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DE1944462A1 - Strickmaschine mit Einrichtung zur Jacquardmusterung - Google Patents

Strickmaschine mit Einrichtung zur Jacquardmusterung

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Publication number
DE1944462A1
DE1944462A1 DE19691944462 DE1944462A DE1944462A1 DE 1944462 A1 DE1944462 A1 DE 1944462A1 DE 19691944462 DE19691944462 DE 19691944462 DE 1944462 A DE1944462 A DE 1944462A DE 1944462 A1 DE1944462 A1 DE 1944462A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
machine according
magnet
magnets
magnetic
changeover
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19691944462
Other languages
English (en)
Inventor
Karl Flad
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DE19691944462 priority Critical patent/DE1944462A1/de
Priority to CH1135670A priority patent/CH511963A/de
Priority to FR7031864A priority patent/FR2060815A5/fr
Publication of DE1944462A1 publication Critical patent/DE1944462A1/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D04BRAIDING; LACE-MAKING; KNITTING; TRIMMINGS; NON-WOVEN FABRICS
    • D04BKNITTING
    • D04B15/00Details of, or auxiliary devices incorporated in, weft knitting machines, restricted to machines of this kind
    • D04B15/66Devices for determining or controlling patterns ; Programme-control arrangements

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Knitting Machines (AREA)

Description

  • Strickmaschine mit Einrichtung zur Jacquardmustesung Die Erfindung bezieht sich auf eine Strickmaschine mit einer Einrichtung zur Jacquardmusterung, die eine dem Muster entsprechende Informationen auslesende Vorrichtung und eine hiervon gesteuerte Vorrichtung zur elektromagnetischen Auswahl der Nadeln enthält, die den ausgewählten Nadeln zugeordnete, auf den Magnetpol zu und in eine Arbeitsstellung bewegliche Teile in eine Führung lenkt, die sie in Arbeitsstellung führt.
  • Bei der bekannten, in der britischen Patentschrift 1 088 413 beschriebenen Rundstrickmaschine wird von dem umlaufenden Nadel zylinder eine Auslesevorrichtung und ein Musterrad synchron angetrieben, das schräg zu der Ebene des Nadelzylinders steht. Dieses Musterrad weist an seinem Umfang radial vor- und zuräckbewegliche Zähne auf. Die in Arbeitsstellung stehenden Zähne greifen am Fuß der hinter den Nadeln im Nadelkanal des Zylinders angeordneten Platinen an. Durch die Schrägstellung des Musterrades führen diese Zähne bei der Abrollbewegung des Musterrades auf dem Zylinder die Platine im Nadelzylinder nach oben und damit in Arbeitsatellung.
  • Bei dieser bekannten Anordnung ist das innere Ende der verschiebbaren Zähne an einem Ende einer Stabfeder eingehängt, deren anderes Ende im Musterrad befestigt ist.
  • Die Stabfeder erstreckt sich über die Einhängung hinaus nach oben, wo sie in einen feststehenden Führungskanal eingreift. Dieser Führungskanal gabelt sich in Richtung der Drehbewegung des Musterrades unmittelbar hinter den Polen von zwei ebenfalls feststehenden Magneten. Das zwischen den beiden feststehenden Kanalzweigen liegende Zwischenstück weist die Form eines um die Achse des Musterrades gebogenen Keiles auf, der die in den äußeren Kanal geführten Federenden radial nach außen und damit den Musterzahn ebenfalls nach außen führt. Die Magneten gehören zu der von der Auslesevorrichtung gesteuerten Vorrichtung zur elektromagnetischen Auswahl zu der Nadeln, die bewirkt, daß die Stabfedern der nicht ausgewählten Muaterzahne in dem einen, konzentrisch und die Musterradachse verlaufenden Kanal zweig eintreten, die Stabfedern der ausgewählten Musterzähne Jedoch in den exzentrisch verlaufenden Zweig des Führungskanales eintreten.
  • Hierzu erstreckt sich der Pol des einen Magneten über eine Länge des Kanales, die sich über mehrere Stabfedern erstreckt. Dieser Magnet zieht die Stabfedern ständig entgegen ihrer Federkraft an. In der Mitte des Poles dieses Magneten befindet sich ein sehr kleiner, nur sich über die Breite einer einzigen Stabfeder erstreckende Pol eines zweitens an die Auslesevorrichtung angeschlossenen Magneten. Ist dieser zweite Magnet in gleicher Richtung magnetisiert wie der erste Magnet, so bleiben die Federenden auch im Bereich des Pol es des zweiten Magneten angezogen und die Stabfedern treten in den konzentrischen Führungezweig ein. Erzeugt Jedoch der zweite Magnet ein Magnetfeld, das dem Llagnetfeld des ersten Magnetes entgegengerichtet ist, so entfernt sich im Bereich des sehr schmalen Poles des zweiten Magneten die eine hohe Remanenz aufweisende Stabfeder unter Wirkung ihrer eigenen Federkraft und unter Wirlcung der abstoßenden Kraft des zweiten Magneten von der l'olflache und gelangt durch die Drehbewegung des Musterrades in den exzentrisch verlaufenden Zweig des Führungskanales, so daß der Musterzahn vorgeschoben wird.
  • Bei dieser bekannten Vorrichtung werden die Nadeln synchron mit dem Umlauf des Nadelzylinders ausgewählt, so daß die Umlaufgeschwindigkeit des Nadel zylinders von der Geschwindigkeit abhängt, mit der die Nadeln ausgewählt werden könnens Da bei der bekannten Anordnung Jeweils nur eine einzige Stabfeder im Bereich des die Auswahl vornehmenden schmalen Magnetpoles sich befinden darf, ist die Auswählgeschwindigkeit durch die Zeit begrenzt, innerhalb der eine Stabs ender soweit ausschwenkt, daß sie bei ihrer Weiterbewegung sicher in den exzentrischen Kanal zweig eintritt.
  • Dicse bekannte Anordnung hat daher den Nachteil, daß die Umlaufgeschwindigkeit des Nadelzylinders wegen der für den Auswahlvorgang erforderlichen Zeit verhültnismäßig klein ist. Auch verschleißen die Stabfedern im Betrieb verhältnismäßig rasch und müssen daher in der Hegel etwa einmal im Jahr erneuert werden, wodurch unangenehme Stillstandszeiten und hohe Kosten verursacht werden. Schließlich ist der mechanische Aufwand der ganzen Mustereinrichtung recht erheblich.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Mustervorrichtung zu entwickeln, die die Nachteile dieser bekannten Anordnung vermeidet.
  • Gemäß der Erfindung wird diese Aufgabe dadurch gelöst, daß die Auswahlvorrichtung mehrere von der Auslesevorrichtung gesteuerte Elektromagnete aufweist, deren Pole in Richtung der Relativbewegung zwischen den deii Nadeln zugeordneten Teilen und den Magneten sich über eine Lange erstrecken, die mehrere dieser Teile umfaßt, daß die Magnete rechtwinklig zu der Richtung der Relativbewegung nebeneinander aufgereiht sind und Jeder Magnet zur Steuerung einer Gruppe von Teilen bestimmt ist, wobei Jedes Teil oinor Gruppe von dom anderen zur gleichen Gruppe gehörenden Teil einen Abstand aufweist, tor mindestens der Länge der Pole der Magnete entspricht, und daß die Teile an der Stelle einen auf den zugeordneten Magneten ansprechenden Anker aufweisen, die sich mit dem geringsten Abstand am Pol des Magneten vorbeibewegt.
