DE2438036A1 - Reaktive azinfarbstoffe und verfahren zur herstellung und anwendung derselben - Google Patents
Reaktive azinfarbstoffe und verfahren zur herstellung und anwendung derselbenInfo
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Description
Mappe 23 583 - Dr. K/by
Case Dd. 26409/26866/27092
Case Dd. 26409/26866/27092
IMPERIAL CHEMICAL INDUSTRIES LTD. London, Großbritannien
Reaktive Azinfarbstoffe und Verfahren zur Herstellung und Anwendung derselben
Prioritäten: 28.8.73 20.3.74 19.6.74 - Großbritannien
Zusatz zu P 23 05 990.7
Die Erfindung bezieht sich auf neue wasserlösliche Reaktivfarbstoffe
und insbesondere auf wasserlösliche Reaktivfarbstoffe der Azinreihe.
Gemäß der Erfindung werden reaktive Azinfarbstoffe der Formel
509810/0983
vorgeschlagen, worin
B für H oder eine Alkyl- oder Alkoxygruppe mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen
steht,
eines der Symbole Y1 und Y für H oder SO3H steht und das
andere für H oder eine Alkyl- oder Alkoxygruppe mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen steht,
X2 für H, SO5H, SO2CH2CH2OSO3H oder SO2CH=CH2 steht und X1
für H oder eine Alkyl- oder Alkoxygruppe mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen, Cl oder CO5H steht, mit der Einschränkung,
12 daß mindestens eines der Symbole X und X einen anderen
Substituenten aufweist als H oder 3,
X^ für H, eine Alkylgruppe mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen
oder SOJ3 steht,
1 2
R und R , welche gleich oder verschieden sein können, jeweils für eine Benzyl- oder Sulfobenzylgruppe oder eine
Alkylgruppe mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen, die ggf. durch OH oder CN substituiert ist, steht,
wobei mindestens einer der angehängten Benzolkerne eine Gruppe der Formel NHQ, worin Q für eine mit Cellulose reaktive
Gruppe steht, enthält, außer wenn X2 für SO oder SO2CH=CH2 steht, und der Farbstoff insgesamt mindestens
2 Sulfonsauregruppen enthält.
Die oben erwähnten Sulfonsauregruppen können durch die Grup-
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ρ ~κ Λ 2
pen X , X , Y oder Y oder alternativ oder zusätzlich durch andere Sulfonsäuregruppen, die in den aromatischen Kernen des Farbstoffs vorliegen, geliefert werden.
pen X , X , Y oder Y oder alternativ oder zusätzlich durch andere Sulfonsäuregruppen, die in den aromatischen Kernen des Farbstoffs vorliegen, geliefert werden.
Mit dem Ausdruck "mit Cellulose reaktive Gruppe" ist eine Gruppe gemeint, die eine ungesättigte Bindung oder einen
Substituenten enthält, die bzw. der in Gegenwart eines alkalischen Stoffs zu einer Reaktion mit der Hydroxylgruppe
des Cellulosemoleküls fähig ist und das Farbstoffmolekül durch eine kovalente Bindung anknüpft.
Beispiele für mit Cellulose reaktive Gruppen sind Vinylsulfon-
und aliphatische Sulfongruppen, die ein Halogenatom oder eine Sulfatestergruppe in der ß-Stellung zum
Schwefelatom enthalten, wie z.B. ß-Chloroäthyl- oder ß-Sulfatoäthylsulfon-
und ß-Sulfatoäthylsulfonylaminogruppen, α,ß-ungesättigte Acylradikale von aliphatischen Carbonsäuren,
wie z.B. Acrylsäure, oC-Chloroacrylsäure, Propiolsäure,
Maleinsäure und Mono- und Di-chloromaleinsäure, wie auch die Acylradikale von Säuren, die einen Substituenten enthalten,
der in Gegenwart eines Alkali mit Cellulose reagiert, wie z.B. das Radikal einer halogenierten aliphatischen
Säure, beispielsweise Chloroessigsäure, ß-Chloro- und ß-Bromo-propionsäure und α, ß-Dichloro- und -Dibromopropionsäure.
Andere Beispiele für mit Cellulose reaktive Gruppen sind Tetrafluorocyclobutyi-carbonyl-, Trifluorocyclobutenyl-carbonyl-,
Tetrafluorocyclobutyläthenyl-carbonyl-,
Trifluorocyclobutenyläthenyi-carbonyl- und heterocyclische Radikale, die 2 oder 3 Stickstoffatome im heterocyclischen
Ring und mindestens einen mit Cellulose reaktiven Substituenten an einem Kohlenstoffatom des Rings enthalten.
Beispiele für solche heterocyclische Radikale sind:
3, e-Dichloropyridazin-^carbonyl-,
2,3-DiChIOrO-ChInOXaUn-S- oder -6-sulfonyl-,
2,3-DiChIOrO-ChInOXaUn-S- oder -6-carbonyl-,
- 3 509810/0983
2,4-Dichloro-chinazolin-6- oder -7-sulfonyl-,
2,4,6-Trichloro-chinazolin-7- oder -8-sulfonyl-,
2,4-Dichloro-chinazolin-6-carbonyl-,
1,4-Dichloro-phthalazin-6-carbonyl-,
4,5-Dichloro-pyridazon-i-yl-,
2,4-Dichloro-pyrimidin-5-carbonyl-,
4-(4' ,5'-Dichloro-pyridaz-61-on-1*-yl)benzoyl-,
4-(41,5'-Dichloro-pyridaz-6·-on-1'-yl)phenylsulfonyl-,
5-Chloro-2-methylsulf onyl-6-methyl-pyrimi d-^4 -y l,
2,4-Dif luoro-S-chloropyrimid-ö-yl-
und insbesondere s-Triazin-2-yl- und Pyrimidin-2-yl- oder
-4-yl-Radikale, die an mindestens einer der verbleibenden
2-, 4- und 6-Stellungen folgendes enthalten: ein Brom- oder vorzugsweise ein Chloratom, eine Sulfonsäuregruppe, eine
Thiocyanatogruppe, eine Aryloxy- oder Arylthiogruppe mit mindestens einem elektronegativen Substituenten, wie z.B.
Sulfophenoxy, Sulfophenylthio, Nitrosulfophenoxy, Disulfophenoxy
und Sulfonaphthoxy, oder eine Gruppe der Formel
" 5
-S-C Y^ (2)
worin Y-5 für eine Gruppe von Atomen steht, die zur Bildung
eines 5- oder 6-gliedrigen heterocyclischen Rings nötig ist, der Substituenten tragen oder einen Teil eines kondensierten
Ringsystems bilden kann; oder eine quaternäre Ammonium- oder Pyridiniumgruppe; oder eine Gruppe der Formel
SR3 - S - C - N (3)
- 4 -509810/0983
3 * 4
worin R und R jeweils für gleiche oder verschiedene Alkyl-,
Cycloalkyl-, Aryl- oder Aralkylgruppen stehen oder gemeinsam mit dem Stickstoffatom einen 5- oder 6-gliedrigen
heterocyclischen Ring bilden; oder eine Gruppe der Formel
NR5
5 6
worin R und R , welche gleich oder verschieden sein können, jeweils für ein Wasserstoffatom oder eine Alkyl-, Aryl-
oder Aralkylgruppe stehen.
Für den Fall, daß der Pyrimidinring oder der Triazinring
nur einen derartigen reaktiven Substituenten trägt, kann der Ring an den restlichen Kohlenstoffatomen einen nichtreaktiven
Substituenten enthalten.
Mit dem Ausdruck "nicht-reaktiver Substituent" ist eine
Gruppe gemeint, die durch eine kovalente Bindung an ein Kohlenstoffatom des Triazin- oder Pyrimidinkerns gebunden
ist, wobei diese kovalente Bindung unter den zum Aufbringen des Reaktivfarbstoffs verwendeten Bedingungen nicht aufbricht.
Beispiele für derartige Substituenten sind primäre Amino-
und Hydroxylgruppen wie auch mono- oder disubstituierte Aminogruppen, verätherte Hydroxylgruppen und verätherte
Mercaptogruppen. Im Falle von substituierten Aminogruppen umfaßt diese Klasse beispielsweise Mono- und Dialkylaminogruppen,
worin die Alkylgruppen vorzugsweise höchstens 4 Kohlenstoffatome enthalten und welche auch Substituenten
tragen können, wie z.B. Hydroxyl- oder Alkoxygruppen, und
Fhenylaminogruppen, vorzugsweise sulfonierte Ehenylaminogruppen, die weiter substituiert sein können, und zwar am
Kern, beispielsweise durch CH*, OCH,, COgH oder Cl, oder
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am N-Atom, beispielsweise durch CH-,, CpH1-, Hydroxyäthyl
oder SuIf omethyl, und Naphthyl amino gruppen, vorzugsv/eise
sulfonierte Naphthylaminegruppen mit bis zu 3 Sulfonsäuresubstituenten.
Im Falle von verätherten Hydroxyl- und Mercaptogruppen umfaßt diese Klasse beispielsweise Alkoxy-
und Alkylthiogruppen, vorzugsv/eise solche mit einem niedrigen Molekulargewicht, d.h. solche mit bis zu 4 Kohlenstoffatomen,
und Phenoxy-, Phenylthio-, Naphthoxy- oder Naphthylthiogruppen.
