DE1262477B - Verfahren zur Herstellung von faserreaktiven Monoazofarbstoffen - Google Patents
Verfahren zur Herstellung von faserreaktiven MonoazofarbstoffenInfo
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- C09B62/0081—Monoazo dyes with coupling components containing an amino directing group
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Description
DEUTSCHES
PATENTAMT
Int. Cl.:
C09b
Deutsche Kl.: 22a-l
Nummer: 1262477
Aktenzeichen: J 21327IV c/22 a
Anmeldetag: 21. Februar 1962
Auslegetag: 7. März 1968
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung von neuen faserreaktiven Monoazofarbstoffe^
welche für Textilstoffe wertvoll sind, die acylierbare Hydroxyl- und/oder Aminogruppen enthalten, wie
natürliche und regenerierte Cellulose, Wolle, Seide und Superpolyamidfasern.
Das den Gegenstand der Erfindung bildende Verfahren zur Herstellung von faserreaktiven Monoazofarbstoffen
ist dadurch gekennzeichnet, daß man einen Aminoazofarbstoff der Formel I
A-N =
ι'
NH
(D
N-X
worin A ein trisulfonierter Naphthylrest ist, in dem eine der Sulfogruppen in o-Stellung zur Azobindung
steht, Y ein Chlor- oder Wasserstoffatom oder eine Alkoxy- oder Alkylgruppe mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen,
X eine aliphatische Acylgruppe mit bis zu 5 Kohlenstoffatomen und R und Ri unabhängig
ein Wasserstoffatom oder eine Alkylgruppe mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen bedeuten, mit dem
Säurehalogenid oder Anhydrid einer Säure, welche eine mit der Faser unter Bildung einer kovalenten
Bindung reaktionsfähige Gruppe enthält, unter Bildung eines Farbstoffs der Formel II
-N =
R1
N — Z (II)
N-X
worin A, X, Y, R und Ri die obigen Bedeutungen haben und Z ein eine reaktionsfähige Gruppe enthaltender
Acylrest ist, umsetzt.
Beispiele für durch A dargestellte Naphthylreste sind 3,6,8-Trisulfo-2-naphthyl, l,5,7-Trisulfo-2-naphthyl,
1,3,7 - Trisulfo - 2 - naphthyl, 2,4,6 - Trisulfo-1 - naphthyl, 2,4,7 - Trisulfo -1 - naphthyl, 2,5,7 - Trisulfo-1-naphthyl.
Beispiele für durch X dargestellte aliphatische Acylgruppen sind die Reste von aliphatischen
Carbon- und Sulfonsäuren, wie Ameisen-, Essig-, Butter-, Methansulfon- und Propylsulfonsäuren,
Verfahren zur Herstellung
von faserreaktiven Monoazofarbstoffen
Anmelder:
Imperial Chemical Industries Limited, London
Vertreter:
Dr.-Ing. H. Fincke, Dipl.-Ing. H. Bohr
und Dipl.-Ing. S. Staeger, Patentanwälte,
8000 München 5, Müllerstr. 31
und Dipl.-Ing. S. Staeger, Patentanwälte,
8000 München 5, Müllerstr. 31
Als Erfinder benannt:
Herbert Francis Andrew,
Donald Buckley,
Manchester, Lancashire (Großbritannien)
Herbert Francis Andrew,
Donald Buckley,
Manchester, Lancashire (Großbritannien)
Beanspruchte Priorität:
Großbritannien vom 24. März 1961,
2, vom 31. Januar 1962 (10 842)
Großbritannien vom 24. März 1961,
2, vom 31. Januar 1962 (10 842)
und Reste von bis zu 5 Kohlenstoffatome enthaltender Carbaminsäure, wie Carbamin-, N-Methylcarbamin-
und Ν,Ν-Diäthylcarbaminsäure.
Beispiele für durch Z dargestellte Acylreste sind die Reste von a,/?-ungesättigten aliphatischen Carbonsäuren,
wie Acrylsäure, α-Chloracrylsäure, Propiolsäure,
Maleinsäure und Mono- und Dichlormaleinsäure; insbesondere kann Z den Rest einer Säure
darstellen, welche ein labiles Halogenatom oder eine Gruppe enthält, welche sich leicht unter Bildung
eines Anions abspaltet, beispielsweise der Rest einer halogenierten aliphatischen Säure, wie
Chloressigsäure, ß-Chlor- und ß-Brompropionsäure
und α,β-Dichlorpropionsäure oder insbesondere einen
heterocyclischen Rest, welcher 2 bis 3 Stickstoffatome in dem heterocyclischen Ring und mindestens
ein Halogenatom oder einen anderen labilen Substituenten am Kohlenstoffatom enthält.
