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DE2438751A1 - Durchlauflager fuer stueckiges lagergut, insbesondere fuer palettiertes lagergut - Google Patents

Durchlauflager fuer stueckiges lagergut, insbesondere fuer palettiertes lagergut

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Publication number
DE2438751A1
DE2438751A1 DE2438751A DE2438751A DE2438751A1 DE 2438751 A1 DE2438751 A1 DE 2438751A1 DE 2438751 A DE2438751 A DE 2438751A DE 2438751 A DE2438751 A DE 2438751A DE 2438751 A1 DE2438751 A1 DE 2438751A1
Authority
DE
Germany
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storage
conveyor
goods
location
beginning
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE2438751A
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English (en)
Inventor
Robert Rottermann
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Original Assignee
Individual
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65GTRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
    • B65G1/00Storing articles, individually or in orderly arrangement, in warehouses or magazines
    • B65G1/02Storage devices
    • B65G1/04Storage devices mechanical
    • B65G1/06Storage devices mechanical with means for presenting articles for removal at predetermined position or level
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65GTRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
    • B65G47/00Article or material-handling devices associated with conveyors; Methods employing such devices
    • B65G47/22Devices influencing the relative position or the attitude of articles during transit by conveyors
    • B65G47/26Devices influencing the relative position or the attitude of articles during transit by conveyors arranging the articles, e.g. varying spacing between individual articles
    • B65G47/261Accumulating articles

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Warehouses Or Storage Devices (AREA)
  • Control Of Conveyors (AREA)

Description

Dipl.-Ing. Wolfgang K. Rauh
5 1 A A C H E N
Krefelder Str. 35 - Tel. J A4 52
Postscheckkonto Köln 16J7 tfwM "rusdner B§nk Aachen 1122941
Robert Rotterinarm, Oberengstringen (Schweiz)
Durchlauflager für stückiges Lagergut, insbesondere für palettiertes Lagergut
Die Erfindung betrifft ein Durchlauflager für stückiges Lagergut, insbesondere für palettiertes Lagergut, mit wenigstens einer Förderbahn, die einen Einlagerungsplatz, eine Staustrecke mit einer Vielzahl von vom Lagergut nacheinander durchlaufenen Lagerplätzen und einen Auslagerungsplatz umfasst.
Es sind Durchlauflager für palettiertes Lagergut bekannt, bei denen längs der Staustrecke für jeden ■ Lagerplatz ein einzeln angetriebener Förderer vorgesehen ist, wobei die Antriebsmotoren dieser Förderer, von durch das durchlaufende Lagergut betätigbaren SchaltOrganen z.B. nach Art des in der Eisenbahntechnik bekannten Streckenblockbetriebes gesteuert werden. Infolge der Vielzahl der benötigten Antriebsmotoren und Schaltorganen sind solche Anlagen - -
teuer. .
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Ferner sind Durchlauflager für palettiertes Lagergut bekannt, bei denen für die Staustrecke eine Neigungsbahn vorgesehen ist. Solche Anlagen haben den Nachteil, dass bei langer Staustrecke der am Ende derselben vom Lagergut ausgeübte Staudruck übermässig hoch werden kann. Ausserdem ist ein störungsfreier Betrieb einer Neigungsbahn nur dann gewährleistet, wenn sich die zur Einlagerung verwendeten Paletten in einem einwandfreien Zustand befinden. Wechsel im Zustand aufeinanderfolgender Paletten (z.B. ganae und defekte, trockene und nasse Paletten) können Stockungen im Durchlauf derselben hervorrufen.
Die Erfindung bezweckt die Schaffung eines Durchlauflagers, das unter Vermeidung der genannten Nachteile mit einer geringeren Anzahl von Förderern und dementsprechend weniger Antriebsmotoren und Schaltorganen auskommt als Durchlauflager der zuerst genannten bekannten Art und das betriebssicherer arbeitet als Durchlauflager mit Neigungsbahn.