Spezielle Beispiele für alle diese Klassen sind Methylamino-, Äthylamino-, Dimethylamino-, ß-Hydroxyäthylamino-,
Di-(ß-hydroxyäthyl)amino-, ß-Chloroäthylamino-,
Cyclohexylamine-, Anilino-, o-, m- und p-Sulfoanilino-,
2,4-, 2,5- und 3,5-Disulfoanilino-, N-Methylsulfoanilino-,
N-ß-Hydroxyäthylsulfoanilino-, Mono-, Di- und Trisulfonaphthylamino-,
4- und 5-Sulfo-o-tolylamino-, o-, m-
und p-Carboxyanilino-, 4- und 5-Sulfo-2-carboxyanilino-,
N-^-SuIfomethylanilino-, Methoxy-, Äthoxy-, Butoxy-, Phenoxy-,
p-Sulfophenoxy-, o-Chlorophenoxy- und Phenylthiogruppen.
Chloratome oder Cyano-, Nitro-, Carboxy- und Carbalkoxygruppen in der 5-Stellung eines Pyrimidylradikals fallen
ebenfalls in die Klasse von nicht-reaktiven Substituenten.
Gegebenenfalls kann die mit Cellulose reaktive Gruppe die
Form
- Ht - Dm - Q .' ■ (5)
annehmen, worin Ht für einen s-Triazinkern steht, der ein mit Cellulose reaktives Cl- oder Br-Atom enthält, Dm für
einen Diaminrest steht, der Ht und Q durch die beiden Aminogruppen
verbindet, und Q die oben angegebene Bedeutung besitzt.
Wenn das Symbol Q für einen s-Triazinring steht, der ein
Cl-Atom und einen nicht-reaktiven Substituenten enthält, dann kann der letztere der Rest eines gefärbten Amins sein,
beispielsweise aus der Azo-, Anthrachinon- oder Phthalocya-
- 6 5 0 9 810/0983
ninreihe, oder er kann insbesondere ein Rest der Formel (1) sein, so daß der Farbstoff insgesamt 2 Gruppen der For
mel (1), die durch ein Chloro-s-triazinradikal miteinander
verbunden sind, oder 2 Gruppen der Formel (1), die durch zwei Chloro-s-triazingruppen und ein Diaminradikal
verbunden sind, enthält.
Eine bevorzugte Klasse von Farbstoffen der Formel (1) wird
durch diejenigen Farbstoffe gebildet, in denen B, Y und
Y2 für H stehen, R1 für eine C^ ^-Alkylgruppe steht, R
für eine C1 .-Alkylgruppe oder insbesondere eine Benzylgruppe,
die sulfoniert sein kann, steht, X für oder SO2CH=CHp steht, wobei das Molekül insgesamt mindestens
2 Sulfonsäuregruppen trägt.
Eine weitere bevorzugte Klasse von Farbstoffen der Formel
(1) wird durch diejenigen Farbstoffe gebildet, in denen B, Y1 und Y2 für H stehen, R1 für eine C1 ^-Alkylgruppe, R2
für eine C1 »-Alkylgruppe oder insbesondere eine Benzyl-
Λ gruppe, die ggf. sulfoniert sein kann, steht, X für Cl,
OCH, oder CH-* steht und die X^ tragende Phenylgruppe auch
eine Gruppe der Formel NHQ aufweist, worin Q für eine oben
definierte mit Cellulose reaktive Gruppe steht, wobei das Molekül insgesamt mindestens 2 Sulfonsäuregruppen trägt.
Eine besonders bevorzugte Klasse von Farbstoffen wird durch die unmittelbar vorstehend definierten Farbstoffe gebildet,
wobei Q ein halogentragender Pyridazin-, Pyrimidin- oder s-Triazinrest ist öder einen solchen enthält, insbesondere
wenn Q ein Mono- oder Dichloro-s-triazinrest ist.
Die Erfindung betrifft auch ein Verfahren zur Herstellung
der neuen Farbstoffe, mit Ausnahme derjenigen, in denen X für -SO2CH2CH2OSO5H oder -SO2CH=CH2 steht, welches dadurch
ausgeführt wird, daß man eine Phenazinverbindung der Formel (1), worin R1, R2, B, Y1, Y2 und X^ die oben angegebe-
2 1
nen Bedeutungen besitzen, X für H oder SO,H steht und X
509810/098 3
für eine Alkyl- oder Alkoxygruppe mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen, Cl oder COpH steht und mindestens einer der angehängten
Benzolkerne eine NH2-Gruppe enthält, mit Carbylsulfat,
dem Säurechlorid einer Carbon- oder Sulfonsäure, die eine mit Cellulose reaktive Gruppe enthält, oder einer
heterocyclischen Verbindung, welche ein Halogenatom und mindestens einen an ein Kohlenstoffatom des Rings gebundenen,
mit Cellulose reaktiven Substituenten enthält, umsetzt, wobei die Reaktionsteilnehmer zusammen mindestens
2 Sulfonsäuregruppen enthalten.
Das obige Verfahren kann in zweckmäßiger Weise dadurch ausgeführt werden, daß man die Reaktionsteilnehmer in einem
wässrigen Medium, ggf. in Anwesenheit eines wasserlöslichen organischen Lösungsmittels, bei einer Temperatur im Bereich
von 0 bis 100*
5 bis 8 hält.
5 bis 8 hält.
von 0 bis 1000C rührt, wobei man den pH vorzugsweise auf
Beispiele für Säurechloride oder heterocyclische Verbindungen, die verwendet werden können, sind die Halogenide
von οι,ß-ungesättigten aliphatischen Säuren, wie z.B. Chloromaleinsäureanhydrid,
Propiolylchlorid und Acryloylchlorid, und die Säurechloride von halogenierten aliphatischen Säuren,
wie z.B. .Chloroacetylchlorid, Sulfochloroacetylchlorid,
ß-Bromo- und ß-Chloro-propionylchlorid, a,ß-Dichloro-
und -Dibromo-propionylchloride, 2,2,3,3-Tetrafluorocyclobutyl-carbonylchlorid,
ß-(2,2,3,3-Tetrafluorocyclobutyl)-acryloylchlorid,
2,3,3-Trifluorocyclobut-1-enyl-carbonylchlorid
und ß-(2,3,3-Trifluorocyclobut-1-enyl)acryloylchlorid,
sowie heterocyclische Verbindungen, die mindestens 2 Stickstoffatome im heterocyclischen Ring enthalten und die
2 oder mehr Halogenatome, insbesondere Chloratome, in den ortho-Stellungen zu den Stickstoffatomen aufweisen, wie
z.B.
2,3-JDichloro-chinoxalin-5- und -6-carbonylchlorid,
2,3-Dichloro-chinoxalin-5- und -6-sulfonylchlorid,
2,4-Dichloro-chinazolin-6- und -7-sulfonylChlorid,
- 8 509810/0983
2,4,6-Trichloro-chinazolin-7- und -S-su-Lfonylchloridr
2,4,7- und 2,4,S-Trichlora-chinazolin-ö-^ulfönylchlorid,
2,4-Dichloro-chinazolin-6-cartion.ylclil.orid,
1 ^-Dichloro-phthalazin-G-carbonylchl.Qrid,
2,4-Dichloro-pyrimidin-5-carbOnylchlo:rid,;
ß-(^t5-Dichlorο-pyridazonyl-1-)propionylchlorid,
1-(4'-Chlorocarbonylphenyl)-4,5-dichlorQ-6-pyridazon,
1,4' -Chlorosulf onylphenyl-4,,5-dichloro-6-pyridazon,
2,4,6-Tribromo- und -Trichloro-pyrimidin,,
2,4,5,6-Tetrachloropyrimidin,
5-Methyl-2,4,6-trichloropyrimidin,,
5-Nitro-2,4,6-trichloropyrimidin,
2,4-Dichloro-5-nitro-6-me·fchyl-pyriIIlidinr
2,4-Dichloro-5-nitropyrimidin.,
2,4, ö-Trichloro^-cyanopyrimidin,:
5-Athoxycarbonyl-2,4-dichloro-pyrimidin,
2,4-Dichloropyrimidin-5-carbonyLchlQrid^,ί
4,5-Dichloro-2-methylsulfonyl-6-meithyi]ipyrimidin,/
2,4, ö-Trifluoro-S-chloropyrimidin,;
Cyanurbromid,
Cyanurchlorid;
die primären Kondensat!onspro.dukrfce v?qh Cyanurbromid öder-Cyanurchlorid
mit Ammoniak,, einem Älkalimetallsmlfit. oder
-thiocyanat oder einem organischen Mercaptan,, einer1 Hydroxyverbindung
oder einem organischen primärem odersekundären
Ämin,, beispielsweise:
Methanol,
Äthanol,,
Isopropanol,
Phenol,.
o-, m- und p-Chlorophienol,,,
o-, m— und p-Cresoij,
o-, m- und p-Sulfophenol,
Ihiophenol,
Thiοglycol säure,,
Dimethyldithiocarbaminsäure,
Mercaptobenzthiazol,
Thioacetamid,
Thioacetamid,
Methyl-, Dimethyl-, Äthyl-, Diäthyl-, n-Propyl-, Isopropyl-,
Butyl-, Hexyl- und Cyclohexylamin, Toluidine,
Piperidin,
Morpholin,
Methoxyäthylamin,
Äthanolamin,
Diäthanolamin,
Aminoessigsäure,
Piperidin,
Morpholin,
Methoxyäthylamin,
Äthanolamin,
Diäthanolamin,
Aminoessigsäure,
Anilin-2,4-, -2,5- und -3,5-disulfonsäure,
Orthanil-, Metanil- und SuIfanilsäure,
2-, 3- und 4-Aminobenzoesäure, 4- und S-Sulfo-Z-aminobenzoesäure,
4- und 5-Sulfo-o-toluidin, N-Methyliuethansäure und -Sulfomethylanilin
2-Amino-äthansulfonsäure,
Amino-naphthalin-mono-, -di- und -tri-sulfonsäure
und Amino- und N-Methylamino-ätharisulfonsäure;
wie auch die sekundären Kondensationsprodukte von Cyanurchlorid mit Alkalimetallsulfiten, Alkalimetallthiocyanaten,
Phenolen und Thiophenolen mit einem elektronegativen Substituenten
und Verbindungen der· Formeln
H - S - (ί J3 H-S-C-K
(6) . C7>
und
(8)
- 10 509810/0 983
worin Y-*, R^, R , R^ und R die o"ben angegebenen Bedeutungen
besitzen.
