktiven Stellung außerdem vertikal bewegbar, um die jeweils zugehörigen Nadeln 2 anzuheben. Die aktive Stellung ist diejenige Stellung, in der die Musterstößer 11, 12 von einem entsprechenden Austriebsteil 15 ausgetrieben werden und dadurch ihrerseits die zugehörigen Nadeln 2 in die Strickstellung austreiben, in der sie Garn aufnehmen, während die inaktive Stellung diejenige Stellung ist, in der die Musterstößer 11, 12 von dem entsprechenden Austriebsteil 15 nicht ausgetrieben werden, so daß sie die zugehörigen Nadeln 2 in Durchlaufstellung lassen, in der sie kein Garn aufnehmen.
Um die Musterstößer 11, 12 zu führen und zu verschwenken, sind in vertikalem Abstand voneinander angeordnete Druckschloßteile 13, 14 mit geneigten Schloßflächen 13b, 14bund einem Schloßkanal zwischen deren benachbarten Seiten 13a, 14a vorgesehen. Bewegen sich die Musterstößer 11,12 gemäß F i g. 4 von links nach rechts, so wandern ihre Füße längs des genannten Schloßkanals zwischen den Druckschloßteilen 13, 14 wobei die Schloßfläche 136 an dem Musterstößer 12 angreift und diesen gemäß F i g. 3 gegen den Uhrzeigersinn verschwenkt, während die Schloßfläche 146 an dem Musterstößer 11 angreift und ihn gemäß F i g. 2 im Uhrzeigersinn verschwenkt. Die Musterstößer 12 sind bei 12' gemäß Fig. 11 in geeigneter Weise ausgeschnitten, so daß sie das Druckschloßteil 14 nicht berühren, während die Musterstößer 11 in ähnlicher Weise bei 11' gemäß Fig. 10 ausgeschnitten sind, um Berührung mit dem Druckschloßteil 13 zu vermeiden.
Wenn die Musterstößer 11,12 den Einflußbereich der Druckschloßteile 13, 14 verlassen, gelangen sie unter den Einfluß der in F i g. 5 gezeigten Nadelauswählvorrichtung. Diese Vorrichtung umfaßt einen radial verlaufenden Polschuh 21 generell rechteckiger Form mit einem horizontal verlaufenden Schloßkanal 21a, der in der Fläche seines inneren Endes vorgesehen ist und längs dessen die Füße 11a, 12a der Musterstößer 11,12 bei Fortsetzung ihrer Bewegung gleiten können. Oberhalb und unterhalb des äußeren Endes des Polschuhs 21 sind rechteckig geformte Permanentmagnete 22 bzw. 22a quer angeordnet. Über dem Permanentmagnet 22 ist ferner ein Paar von in horizontalem Abstand voneinander befindlichen Polschuhen 18,18a angeordnet, die insgesamt den gleichen generellen Umriß wie der plattenförmige Polschuh 21 haben, während ein ähnliches Paar von Polschuhen 19, 19a unterhalb des Permanentmagnets 22a angeordnet ist. Zwischen den Polschuhen 18,18a und 19,19a sind in deren Längsrichtung sowie radial verlaufende Polschuhe 20,20a angeordnet, die die Form von Platten haben. Die Polschuhe 18,18a und 19,19a sind mit Ausschnitten zur Aufnahme von Magnetwicklungen 24 bzw. 24a versehen, die die Polschuhe 20 bzw. 20a umgeben. Quer zur Oberseite der Polschuhe 18, 18a verläuft an deren inneren Enden sowie an der den Musterstößern 11, 12 zugewandten Seite der Wicklung 24 ein weiterer
plattenförmiger Polschuh 23, während quer zur Unterseite der Polschuhe 19, 19a wiederum an deren inneren Enden sowie an der den Musterstößern 11, 12 zugewandten Seite der Wicklung 24a ein plattenförmiger Polschuh 23a angeordnet ist. Der Ausschnitt 11' in dem Musterstößer 11 ist lang genug, um eine Berührung zwischen dem Polschuh 23 und dem Musterstößer 11 zu vermeiden. In ähnlicher Weise ist der Ausschnitt 12' des Musterstößers 12 lang genug, um eine Berührung zwischen dem Polschuh 23a und der Musterschwinge 12 zu vermeiden. Während die Polschuhe 18, 18a, 19, 19a, 21, 23 und 23a gemäß Fig.5 und 7 stets die gleiche Polarität beibehalten, kehrt sich die Polarität der Polschuhe 20,20a selektiv um, wenn die Wicklungen 24, 24a selektiv impulsmäßig erregt werden.