Beispiele für derartige heterocyclische Reste sind s-Triazine und Pyrimidine, welche Brom oder
vorzugsweise Chloratome, Sulfonsäuregruppen, Thiocyangruppen, negativsubstituierte Aryloxy- und Arylthiogruppen,
wie Sulfophenoxy-, Sulfophenylthio-, Nitrosulfophenoxy-, Disulfophenoxy- und Sulfo-
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naphthoxygruppen, enthalten oder welche Gruppen Ringen enthalten und welche 2 oder mehr Halogen-,
der Formel „ insbesondere Chloratome in den Orthostellungen zu
den Stickstoffatomen enthalten, wie 2,4,5,6-Tetra-
^ Λ γ ,jyjN chlorpyrimidin, 5 - Methyl - 2,4,6 - trichlorpyrimidin,
/ ( ' 5 S-Nitro^Ao-trichlorpyrimidin, 2,4-Dichlor-5-nitro-
_ . 6-methylpyrimidin, 2,4-Dichlor-5-nitropyrimidin,
2,4,6 - Trichlor - 5 - cyanopyrimidin, 5 - Carbäthoxy-
enthalten, worin Y die Gruppe von Atomen be- 2,4-dichlorpyrimidin, 5-Carboxy-2,4-dichlorpyrimideutet,
welche zur Bildung eines 5- oder 6gliedrigen din und vorzugsweise Cyanursäurechlorid, Cyanurheterocyclischen
Ringes notwendig sind, welche io säurebromid, 2,4,6-Trichlor- oder Tribrompyrimidin
Substituenten oder einen Teil eines Ringsystems oder deren primäre Kondensationsprodukte mit
tragen kann oder welche quaternäre Ammonium- Ammoniak oder einem organischen Mercaptan,
oder Pyridiniumgruppen oder Gruppen der Formel einer Hydroxyverbindung oder einem organischen
g primären oder sekundären Amin, beispielsweise
I! j^ 15 Methanol, Äthanol, Isopropanol, Phenol, o-, m-
§ Q N / x ay\ und p-Chlorphenole, o-, m- und p-Kresole, o-, m-
\j^ und p-Sulfophenole, Thiophenol, Thioglykolsäure,
2 , Dimethyldithiocarbaminsäure, Mercaptobenzthiazol,
enthalten, worin Ri und Ro jedes dasselbe oder eine Methyl-, Dimethyl-, Äthyl-, Diäthyl-, n-Propyl-,
andere Alkyl-, Cycloalkyl-, Aryl- oder Aralkyl- 20 Isopropyl-, Butyl-, Hexyl- oder Cyclohexylamin,
gruppe bedeutet oder Ri und R2 zusammen mit Toluidin, Piperidin, Morpholin, Methoxyäthylamin,
dem Stickstoffatom einen 5- oder 6gliedrigen hetero- Äthanolamin, Aminoessigsäure, Anilin-2,5-disulfoncyclischen
Ring bilden oder welche Gruppen der säure, Orthanil-, Metanil- und Sulfanilsäure, 2-, 3-Formel
und 4-Aminobenzoesäure, 5-Amino-2-hydroxyben-
N^ 25 zoesäure, 2-Aminoäthansulfonsäure, Aminonaphtha-
S Q" α/) linmono- und -disulfonsäure und N-Methylamino-
Xr4 äthansulfonsäure.
Die erfindungsgemäß als Ausgangsstoffe verenthalten, worin R3 und R4 gleich oder verschieden wendeten Aminoazoverbindungen können erhalten
sein können und jedes ein Wasserstoffatom oder 3° werden durch Diazotieren eines trisulfonierten
eine Alkyl-, Aryl- oder Aralkylgruppe bedeutet. Naphthylamins und Kuppeln der so erhaltenen
In den Fällen, in denen der Pyrimidinring oder Diazoniumverbindung mit einer Verbindung der
Triazinring nur ein labiles Atom oder eine solche Formel
Gruppe trägt, kann dieser Ring einen oder mehrere γ
Gruppe trägt, kann dieser Ring einen oder mehrere γ
zusätzliche Substituenten an den übrigen Kohlen- 35 1
stoffatomen haben. Beispiele für derartige Substitu- / ' \ jqfjR (VI)
enten sind Cyangruppen, Amino- und substituierte \ 1 / 1
Aminogruppen, wie Methylamino, Äthylamino, Di- -^ χ
methylamino, ^-Hydroxyäthylamino, Di-(ß-hydroxy- 1
äthyl)-amino, Cyclohexylamine, Phenylamino, Sulfo- 4° jl
phenylamino, Disulfophenylamino, Carboxysulfo-
phenylamino und Carboxyphenylamino, Alkoxy- Beispiele für zu diesem Zweck brauchbare tri-
gruppen, vorzugsweise solche, welche 1 bis 4 Koh- sulfonierte Naphthylamine sind 2-Naphthylaminlenstoffatome
enthalten, Aryloxygruppen, insbeson- 3,6,8 - trisulfonsäure, 2 - Naphthylamin - 1,5,7 - tridere
Phenoxy-, Chlorphenoxy- und Methylphenoxy- 45 sulfonsäure, 2-Naphthylamin-1,3,7-trisulfonsäure,
gruppen und Phenylthiogruppen. 1 - Naphthylamin - 2,4,6 - trisulfonsäure, 1 - Naphthyl-
Vorzugsweise stellt Z einen 1 oder 2 Chloratome amin-2,4,7-trisulfonsäure, l-Naphthylamin-2,5,7-trienthaltenden
Triazinring dar. sulfonsäure, l-Naphthylamin-3,6,8-trisulfonsäure und
Die Behandlung der Monoazoverbindung mit l-Naphthylamin-4,6,8-trisulfonsäure.