Zur Herstellung der Farbstoffe der Formel (1), in denen
Q für eine Gruppe der Formel (5) steht, durch dieses Verfahren wird eine heterocyclische Verbindung der Formel
hai - C C- Dm.Q
ι ii .
NN
X /
hai ■
verwendet, worin die Symbole Dm und Q die obenangegebenen
Bedeutungen besitzen und hai für Cl oder Br steht. Diese
Verbindungen können selbst dadurch erhalten werden, daß man ein Diamin mit 1 Mol Cyanurchlorid oder Cyanurbromid lind
1 Mol Carbylsulfat oder dem Säurechlorid einer Carbon- oder Sulfonsäure, die eine mit Cellulose reaktive Gruppe enthält,
oder einer heterocyclischen Verbindung, die ein Halogenatom und mindestens einen an ein Kohlenstoffatom des
Rings gebundenen mit Cellulose reaktiven Substituenten enthält, wie es oben angegeben wurde, umsetzt.
Beispiele für Diamine, die in diesem Zusammenhang verwendet werden können, sind heterocyclische Diamine, wie z.B.
Piperazin, aliphatische Diamine, wie z.B. Alkylen-, Hydroxyalkylen- oder SuIfatοalkylendiamine, wie z.B.
Äthylendiamin,
1,2- und 1,3-Propylendiamin, 1,6-Diaminohexan,
ß-Hydroxyäthylaminoäthylamin, 2-Hydroxy-1,3-diaminopropan, 2-Sulfato-1,3-diaminopropan,
ß-Hydroxyäthylaminoäthylamin, 2-Hydroxy-1,3-diaminopropan, 2-Sulfato-1,3-diaminopropan,
- 11 50981 0/0983 .
andere aliphatische (X,w-Diamino-Verbindungen, wie z.B.
Triäthylentetramin,
Di-(ß-aminoäthyl)äther,
Naphthylendiaminsulfonsäuren, wie z.B. 2,6-Diaminonaphthalin-1,5- und -4,8-disulfonsäure, 1,5-Diaminonaphthalin-3j7-disulfonsäure, und Diaminderivate von mono- und dicyclischen Verbindungen der Benzolreihe, wie z.B.
m- und p-Phenylendiamine,
Di-(ß-aminoäthyl)äther,
Naphthylendiaminsulfonsäuren, wie z.B. 2,6-Diaminonaphthalin-1,5- und -4,8-disulfonsäure, 1,5-Diaminonaphthalin-3j7-disulfonsäure, und Diaminderivate von mono- und dicyclischen Verbindungen der Benzolreihe, wie z.B.
m- und p-Phenylendiamine,
1,3-Phenylendiamin-5-sulfonsäure und -4,6-disulfonsäure,
1,4-Phenylendiamin-2-sulfonsäure und -2,5-disulfonsäure,
4,4'-Diaminostilben-2,2·-disulfonsäure,
Benzidin-2-sulfonsäure und -2,2'-disulfonsäure,
3,3f- und 4,4·-Diaminodiphenylharnstoff,
4,4t-Diaminodiphenylharnstoff-2,2I- und -3,3'-disulfonsäure
,
4,4' -Diamiriodiphenylamin-2,2' -disulf onsäure,
4,4' -Diaminodiphenylmethan,
4,4'-Diaminodiphenylmethan-2,2'-disulfonsäure,
4,4'-Diaminodiphenylsulfon,
4-Methylamino- und 4-Äthylamino-anilin-2-sulfonsäure.
4-Methylamino- und 4-Äthylamino-anilin-2-sulfonsäure.
Die Verbindungen der obigen Formel (1), die im obigen Verfahren
verwendet werden, können dadurch hergestellt werden, daß man ggf. sulfonierte Nitro-amino-diphenylamin-Verbindungen
der Formel (10)
(10)
mit einem ggf. sulfonierten Amin der Formel (11)
- 12 509810/0983
243803?
^R1
_ N
(11)
bei 10-300C kondensiert und daß man hierauf das erhaltene
Produkt mit einem ggf. sulfonierten Amin der Formel (12)'
(12)
bei 50-100°C kondensiert, wobei beide Kondensationen in Gegenwart
eines Oxydationsmittels ausgeführt werden, worauf
I- -t
man das Produkt reduziert, wobei in den Formeln X für eine
Alkyl- oder Alkoxygruppe mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen,
Cl oder CO2H steht, X2 für H oder SOxH steht und die Sym-
^ 1 2 1 2 ■**
bole X , R , R , Y und Y die oben angegebenen Bedeutungen
besitzen.
Die Zwischenprodukte enthalten dabei zusammen 2 oder mehr Sulfonsäuregruppen.
Beispiele für Verbindungen der Formel (10), die hier verwendet werden können, sind:
4-Nitro-4'-aminodiphenylamin-2-sulfonsäure,
4-Nitro-4·-amino-3'-methyldiphenylamin-2-sulfonsäure,
4-Nitro-4'-amino-3'-äthyldiphenylamin-2-sulfonsäure, und
4-Nitro-4'-amino-3'-methoxydiphenylamin-2-sulfonsäure.
Beispiele für Verbindungen der Formel (11), die hier verwendet
werden können, sind:
N-Methyl-N-(3'-sulfobenzyl)anilin,
N-Äthyl-N-(3'-sulfobenzyl)anilin, < N-n-Propyl-N-(3!-sulfobenzyl)anilin, Dimethyl- und Diäthylaniline,
N-Methyl-N-(3'-sulfobenzyl)anilin,
N-Äthyl-N-(3'-sulfobenzyl)anilin, < N-n-Propyl-N-(3!-sulfobenzyl)anilin, Dimethyl- und Diäthylaniline,
- 13 509810/098 3
Di-(ß-hydroxyäthyl)anilin,
Di-(ß-cyanoäthyl)anilin,
N-Methyl- und N-Äthyl-N-benzylaniline,
Dibenzylanilin.
Seispiele für Verbindungen der Formel (12), die hier verwendet werden können, sind:
4-Chloroanilin-3-sulfonsäure,
4-Methylanilin-3-sulfonsäure,
4-Methoxyanilin-3-sulfonsäure,
3-Methylanilin-4-sulfonsäure,
3-Methoxyanilin-4-sulf onsäure,
4-Chloroanilin-3-sulfonsäure.
4-Chloroanilin-3-sulfonsäure,
4-Methylanilin-3-sulfonsäure,
4-Methoxyanilin-3-sulfonsäure,
3-Methylanilin-4-sulfonsäure,
3-Methoxyanilin-4-sulf onsäure,
4-Chloroanilin-3-sulfonsäure.
Die mit Cellulose reaktiven Farbstoffe der Formel (1), in denen die mit Cellulose reaktive Gruppe ein s-Triazinkern
ist, der durch ein Chlor- oder Bromatom und eine Amino- oder substituierte Aminogruppe substituiert ist, können
auch dadurch erhalten werden, daß man die Phenazinverbindung mit Cyanurchlorid oder -bromid umsetzt, um einen mit
Cellulose reaktiven Farbstoff der Formel (1) herzustellen, der eine Dichloro- oder Dibromo-s-triazingruppe enthält,
worauf man dann dieselbe mit Ammoniak oder einem Amin umsetzt.
Das Verfahren kann in zweckmäßiger V/eise dadurch ausgeführt werden, daß man die Reaktionsteilnehmer in einem wässrigen
Medium, ggf. in Anwesenheit eines wasserlöslichen organischen Lösungsmittels, bei einer Temperatur von 30-60°C
rührt und vorzugsweise den pH durch Zusatz eines säurebindenden Mittels auf 5 bis 8 hält, um den bei der Reaktion
in Freiheit gesetzten Chlorwasserstoff zu neutralisieren. Geeignete säurebindende Mittel sind Alkalimetallhydroxide,
-carbonate und -bicarbonate oder ein Überschuß an Ammoniak oder eines aliphatischen Amins, sofern diese einen der Reaktionsteilnehmer
stellen.
