[go: up one dir, main page]

DE4304881A1 - Nachstell- und Zentriervorrichtung einer Servo-Bremse - Google Patents

Nachstell- und Zentriervorrichtung einer Servo-Bremse

Info

Publication number
DE4304881A1
DE4304881A1 DE19934304881 DE4304881A DE4304881A1 DE 4304881 A1 DE4304881 A1 DE 4304881A1 DE 19934304881 DE19934304881 DE 19934304881 DE 4304881 A DE4304881 A DE 4304881A DE 4304881 A1 DE4304881 A1 DE 4304881A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
brake
adjusting
adjustment
guide
guide block
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE19934304881
Other languages
English (en)
Inventor
Bernd Rupprecht
Paul Dipl Ing Antony
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Deutsche Perrot Bremse GmbH
Original Assignee
Deutsche Perrot Bremse GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Deutsche Perrot Bremse GmbH filed Critical Deutsche Perrot Bremse GmbH
Priority to DE19934304881 priority Critical patent/DE4304881A1/de
Publication of DE4304881A1 publication Critical patent/DE4304881A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16DCOUPLINGS FOR TRANSMITTING ROTATION; CLUTCHES; BRAKES
    • F16D65/00Parts or details
    • F16D65/38Slack adjusters
    • F16D65/40Slack adjusters mechanical
    • F16D65/52Slack adjusters mechanical self-acting in one direction for adjusting excessive play
    • F16D65/56Slack adjusters mechanical self-acting in one direction for adjusting excessive play with screw-thread and nut
    • F16D65/561Slack adjusters mechanical self-acting in one direction for adjusting excessive play with screw-thread and nut for mounting within the confines of a drum brake
    • F16D65/565Slack adjusters mechanical self-acting in one direction for adjusting excessive play with screw-thread and nut for mounting within the confines of a drum brake arranged diametrically opposite to service brake actuator, and subjected to service brake force

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Braking Arrangements (AREA)

