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DE2439161A1 - Elektronische nadelauswaehlvorrichtung - Google Patents

Elektronische nadelauswaehlvorrichtung

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Publication number
DE2439161A1
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DE
Germany
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pattern
rocker
needles
wings
selectively
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DE2439161A
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DE2439161C3 (de
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Norishige Sumitomo
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Precision Fukuhara Works Ltd
Original Assignee
Precision Fukuhara Works Ltd
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Publication date
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D04BRAIDING; LACE-MAKING; KNITTING; TRIMMINGS; NON-WOVEN FABRICS
    • D04BKNITTING
    • D04B15/00Details of, or auxiliary devices incorporated in, weft knitting machines, restricted to machines of this kind
    • D04B15/66Devices for determining or controlling patterns ; Programme-control arrangements
    • D04B15/68Devices for determining or controlling patterns ; Programme-control arrangements characterised by the knitting instruments used
    • D04B15/78Electrical devices

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Knitting Machines (AREA)

Description

Elektronische Nade!auswahlvorrichtung
Die Erfindung bezieht sich generell auf die Strick- und Wirktechnik und betrifft insbesondere eine verbesserte elektronische Nadelauswählvorrichtung zur Verwendung bei Rundstrickmaschinen zum selektiven Anheben der einzelnen Nadeln einer solchen Maschine.
Bei der erfindungsgemäßen elektronischen Nadelauswählvorrichtung handelt es sich um denjenigen Typ, bei dem die Ausv/ahl durch die Nadeln hebende Musterschwingen erfolgt, die ihre Auswahlbewegung auf die Nadeln übertragen, und die Musterschwingen direkt von der elektronischen Vorrichtung ausgewählt werden.
Die Musterschwingen sind jeweils um einen zwischen ihren Enden angeordneten Lagerfuß schwenkbar gelagert und weisen an ihrem oberen Ende einen Hebefuß auf. Die Musterschwingen sind abwechselnd mechanisch in eine nicht-strickende Stellung vervschwenkt, während dazwischen liegende Musterschwingen mechanisch in die Strickstellung geschwenkt sind. An den genannten dazwischen liegenden, in der Strickstellung befindlichen Musterschwingen greift ein erster Elektromagnet an einer Stelle oberhalb ihres Lagerfußes an, um jeweils einzelne ausgewählte dieser Musterschwingen selektiv in die nicht-strickende Stellung zu verschwenken, während ein zweiter Elektromagnet an den genannten abwechselnden, in der nicht-strickenden Stellung befindlichen Musterschwingen an einer Stelle unterhalb ihres Lagerfußes an-
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greift, uin einzelne ausgewählte dieser Schwingen selektiv in die Strickstellung zu verschwenken. Diejenigen Musterschwingen, die sich dann in der Strickstellung befinden, werden mechanisch angehoben und heben dabei die ihnen zugeordneten Nadeln auf die Strickhöhe, während- diejenigen Musterschwingen, die sich in der nicht-strickenden Stellung befinden, nicht angehoben werden, so daß die ihnen zugeordneten Nadeln auf der nicht-strickenden Höhe bleiben.
Eine der grundsätzlichen Aufgaben der vorliegenden Erfindung besteht darin, eine elektronische Nadelauswählvorrichtung für eine vielsystemige Rundstrickmaschine zu schaffen, bei der bei jedem Stricksystem ein erster steuernde Elektromagnet dazu dient, unter den abwechselnden, in der nicht-strickenden Stellung befindlichen Nadelheber-Musterschwingen eine Auswahl zu treffen, um einzelne dieser Musterschwingen selektiv in die Strickstellung zu bewegen, während ein zweiter steuernder Elektromagnet dazu dient, unter den dazwischenliegenden, in der .Strickstellung befindlichen Nadelheber-Musterschwingen eine Auswahl zu treffen, um einzelne dieser Musterschwingen selektiv in die nicht-strickende Stellung zu bewegen.
