DE2438755A1 - Selbsttaetig nachstellbare bremsbandanordnung - Google Patents
Selbsttaetig nachstellbare bremsbandanordnungInfo
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16D—COUPLINGS FOR TRANSMITTING ROTATION; CLUTCHES; BRAKES
- F16D49/00—Brakes with a braking member co-operating with the periphery of a drum, wheel-rim, or the like
- F16D49/08—Brakes with a braking member co-operating with the periphery of a drum, wheel-rim, or the like shaped as an encircling band extending over approximately 360 degrees
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Description
european office . Case No. 10 398 GFR
Selbsttätig nachstellbare Bremsbandanordnung
Die Erfindung bezieht sich auf eine selbsttätig nachstellbare Bremsbandanordnung mit einem Betätigungshebel, der mit einem
Ende des Bremsbandes unmittel-bar und mit dem anderen Ende des Bremsbandes über ein in seiner Länge einstellbares Gestänge
verbunden ist, das ein verstellbares Ratschenrad mit Klinke und einen Arm zum Verkürzen der effektiven Länge aufweist, wobei
die Klinke in einen Zahn des Ratschenrades eingreift und bei Drehung des Ratschenrades in einen anderen Zahn eingreifen
kann, sobald der Abstand zwischen Bremsband und zugehöriger Bremstrommel einen vorherbestimmbaren Wert überschritten hat.
Bei der Bremsbandanordnung, von der die Erfindung ausgeht (US-PS 3,473,632), führt das Ratschenrad bei Bremsung eine Drehbewegung
aus,und wenn diese Drehbewegung ausreichend groß ist, wird die Klinke einen Zahn freigeben und den nächsten Zahn feststellen.
Damit wird das Ratschenrad gegen eine Drehbewegung in umgekehrter Richtung festgestellt, wodurch dann über ein Spannschloß
die effektive Länge des Bremsbandes geändext werden kann. Diese bekannte Vorrichtung ist in ihrem Aufbau äußerst aufwendig.
Die mit der Erfindung zu lösende Aufgabe wird darin gesehen, den Nachstellmechanismus für eine Bremsbandanordnung möglichst einfach
auszubilden. Diese Aufgabe ist dadurch gelöst worden, daß die Klinke und das Ratschenrad zum Verkürzen der wirksamen Länge
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des in seiner Länge einstellbaren Gestänges aufeinander zu und voneinander fort bewegbar angeordnet sind. Auf diese Weise kann
die gegenseitige Lageveränderung zur Betätigung des Ratschenrades ausgenutzt werden, wodurch wiederum die wirksame Länge des
einstellbaren Gestänges verkürzt und das Bremsband nachgestellt wird.
Im einzelnen ist nach der Erfindung die Klinke als Hebel mit einem Langloch ausgebildet, entgegen der Wirkung einer Feder vom
Ratschenrad fortschwenkbar und auf einem Bolzen angeordnet, der sich durch das Langloch erstreckt, mit dem Betätigungshebel verbunden
ist, über eine Feder an einem Ende des Langloches gehalten ist und nach Überschreiten des vorherbestimmten Abstandes
zwischen Bremsband und Bremstrommel gegen das andere Ende des Langloches zur Anlage kommt. Hierbei ist der Bolzen auf einem
Kurbelarm einer Eingangswelle, über die die Bremse betätigbar ist, angeordnet und nimmt das eine Ende einer Verbindungsstange
gelenkig auf, die anderenends am Betätigungshebel angelenkt ist. Zweckmäßig ist hierzu die Feder als Torsionsfeder ausgebildet
und liegt einenends gegen den Bolzen an und umgibt die Eingangswelle und liegt anderenends gegen ein Gehäuse für die Bremse· an.
Auch die Feder für die Klinke kann als Torsionsfeder ausgebildet sein, einenends an der Klinke angreifen, den Arm umgeben und
anderenends gegen den Betätigungshebel anliegen.
Nach einer anderen Ausführung ist die Klinke erfindungsgemäß
schwenkbar am Gehäuse für die Bremse angeordnet und weist eine
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EUROPEAN OFFICE
Case No. 10 398 GFR
Oberkante auf, die gegen das'Gehäuse unter der Wirkung einer
Feder anliegt und die die Schwenkbewegung der Klinke in einer Richtung begrenzt, wobei das Ratschenrad auf die Klinke zu und
von der Klinke fortschwenkbar ist. ·
Was die Ausbildung im einzelnen anbelangt, so kann der Betätigungshebel und ein Ende des Armes des einstellbaren Gestänges
auf je einem mit den Enden des Bremsbandes mittelbar verbundenen Ankerzapfen lagern, die in in einem Gehäuseteil vorgesehenen
Langlöchern verschiebbar sind. Ferner lagert auch nach der Erfindung
der Betätigungshebel auf einem weiteren Ankerzapfen, der auf dem Arm des einstellbaren Gestänges verschiebbar und
gegen den Gehäuseteil zur Anlage bringbar ist.