- 14 509810/098 3
Wenn man ein Diamin im Verhältnis von 1 Mol Diamin zu 2
-Färbstoff
Mole Dichloro- oder Dibromo-s-triazin/verwendet, dann ist
das erhaltene Produkt ebenfalls von der oben erwähnten Art, bei welcher der Farbstoff insgesamt 2 Gruppen der Formel
(1) enthält, die durch zwei Chloro-s-triazin-Gruppen und
ein Diaminradikal miteinander verbunden sind. Beim obigen Verfahren können die in den vorstehenden Absätzen beschriebenen
Amine oder Diamine verwendet werden.
den Dichlcro- oder Dibromotriazin-Färbstoff
Wenn man alternativJmit einem Diamin in äquimölaren Mengen
umsetzt, dann enthält das resultierende Produkt eine freie Aminogruppe und kann mit Carbylsulfat oder dem Säurechlorid
einer Carbon- oder Sulfonsäure, die eine mit Cellulose reaktive Gruppe enthält, oder einer heterocyclischen
Verbindung, die ein Halogenatom und*mindestens einen an ein Kohlenstoffatom des Rings gebundenen mit Cellulose
reaktiven Substituenten enthält, umgesetzt werden, wodurch ein Farbstoff erhalten wird, der eine mit Cellulose reaktive
Gruppe der Formel (5) enthält.
Farbstoffe dieser Art können alternativ dadurch erhalten
werden, daß man zunächst das Diarain mit 1 Mol Carbylsulfat oder dem genannten Säurechlorid oder der genannten heterocyclischen
Verbindung umsetzt und das erhaltene Monoamin mit 1 Mol des Dichloro-s-triazin-Farbstoffs umsetzt.
Die mit Cellulose reaktiven Farbstoffe~der Formel (1), in
denen die mit Cellulose reaktive Gruppe ein s-Triazinkem ist, der durch SO,H, eine quaternäre Ammoniumgruppe oder
eine Gruppe der Formel (2), (^) oder (4) substituiert ist,
können in ähnlicher Weise dadurch erhalten werden, daß man einen mit Cellulose reaktiven Farbstoff der Formel (1),
der eine s-Triazingruppe enthält, die durch mindestens ein Chlor- oder Bromatom substituiert ist, durch eines der
oben erwähnten Verfahren herstellt und diesen dann mit einem Alkalimetallsalz von schwefeliger Säure, einem tertiären
Amin;oder einer Verbindung der Formel (6), (7) oder (8) umsetzt.
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Die Erfindung betrifft auch ein Verfahren zur Herstellung
der neuen Farbstoffe der Formel (1), in denen X für
-SO2CH2CH2OSO3H oder für -SO2CH=CH2 steht, welches dadurch
ausgeführt wird, daß man ein ggf. sulfoniertes Aminodiphenylamin
der Formel 13
mit einem ggf. sulfonierten Amin der Formel (11) konden- .
siert und das erhaltene Produkt mit einem ggf. sulfonierten Amin der Formel (14) oder (15)
(14)
SOCH=CH2
kondensiert, wobei in letzterem Fall das Produkt bei 10-300C
mit Schwefelsäure behandelt wird, um die alkoholische Hy-
1 "3 droxylgruppe zu sulfatieren, wobei die Symbole B, X und Ίτ
die oben angegebenen Bedeutungen besitzen und die Zwischenprodukte zusammen 2 oder mehr Sulfonsäuregruppen enthalten.
Eine jede der Kondensationen kann dadurch ausgeführt werden, daß man das Gemisch der Reaktionsteilnehmer mit einem Oxydationsmittel,
wie z.B. einem Alkalimetalldichromat, in
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einem wässrigen Medium bei 10-3O0C für die erste Stufe und
50-1000C für die zweite Stufe erhitzt.
Beispiele für Verbindungen der Formel (13), die hier verwendet v/erden können, sind:
4'-Aminodiphenylamin-2-sulfonsäure,
4'-Amino-3'-methyldiphenylamin-2-sulfonsäure, 4'-Amino-3'-äthyldiphenylamin-2-sulf onsäure und 4'-Amino-3'-methoxydiphenylamin-2-sulfonsäure.
4'-Aminodiphenylamin-2-sulfonsäure,
4'-Amino-3'-methyldiphenylamin-2-sulfonsäure, 4'-Amino-3'-äthyldiphenylamin-2-sulf onsäure und 4'-Amino-3'-methoxydiphenylamin-2-sulfonsäure.
Beispiele für Verbindungen der Formel (14), die hier verwendet werden können, sind:
3- oder 4-Aminovinylsulfonylbenzol,
2-Methyl-4-vinyisulfonylanilin,
2-Methoxy-4-vinylsulfonylanilin oder 2-Methyl-5-vinylsulfonylanilin.
3- oder 4-Aminovinylsulfonylbenzol,
2-Methyl-4-vinyisulfonylanilin,
2-Methoxy-4-vinylsulfonylanilin oder 2-Methyl-5-vinylsulfonylanilin.
Beispiele für Verbindungen der Formel (15), die hier verwendet werden können, sind:
3- oder 4-ß-Hydroxyäthylsulfonylanilin, 2- oder 3-Methyl-4-ß-hydroxyäthylsulfonylanilin oder 2-Methoxy-5-ß-hydroxyäthylsulfonylanilin.
3- oder 4-ß-Hydroxyäthylsulfonylanilin, 2- oder 3-Methyl-4-ß-hydroxyäthylsulfonylanilin oder 2-Methoxy-5-ß-hydroxyäthylsulfonylanilin.
Die neuen Farbstoffe können zum Färben der verschiedensten Materialien verwendet werden, wie z.B. natürliche oder synthetische
Polyamidmaterialien, beispielsweise Wolle und Nylon, aber insbesondere natürliche oder künstliche Cellulosematerialien,
wie z.B. Baumwolle, Leinen und Viskoserayon, welche sie in Gegenwart von Alkali in leuchtend blaue
und rötlich-blaue Farbtöne mit einer vorzüglichen Echtheit gegenüber Waschen färben.
Handelsübliche blaue Reaktivfarbstoffe basieren im allgemeinen entweder auf dem Anthrachinonchromophor oder auf
einem verkupferten Azochromophor. Die vorliegenden Farbstoffe zeigen gegenüber den ersteren insofern einen beträchtlichen
Vorteil, als sie, auf molarer Basis, eine viel höhere Färbekraft ergeben, gegenüber den zuletzt genannten
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besitzen sie jedoch den Vorteil einer besseren Echtheit sowohl alleine als auch in Mischung mit Phthalocyaninfarbstoffen.
Die Erfindung wird durch die folgenden Beispiele näher erläutert. In den Beispielen sind die Teile in Gewicht und
das G/V-Verhältnis in kg/1 ausgedrückt.
Eine Lösung von 15,5 Teilen 4-Amino-4'-nitrodiphenylamin-2'-sulfonsäure
und 13,9 Teilen N-Methyl-N-3'-sulfobenzylanilin in 250 Teilen Wasser wird bei 100C und pH 6-7 gerührt.
Dann wird rasch eine Lösung von 10,2 Teilen Natriumdichromat-dihydrat
in 60 Teilen Wasser und 13 Teilen Schwefelsäure zugegeben, worauf das Gemisch noch 20 min rasch
bei 10-200C gerührt wird. Schließlich wird eine Lösung von
10,4 Teilen 4-Chloroanilin-3-sulfonsäure in 50 Teilen Yasser
bei pH 7,0 und 15°C zugegeben, worauf sich der rasche Zusatz einer Lösung von 9,9 Teilen Natriumdichromatdihydrat
in 20 Teilen V/asser anschließt. Das Gemisch wird 20 min auf 9O-95°C erhitzt und auf 65°C abgekühlt, worauf dann der
pH durch Zusatz von Essigsäure auf 5,5 eingestellt wird. Hierauf werden 15 Teile Pin-Dust zugegeben, worauf das Gemisch
90 min bei 65-70°C gerührt wird.
Das Gemisch wird bei 70°C filtriert, und das FiItrat wird
durch Zusatz von Natriumcarbonat gegenüber Brillantgelb gerade alkalisch gemacht und erneut filtriert. Das Filtrat
wird auf 20 % (G/V) mit Natriumchlorid ausgesalzt und abkühlen gelassen. Das ausgefallene Aminophenazin besitzt vermutlich
die Formel
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worin X2 = SO3H, X1 = Cl, R1 = CH3, R2 = m-Sulfobenzyl,
Y = H. Die Ausfällung wird abfiltriert,, mit 25^iger Koch- .
salzlösung gewaschen und bei 400C getrocknet.
Eine Lösung von 8,95 Teilen des Aminophenazins in 300 Teilen
Yfasser mit einem pH von 6,5 wird bei 0-5 C gerührt,
worauf dann eine Lösung von 2,3 Teilen Cyanurchlorid in · 30 Teilen Aceton während 5 min zugegeben wird. Das Gemisch
wird 30 min bei 0-5°C gerührt, wobei der pH durch Zusatz von 2n Natriumcarbonätlösung auf 6-7 gehalten wird. Die
Lösung wird filtriert, und das FiItrat wird mit 15 % (G/V)
Natriumchlorid ausgesalzt. Der ausgefallene Farbstoff wird abfiltriert, mit 1,5 Teilen eines Gemischs aus 1 Teil Dinatriumhydrogen-phosphat
und 2 Teilen Kalium-dihydrogenphosphat gemischt und unter Vakuum getrocknet.