Die Erfindung wird in der nachstehenden Beschreibung eines bevorzugten Ausführungsbeispiels anhand der Zeichnungen näher erläutert. In den Zeichnungen zeigen
Fig. 1 einen Vertikalschnitt durch einen Nadelzylinder mit umgebendem Schloßmantel einer Rundstrickmaschine, bei der die erfindungsgeraäße elektronische Nadelauswählvorrichtung eingebaut ist, v/obei eine Nadel und eine schwenkbare Nadelheber-Musterschwinge in dem Nadelkanal des Zylinders sowie die elektronische Betätigungseinrichtung zur Auswahl der Musterschwingen gezeigt sind; Fig. 2 eine schematische Darstellung eines Teils der Fig. 1, wobei eine der beiden Arten von Musterschwingen in der die zugehörige Nadel anhebenden Strickstellung gezeigt ist;
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Fig. 3 eine der Fig. 2 ähnliche Darstellung, wobei die andere Art von Musterschwingen in der nicht-nadelhebenden, nicht-strickenden Stellung gezeigt ist;
Fig. 4 eine schematische Draufsicht auf die Nadel- und Musterschwingen-Schloßteile sowie das bei jedem Maschinensystem der Strickmaschine vorgesehene elektronische Betätigungsorgan;
Fig. 5 eine perspektivische Darstellung der erfindungsgemäßen elektronischen Betätigungsanordnung;
Fig. 6 eine Draufsicht auf die die Musterschwinge betätigende Stirnseite des Betätigungsorgans nach Fig. 5;
Fig. 7 einen Vertikalschnitt durch das Betätigungsorgan nach Fig. 6 in Verbindung mit einer durch das Organ ausgewählten Musterschwinge;
Fig. 8 eine perspektivische Darstellung der zum anfänglichen Verschwenken der Musterschwingen verwendeten Schloßteile;
Fig. 9 eine Draufsicht auf die Schloßteile nach Fig. 8; Fig. 10 eine scheraatische Darstellung einer der Mus/t er schwingen in drei ihrer Stellungen während ihrer Auswahl; und
Fig. 11 eine der Fig. 10 ähnliche Darstellung für den anderen Typ von Musterschwingen.
In Fig. 1 ist der Nadelzylinder 1 einer erfindungsgemäß gebauten Rundstrickmaschine gezeigt, in dessen Nadelkanälen vertikal bewegbare Nadeln 2 angeordnet sind. Die umgebende Schloßbahn 3 weist bei jedem Maschinensystem Schloßteile 4, % 6, 7 und 8 nach Fig. 4 auf, die in üblicher Weise auf die Nadelfüße wirken. Die Schloßbahn 3 wird vom Tragring 10 der Maschine durch Träger 9 in Abstand gehalten, an denen eine elektronische Betätigungsanordnung sowie weitere Schloßteile für jedes Maschinensystem angebracht sind. In den Nadelkanälen und unterhalb der abwechselnden Nadeln sind Musterschwingen 11 angeordnet, während unter den dazwischenliegenden Nadeln Musterschv/ingen 12 angeordnet sind. Die Musterschwingen 11, 12 sind um radial herausragende Füße 11a bzw. 12a verschwenkbar sowie in der Strickstellung außerdem
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vertikal bewegbar, um die jeweils zugehörigen Nadeln anzuheben. Eine Musterschwinge in Strickstellung befindet sich in einer .Stellung, in der sie von einem entsprechenden Schloßteil angehoben wird und dadurch die zugehörige Nadel auf eine Strickhöhe oder Strickstellung anhebt, in der sie Garn aufnimmt, während eine Musterschwinge in nicht-strickender Stellung sich nicht in einer Stellung befindet, in der sie von dem entsprechenden Schloßteil angehoben wird, so daß sie die zugehörige Nadel in einer nicht-angehobenen oder nicht-strickenden Höhe oder Stellung läßt, In der die Nadel kein Garn aufnimmt.