Dadurch, daß das Ratschenrad auf den Arm des einstellbaren
Gestänges aufschraubbar ist,, wird bei Drehung des Ratschenrades
die wirksame Länge des einstellbaren Gestänges verändert.
In der Zeichnung sind zwei nachfolgend näher erläuterte Ausführungsbeispiele der Erfindung dargestellt. Es zeigt:
Fig. 1 die selbsttätig nachstellbare Bremsbandanordnung in Seitenansicht; ■ .
Fig. 2 die Draufsicht.zu Fig. 1■
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Fig. 3 ein weiteres Ausführungsbeispiel für die Bremsbandanordnung;
Fig. 4 eine Draufsicht auf die in Fig. 3 dargestellte
Klinke mit Ratschenrad.
Klinke mit Ratschenrad.
Die in den Figuren 1 und 2 dargestellte Bremsbandanordnung
ist mit 10 bezeichnet und weist im einzelnen ein Gehäuse 12
auf, das einen Hohlraum 14 hat, in dem die zylindrische Bremstrommel 15 angeordnet ist. Diese kann sich in einer Richtung
für Vorwärtsfahrt und Rückwärtsfahrt um eine Querachse 16 drehen. Die Drehrichtung für Vorwärtsfahrt entspricht dabei dem Uhrzeigerdrehsinn und ist in Fig. 1 mit dem Pfeil angedeutet. Ein wesentlicher Teil der Bremstrommel 15 wird von einem Bremsband umgeben, dessen gegenüberliegende auseinanderliegende Endteile mit 20 und 22 bezeichnet sind. Diese sind mit sich gegensätzlich öffnenden Sitzflächen 24 und 26 versehen. Das in Fig. 1 dargestellte Bremsband 18 ist schematisch dargestellt und in seinem unbetätigten Zustand, in dem es einen Abstand zur Bremstrommel aufweist. Die Endteile. 20 und 22 sind zwischen den sich gegenüberliegenden Seiten eines umgekehrt kanalförmig ausgebildeten Gehäuseteiles angeordnet, der fest mit dem Gehäuse 12 verbunden ist und somit einen Bestandteil dieses Gehäuses bildet. Keilstäbe 30 und 32 befinden sich ebenfalls zwischen den gegenüberliegenden Seiten des Gehäuseteiles 28 und sind mit abgerundeten Enden versehen, die in die Sitzflächen 24 und 26 der
Bremsbandendteile 20 und 22 eingreifen. Die beiden Keilstäbe
ist mit 10 bezeichnet und weist im einzelnen ein Gehäuse 12
auf, das einen Hohlraum 14 hat, in dem die zylindrische Bremstrommel 15 angeordnet ist. Diese kann sich in einer Richtung
für Vorwärtsfahrt und Rückwärtsfahrt um eine Querachse 16 drehen. Die Drehrichtung für Vorwärtsfahrt entspricht dabei dem Uhrzeigerdrehsinn und ist in Fig. 1 mit dem Pfeil angedeutet. Ein wesentlicher Teil der Bremstrommel 15 wird von einem Bremsband umgeben, dessen gegenüberliegende auseinanderliegende Endteile mit 20 und 22 bezeichnet sind. Diese sind mit sich gegensätzlich öffnenden Sitzflächen 24 und 26 versehen. Das in Fig. 1 dargestellte Bremsband 18 ist schematisch dargestellt und in seinem unbetätigten Zustand, in dem es einen Abstand zur Bremstrommel aufweist. Die Endteile. 20 und 22 sind zwischen den sich gegenüberliegenden Seiten eines umgekehrt kanalförmig ausgebildeten Gehäuseteiles angeordnet, der fest mit dem Gehäuse 12 verbunden ist und somit einen Bestandteil dieses Gehäuses bildet. Keilstäbe 30 und 32 befinden sich ebenfalls zwischen den gegenüberliegenden Seiten des Gehäuseteiles 28 und sind mit abgerundeten Enden versehen, die in die Sitzflächen 24 und 26 der
Bremsbandendteile 20 und 22 eingreifen. Die beiden Keilstäbe
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und 32 sind schwenkbar auf ersten und zweiten Ankerzapfen 34
und 36 gelagert, wobei der Ankerzapfen 34 mit seinen Enden in transversal zueinander ausgerichteten Langlöchern 38 verschiebbar
ist, die in den gegenüberliegenden Seiten des Gehäuseteiles 28 eingearbeitet sind. Auch der zweite Ankerzapfen 36 ist
mit seinen sich gegenüberliegenden Enden in zwei transversal zueinander ausgerichteten Langlöchern 40 verschiebbar, die ebenfalls,
in den gegenüberliegenden Seiten des Gehäuseteiles 28 eingearbeitet sind. Die Langlöcher 38 und 40 sind· in Ebenen angeordnet,
die an einer Stelle konvergieren, die radial außen von dem Bremsband und oberhalb der Stelle zwischen den beiden Endteilen
des Bremsbandes liegt.