Das Durchlauflager nach der Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, dass die Förderbahn drei getrennte Förderer aufweist, nämlich einen ersten Förderer am Einlagerungsplatz, einen zweiten Förderer längs der Staustrecke und einen dritten Förderer am Auslagerungsplatz, dass ferner Antriebsmittel vorgesehen sind, die es ermöglichen, den zweiten Förderer getrennt von den Beiden anderen Förderern / rückwärts oder gemeinsam mit einem oder beiden anderen Förderern vorwärts laufen zu lassen, und
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dass die Antriebsmittel von durch das durchlaufende Lagergut betätigbaren Schaltorganen in der Weise gesteuert werden, dass das Lagergut beim Einlagern am Anfang der Staustrecke und bein Auslagern am Ende der Staustrecke aufgestaut wird und dass bei abwechselndem Ein- und Auslagern bei unvollständig b.elegter Staustrecke jeweils beim Belegen des Einlagerungsplatzes das am Ende der Staustrecke aufgestaute Lagergut gesasthaft an den Anfang der Staustrecke und beim Freimachen des Auslagerungsplatzes gesamthaft wieder an das Ende der Staustrecke verschoben wird.
Für die drei Förderer kann ein gemeinsamer Antriebsmotor vorgesehen sein, der mit dem zweiten Förderer direkt und mit dem ersten und dem dritten Förderer über je eine Schalt-kupplung verbunden ist, wobei in die Antriebsverbindung zum ersten Förderer eine Freilaufkupplung eingeschaltet sein kann. Auf diese Weise lassen sich die Kosten für die Antriebsmittel auf ein Minimum reduzieren.
Die bei abwechselndem Ein- und Auslagern im Falle einer nicht vollständig belegten Staustrecke vorgesehene Verschiebung des Lagergutes vom Ende der Staustrecke zum Anfang derselben und zurück dient dem Zweck, am Ende der Staustrecke stets eine lückenlose Reihe von Lagergut bereitzustellen.
Die Steuerung der Antriebsmittel zur Erzielung der genannten Betriebsweise des Durchlauflagers lässt sich beispielsweise mit nur vier Schaltorganen bewerkstelli-
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gen, indem je ein Schaltorgan am Ende des ersten Förderers, am Anfang und am Ende des zweiten Förderers und am Ende des dritten Förderers angeordnet ist.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung sc.hematisch dargestellt und zwar zeigen:
Fig. 1 und 2 Auf- und Grundriss eines Durchlauflagers für palettiertes Lagergut nach der Erfindung;
Fig. 3 die zugehörigen Antriebsmittel in grösserem Massstab, und
Fig. 4- ein Diagramm verschiedener Betriebsabläufe.
Ein Durchlauflager besitzt meist mehrere, nebeneinander angeordnete Förderbahnen zur getrennten Lagerung bestimmter Lagergüter eines Sortiments. In der Zeichnung ist nur eine Förderbahn dargestellt. Diese umfasst einen Einlagerungsplatz E, eine Staustrecke S mit einer Vielzahl von vom Lagergut nacheinander durchlaufenen Lagerplätzen und einen Auslagerungsplatz A. Der Einlagerungsplatz E und der Auslagerungsplatz A bieten jeweils Platz für eine Palette, -—i#&- ■e Bei extrem langer Staustrecke kann es zweckmässig sein, an diesen Plätzen E und A Raum für mehr als eine Palette vorzusehen. Die Lagerplätze längs der Förderbahn.sind durch gestrichelte Umrisse des Lagergutes 1 angedeutet. Der Pfeil D zeigt die Durchlaufrichtung des Lagergutes an.
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Die Förderbahn weist drei getrennte Förderer auf, die im dargestellten Beispiel Rollenförderer sind. Die Rollen derselben sind mit 2 bezeichnet. Der erste Förderer 3 (Fig. 3) erstreckt sich über den Einlagerungsplatz E, der zweite Förderer A- erstreckt sich längs der Stsu.-strecke S und der dritte Förderer 5 erstreckt sich über den Auslagerungsplatz A.