Um die Musterschwingen 11, 12 zu führen und zu verschwenken, sind in vertikalem Abstand voneinander angeordnete Schloßteile 13, 14 mit geneigten Schloßflächen 13b, 14b und einer Durchführung zwischen deren benachbarten Seiten 13a, 14a vorgesehen. Bewegen eich die Musterschwingen gemäß Fig. 4 von links nach rechts, ßo v/andern ihre Füße längs der genannten Durchführung zwisehen den Schloßteilen 13, 14, wobei die Schloßfläche 13b an der Musterschwinge 12 angreift und diese gemäß Fig. 3 gegen den Uhrzeigersinn verschwenkt, während die Schloßfläche 14b an der Musterschwinge 11 angreift und sie gemäß Fig. 2 im Uhrzeigersinn verschwenkt. Die Musterschwingen 12 sind bei 12f gemäß Fig. 11 in geeigneter Weise ausgeschnitten, so daß sie das Schloßteil 14 niGht berühren, während die Musterschwingen 11 in ähnlicher Weise bei 11! gemäß Fig. 10 ausgeschnitten sind, um Berührung mit dem Schloßteil 13 zu vermeiden.
Indem die Musterschwingen den Einflußbereich der Schloßteile 13, 14 verlassen, gelangen sie unter den Einfluß der in Fig. 5 gezeigten elektronischen Betätigungsanordnung. Diese Anordnung umfaßt eine radial verlaufende Polplatte 21 generell rechteckiger Form mit einer horizontal verlaufenden Durchführung 21a, die in der Fläche ihres inneren Endes vorgesehen ist und längs der die Füße 11a, 12a der Musterschwingen bei Fortsetzung ihrer Bewegung gleiten können. Oberhalb und unterhalb des äußeren Endes der Platte 21 sind rechteckig geformte Permanentmagnete 22 bzw. 22a quer angeordnet. Über dem Magnet 22 ist ferner ein Paar von in horizontalem Abstand voneinander befindlichen Permanent-
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magneten 18, 18a angeordnet, die insgesamt den gleichen generellen Umriß wie die Platte 21 haben, während ein ähliches Paar von Magneten 19, 19a unterhalb des Magnets 22a angeordnet ist. Zwischen den Magneten 18, 18a und 19, 19a sind in deren Längsrichtung und radial verlaufende Polplatten 20 bzw. 20a angeordnet, die verhältnismäßig .dünn sind, etwa eine Stärke 1 bis 2 mm aufweisen. Die Magnete 18, 18a und 19, 19a sind mit Ausschnitten zur Aufnahme von Magnetwicklungen 24 bzw. 24a versehen, die die Platten 20 bzw. 20a umgeben. Quer zur Oberseite der Magnete 18, 18a verläuft an deren inneren Enden sowie an der Musterschwingen-Seite der Wicklung 24 eine Polplatte 23, während quer zur Unterseite der Magnete 19, 19a wieder an deren inneren Enden sowie an der Musterschwingen-Seite der Wicklung 24a eine Polplatte 32a angeordnet ist. Der Ausschnitt 11T in der Musterschwinge 11 ist lang genug, so daß eine Berührung zwischen der Platte 23 und der Musterschwinge 11 vermieden wird. In ähnlicher Weise ist der Ausschnitt 12' der Musterschwinge 12 lang genug, um eine Berührung zwischen der Platte 23a und der Musterschwinge 12 zu vermeiden. Während die Platten 23, 23a und die Magnete 18, 18a, 19, 19a sowie die Polplatte 21 gemäß Fig. 5 und 7 . stets die gleiche Polarität beibehalten, kehrt sich die Polarität der Platten 20, 20a selektiv um, wenn die Wicklungen 24, 24a selektiv mit Strom beaufschlagt oder impulsmäßig betrieben werden. Zu beachten ist, daß jede Musterschwinge 11 in einer Nut einer schwache Feder 25 aufweist, die von einer Stelle unterhalb des Fußes 11a nach unten und hinten verläuft, an der Unterseite des Nadelkanals anliegt und die Musterschwinge 11 gemäß Fig. 2 gegen den Uhrzeigersinn gegen den Fuß 11a drückt. In ähnlicher Weise umfaßt jede Musterschwinge 12 eine ähnliche Feder 26, die von einer Stelle oberhalb des Fußes 12a nach oben und hinten verläuft, an der Unterseite des Nadelkanals anliegt und die Musterschwinge 12 gemäß Fig. 3 im Uhrzeigersinn gegen den Fuß 12a drückt.