  • Bei der erfindungsgemäßen~Vorrichtung ist es also nicht erforderlich, daß die Relativbewegung so langsam verläuft, daß das nächste einer Nadel zugeordnete Teil erst dann in den Bereich des den Auswählvorgang vornohmenden Magnetpoles eintritt, wenn das der vorhergehenden Nadel zugeordnete Teil diesen Bereich bereits verlassen hat und von einer Umkehrung des Magnetflusses nicht mehr beeinflußt werden kann. Bei der erfindungsgemäßen Vorrichtung erstrecken sich die den Auswahlvorgang vornehmenden Magnetpole beispielsweise über eine Wegstrecke von 18 einander benachbarten, den Nadeln zugeordnete Teilen und für Jedes dieser 18 Teile ist ein besonderer, an die Auslesevorrichtung angeschlossener Magnet vorgesehen. Jeder Magnet wirkt also nur auf eines dieser 18 Teile. Für den Auswahlvorgang steht daher so viel Zeit zur Verfügung, wie ein Teil im Bereich des Magnetpols verbleibt. Das nächste Teil, das seinen Anker im Bereich dieses Magnetpols hat, also das nächste-eil dieser Gruppe, wird erst dann einem Auswahlimpuls witerworfen, wenn das vorhergehende Teil dieser Gruppe den Bereich des Magnetpols verlassen hat.
  • Dadurch ist es mit der erfindungsgemäßen Vorrichtung möglich, mit sehr viel höherer Arbeitsgeschwindigkeit als bei der bekannten Anordnung zu fahren. Die Wegstrecke, die für die Beeinflussung der den Nadeln zugeordneten Teile zur Verfügung steht, kann in gewissem Rahmen beliebig groß gewählt werden, es erhöht sich mit zunehmender Größe dieser Wegstrecke lediglich die Zahl der erforderlichen Magnete.
  • Ein besonderer, weiterer Vorteil der Erfindung liegt darin daß sich diese Anordnung nicht nur zur Auswahl von Musterzähnen an einem Musterrad für Rundstrickmaschinen verwenden läßt, bei der die den Nadeln zugeordneten Teile, die von den Magneten ausgewählt sind, die Stabfedern sind, sondern ganz allgemein angewendet werden kann. Die den Nadeln zugeordneten Teile können bei einer Ausführungsform der Erfindung als in einem Bett geführte stabförmige Platinen ausgebildet sein, die einen Platinenkopf aus magnetisch nichtleitendem Werkstoff aufweist, in dem ein Platinenkörper schwenkbar geführt ist, der einen Anker aus magnetisch leitendem Werkstoff trägt.
  • Insbesondere eignet sich die Erfindung für Ausführungsformen, bei denen die Magnete unmittelbar auf die hinter den Nadeln angeordneten, diesen zugeordneten Teiler einwirken, die im allgemeinen als Stößer bezeichnet werden. Der besondere Vorteil dieser Ausführungsform der Erfindung liegt darin, daß ein Musterrad und der gesamte bei Verwendung eines derartigen Musterrades erforderliche technische Aufwand eingespart wird.
  • Dabei eignet sich diese Ausführungsform nicht nur zur Verwendung bei Rundstrickmaschinen, sondern-auch zur Nadelauswahl bei Flachstrickmaschinen. Man erhält damit also eine universell anwendbare, auch noch nachträglich an bereits verkaufte Maschinen mit geringen Änderungen anbringbare Mustervorrichtung.
  • Es ist nicht unbedingt erforderlich, daß die Platinen, wenn sie unmittelbar als Stößer für die Nadeln dienen, in einen Platinenkop! und einen mit ihm durch ein Gelenk verbundenen Platinenkörper unterteilt sind. Wenn der Winkel. hinreichend klein ist, um den die Platinenbeim Auswählen näher zu ihrer Langerichtung bewegt werden, hinreichend klein iet, 50 kann die als Stößer dienende Platine auch einstückig sein.
  • Im Folgenden werden die den Nadeln zugeordneten Teile, auf die die Magnete beim Auswählvorgang einwirken, stets als Platinen bezeichnet. Damit soll Jedoch die Verwendung der Merkmale der Ausführungsformen mit eingeschlossen sein, bei denen die Teile, auf die die Magneten einwirken, nicht platinenförmig sind, beispielsweise die Form einer Stabfeder bei der bekannten Anordnung aufweist. Der Ausdruck "Platinen" soll insbesondere auch dieJenigen Ausführungsformen einschließen, bei denen die Platinen unmittelbar als Stößer für die Nadeln ausgebildet sind.
  • Bei Ausführungsforinen, bei denen die Platinen nicht radial bewegt werden, sondern entlang von Mantellinien in einem Nadelzylinder bei einer Rundstrickmaschine oder quer zur Schloßbewegung bei einer Flachstrickmaschine, verläuft die Führung, die diePlatinen in Arbeitsstellung vorschiebt, selbstverständlich nicht exzentrisch zu einer Achse, wie bei der bekannten An-Ordnung, sondern sie bildet irgend eine den Verhaltnissen am besten angepaßte, beispielsweise stellenweise geradlinig verlaufende Hochstellkurve. Bei einer Ausführungsform der Erfindung weisen die Platinen an ihrem hinteren Ende einen Ausschnitt auf, in den das Profil der Hochstellkurve eingreift. Bei anderen Ausführungsformen der Erfindung ist die Hochstellkurve als Nut ausgebildet, in dor das hintere Ende der Platinen geführt ist.
  • Bei Ausführungsformen der Erfindung ist eine Anstellkurve vorgesehen, die die Platinen durch die slativbewegung zwischen Platinen und Anstellkurve- an die Magnetpale heranführt. Ein Vorteil dieser Ausführungsform der Erfindung liegt daran, däß die Magnete keine Kraft anwenden müssen, um die Platinen entgegen von an ihnen angreifenden Federn an die Magnetpole heranzuziehen, sondern die Magnete müssen die durch die Anstellkurve an sie herangeführten Platinen nur festhalten. Dabei ist Vorsorge getroffen, daß die Anker der Platinen die Magnetpole nicht berühren, damit nicht durch Kleben der Anker an den Magnetpolen der Reibungskoeffizient zwischen den Magneten und den relativ zu ihnen bewegten Platinen zu stark erhöht wird. Dies kann beispielsweise dadurch geschehen, daß Anschläge vorgesehen sind, die die Schwenkbewegung der Platinen in einer Stellung begrenzen, in der die Anker noch-einen kleinen Abstand, beispielsweise 1/100 mm, von der Oberfläche des Poles entfernt sind.
  • Die Anstellkurve muß in Richtung der Relativbewegung zwischen Platinen und Magneten selbstverständlich vor den Magneten angeordnet sein. Bei der Anwendung der Erfindung bei Flachstrickmaschinen bedeutet dies, daß vor Jedem Stößerschloß eine Anstellkurve vorgesehen werden muß, also für die in einer Richtung erfolgende Hinbewegung und für die Rückbewegung des Schlittens Je eine Anstellkurve vorgesehen sein muß. Dabei muß Vorsorge dafür getroffen werden, daß die Anstellkurve, dlo in dor einon flowogungnrichtun des Schlittens hinter dom Stößerschloß nachläuft, die Funktion des Schlittens nicht stört. Dios kann bei einer Ausführungsform der Erfindung dadurch bewerkstelligt werden, daß die nachlaufende Anstellkurve unwirksam gemacht wird, beispielsweise dadurch, daß die Anatellkurven beweglich angeordnet sind, beispielsweise Jede Anstellkurve um eine Achse schwenkbar gelagert ist.
  • Die für die beiden Schloßbewegungen bestimmten beweglichen Anstellkurven können bei einer Weiterbildung der Erfindung so miteinander verbunden sein, daß jeweile nur eine der beiden Anstellkurven in der wirksamen Stellung steht. Auf eine derartige Mechanik kann Jedoch verzichtet werden, wenn man der Anstellkurve an der dem Magneten benachbarten Ende eine Schrägfläche gibt, an der die Platinen hochlaufen können, wenn sich der Schlitten in der Richtung bewegt, in der die Antellkurve dem Stößerschloß nachläuft. In diesem Falle kann die Anstellkurve feststehen.
  • Bei Flachstrickmaschinen sind im allgemeinen zwei Systeme vorgesehen, so daß bei Jeder Bewegung des Schlittens über die Arbeitsbreite hinweg zwei Maschenreihen gestrickt werden. Jede Nadel kann dann hintereinander zweimal angesteuert und abgestrickt werden.
