DE2438751A1 - Durchlauflager fuer stueckiges lagergut, insbesondere fuer palettiertes lagergut - Google Patents
Durchlauflager fuer stueckiges lagergut, insbesondere fuer palettiertes lagergutInfo
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Description
Dipl.-Ing. Wolfgang K. Rauh
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Krefelder Str. 35 - Tel. J A4 52
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Robert Rotterinarm, Oberengstringen (Schweiz)
Durchlauflager für stückiges Lagergut, insbesondere
für palettiertes Lagergut
Die Erfindung betrifft ein Durchlauflager für stückiges
Lagergut, insbesondere für palettiertes Lagergut, mit
wenigstens einer Förderbahn, die einen Einlagerungsplatz, eine Staustrecke mit einer Vielzahl von vom
Lagergut nacheinander durchlaufenen Lagerplätzen und einen Auslagerungsplatz umfasst.
Es sind Durchlauflager für palettiertes Lagergut bekannt, bei denen längs der Staustrecke für jeden ■
Lagerplatz ein einzeln angetriebener Förderer vorgesehen ist, wobei die Antriebsmotoren dieser Förderer,
von durch das durchlaufende Lagergut betätigbaren SchaltOrganen z.B. nach Art des in der Eisenbahntechnik
bekannten Streckenblockbetriebes gesteuert werden. Infolge der Vielzahl der benötigten Antriebsmotoren
und Schaltorganen sind solche Anlagen - -
teuer. .
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Ferner sind Durchlauflager für palettiertes Lagergut bekannt,
bei denen für die Staustrecke eine Neigungsbahn vorgesehen ist. Solche Anlagen haben den Nachteil, dass
bei langer Staustrecke der am Ende derselben vom Lagergut ausgeübte Staudruck übermässig hoch werden kann.
Ausserdem ist ein störungsfreier Betrieb einer Neigungsbahn nur dann gewährleistet, wenn sich die zur Einlagerung
verwendeten Paletten in einem einwandfreien Zustand befinden. Wechsel im Zustand aufeinanderfolgender Paletten
(z.B. ganae und defekte, trockene und nasse Paletten) können Stockungen im Durchlauf derselben hervorrufen.
Die Erfindung bezweckt die Schaffung eines Durchlauflagers,
das unter Vermeidung der genannten Nachteile mit einer geringeren Anzahl von Förderern und dementsprechend weniger
Antriebsmotoren und Schaltorganen auskommt als Durchlauflager der zuerst genannten bekannten Art und das betriebssicherer
arbeitet als Durchlauflager mit Neigungsbahn.
Das Durchlauflager nach der Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, dass die Förderbahn drei getrennte Förderer
aufweist, nämlich einen ersten Förderer am Einlagerungsplatz, einen zweiten Förderer längs der Staustrecke und
einen dritten Förderer am Auslagerungsplatz, dass ferner Antriebsmittel vorgesehen sind, die es ermöglichen, den
zweiten Förderer getrennt von den Beiden anderen Förderern / rückwärts oder gemeinsam mit einem oder
beiden anderen Förderern vorwärts laufen zu lassen, und
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dass die Antriebsmittel von durch das durchlaufende Lagergut betätigbaren Schaltorganen in der Weise gesteuert
werden, dass das Lagergut beim Einlagern am Anfang der Staustrecke und bein Auslagern am Ende der
Staustrecke aufgestaut wird und dass bei abwechselndem Ein- und Auslagern bei unvollständig b.elegter
Staustrecke jeweils beim Belegen des Einlagerungsplatzes das am Ende der Staustrecke aufgestaute Lagergut gesasthaft
an den Anfang der Staustrecke und beim Freimachen des Auslagerungsplatzes
gesamthaft wieder an das Ende der Staustrecke verschoben wird.
