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DE2436079A1 - Verfahren und vorrichtung zum brennen von pulvrigem oder koernigem material - Google Patents

Verfahren und vorrichtung zum brennen von pulvrigem oder koernigem material

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Publication number
DE2436079A1
DE2436079A1 DE2436079A DE2436079A DE2436079A1 DE 2436079 A1 DE2436079 A1 DE 2436079A1 DE 2436079 A DE2436079 A DE 2436079A DE 2436079 A DE2436079 A DE 2436079A DE 2436079 A1 DE2436079 A1 DE 2436079A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
preheater
rotary kiln
cooling air
air
furnace
Prior art date
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Withdrawn
Application number
DE2436079A
Other languages
English (en)
Inventor
Dan Sigurd Hansen
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
FLSmidth and Co AS
Original Assignee
FLSmidth and Co AS
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by FLSmidth and Co AS filed Critical FLSmidth and Co AS
Publication of DE2436079A1 publication Critical patent/DE2436079A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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    • F27BFURNACES, KILNS, OVENS OR RETORTS IN GENERAL; OPEN SINTERING OR LIKE APPARATUS
    • F27B7/00Rotary-drum furnaces, i.e. horizontal or slightly inclined
    • F27B7/20Details, accessories or equipment specially adapted for rotary-drum furnaces
    • F27B7/38Arrangements of cooling devices
    • F27B7/40Planetary coolers
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F27FURNACES; KILNS; OVENS; RETORTS
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    • F27B7/20Details, accessories or equipment specially adapted for rotary-drum furnaces
    • F27B7/2016Arrangements of preheating devices for the charge
    • F27B7/2041Arrangements of preheating devices for the charge consisting of at least two strings of cyclones with two different admissions of raw material
    • F27B7/205Arrangements of preheating devices for the charge consisting of at least two strings of cyclones with two different admissions of raw material with precalcining means on the string supplied with exhaust gases from the cooler
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F27FURNACES; KILNS; OVENS; RETORTS
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    • F27B2007/022Rotary-drum furnaces, i.e. horizontal or slightly inclined of multiple-chamber or multiple-drum type the drum having a non-uniform section along its length

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  • Curing Cements, Concrete, And Artificial Stone (AREA)
  • Crucibles And Fluidized-Bed Furnaces (AREA)