  • Da bisher das die Musterauswahl enthaltende Programm für zwei Maschenreih bereits in die Stößer eingegeben sein muß, bevor der Schlitten aus seiner Umkehrstellung kommend das Nadelbett erreicht, braucht man zwei Stößerreihen entsprechend dem vorlaufenden System (Schloß) und dem nachlaufenden System (Schloß). Bei der erfindungegemäßen Ausführungsform fällt die dem Stößer entsprechende Platine sofort wieder in die Ausgangsstellung zurück, wenn die Nadel in Strickstellung gebracht ist. Wenn das vorlaufende System die Platine passiert hat, fällt die in Arbeit gewesene Platine wieder ab und kommt erst dann in den Bereich des nachlaufenden Systemes, wo sie dann wieder ausgewählt wird. Bei der erfingungsgemäßen Flachstrickmaschine braucht man daher nicht so viele Stößerreihen wie Systeme, sondern man kommt mit einer Stößerreihe aus, so daß die zusätzlichen oberen Stößerreihen und ihre Nadelbetten entfallen. Diens vereinfacht den Aufbau derartiger Flachstrickmaschinen ganz erheblich.
  • Bei Ausführungsformen der Erfindung erstrecken sich die Magnetpole über das Ende der Ansteilkurve und/oder die Kante, an der die beiden Führungen sich gabeln, hinaus.
  • Sie erstrecken sich also auf beiden Seiten über die elektromagnetische Weiche hinaus. Die Länge, in der die magnetpole die Anstellkurve oder die von Führungen überlappt, vorzugsweise dejil Führungszweig, in den die Platinen unter Wirkung eines Arbeitsimpulses des Magneten eintreten, kann bei Ausführungsformen der Erfindung ein Zehntel bis ein Drittel ihrer Gesamtlänge betragen. Bei Ausführungsformen der Erfindung kann dieser Benich, in dem die Platinen an den Magnetpol herangeführt sind, Jedoch bezüglich ihrer quer zum Magnetpol möglichen Bewegung noch zwangsläufig gefuhrt sind, dazu verwendet werden, um eine in den Magneten und/oder den an den Platinen befindlichen Ankern noch vorhandene Remanenz .durchEntmagnetisieren zu vernichten. In diesem Falle findet also die Entmagnetisierung in den Pausen zwischen zwei aufeinanderfolgonde Auswahlvorgunge statt. Die Erfindung hat daher den weiteren Vorteil, daß durch die größere Anzahl der parallel zueinander angeordneten Magnetpole die für den Auswählvorgang zur Verfügung stehende Zeit so stark verlängert wird, daß sogar noch ein Entmagnetisierungsvorgang zwischen zwei aufeinanderfolgende Auswählvorgänge eingeschaltet werden kann. Durch Vermehrung der Magnete kann trotzdem jede beliebige Auswählgeschwindigkeit erreicht werden.
  • Die Entmagnetisierung kann auf verschiedene Weise erfolgen Ist beispielsweise der Arbeitsstrom der Magnete ein Gleichstromimpuls, so kann der Entmagnettisierungsstrom mindestens ein Gleichstromimpuls umgekehrter Polarität sein. Beispielsweise kann zum Entmagnetisieren pulsierender Gleichstrom verwendet werden, dessen Stromstärke beispielsweise ein. Drittel der Stärke des Arbeitsstroms entspricht. Auch kann in diesem Falie mit Wechselstrom gleichbleibender oder abklingender Stärke entmagnetisiert werden.
  • Dieses Entmagnetisieren erfolgt also innerhalb der Führungsabschnitte, in denen die Pole sich im Bereich der Anstellkurve und/oder in Bewegungsrichtung gesehen hinter der Verzweigung der. Führungszweige erstrecken.
  • Die Magnete können in verschiedener Weise ausgebildet sein. Beispielsweise können sie U-förmig ausgebildet sein, so daß der bisher als ein Magnetpol bezeichneter 1>ol in Wirklichkeit aus zwei nahe beieinander verlaufen den Polflächen entgegengesetzter Polarität besteht. Dann ist der an den Platinen befestigte Anker zweckmäßig so ausgebildet, daß er zwischen diesen beiden ungleichen Polflächen verläuft oder die beiden Polflächen ganz oder teilweise überdeckt. Diese U-förmigen Magnete haben jcdoch einen verhältnismäßig großen Platzbedarf und ihre Wicklung ist schlecht unterzubringen. Außerdem ist der nicht ausnutzbare Streufluß verhältnismäßig groß. Bei einer anderen Ausführungsform der Erfindung sind die Magnetkerne blattförmig und gerade ausgebildet, so daß die den Ankern zugewandte Polfläche den größtmöglichen Abstand von der entgegengesetzten Polflache an dem anderen Ende des Kernes aufweist. Eine derartige Ausbildung am Magneten hat den Vorteil, daß sie einen sehr kleinen Raum einnehmen und die Wicklung leicht untergebracht werden kann.
  • Da bei dieser Auführungsforrn der Erfindung die Kerne in einem verhältnismäßig kleinen Abstand voneinander angeordnet sind, durchlaufen die von einem Magneten erzeugten Kraftlinien bevorzugt die benachbarten Kerne, weil die Kraftlinien auf diesem durch die benachbarten Kerne verlaufenden Weg wegen der hohen magnetischen lieitfähigkeit dieser Kerne einen verhaltnismäßig geringen magnetischen Widerstand vorfinden. Dieser Kraftfluß durch die benachbarten Magnete induziert jedoch in diesen benachbarten Kernen eine magnetische Induktion, deren Polarität entgegengesetzt der Polarität des die Feldstärke erzeugenden Magneten ist.-Wenn dieser benachbarte Kern von einem Arbeitsimpuls erregt wird, eo verringert dieser von dem erstgenannten Magnetkern erzeugte Fluß den ArbeitsflS3 in dem benachbarten Kern. Ist die Wicklung des benachbarten Kernes stromlos, so ist nicht auszuschließen, daß der von dem erstgenannten Magneten erzeugte Fluß in dem benachbarten Kern eine Remanenz hinterläßt. Bei einer Ausführungsform der Erfindung ist daher Vorsorge getroffen, daß unabhängig von der Anzahl der jeweils mit dem Arbeitsstrom erregten oder nicht erregten Magneten stets die gleichen magnetischen Verhältnisse in dem Puket vorliegen und auch dann keine störende Magnetisierung sich aufbaut, wenn einzelne Kerne längere Zeit mit dem Arbeitsstrom erregt werden oder längere Zeit nicht erregt werden. Wenn stets die gleichen magnetischen Verhältnisse in dem Paket vorliegen, so reicht die an den Platinen angreifende Federkraft mit Sicherheit aus, um unabhängig von der Anzahl der mit dem Arbeitsstrom erregten Magneten die Platinen sicher zum Abfall zu bringen, die abfallen sollen.
  • Bei einer Ausführungsform der Erfindung wirkt daher auf die Magnetkerne ein äußeren Magnetfeld ein, das in den Kernen in gleicher Richtung wie das durch den Arbeitsstrom erzeugte Feld verläuft und dessen Feldstärke geringer als die Anzugsfeldstärke ist. Dieses Magnetfeld kompensiert die magnetische Indulction, die durch die Feldlinien eines mit dem Arbeitsstrom erregten Magnetkernes in den benachbarten Kernen durch den Itückfluß der Feldlinien erzeugt wird.
  • Dieses äußere Magnetfeld kann durch Dauermagneten oder Elektromagneten erzeugt sein. Bei einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung sind dieJenigen Polflächen der Elektromagnete, die den mit den Ankern zusaininenarbeiwenden Polflächen entgegengesetzt sind, durch ein gemeinsamen Weicheisenjoch miteinander verbunden und der magnetische Fluß des äußeren Magnetfeldes ist in dieses Joch eingeleitet. Die Feldlinien dieses äußeren Feldes we-rden dann durch dieses Weicheisenjoch zu den einzelnen Kernen geführt, sie durchströmen diese Kerne in Richtung des durch den Arbeitsstrom erzeugten Flusses, unterdrücken die in den benachbarten, nicht erregten Kernen entstehende magnetische Induktion.