dem Säurehalogenid oder Anhydrid kann zweck- 5° Beispiele für zu diesem Zweck verwendbare Vermäßigerweise
unter Rühren einer wäßrigen Lösung bindungen der Formel VI sind m-Aminoacetanilid,
der Verbindung mit einer wäßrigen Suspension 3-Hydroxyacetylaminoanilin, 2-Methoxy-5-acetyl-
oder Lösung des Säurehalogenids oder Anhydrids aminoanilin, m - Ureidoanilin, 2 - Methyl - 5 - acetyldurchgeführt
werden; die Reaktionstemperatur kann aminoanilin, m-Aminopropionanilid, 3-Methansulvon
O bis 10O0C variieren, je nach der Leichtigkeit, 55 fonylaminoanilin, 3 - Carbäthoxyaminoanilin und
mit der Wasser mit der Säurehalogenid- oder An- Anilid.
hydridgruppe oder der mit der Faser reaktions- Die neuen Azofarbstoffe der Formel II, die als
fähigen Gruppe reagiert. Acylrest Z einen Cyanursäure- oder Pyrimidinring
Beispiele für brauchbare Anhydride oder Säure- enthalten, welcher nur ein einziges Chlor- oder
halogenide sind die Anhydride oder Säurehalogenide 6° Bromatom oder eine oder zwei andere labile Gruppen
von a,jS-ungesättigten aliphatischen Säuren, wie am heterocyclischen Ring enthält, können auch nach
Chlormaleinsäureanhydrid, Propiolylchlorid und einem modifizierten Verfahren dadurch hergestellt
Acrylylchlorid, die Säurechloride von halogenierten werden, daß man die Aminoazofarbstoffe der
aliphatischen Säuren, wie Chloracetylchlorid, Sulfo- Formel I zunächst mit Cyanursäurechlorid, Cyanurchloracetylchlorid,
,S-Brom- und Chlorpropionyl- 65 säurebromid, 2,4,6-Trichlor- oder 2,4,6-Tribromchlorid
und a^-Dichlorpropionylchlorid und vor- pyrimidin umsetzt und das erhaltene Produkt dann
zugsweise heterocyclische Verbindungen, welche min- mit Ammoniak, einem organischen Mercaptan,
destens 2 Stickstoffatome in den heterocyclischen einer Hydroxyverbindung oder einem organischen
primären oder sekundären Amin behandelt. So kann z. B. eine Alkoxy- oder Aryloxy- (einschließlich
negativ substituierte Aryloxy)-Gruppe eingeführt werden durch Umsetzung mit einem Alkohol oder
einer aromatischen Hydroxylverbindung; eine Gruppe der Formel III kann eingeführt werden durch Umsetzen
mit dem Alkalimetallsalz einer Mercaptoheteroverbindung, wie 2-Mercaptobenzthiazol, 2-Mercaptobenzselenazol,
2-Mercaptobenziminazol, 2-Mercaptobenzoxazol, 2-Mercaptopyridin, 2-Mercapto-6
- methoxybenzthiazol, 2 - Mercapto - 6 - acetylaminobenzthiazol, 2 - Mercapto - 6 - sulfobenzthiazol; eine
Gruppe der obigen Formel IV kann eingeführt werden durch Umsetzen mit dem entsprechend substituierten
Alkalidithiocarbamat, wie Natriumdiäthyldithiocarbamat, Natriumdimethyldithiocarbamat,
Natriumdiphenyldithiocarbamat und Natriumpen tamethylendithiocarbamat, und eine Gruppe der
obigen Formel V kann eingeführt werden durch Umsetzen mit einem Thioamid, wie Thioacetamid
und Thioacetanilid.
Außerdem kann eine Sulfonsäuregruppe eingeführt werden durch Umsetzen mit Alkalimetallsulfit,
eine Thiocyangruppe durch Umsetzen mit Kaliumthiocyanat und eine quaternäre Gruppe
durch Behandeln mit Pyridin oder einem anderen tertiären Amin.
Die neuen Monoazofarbstoffe sind zum Färben von Cellulosetextilmaterialien, beispielsweise aus
natürlicher oder regenerierter Baumwolle bestehenden Textilstoffen, wertvoll. Zum Färben derartiger
Textilstoffe werden die neuen Azofarbstoffe vorzugsweise entweder nach einem Färbe- oder
Druckverfahren auf das Cellulosetextilmaterial in Verbindung mit einer Behandlung mit einem säurebindenden
Mittel aufgebracht, beispielsweise von Natriumhydroxyd, Natriumbicarbonat oder Natriumcarbonat,
welche auf das Cellulosetextilmaterial vor, während oder nach dem Aufbringen der
Farbstoffe angewandt werden können. Bei einem solchen Aufbringen auf Cellulosetextilstoffe reagieren
die neuen Azofarbstoffe mit der Cellulose und geben rötlichgelbe Farbtöne mit ausgezeichneter
Echtheit gegen Licht, Waschen und Hypochloritbleichbehandlungen. Sie zeichnen sich auch aus
durch die geringe Fleckenbildung, welche von dem nicht umgesetzten Farbstoff auf dem benachbarten
Textilmaterial während der Waschbehandlungen nach dem Färbeverfahren verursacht wird.