Jeder Förderer 3» A- bzw. 5 besitzt zum Antrieb seiner Rollen 2 einen Kettentrieb, der beim ersten Förderer 3 eine Kette 6 und die Kettenführungs- bzw.-antriebsräder 7 bis 11, beim zweiten Förderer A- eine Kette 12 und die Kettenführungs- bzw.-antriebsräder 13 bis 20 und beim dritten Förderer 5 eine Kette 21 und die Kettenführungsbzw, -antriebsräder 22 bis 27 enthält. Zum gemeinsamen Antrieb der drei Förderer 3, A- und 5 dient ein Elektromotor 28, der mit dem zweiten Förderer A- über das Kettenrad 19 direkt verbunden ist. Das Kettenrad 13 des zweiten Förderers A- und das Kettenrad 7 des ersten Förderers sind auf einer gemeinsamen Achse 29 angeordnet, wobei das Kettenrad 13 fest und das Kettenrad 7 über eine Freilaufkupplung 30 mit der Achse 29-verbunden ist. Zur Antriebsverbindung des dritten Förderers 5 mit dem zweiten Förderer A- dient eine Schaltkupplung 31, welche die Achsen der Kettenräder 20 und 22 miteinander kuppeln kann.
Zur Steuerung dieser Antriebsmittel, dienen Schaltorgane.in Form von Lichtschranken L 1, L 2, L 3 und L A-, welche von
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den durchlaufenden Paletten betätigt werden..Die Lichtschranke L 1 ist am Ende des ersten Förderers 3, die Lichtschranke L 2 am Anfang und die Lichtschranke L 3 am Ende des zweiten Förderers 4 und die Lichtschranke L 4 am Ende des dritten Förderers 5 angeordnet. Die Lichtsehranke L 1 am Ende des ersten Förderers 3 verläuft schräg zur Förderbahn, un zu erreichen, dass die eingelagerten Paletten einen bestimmten
Abstand voneinander einnehmen. Anstelle von Lichtschranken können auch andere Schaltorgane verwendet werden.
Eine nicht dargestellte Steuereinrichtung wertet die verschiedenen Schaltzustände der vier Lichtschranken Ll, L 2, L 3 und L 4 aus und bildet Steuerbefehle für die Antriebsmittel der drei Förderer 3» 4- und 5· In der nachstehenden Tabelle sind die vorkommenden Steuerphasen Nr. I bis Nr. XV dargestellt, wobei die Schaltzustände für die Lichtschranken Ll, L 2, L 3 und L 4 mit O = Lichtschranke unbetätigt (Lichtstrahl nicht unterbrochen) und 1 = Lichtschranke betätigt (Lichstrahl unterbrochen) und die Bewegungszustände der Förderer am Einlagerungsplätz E, längs der Staustrecke S uni am Auslagerungsplatz A mit 0 = Stillstand, V = Vorwärtsbewegung und R = Rückwärtsbewegung bezeichnet sind.