Wenn der Farbstoff auf Baumwolle- oder Viskosetextilmaterialien
aufgebracht wird, dann ergibt er starke rÖtlich-<blaue
Farbtöne mit einer guten Echtheit gegenüber Waschen und mit einer brauchbaren Echtheit gegenüber Licht.
In der folgenden Tabelle ist eine Anzahl' von weiteren erfindungsgemäßen
Farbstoffen beschrieben, die dadurch erhalten werden, daß man eine Verbindung der Formel (16), worin
die Bedeutungen von X1, X2, Y, R1 und R2 in den Spalten II,
III, IV, V bzw. VI angegeben sind, mit der in der Spalte VII angegebenen Verbindung kondensiert. Der Ausdruck (dct)
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steht für 2,4-Dichloro- s-triazin.
Alle Produkte ergeben rötlich-blaue Farbtöne.
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O CO OO
CD CO OO CO
| Beispiel | II | III | IV | V | VI | -CH2CH2CH3 | It | VII | Carbylsulfat |
| 2 | Cl | SO3H | H | CH3 | m-Sulfobenzyl | Il | It | 2,4,6-Trifluoro-5-chloropyrimidin | |
| 3 | It | tt | Il | Il | Il | -CH3 | η | 2,4-Dichloropyrimidin-5-carbonyl- chlorid |
|
| 4 | tt | Il | It | tt | tl | Cyanurchlorid | |||
| 5 | Il | It | Il | C2H | 11 | 6-(2',5'-Disulfoanilino)-(dct) | |||
| 6 | Il | It | It | Il | Il | 6-(2'-Methyl-4'-sulfoanilino)-(dct) | |||
| 7 | 11 | 11 | Il | Il | Il | 6-(2l-Methyl-5'-sulfoanilino)-(dct) | |||
| 8 | 11 | Il | Il | 11 | tl | 6-(3'-Sulfoanilino)-(dct) | |||
| 9 | 11 | Il | tt | Il | It | ö-^'-SulfoanilinoMdct) | |||
| 10 | It | Il | Il | Il | It | 4,5-Dichloro-6-methyl-2-methylsulfo- nylpyrimidin |
|||
| 11 | Il | Il | Il | It | tl | 6-(Ν-ω- ulfomethylanilino)-(dct) | |||
| • 12 | It | It | It | It | Il | 6-(3'-ß-Sulfatoäthylsulfonylanilino)- (dct) |
|||
| 13 | CH3 | tt | ti | tt | Il | Cyanurchlorid - | |||
| 14 | Il | Il | η | It | It | 6-(2l-Methyl-5l-sulfoanilino)-(dct) | |||
| 15 | Il | Il | 11 | It | It | 2,2,3,3-Tetraf luorocyclobutyl-carbonyL-, | |||
| Ϊ6 | OCH3 | Il | CH,. | cnxoriQ. _£. ^ β- (2,2,3,4-TetrafLuorocyclobutyl) - ^ > acryloylchlorid' ° > |
|||||
| 17 | It | tt | ti | 2,3,3-Trifluorocyclobut-i-enyl- 0 carbonylchlorid C > |
|||||
| 18 | Il | It | It |
O CD CD CO
| Beispiel | II | III | IV | V | vi | —CHpCHpOH | -CHgCHgOH | L 3-Sulfobenzyl η |
VII |
| 19 | OCH, 5 |
SO3H | CH3 | CH3 | m-Sulfobenzyl | -CHgCHgCN | -CHgCHgCN | Il | β-(2,3,3-Trifluorocyclobut-1-enyl)- acryloylchlorid |
| 20 | SO^H | CH3 | OCH3 | It | It | -CgHc | Benzyl | Il | 6-(4-Sulfophenoxy)-(dct) |
| 21 | Il | OCH3 | H | Il | tt | It | -C2H5 | Il | 6-(2'-Carboxy-5-sulf 0 aniline?)- (dct) |
| 22 | Il | It | Il | It | CH | CH3 | Benzyl | . It | 6-(2',5f-Disulfoanilino)-(dct) |
| 23 | Il | It | It | Benzyl " | Il | ||||
| 24 | Il | CH3 | ti | Äthy: It |
6-(3f,5'-DiSuIfoanilino)-(dct) | ||||
| 25 | Il | Il | Il | Il | tt | ||||
| 26 | Cl | SO3H | It | tt | 6-(2·-Carboxy-4!-sulfoanilino)- (dct) |
||||
| 27 | It | Il | It | Il | It | ||||
| 28 | It | Il | It | Il | tt | ||||
| 29 30 |
OCH3 ti |
It ti |
Il ti |
Cyanurchlorid 3,6-Dichloropyridazin-4-carbonyl- chlorid |
|||||
| 31 | tt | Il | Il | Carbylsulfat | |||||
| 32 | Il | tt | It | 2,3-Dichlorochinoxalin-6-carbonyl- chlorid |
|||||
| 33 | ti | ti | Il | 4,S-Dichloro-S-methyl^-methyl- sulfonyl-pyrimidin |
|||||
| 34 | Il | It | Il | 2,4-Dichloropyrimidin-5-carbonyl- chlorid |
| Beispiel | II | III | IV | V | VI | VII |
| 35 | OCH, | CJ ^\ T .T JlJ ^1/μ J^i |
H | Äthyl | 3-Sulfobenzyl | 2,4,β-Trifluoro-5-chloropyrimidin |
| 36 | It | It | Il | Il | Il | 2,3-Dichlorochinoxalin-5-carbonyli- chlorid |
| 37 | It | It | It | ti | tt | 2,4,β-Trichloropyrimidin |
| 38 | It | It | tt | It | It | 214,5»6-Tetrachloropyrimidin |
| 39 | Il | It | ti | ti | tt | 5-Cyano-2,4,6-trichloropyrimidin . |
| 40 | It | ti | It | Il | ■ ■ ti | 2,4-Dichloro-6-methoxy-s-triazin |
| 41 | tt | tt | tt | Il | ti | 2,4-Dichloro-6-phenoxy-s-triazin |
| 42 | It | Il | tt | It | H | 2,4-Dichloro-6-isopropoxy-s- |
| "triazin | ||||||
| 43 | It | tt | It | .It | 2,4-Dichlöro-6-äthoxy-s-triazin | |
| 44 | It | It | ti | II- | 6- (2' -Methyl-r4' - sulf oanilino) - ; | |
| 45 | Il | It | It | tl | II | 6-(2'-Methyl-4'-sulfoanilino)- fdct1) |
| 46 | It | Il | Il | It | Il | 6-(2'-Carboxy-4'-sulföanilino)- (dct) |
| 47 | It | Il | It | It | Il | 6-(4'-Carboxyaniliho)-(dct) |
| 48 | M | ti | Il | Il | Il | 6-(4'-Sulfoanilino)-(det) |
| 49 | Il | Il | Il | It | η | 6-(3'-Sulfoanilino)-(dct) |
| .50 | Il | Il | Il | It | ti | 6-(4'-SuIfophenoxy)-(dct) . |
| 51 | Il | ti | Il | Il | Il | 6-(2«,5'-Disulfoanilino)-(dct) |
OJ OO O CO CD
cn ο co co
CD CO OO
| Beispiel | II | III | IV | V | VI | VII |
| 52 | OCH, | SCUH | H | Äthyl | 3-Sulfobenzyl | 6-(3',5'-Disulfoanilino)-(dct) |
| 53 | Il | tt | Il | tt | tt | 6-(N-w-Sulfomethylanilino)- (dct) |
| 54 | I! | It | It | It | Il | 6-Methylamino-(dct) |
| 55 | It | Il | Il | It | It | 6-(ß-sulfoäthylamino)-(dct) |
| 56 | Il | Il | It | Il | η | 6-(4·,8'-Disulfonaphth-2«- ylamino)-(dct) |
| 57 | It | ti | Il | It | tt | 6-/2', 5-Disulfo-4' -(2"-chloro- 4"-amino-s-triazinylamino)- anilino/-(dct) |
| 58 | Il | U | ti | It | Il | Cyanurbromid |
| 59 | ti | Il | It | tt | η | ß-(4f,5f-Dichloropyridaz-3'- on-1'-yl)propionylchlorid |
| 60 | ti | Il | Il | Il | It | 4-(4',5-Dichloropyridaz-6'- on-1'-yl)benzoylchlorid |
| 61 | Il | π | Il | ti | Il | 5-Bromo-2,4,6-dichloropyrimi- din |
| 62 | It | Il | It | η | tt | 2,4,6-Tribromopyrimidin |
| 63 | It | Il | It | It | It | 2,2,3,3-Tetrafluorocyclobutan- carbonylchlorid |
| 64 | It | η | ti | Il | It | 2,3,3-Trifluorocyclobut-1- encarbonylchlorid |
| 65 | tr | η | Il | It | It | ß-(2',2'.3',3'-Tetrafluorocy- clobutyl)acryloylchlorid |
CD CO CD
| Beispiel | II | Il | III | IV | V. | VI | VII |
| 66 | OCH, | SO H | H | Äthyl | 3-Sulfobenzyl | β-(2',3'f 3'-Trifluorocyclobut- | |
| j | J | 1-enyl)acryloylchlorid | |||||
| 67 | Il | Il | ti | It | Il | 6-^,5'-DisulfO-41-(2»-chloro- | |
| 4\3'-sulfophenylamino )-s-tri- | |||||||
| azinylaminoj7 | |||||||
| 68 | Il | Il | ti | ti | Il | ß-Chloroäthylsulphenyl-endo- | |