In den folgenden Beispielen bedeuten die Teile Gewichtsteile.
Eine Lösung von 4,1 Teilen Cyanursäurechlorid in 30 Teilen Aceton wird in ein gerührtes Gemisch
aus 30 Teilen zerstoßenem Eis bei 0 bis 30C gegossen.
Eine Lösung von 12,2 Teilen Trinatrium-2 - (2' - acetylamino - 4' - aminophenylazo) - naphthalin-3,6,8-trisulfonat
in 150 Teilen Wasser mit dem pH 7,0 wird zugegeben und das Gemisch 3 Stunden lang gerührt, wobei 10 Teile 2 n-Natriumcarbonatlösung
zum Aufrechterhalten des pH bei 7,0 zugesetzt werden und die Temperatur durch Außenkühlung
bei 0 bis 3°C gehalten wird. Die Suspension wird bei dem pH von nahezu 6,6 gepuffert, und
25 Teile Natriumchlorid werden zugesetzt. Der ausgefallene Farbstoff wird abfiltriert, in Aceton geschlämmt,
erneut filtriert und getrocknet. Die Analyse zeigt, daß der Farbstoff zwei hydrolysierbare
Chloratome je Molekül enthält.
Er gibt auf Cellulosetextilstoffen leuchtendrötlichgelbe Farbtöne mit sehr guter Licht- und Waschechtheit.
Eine Lösung von 4,1 Teilen Cyanursäurechlorid in 30 Teilen Aceton wird in ein gerührtes Gemisch
von 30 Teilen zerstoßenem Eis bei 0 bis 3°C gegossen. Zu der so erhaltenen Cyanursäurechloridsuspension
werden 4 Teile Ammoniak vom spezifischen Gewicht 0,89 zugesetzt und das Gemisch IV2 Stunden lang bei 0 bis 3 0C gerührt. Die Alkalität
gegen Brilliantgelbpapier wird durch Zusatz von
2 η-Salzsäure gerade beseitigt, und eine Lösung von 12,2 Teilen Trinatrium - 2 - (T - Acetylamino-4'-AminophenyIazo)-naphthalin-3,6,8-trisulfonat
in 150 Teilen Wasser wird bei einem pH 7,0 zugesetzt. Das Gemisch wird 8 bis 10 Stunden lang bei 50 °C
gerührt und abgekühlt.
30 Teile Natriumchlorid werden zugegeben und der ausgefällte Farbstoff abfiltriert, in Aceton geschlämmt,
wieder filtriert und bei 40 bis 500C getrocknet. Die Analyse zeigt, daß der Farbstoff ein
hydrolysierbares Chloratom je Molekül enthält.
Er gibt leuchtendrötlichgelbe Färbungen und Drucke auf Cellulosestoffen mit sehr guter Licht-
und Waschechtheit.
Derselbe Farbstoff kann erhalten werden, wenn im Beispiel 1 10 Teile Ammoniaklösung vom spezifischen
Gewicht 0,89 der Farbstoffsuspension zugesetzt werden an Stelle des Pufferzusatzes und das
Gemisch 3 Stunden lang bei 35 bis 400C gerührt wird.
Im Beispiel 2 wird an Stelle von Ammoniak eine Lösung von 3,85 Teilen Metanilsäure in 30 Teilen
Wasser zugesetzt und durch Zusatz von Natriumhydroxydlösung bis zum pH 7,0 neutralisiert. Die
Kondensation mit der Aminoazoverbindung wird
3 Stunden lang bei 35 bis 40° C durchgeführt, wobei 10 Teile 2 n-Natriumcarbonatlösung zum Aufrechterhalten
des pH bei 7,0 zugesetzt werden. Die Lösung wird auf Raumtemperatur abgekühlt, und 25 Teile
Natriumchlorid, anschließend 50 Teile wasserfreies Kaliumacetat werden zugesetzt. Das Gemisch wird
30 Minuten lang gerührt und der ausgefällte Farbstoff abfiltriert, in Alkohol geschlämmt, wieder
filtriert und bei 40 bis 50° C getrocknet. Die Analyse zeigt, daß der Farbstoff ein Atom hydrolysierbares
Chlor je Molekül enthält.
Er gibt leuchtendrötlichgelbe Färbungen und Drucke mit sehr guter Licht- und Waschechtheit.
Wenn in diesem Beispiel an Stelle der Metanilsäure äquivalente Mengen Anilin-3,5-disulfonsäure,
Sulfanilsäure, 4-Sulfanthranilsäure oder 5-Sulfanthranilsäure
benutzt werden, werden rötlichgelbe Farbstoffe mit denselben Eigenschaften erhalten.