Für die drei Förderer kann ein gemeinsamer Antriebsmotor vorgesehen sein, der mit dem zweiten Förderer direkt und
mit dem ersten und dem dritten Förderer über je eine
Schalt-kupplung verbunden ist, wobei in die Antriebsverbindung
zum ersten Förderer eine Freilaufkupplung eingeschaltet sein kann. Auf diese Weise lassen sich die Kosten
für die Antriebsmittel auf ein Minimum reduzieren.
Die bei abwechselndem Ein- und Auslagern im Falle einer nicht vollständig belegten Staustrecke vorgesehene Verschiebung
des Lagergutes vom Ende der Staustrecke zum Anfang derselben und zurück dient dem Zweck, am Ende der
Staustrecke stets eine lückenlose Reihe von Lagergut bereitzustellen.
Die Steuerung der Antriebsmittel zur Erzielung der genannten Betriebsweise des Durchlauflagers lässt sich
beispielsweise mit nur vier Schaltorganen bewerkstelli-
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gen, indem je ein Schaltorgan am Ende des ersten Förderers, am Anfang und am Ende des zweiten Förderers und am Ende
des dritten Förderers angeordnet ist.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung
sc.hematisch dargestellt und zwar zeigen:
Fig. 1 und 2 Auf- und Grundriss eines Durchlauflagers für palettiertes Lagergut nach der Erfindung;
Fig. 3 die zugehörigen Antriebsmittel in grösserem Massstab, und
Fig. 4- ein Diagramm verschiedener Betriebsabläufe.
Ein Durchlauflager besitzt meist mehrere, nebeneinander angeordnete Förderbahnen zur getrennten Lagerung bestimmter
Lagergüter eines Sortiments. In der Zeichnung ist nur eine Förderbahn dargestellt. Diese umfasst einen
Einlagerungsplatz E, eine Staustrecke S mit einer Vielzahl von vom Lagergut nacheinander durchlaufenen Lagerplätzen
und einen Auslagerungsplatz A. Der Einlagerungsplatz E und der Auslagerungsplatz A bieten jeweils Platz
für eine Palette, -—i#&-
■e Bei extrem langer Staustrecke kann es zweckmässig sein, an
diesen Plätzen E und A Raum für mehr als eine Palette vorzusehen. Die Lagerplätze längs der Förderbahn.sind durch
gestrichelte Umrisse des Lagergutes 1 angedeutet. Der Pfeil D zeigt die Durchlaufrichtung des Lagergutes an.
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Die Förderbahn weist drei getrennte Förderer auf, die im dargestellten Beispiel Rollenförderer sind. Die Rollen
derselben sind mit 2 bezeichnet. Der erste Förderer 3 (Fig. 3) erstreckt sich über den Einlagerungsplatz E,
der zweite Förderer A- erstreckt sich längs der Stsu.-strecke
S und der dritte Förderer 5 erstreckt sich über den Auslagerungsplatz A.
Jeder Förderer 3» A- bzw. 5 besitzt zum Antrieb seiner
Rollen 2 einen Kettentrieb, der beim ersten Förderer 3 eine Kette 6 und die Kettenführungs- bzw.-antriebsräder
7 bis 11, beim zweiten Förderer A- eine Kette 12 und die Kettenführungs- bzw.-antriebsräder 13 bis 20 und beim
dritten Förderer 5 eine Kette 21 und die Kettenführungsbzw,
-antriebsräder 22 bis 27 enthält. Zum gemeinsamen Antrieb der drei Förderer 3, A- und 5 dient ein Elektromotor
28, der mit dem zweiten Förderer A- über das Kettenrad 19 direkt verbunden ist. Das Kettenrad 13 des zweiten
Förderers A- und das Kettenrad 7 des ersten Förderers sind auf einer gemeinsamen Achse 29 angeordnet, wobei das
Kettenrad 13 fest und das Kettenrad 7 über eine Freilaufkupplung
30 mit der Achse 29-verbunden ist. Zur Antriebsverbindung des dritten Förderers 5 mit dem zweiten Förderer
A- dient eine Schaltkupplung 31, welche die Achsen der Kettenräder
20 und 22 miteinander kuppeln kann.