Description

Die vorliegende Erfindung betrifft eine Nachstell- und Zentriervorrichtung am Durchschiebeschloß einer Innen­ backen-Servobremse, mit einem am Bremsenträger drehfest an­ geordneten Führungsbock, der einen durch ein Basisteil mit einer dem Bremsenträger zugewandten Anschraubfläche und zwei von dem Basisteil ausgehende Schenkel gebildeten U- förmigen Querschnitt aufweist, mit einer in koaxialen, in den Schenkeln des Führungsbocks befindlichen Bohrungen ver­ schiebbaren Verschiebehülse, mit je einer in jedem Ende der Verschiebehülse drehbar gelagerten Nachstellmutter, in der ein drehfester, am jeweiligen Bremsbackenende angreifender Gewindebolzen eingeschraubt ist und die ein zu ihr koaxia­ les Nachstellzahnrad mit einer einseitig wirkenden Sperr­ verzahnung trägt, in die eine bei der Durchschiebebewegung der Verschiebehülse eine Umfangsbewegung am Zahnrad ausfüh­ rende jeweilige Nachstellklinke eingreift, die bei zu weitem Durchschieben in Richtung auf die zugeordnete Brems­ backe einen Zahn überrastet und bei der nachfolgenden, durch Federkraft bewirkten Zentrierung der Verschiebehülse und rückläufigen Umfangsbewegung am vorher überrasteten Zahn angreift und die Nachstellmutter im Sinne eines Her­ ausschraubens des Gewindebolzens verdreht, und mit einer Nachstellplatte, welche die beiden Nachstellklinken trägt und mittels zweier je eines von zwei in der Nachstellplatte bogenförmig angeordneten Langlöchern durchsetzenden Füh­ rungsbolzen an dem Führungsblock gehalten ist und eine zen­ trierte Ruhestellung besitzt und aus dieser Ruhestellung heraus unter Überstreichung des jeweiligen Nachstellzahnra­ des durch die zugehörige Klinke um jeden der Führungsbolzen verdrehbar ist und an der zu ihrer Verdrehung während des Durchschiebens mit dem Durchschiebeschloß verbundene Brem­ senteile auf einer Axiallinie, die gegenüber dem Bolzen versetzt ist, angreifen.
Eine derartige Vorrichtung ist bereits durch die DE-PS 23 11 166 bekannt.
Nachstell- und Zentriervorrichtungen dieser Art haben sich aufgrund ihrer offenen Bauweise, die sich durch die Anordnung der Zentriereinrichtung, der Nachstellhebel und Nachstellzahnräder an dem U-förmigen Führungsbock ergibt, in der Praxis bewährt; sie sind zuverlässig, günstig in der Herstellung und einfach in der Wartung. Die Dimensionierung der Vorrichtung hängt von der Größe der Bremse ab, da sich die Bremsbacken an diesem Teil abstützen und somit ihre Teile die Bremsumfangskräfte aufnehmen und von der Primär­ auf die Sekundärbacke übertragen müssen.
Bei der aus der DE-PS 23 11 166 bekannten Nachstell- und Zentriervorrichtung ist die die beiden Nachstellklinken enthaltende Nachstellplatte mittels der ihre beiden einan­ der diametral gegenüberliegenden Langlöcher durchsetzenden Führungsbolzen an den dem Bremsenträger gegenüberliegenden Enden der Schenkel des Führungsbocks gelagert, so daß sich die Führungsplatte beim Nachstellvorgang um eine senkrecht zum Bremsenträger verlaufende Achse verdreht. Bei einer aus der EP 0 171 916 A1 bekannten Nachstell- und Zentriervor­ richtung, die jedoch über einen geschlossenen Führungsbock verfügt, sind anstelle einer einzigen Nachstellplatte zwei miteinander über Nocken und Federn gekoppelte Nachstellhe­ bel vorgesehen, die sich ebenfalls auf der dem Bremsenträ­ ger gegenüberliegenden Seite des Führungsbocks angeordnet befinden. Bei einer aus der DE-PS 31 12 550 bekannten Nach­ stell- und Zentriervorrichtung sind ebenfalls zwei ge­ trennte Nachstellhebel vorgesehen, von denen der eine auf der dem Bremsenträger gegenüberliegenden Seite am Ende ei­ nes der Schenkel des Führungsbocks und der andere an einer dazu senkrechten Fläche des anderen Schenkel s des Führungs­ bocks gelagert ist. Schließlich ist aus der DE-PS 33 04 593 eine Nachstell- und Zentriervorrichtung bekannt, bei der wiederum separate Nachstellhebel für jede Nachstellrichtung vorgesehen sind, die hier jedoch auf einander gegenüberlie­ genden Seiten an Ebenen senkrecht zum Bremsenträger gela­ gert sind. All diesen bekannten Vorrichtungen ist es ge­ meinsam, daß die Nachstelleinrichtungen - Nachstellplatte oder Nachstellhebel - und die damit zu deren Rückführung in die Ruhestellung gekoppelten Federn zumindest in einer der Richtungen entsprechend dem Abstand von der Bremsenachse oder entsprechend dem Abstand von dem Bremsenträger oder in beiden in den Bremseninnenraum ragen und sich je nach Win­ kellage bei der Schwenkbewegung während des Nachstellvor­ gangs in unterschiedlicher Weise in diesen erstrecken. An­ dererseits ist die Größe des Bremseninnenraums jedoch be­ grenzt, insbesondere weil darin zunehmend zusätzliche Teile wie z. B. Teile von ABS-Systemen (Polrad oder Sensor) dreh­ bar auf der Fahrzeugnabe angeordnet sind. Dabei ist insbe­ sondere nicht auszuschließen, daß die genannten Teile ent­ weder an die Kontur des Führungsbocks oder an die mehr oder weniger ausgeschwenkten Teile der Nachstelleinrichtungen anschlagen können.
Es ist daher Aufgabe der Erfindung, eine Nachstell- und Zentriervorrichtung der vorausgesetzten Art so aus zu­ bilden, daß dadurch der freie Bremseninnenraum vergrößert und ein Anschlagen von im Bremseninnenraum rotierenden Tei­ len an die Nachstell- und Zentriervorrichtung zuverlässig ausgeschlossen wird.