Ein Betätigungsgestänge ist mit 42 bezeichnet und dient zur
Betätigung der Ankerzapfen 34 μηα 36 und somit zur Betätigung
des Bremsbandes 18 zum Bremsen der Bremstrommel. Das Betätigungsgestänge 42 besteht im einzelnen aus einer Gestängeverbindung
mit einem in seiner Länge einstellbaren Gestänge mit einem Arm 44, der zwischen den gegenüberliegenden Seiten des
Gehäuseteiles 2 8 angeordnet ist und ein gabelförmiges rechtes Ende aufweist. Dies ist schwenkbar mit dem ersten Ankerzapfen
verbunden. Sein anderes linkes Ende ist stangenartig ausgebildet und nimmt einen dritten Ankerzapfen 46 verschiebbar über
eine in diesem angeordnete Querbohrung auf. Der dritte Ankerzapfen
46 ist parallel zu der Querachse 16 angeordnet und in einer Stellung dargestellt, in der er gegen eine quer ausge- "
richtete Lagerfläche 48 anliegt, die in das linke Ende der
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EUROPEAN OFFICE . Case Nq # ·, Q 393 GpR
Seiten des Gehäuseteiles 28 eingearbeitet ist. Die Lagerfläche 48 ist radial außen von den beiden Langlöchern 40 vorgesehen.
Das linke Ende des Armes 44 ist mit Gewinde versehen, so daß auf dieses ein Ratschenrad,50 aufgeschraubt werden kann.
Das Ratschenrad besteht im einzelnen aus einer einstellbaren Mutter, deren äußeres Ende die Form einer Scheibe 52 hat und
in deren Peripherie'eine Vielzahl von gleichen Abstand zueinander aufweisenden Zähne eingearbeitet sind..Ein als Kipphebel
ausgebildeter Betätigungshebel 56 ist mit einem gabelförmigen rechten Ende versehen, das teilweise zwischen den gegenüberlie- '
genden Seiten des Gehäuseteiles 2 8 liegt und den zweiten und den dritten Ankerzapfen 36 und 4 6 verschwenkbar aufnimmt. Der
Betätigungshebel 56 ist somit schwimmend mit dem Gehäuseteil verbunden. Eine Verbindungsstange 58 hat ebenfalls ein gabelförmiges
unteres Ende und übergreift das linksseitige Ende des Betätigungshebels 56, mit dem es über einen Bolzen 60 schwenkbar
verbunden ist. Das obere Ende der Verbindungsstange 58 ist ebenfalls gabelförmig ausgebildet und übergreift das freie Ende
eines Kurbelarmes 62, mit dem es über einen Bolzen 64 schwenkbar verbunden ist. Der Kurbelarm 62 seinerseits ist fest mit
einer Eingangswelle 66 verbunden, die in dem Gehäuse 12 um eine Achse drehbar ist, die sich parallel zu der Querachse 16 erstreckt.
Eine als Torsionsfeder ausgebildete Rückholfeder 68 umgibt die Eingangswelle 66 und ihre gegenüberliegenden Enden liegen einmal
gegen das Gehäuse 12 und zum anderen gegen den Bolzen 64 an. Die Rückholfeder 68 wirkt der im Uhrzeigerdrehsinn gerichteten
Bewegung der Eingangswelle 66 aus der nicht betätigten Stellung, die in der Zeichnung dargestellt ist, in die betätigte Stellung
entgegen, die durch eine Stellschraube 70 begrenzt ist. Diese
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wiederum ist in dem Kurbelarm 62 einschraubbar und hat ein überstehendes Ende 72, das gegen das Gehäuse 12 zur Anlage
kommen kann, nachdem ein vorherbestimmbarer Schwenkbereich durchfahren worden ist.
Die automatische Einstellung zum Nachstellen der Bremse erfolgt im wesentlichen durch eine Klinke 74, die mit einem
sich quer erstreckenden Längloch 76 versehen ist, in dem wiederum der Bolzen 64 aufgenommen ist. Das Langloch 76 ist so ausgebildet,
daß es sich in der Bewegungsrichtung des. Bolzens 64 erstreckt, wenn dieser über den Kurbelarm 62 verschwenkt wird.
Die Klinke 74 ist ferner mit einem Quervorsprung 78 versehen, der unterhalb des Ratschenrades liegt und normalerweise mit
seinem rechten Endteil 80 in wenigstens einen der Zähne 54 des Ratschenrades eingreift, über eine Torsionsfeder 82 werden die
Klinke und das Ratschenrad in Eingriff gehalten. Die Torsionsfeder 82 ist dabei um das Ratschenrad 50 geführt und hat ein
rechtes Ende, das gegen den Betätigungshebel 56 anlieg.t, während ihr linkes Ende eine aufgeweitete Spirale 84 aufweist, die in
ein Hakenende 86 ausläuft, das wiederum in einer im Endteil der Klinke 74 eingearbeiteten Bohrung eingehakt ist. Die Torsionsfeder
82 bewirkt somit, daß die Klinke 74 im Uhrzeigerdrehsinn um den Bolzen 64 verschwenkt, wobei die aufgeweitete Spirale
dazu dient, den Endteil 80 der Klinke mit dem Ratschenrad in Eingriff zu halten.