Eine Lösung von 3,85 Teilen Metanilsäure in 30 Teilen Wasser wird durch Zusatz von Natriumhydroxydlösung
bis zum pH 7,0 neutralisiert und
einer Suspension des wie im Beispiel 1 beschrieben hergestellten Farbstoffes zugesetzt. Das Gemisch
wird 3 Stunden lang bei 35 bis 400C gerührt, 10 Teile
2 n-Natriumcarbonatlösung werden dabei zum Aufrechterhalten des pH bei 7,0 zugesetzt.
Die Lösung wird auf Raumtemperatur abgekühlt, und 25 Teile Natriumchlorid, anschließend 50 Teile
wasserfreies Kaliumacetat werden zugesetzt. Das Gemisch wird 30 Minuten lang gerührt und der
abgeschiedene Farbstoff abfiltriert, mit Alkohol geschlämmt, wieder filtriert und bei 40 bis 500C
getrocknet. Die Analyse zeigt, daß der Farbstoff 1 Atom hydrolysierbares Chlor je Molekül enthält
und ist in seinen Eigenschaften mit dem, wie im
Beispiel 3 beschrieben, hergestellten Farbstoff identisch.
Er gibt leuchtendrötlichgelbe Färbungen und Drucke mit sehr guter Licht- und Waschechtheit.
Die folgende Tabelle zeigt die Ergebnisse der Kondensation nach der Methode des Beispiels 4,
bei der Cyanursäurechlorid mit den Aminoazoverbindungen kondensiert wird, welche aus den in
den Spalten I und II durch Kuppeln genannten Komponenten erhalten werden, und das Produkt,
welches mit den in Spalte III genannten dritten Komponenten kondensiert wird. Die Farbtöne
der entstehenden Monochlortriazinfarbstoffe sind in Spalte IV angegeben.
| I | II | III | IV | |
| Beispiel | Diazokomponente | Kupplungskomponente | Dritte Komponente | |
| 5 | 2-Naphthylamin-3,6,8-tri- | 3-Aminoacetanilid | Methylamin | Rötlichgelb |
| sulfonsäure | ||||
| 6 | desgl. | desgl. | Isobutylamin | Rötlichgelb |
| 7 | desgl. | desgl. | Taurin | Rötlichgelb |
| 8 | desgl. | desgl. | Morpholin | Rötlichgelb |
| 9 | desgl. | desgl. | 2-Aminoäthanol | Rötlichgelb |
| 10 | desgl. | desgl. | Anilin | Rötlichgelb |
| 11 | desgl. | desgl. | N-Methylanilin | Rötlichgelb |
| 12 | desgl. | desgl. | 4-Sulfo anilin | Rötlichgelb |
| 13 | desgl. | desgl. | 3,5-Disulfoanilin | Rötlichgelb |
| 14 | desgl. | desgl. | 4-Sulfoanthranilsäure | Rötlichgelb |
| 15 | desgl. | desgl. | 5-Sulfoanthranilsäure | Rötlichgelb |
| 16 | desgl. | desgl. | 3-Sulfo-N-methylanilin | Rötlichgelb |
| 17 | desgl. | desgl. | 4-Sulfo-N-methylanilin | Rötlichgelb |
| 18 | desgl. | desgl. | 2-Mercaptobenzthiazol | Rötlichgelb |
| 19 | desgl. | desgl. | 4-Sulfophenol | Rötlichgelb |
| 20 | desgl. | desgl. | 6-Sulfo-2-naphthol | Rötlichgelb |
| 21 | desgl. | desgl. | Kaliumdithiocarbamat | Rötlichgelb |
| 22 | desgl. | desgl. | Kaliumdiäthyldithio- | Rötlichgelb |
| carbamat | ||||
| 23 | 2-Naphthylamin-l,5,7-tri- | desgl. | Ammoniak | Rötlichgelb |
| sulfonsäure | ||||
| 24 | 2-Naphthylamin-1,3,7-tri- | desgl. | desgl. | Rötlichgelb |
| sulfonsäure | ||||
| 25 | l-Naphthylamin-2,4,6-tri- | 3-Aminoacetanilid | 3-Sulfoanilin | Rötlichgelb |
| sulfonsäure | ||||
| 26 | 1 -Naphthylamin^J-tri- | desgl. | desgl. | Rötlichgelb |
| sulfonsäure | ||||
| 27 | l-Naphthylamin^^J-tri- | desgl. | desgl. | Rötlichgelb |
| sulfonsäure | ||||
| 28 | 2-Naphthylamin-3,6,8-tri- | 3-Methansulfonylamin- | Ammoniak | Rötlichgelb |
| sulfonsäure | anilin | |||
| 29 | desgl. | 3-Aminopropionanilid | desgl. | Rötlichgelb |
| 30 | desgl. | 3-Carbäthoxyaminoanilin | desgl. | Rötlichgelb |