Zur Steuerung dieser Antriebsmittel, dienen Schaltorgane.in
Form von Lichtschranken L 1, L 2, L 3 und L A-, welche von
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den durchlaufenden Paletten betätigt werden..Die Lichtschranke
L 1 ist am Ende des ersten Förderers 3, die Lichtschranke L 2 am Anfang und die Lichtschranke L 3 am Ende des zweiten
Förderers 4 und die Lichtschranke L 4 am Ende des dritten
Förderers 5 angeordnet. Die Lichtsehranke L 1 am Ende des
ersten Förderers 3 verläuft schräg zur Förderbahn, un zu
erreichen, dass die eingelagerten Paletten einen bestimmten
Abstand voneinander einnehmen. Anstelle von Lichtschranken können auch andere Schaltorgane verwendet werden.
Eine nicht dargestellte Steuereinrichtung wertet die verschiedenen
Schaltzustände der vier Lichtschranken Ll, L 2,
L 3 und L 4 aus und bildet Steuerbefehle für die Antriebsmittel der drei Förderer 3» 4- und 5· In der nachstehenden
Tabelle sind die vorkommenden Steuerphasen Nr. I bis Nr. XV dargestellt, wobei die Schaltzustände für die Lichtschranken
Ll, L 2, L 3 und L 4 mit O = Lichtschranke unbetätigt (Lichtstrahl
nicht unterbrochen) und 1 = Lichtschranke betätigt (Lichstrahl unterbrochen) und die Bewegungszustände der Förderer
am Einlagerungsplätz E, längs der Staustrecke S uni am
Auslagerungsplatz A mit 0 = Stillstand, V = Vorwärtsbewegung
und R = Rückwärtsbewegung bezeichnet sind.
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\ ■
Steuerphasen
Nr. L1L2L3L4 E S A
Nr. L1L2L3L4 E S A
| I | 1 | O | O | O |
| II | O | 1 | O | O |
| III | O | O | 1 . | O |
| IV | O | 1 | 1 | O |
| V | 1 | 1 | O | O |
| VI | 1 | 1 | 1 | O |
| VII | 1 | O | O | .1 |
| VIII | 1 | 1 | O | 1 |
| IX | 1 | O | 1 | 1 |
| X | 1 | O | 1 | O |
| XI | O | O | O | 1 |
| XII | O | 1 | O | 1 |
| XIII | O | O | 1 | 1 |
| XIV | O | • ι | 1 | 1 |
| XV | 1 | 1 | 1 | • ι |
| XVI | O · | O | O | O |
| V | V | V |
| V | V | V |
| V | V | ¥ |
| V | V | V |
| V | V | Y |
| V | Y | Y |
| V | V | O |
| V | V | O |
| O | R | O |
| O | R | O |
| O | O | O |
| O | O | O |
| O | O | O |
| O | O | O |
| O | O | O |
| O | O | O |
Aus vorstehender Tabelle geht hervor, dass immer dann alle
drei Förderer vorwärts bewegt werden (Steuerphasen Nr. I bis VI), wenn der Auslagerungsplatz A unbesetzt ist und sich
wenigstens an Einlagerungsplatz E oder am Anfang oder am Ende der Staustrecke S eine Palette befindet. Nur die beiden
Förderer am Einlagerungsplatz E und längs der Staustrecke S werden vorwärts bewegt (Steuerphasen Nr. VII und
VIII), wenn der Einlagerungs E und der Auslagerungsplatz A besetzt sind und sich am Ende der Staustrecke S keine
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Palette befindet; ist dagegen bei sonst gleicher Besetzung am Ende der Staustrecke S eine Palette vorhanden und am
Anfang derselben keine (Steuerphase Nr. IX), so wird der
Förderer längs der Staustrecke S rückwärts bewegt, während die übrigen Förderer stillstehen. Falls der Auslagerungsplatz A besetzt und der Einlagerungsplatz E unbesetzt ist
oder falls die ganze Förderbahn vollständig mit Paletten besetzt oder gänzlich leer ist, befinden sich alle drei
Förderer im Stillstand (Steuerphasen Kr. XI bis XVI).