| methylen-cyclohexan-carbonyl- | |||||||
| ti | chlorid | ||||||
| 69 | It | ti | Il | Il | 6-(3*.8'-Disulfonaphth-1-yl- | ||
| Il | amino)-(dct) | ||||||
| 70 | Il | Il | Il | Il | 6-(5'.7'-Disulfonaphth-2-yl- | ||
| Il | amino)-(dct) | ||||||
| 71 | η | Il | Il | It | 6-(3',6',8'-Trisulfonaphth-1- | ||
| It | ylamino)-(dct) | ||||||
| 72 | Il | Il | Il | ti | 6-(4',6',8'-Trisulfonaphth-1- | ||
| Il | ylamino)-(dct) | ||||||
| 73 | Il | Il | It | Il | Il | 6-(21,4'-DImB^yI-O- sulf oani- | |
| CO9H | llno)-(dct) | ||||||
| 74 | C- | ti | Il | π | Il | 6-(41-Methoxy-3'-sulfοanilino)- (dct) |
|
| 75 | Il | Il | Il | Il | ti | 6-(4'-Chloro-3·-sulfoanilino)- (dct) |
|
| 76 | H | Il 3 | -Sulfober | L- . .« | 6-(2l-Sulfoanilino)-(dct) | ||
| zyl | |||||||
| 77 | π | OC2H5 | It | It | 6-(3'-Sulfoanilino)-dct) |
CO OO CD OO
| I | I | I |
+-"
O |
|
| O | O | |||
| O | «H | 1H | ||
| ti | ι—ι | H | I | |
| •H | £j | O | ||
| H | CQ | ca | ti | |
| •H | I | I | •H | |
| 3 | w\ | H | ||
| O | ι υ |
Γ*
I |
•H | |
| H | <H | OtJ | O | |
| M | ■3 | S | ||
| > | co | •Η Ι | •H | |
| I | <jj'c7 | ^j | ||
| ·- *~^ | I | |||
| ΓΟ-Ρ | - -H | |||
| N t O | rod | |||
| ι -d | ν * | |||
| I | ||||
| lzyl | VO | |||
| ω | ||||
| O | ||||
| M | «Η | |||
| H | — | — | ||
| CO | ||||
| zyl | ||||
| ,a | ||||
| O | ||||
| <H | ||||
| H | A | |||
| CO | -P | |||
| I | •<i | |||
| K | ||||
| > | K | |||
| M | ||||
| M | O | |||
| H | O | O | ||
| H | co | |||
| M | rc | ro | ||
| M | ||||
| O | ||||
| O | ||||
| H | ||||
| Φ | co | |||
| Pl | m | O | ||
| W | ω | |||
| •H | ||||
| CD | ||||
| PQ | ||||
Beispiele 81-89
Eine Lösung von 15,5 Teilen 4-Aminodiphenylamin-2'-sulfonsäure
und 13,9 Teilen N-Methyl-N-3'-sulfobenzylanilin
in 250 Teilen Wasser wird bei pH 6-7 und 100C gerührt. Dann wird eine
Lösung von 10,2 Teilen Natriumdichromat-dihydrat
in 60 Teilen Wasser und 13 Teilen Schwefelsäure langsam zugegeben, worauf
das Gemisch weitere 20 min bei 10-200C rasch gerührt wird. Dann
wird eine Lösung von 10,0 Teilen 4'-ß-Hydroxyäthylsulfonylanilin
in 50 Teilen Wasser bei pH 7,0 zugegeben, worauf sich der rasche Zusatz einer Lösung von
9,9 Teilen Natriumdichromat-dihydrat in 20 Teilen Wasser anschließt.
Das Geraisch wird 20 min auf 90-95°C erhitzt und dann heiß filtriert. Der Rückstand
wird mit 400 Teilen Wasser bei 9O-95°C gewaschen. Das mit den Waschflüssigkeiten vereinigte
Filtrat wird auf 200C abgekühlt und auf 10 % (G/V) mit Natriumsulfat
ausgesalzt. Der ausgefällte Farbstoff wird abfiltriert und getrocknet.
Der trockene Farbstoff wird dann 4 st bei 25-3O0C in 40 Teilen
Schwefelsäure gerührt. Die abgekühlte Lösung wird hierauf auf
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100 Teile Äthylalkohol geschüttet. Der ausgefällte Farbstoff wird abfiltriert und mit Äthylalkohol gewaschen,
bis die Waschflüssigkeiten frei von Schwefelsäure sind. Der Farbstoff wird dann bei 40 C getrocknet.
Wenn der Farbstoff auf Baumwolle- oder Viskosetextilmaterialien aufgebracht wird, dann ergibt er leuchtend rötlich-blaue
Farbtöne mit einer guten Echtheit gegenüber Waschen und mit einer brauchbaren Echtheit gegenüber Licht.
Ähnliche Farbstoffe können erhalten werden, wenn man anstelle des im obigen Beispiel verwendeten 4-ß-Hydroxyäthylsulfonylanilins
eine äquivalente Menge eines der folgenden Stoffe verwendet:
Beispiel 82 3-ß-Hydroxyäthylsulfonylanilin
Beispiel 82 3-ß-Hydroxyäthylsulfonylanilin
83 2-Methoxy-4-ß-hydroxyäthylsulfonylanilin
84 2-Methyl-4-ß-hydroxyäthylsulfonylanilin
85 4-Methyl-3-ß~hydroxyäthylsulfonylanilin.
Ähnliche Farbstoffe werden auch erhalten, wenn man in Beispiel
69 anstelle der 4-Aminodiphenylamin-2-sulfonsäure eine äquivalente Menge der folgenden Verbindungen verwendet:
■ .
Beispiel 86 4-Amino-2-methyldiphenylamin—2'-sulfon-
säure
87 4-Amino-2-methoxydiphenyiamin-2' -sulfonsäure.
Ein weiterer ähnlicher Farbstoff kann auch erhalten werden,
wenn man in Beispiel 81 anstelle von N^-Methyl-N-3' -sulfobenzylanilin
eine äquivalente Menge eines der folgenden Amine verwendet:
Beispiel 88 N-Äthyl-N-31-sulfobenzylanilin 89 N-Äthyl-N-3I-sulfobenzyl-m-toluidin.
Beispiel 88 N-Äthyl-N-31-sulfobenzylanilin 89 N-Äthyl-N-3I-sulfobenzyl-m-toluidin.
Eine Lösung von 9,13 Teilen des in Beispiel 29 hergestellten Dichlorotriazinyl-Farbstoffs in 200 Teilen Wasser wird
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bei pH 7,0 und 200C gerührt. Dann werden 1,1 Teile Anilin
zugegeben, worauf das Gemisch 6 st bei 35-400C gerührt wird, wobei der pH durch gelegentliche Zugabe von 2n Natriumcarbonatlösung
auf 6-7 gehalten wird. Der Farbstoff wird durch Zusatz von Natriumchlorid ausgefällt, abfiltriert
und bei 400C getrocknet.
Wenn er auf Cellulosetextilmaterialien aufgebracht wird,
dann ergibt er leuchtend rötlich-blaue Farbtöne mit einer guten Echtheit gegenüber Waschen und einer brauchbaren
Echtheit gegenüber Licht.
Anstelle des im obigen Beispiel verwendeten Anilins kann eine äquivalente Menge eines der folgenden Stoffe verwendet werden:
Beispiel Amin
Beispiel Amin
91 o-Toluidin
92 m-Toluidin
93 p-Toluidin
94 o-Anisidin
95 m-Chloroanilin
96 Ammoniak (6 Mol)
97 Methylamin (6 Mol)
98 Dimethylamin (6 Mol)
Dabei werden Farbstoffe mit einem ähnlichen Farbton und einer ähnlichen Echtheit erhalten, wie es oben angegeben
ist.
Eine Lösung von 9,01 Teilen des in Beispiel 29 erhaltenen Farbstoffs wird in 200 Teilen Wasser mit 20°C bei pH 7,0
eingerührt. Dann wird eine Lösung von 2,0 Teilen 4,4·-Diaminodiphenylharnstoff-2,21-disulfonsäure
in 50 Teilen Wasser bei pH 7,0 zugegeben. Das Gemisch wird dann 8 st bei 35-4O°C gerührt, wobei der pH durch die gelegentliche Zugabe
von 2n Natriumcarbonatlösung auf 6-7 gehalten wird.
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Der Farbstoff wird durch Zusatz von Natriumchlorid ausgefällt, abfiltriert und bei 4O0C getrocknet.
Wenn der Farbstoff auf Baumwolltextilmaterialien aufgebracht wird, dann ergibt er rötlich-blaue Farbtöne mit
einer guten Echtheit.gegenüber Vaschen und einer brauchbaren
Echtheit gegenüber Licht.