| 31 | desgl. | 3-Hydroxyacetylamino- | desgl. | Rötlichgelb |
| anilin | ||||
| 32 | desgl. | 3-Amino-N-methylacet- anilid |
desgl. | Rötlichgelb |
| 33 | desgl. | 2-Methoxy-5-acetylamino- | desgl. | Orange |
| anilin | ||||
| 34 | desgl. | desgl. | 3-Sulfoanilin | Orange |
Fortsetzung
10
| Beispiel | I Diazokomponente |
II Kupplungskomponente |
III Dritte Komponente |
IV |
| 35 | 2-Naphthylamin-3,6,8-tri- sulfonsäure |
2-Methoxy-5-acetylamino- anilin |
5-Sulfoanthranilsäure | Orange |
| 36 | desgl. | desgl. | 3,5-Disulfoanilin | Orange |
| 37 | desgl. | desgl. | N-Methylanilin | Orange |
| 38 | l-Naphthylamin-2,5,7-tri- sulfonsäure |
desgl. | Ammoniak | Orange |
| 39 | 2-Naphthylamin-3,6,8-tri- sulfonsäure |
2-Methyl-5-acetylamino- anilin |
desgl. | Rötlichgelb |
| 40 | 2-Naphthylamin-3,6,8-tri- sulfonsäure |
3-Ureidoanilin | Ammoniak | Goldgelb |
| 41 | desgl. | desgl. | N-Methylanilin | Goldgelb |
| 42 | desgl. | desgl. | 3-Sulfoanilin | Goldgelb |
| 43 | desgl. | desgl. | 3,5-Disulfoanilin | Goldgelb |
| 44 | desgl. | 2-Methoxy-5-ureidoanilin | Ammoniak | Orange |
| 45 | desgl. | desgl. | N-Methylanilin | Orange |
| 46 | desgl. | desgl. | 3-Sulfoanilin | Orange |
| 47 | desgl. | desgl. | 3,5-Disulfoanilin | Orange |
| 48 | desgl. | 3-Methylaminoacetanilid | Ammoniak | Rötlichgelb |
| 49 | desgl. | desgl. | 3-Sulfoanilin | Rötlichgelb |
| 50 | desgl. | desgl. | 4-Sulfoanilin | Rötlichgelb |
| 51 | desgl. | desgl. | 3,5-Disulfoanilid | Rötlichgelb |
| 52 | desgl. | desgl. | 5-Sulfoanthranilsäure | Rötlichgelb |
| 53 | desgl. | desgl. | N-Methylanilin | Rötlichgelb |
| 54 | desgl. | desgl. | 3-Sulfo-N-methylanilin | Rötlichgelb |
| 55 | desgl. | desgl. | 4-Sulfo-N-methylanilin | Rötlichgelb |
Wenn im Beispiel 1 12,5 Teile Trinatrium-2-(2'-acetylamino - 4' - N - methylaminophenylazo) - naphthalin-3,6,8-trisulfonat
in 150 Teilen Wasser an Stelle der 12,2 Teile Trinatrium-2-(2'-acetylamino-4'-aminophenylazo)
- naphthalin - 3,6,8 - trisulfonat benutzt werden, so wird ein Farbstoff erhalten, welcher
zwei hydrolysierbare Atome Chlor je Molekül enthält.
Er gibt auf Cellulosestoffen Ieuchtendrötlichgelbe Färbungen mit sehr guter Licht- und Waschechtheit.
Wenn im Beispiel 1 7,0 Teile Cyanursäurebromid an Stelle der 4,1 Teile Cyanursäurechlorid angewandt
werden, so wird ein ähnlicher Farbstoff erhalten, welcher zwei hydrolysierbare Atome Brom
je Molekül enthält und auf Cellulosestoffen Ieuchtendrötlichgelbe Färbungen und Drucke mit sehr guter
Licht- und Waschechtheit liefert.
Eine Lösung von 4,0 Teilen 2,4-Dichlor-6-methoxy-s-triazin in 30 Teilen Aceton wird in eine Lösung
von 12,2 Teilen Trinatrium-2-(2'-acetylamino-4'-aminophenylazo)-naphthalin-3,6,8-trisulfonat
in 120 Teilen Wasser bei dem pH 7,0 gegossen. Das Gemisch wird 3 Stunden lang bei 35 bis 400C gerührt, wobei
10 Teile 2 n-Natriumcarbonatlösung zur Aufrechterhaltung
des pH bei 7,0 zugesetzt werden. Die
60 Lösung wird auf Raumtemperatur abgekühlt, und 20 Teile Natriumchlorid werden zugesetzt. Das
Gemisch wird gerührt, um das Natriumchlorid zu lösen, und 200 Teile Äthanol werden hinzugegeben.
Das Gemisch wird 30 Minuten lang gerührt und der ausgefällte Farbstoff abfiltriert, in Aceton
geschlämmt und bei 40 bis 500C getrocknet. Die Analyse zeigt, daß der Farbstoff 1 Atom hydrolysierbares
Chlor je Molekül enthält.