Anhand des Diagramms in Fig. 4- werden nun die verschiedenen
Betriebsabläufe erläutert. In diesem Diagramm ist in den mit a, b, c.·· u, v, w bezeichneten Zeilen jeweils der Endzustand
einer Betriebsphase dargestellt. Die nacheinander zur Einlagerung kommenden Paletten sind entsprechend ihrer
Reihenfolge mit den Zahlen 1, 2, 3 ··. numeriert. Die
Stellen, an denen die Palettensymbole die die Lichtschranken
yjdarste llen^ en ,
Ll, L 2, L 3 bzw. L 4>'vertikalen, strichpunktierten Linien überschneiden, deuten an, dass die betreffende Lichtschranke betätigt ist. Die Zeilen a bis h veranschaulichen die Betriebsphasen beim Einlagern, die Zeilen i bis ο diejenigen beim Auslagern und die Zeilen ρ bis w diejenigen bei abwechselndem Ein- und Auslagern.
Ll, L 2, L 3 bzw. L 4>'vertikalen, strichpunktierten Linien überschneiden, deuten an, dass die betreffende Lichtschranke betätigt ist. Die Zeilen a bis h veranschaulichen die Betriebsphasen beim Einlagern, die Zeilen i bis ο diejenigen beim Auslagern und die Zeilen ρ bis w diejenigen bei abwechselndem Ein- und Auslagern.
Wird bei anfänglich leerer Förderbahn die Palette Nr. 1 auf
den Einlagerungsplatz E verbracht (a), so wird diese Palette in kontinuierlicher Bewegung bis zum Auslagerungsplatz A
befördert, wo sie zum Stillstand kommt (b). Dabei treten nacheinander die Steuerphasen Nr. I, II, III und XI auf.
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Beim Einlagern der Palette ITr. 2 (c) und am Auslagerungsplatz A verbleibender Palette Nr. 1 wird die erstere nun
nicht bis ans Ende der Staustrecke S auf den leeren Lagerplatz hinter der zum Auslagern bereitstehenden Palette Nr. 1
vorgeschoben, sondern nur um einen Lagerplatz an den Anfang der Staustrecke S vorgerückt (d), gemäss den Steuerphasen
Nr. VII und XII. Solange die Palette Nr. 1 am Auslagerungsplatz A verbleibt, werden die weiter eingelagerten Paletten
Nr. 3, Nr. 4 ... (e bzw. g) zusammen mit den bereits auf
der Staustrecke S befindlichen, vom Anfang derselben her lückenlos aneinandergereihten Paletten jeweils um einen
Lagerplatz vorgerückt (f bzw. h), wozu jeweils, die Steuerphasen Nr. VIII und XII benützt' werden. Sobald die schrittweise
vorgeschobene Palettenreihe das Ende der Staustrecke S erreicht und dort hinter der noch am Auslagerungsplatz A
befindlichen Palette Nr. 1 zum Stillstand'kommt (Steuerphase
Nr. XIV), kann noch eine letzte Palette eingelagert werden, ohne dadurch jedoch eine weitere Bewegung der Förderer auszulösen
(Steuerphase Nr. XV), da nun alle Lagerplätze dieser Förderbahn des Durchlauflagers vollständig besetzt sind.