Ein ähnlicher Farbstoff wird erhalten, wenn man anstelle der 2,0 Teile 4,4l-Diaminodiphenylharnstoff-2,2I-disulfonsäure
des obigen Beispiels eine äquivalente Menge eines der folgenden Stoffe verwendet:
Beispiel 100 101
102
103 104
105 106
107 108
4,4'-Diamino stilben-2,2'-disulfonsäure
5,5' -Diaminodiphenylhamstoff-2,2 · -disulfonsäure
4,4'-Diaminodiphenoxyäthan-2,2 *-disulfonsäure
Benzidin-2,2'-disulfonsäure
4,4f-Diaminodiphenylsulfid-2,2'-disulfonsäure
4,41-Diaminodibenzyl-2,2·-disulfonsäure
4,41-Diaminodiphenylamin-2»-disulfonsäure
m-Phenylendiamin
p-Phenylendiamin
p-Phenylendiamin
Wenn anstelle der 10,4 Teile 4-Chloroanilin-3-sulfonsäure,
die in Beispiel 1 verwendet wurden, eine äquivalente Menge 4-Methylanilin-2-sulfonsäure verwendet wird, dann wird
durch Isolation eine Farbstoffbase der vermutlichen Formel
.N
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erhalten.
Dieses Aminophenazin wird dann mit Cyanurchlorid in ähnlicher Weise wie in Beispiel 1 umgesetzt, isoliert und
getrocknet.
Wenn.der Farbstoff auf Baumwolle- oder Viskosetextilien
aufgebracht wird, dann ergibt er stark leuchtend rötlichblaue Farbtöne mit einer guten Echtheit gegenüber Waschen
und mit einer mäßigen Echtheit gegenüber Licht.
Wenn anstelle der 10,4 Teile 4-Chloroanilin-3-sulfonsäure,
die in Beispiel 1 verwendet wurden, eine äquivalente Menge 4-Methoxyanilin-2-sulfonsäure verwendet wird, dann wird
durch Isolation ein Aminophenazin der vermutlichen Formel
erhalten.
Nach Umsetzung mit Cyanurchlorid und Isolierung in ähnlicher Weise wie in Beispiel 1 wird ein Farbstoff erhalten,
der Baumwolltextilmaterialien in leuchtend rötlich-blaue Farbtöne färbt, die eine gute Echtheit gegenüber Waschen
und eine brauchbare Echtheit gegenüber Licht zeigen.
Eine Lösung von 9,01 Teilen des in Beispiel 29 erhaltenen
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Farbstoffs wird in 200 Teilen Wasser bei pH 6-7 und 20°C gerührt. Dann wird eine Lösung von 1,7 Teilen 1,3-Phenylendiamin-4-sulfonsäure
in 50 Teilen Wasser zugegeben, worauf das Gemisch bei 35-400C 3 st gerührt wird, wobei
der pH durch gelegentliche Zugabe von 2n Natriumcarbonatlösung auf 6-7 gehalten wird. Die Lösung wird dann auf
0-5°C abgekühlt, worauf eine Lösung von 1,9 Teilen Cyanurchlorid in 25 Teilen Aceton zugesetzt wird. Das Gemisch
wird dann 5 st bei 0-5°C gerührt, wobei der pH durch gelegentliche Zugabe von 2n Nat-riumcarbonatlösung auf 6-7
gehalten wird. Schließlich wird eine Lösung von 1,8 Teilen 1-Aminobenzol-3-sulfonsäure in 50 Teilen Wasser bei pH 7,0
zugegeben, worauf das Gemisch weitere 5 st bei 35-400C ge^
rührt wird und wobei der pH durch gelegentliche Zugabe von 2n Ilatriumcarbonatlösung auf 6-7 gehalten wird.
Der Farbstoff wird durch Zusatz von Natriumchlorid ausgefällt, abfiltriert und getrocknet.
Wenn er in Gegenwart eines säurebindenden Mittels auf Cellulosetextilmaterialien
aufgebracht wird, dann ergibt er leuchtend rötlich-blaue waschechte Farbtöne.
Weitere erfindungsgemäße Farbstoffe finden sich in der folgenden Tabelle. Diese Farbstoffe werden hergestellt, wenn
der in der Spalte II genannte Farbstoff zunächst mit dem in Spalte III genannten Diamin kondensiert und dann mit der
in Spalte IV und dann ggf. mit der in Spalte V angegebenen Verbindung umgesetzt wird'. Alle Farbstoffe ergeben leuchtend
rötlich-blaue Farbtöne, wenn sie in Gegenwart eines säurebindenden Mittels auf Cellulosetextilmaterialien aufgebracht
werden.
- 31 50981 0/0983
Ol CD CD
CD CO OO CJ
| Beispiel | II | III Diamin |
IV Acylierungsmittel |
V |
| 112 | 29 | 1,4-Phenylendiamin-2- sulfonsäure |
Cyanurchlorid | Ammoniak (6 Mol) |
| 113 | 29 | ti | 2,4-Dichloro-6- methoxy-s-triazin |
•at |
| 114 | 29 | 1,3-Phenylendiamin-4- sulfonsäure |
Il | - |
| 115 | 5 | It | It | - |
| 116 | UI | Il | Cyanurchlorid | 2-Aminotoluol-4- sulfonsäure |
| 117 | 5 | 1,4-Phenylendiamin- 2,5-disulfonsäure |
2,4-Dichloro-6- phenoxy-s-triazin |
- |
| 118 | ui | jt | Cyanurchlorid | |
| 119 | 5 | It | H | Äthanolamin (6 Mol) |
| 120 | 14 | 1,4-Phenylendiamin- 2-sulfonsäure |
It | 1-Aminobenzol-4- sulfonsäure |
| 121 | 14 | 1,3-Phenylendiamin- 4-sulfonsäure |
It | 1-Aminobenzol-3- sulfonsäure |
Eine Lösung von 11,4 Teilen des gemäß Beispiel 6 hergestellten Farbstoffs in 200 Teilen Wasser wird bei 2O0G
gerührt. Dann wird eine Lösung von 1,0 Teilen Trimethylamin in 20 Teilen Wasser zugegeben, worauf das Gemisch
30 min bei 200C gerührt wird. Der Farbstoff wird durch Zusatz
von Salz ausgefällt, filtriert und getrocknet. Wenn er auf Cellulosetextilmaterialien aufgebracht wird, dann
ergibt er rötlich-blaue Farbtöne mit einer guten Echtheit gegenüber Waschen und einer brauchbaren Echtheit gegenüber
Licht.
Beis-piel 123
In einem ähnlichen Verfahren wie. in Beispiel 122 wird eine äquivalente Menge des in Beispiel 2*2 hergestellten Farbstoffs
verwendet. Der Farbstoff wird durch Zusatz von Salz isoliert, filtriert und getrocknet. Er ergibt auf Cellulosetextilmaterialien
rötlich-blaue Farbtöne mit einer guten Waschechtheit.
Eine Lösung von 11,4 Teilen des gemäß Beispiel 6 hergestellten Farbstoffs wird in 200 Teilen Wasser gerührt.
Dann wird eine Lösung von 5 Teilen Piperidin in 10 Teilen Wasser zugegeben, worauf das Gemisch 1 st auf 80°C erhitzt
wird. Das Gemisch wird dann auf 200C abgekühlt, worauf der
Farbstoff durch Zusatz von Natriumchlorid isoliert wird. Der Farbstoff wird abfiltriert und getrocknet. Wenn er auf
Cellulosetextilien aufgebracht wird, dann ergibt er leuchtend rötlich-blaue Farbtöne mit einer guten Echtheit gegenüber
Waschen und einer brauchbaren Echtheit, gegenüber Licht.
Eine Lösung von 9,5 Teilen des gemäß Beispiel 40 hergestellten Farbstoffs in 200 Teilen Wasser wird bei 200C gerührt.
- 33 509810/0983
Dann wird eine Lösung von 3 Teilen Pyridin in 10 Teilen Wasser zugegeben, worauf sich der Zusatz von 3,5 Teilen
Natriumsulfit anschließt. Das Gemisch wird dann bei 6O°C
gerührt, bis die Sulfitierung zu Ende ist, was durch Bestimmung des in Freiheit gesetzten Natriumchlorids festgestellt
v/erden kann. Der Farbstoff wird dann durch Zusatz von Kaliumchlorid ausgefällt, filtriert und getrocknet.
Wenn der Farbstoff auf Cellulosetextilmaterialien aufgebracht wird, dann ergibt er rötlich-blaue Farbtöne
mit einer guten Echtheit gegenüber Waschen und einer brauchbaren Echtheit gegenüber Licht.
Eine Lösung von 9,01 Teilen des in Beispiel 29 erhaltenen Farbstoffs in 200 Teilen Wasser wird bei 2O0C und pH 7,0
gerührt. Dann wird eine Lösung von 2,0 Teilen des Natriumsalzes von 2-Mercaptobenzthiazol in 100 Teilen Wasser zugegeben,
worauf die Lösung 4 st bei 3O0C gerührt wird. Der
Farbstoff wird dann durch Zusatz von Natriumchlorid isoliert, filtriert und getrocknet. Wenn er in Gegenwart eines
säurebindenden Mittels auf Cellulosetextilmaterialien aufgebracht wird, dann ergibt er leuchtend rötlich-blaue Farbtöne
mit einer guten Echtheit gegenüber Waschen und einer brauchbaren Echtheit gegenüber Licht.