Wie in Fig. 4 und 10 gezeigt, befindet sich jede Musterschwinge 11 vor Erreichen der Schloßfläche 14b in einer nicht-strickenden Stellung A; nachdem sie sich längs dem Schloßteil 14 bewegt hat und von diesem verschwenkt worden ist, befindet sie sich dagegen in der Strickstellung B, wobei sie den Einflußbereich des Schloß-
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teils 14 verläßt und den Auswählbereich gegenüber der Platte 20 erreicht. Ist die Polarität der Wicklung 24 nicht umgekehrt, so wird die Musterschwinge 11 danach durch die entgegengesetzte Polarität zwischen der Schwinge 11 und der Polplatte 20 sowie . durch die Kraft der entgegengesetzten Polung zwischen der Schwinge 11 und dem Teil der Polplatte 21 oberhalb des Fußes 11a in der Stellung B gehalten. Die Musterschwinge 11 bewegt sich in der Strickstellung weiter, bis sie von einem Heber 15 erfaßt und angehoben wird, dessen Wirkungsweise im folgen beschrieben werden soll. Ist jedoch die Polarität der Wicklung 24 umgekehrt, wenn die Musterschwinge 11 sich im wesentlichen gegenüber der Polplatte 20 befindet, so ändert sich die Polarität der Platte 20 auf N, d.h. die gleiche Polarität wie die Musterschwinge 11, so daß die Musterschwinge abgestoßen und um ihren Fuß 11a in die nicht-strickende Stellung C verschwenkt wird,in der sie gehalten wird, während sie sich unter der entgegengesetzten Polarität zwischen der Musterschwinge und den Platten 20a, 23a und 21 längs der Durchführung 21a weiterbewegt. Die Musterschv/inge 11 bleibt in der nicht-strickenden Stellung und passiert den Heber 15>ohne von ihm angehoben zu v/erden.
Wie in Fig. 4 und 11 gezeigt, befindet sich jede Musterschwinge "12 vor Erreichen der Schloßfläche 13b in der Strickstellung A; nachdem sie sich längs dem Schloßteil 13 bewegt hat und von diesem verschwenkt worden ist, befindet sie sich jedoch in der nicht-strickenden Stellung B, während sie den Einflußbereich des Schloßteils 13 verläßt und den Auswählbereich gegenüber der Polplatte 20a erreicht. Ist die Polarität der Wicklung 24a nicht umgekehrt, so wird die Musterschwinge 12 durch die entgegengesetzte Polarität zwischen der Musterschwinge 12 und der Polplatte 20a sowie durch die entgegengesetzte Polarität zwischen der Musterschwinge 12 und dem Teil der Polplatte 21 unterhalb des Fußes 12a in der Stellung B gehalten. Die Musterschwinge 12 bewegt sich in der nicht-strickenden Stellung weiter und passiert den Heber 15, ohne von ihm angehoben zu werden. Ist jedoch die Polarität der Wicklung 24a umgekehrt, wenn sich die Musterschwinge 12 im wesentlichen gegenüber der Polplatte 20a befindet, so ändert sich die Polarität der Platte 20a auf N, d.h. die gleiche " Polarität wie bei der Musterschwinge, und die Musterschwinge 12
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wird abgestoßen, dadurch um ihren Fuß 12a in die Strickstellung C verschwenkt, in der sie gehalten wird, während sie sich infolge der entgegengesetzten Polarität zwischen der Musterschwinge und den Platten 20, 23 und 21 längs der Durchführung 21a bewegt. Die Musterschwinge 12 bewegt sich weiter in der Strickstellung, bis sie den Einflußbereich des Hebers 15 erreicht und von diesem angehoben wird. Die Federn 25, 26, die dazu dienen, die Musterschwingen in Ihre Α-Stellungen gemäß Fig. 10 und 11 zu drücken, werden im zusammengedrückten Zustand gehalten, wenn die Musterschwingen durch die Schloßteile. 13, 14 in ihre B-Stellungen verschwenkt werden. Sodann unterstützen die Federn bei den ausgewählten Musterschwingen deren Bewegung in die OStellungen.