Diese Aufgabe wird gemäß dem Anspruch 1 dadurch ge­ löst, daß der der Achse der Bremse zugewandte Teil des Füh­ rungsbocks mit einer im wesentlichen teilzylindrischen Man­ telfläche ausgebildet ist, die annähernd dem Außenumfang der Nachstellzahnräder entspricht, und der der Trommelreib­ fläche der Bremse zugewandte Teil des Führungsbocks eine im wesentlichen zum Bremsenträger rechtwinklige Ebene auf­ weist, an der die Nachstellplatte mittels der Führungsbol­ zen gehalten ist. Gemäß der Erfindung ist somit der U-för­ mige Führungsbock bezüglich der die longitudinale Achse des Durchschiebeschlosses enthaltenden und zu dem Bremsenträger senkrecht verlaufenden Mittelebene unsymmetrisch, wobei die in den Bremseninnenraum weisende Kontur des Führungsbocks annähernd dem Außenumfang der Nachstellzahnräder ent­ spricht, so daß die Nachstell- und Zentriervorrichtung in Richtung auf den freien Innenraum der Bremse eine im we­ sentlichen einheitliche Oberfläche aufweist, die frei von irgendwelchen Vorsprüngen ist und von der insbesondere keine beweglichen, verschwenkbaren Teile ausgehen. Dadurch ist es gewährleistet, daß auch bei einem gegenüber dem Nor­ malbetrieb der Vorrichtung unerwartet starkem Verschwenken der Nachstellplatte etwa im Falle eines Verklemmens o.a. keine beweglichen Teile in den Innenraum der Bremse verla­ gert und von den dort rotierenden Teilen beispielsweise des ABS-Systems erfaßt und mitgerissen werden können.
Gemäß einer Weiterbildung ist es vorgesehen, daß die dem Bremsenträger abgewandten Enden der Schenkel des U-för­ migen Führungsbocks durch ein Verbindungsjoch überbrückt sind. Dies hat den Vorteil, daß die Steifigkeit des Füh­ rungsbocks trotz der Verminderung des Materialquerschnitts durch die Ausbildung der teilzylindrischen Mantelfläche we­ sentlich erhöht wird, so daß Verwindungen der Schenkel des Führungsbocks infolge der axialen Bewegung des Durchschie­ beschlosses während des Bremsvorgangs vermieden werden, wo­ durch einerseits die Schwenkbewegung der Nachstellplatte beim Nachstellvorgang nicht beeinträchtigt wird und ande­ rerseits die Baugröße des Führungsbocks weiter verringert werden kann. Diese Ausführungsform kann weiterhin dadurch ausgebildet sein, daß die Oberfläche des Führungsbocks auf der dem Bremsenträger abgewandten Seite von der im wesent­ lichen teilzylindrischen Mantelfläche in eine im wesentli­ chen zu dem Bremsenträger parallele Fläche übergeht, und daß das Verbindungsjoch im Übergangsbereich zwischen diesen beiden Flächen angeordnet ist. Hierdurch wird einerseits die Steifigkeit des Führungsbocks in Richtung quer zu dem vorstehend genannten Verbindungsjoch erhöht und zum anderen auf der dem Bremsenträger abgewandten und in Richtung zu dem Trommelreibbelag liegenden Bereich eine Möglichkeit für die Festlegung einer zur Rückführung der Nachstellplatte in ihre Ruhestellung dienenden Feder geschaffen.
Gemäß einer vorteilhaften Weiterbildung ist es bei der erfindungsgemäßen Nachstell- und Zentriervorrichtung vorge­ sehen, daß die Führungsbolzen mit radialem Spiel in Halte­ bohrungen des Führungsbocks drehbar gehalten sind. Hier­ durch wird die Reibung zwischen den Führungsbolzen und den Langlöchern in der Nachstellplatte wesentlich vermindert, was zum einen die Leichtgängigkeit der Vorrichtung erhöht und zum anderen ein Verklemmen praktisch ausschließt, da zwischen den Bolzen und den Langlöchern auf der stärker be­ lasteten Seite anstelle einer Gleitbewegung eine Rollbewe­ gung stattfindet. Hierdurch wird auch der Verschleiß von Bolzen und Langloch vermindert und damit die Dauerhaftig­ keit der Vorrichtung wesentlich erhöht. Diese Ausführungs­ form kann dadurch weitergebildet werden, daß der Schaft der Führungsbolzen eine Ringnut aufweist, und daß der Führungs­ bolzen mittels eines in eine tangential zum Schaft des Füh­ rungsbolzens verlaufende Bohrung eingesetzten und in die Ringnut eingreifenden Spannstifts in der Haltebohrung ge­ halten ist. Hierdurch sind die Führungsbolzen leicht zu montieren und demontieren und auf der anderen Seite zuver­ lässig und sicher festgelegt.
Gemäß einer anderen vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung ist es vorgesehen, daß die bogenförmigen Langlö­ cher der Nachstellplatte zur Außenseite der Nachstellplatte hin offen sind. Hierdurch können zum einen die Abmessungen der Nachstellplatte in Richtung der Längsausdehnung der Langlöcher auf das absolute Minimum verkleinert werden und zum anderen wird die Montage und Demontage der Nachstell­ platte wesentlich erleichtert, da dieselbe ausgewechselt werden kann, ohne daß die Führungsbolzen entfernt werden müßten. Diese Ausführungsform kann in vorteilhafter Weise dadurch weitergebildet sein, daß an jedem der Langlöcher jeweils ein hakenförmiger Vorsprung vorgesehen ist, in den ein Ende von mit ihrem anderen Ende am Führungsbock festge­ legten Federn, die dem Rückführen der Nachstellplatte in ihre Ruhestellung dienen, eingehängt ist. Dadurch wird die Montage weiter erleichtert, da die genannten Federn ledig­ lich in den hakenförmigen Vorsprung einzuhängen sind, an­ stelle eines Einhängens in das geschlossene Langloch.
Gemäß einer anderen vorteilhaften Ausbildung kann es vorgesehen sein, daß die Ebene an der die Nachstellplatte gelagert ist, gegenüber dem der Trommelreibfläche zugewand­ ten Ende der Anschraubfläche des Basisteils des Führungs­ bocks um ein Maß nach innen in Richtung zu der die longitu­ dinale Achse des Durchschiebeschlosses enthaltenden und zu dem Bremsenträger senkrechten Mittelebene der Vorrichtung versetzt ist. Hierdurch wird es ermöglicht, daß die Nach­ stellplatte bei einer entsprechenden Verminderung des Durchmessers der Nachstellzahnräder näher an der Mittel­ ebene des Durchschiebeschlosses gelagert ist und damit die Abmessungen der Vorrichtung weiter verringert werden können und dennoch die erforderliche Größe der Anschraubfläche für die Befestigung der Vorrichtung am Bremsenträger gewährlei­ stet ist.