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Zur Arbeitsweise des bisher beschriebenen Betatigungsgestänges
ist folgendes auszuführen, wobei unterstellt wird, daß es sich um eine Bremsanordnung an der' rechten Seite eines Fahrzeuges
handelt und daß bei Vorwärtsfahrt die Bremstrommel im Uhrzeigerdrehsinn umläuft, während bei Rückwärtsfahrt die Bremstrommel
im entgegengesetzten Uhrzeigerdrehsinn umlaufen wird. Beide Drehbewegungen, und zwar die im Uhrzeigerdrehsinn und auch die
entgegen dem Uhrzeigerdrehsinn, der Bremstrommel können durch Betätigung des Betatigungsgestänges gestoppt werden, wodurch
dieses dann in seine eingerückte, nicht dargestellte Stellung verstellt wird. Zum Bremsen wird die Eingangswelle 66 im Uhrzeigerdrehsinn
verdreht. Diese Drehbewegung kann von Hand oder auch i|ber ein Pedal eingeleitet werden. Die Drehbewegung im
Uhrzeigerdrehsinn der Eingangswelle 66 bewirkt, daß der Kurbelarm 62 nach unten verschwenkt, wodurch wiederum die Verbindungsstange 5 8 nach unten bewegt wird. Diese nach unten gerichtete
Bewegung der Verbindungsstange 58 bewirkt, daß der Betätigungshebel 56 entgegen dem Uhrzeigerdrehsinn um die Achse des dritten
Ankerzapfens 4 6 verschwenkt, der jetzt gegen die Lagerfläche 48 anliegt. Wenn der Betätigungshebel 56 verschwenkt,
wird der zweite Ankerzapfen 36 derart bewegt, daß der Keilstab 32 den Endteil 22 des Bremsbandes nach rechts verschiebt,
wodurch das Bremsband 18 gegen die Bremstrommel 15 zur Anlage kommt. Läuft nun die Bremstrommel im Uhrzeigerdrehsinn um, so
wird die Reibungskraft, die auf das Bremsband einwirkt, dazu
tendieren, auch das Bremsband im Uhrzeigerdrehsinn zu verdrehen, wodurch dann eine nach rechts gerichtete Kraft auf den ersten
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Ankerzapfen 34 über den Endteil 20 und den Keilstab 30 einwirkt. Diese nach rechts gerichtete Kraft überträgt sich über
den Arm 44 bis auf das Ratschenrad 50 und bewirkt, daß das Ratschenrad 50 gegen den dritten Ankerzapfen 46 gezogen wird,
wodurch letzterer fest in seinem Sitz gehalten wird bzw. fest gegen die Lagerfläche 48 anliegt. In diesem Zustand ist dann
aber der Endteil 20 des Bremsbandes ebenfalls an.seinem. Platz verankert, und-eine weitere Drehung des Betätigungshebels 56
wird den Endteil 2 2 des Bremsbandes in Richtung auf den Endteil 20 zu bewegen, wodurch sich das Bremsband 18 fest um die
Bremstrommel legt. Wird die Eingangswelle 66 derart betätigt, daß sich das Bremsband fest um die Bremstrommel legt, das heißt,
eine Vollbremsung erreicht wird, dann wandert der Bolzen 64 in dem Langloch 76 der Klinke 74 weiter nach unten. Normalerweise
liegt das Bremsband 18 schon fest Um die Bremstrommel 15, bevor
der Bolzen 64 das untere Ende des Langloches 76 erreicht und bevor die Stellschraube 72 gegen das Gehäuse 12 zur Anlage
kommt. Jedoch wird bei Verschleiß des Bremsbandes der Bolzen nach und nach gegen das Bodenende des Langloches 76 wandern und
schließlich gegen dieses anliegen. Wenn noch mehr Verschleiß vorliegt, wird der Bolzen 64 auf die Klinke 74 einwirken, um
letztere nach unten zu ziehen, und zwar entgegen der Wirkung der Torsionsfeder 82, und nach einem yorherbestimmbaren Weg
wird der rechte Endteil 80 der Klinke 74 in den benachbarten Zahn 54 des Ratschenrades eingreifen. Wird nun der Bremsvorgang
beendet, dann wird die Feder 68 die Eingangswelle 66 wieder in ihre Ausgangsposition zurückdrehen, und die Torsionsfeder 82
wird über die Klinke 74 das Ratschenrad 50 verdrehen, so daß
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letzteres sich weiter auf den Arm 44 aufschraubt. Diese Bewegung des Ratschenrades 50 bewirkt wiederum, daß der Arm 44
nach links verschoben wird, wodurch wiederum der erste Ankerzapfen
34 relativ zu dem zweiten und dritten Ankerzapfen 36 und 46 nach links bewegt wird. Diese Veränderung der Stellung
des ersten Ankerzapfens 34 ist derart, daß der Verschleißweg aufgefangen wird, der der Klinke 34 ermöglichte, weit genug
nach unten bewegt zu werden, um einen Zahn des Ratschenrades zu erfassen.