Die Musterschwingen 11, 12 sind an ihren oberen Enden mit Kerben 11b bzvi. 12b versehen (wobei die Kerbe 11b eine Verlängerung des. Ausschnitts 11· bildet), wobei diejenigen Musterschwingen, die den Heber 15 gemäß Fig. 10 B bzw. 11 C in der Strickstellung erreichen, derart ausgerichtet sind, daß der Heber 15 in die Kerbe eintritt und damit die Musterschwinge und die zugehörige Nadel erfaßt und anhebt. Diejenigen Musterschwingen, die den Heber 15 gemäß Fig. 10 C bzw. 11 B in der nicht-strickenden Stellung erreichen, sind so ausgerichtet, daß der Heber 15 nicht in die Kerbe eintreten kann und daher die Musterschwinge und die zugehörige Nadel nicht angehoben werden. Die Füße sämtlicher Nad«ln verlaufen zuerst zwischen den Schloßteilen 4 und 5. Danach laufen die Füße derjenigen Nadeln, die (durch Einwirken des Hebers 15 auf die entsprechenden in Strickstellung befindlichen Musterschwingen 11, 12) angehoben worden sind, zwischen den Schloßteilen 4 und 6 nach oben und werden dabei von diesen in die Strickstellung angehoben, woraufhin diese angehobenen Nadeln durch Angreifen des Schloßteils 7 an ihren Füßen abgesenkt werden. Die Füße derjenigen Nadeln, die nicht angehoben worden sind (weil sich, die entsprechenden Musterschwingen in der nicht-strickenden Stellung befunden haben und durch den Heber 15 nicht angehoben worden sind), laufen unter dem Schloßteil 6 sowie zwischen den Schloßteilen 7 und 8, wobei es sich bei dem letzteren um ein Führungsteil unterhalb der Senkerspitze handelt. Sodann bewegen sich sämtliche Nadeln zum nächsten Maschinens3'-stem. Die Fläche 15a des Hebers 15 greift an den Füßen
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11a, 12a der angehobenen Musterschwingen an und senkt sie ab, woraufhin diese Füße sich in der Durchführung zwischen der Fläche 15a und einem Schloßteil 16 weiterbewegen. Die unteren Enden derjenigen Musterschwingen, die die elektronische Betätigungsanordnung in der nicht-strickenden Stellung passiert haben, gelangen, indem sie sich mit dem Nadelzylinder bewegen, gemäß Fig. 3 in eine Durchführung, die in einem Schloßteil 17 gebildet ist, und werden von dieser gehalten. Die unteren Enden derjenigen Musterschwingen, die das elektronische Betätigungsorgan in der Strickstellung passiert haben, treten dagegen gemäß Fig. 2 nicht in die Durchführung in dem Schloßteil 17 ein.
Die Wicklungen 24 und 24a werden entsprechend einem gewünschten Muster von einem geeigneten elektronischen Steuermechanisnius derart selektiv betätigt, daß ihre Polarität abwechselnd umgekehrt wird, d»h. daß die Polarität der Wicklung 24 nur dann geändert wird, wenn die Musterschwingen 11 der Platte 20 gegenüberstehen, während die Polarität der Wicklung 24a nur dann geändert wird, wenn die Musterschwingen 12 der Platte 20a gegenüberstehen. Auf diese Weise wird die Zeitspanne, während der die Polarität der einzelnen Wicklungen 24, 24a geändert werden kann, auf im wesentliehen das Doppelte der üblichen Zeit erhöht, wodurch die vorliegende Erfindung auch für Maschinen feinerer Teilung anwendbar wird, gleichzeitig jedoch die Genauigkeit der Nadelauswahl bestehen bleibt. In der obigen Beschreibung ist angenommen worden, daß die Musterschwingen durch magnetische Abstoßkräfie ausgewählt werden; es liegt jedoch auch im Rahmen der vorliegenden Erfindung, die Musterschwingen durch magnetische Anziehungskräfte auszuwählen.