  • Die Auslesevorrichtung kann die Informationen Jeweils durch einen besonderen elektrischen Kanal an die Magneten übertragen. Dabei ist in der Regel in Jedem Verbindungsweg ein Verstärker erforderlich1 da die Auslesevorrichtung im allgemeinen nur Signale von geringer Leistung abgibt. Diese Art der Verbindung zwischen Auslesevorrichtung und Auswählvorrichtung ist im allgemeinen dann zweckmäßig, wenn die Auslesevorrichtung die für ein Magnet-Paket und damit für ein System der Maschine erforderlichen Informationen gleichzeitig aus liest.
  • Bei einer Ausführungsform der Erfindung ist Jedoch eine Auslesevorrichtung vorgesehen, die die Informationen für die einzelnen Magnete eines Maschinensystemes hintereinander ausliest und es ist vor dem zu einem Maschinensystem gehörenden Magnet-Paket ein Verteiler vorgesehen, der die Informationen auf dib einzolnon Magnete verteilt. Bei dieser Ausführungsform der Erfindung ist daher für die Verbindung der Auslesevorrichtung mit einem Maschinensystem nur ein Verbindungsweg erforderlich und damit nur ein Verstärker.
  • Der Vorteiler kann auf verschiedene Weise ausgebildet sein, er kann mechanisch oder elektronisch aufgebaut sein. Bei einer Ausführungsform der L'rfindunr weist der Verteiler eine synchron mit der Bewegung eines Informationsspeichers, also Lochstreifens oder dergl., umlaufendes Organ zur Betätigung von Umschaltkontakten auf, deren Ruhekontakt mit dem erzeuger des Entmagneti sierungsstromes, deren Arbeitskontakt mit der Auslesevorrichtung und deren bewegliche Kontakt zunge mit der Wicklung des Magneten verbunden ist. Der Verteiler stellt über die bewegliche Kontakt zunge in dem Augenblick die Verbindung zwischen der Wicklung des Magneten und der Auslesevorrichtung her, indem die Auslesevorrichtung aus dem Informstionsspeicher die für diesen Magneten bestimmte Information ausliest. Bei deren Ausführungsformen ist es zweckmäßig, wenn zwischen den UDschaltkontakt und die Magnetwicklung ein vorzugsweise elektronisches Relais eingeschaltet ist, das die Dauer des von der Auslesevorrichtung abgegebenen Impulses verlänger. Eine derartige Verlängerung des Impulses ist erforderlich, weil ja bei der vorliegenden Erfindung jeder Magnet sehr viel länger erregt ist als die Zeitspanne betrugt, die zwischen den Zeitpunkt vergeht, in dom dio das Platine in don Bereich iiiros Magneten eil;-tritt, und dem Zeitpunkt, in der die benachbarte Platine in den Bereich des ihr zugeordneten Magneten eintritt, in welchem Zeitpunkt also bereits die nächste Information zur Verfügung stehen muß. Derartige den Impuls verlängernde Vorrichtungen sind nicht erforderlich, wenn die Auslesevorrichtung bereits einen Impuls hinreichender Dauer abgibt und Jeder einzelne Magnet ohne Zwischensclialtrnig eines Verteilers an die Auslesevorrichtung angeschlossen ist.
  • 3ei anderen Ausführungsformen der Erfindung wird durch das malaufende Organ nicht in jedem Falle ein Umschaltkontakt betätigt sondern die Umschaltung ist von der von der Auslesevorrichtung abgegebenen Information ab--hängig. In diesem Falle ist Vorsorge getroffen, daß der Verteiler durch ein dem dein Schaltvorgang nachlaufendes Organ den Umschaltkontakt wieder in seine Ausgangsschaltung zurückbewegt. Auch in diesen Falle ist eine den Impuls verlängernde Vorrichtung nicht erforderlich.
  • Du der Gruppe derJenigen Ausführungsformen, bei denen der Verteiler unabhängig von dem Ausgangssignal der Auslesevorrichtung einen Umschaltkontakt betätigt, gehört eine Ausführungsform der Erfindung, bei der das Umlauforgan eine Nockenwalze aufweist, die in verschiedenen, rechtwinklig zu ihrer Achse verlaufenden Ebene Nocken trägt, die mit einem in dieser Ebene angeordneten Betätigungsglied für den Umschaltkontakt zusammenarbeiten. Diese Ausführungsform kann dahingehend weiter ausgebildet sein, das die Flocken auswechselbar in der Walze befestigt sind.
  • Bei einer anderen Ausführungsform weist das umlaufende Organ einen an einem umlaufenden Arm befestigten Dagneten auf, an dessen Umlaufbahn auf die Feldstärke des Magneten ansprechende Umschaltkontakte angeordnet sind. Diese Ausführungsform der Erfindung kan in der Weise weiter ausgebildet scin, daß der an dem umlaufenden Arm befestigte Llagnet unabhängig von dem Ausgangssignal der Auslesevorrichtung erregt ist. In den beiden vorhergehenden Fällen, in denen sämtliche Arbeitskontakte unmittelbar oder über einen Verstärker mit dem diesem System zugeordneten Ausgang der Auslesevorrichtung verbunden sind, kann jeder Umschaltkontakt nur so lange geschlossen sein, solange die huslesevorrichtung die für diesen Magneten bestimmte Information abgibt. Hinter dem Umschaltkontakt muß dann, wie oben erwälint, eine Vorrichtung vorgesehen sein, die den durch die Umschaltung begrenzten Impuls verlängert.
  • Die Umschaltkontakte sind so ausgebildet, daß sie durch Federkraft in ihre Ruhestellung zurückkehren, sobald sie nicht mehr betätigt werden, sie können bei mechanischer Betätigung als Tastschalter ausgebildet sein0 3ei einer Weiterbildung derjenigen Ausführungsform der Erfindung, bei der der Verteiler einen an einen umlaufenden Arm befestigten Magneten aufweist, ist der Magnet nicht dauernd erregt, sondern in Abhängigkeit von dem Ausgangs impuls der Auslesevorrichtung. In diesem Falle sind die Arbeitskontakte der Umschalter mit einer Stromguelle für den Arbeitsstrom der Magnete verbunden und die Umschalter schalten nicht unmittelbar nach ihrer Betätigung wieder in ihre Ausgangslage zurück, sondern sie werden durch ein dem erstgenannten Umlauforgan nachlaufendes Organ wieder in ihre Ruhestellung suruckgeschaltete Der Abstand zwischen dem ersten Umlauforgan und dem nachlauf enden Organ bestimmt dann die Länge des Arbeitsimpulses, der den Magneten erregt.
  • Bei einer Ausführungsform der Erfindung, bei der der Verteiler ein synchron mit der Bewegung des Informationsspeichers umlaufendes Organ aufweist und die Umschalter. für die zu einem Strickmaschinensystem gehörenden Magnete in einer Ebene konzentrisch entlang der Bahn des Umlauforganes angeordnet sind, können mehrere in verschiedenen Ebenen und je einem Strickmaschinensystem zugeordnete umlaufende Betatigungsvorrichtungen für die Umschalter vorgesehen sein und die zu einem System gehörenden Umschalter ebenfalls in dieser Ebene angeordnet sein, so daß also in verschiedenen Ebenen die zu den einzelnen Strickmaschinen.
  • systemen gehörenden Betätigungsglieder und Umschalter angeordnet sind. Von der Auslesevorrichtung führt nur eine elektrische Verbindung zu den in einer Ebene angeordneten, einem Systen zugeordneten Teile.
  • Die Anker,'die an den Platinen angeordnet sind, können bei Ausführungsformen der Erfindung auch aus einem dauermagnetischen Werkstoff bestehen und eine IIagnetisierung aufweisen, die derjenigen der vom Arbeitsstrom erregten Magneten entgegengesetzt ist.
  • Anstelle eines mechanischen Verteilers können auch elektronische Schaltkreise enthaltende Verteiler vorgesehen sein, so daß umlaufende mechanische Teile in dem Verteiler entbehrlich sind. Auch können die Umschaltkontakt durch entsprechende elektronische Schaltkreise ersetzt sein.