Wird nun die Palette Nr. 1 vom Auslagerungsplatz A entfernt
(i), so werden die am Anfang der Staustrecke S aufgestauten Paletten, im Beispiel die Paletten Nr. 2 bis 8,
gemäss den Steuerphasen Nr. II, III und XIII gesamthaft an das Ende der Steuerstrecke S vorgeschoben, wobei die
vorderste Palette Nr. 2 darüberhinaus auf den Auslagerungsplatz A gelangt (k). Beim Auslagern der Palette Nr. 2 (1)
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rücken die dahinter lückenlos aneinandergereihten Paletten um einen Lagerplatz vor, so das nun die Palette Nr. 3 am
Auslagerungsplatz A bereitsteht (m). Dies wird ausgelöst durch die Steuerphasen Nr. III und XIII. Das gleiche Arbeitsspiel
wiederholt sich beim Auslagern der nächsten Palette Sir. 3 (η, ο). Die Steuerphase .Fr. XVI, die den Stillstand
aller drei Förderer aufrecht erhält, tritt ein, nachdem die letzte Palette, die sich noch auf der Förderbahn
befunden hat, vom Auslagerungsplatz A entfernt worden ist. Die Steuerphase ITr. IV kommt zur Wirkung, vienn beim Auslagern
einer Palette sämtliche Lagerplätze der Staustrecke S besetzt sind, und die Steuerphase Nr. VI, wenn zudem auch
noch der Einlagerungsplatz E besetzt ist. In beiden Fällen erfolgt einfach ein Vorrücken der Palettenreihe um einen
Lagerplatz, wobei jeweils die vorderste Palette auf den Auslagerungsplatz A· gelangt, worauf die Förderer gemäss der
Steuerphase Nr. XIII bzw. Nr. XIV stillgesetzt werden.
Bei wechselweisem Ein- und Auslagern werden, sofern die Staustrecke S unvollständig belegt ist, jeweils beim Belegen
des Einlagerungsplatzes die am Ende der Staustrecke S aufgestauten Paletten gesamthaft an den Anfang der Stau-'
strecke S und beim Freimachen des Auslagerungsplatzes gesamthaft wieder an das Ende der Staustrecke 3 verschoben.
Befindet sich beispielsweise eine Reihe von Paletten am Ende der Förderbahn mit der Palette Nr. 4 auf dem Auslagerungsplatz
A und den Paletten Nr. 5 bis 8 am Ende
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der Staustrecke S und wird nun eine weitere Palette Nr. 9
eingelagert (ρ), so erfolgt gemäss der Steuerphase Nr. IX
eine Rückverschiebung der Paletten Nr. 5 "bis 8 an den Anfang
der Staustrecke S Cq) und hierauf gemäss den Steuer-.
phasen Nr. VIII und XII ein Vorrücken aller am Anfang der Förderbahn befindlichen Paletten Nr. 5 his 9 um einen Lagerplatz (r). Entnimmt man anschliessend am Auslagerungsplatz A
die Palette Nr. 4 (s), dann'werden die verbliebenen Paletten
Nr. 5 "bis 9 gesamthaft wieder an das Ende der Förderbahn
vorgeschoben (t), wobei die Steuerphasen Nr. II und XIII wirksam sind. Wird nun wiederum eine Palette (Nr. 10)
eingelagert, so erfolgt erneut eine Rückverschiebung der
auf der Staustrecke S befindlichen Paletten und anschliessend ein Vorrücken aller jetzt am Anfang der Förderbahn stehenden
Paletten (u,v,w).
Tritt der Fall ein, dass das Einlagern und das Auslagern je einer Palette zeitlich zusammentreffen, so v/erden die
Paletten auf der unvollständig belegten Staustrecke S zunächst gesamthaft an den Anfang derselben zurückgeschoben,
sofern sie sich nicht bereits dort befinden, und schliesslich an das Ende der Förderbahn befördert (Steuerphasen
Nr. V,II,III,XIII bzw. Nr. X,V,II,III,XIII).
Um den vollständigen Ablauf der geschilderten Betriebsphasen auch bei einem vorübergehenden Stromunterbruch sicherzustellen,
ist eine Speicherung der Steuerbefehle erforderlich. Entsprechende Mittel dazu sind in der einschlägigen
Technik bekannt.