Im folgenden wird ein Ausführungsbeispiel der Erfin­ dung anhand der Figuren erläutert. Darin zeigen:
Fig. 1 eine Draufsicht in Richtung der Bremsenachse auf einen Teil einer Bremstrommel mit einer Nachstell- und Zentriervorrichtung nach dem Stande der Technik;
Fig. 2 eine Seitenansicht in Tangentialrichtung der Bremse auf die in Fig. 1 gezeigte Vorrichtung nach dem Stande der Technik;
Fig. 3 eine Draufsicht in Richtung der Bremsenachse auf einen Teil einer Bremstrommel mit einer Nachstell- und Zentriervorrichtung gemäß einem Ausführungsbeispiel der Er­ findung;
Fig. 4 eine Seitenansicht der in Fig. 3 dargestell­ ten Nachstell- und Zentriervorrichtung gemäß dem Ausfüh­ rungsbeispiel in radialer Richtung;
Fig. 5 eine Draufsicht auf die Nachstell- und Zen­ triervorrichtung gemäß dem Ausführungsbeispiel in der glei­ chen Richtung wie in Fig. 3, wobei jedoch alle nicht un­ mittelbar zu der Nachstell- und Zentriervorrichtung gehö­ renden Teile weggelassen sind;
Fig. 6 eine Seitenansicht der in den Fig. 3 bis 5 dargestellten Nachstell- und Zentriervorrichtung gemäß dem Ausführungsbeispiel in Richtung tangential zur Bremstrom­ mel;
Fig. 7 einen vergrößerten Ausschnitt aus Fig. 6 zur Erläuterung der Befestigung der Führungsbolzen gemäß einer Weiterbildung der Erfindung;
Fig. 8 eine Seitenansicht des Führungsbocks der er­ findungsgemäßen Nachstell- und Zentriervorrichtung in Rich­ tung tangential zur Bremstrommel;
Fig. 9 eine Draufsicht auf den in Fig. 8 dargestell­ ten Führungsbock in Richtung der Bremstrommelachse; und
Fig. 10 eine Darstellung entsprechend der Fig. 3 zum Vergleich des von der erfindungsgemäßen Nachstell- und Zen­ triervorrichtung im Inneren der Bremse eingenommenen Raums mit den Verhältnissen bei der bekannten Nachstell- und Zen­ triervorrichtung.
Die Fig. 1 zeigt in der Draufsicht in Richtung der Bremsenachse einen Ausschnitt einer Innenbacken-Servobremse mit einem als Nachstell- und Zentriervorrichtung ausgebil­ deten Durchschiebeschloß zwischen den der Spreizvorrichtung der Bremse gegenüberliegenden Enden der Bremsbacken B, die sich innerhalb der Bremstrommel T befinden. Das Durchschie­ beschloß besteht aus einer Verschiebehülse V, die in einem auf der Trägerplatte 1 der Bremse drehfest angeordneten Führungsbock 2 in Richtung zwischen den Bremsbackenenden gegen die Rückstellkraft einer Zentrierfeder 5 verschieb­ lich gelagert ist und dazu dient, die Bremsbetätigungskraft von der jeweiligen Primärbacke auf die Sekundärbacke zu übertragen. Jeweils an den Enden der Bremsbacken B drehfest sitzende Gewindebolzen 3 sind in zugeordnete Nachstellmut­ tern 4 eingeschraubt, die in Richtung zueinander abgestützt in der Verschiebehülse V drehbar gelagert sind. Die Ver­ schiebehülse V wird durch die Rückstellkraft der Zentrier­ feder 5 bezüglich des Führungsbocks 2 zentriert. Die Brems­ kraft wird von dem der Primärbacke zugeordneten Gewindebol­ zen 3 über die jeweilige Nachstellmutter 4, die Verschiebe­ hülse V auf die auf der anderen Seite symmetrisch dazu an­ geordneten gleichen Teile, also die andere Nachstellmutter 4 und den anderen Gewindebolzen 3 übertragen. Jede der Nachstellmuttern 4 trägt ein zu ihr koaxiales Nachstell­ zahnrad 6, dessen Verzahnung aus einer einseitig wirkenden Sperrverzahnung besteht, deren Richtung von der Richtung des Gewindes zwischen der Nachstellmutter 4 und dem Gewin­ debolzen 3 abhängt und so ist, daß die Drehrichtung, in der ein Angreifen von an einem als Nachstellplatte 13 bezeich­ neten plattenförmigen Bauteil angebrachten Nachstellklinken 16 an der Sperrverzahnung des Zahnrades 6 dieses mitnimmt, zum Herausschrauben des Gewindebolzens 3 führt. Die Füh­ rungsplatte 13 ist mittels Führungsbolzen 21, die an diame­ tral einander gegenüberliegenden Enden der Nachstellplatte 13 angeordnete bogenförmige Langlöcher 20 durchsetzen, an den der Trägerplatte 1 abgewandten Enden von Schenkeln 8, 9 des U-förmigen Führungsbocks 2 schwenkbar gelagert. Bei ei­ ner Dezentrierung des Durchschiebeschlosses innerhalb des Führungsbocks 2 wird - je nach der Richtung der Dezentrie­ rung - einer von zwei einander gegenüberliegenden Gleitvor­ sprüngen 18, 19 von dem sich zusammen mit dem Durchschie­ beschloß gegenüber dem Führungsbock 2 verschiebenden Nach­ stellzahnrad 6 beaufschlagt und dadurch in eine Schwenkbe­ wegung um den dem beaufschlagten Gleitvorsprung näheren Führungsbolzen 21 versetzt, wodurch das gegenüberliegende Langloch 20 gegenüber dem dieses durchsetzenden Führungs­ bolzen 21 verschoben wird. Dadurch überrastet die Klinke 16 an dem letztgenannten Ende der Nachstellplatte 13 bei einer ausreichend großen Dezentrierung einen Zahn des Nachstell­ zahnrades 6, so daß das Nachstellzahnrad 6 bei der nachfol­ genden, durch die Kraft der Feder 5 bewirkten Zentrierung der Verschiebehülse V nach dem Aufheben der Bremsbetäti­ gungskraft und damit rückläufiger Bewegung der Nachstell­ platte 13 und damit der Nachstellklinke 16 im Sinne eines Herausschraubens des Gewindebolzens 3 aus der Nachstell­ mutter 4 verdreht wird. Insoweit ist die Nachstell- und Zentriervorrichtung aus der bereits eingangs genannten DE- PS 23 11 166 bekannt.