  • Weitere Merkmale der Erfindung ergeben sich aus der folgenden Beschreibung von Ausführungsformen der Erfindung in Verbindung mit den Ansprüchen und der Zeichnung. Die einzelnen I;erkmale können je für sich oder zu mehreren bei Ausführungsformen der Erfindung verwirklicht sein.
  • In der Zeichnung sind die zum Verständnis der Erfindung erforderlichen Teile teilweise schematisch dargestellt.
  • -Sig. 1 zeigt in einem Schaubild zum Verständnis der Erfindung wichtige Teile bei einer Rundstrickmaschine.
  • Fig. 2 bis 4 zeiten Ansichten entsprechend dem Pfeil II in Fig. 1 in verschiedenen Bewegungsphasen.
  • Fig. 5 zeigt eine Uiiteransicht auf die wesentlichen eile eines Schlittens (SchloBbild) bei einer Flachstrickmaschine, bei der die Erfindung verwirklicht ist.
  • Fig. 6 zeigt einen Schnitt nach der Linie VI-VI der Fig. 5 in einem anderen Maßstab.
  • Fig. 7 zeigt die Ansicht einer Einzelheit in Richtung des Pfeiles VII der Fig. 6.
  • Fig. 8 zeigt einen Schnitt nach der Linie VIII-VIII der Fig. 6.
  • Fig. 9 zeigt schematisch und in einem Schaubild eine Ausführungsform der Auslesevorrichtung und ihrer Verbinaung mit einem mechanischen Verteiler an einer Auswählvorrichtung.
  • Fig. 10 zeigt ein Schaltbild der Ausführungsform nach Fig. 9.
  • Fig. 11 zeigt einen axialen Schnitt durch eine andere Ausführungsform eines Verteilers.
  • Fig. 12 zeigt eine Draufsicht in Richtung des Pfeiles XII der Fig. 11.
  • Bei der in Fig. 1 dargestellten Ausführungsform der Erfindung sind in einem nicht gezeichneten Itadelzylinder die Platinen 1 in Richtung der Mantellinien in Platinenbett verschiebbar geführt. Die Platinen bestehen aus einem Platinenkopf 2 und einem mit ihm gelenkig verbundenen Platinenkörper 3, der entgegen der Wirkung einer wieder 4 bezüglich des Nadelzylinders in radialer wichtung etwas herausschwenkbar gelagert ist. Der Nadelzylinder mit den Platinen 1 läuft in Richtung des Pfeiles 5 # um. Gegenüber dem umlaufenden Nadelzylinder feststehend ist ein Paket 6 mit beispielsweise 18 Elektromagneten 7 vorgesehen, die alle übereinander angeordnet sind und deren Pole 8 in Umlaufrichtung des Nadelzylinders gesehen so lang sind, daß sie sich über 18 Platinen erstrecken. Ebenfalls ortsfest ist eine Anstellkurve 9 vorgesehen, die an den unteren Enden der Platinen angreift und die bei der Umlaufbewegung des Zylinders die hinteren Enden der Platinen radial nach außen führt, so daß Anker 10 an den Platinenkörpern 3 an die Polflächen 8 der in dem Paket 6 zusammengefaßten 18 Magnete 7 herangeführt werden. Der Platinenkopf 2 ist in den Kanälen des Itl'adelzylinders passend, beispielsweise mit einer Toleranz von 1/500-stel mm geführt. Die Platinenkörper 3 sind etwas dünner gehalten, so daß sie init möglichst wenig Reibung aus dem Nadelkanal ausschwenkbar sind.
  • Der Platinenkopf 2 besteht aus nichtmagnetisierbarem Werkstoff. Der Anker 10 besteht aus einen magnetisierbaren Werkstoff, dessen Permeabilitätskonstante nicht extrem hoch und nicht extrem niedrig sein soll. Der Werkstoff der Platine soll mechanisch widerstandsfähig sein. Die Anker 10 sind an 18 nebeneinander angeordneter Platinen in verschiedener Höhe zum Platinenkörper 3 angeordnet. Die 19.Platine trägt ihrcn Miker 10 wieder an der gleichen Stelle wie die erste Platine.
  • Die Anordnung der Anker 10 bei den 18 Platinen ist so gewählt, daß Jeder Anker mit einem der übereinander angeordneten Pole 8 der Magneten 7 in dem Paket 6 zusammenarbeitet. In der in Fig. 1 dargestellten Ausführungsform ist der Anker der nächstfolgenden Platine etwas toner angeordnet als der Anker der vorhergehenden i'latine; der Anker der nächstfolgenden Platine arbeitet daher mit einem über dem der vorhergehenden Platine zugeordneten Magneten liegenden Magneten zusammen.
  • Im Bereich der Anstellkurve 9 werden, wie erwähnt, die Platinen zwangsläufig an die Magnetpole herangeschwenkt.
  • Diese Schwenkbewegung wird durch eine Anschlagleiste 13 in einer Endstellung begrenzt, in der die Anker durch einen Abstand von wenigen tausendstel Millimeter von den Polflächen 8 der Magnete 7 aufweisen. An das Ende 11 der Anstellkurve 9 schließt sich ein Bahnabschnitt 12 an, innerhalb dem die Platinenkörper 3 um den Schwenkwinkel zurückschwenken können, um den die Anstellkurve 9 die Platinenkörper 3 radial nach außen geschwenkt hat.
  • iim Ende des 13ahnabschnittes 12 beginnt eine Hochtellkurve 14, die so angeordnet ist, daß sie nur von den ausgeschwenkten Platinen 3 erreicht werden kann. Die Platinen weisen an ihren unteren Ende einen vorzugsweise halbkreisförmigen Ausschnitt 15 auf, in den d&s Querschnittsprofil der Hochstellkurve 14 einreift, so daß die auf die Hochstellkurve auflaufenden und von ihr hochgeschobenen Platinen in ihrer ausgeschwenkten Stellung verbleiben.
  • Die Länge des Bahnabschnittes 12 entspricht etwa der Breites den zwölf Platinen in dem Nadelzylinder einnehmen. Die Pole erstrecken --sich über diesen Bahnabschnitt 12 hinaus in den Bereich der Anstellirurve in einer Länge, die etwa fünf Platinen im Nadelzylinder einnehmen, und in den Bereich der Hochstellkurve hinein in einer Länge5 die etwa der Breite einer Platine entspricht, Die in dem Paket 6 übereinander angeordneten achtzehn Magnete 7 werden mit einem Entmagnetisierungsstrom erregt, solange die den betreffenden 1:agneten zugeordnete Platine sich noch im Bereich der Anstellkurve befindet. Dieser Entmagnetisierungsstrom endet kurz bevor die Platine das Ende 11 der Anstellkurve 9 erreicht hat. Dann wird der Magnet je nachdem, wie die ihm zugeleitete Information dies vorschreibt, entweder mit einem Arbeitsstromimpuls erregt, so daß die Platine im Bereich des Bahnabschnittes 12 ausgeschwenkt verbleibt und dann auf die Hochstellkurve 14 aufläuft und von dieser Hochstellkurve 14 in Achsrichtung des Nadel zylinders hochgeschoben wird. Oder aber dieser arbeit stromimpuls bleibt aus, dann schwenkt der Platinenkörper 3 unter Wirkung der Feder 4 im Bereich des Bahnabschnittes 12 in seine Ausgangslage zurück. In dieser Lage kommt er nicht mit der Hochstellkurve 14 in Berührung, so daß diese Platine nicht in die Arbeitsstellung vorgeschoben wird. Die in Arbeitsstellung vorgeschobene Platine wird dann von einen StöBerschloß 16 erfaßt, das in Fig. 5 bezeichnet ist und in ähnlicher Weise auch bei Rundstrickmaschinen angeordnet ist. Die durch das Stößerschloß 16 vorbeschobene Platine 1 schiebt dann die in den gleichen Nadelkanal angeordnete Nadel in Arbeitsstellung, die dann von einem Strickschloß 17 erfaßt und zum Abstricken vorgeschoben und wieder zurückgeführt wird Durch einen Magneten 7 wird von den achtzehn Platinen, die der Pol 8 des Magneten 7 übergreift, stets nur die den den bestimmten @ magneten zugeordnete Platine angezonen. Trotzdem steht für die Auswähloperation eine Zeitspanne zur Verfügung, die dem Durchlaufen einer Platine durch der; durch zwölf Platinen gebildeten Zylinderabschnitt entspricht. Der Arbeitsstrom besteht aus einem Gleichstromimpuls. Der Entmagnetisierungsstrom besteht aus pulsierendem Gleichstrom entgegengesetzter Polarität, dessen Stromstarke etwa ein Drittel des Arbeitsstromimpulses beträgt. Dieser Entmagnetisierungsstrom ist in Abhängigkeit von der Permeabilitätskonstante des Platinenmaterials so gewählt, daß eine etwa vorhandene Remanenz verschwindet und sich auch dem keine störenden Magnetisierung in der Platine aufbaut, wenn diese längere Zeit und beim Durchlauf von vielen Systemen in-RuSestellung steht oder aber während dieser Zeit ständig in Arbeitsstellung steht.