Jeder Musterstößer Sl der ersten Art weist in einer Nut eine schwache Feder 25 auf, die von einer Stelle unterhalb des Fußes 11a nach unten und hinten verläuft, an der Unterseite der Zylindernut anliegt und den Musterstößer 11 gemäß Fig. 2 gegen den Uhrzeigersinn zu schwenken versucht. In ähnlicher Weise umfaßt jeder Musterstößer 12 der zweiten Art eine ähnliche Feder 26, die von einer Stelle oberhalb des Fußes 12a nach oben und hinten verläuft, an der Unterseite der Zylindernut anliegt und den Musterstößer 12 gemäß F i g. 3 im Uhrzeigersinn zu schwenken versucht.
Wie in Fig.4 und 10 gezeigt, befindet sich jeder Musterstößer 11 der ersten Art vor Erreichen der Schloßfläche 14f> in seiner inaktiven Stellung A. Nachdem er sich längs des Druckschloßteils 14 bewegt hat und von diesem verschwenkt worden ist, befindet er sich dagegen in der aktiven Stellung B, wobei er den Eingriffsbereich des Druckschloßteils 14 verläßt und den Auswählbereich gegenüber dem Polschuh 20 erreicht. Wird die Magnetwicklung 24 nicht impulsgesteuert, so wird der Musterstößer 10 danach durch die entgegengesetzte Polarität zwischen dem Musterstößer 11 und dem Polschuh 20 sowie durch die Kraft der entgegengesetzten Polung zwischen dem Musterstößer 11 und dem Teil des Polschuhs 21 oberhalb des Fußes 11a in der Stellung B gehalten. Der Musterstößer 11 bewegt sich somit in seiner aktiven Stellung weiter, bis er von einem Austriebsteil 15, dessen Wirkungsweise im folgenden beschrieben werden soll, erfaßt und ausgetrieben wird. Wird jedoch die Magnetwicklung 24 impulsgesteuert, wenn sich der Musterstößer 11 im wesentlichen gegenüber dem Polschuh 20 befindet, so ändert sich die Polarität des Polschuhs 20 auf N, d. h. auf die gleiche Polarität, wie sie der Musterstößer 11 hat, so daß der Musterstößer 11 abgestoßen und um seinen Fuß 11a in die inaktive Stellung C verschwenkt wird, in der er gehalten wird, während er sich längs des Schloßkanals 21a weiterbewegt. Der Musterstößer 11 bleibt in dieser inaktiven Stellung und passiert das Austriebsteil 15, ohne von ihm ausgetrieben zu werden.