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\ ■
Steuerphasen
Nr. L1L2L3L4 E S A
I 1 O O O
II O 1 O O
III O O 1 . O
IV O 1 1 O
V 1 1 O O
VI 1 1 1 O
VII 1 O O .1
VIII 1 1 O 1
IX 1 O 1 1
X 1 O 1 O
XI O O O 1
XII O 1 O 1
XIII O O 1 1
XIV O • ι 1 1
XV 1 1 1 • ι
XVI O · O O O
V V V
V V V
V V ¥
V V V
V V Y
V Y Y
V V O
V V O
O R O
O R O
O O O
O O O
O O O
O O O
O O O
O O O
Aus vorstehender Tabelle geht hervor, dass immer dann alle drei Förderer vorwärts bewegt werden (Steuerphasen Nr. I bis VI), wenn der Auslagerungsplatz A unbesetzt ist und sich wenigstens an Einlagerungsplatz E oder am Anfang oder am Ende der Staustrecke S eine Palette befindet. Nur die beiden Förderer am Einlagerungsplatz E und längs der Staustrecke S werden vorwärts bewegt (Steuerphasen Nr. VII und VIII), wenn der Einlagerungs E und der Auslagerungsplatz A besetzt sind und sich am Ende der Staustrecke S keine
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Palette befindet; ist dagegen bei sonst gleicher Besetzung am Ende der Staustrecke S eine Palette vorhanden und am Anfang derselben keine (Steuerphase Nr. IX), so wird der Förderer längs der Staustrecke S rückwärts bewegt, während die übrigen Förderer stillstehen. Falls der Auslagerungsplatz A besetzt und der Einlagerungsplatz E unbesetzt ist oder falls die ganze Förderbahn vollständig mit Paletten besetzt oder gänzlich leer ist, befinden sich alle drei Förderer im Stillstand (Steuerphasen Kr. XI bis XVI).
Anhand des Diagramms in Fig. 4- werden nun die verschiedenen Betriebsabläufe erläutert. In diesem Diagramm ist in den mit a, b, c.·· u, v, w bezeichneten Zeilen jeweils der Endzustand einer Betriebsphase dargestellt. Die nacheinander zur Einlagerung kommenden Paletten sind entsprechend ihrer Reihenfolge mit den Zahlen 1, 2, 3 ··. numeriert. Die Stellen, an denen die Palettensymbole die die Lichtschranken
yjdarste llen^ en ,
Ll, L 2, L 3 bzw. L 4>'vertikalen, strichpunktierten Linien überschneiden, deuten an, dass die betreffende Lichtschranke betätigt ist. Die Zeilen a bis h veranschaulichen die Betriebsphasen beim Einlagern, die Zeilen i bis ο diejenigen beim Auslagern und die Zeilen ρ bis w diejenigen bei abwechselndem Ein- und Auslagern.
Wird bei anfänglich leerer Förderbahn die Palette Nr. 1 auf den Einlagerungsplatz E verbracht (a), so wird diese Palette in kontinuierlicher Bewegung bis zum Auslagerungsplatz A befördert, wo sie zum Stillstand kommt (b). Dabei treten nacheinander die Steuerphasen Nr. I, II, III und XI auf.
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Beim Einlagern der Palette ITr. 2 (c) und am Auslagerungsplatz A verbleibender Palette Nr. 1 wird die erstere nun nicht bis ans Ende der Staustrecke S auf den leeren Lagerplatz hinter der zum Auslagern bereitstehenden Palette Nr. 1 vorgeschoben, sondern nur um einen Lagerplatz an den Anfang der Staustrecke S vorgerückt (d), gemäss den Steuerphasen Nr. VII und XII. Solange die Palette Nr. 1 am Auslagerungsplatz A verbleibt, werden die weiter eingelagerten Paletten Nr. 3, Nr. 4 ... (e bzw. g) zusammen mit den bereits auf der Staustrecke S befindlichen, vom Anfang derselben her lückenlos aneinandergereihten Paletten jeweils um einen Lagerplatz vorgerückt (f bzw. h), wozu jeweils, die Steuerphasen Nr. VIII und XII benützt' werden. Sobald die schrittweise vorgeschobene Palettenreihe das Ende der Staustrecke S erreicht und dort hinter der noch am Auslagerungsplatz A befindlichen Palette Nr. 1 zum Stillstand'kommt (Steuerphase Nr. XIV), kann noch eine letzte Palette eingelagert werden, ohne dadurch jedoch eine weitere Bewegung der Förderer auszulösen (Steuerphase Nr. XV), da nun alle Lagerplätze dieser Förderbahn des Durchlauflagers vollständig besetzt sind.