An dieser Stelle wird darauf hingewiesen, daß die Stellschraube derart eingestellt ist, daß sie es dem Kurbelarm 72 lediglich
ermöglicht, ein wenig weiter im ührzeigerdrehsinn zu verschwenken
als für die Bewegung erforderlich ist, um das Ratschenrad über die Klinke 74 zu verstellen.
Läuft nun die Bremstrommel in -entgegengesetzter Drehrichtung
um, wenn die Bedienungsperson die Eingangswelle 56 betätigt, dann ist die Betätigung lediglich etwas anders als die vorstehend
beschriebene. Wenn nun die Bremstrommel 15 in einer Drehrichtung umläuft, die der Rückwärtsfahrt entspricht, so wird
die Reibungskraft am Bremsband 18 dazu tendieren, dieses entgegen dem Uhrzeigerdrehsinn zu verschwenken. Diese Kraft bewirkt,
daß der zweite Ankerzapfen 36 sich gegen das linke Ende in den Langlöchern 40 anlegt. Dann wird aber der Betätigungshebel
56 um den zweiten Ankerzapfen 36 verschwenken, wobei die Bewegung des Betätigungshebels 56 dann auf den ersten Ankerzapfen
34 über den Arm 44 übertragen wird. Die weitere Betäti-
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gung des Betätigungsgestänges 42 entspricht dann derjenigen wie sie vorstehend beschrieben wurde, bei Betätigung der Bremstrommel
15 bei Vorwärtsfahrt.
In den Figuren 3 und 4 ist eine Bremsanordnung 90 dargestellt, die das zweite Ausführungsbeispiel der Erfindung wiedergibt.
Die Bremsanordnung 90 weist Teile auf, die den vorstehend beschriebenen ähnlich sind, und die ähnlichen Teile sind mit einem
Bezugsstrich versehen. Somit besteht die Bremsanordnung 90 im einzelnen aus einem Gehäuse 92, in dem ein Hohlraum mit einer
Bremstrommel 15' angeordnet ist, die um eine Achse 16" in einer
Drehrichtung für Vorwärts- und. Rückwärtsfahrt umlaufen kann.
Ein Bremsband 18' umgibt im wesentlichen die Bremstrommel 15'
und weist auseinanderliegende rechte und linke Enden auf, mit
denen Bremsbandendteile 20' und 22' fest verbunden sind. Diese
Endteile 20' und 22' bilden sich gegensätzlich öffnende Sitzflächen
24' und 26'. Ein umgekehrt kanalförmig ausgebildeter
Befestigungsteil 94 ist mit dem Gehäuse-92 fest verbunden und
weist gegenüberliegende mit Querabstand angeordnete Seitenwände auf, die derart angeordnet sind, daß die Bremsbandendteile 20'
und 22' zwischen ihnen aufgenommen werden können. Das Bremsband 18'ist mit dem Befestigungsteil 94 über erste und zweite
Keilstäbe 30' und 32' verbunden, die mit ihren Endteilen in die Sitzflächen 24" und 26' eingreifen und die wiederum schwenkbar
auf ersten und zweiten Ankerzapfen 34' und 36' gelagert sind.
Die Ankerzapfen wiederum sind mit ihren sich gegenüberliegenden
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Enden in einem ersten und einem zweiten Paar von quer zueinander ausgerichteten Langlöchern 38' und 40' verschiebbar
gelagert, die in den sich gegenüberliegenden Seitenwänden des Befestigungsteiles 94 angeordnet sind. Die Langlöcher
38' und 40' erstrecken sich entlang von Ebenen, die sich an einem Punkt schneiden, der im wesentlichen radial
außen von dem Bremsband und oberhalb der Stelle zwischen den Bremsbandendteilen 20' und 22' liegt.