Wie sowohl aus Fig. 1 als auch aus Fig. 2, die eine Seitenansicht der bekannten Nachstell- und Zentriervorrich­ tung in Richtung tangential zur Bremstrommel zeigt, er­ sichtlich ist, ragen die Nachstellplatte 13 und die auf der der Bremstrommel T entgegengesetzten Seite in das Langloch 20 eingreifende Rückstellfeder 22 um ein beträchtliches Maß sowohl in der mit X bezeichneten dem Abstand von der Brem­ senachse entsprechenden radialen Richtung wie auch in der mit Y bezeichneten dem Abstand von der Bremsträgerplatte 1 entsprechenden axialen Richtung in den Innenraum der Bremse. Mit anderen Worten, durch die bei der bekannten Nachstell- und Zentriervorrichtung gewählte Anordnung von Nachstellplatte 13 und Rückstellfeder 22 steht im Inneren der Bremse ein für rotierende Teile wie etwa Polrad oder Sensor eines ABS-Systems nutzbarer Raum zur Verfügung, der merklich kleiner ist als der allein durch den U-förmigen Führungsbock 2 und die Nachstellzahnräder 6 verfügbare Raum, der durch den in Fig. 1 strichpunktiert dargestell­ ten Kreisumfang dargestellt ist. Dieser Raum wird weiterhin dadurch begrenzt, daß gegenüber den genannten rotierenden Teilen ein zusätzlicher Sicherheitsabstand zu der Nach­ stellplatte 13 und der innen liegenden Rückstellfeder 22 vorgesehen sein muß, damit auch im Falle einer durch ein Verklemmen oder übermäßigen Verschleiß bewirkten anormalen Verlagerung von Nachstellplatte 13 oder Feder 22 diese nicht von den rotierenden Teilen mitgerissen werden.
Bei dem in den Fig. 3 bis 6 dargestellten Ausfüh­ rungsbeispiel der Erfindung sind Teile, die solchen der in Fig. 1 und 2 gezeigten Nachstell- und Zentriervorrichtung entsprechen, mit gleichen Bezugszeichen gekennzeichnet. Auf der Trägerplatte 1 der Bremse ist ein Führungsbock 2 der Nachstell- und Zentriervorrichtung drehfest angeordnet, in dem ein im wesentlichen aus einer Verschiebehülse V, zwei in den Enden der Verschiebehülse V drehbar gelagerten Nach­ stellmuttern 4 und zwei in diese Nachstellmuttern 4 einge­ schraubten und drehfest an den Enden der Bremsbacken sit­ zenden Gewindebolzen 3 bestehendes Durchschiebeschloß in Richtung zwischen den Bremsbackenenden verschiebbar gela­ gert ist. Das Durchschiebeschloß wird in dem Führungsbock 2 durch eine Zentrierfeder 5 zentriert. Auf der dem Reibbelag der Bremstrommel zugewandten Seite des Führungsbocks 2 ist parallel zu einer Ebene 12 desselben, die senkrecht zu der Bremsträgerplatte 1 und parallel zur Achse der Bremstrommel steht, eine Nachstellplatte 13 gelagert. Die Nachstell­ platte 13 ist um zwei an der Außenseite der Schenkel 8, 9 des Führungsbocks 2 befestigte Führungsbolzen 21 bezüglich zweier an einander diametral entgegengesetzten Enden der Nachstellplatte 13 angeordneten Langlöchern 20 verschwenk­ bar. Die Langlöcher 20 sind zur Außenseite hin offen. Mit­ tels zweier Rückholfedern 22, die einerseits an hakenförmi­ gen Vorsprüngen 26 an der dem Zentrum der Nachstellplatte 13 zugewandten Seite der Langlöcher 20 und zum anderen in Bohrungen auf der Außenseite des dem jeweiligen Langloch 20 in longitudinaler Richtung des Durchschiebeschlosses entge­ gengesetzten Schenkels 8 bzw. 9 festgelegt sind, wird die Nachstellplatte 13 nach einem Verschwenken in die Ruhelage zurückgeführt. An den in longitudinaler Richtung des Durchschiebeschlosses liegenden Enden der Nachstellplatte 13 sind Gleitvorsprünge 18, 19 ausgebildet, die bei einer Dezentrierung des Durchschiebeschlosses von der dem Füh­ rungsbock 2 zugewandten Innenseite des jeweiligen Nach­ stellzahnrades 6 im Sinne eines Verschwenkens der Nach­ stellplatte 13 um den dem Gleitvorsprung 18 bzw. 19 näher liegenden Führungsbolzen 21 beaufschlagt werden, wobei die an dem dem beaufschlagten Gleitvorsprung 18 bzw. 19 gegen­ überliegenden Ende der Nachstellplatte 13 befindliche Nach­ stellklinke 16 bei einer ausreichenden Dezentrierung des Durchschiebeschlosses einen Zahn der Sperrverzahnung des zugeordneten Nachstellzahnrades 6 überrastet und bei der nachfolgenden, durch die Rückstellkraft der Zentrierfeder 5 bewirkten Zentrierung des Durchschiebeschlosses und der rückläufigen Umfangsbewegung an dem vorher überrasteten Zahn der Sperrverzahnung angreift und die Nachstellmutter 4 im Sinne eines Herausschraubens des zugeordneten Gewinde­ bolzens 3 verdreht.
Durch die Anordnung der Nachstellplatte 13 auf der dem Reibbelag der Bremstrommel zugewandten Seite des Führungs­ bocks 2 verbleibt auf der zu der Bremsenachse gewandten In­ nenseite der Nachstell- und Zentriervorrichtung ein maximal möglicher Raum für rotierende Teile, wie er durch den mit X bezeichneten Pfeil in Fig. 3 verdeutlicht ist. Insbeson­ dere durch den U-förmigen Querschnitt des Führungsbocks 2 und den Umstand, daß der Führungsbock 2, d. h. dessen Schen­ kel 8 und 9 in Richtung quer zur longitudinalen Achse der Nachstell- und Zentriervorrichtung weniger weit in den In­ nenraum ragen als die Nachstellzahnräder 6, sind die inne­ ren Konturen der Nachstell- und Zentriervorrichtung wei­ testgehend an den von in der Bremse rotierenden Teilen be­ schriebenen Kreisbogen angepaßt. Wie aus den Ansichten in den Fig. 6 und insbesondere 8 ersichtlich ist, ist die dem Inneren der Bremse zugewandte Mantelfläche 11 der Schenkel des Führungsbocks im wesentlichen dem Außenumfang der Nachstellzahnräder 6 angepaßt, so daß