Wie in Fig.4 und 11 gezeigt, befindet sich jeder Musterstößer 12 der zweiten Art vor Erreichen der Schloßfläche 13b in der aktiven Stellung A. Nachdem er sich längs des Druckschloßteils 13 bewegt hat und von diesem verschwenkt worden ist, befindet er sich jedoch in der inaktiven Stellung B, während er den Einflußbereich des Druckschloßteils 13 verläßt und den Auswählbereich gegenüber dem Polschuh 20a erreicht. Wird die Magnetwicklung 24a nicht impulsgesteuert, so wird der Musterstößer 12 durch die entgegengesetzte Polarität zwischen dem Musterstößer 12 und dem Polschuh 20a sowie durch die entgegengesetzte Polarität zwischen dem Musterstößer 12 und dem Teil des Polschuhs 21 unterhalb des Fußes 12a in der Stellung S gehalten. Der Musterstößer 12 bewegt sich in dieser inaktiven Stellung weiter und passiert das Austriebsteil 15, ohne vom ihm ausgetrieben zu werden. Wird jedoch die Magnetwicklung 24a impulsgesteuert, wenn sich der Musterstößer 12 im wesentlichen gegenüber dem Polschuh 20a befindet, so ändert sich die Polarität des Polschuhs 20a auf N, d. h. auf die gleiche Polarität, wie sie der Musterstößer 12 hat, und der Musterstößer 12
ίο wird abgestoßen und um seinen Fuß 12a in die aktive Stellung C verschwenkt, in der er gehalten wird, während er sich längs des Schloßkanals 21a bewegt. Der Musterstößer 12 bewegt sich dann weiter in der aktiven Stellung, bis er in Eingriff mit dem Austriebsteil 15 gelangt und von diesem ausgetrieben wird.
Die Federn 25 und 26, die dazu dienen, die Musterstößer in ihre /t-Stellungen gemäß Fig. iOA bzw. HA zu drücken, werden im gespannten Zustand gehalten, wenn die Musterstößer durch die Druckschloßteile 13 bzw. 14 in ihre ß-Stellungen verschwenkt werden. Sodann unterstützen die Federn 25, 26 bei den ausgewählten Musterstößern 11,12 deren Bewegung in die C-Stellungen.
Die Musterstößer U und 12 sind an ihren oberen Enden mit Kerben üb bzw. t2b versehen (wobei die Kerbe life eine Verlängerung des Ausschnitts 11' bildet), wobei diejenigen Musterstößer 11, 12, die das Austriebsteil 15 gemäß Fig. 1OB bzw. UC in der aktiven Stellung erreichen, derart ausgerichtet sind, daß das Austriebsteil 15 in die Kerbe 116 oder 12£> eintritt und damit den Musterstößer 11 oder 12 erfaßt und die zugehörige Nadel 2 austreibt. Diejenigen Musterstößer 11,12, die das Austriebsteil 15 gemäß F i g. IOC bzw. 11B in der inaktiven Stellung erreichen, sind so ausgerichtet.
daß das Austriebsteil 15 nicht in die Kerbe life oder 12£> eingreifen kann und daher der Musterstößer 11 oder 12 und die zugehörige Nadel 2 nicht ausgetrieben werden.
Gemäß Fig.4 verlaufen die Füße sämtlicher Nadeln 2 zuerst zwischen den Schloßteilen 4 und 5. Danach werden diejenigen Nadeln 2, die durch Einwirken des Austriebsteils 15 auf die entsprechenden, in der aktiven Stellung befindlichen Musterstößer 11 bzw. 12 angehoben worden sind, vom Austriebsteil 6 in die Strickstellung ausgetrieben.woraufhin diese ausgetriebenen Nadein 2 durch das Kulierteil 7 wieder abgezogen werden. Die Füße derjenigen Nadeln 2, die nicht angehoben worden sind, weil sich die Musterstößer 11, 12 in der inaktiven Stellung befunden haben und durch das Austriebsteil 15 nicht angehoben worden sind, laufen unter dem Schloßteil 6 sowie zwischen den Schloßteilen 7 und 8 hindurch, wobei es sich bei dem Schloßteil 8 um ein Führungsteil unterhalb des Kulierecks handelt. Sodann bewegen sich sämtliche Nadeln 2 zum nächsten System.
Das Abzugsteil 15a unterhalb des Austriebsteils 15 greift an den Füßen 11a bzw. 12a der angehobenen Musterstößer U, 12 an und senkt sie ab, woraufhin diese Füße 11a, 12a sich in den Schloßkanal zwischen dem Abzugsteil 15a und einem Schloßteil 16 weiterbewegen.
bo Die unteren Enden derjenigen Musterstöße 11, 12, die die elektronisch gesteuerte Nadelauswählvorrichtung in der inaktiven Stellung passiert haben, gelangen, indem sie sich mit dem Nadelzylinder bewegen, gemäß F i g. 3 in eine Führung, die in einem Schloßteil 17 gebildet ist
h5 und werden von dieser gehalten. Die unteren Enden derjenigen Musterstößer 111, 12 die die elektronisch gesteuerte Nadelauswahlvorrichtung in der aktiven Stellung passiert haben, treten dagegen gemäß Fig.2
nicht in die Führung in dem Schloßteil 17 ein.