Für die Betätigung des ersten und zweiten Ankerzapfens 34'
und 36' in ihren entsprechenden Langlöchern 38' und 40' ist
ein Betätigungsgestänge 96 vorgesehen. Dieses weist ein in seiner Länge einstellbares Gestänge mit einem Arm 44' auf,
der zwischen den gegenüberliegenden S.eiten des Befestigungsteiles
94 angeordnet ist und dessen rechtes Ende gabelförmig ausgebildet ist und somit mit dem ersten Ankerzapfen 34' schwenkbar
verbunden werden kann. Sein linkes Ende ist stangenförmig ausgebildet und nimmt einen dritten Ankerzapfen 46' über eine
in diesem eingearbeitete Querbohrung verschiebbar auf. Die gegenüberliegenden Enden des dritten Ankerzapfens 46' liegen,
wenn das Betätigungsgestänge sich in der dargestellten Position befindet, gegen zwei gleich ausgebildete Lagerflächen 48' in
dem linken Ende des Befestigungsteiles 94 an. Das linke Ende
des Armes 44' ist mit Gewinde versehen, so daß ein Ratschenrad.50'
aufgeschraubt werden kann. Dieses weist eine einstellbare Mutter mit einer ringförmigen Scheibe 52' auf, an deren
Peripherie im gleichen Abstand Zähne 54' eingearbeitet sind. Ein als Kipphebel ausgebildeter Betätigungshebel 56' ist an
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seinem rechten Ende gabelförmig ausgebildet und erstreckt sich
mit diesem bis zwischen die gegenüberliegenden Seiten des Befestigungsteiles
94 und ist mit dem zweiten und dritten Ankerzapfen 36' und 46' schwenkbar verbunden. Eine Verbindungsstange 58' ist an ihren beiden Enden gabelförmig" ausgebildet,
wobe.i das untere gabelförmige Ende das linke Ende des Betätigungshebels
56' übergreift und mit diesem über einen Bolzen 60' schwenkbar verbunden werden kann. Das obere Ende greift über
einen Kurbelzapfen 98 und ist mit diesem über einen Bolzen 64' schwenkbar verbunden. Der Kurbelzapfen 98 wiederum ist fest
mit einer Eingangswelle 66' verbunden, die drehbar in dem Gehäuse
92 um eine Querachse angeordnet ist, die sich parallel zu der Querachse 16' erstreckt. Um die Eingangswelle 66' in
ihre unbeaufschlagt dargestellte Position aus der beaufschlagten
zurückzudrehen, ist eine als Torsionsfeder ausgebildete Rückholfeder 68' vorgesehen, deren Spiralen um,die Eingangswelle
66' gelegt sind und deren gegenüberliegende Enden einmal gegen das Gehäuse 92 und zum anderen gegen den Bolzen 64'
anliegen. Der Kurbelarm 98 ist mit einer Stellschraube 70' versehen,
deren Ende 72' gegen das Gehäuse -92 zur Anlage kommen
kann, nachdem die Eingangswelle einen vorherbestimmten Winkel aus ihrer unbeaufschlagten in die beaufschlagte Position durchfahren
hat.
Mit dem Gehäuse 92 ist im.Bereich des Ratschenrades 50' eine
Stütze 102 fest verbunden, die mit einem nach unten weisenden Schenkel versehen ist, in den eine Querbohrung 104 eingearbeitet
ist. Eine Klinke 106 ist mit einem rechten Endteil 108 :
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versehen, der mit einer Seite der Scheibe 52' des Ratschenrades
50' in Eingriff ist, und ein oberer linker Endteil ist in Eingriff mit dem Gehäuse 92. Die Klinke 106 ist ferner mit
einem sich quer erstreckenden, hakenförmigen Teil 110 versehen (siehe Fig. 4), der durch die Querbohrung 104 in der Stütze 102
geführt ist,und eine Spiralfeder 112 verbindet eine Öse 114 am Gehäuse 92 mit der Klinke 106 derart, daß die Klinke 106 normalerweise
in der in Fig. 3 dargestellten Position gehalten wird, in der eine Oberkante 111 gegen das Gehäuse 92 anliegt. Es wird
an dieser Stelle darauf hingewiesen, daß der hakenähnliche Teil derart ausgebildet ist, daß die Klinke 106 in der Querbohrung 104
verschwenken kann.
Unter der Annahme, daß sich das Betätigungsgestänge 96 in der nicht beaufschlagten Stellung befindet, wie sie in der Zeichnung
dargestellt ist, und daß die Bremstrommel 15' in einer Drehrichtung
für Vorwärtsfahrt im ührzeigerdreheinn um die Achse 16' umlaufen
kann, ist für das in Fig. 3 und 4 dargestellte Ausführungsbeispiel auszuführen, daß die Bremsung der Bremstrommel über die
Betätigung der Eingangswelle 66' entweder über Hand- oder Fußbetätigung
erfolgen kann, wodurch die Eingangswelle 66" im Uhrzeigerdrehsinn entgegen der Wirkung der Rückholfeder 68' verschwenkt.
Wenn nun die Eingangswelle 66' sich dreht, wird sie den Kurbelarm
98 mitverschwenken, wodurch die Verbindungsstange 58' nach
unten bewegt wird. Hierdurch wiederum wird das linke Ende des Betätigungshebels 56' nach unten verschwenkt. Die Anfangsbewe-,
gung des Betätigungshebels 56' erfolgt dann entgegen dem Uhrzeigerdrehsinn
um die Achse des dritten Ankerzapfens 46'. Diese
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Bewegung wird dazu führen, daß der zweite Ankerzapfen 36' nach
unten bewegt wird, und zwar nach rechts in den Länglqchern 40',
wodurch der zweite Keilstab 32' fest in den Endteil 22' des
Bremsbandes eingreift und das Bremsband 18* gegen die Bremstrommel
15" zur Anlage bringen wird. Beim Anfangskontakt der
Bremstrommel 15' wird die Reibungskraft am Bremsband dazu tendieren,
letzteres mit der Trommel zu verdrehen, wodurch eine
nach rechts gerichtete Kraft auf den ersten Ankerzapfen 34' einwirkt.