  • Die Magnete weisen blattförmige, I-förmige Kerne auf, wie sie in Fig. 8 dargestellt sind. Die den Polen 8 entgegengesetzten Enden der Magnetteller sind in ein eicheisenjoch 18 eingesteckt, das an seinen beiden Enden Dauermagnete 19, 20 trägt. Diese Magnete sind so gepolt, daß ihr durch die Nagnetkerne verlaufender Fluß in gleicher Richtung verläuft wie der vom Arbeitsstrom ion den Magnetkernen erzeugte Fluß. Wenn von den Magneten 19, 20 an der Innenseite im Weicheisenjoch ein Nordpol gebildet wird, so entsteht an den Polflächen 8 ein Südpol. Wird ein Magnet 7 zusätzlich erregt, verstärkt sich der Magnetfluß entsprechend und induziert bei den danebenliegenden nicht zusätzlich erregten Magnetkernen einen Nordpol. Ist der durch die Magnete 19, 20 gebildete Südpol so stark, wie der vom erregten Nebenmagnetsüdpol induzierte Nordpol, ist der magnetische Fluß, den Luftspalt mit berücksichtigt, gleich null.
  • Die Kraftlinien dieses äußeren, überlagernden Feldes verlaufen etwa bis zur Mitte des Weicheisen'Joches 18 und verlaufen durch die Magnetkerne zu deren Polfläche 8, wo sie in die Luft austreten und wieder zu den Südpolen der Magnete 19, 20 zurückverlaufen. Dieses äußere Feld verstärkt daher den Arbeitsfluß der erregten Magnete und neutralisiert die nicht erregten Magnete. Dadurch ist es möglich, gleichzeitig die bisher nicht erregten Magnete mit einer um zwei Drittel niederer liegenden Leistung mit Wechsel- oder pulsierendem Gleichstrom zu speisen, und somit für Entmagnetisierungsz,wecke zu verwenden.
  • Somit wird ein genau abgegrenztes, wirksam werdendes elektromagnetisches Auslese- bzw,.Entmagnetisierungsfeld geschaffen.
  • Dieses äußere Feld muß nicht unbedingt durch die in den Fig. 2 bis 4 dargestellte Anordnung von zwei Permanentmagneten 19, 20 erzeugt werden, es kann auch durch eine andere Anordnung von einer. oder mehreren Permanentmagneten oder Elektromagneten erzeugt werden. Die Gesamtzahl der im Nadelzylinder vorgesehenen nadeln muß ein ganzzahliges Vielfaches der Zaiil der In dem Paket 6 zusammengefaßten Magnete sein, die einem System der Strickmaschine zugeordnet sind. Unter Berücksichtigung dieser Bedingung kann die Anzahl der einem System zugeordneter Magnete beliebig sein. Die Anzahl richtet sich nach der Geschwindigkeit, mit der die Platine ausgewählt werden kann und der geforderten Umlaufgeschwindigkeit des Nadelzylinders. Der Anker 10 kann auch aus einem Dauermagneten bestehen, der einen magnetischen Fluß erzeugt, der die gleiche Richtung wie der von Aroeitsstrom in dem Magneten erzeugte Fluß aufweist. In diesem Falle erhält die Magnetwicklung, wenn sie die Platine nicht in ihrer ausgeschwenkten Lage festhalten und zur Hochstellkurve führen soll, einen dem Arbeitsstrom entgegengerichteten Stromirapuls, so daß das hieraurch erzeugte Feld dem Feld des dauermagnetischen Ankers 10 entgegengesetzt ist und der Anker 10 abgestoßen wird, so daß diese abstoßende Wirkung die Wirkung der Feder 4 unterstützt.
  • Jedem System der Rundstrickmaschine ist eine derartige, aus Anstellkurve 9, Hochstellkurve 14 und Magnetpaket 6 bestehende Einheit zugeordnet. Eine Rundstrickmaschine hat im allgemeinen bis zu 36 Systeme. Der technische Aufwand, der dadurch gespart wird, daß die Magnete unmittelbar auf die hinter den Nadeln im Nadelkanal angeordneten Platinen 3 einwirken, ist bei derartigen, viele Systeme aufweisenden Rundstrickmaschine außerordentli(i1 hoch.
  • Die Fig. 2 zeigt die Ansicht in Richtung des Pfeiles II der Fig. 1 auf die Platine 1 in ihrer Stellung a der Fig. 1. Fig. 3 zeigt die gleiche Ansicht der Platine 1 ilì der Stellung b der Fig. 1. Fig. 4 zeigt die gleiche Ansicht auf eine Platine 1 in der Stellung c der Fig. 1.
  • Die Fig. 5 bis 8 zeigen die Verwirklichung der Erfindung bei einer Flachstrickmaschine. Die Anwendung der Erfin~ dung ist an einem System erläutert. Weist die Flachstrickmaschine zwei oder mehr Systeme auf, so ist die en@-sprechende Anordnung an jedem einzelnen der Systeme vorgesehen. Fig. 5 zeigt eine Ansicht auf die Unterseite des Schlittens 19 einer Flachstrickmaschine. Außer den beiden Stößerschlössern 16, von denen je eines in einer der beiden Bewegungsrichtungen des Schlittens angeordnet ist, weist ein Strickmaschinensystem noch das Strickschloß 17 auf, das die Nadeln bewegt. Bei den bekannten Maschinen wurden durch die sogenannte Jacquardkarte die Stößer oder Platinen 1 aus ihrer Ruhestellung, bei der die Stößerfüße 20 unterhalb der Bahn der Unterkante 21 der Stößerführungen verbleiben, in eine Stellung vorgeschoben, sofern die zugeordneten Nadeln arbeiten sollen, in der sie von der Schrägfläche 22 des Stößerkanales 23 erfaßt werden und vorgeschoben werden, so daß die zugehörenden Nadeln ebenfalls im Nadelbett vorgeschonen werden und dann vom Strickschloß 17 erfaßt werden. Dieses Vorschieben der Platinen 1 in die Stellung, in der sie vom Stößerschloß 16 erfaßt werden, erfolgt auch bei Flachstrickmaschinen in der Weise, wie sie bei der Ausführungsform nach Fig. 1 bis 1C beschrieben ist, die für Rundstrickmaschinen geeignet ist. Der einzige Unterschied zwischen diesen beiden Ausfüiirungsformen liegt darin, daß bei der ersterwähnten Ausführungsform der Nadelzylinder sich bewegt und Anstellkurve, Magnete und Hochstellkurve ortsfest angeordnet sind, bei der für Flachstrickmaschinen geeigneten Ausführungsform jedoch Magnete, Anstellkurve und Hochstellkurve sich bewegen und das Nadelbett feststeht und daß, da sich der Schlitten 19 hin und her bewegt, zu jeden System zwei Magnetpakete 6 und dazugehörige Hochstellkurven und Anstellkurven vorgesehen sind, da diese elemente ja in Bewegungsrichtung des Schlittens vor dem jeweiligen Stößerschloß 16 angeordnet sein müssen.