Er gibt Ieuchtendrötlichgelbe Färbungen und Drucke mit sehr guter Licht- und Waschechtheit.
Zu einer Lösung von 14,8 Teilen des wie im Beispiel 2 beschrieben hergestellten Monochlortriazinylfarbstoffs
in 150 Teilen Wasser werden 40 Teile Pyridin zugesetzt. Das Gemisch wird 15 Minuten
lang bei 85° C gerührt, auf Raumtemperatur abgekühlt und in 500 Teile Aceton gegossen. Der ausgefällte
Farbstoff wird abfiltriert und bei 40 bis 50°C getrocknet. Die Analyse zeigt, daß der Farbstoff
keine hydrolysierbaren Chloratome im Molekül enthält.
Er gibt auf Cellulosestoffen rötlichgelbe Farbtöne mit sehr guter Licht- und Waschechtheit.
Zu einer Lösung von 18,3 Teilen des wie im Beispiel 3 beschrieben hergestellten Monochlortriazinylfarbstoffs
in 150 Teilen Wasser werden 40 Teile Pyridin zugesetzt. Das Gemisch wird 15 Minuten
809 517/634
lang bei 850C gerührt, auf Raumtemperatur abgekühlt
und in 600 Teile Aceton gegossen. Der ausgefällte Farbstoff wird abfiltriert und bei 40 bis
500C getrocknet. Die Analyse zeigt, daß der Farbstoff keine hydrolysierbaren Chloratome im Molekül 5
enthält.
Er gibt auf Cellulosestoffen rötlichgelbe Färbungen mit sehr guter Licht- und Waschechtheit.
Zu einer Lösung von 15,2 Teilen des wie im Beispiel 1 beschrieben hergestellten Dichlortriazinylfarbstoffs
in 150 Teilen Wasser mit einem pH 7,0 werden 12 Teile einer 40%igen Natriumbisulfitlösung
und 5,4 Teile 32%ige Natriumhydroxydlösung zugesetzt. Die Lösung wird 18 Stunden lang
bei Raumtemperatur gerührt. Die Lösung wird durch Zusatz von 5 Teilen eines Gemisches aus
1 Teil Natriumbisulfat und 16 Teilen Natriumdiäthylmetanilat
bei einem pH von 6,6 gepuffert. 15 Teile Natriumchlorid werden anschließend 150 Teilen
Äthanol zugesetzt, und der ausgefällte Farbstoff wird abfiltriert, in Aceton geschlämmt und bei
40 bis 500C getrocknet. Die Analyse zeigt, daß der
Farbstoff keine hydrolysierbaren Chloratome im Molekül enthält.
Er gibt auf Cellulosestoffen rötlichgelbe Färbungen mit sehr guter Licht- und Waschechtheit.
B e i s ρ i e 1 62
Zu einer Lösung von 12,2 Teilen Trinatrium-
2 - (2' - acetylamino - 4' - aminophenylazo) - naphthalin-3,6,8-trisulfonat
in 120 Teilen Wasser wird eine Lösung von 4,8 Teilen Tetrachlorpyrimidin in 150 Teilen Diöxan zugesetzt. Das Gemisch wird
48 Stunden lang bei 9O0C unter Rückfluß gerührt, wobei 2 n-Natriumcarbonatlösung zur Aufrechterhaltung
des pH bei 7,0 zugesetzt wird. Wenn die Reaktion beendet ist, wird das Gemisch auf
die Hälfte des ursprünglichen Volumens eingedampft, und 15 Teile Natriumchlorid werden zugegeben.
Der ausgefällte Farbstoff wird abfiltriert und bei 40 bis 50° C getrocknet.
Er gibt auf Cellulosestoffen rötlichgelbe Färbungen und Drucke mit sehr guter Licht- und Waschechtheit.
12,2 Teile Trinatrium-2-(2'-acetylamino-4'-aminophenylazo)-naphthalin-3,6,8-trisulphonat
werden in 120 Teilen Wasser gelöst, und zu der Lösung wird eine Lösung von 4,6 Teüen 5-Cyano-2,4,6-trichlorpyrimidin
in 30 Teilen Aceton zugesetzt. Das Gemisch wird 4 Stunden lang bei 50° C gerührt, wobei
9 Teile 2 n-Natriumcarbonatlösung zur Aufrechterhaltung des pH bei 7,0 zugegeben werden. Das
Gemisch wird abgekühlt, filtriert und in 1000 Teile Aceton gegossen. Der abgeschiedene Farbstoff wird
abfiltriert und bei 40 bis 500C. getrocknet. Die Analyse zeigt, daß der Farbstoff zwei hydrolysierbare
Chloratome je Molekül enthält.
Er gibt auf Cellulosestoffen rötlichgelbe Färbungen und Drucke mit sehr guter Licht- und Waschechtheit.
Wenn im Beispiel 63 eine äquivalente Menge Trichlorpyrimidin an Stelle von 5-Cyano-2,4,6-trichlorpyrimidin
zur Anwendung kommt, so wird ein Farbstoff erhalten, welcher auf Cellulosestoffen
leuchtendrötlichgelbe Färbungen und Drucke mit sehr guter Licht- und Waschechtheit gibt.