Diese nach rechts gerichtete Kraft wird über den ersten Ankerzapfen und den Arm 44' auf den dritten Ankerzapfen 46'
übertragen, wodurch dieser fest gegen seine Lagerfläche 48' anliegt,
wonach dann eine weitere Drehung des Betätigungshebels 56' um die Achse des Ankerzapfens 46' erfolgen wird. Da der Betätigungshebel
56* um die Achse des Ankerzapfens 46' verschwenkt,
wird die Relativstellung der Klinke 106 zum Ratschenrad 50' gleich bleiben während des Bewegungsablaufes des Betätigungsgestänges aus seiner unbetätigten in die vollbetätigte Stellung.
Somit wird keine selbsttätige Einstellung des Ratschenrades 50' erfolgen, wenn die Bremstrommel in einer Drehrichtung für Vorwärtsfahrt
abgebremst wird.
Andererseits wird, wenn die Bremstrommel 15' in einer Drehrichtung
für Rückwärtsfahrt um die Querachse 16' umläuft, dann;
wenn die Eingangswelle 66' verdreht wird, der Kurbelarm 98 wiederum
über die Verbindungsstange 58' den Betätigungshebel 56'
entgegen dem Uhrzeigerdrehsinn um die Achse des dritten Ankerzapfens
46" verschwenken, wodurch eine Anfangsberührung "des
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EUROPEANOFFicH Case NO| 10 398 GFR
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Bremsbandes 18' mit der Bremstrommel 15' erfolgt. Die Reibungskräfte,
die aus diesem Anfangskontakt herrühren, werden dazu tendieren, daß das Bremsband entgegen dem Uhrzeigerdrehsinn mit
der Bremstrommel verdreht wird, wodurch dann über den zweiten Bremsbandendteil 22' und den Keilstab 32' der zweite Ankerzapfen
36' gegen das linke Ende seiner beiden Langlöcher 40' zur Anlage kommen wird. Eine weitere Bewegung des Betätigungshebels
56' erfolgt dann um die Achse des zweiten Ankerzapfens 36' und bewirkt/ daß das Ratschenrad 50' nach unten mit Bezug auf.
die Klinke 106 verschwenkt wird. Die Bewegung des Ratschenrades 50'
ist nicht groß genug, um einen weiteren Zahn mit dem Endteil der Klinke 106 in Verbindung zu bringen, wenn nicht das Brems*-
band 18' einen bereits vorherbestimmten Verschleißwert überschritten
hat, da das volle Anliegen des Bremsbandes bereits erreicht ist, bevor die erforderliche große Schwenkung auftrat. Sobald
aber das Bremsband den vorherbestimmten Verschleißwert überschritten hat, kann das Betätigungsgestänge und somit das Ratschen'-rad
50' mit Bezug auf die Klinke 106 einen größeren bzw. ausreichend großen Wert verschwenken,*um zu bewirken, daß die Klinke
mit einem weiteren Zahn 54' des Ratschenrades in Eingriff kommt. Bei Abbau der auf die Eingangswelle einwirkenden Kräfte wird die
Rückholfeder 68' die Eingangswelle 66' in ihre Ausgangsposition,,
die in der Zeichnung dargestellt ist, zurückdrehen. Bei dieser Rückführung der Eingangswelle wird zunächst der Betatigungs-- .
hebel 56' im Uhrzeigerdrehsinn um seinen zweiten Ankerzapfen 36'
verschwenkt. So lange wie das Bremsband 18' noch an der Bremstrommel 15' anliegt, werden die Kräfte in dem Arm 44' das Ratschen-
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DEERE & COMPANY 2438 /00
european office Case No. 10 398 GFR
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rad 50' noch derart gegen den dritten Ankerzapfen 46' halten,
daß eine nach oben gerichtete.Bewegung des Ratschenrades 50'
nicht darin·resultiert, daß sich das Ratschenrad nach vorne .
bewegt. Stattdessen bewirkt dies, daß die Klinke 106 entgegen dem Uhrzeigerdrehsinn gegen die Wirkung der Feder 112 verschwenkt.
Sobald aber das Bremsband 18' nicht mehr um die Bremstrommel 15' anliegt, wird auch das Ratschenrad nicht mehr
langer gegen den dritten Ankerzapfen anliegen, und die Spiralfeder
112 kann dann die Klinke 106 zurück in ihre Ausgangsstellung verschwenken, wobei dann das Ratschenrad so bewegt
wird, daß die effektive Länge des in seiner einstellbaren Länge einstellbaren Gestänges mit dem Arm 44' verändert wird. Diese
Änderung in der effektiven Länge wiederum resultiert darin, daß der erste Ankerzapfen 34' nach links in den Langlöchern 38' soweit
bewegt wird, daß der Verschleiß.am Bremsband 18' kompensiert
werden kann.