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Claims (7)

  1. Pat entansprüche
    Elektronische Nadelauswählvorrichtung für eine Rundstrickmaschine, die einen Kranz von Nadeln und einen Kranz von den Nadeln einzeln zugeordneten Musterschwingen aufweist, wobei die Musterschwingen zwischen einer ersten und einer zweiten Stellung bewegbar sind und ihrer ersten Stellung die Nadeln heben und Einrichtungen vorgesehen sind, um in Abstand voneinander angeordnete Musterschwingen in die erste Stellung und die dazwischenliegenden Musterschwingen in die zweite Stellung zu bewegen, gekennzeichnet durch zwei Elektromagnete (20, 20a), deren Polaritäten jeweils einzeln selektiv entsprechend einem vorgegebenen Muster umkehrbar sind, von denen ein erster Elektromagnet (20) dazu dient, einzelne der in Abstand voneinander angeordneten Musterschwingen (11) selektiv von der ersten in die zweite Stellung zu bewegen, wenn seine Polarität selektiv umgekehrt wird, während der zweite Elektromagnet (20a) dazu dient, einzelne der dazwischenliegenden Musterschwingen (12) selektiv aus der zweiten in die erste Stellung zu bewegen, wenn seine Polarität selektiv umgekehrt wird, sowie durch Einrichtungen (15) zum Anheben der in der ersten Stellung befindlichen Musterschwingen (11, 12) sowie der zugehörigen Nadeln (2).
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Musterschwingen (11, 12) um zwischen ihren Enden liegende Drehpunkte (11a, 12a) zwischen der ersten und der zweiten Stellung verschwenkbar sind und daß mechanische Einrichtungen (4...8, '13,
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    14, 16, 17) zum Verschwenken der Musterschwingen vorgesehen sind.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die in Abstand voneinander angeordneten Musterschwingen
    (11) einzeln abwechselnden Nadeln (2) und die dazwischenliegenden Musterschwingen (12) einzeln dazwischenliegenden Nadeln (2) zugeordnet sind.
  4. 4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Elektromagnete (20, 20a) die Musterschwingen (11, 12) magnetisch anziehen und in ihren ersten bzw. zweiten Stellungen halten, wenn ihre Polarität nicht umgekehrt worden ist.
  5. 5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Elektromagnete (20, 20a) einzelne Musterschwingen (11, 12) selektiv in ihre erste bzw. zweite Stellung magnetisch abstoßen, wenn ihre Polarität selektiv umgekehrt worden ist.
  6. 6. Vorrichtung nach Anspruch 4 oder 5, gekennzeichnet durch magnetische Einrichtungen (20, 20a, 21, 23, 23a), die ausgewählte Musterschwingen (11, 12) in denjenigen Stellungen halten, in die sie durch die Elektromagnete (20, 20a) selektiv gebracht worden sind.
  7. 7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Musterschwingen (11, 12) jeweils mit einer
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    Feder (25, 26) versehen sind, die sie um ihren Drehpunkt (11a, 12a) verschwenkt.
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DE2439161A 1973-08-15 1974-08-14 Elektronische Nadelauswählvorrichtung für eine Rundstrickmaschine Expired DE2439161C3 (de)

Applications Claiming Priority (1)

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DE2439161B2 DE2439161B2 (de) 1978-07-13
DE2439161C3 DE2439161C3 (de) 1979-03-22

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DE2439161A Expired DE2439161C3 (de) 1973-08-15 1974-08-14 Elektronische Nadelauswählvorrichtung für eine Rundstrickmaschine

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