Die Magnetwicklungen 24 und 24a werden entsprechend dem jeweils gewünschten Muster von einem elektronischen Steuermechanismus selektiv derart gesteuert, daß die Polarität der Polschuhe 20 bzw. 20a umgekehrt wird, d. h daß die Magnetwicklung 24 gegebenenfalls nur dann impulsgesteuert wird, wenn die Musterstößer 11 dem Polschuh 20 gegenüberstehen, während die Magnetwicklung 24a gegebenenfalls nur dann impulsgesteuert wird, wenn die Musterstößer 12 dem Polschuh 20a gegenüberstehen. Auf diese Weise
wird die Zeitspanne, die zur Ansteuerung der einzelnen Magnetwicklungen 24, 24a zur Verfügung steht, auf im wesentlichen das Doppelte der üblichen Zeit erhöht, so daß die vorliegende Nadelauswählvorrichtung auch für Maschinen feinerer Teilung anwendbar wird, gleichzeitig jedoch die Genauigkeit der Nadelauswahl erhalten bleibt.
In der obigen Beschreibung ist angenommen worden, daß die Musterstößer durch magnetische Abstoßung ausgewählt werden; genauso gut könnte mit magnetischer Anziehung gearbeitet werden.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen

Claims (4)

1 Patentansprüche:
1. Elektronisch gesteuerte Nadelauswählvorrichtung für eine Rundstrickmaschine, bei der den Nadeln einzeln zugeordnete zweiarmige Musterstößer durch eine Führungseinrichtung in eine Grundstellung gebracht und unter dem Einfluß von zwei mustergemäß steuerbaren Elektromagneten in eine aktive Stellung, in der sie die Nadeln in die Strickstellung austreiben, oder in eine inaktive Stellung, in der sie die Nadeln in der Rundlaufbahn belassen, verschwenkt werden, dadurch gekennzeichnet, daß die Musterstößer (11, 12) abwechselnd verschiedenartig ausgebildet sind, daß die Führungseinrichtung ein ersten Führungsteil (14) aufweist, das die Musterstößer (11) der ersten Art in die aktive Stellung bringt, sowie ein zweites Führungsteil (13), das die Musterstößer (12) der zweiten Art in die inaktive Stellung bringt, und daß der zweiten Art in die inaktive Stellung bringt, und daß von den Elektromagneten der eine (20, 24) bei seiner Beaufschlagung die Verschwenkung der Musterstößer (11) der ersten Art aus der aktiven in die inaktive Stellung auslöst und der andere (20a, 24a) bei seiner Beaufschlagung die Verschwenkung der Musterstößer (12) der zweiten Art aus der inaktiven in die aktive Stellung auslöst.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das erste Führungsteil ein Druckschloßteil (14) umfaßt, das an den Musterstößern (11) der ersten Art an deren einem Arm angreift, und daß das zweite Führungsteil ein Druckschloßteil (13) umfaßt, das an den Musterstößern (12) der zweiten Art an deren anderen Arm angreift.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der eine Elektromagnet (20,24) auf den anderen Arm der Musterstößer (11) der ersten Art und der andere Elektromagnet (20a, 24a) auf den einen Arm der Musterstößer (12) der zweiten Art wirkt.
4. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Wicklung (24, 24a) jedes Elektromagnets einen Polschuh (20,2OaJ eines Permanentmagnets (22,22aj umgibt.
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DE2439161A 1973-08-15 1974-08-14 Elektronische Nadelauswählvorrichtung für eine Rundstrickmaschine Expired DE2439161C3 (de)

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