eine teilzylin­ drische Fläche gebildet wird, wobei vorteilhafterweise der Radius der teilzylindrischen Mantelfläche 11 entsprechend den oben in Zusammenhang mit Fig. 3 erläuterten Verhält­ nissen kleiner als der Radius der Nachstellzahnräder 6 ist. Auf diese Weise steht für in der Bremse rotierende Teile, etwa die eingangs genannten Teile einer Antiblockiervor­ richtung der maximal mögliche Raum in Richtung der in den Fig. 6 und 8 gezeigten Koordinaten X und Y zur Verfü­ gung. Zur Seite der Bremstrommelreibfläche hin ist die Kon­ tur der Schenkel 8, 9 gerade ausgeführt, um die Ebene 12 als Auflage- und Haltefläche für die Nachstellplatte 13 zu bilden. Die Ebene 12 ist um das Maß 14 gegenüber der erfor­ derlichen Breite der Anschraubfläche 15 auf der Unterseite des Führungsbocks 2 nach innen versetzt, so daß die Nach­ stellplatte 13 näher an der longitudinalen Mittelebene der Nachstell- und Zentriervorrichtung gelagert ist, wodurch der Durchmesser der Nachstellzahnräder 6 entsprechend klein gehalten und damit die Baugröße der Vorrichtung verringert werden kann.
Wie aus den Fig. 5, 8 und 9 zu ersehen ist, sind die der Bremsträgerplatte 1 gegenüberliegenden Enden der Schenkel 8, 9 in ihrem mittleren Bereich durch ein Verbin­ dungsjoch überbrückt. Durch dieses Joch werden Verwindungen der Schenkel 8, 9 infolge der axialen Bewegungen des Durch­ schiebeschlosses während des Bremsvorgangs vermieden, so daß einerseits die Schwenkbewegung der Nachstellplatte 13 beim Nachstellvorgang nicht beeinträchtigt wird und ande­ rerseits auch bei verminderter Baugröße des Führungsbocks eine hohe Festigkeit und Steifigkeit desselben gewährlei­ stet ist. Im Bereich des Verbindungsjochs 10 geht die teilzylindrische Mantelfläche 11 in eine ebene Fläche über, die zu der Bremsträgerplatte bzw. zur Anschraubfläche 15 parallel ist. Wie aus den Fig. 4 und 5 zu ersehen ist, wird dadurch an der in Fig. 4 links oben dargestellten Ecke des Schenkels 8 ein Vorsprung geschaffen, an dem die Feder 22 in einer Bohrung festgelegt werden kann. Auf diese Weise verläuft die Feder 22 in einer leicht gegenüber der Nachstellplatte 13 geneigten Ebene, wie es gleichermaßen für die in Fig. 4 unten dargestellte Feder der Fall ist, deren Ende in einer Bohrung an der Außenseite des Schenkels 9 festgelegt ist.
In dem in Fig. 7 gezeigten vergrößerten Ausschnitt aus Fig. 6 ist eine besondere Ausführungsform der Füh­ rungsbolzen 21 zu sehen. Zwischen den Führungsbolzen 21 und den Öffnungen 23, in denen sie gelagert sind, ist ein ge­ ringfügiges radiales Spiel vorhanden, so daß sich die Bol­ zen 21 in den Öffnungen 23 drehen können. Durch diese Mög­ lichkeit zur Drehung wird die Reibung zwischen den Füh­ rungsbolzen 21 und den Langlöchern 20 vermindert, wodurch zum einen der Nachstellvorgang weniger gehemmt und dadurch exakter und zum anderen auch der Verschleiß an Bolzen und Langlöchern verringert wird. Die drehbaren Bolzen 21 sind dadurch axial festgelegt, daß sie an ihrem Schaft eine Ringnut 24 aufweisen, in die eine Spannhülse 25 eingreift, die in eine senkrecht zur Bohrung 23 des Führungsbolzens 21 verlaufende Bohrung eingesetzt ist.
Wie insbesondere aus Fig. 4 ersichtlich, sind die für die Verschwenkbewegung der Nachstellplatte 13 erforderli­ chen bogenförmigen Langlöcher 20 zur Außenkontur hin offen und erweitert ausgeführt, wobei auf der zum Zentrum der Nachstellplatte 13 gewandten Seite des Langlochs 20 ein ha­ kenförmiger Vorsprung 26 zum Einhängen der Feder 22 ausge­ bildet ist. Durch diese Ausbildung kann zum einen die Feder 22 leicht in den hakenförmigen Vorsprung 26 eingehängt wer­ den gegenüber dem Einhängen in ein Langloch mit geschlosse­ ner Umrandung und es ergibt sich eine einfachere Montage und Demontage der Nachstellplatte 13. Während nämlich bei einem geschlossenen Langloch zur Montage und Demontage der Nachstellplatte 13 die Bolzen entfernt und wieder einge­ setzt werden müssen, kann hier die Nachstellplatte 13 durch einfaches Verdrehen an den bereits am Führungsbock 2 ange­ brachten Führungsbolzen 21 befestigt und auch ohne Demon­ tage der Bolzen 21 wieder herausgenommen werden. Die zwi­ schen dem Führungsbock 2 und den Vorsprüngen 26 eingehäng­ ten Federn 22 verspannen die Nachstellplatte 13 in ihrer Lage und sichern sie zuverlässig gegen ein Herausfallen.
Aus der Darstellung in Fig. 10, die eine Draufsicht auf die erfindungsgemäße Nachstell- und Zentriervorrichtung im Vergleich mit einer Nachstell- und Zentriervorrichtung nach dem Stande der Technik, die gestrichelt dargestellt ist, zeigt, ist ersichtlich, daß durch die erfindungsgemäße Ausführung ein wesentlich größerer Raum im Inneren der Bremse zur Verfügung steht. Während nämlich bei der erfin­ dungsgemäßen Ausführung rotierende Teile den Raum bis etwa zu dem mit X gekennzeichneten Kreisbogen einnehmen können und dabei noch ein ausreichender Sicherheitsabstand ver­ bleibt, ragen bei der Nachstell- und Zentriervorrichtung nach dem Stande der Technik Nachstellplatte und Feder be­ trächtlich in den dargestellten Raum hinein, der weiterhin noch kleiner gehalten werden müßte, um auch bei einer anor­ malen Verlagerung von Nachstellplatte und Feder aufgrund einer Betriebsstörung ein Mitreißen derselben durch die ro­ tierenden Teile zu verhindern. Die vorliegende Erfindung ermöglicht somit auf einfache Weise den Einbau zusätzlicher rotierender Teile wie etwa die Teile eines ABS-Systems in der Bremstrommel.