9 Teile Acrylylchlorid, gelöst in 20 Teilen Aceton, werden vorsichtig zu einer neutralen Lösung von
12,2 Teilen 2-(2'-Acetylamino-4'-aminophenylazo)-naphthalin-3,6,8-trisulfonat
in 120 Teilen Wasser bei 00C zugesetzt. Die Lösung wird sich auf Raumtemperatur
erwärmen gelassen und 20 Stunden lang gerührt, wobei 2 n-Natriumcarbonatlösung zur
Aufrechterhaltung des pH bei 7,0 zugesetzt wird. Wenn die Kondensation beendet ist, werden 20 Teile
Natriumchlorid hinzugefügt, und der ausgefällte Farbstoff wird abfiltriert, in Aceton geschlämmt
und bei 40 bis 50° C getrocknet.
Er gibt auf Cellulosestoffen rötlichgelbe Färbungen mit sehr guter Licht- und Waschechtheit.
Wenn im Beispiel 65 13 Teile a-Chloracrylylchlorid an Stelle des Acrylylchlorids benutzt werden, so
wird ein Farbstoff erhalten, welcher auf Cellulosestoffen rötlichgelbe Farbtöne mit sehr guter Licht-
und Waschechtheit gibt.
Wenn im Beispiel 65 14 Teile a-Chloracetylchlorid
an Stelle des Acrylylchlorids zur Anwendung kommen, so wird ein Farbstoff erhalten, der auf Cellulosestoffen
rötlichgelbe Farbtöne mit sehr guter Licht- und Waschechtheit gibt.
Claims (4)
1. Verfahren zur Herstellung von faserreaktiven Monoazofarbstoffe^ dadurch gekennzeichnet,
daß man einen Aminoazofarbstoff der Formel I
ν ώ
I
XVi
A-N =
NH
(D
N-X
worin A ein trisulfonierter Naphthylrest ist, in dem eine der Sulfogruppen in o-Stellung zur
Azobindung steht, Y ein Chlor- oder Wasserstoffatom oder eine Alkoxy- oder Alkylgruppe mit
1 bis 4 Kohlenstoffatomen, X eine aliphatische Acylgruppe mit bis zu 5 Kohlenstoffatomen
und R und R1 unabhängig ein Wasserstoffatom oder eine Alkylgruppe mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen
bedeuten, mit dem Säurehalogenid oder Anhydrid einer Säure, welche eine mit der Faser
unter Bildung einer kovalenten Bindung reaktionsfähige Gruppe enthält, unter Bildung eines
Farbstoffs der Formel II
A-N = N
N-Z
N-X
(ID
worin A, X, Y, R und Ri die obigen Bedeutungen
haben und Z ein eine reaktionsfähige Gruppe enthaltender Acylrest ist, umsetzt.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß man zur Acylierung heterocyclische
Verbindungen verwendet, die mindestens 2 Stickstoffatome in den heterocyclischen
Ringen enthalten und 2 oder mehr Halogenatome in den o-Stellungen zu den Stickstoffatomen
enthalten.
3. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß man als heterocyclische Verbindungen
Cyanursäurechlorid, Cyanursäurebromid, 2,4,6-Trichlor- oder Tribrompyrimidin oder
deren primäre Kondensationsprodukte mit Ammoniak, einem organischen Mercaptan, einer
Hydroxyverbindung oder einem organischen primären oder sekundären Amin verwendet.
4. Verfahren zur Herstellung von faserreak-
tiven Monoazofarbstoffen der nach Anspruch 3 erhältlichen Art, bei denen der Acylrest Z sich
von den im Anspruch 3 genannten primären Kondensationsprodukten ableitet, in Abänderung
des Verfahrens nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß man die Aminomonoazofarbstoffe
zunächst mit Cyanursäurechlorid, Cyanursäurebromid, 2,4,6-Trichlorpyrimidin oder
2,4,6-Tribrompyrimidin umsetzt und das erhaltene Produkt dann mit Ammoniak, einem organischen
Mercaptan, einer Hydroxyverbindung oder einem organischen primären oder sekundären Amin
behandelt.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Auslegeschriften Nr. 1079 757,1089 095;
französische Patentschriften Nr. 1181996,1184700, 1221621, 1225 281.
Bei der Bekanntmachung der Anmeldung sind vier Färbetafeln mit Erläuterungen ausgelegt worden.
809 517/634 2.68 © Bundesdruckerei Berlin
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|---|---|---|---|
| GB10842/61A GB970475A (en) | 1961-03-24 | 1961-03-24 | New reactive monoazo dyestuffs |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1262477B true DE1262477B (de) | 1968-03-07 |
Family
ID=9975333
Family Applications (1)
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|---|---|---|---|
| DEJ21327A Pending DE1262477B (de) | 1961-03-24 | 1962-02-21 | Verfahren zur Herstellung von faserreaktiven Monoazofarbstoffen |
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| CH419384A (de) | 1966-08-31 |
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