Wird nun die Palette Nr. 1 vom Auslagerungsplatz A entfernt (i), so werden die am Anfang der Staustrecke S aufgestauten Paletten, im Beispiel die Paletten Nr. 2 bis 8, gemäss den Steuerphasen Nr. II, III und XIII gesamthaft an das Ende der Steuerstrecke S vorgeschoben, wobei die vorderste Palette Nr. 2 darüberhinaus auf den Auslagerungsplatz A gelangt (k). Beim Auslagern der Palette Nr. 2 (1)
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rücken die dahinter lückenlos aneinandergereihten Paletten um einen Lagerplatz vor, so das nun die Palette Nr. 3 am Auslagerungsplatz A bereitsteht (m). Dies wird ausgelöst durch die Steuerphasen Nr. III und XIII. Das gleiche Arbeitsspiel wiederholt sich beim Auslagern der nächsten Palette Sir. 3 (η, ο). Die Steuerphase .Fr. XVI, die den Stillstand aller drei Förderer aufrecht erhält, tritt ein, nachdem die letzte Palette, die sich noch auf der Förderbahn befunden hat, vom Auslagerungsplatz A entfernt worden ist. Die Steuerphase ITr. IV kommt zur Wirkung, vienn beim Auslagern einer Palette sämtliche Lagerplätze der Staustrecke S besetzt sind, und die Steuerphase Nr. VI, wenn zudem auch noch der Einlagerungsplatz E besetzt ist. In beiden Fällen erfolgt einfach ein Vorrücken der Palettenreihe um einen Lagerplatz, wobei jeweils die vorderste Palette auf den Auslagerungsplatz A· gelangt, worauf die Förderer gemäss der Steuerphase Nr. XIII bzw. Nr. XIV stillgesetzt werden.
Bei wechselweisem Ein- und Auslagern werden, sofern die Staustrecke S unvollständig belegt ist, jeweils beim Belegen des Einlagerungsplatzes die am Ende der Staustrecke S aufgestauten Paletten gesamthaft an den Anfang der Stau-' strecke S und beim Freimachen des Auslagerungsplatzes gesamthaft wieder an das Ende der Staustrecke 3 verschoben.
Befindet sich beispielsweise eine Reihe von Paletten am Ende der Förderbahn mit der Palette Nr. 4 auf dem Auslagerungsplatz A und den Paletten Nr. 5 bis 8 am Ende
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der Staustrecke S und wird nun eine weitere Palette Nr. 9 eingelagert (ρ), so erfolgt gemäss der Steuerphase Nr. IX eine Rückverschiebung der Paletten Nr. 5 "bis 8 an den Anfang der Staustrecke S Cq) und hierauf gemäss den Steuer-. phasen Nr. VIII und XII ein Vorrücken aller am Anfang der Förderbahn befindlichen Paletten Nr. 5 his 9 um einen Lagerplatz (r). Entnimmt man anschliessend am Auslagerungsplatz A die Palette Nr. 4 (s), dann'werden die verbliebenen Paletten Nr. 5 "bis 9 gesamthaft wieder an das Ende der Förderbahn vorgeschoben (t), wobei die Steuerphasen Nr. II und XIII wirksam sind. Wird nun wiederum eine Palette (Nr. 10) eingelagert, so erfolgt erneut eine Rückverschiebung der auf der Staustrecke S befindlichen Paletten und anschliessend ein Vorrücken aller jetzt am Anfang der Förderbahn stehenden Paletten (u,v,w).
Tritt der Fall ein, dass das Einlagern und das Auslagern je einer Palette zeitlich zusammentreffen, so v/erden die Paletten auf der unvollständig belegten Staustrecke S zunächst gesamthaft an den Anfang derselben zurückgeschoben, sofern sie sich nicht bereits dort befinden, und schliesslich an das Ende der Förderbahn befördert (Steuerphasen Nr. V,II,III,XIII bzw. Nr. X,V,II,III,XIII).