Patentansprüche
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5098 1 2/07A.0
Claims (9)
1. Selbsttätig nachstellbare Bremsbandanordnung mit einem
Betätigungshebel, der mit einem Ende des Bremsbandes unmittelbar und mit dem anderen Ende des Bremsbandes über
ein in seiner Länge einstellbares Gestänge verbunden ist, das ein verstellbares Ratschenrad mit Klinke und einen
Arm zum Verkürzen der effektiven Länge aufweist, wobei die Klinke in einen Zahn des Ratschenrades eingreift und bei
Drehung des Ratschenrades in einen anderen Zahn eingreifen kann, sobald der Abstand zwischen Bremsband und zugehöriger
Bremstrommel einen vorherbestimmbaren Wert überschritten hat, dadurch gekennzeichnet, daß die Klinke (74, 104) und
das Ratschenrad (50, 50') zum Verkürzen der wirksamen Länge des in seiner Länge einstellbaren Gestänges aufeinander zu
und voneinander fort bewegbar angeordnet sind. ■
2. Bremsbandanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Klinke (74) als Hebel mit einem Langloch (76) ausgebildet
ist, entgegen der Wirkung einer Feder (82) vom Ratschenrad (50) fortschwenkbar ist und auf einem Bolzen (64)
angeordnet ist, der sich durch das Langloch erstreckt, mit dem Betätigungshebel (56) verbunden ist, über eine Feder (68)
an einem Ende des Langlochs gehalten ist und nach Überschreiten des vorherbestimmten Abstands zwischen Bremsband (18) und
Bremstrommel (15) gegen das andere Ende des Langloches zur Anlage kommt.
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DEERE & COMPANY
EUROPEAN OFFICE
Case No. 10 398 GFR
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3. Bremsbandänordnung nach Anspruch·2, dadurch gekennzeichnet,
daß der Bolzen (64) auf einem Kurbelarm (62) einer Eingangswelle (66), über die die Bremse betätigbar ist,
angeordnet ist und das eine Ende einer Verbindüngsstänge (58)
gelenkig aufnimmt, die anderenends am Betätigungshebel (56)
angelenkt ist.
4. Bremsbandänordnung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet,
daß die Feder (68) als Torsionsfeder ausgebildet ist, einenends gegen den Bolzen (64) anliegt, die Eingangswelle (66)
umgibt und anderenends gegen ein Gehäuse (12) für die Bremse
anliegt.
5. Bremsbandänordnung nach einem der Ansprüche 2 bis 4, dadurch
gekennzeichnet, daß die Feder (82) für die Klinke (74) als Torsionsfeder ausgebildet-ist, einenends an der Klinke angreift,
den Arm (44) umgibt und anderenends gegen den Betätigungshebel (56) anliegt.
6. Bremsbandänordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet t
daß die Klinke (106) schwenkbar am Gehäuse (12) für die Bremse angeordnet ist und eine Oberkante (111) aufweist,
die gegen das Gehäuse unter der Wirkung einer Feder. (112) anliegt und die die Schwenkbewegung der Klinke in einer
Richtung begrenzt, wobei das Ratschenrad (5Ö1) auf die
Klinke zu und von der Klinke fort schwenkbar ist»
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7. Bremsbandanordnung nach einem oder mehreren der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Betätigungshebel
(56) und ein Ende des Arms (44) des einstellbaren Gestänges auf je einem mit den Enden des Bremsbandes (18)
mittelbar verbundenen Ankerzapfen (34, 36) lagern, die in in einem Gehäuseteil (28) vorgesehenen Langlöchern (38, 40)
verschiebbar sind.
8. Bremsbandanordnung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Betätigungshebel (56) auf einem Ankerzapfen (46)
lagert, der auf dem Arm (44) des einstellbaren Gestänges verschiebbar und gegen den Gehäuseteil (28) zur Anlage bringbar
ist.
9. Bremsbandanordnung nach einem oder mehreren der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Ratschenrad (50)
auf den Arm (44) des einstellbaren Gestänges aufschraubbar ist.
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Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| US00388735A US3820636A (en) | 1973-08-16 | 1973-08-16 | Self-adjusting control linkage for an external band brake |
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| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2438755A1 true DE2438755A1 (de) | 1975-03-20 |
| DE2438755B2 DE2438755B2 (de) | 1979-07-26 |
| DE2438755C3 DE2438755C3 (de) | 1980-03-27 |
Family
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Family Applications (2)
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|---|---|---|---|
| DE2438755A Expired DE2438755C3 (de) | 1973-08-16 | 1974-08-13 | Selbsttätige Nachstellvorrichtung für Fahrzeug-Außenbandbremsen |
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|---|---|---|---|
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Country Status (7)
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- 1974-08-14 ES ES429257A patent/ES429257A1/es not_active Expired
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