  • In de Schlitten sind daher von den Stößerschlössern 1G nach außen gesehen Jeweils eine Ilochstellkurve 24, ein Magnetpaket 6 und eine Anstellkurve 25 vorgesehen. Auch hier werden die Platinen durcil die Anstellkurve 25 bei der Bewegung des Schlittens 19 zunächst angehoben und, wenn sie vorgeschoben werden sollen, durch die magnete in der angehobenen Stellung gehalten und auf die itochstellkurve aufgeschoben, die die Platinen dann nach vorne schiebt, so daß der Platinenfuß 20 vom Stößerschloß 16 erfaßt wird und vorgeschoben wird und der Platinenkopf 2 dann die Streiknadel 26 in den Bereich des Strickschlosses 17 vorschiebt (Fig. 6). Ein Unterschied dieser Ausführungsform gegenüber der Ausführungsform nach den Fig. 1 bis 4 liegt noch darin, daß Vorsorge dafür getroffen werden muß, daß die Anstellkurven 25 den Rücklauf des Schlittens nicht stören. Zu diesem Zweck sind die Anstellkurven 25 etwa dreieckförmig ausgebildet und etwa in ihrer Mitte um einen Lagerbolzen 27 schwenkbar gelagert. Die Anstellfläche, die die Platinen an die ldagnetpole 8 heranführt, ist durch die Grundfläche des Dreiecks gebildet. Die Spitzen der dreieckigen Teile sind durch einen Stab 28 so miteinander verbunden, daß dann, wenn die eine Anstellkurve in ihrer wirksamen Stellung steht, die andere nstellkurve 25 in ihrer unwirksamen Stellung steht. Die Stange 28 wird selbsttätig, beispielsweise durch einen entsprechenden Anschlag an den Umkehrpunkten des Schlitten 19 in die eine oder andere Endstellung bewegt urid dort verriegelt. Bewegt sich der Schlitten in Richtung des Pfeiles 37, so arbeitet das in Fig. 5 rechts unten dargestellte Magnetpaket 6. In der Gegenrichtung arbeitet das links unten dargestellte Magnetpaket.
  • In den Fig. 9 und 10 ist eine Ausführungsform der oteuerorgane für die Auswählvorrichtung dargestellt.
  • Die Informationen für die einzelnen Magnete eines Systems sind in einer Reihe in Bewegungsrichtung des Bandes hintereinander dargestellt. Jedes Band hat so viel Reihen, als Systeme der Maschine gesteuert werden.
  • Die Informationen werden dadurch ausgelesen, daß ein Loch 29 einen von einer Lichtquelle 33 ausgesandten Lichtstrahl zu einer Fotozelle 34 entweder freigibt oder aber, wenn kein Loch vorhanden ist, abdeckt. Die Informationen für die beispielsweise achtzehn Magnete werden daher hintereinander durch die Auslesevorrichtung 31 ausgelesen. Diese Informationen einer keine werden über eine Leitung 41 über einen Verstärker 35 zu dem Magnetpaket 6 eines Systems gegeben. Da bei einer Flachstrickmaschine zwei Magnetpakete 6 zu einem System gehören, die je nach Bewegungsrichtung des Schlitin tens 19 arbeiten, ist/der Flachstricknaschine noch ein Umschalter vorgesehen, der je nach der Bewegungsrichtung des Schlittens die Informationen dem einem oder anderen Magnetpaket 6 des Systemes@@führen. Die Informationen 29 können auf dem Band 30 auch in anderer Form als in Form von Löchern enthalten sein und außerdem konnten die Ausleseorgane 33 und 34 in anderer Weise ausgebildet sein.
  • An dem Ausgang des Verstärkers 35 erscheinen die Informationen für die achtzehn Magnete 7 des Magnetpaketes 6 hinttrcinander. Um diese Informationen so auf die achtzehn Magnete zu verteiler, daß jeder Magnet die ihm zugeordnete Information erhält, ist ein Verteiler vorgesehen, der bei der dargestellten Ausführungsform der Erfindung ein mechanisches, synchron mit dCirj Band 30 angetriebenes Teil, nämlich eine Nockenwalze 36, aufweist, die schraubenlinig verteilt Nocken 37 trägt, die auswechselbar in der Nockenwalze 36 befestigt sind. Diese Nocken arbeiten mit Betätigungsstiften 38 von je einem Magneten 7 zugeordneten Tastumschalter 39 so zusammen, daß die Wicklung des ,Liagneten 7 mit dem Arbeitskontakt 40 des Umschalters 39 verbunden ist, wenn die für den betreffenden Magneten 7 bestimiate Information an dem Ärbeitskontakt 40 eingeht, der mit dem Verstärkerausgang verbunden ist. Der Ruhekontakt 42 der einzelnen Umschalter 39 ist mit einer Leitung 43 verbunden, die zu einer Stromquelle führt, die den Entmagnetisierungsstrom erzeugt. Der Entmagnetisierungsstrom besteht aus pulsierendem Gleichstrom einer Stromstärke, die nur etwa ein Drittel so groß ist wie die Stromstärke des auf die Magneten 7 wirkenden Arbeitsstromes. Die bewegliche Kontaktzunge 43 des Umschaltkontakte 39 ist über ein mechanisches oder elektronisches Relais 44 mit d£r Wicklung 45 des magneten 7 verbunden. Das Relais 44 hat die Aufgabe, die kurze, von dem Verstärker 35 abgegebene Information in einen Stromimpuls einer Länge zu verwandeln, die erforderlich ist, um die Platinen 1 über den Bahnabschnitt 12 hinweg in der ausgeschwenkten Stellung zu halten. Durch entsprechende Wahl der Nocken 37 kann die Dauer variiert werden, während der der Arbeitskontakt 40 an das Relais 44 angelegt wird.
  • Der Arbeitsimpuls wirkt auf eine Platine erst dann ein, wenn sie kurz vor dem Ende 11 der Anstellkurve 9, 25 angelangt ist. Er endet erst, wenn, die platine sich in die Nochstellkurve eingefädelt hat.
  • In den Fig. 11 und 12 ist eine andere Ausführungsform des Verteilers dargestellt. An einer synchron mit dem Band 30 angetriebenen Welle 46 ist ein Arm 47 befestigt, der an seinem äußeren Ende einen parallel zu der Achse der Welle 46 angeordneten Stabmagneten 48 tragt. Auf einer Platte 49 sind dicht unterhalb des unteren Randes des Stabmagneten 48 entlang der Umlaufbaiin des Magneten 48 berührungslose Umschaltkontakte 50 (Reed-Kontakte) angeordnet, die wiederum in gleicher Weise geschaltet sind wie die Umschalkontakte bei der Ausführungsform nach den Fig. 9 und 10. Diese Umschaltkontakte sind in Glasröhrchen eingeschmolzen, die auf die Platten 49 aufgelötet sind, die eine aufgedruckte Schaltung aufweisen und zweiteilig ausgebildet sind (Fig. 12). Die gedruckte Schaltung ist aus Fig. 1? zu ersehen. Diese ein System erforderlichen Kontakte sind auf einer Platte, also in einer Ebene angeordnet. Ein Umschaltkontakt SO schaltet von der Ruheseite zur Arbeitsseite um, solange der Stabmagnet 48 sich über ihm befindet.
  • Der Verteiler nach den Fig. 11 und 12 weist so Vi(jlC Arme 47, Magnete 48 und Platten 49 auf, als Systeme und damit Magnetpakete 6 gesteuert werden müssen. Diese Ebenen sind senkrecht zur Achse der Welle 46 angeordnet.
  • Die ganze Steuerung ist daher sehr raumsparend.untergebracht.