Um den vollständigen Ablauf der geschilderten Betriebsphasen auch bei einem vorübergehenden Stromunterbruch sicherzustellen, ist eine Speicherung der Steuerbefehle erforderlich. Entsprechende Mittel dazu sind in der einschlägigen Technik bekannt.
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Claims (6)

  1. PATENTANSFRUEOHE
    durchlauflager für stückiges Lagergut, insbesondere für palettiertes Lagergut, mit wenigstens einer Förderbahn, die einen Einlagerungsplatz, eine Staustrecke mit einer Vielzahl von vom Lagergut nacheinander durchlaufenen Lagerplätzen und einen Auslagerungsplatz umfasst, dadurch gekennzeichnet, dass die Förderbahn drei getrennte Förderer (3,4-,5,) aufweist, nämlich einen ersten Förderer (3) am Einlagerungsplatz (E), einen zweiten Förderer (4-) längs der Staustrecke (S) und einen dritten Förderer (5) am Auslagerungsplatz (A), dass ferner Antriebsmittel vorgesehen sind, die es ermöglichen, den zweiten Förderer (4) getrennt von den beiden anderen Förderern (3,5) rückwärts oder gemeinsam mit einem oder beiden anderen Förderern vorwärts laufen zu lassen, und dass die Antriebsmittel von durch das durchlaufende Lagergut (1) betätigbaren Schaltorganen (Ll,L2, L3,L4) in der Weise gesteuert werden, dass das Lagergut beim Einlagern am Anfang der Staustrecke (S) und beim Auslagern am Ende der Staustrecke aufgestaut wird und dass bei abwechselndem Ein- und Auslagern bei unvollständig belegter Staustrecke jeweils beim Belegen des Einlagerungsplatzes (E) das am Ende der Staustrecke aufgestaute Lagergut gesamthaft an den Anfang der Staustrecke und beim Freimachen des Auslagerungsplatzes (A) gesamthaft an das Ende der Staustrecke verschoben wird.
  2. 2. Durchlauflager nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass für die drei Förderer (3,4»5) ein gemeinsamer Antriebsmotor (28) vorgesehen ist, der mit dem zweiten Förderer (4) direkt und mit dem ersten (3) und dem dritten Förderer (5) über
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    je eine Schaltkupplung (30 bzw. 31) verbunden ist.
  3. 3. Durchlauflager nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass in die Antriebsverbindung zum ersten Förderer (3)
    eine Freilaufkupplung (30) eingeschaltet ist.
  4. 4. Durchlauflager nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass je ein Schaltorgan (L1,L2,L3 bzw. L4) am Ende des
    ersten Förderers (3), am Anfang und am Ende des zweiten Förderers (4) und am Ende des dritten Förderers (5) angeordnet ist.
  5. 5. Durchlauflager nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Bewegung des mit Lagergut (1) belegten zweiten Förderers (4) beim Einlagern des Lagergutes und beim Auslagern desselben schrittweise und bei abwechselndem Ein- und Auslagern, d.h. beim Verschieben des Lagergutes vom Anfang zum Ende und vom .Ende zum Anfang der Staustrecke (S) kontinuierlich erfolgt.
  6. 6. Durchlauflager nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass am Einlagerungsplatz (E) und/oder am Auslagerungsplatz (A) mehr als ein Lagerplatz vorgesehen ist und dass der erste bzw. dritte Förderer (3 his 5) in eine der Zahl dieser Lagerplätze entsprechende Anzahl getrennt steuerbarer Te.ilförderer unterteilt ist.
    Patentanwal
    50981 1/07,15
DE2438751A 1973-08-30 1974-08-13 Durchlauflager fuer stueckiges lagergut, insbesondere fuer palettiertes lagergut Pending DE2438751A1 (de)

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CH1241873A CH555273A (de) 1973-08-30 1973-08-30 Durchlauflager fuer stueckiges lagergut, insbesondere fuer palettiertes lagergut.

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