Claims (8)

1. Nachstell- und Zentriervorrichtung am Durchschie­ beschloß einer Innenbacken-Servobremse, mit einem am Brem­ senträger (1) drehfest angeordneten Führungsbock (2), der einen durch ein Basisteil mit einer dem Bremsenträger (1) zugewandten Anschraubfläche (15) und zwei von dem Basisteil ausgehende Schenkel (8, 9) gebildeten U-förmigen Querschnitt aufweist, mit einer in koaxialen, in den Schenkeln (8, 9) des Führungsbocks (2) befindlichen Bohrungen verschiebbaren Verschiebehülse (V), mit je einer in jedem Ende der Ver­ schiebehülse drehbar gelagerten Nachstellmutter (4), in der ein drehfester, am jeweiligen Bremsbackenende angreifender Gewindebolzen (3) eingeschraubt ist und die ein zu ihr ko­ axiales Nachstellzahnrad (6) mit einer einseitig wirkenden Sperrverzahnung (7) trägt, in die eine bei der Durchschie­ bebewegung der Verschiebehülse (V) eine Umfangsbewegung am Zahnrad (6) ausführende jeweilige Nachstellklinke (16, 17) eingreift, die bei zu weitem Durchschieben in Richtung auf die zugeordnete Bremsbacke einen Zahn überrastet und bei der nachfolgenden, durch Federkraft bewirkten Zentrierung der Verschiebehülse (V) und rückläufigen Umfangsbewegung am vorher überrasteten Zahn angreift und die Nachstellmutter (4) im Sinne eines Herausschraubens des Gewindebolzens (3) verdreht, und mit einer Nachstellplatte (13), welche die beiden Nachstellklinken (16, 17) trägt und mittels zweier je eines von zwei in der Nachstellplatte (13) bogenförmig an­ geordneten Langlöchern (20) durchsetzenden Führungsbolzen (21) an dem Führungsblock (2) gehalten ist und eine zen­ trierte Ruhestellung besitzt und aus dieser Ruhestellung heraus unter Überstreichung des jeweiligen Nachstellzahnra­ des durch die zugehörige Klinke um jeden der Führungsbolzen (21) verdrehbar ist und an der zu ihrer Verdrehung während des Durchschiebens mit dem Durchschiebeschloß verbundene Bremsenteile auf einer Axiallinie, die gegenüber dem Bolzen versetzt ist, angreifen, dadurch gekennzeichnet, daß der der Achse der Bremse zugewandte Teil des Führungsbocks (2) mit einer im wesentlichen teilzylindrischen Mantelfläche (11) ausgebildet ist, die annähernd dem Außenumfang der Nachstellzahnräder (6) entspricht, und der der Trommelreib­ fläche der Bremse zugewandte Teil des Führungsbocks (2) eine im wesentlichen zum Bremsenträger (1) rechtwinklige Ebene (12) aufweist, an der die Nachstellplatte (13) mit­ tels der Führungsbolzen (21) gehalten ist.
2. Nachstell- und Zentriervorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die dem Bremsenträger (1) abge­ wandten Enden der Schenkel (8,9) des U-förmigen Führungs­ bocks (2) durch ein Verbindungsjoch (10) überbrückt sind.
3. Nachstell- und Zentriervorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Oberfläche des Führungs­ bocks (2) auf der dem Bremsenträger (1) abgewandten Seite von der im wesentlichen teilzylindrischen Mantelfläche (11) in eine im wesentlichen zu dem Bremsenträger (1) parallele Fläche übergeht, und daß das Verbindungsjoch (10) im Über­ gangsbereich zwischen diesen beiden Flächen angeordnet ist.
4. Nachstell- und Zentriervorrichtung nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Führungsbolzen (21) mit radialem Spiel in Haltebohrungen (23) des Füh­ rungsbocks (2) drehbar gehalten sind.
5. Nachstell- und Zentriervorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Schaft der Führungsbolzen (21) eine Ringnut (24) aufweist, und daß die Führungsbolzen (21) mittels eines in eine tangential zum Schaft der Füh­ rungsbolzen (21) verlaufende Bohrung eingesetzten und in die Ringnut (24) eingreifenden Spannstifts (25) in den Hal­ tebohrungen (23) gehalten sind.
6. Nachstell- und Zentriervorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die bogen­ förmigen Langlöcher (20) der Nachstellplatte (13) zur Au­ ßenseite der Nachstellplatte (13) hin offen sind.
7. Nachstell- und Zentriervorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß an jedem der Langlöcher (20) jeweils ein hakenförmiger Vorsprung (26) vorgesehen ist, in den ein Ende von mit ihrem anderen Ende am Führungsbock (2) festgelegten Federn (22), die dem Rückführen der Nachstell­ platte (13) in ihre Ruhestellung dienen, eingehängt ist.
8. Nachstell- und Zentriervorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Ebene (12), an der die Nachstellplatte (13) gelagert ist, gegen­ über dem der Trommelreibfläche zugewandten Ende der An­ schraubfläche (15) des Basisteils des Führungsbocks (2) um ein Maß (14) nach innen in Richtung zu der die longitudi­ nale Achse des Durchschiebeschlosses enthaltenden und zu dem Bremsenträger (1) senkrechten Mittelebene der Vorrich­ tung versetzt ist.
DE19934304881 1993-02-17 1993-02-17 Nachstell- und Zentriervorrichtung einer Servo-Bremse Withdrawn DE4304881A1 (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE19934304881 DE4304881A1 (de) 1993-02-17 1993-02-17 Nachstell- und Zentriervorrichtung einer Servo-Bremse