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Claims (6)
- PATENTANSFRUEOHEdurchlauflager für stückiges Lagergut, insbesondere für palettiertes Lagergut, mit wenigstens einer Förderbahn, die einen Einlagerungsplatz, eine Staustrecke mit einer Vielzahl von vom Lagergut nacheinander durchlaufenen Lagerplätzen und einen Auslagerungsplatz umfasst, dadurch gekennzeichnet, dass die Förderbahn drei getrennte Förderer (3,4-,5,) aufweist, nämlich einen ersten Förderer (3) am Einlagerungsplatz (E), einen zweiten Förderer (4-) längs der Staustrecke (S) und einen dritten Förderer (5) am Auslagerungsplatz (A), dass ferner Antriebsmittel vorgesehen sind, die es ermöglichen, den zweiten Förderer (4) getrennt von den beiden anderen Förderern (3,5) rückwärts oder gemeinsam mit einem oder beiden anderen Förderern vorwärts laufen zu lassen, und dass die Antriebsmittel von durch das durchlaufende Lagergut (1) betätigbaren Schaltorganen (Ll,L2, L3,L4) in der Weise gesteuert werden, dass das Lagergut beim Einlagern am Anfang der Staustrecke (S) und beim Auslagern am Ende der Staustrecke aufgestaut wird und dass bei abwechselndem Ein- und Auslagern bei unvollständig belegter Staustrecke jeweils beim Belegen des Einlagerungsplatzes (E) das am Ende der Staustrecke aufgestaute Lagergut gesamthaft an den Anfang der Staustrecke und beim Freimachen des Auslagerungsplatzes (A) gesamthaft an das Ende der Staustrecke verschoben wird.
- 2. Durchlauflager nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass für die drei Förderer (3,4»5) ein gemeinsamer Antriebsmotor (28) vorgesehen ist, der mit dem zweiten Förderer (4) direkt und mit dem ersten (3) und dem dritten Förderer (5) über509811/0715je eine Schaltkupplung (30 bzw. 31) verbunden ist.
- 3. Durchlauflager nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass in die Antriebsverbindung zum ersten Förderer (3)
eine Freilaufkupplung (30) eingeschaltet ist. - 4. Durchlauflager nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass je ein Schaltorgan (L1,L2,L3 bzw. L4) am Ende des
ersten Förderers (3), am Anfang und am Ende des zweiten Förderers (4) und am Ende des dritten Förderers (5) angeordnet ist. - 5. Durchlauflager nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Bewegung des mit Lagergut (1) belegten zweiten Förderers (4) beim Einlagern des Lagergutes und beim Auslagern desselben schrittweise und bei abwechselndem Ein- und Auslagern, d.h. beim Verschieben des Lagergutes vom Anfang zum Ende und vom .Ende zum Anfang der Staustrecke (S) kontinuierlich erfolgt.
- 6. Durchlauflager nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass am Einlagerungsplatz (E) und/oder am Auslagerungsplatz (A) mehr als ein Lagerplatz vorgesehen ist und dass der erste bzw. dritte Förderer (3 his 5) in eine der Zahl dieser Lagerplätze entsprechende Anzahl getrennt steuerbarer Te.ilförderer unterteilt ist.Patentanwal50981 1/07,15
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| DE4406056A1 (de) * | 1994-02-24 | 1995-09-07 | Siemens Ag | Getränketerminal zur automatischen Ausgabe von Getränkekästen |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| CH555273A (de) | 1974-10-31 |
| US3933237A (en) | 1976-01-20 |
| SE7410936L (de) | 1975-03-03 |
| FR2242308B3 (de) | 1977-06-17 |
| FR2242308A1 (de) | 1975-03-28 |
| SE398335B (sv) | 1977-12-19 |
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