Claims (1)

  1. Patent ansprüche
    0 Strickmaschine mit einer Einrichtung zur Jacquelrdmusterung, die eine dem Muster entsprechende Informationen auslesende Vorrichtung und eine hiervon gesteuerte Vorrichtung zur elektromagnetischen Auswahl der Nadeln enthält, die den ausgewählten Nadeln zugeordnete, auf den Magnetpol zu und in eine Arbeitsstellung bewegliche Teile in eine Führung lenkt, die sie in Arbeitsstellung fülirt, dadurch gekennzeichnet, daß die Auswahlvorrichtung mehrere von der Auslesevorrichtung gestellte Elektromagnete (7) aufweist, deren Pole (8) in Richtung der Relativbewegung zwischen den den Nadeln zugeordneten Teilen (1) und den I:iaLneten (7) sich über eine Länge erstrecken, die mehrere Teile (1) umfaßt, daß die Magnete (7) rechtwinklig zu der Richtung der Relativbewegung nebeneinander aufgereiht sind und Jeder magnet (7) zur Steuerung einer Gruppe von Teilen (1) bestimmt ist, wobei Jedes Teil (1) einer Gruppe von dem anderen zur gleichen Gruppe gehörenden Teil (1) einen Abstand aufweist, der mindestens der Länge der Pole (8) der Magneten (7) entspricht, und daß die Teile (1) an derjenigen Stelle einen auf den zugeordneten Magnetpol (8) ansprechenden Anker (10) aufweist, die sich mit dem geringsten Abstand am Pol (8) des Magneten vorbeibewegt.
    2. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Teile (1) als in einem Bett geführte stabförmige Platinen (2, 3) ausgebildet sind, die einen Platinenkopf (2) aus magnetisch nichtleitendem Werk-Stoff aufweisen, in dem ein Platinenkörper (3) schwenkbar geführt ist, der einen Anker (10) aus magnetisch leitendem Werkstoff trägt.
    3. Maschine nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die rileile als Stößer für die Nadeln (26) ausgebildet sind.
    4. Maschine nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Teile an ihrem den Nadeln (26) abgewandten Ende einen Ausschnitt (15) aufweisen, in den das Profil einer Hochstellkurve (14) - eingreift.
    5. Maschine nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß eine die zeile (1)-bei der Relativbewegung an die Magnetpole (8) heranführende Anstellkurve (9) vorgesehen ist.
    6. Flachstrickmaschine nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß jede der beiden Anstellkurven (25) bei einer der beiden Schloßbewegungen in eine unwirksame Stellung bewegbar sind.
    7. Flachstrickmaschine nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die für die beiden Schloßbewegungen bestimmten beweglichen Anstellkurven (25) miteinander so verbunden sind, daß jeweils nur eine der beiden Anstellkurven in der wirksamen Stellung steht.
    8. Strickmaschine nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß dei Schwenkbewegung der Teile (1) in Richtung auf die Magnetpole (8) zu durch einen Anschlag (13) begrenzt ist.
    9. Maschine nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß sich die Magnetpole (8) über das Ende (11) der Anstellkurve (9) und/oder über die Kante, an der sich die beiden Führungen gabeln, hinaus erstrecken.
    10. Maschine nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Magnetpole (8) sich ein Zehntel bis ein Drittel ihrer Gesamtlänge über das Ende (11) der Anstellkurve (9) hinaus in den Bereich der Anstellkurve (9) hinein erstrecken.
    11. Maschine nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Magnete (7) in den Pansen zwischen dem Auswählvorgang an einen Entmagnetisierungsstrom anschließbar sind.
    12. Maschien nach einem der Ansprüche 9 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß das Entmagnetisieren innerhalb der Führungsabschnitte erfolgt, in denen die Pole (8) sich in den Bereich der Anstcllkurve (9) und/ oder in Bewegungsrichtung gesehen hinter die Verzweigung der Führungszweige erstrecken.
    13. Maschine nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Magnetkerne balttförmig und gerade ausgebildet sind, se das die een Ankern (10) zugewandte Polfläche (8) den größtmöglichsten Abstand von der entgegengesetzten Polfläche am anderen Ende des Kernes- aufweist.
    14. Maschine nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß auf die Nagnetkerne ein äußeres Magnetfeld (19, 20) einwirkt, das in den Kernen in gleicher Richtung wie das durch den Arbeitsstrom erzeugte Feld verläuft, dessen Feldstärke geringer als die Anzugfeldstärke des Magneten ist und somit ein differenzierm tes Magnetlesefeld darstellt.
    15. Maschine nach Anspruch 14 dadurch gekennzeichnet, daß die Polflächen der Elektromagnete (7), die den it den Ankern (10) zusammenarbeitenden Polflächen (8) entgegengesetzt sind, durch ein gemeinsames Weicheisenjoch (18) miteinander verbunden sind und daß der magnetische Fluß des äußeren Magnetfeldes in dieses Joch eingeleitet ist, 16. maschine nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Auslesevorrichtung die Informationen für die einzelnen Magnete (7) hintereinander ausliest und ein Verteiler (36, 37 bzw. 46 bis 48) vorgesehen ist, der die Informationen auf die einzelnen Magnete (7) verteilt.-17. Maschine nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, daß der Verteiler ein synchron mit dem Erscheinen der ausgelesenen Informationen am Ausgang-der Auslesevorrichtung umlaufendes Organ (36, bzw. 47) zur Betätigung von Umschaltkontakten (39) aufweist.
    18. Maschine nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet daß die Umschalter (39) unabhängig von dem von der Auslesevorrichtung -(31) abgegebenen Signal bei Jedem Umlauf von dem Umlauforgan betätigbar sind und unabhängig von diesem Signal in ihre Ruhestellung æurückkehren, und daß die Ruhekontakte (42) der Umschalter mit einem Erzeuger eines Entmagnetisierungsstromes, die Arbeitskontakte (40) der Umschalter mit der Auslesevorrichtung und die bewegliche Nontaktzunge des Umschalters mit der Wicklung (45) des Magneten verbunden sind.
    19. Maschine nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen der Zunge des Umschaltkontaktes und der Magnetwicklung (45) ein vorzugsweise elektronisches Relais (44) eingeschaltet ist, das die Dauer des von der Auslesevorrichtung (31) abgegebenen Impulses verlängert.
    20. Maschine nach Anspruch 18 oder 19 dadurch gekennzeichnet, daß das Umlauforgan eine Nockenvalze (36) aufweist, die in verschiedenen rechtwinklig zu ihrer Achse verlaufenden Ebenen schraubenlinienförmig angeordnete Nocken (37) trägt, von denen jede mit einem in dieser Ebene angeordneten Betätigungsglied (38) für einen Umschaltkontakt (39) zusammenarbeitet.
    21. Maschine nach Anspruch 20, dadurch gekennzeichnet, daß die Nocken (37) auswechselbar in der Walze (36) befestigt sind.
    22. Maschine nach Anspruch 18 oder 19, dadurch gekennzeichnet, daß das umlaufende Organ einen an einem umlaufenden Arm (47) befestigten Magneten (48) aufweist, an dessen Umlaufbahn auf die Feldstärke des Magneten ansprechende Umschaltkontakte (50) angeordnet sind,.
    23. Vorrichtung nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, daß das Umlauf organ in Abhängigkeit von dem Ausgangssignal der Auslesevorrichtung (31) mit dem Betätigungsglied des Umschalters (50) zusammenarbeitet, daß der Arbeitskontakt (40) des Umschalters (50) mit einer Stromquelle für den Arbeitsstrom des Magneten verbunden ist und daß die Umschalter durch ein dem Umlauf organ nachlaufendes Organ zurückschaltbar sind.
    24. Maschine nach Anspruch 22, dadurch gekennzeichnet, daß der Verteiler eine synchron mit dem Auslesen des Informationsspeichers umlaufende Welle (46) aufweis-t, an der mehrere in verschiedenen Ebenen einem Strickmaschinensystem zugeordnete umlaufende Betätigungsvorrichtungen (48) für Umschalter (5#) angeordnet sind, an deren Umlaufbahn die Umschaltkontakte für die Magnete eines Systems konzentrisch um die rellenachse angeordnet sind 25. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der an den Platinen befindliche Anker aus einem dauermagnetischen Werkstoff besteht und eine Induktion aufweist, die der Induktion des von de Arbeitsstrom erregten Magneten entgegensteht.
    L e e r s e i t e
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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* Cited by examiner, † Cited by third party
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