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE19934304881 DE4304881A1 (de) 1993-02-17 1993-02-17 Nachstell- und Zentriervorrichtung einer Servo-Bremse

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE4304881A1 true DE4304881A1 (de) 1994-08-18

Family

ID=6480722

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE19934304881 Withdrawn DE4304881A1 (de) 1993-02-17 1993-02-17 Nachstell- und Zentriervorrichtung einer Servo-Bremse

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE4304881A1 (de)

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
CN104763760A (zh) * 2015-03-03 2015-07-08 杭州富宏叉车制动器有限公司 一种调节器总成
CN104763756A (zh) * 2015-03-03 2015-07-08 杭州富宏叉车制动器有限公司 一种牵引车制动器总成
WO2025169239A1 (en) * 2024-02-08 2025-08-14 Ramkrishna Forgings Limited Brake drum

Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
CN104763760A (zh) * 2015-03-03 2015-07-08 杭州富宏叉车制动器有限公司 一种调节器总成
CN104763756A (zh) * 2015-03-03 2015-07-08 杭州富宏叉车制动器有限公司 一种牵引车制动器总成
CN104763756B (zh) * 2015-03-03 2017-09-22 杭州富宏叉车制动器有限公司 一种牵引车制动器总成
WO2025169239A1 (en) * 2024-02-08 2025-08-14 Ramkrishna Forgings Limited Brake drum

Similar Documents

Publication Publication Date Title
EP0553105B1 (de) Scheibenbremse für fahrzeuge, insbesondere strassenfahrzeuge
DE3622521C2 (de)
DE3203750C2 (de) Spannschloß für Gurtbänder
DE1575876B2 (de) Nachstellvorrichtung fuer eine innenbackenbremse
DE3411054C2 (de)
DE68903707T2 (de) Rollvorhang mit einer bremsvorrichtung mit einer zylindrischen nocke.
EP0482430A1 (de) Innenbackenbremse mit Nachstelleinrichtung
EP2633107B1 (de) Kämmelement
DE844546C (de) Spieleinstellvorrichtung fuer Bremsen, insbesondere Kraftfahrzeugbremsen
EP3929458B1 (de) Selbstsichernder vorspannring für federbeine
DE102009002478B4 (de) Ver- und Feststellvorrichtung eines Verstellbeschlages
DE1600157B1 (de) Nachstellvorrichtung fuer eine Schwimmsattel-Teilbelagscheibenbremse
DE2462892C2 (de) Selbsttätige Nachstellvorrichtung für Fahrzeug-Außenbandbremsen
EP0121815A1 (de) Selbsttätige, sofortwirkende Nachstellvorrichtung für den Anlegehub von Bremsgestängen von insbesondere Schienenfahrzeugen
DE4304881A1 (de) Nachstell- und Zentriervorrichtung einer Servo-Bremse
DE2530930A1 (de) Selbsttaetige nachstellvorrichtung
DE3624089A1 (de) Feststellvorrichtung fuer lenkrollen von insbesondere muellcontainern
DE3911705A1 (de) Einsteckbare und um eine vierteldrehung verdrehbare befestigungsanordnung
DE2012004C3 (de) Selbsttätige Nachstellvorrichtung für Innenbackenbremsen
EP3825265A1 (de) Klammervorrichtung zum halten eines behälters
DE3802017C2 (de) Automatische Nachstellvorrichtung für eine Scheibenbremse
DE4101882C2 (de) Verstellbeschlag für Fahrzeugsitze, insbesondere Kraftfahrzeugsitze
DE3321319A1 (de) Automatische nachstellvorrichtung fuer eine fahrzeug-trommelbremse
DE19613199C1 (de) Vorrichtung zur Einstellung und Nachstellung der Bremsbacken einer Trommelbremse
DE3906032C2 (de)

Legal Events

Date Code Title Description
8141 Disposal/no request for examination