IV.TT I.V. >'■ ' ■ '
WWMe.Hi.FlH.-w Γ ^L t;·-· H.rOM·
ϊΛο»
- 34 -509810/0983
Claims (1)
- Patentansprüche:worin B für H oder eine Alkyl- oder Alkoxygruppe mit 1-4 Kohlenstoffatomen steht,A Οeines der Symbole Y und Y für H oder SO,H steht und das andere der Symbole für H oder eine Alkyl- oder Alkoxygruppe mit 1-4 Kohlenstoffatomen steht, „2für H, SOJH, SO2CH2CH2OSO,:H oder SO0CH=CH0 stehtund X für H oder eine Alkyl- oder Alkoxygruppe mit 1-4 Kohlenstoffatomen, Cl oder CO9H steht, mit der Ein-12schränkung, daß mindestens eines der Symbole X und X ein anderer Substituent ist als H oder SO*H, · Jr für H, eine Alkylgruppe mit 1-4 Kohlenstoffatomenoder SO,H steht,1 2
R und R , welche gleich oder verschieden sein können, für ein Benzyl- oder Sulfobenzylradikal oder ein Alkylradikal mit 1-4 Kohlenstoffatomen, das ggf. durch OH oder CN substituiert ist, steht, wobei mindestens einer der angehängten Benzolkerne eine Gruppe der Formel NHQ enthält, worin Q für eine mitρ Cellulose reaktive Gruppe steht, außer wenn X für- 35 -509810/0983S02eH2CH20S0,H oder SO2CH=CH2 steht, und der Farbstoff insgesamt mindestens 2 Sulfonsäuregruppen enthält.2. Farbstoffe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß X2 für SO2CH2CH2OSO3H oder SO2CH=CH2 steht.3. Farbstoffe nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß B, Y1 und Y2 für H stehen, R1 für eine C^4-Alkylgruppe steht und R für eine C«, . -Alkylgruppe, eine Benzylgruppe oder eine sulfonierte Benzylgruppe steht.4. Farbstoffe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß X2 für H oder SO3H steht, X1 für eine Alkyl- oder Alkoxygruppe mit 1-4 Kohlenstoffatomen, Cl oder CO2H steht und daß das Molekül eine Gruppe der Formel NHQ an einem der Benzolkerne trägt.5. Farbstoffe nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß Q für ein heterocyclisches Radikal steht, das 2 oder 3 Stickstoffatome enthält und mindestens einen mit Cellulose reaktiven Substituenten an einem Kohlenstoffatom des Rings aufweist.6. Farbstoffe nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Gruppe Q für ein Pyridazin-, Pyrimidin- oder s-Triazinradikal steht, das mindestens ein mit Halogen substituiertes Kohlenstoffatom aufweist.7. Farbstoffe nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß Q für ein s-Triazin-2-yl-Radikal steht, das ein Chloratom an mindestens einer der 4- und 6-Stellungen aufweist.8. Farbstoffe nach einem der Ansprüche 4 bis 7, dadurchgekennzeichnet, daß B, Y1 und Y2 für H stehen, R1 für2
eine C1-^-Alkylgruppe steht, R für eine Cj-Z{-Alkyl gruppe, eine Benzylgruppe oder eine sulfonierte Benzylgruppe steht, X1 für Cl, CH, oder OCH, steht und die- 36 5098 10/0983Gruppe der Formel NHQ an den Phenylkern.gebunden ist, der das durch Jr dargestellte Atom oder die durch Jr dargestellte Gruppe trägt.9. Verfahren zur Herstellung der Farbstoffe nach Anspruch2 '2, worin X für SOpCSi=GHp steht, dadurch gekennzeichnet, daß man eine ggf. sulfonierte Verbindung der Formelmit einem ggf. sulfonierten -Amin der Formelkondensiert und das erhaltene Produkt mit einem ggf. sulfonierten Amin der Formelkondensiert, wobei jede Kondensation in Gegenwart eines Oxydationsmittels ausgeführt wird, die Symbole B, Y , Y2, X1, J?, R1 und R üie in Anspruch 1 angegebenen Bedeutungen besitzen und die Reaktionsteilnehmer zusammen mindestens 2 Sulfonsäuregruppen enthalten.- 37 -509810/0983.10. Verfahren zur Herstellung der Farbstoffe nach Anspruch 2, worin X2 für SO2CH2CH2OSO3H steht, dadurch gekennzeichnet, daß man eine ggf. sulfonierte Verbindungder Formelmit einem ggf. sulfonierten Amin der Formelkondensiert und das Produkt mit einem ggf. sulfonierten Amin der Formelkondensiert, wobei jede Kondensation in Gegenwart eines Oxydationsmittels ausgeführt wird und das Produkt der zweiten Kondensation mit Schwefelsäure behandelt wird, die Symbole B, YY2 > l »χ3.R1 undR die in Anspruch 1 angegebenen Bedeutungen besitzen und die Reaktionsteilnehmer zusammen mindestens 2 SuIfonsäuregruppen enthalten.Verfahren zur Herstellung der Farbstoffe nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß man eine Verbindung der509810/0983Formel (1), worin B, Y1, Y2, X1, J?, R1 und R2 die .in Anspruch 1 angegebenen Bedeutungen besitzen und mindestens einer der angehängten Benzolkerne eine NH2-GruPPe enthält, mit Carbylsulfat, dem Säureehlo-? rid einer Carbon- oder Sulfonsäure, welche eine mit Cellulose reaktive Gruppe enthält, oder einer heterocyclischen Verbindung, die ein Halogenatom und mindestens einen an ein Kohlenstoffatom des Rings gebundenen mit Cellulose reaktiven Substituenten enthält, umsetzt, wobei die Reaktionsteilnehmer zusammen mindestens 2 Sulfonsäure gruppen enthalten. , - ■:12. Verfahren nach Anspruch 11 zur Herstellung der Reaktivfarbstoffe von Anspruch 4, in denen die mit Cellulose reaktive Gruppe ein s-Triäzinkern ist, der durch ein Chlor- oder Bromatom und eine Amino- oder substituierte Aminogruppe substituiert ist, dadurch gekennzeichnet, daß man die Phenazinverbindung mit Cyanurchlorid oder -bromid umsetzt,, um einen mit Cellulose reaktiven Farbstoff von Anspruch 4 herzustellen, der eine Dichloro- oder Dibromo-s-triazin-Gruppe enthält, \/orauf man diesen mit Ammoniak oder einem Amin umsetzt. . .13. Verfahren nach Anspruch 11 zur Herstellung der Reaktivfarbstoffe von Anspruch 4, in denen Q die FormelHt-Dm-Q1aufweist, worin;/Ht für ein 2-Chloro-4,6-s-triazinylen-Radikal steht, Dm für den Rest eines Diamins steht, das Ht und Q durch die 2 Aminogruppen verbindet, und Q für eine mit GeMtilOse reaktive Gruppe steht, dadurch gekennzeichnet, daß man die Fhenazinverbindung mit Cyanurchlorid umsetzt, um einen mit Cellulose reaktiven Farbstoff von Anspruch 4 herzustellen, der eine Dichloro-s-triazin-Gruppe enthält, daß man weiter-- 39 509810/0983-hin diese Verbindung mit; 1 Mol des Diamins HDmH umsetzt und daß man schließlich das erhaltene Produkt mit Carbylsulfat oder dem Säurechlorid einer Carbonoder SuIfonsäure, die eine mit Cellulose reaktive Gruppe enthält, oder einer heterocyclischen Verbindung, die ein Halogenatom und mindestens einen an ein Kohlenstoffatom des Rings gebundenen, mit Cellulose reaktiven Substituenten enthält, umsetzt.14. Verfahren nach einem der Ansprüche 11 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß ein mit Cellulose reaktiver Farbstoff der Formel (1), der eine durch mindestens ein Cl- oder Br-Atom substituierte s-Triazingruppe enthält, durch ein Verfahren hergestellt wird, wie es hier beansprucht wird und daß dieses Produkt dann mit einem Alkalimetall salz von schwefeliger Säure, einem tertiären Amin, einer Verbindung der Formelworin Ύ für eine Gruppe von Atomen steht, die zur Bildung eines 5- oder 6-gliedrigen heterocyclischen Rings fähig ist, der Substituenten tragen kann oder einen 1TeJJ. eines kondensierten Ringsystems bilden kann, einer Verbindung der FormelH-S-C-M' ' (7)worin R-* land E jeweils für gleiche oder verschiedene Alkyl-, Cycloalkyl-, Aryl- oder Aralkylgruppen stehen^ h
oder Br wau. R gemeinsam mit dem Stickstoffatom einen 5- oder 6-glxedrigen heterocyclischen Ring- 40. 509810/0983oder einer Verbindung der FormelSR5(8)worin R und R , welche gleich oder verschieden sein können, jeweils für ein Wasserstoffatom oder eine Alkyl-, Aryl- oder Aralkylgruppe stehen, umgesetzt wird.15. Verwendung der Farbstoffe nach einem der Ansprüche 1 bis 8 zusammen mit einem säurebindenden Mittel zum Färben von Cellulosetextilmaterialien.PATENTANWALT!•L-MO.H.f INCKE, DIPL.-WG.aiOU» WPLrIHG, «.«AM«- 41 -509810/0983
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-
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