Description

Dr. ir.·'.. Λ. v-:, ···.,
;■ f. Lv-.'.'er j.) Η-in '· ..:,;
FoLo omidth & Co0 A/o
Vigerslev Alle 77
DK.-25OO Kopenhagen Valby
Dänemark
Verfahren und Vorrichtung zum Brennen von pulveri-en oder Körnigem Material ,
Prioritäten: 31 ο Juli 1973 + ?.?., Februar 1974, Grossbritannien, Nr0 36377/73
Die Erfindung bezieht sich ; uf aus Brennen von pulverigem oder Körnigem Material, Insbesondere auf des Brennen von . Zomentrohnuiterial zu Zementklinker, in einer Anlage, welche einen °ubpensionsvorex'hitaer und einen Drehofen nit einem daran in integraler \iei scj montierten Kühlci· in der Form eines l'larie uenlcühljrs für dfis Kühl ei. des £ebrai±nten yia_ terials mit--eis Luft, welche nnötiuliessend für die Verbrennung und "V or erwärmung in der Anlage verwendet wird, umf as if: t o
Eine groase Zahl von Anlagen für daa brennen oder din;;ern von ilraen, Kalkstein, und ^ementrohm; :-;.jrialien sind in den letzten Jahren eintwiclcel fc v/orden und sind von wohlbekannter ΐ.onstruktion. HVui'i.1 besiehe dor uuspc-;nsionsvorerhitzer aus einer AnzaVil von Zyklon on, durch welche das Ronmaterinl nacheinander vom Einlr-.^s bis zum iluslass des Vorerhitzers durchgeleitet wird, während Vfarme mit den Abgasen r-.us dem Drehofen aucget;:uscnt v/ii'd, welche Goee in
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entgegengesetzter Richtung durch den Vorerhitzer zu einem Staubabscheider (beispielsweise einem elektrostatischen otaubabscneider) hindurch;;ehen0
"Der Kühler, welcher einen integralen Teil des Drehofens bildet und somit sich mit dem Ofen dreht, umfasst üblicherweise eine Arjzanl von ι ühlerronren, welche in Planetenart um den Ofen herum angeordnet sind. Das in dem Drehofen gebrannte Material wi-.-ci. durch Rutschen in die Fühlerrohre geleitet, worin es mittels atmosphärischer Luft gekühlt wird, welche durch die KIi Ll or rohre im Gegenstrom zu dem heissen Material hindurchgezogen wirdο
des Wärmeaustausches in dem Planetenkühler zwischen atmosphärischer Luft und heissem Klinker wird die Luft auf eine ziemlich hohe Temperatur (von 800 bis 900 ) gebracht, sodass die erhitzte Kühlluft einen hohen Wärmeinhalc erlangt, welcher wiederzugewinnen wichtig ist» Dies erfolgt durch Verwendung der erhitzten Kühlluft in dem Vorerhitzungs- und uem Brennverfahren, v/odurch die Gesamtwärmewirtschaft der Anlage verbessert wirdο
Jedoch ist es nicht immer möglich,die Menge an zum Kühlen des gebrannten Ma.erials auf eine annehmbare Temperatur für seine Behnjadlung nach der Entleerung aus dem Kühler "benötigter Kühlluft mit der Menge an benötigter Verbrennungsluft für das in dem Drehofen durchzuführende Brennverfahren in Übereinstimmung zu bringen0
In Anlagen mit stationären Kühlern, z.B. Rostkühlern, ist es bekannt, einen Teil der erhitzten Kühlluft in dem Vorerhitzer für das Wiedergewinnen eines Teils der Wärme su verwenden» Jedoch in mit einem Drehofen verbundenen Planeten-Kühlern ist es eine komplizierte Angelegenheit, einen Teil der kühlluft abzuzweigen und immer noch ausreichendes Kühlen des heissen Katerials sicherzustellen. Es ist ein Ziel der Erfindung,eine Anlage, um eine solche Methode durchführen zu können, zu s.ehaffen0
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In einem Verfahren zum Brennen von pulverigem oder körnigem Material gemäss der Erfindung wird erhitzte Kühlluft aus dem Kühler in den Drehofen hinein geleitet, wird dann in zwei Ströme aufgeteilt und an beiden Enden des Ofens herausgeleitet, wobei der eine Strom der erhitzten Kühlluft als Verbrennungsluft in dem Drehofen und dann als Abgas verwendet wird, indem er aus dem einen Ende des Ofens in den Vorerhitzer geleitet wird, während der andere Strom erhitzter Kühlluft aus dem anderen Ende des Ofens herausgezogen und gleichfalls zu dem Vorerhitzer geleitet wirdo
Durch Aufteilen der erhitzten Kühlluft auf diese V/eise, wodurch der eigentliche Ofen als Verteiler dient, wird es möglich, ausreichende Mengen an Kühlluft zum Kühlen des heissen Produkts in dem Planetenkühler ohne Beeinträchtigung der Menge an Verbrennungsluft, welche in dem Ofen bei dem Brennverfahren verwendet wird, zu benutzen... Die für die Verbrennung benutzte Menge ist ziemlich konstant und ist üblicherweise unabhängig von der Menge an in dem Planetenkühler benötigter Kühlluft« Bei dem bekannten Brennverfahren musste mehr oder weniger ein Kompromiss angenommen werden, nämlich entweder die Mengen an Kühlluft gemäss den Erfordernissen hinsichtlich der Verbrennungsluft festzulegen und somit sich mit weniger Kühlung des heissen Produkts zufrieden zu geben, oder den heissen Klinker in ausreichender Weise zu Kühlen und sich damit abzufinden, dass zuviel Verbrennungsluft durch den Ofen geleitet wird,,
Bei Brennverfahren, wobei nur ein Teil des Brennens in dem Drehofen durchgeführt wird, ist es insbesondere notwendig, die Mengen an Verbrennungsluft einzustellen, um das Brennen in der wirtschaftlichsten Weise auszuführen. So kann das Material teilweise mittels des in den üuspensionsvorerhitzer eingeführten Brennstoffs, oder eines Teiles davon, gebrannt werden« Besonders wenn Zementrohmaterial zu Zementklinker gebrannt wird, kann es vorteilhaft sein, das Verfahren aufzuteilen, sodass eine Vorerhitzung und min-
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destens Teilkalzinierung des Materials in dem Suspensionsvorerhitzer bewirkt wird, während das Sinterverfahren in dem Drehofen durchgeführt wird. Die Menge an bei dem Brennverfahren in dem eigentlichen Drehofen benötigter Verbrenmmgs luft ist in diesem Fall beschränkt und liegt unterhalb der Menge an erhitzter Kühlluft, welche sich aus dem Wärmeaustauschverfahren in dem Planetenkühler ergibt. Der Überschuss an erhitzter Kühlluft wird somit zusammen mit dem Brennstoff vorteilhafterweise zur Yorerhitzung und Kalzinierung in dem ^uspensionsvorerhitzer verwendete
Die Erfindung schliesst auch eine Drehofenanlage für das Brennen von pulverigem oder körnigem Material ein, wobei die Anlage einen Suspensionsvorerhitzer und einen Drehofen mit einem integral montierten Planetenkühler umfasst, worin beide Enden des Drehofens mit Leitungen versehen sind, die mit dem ^uspensionsvorerhitzer in Verbindung stehen und beidi Abgas aus der Verbrennung oder dem Brennen im Ofen und einen Teil der Kühlluft führen, welche Luft auf dem Durchgang durch den Kühler zu dem Vorerhitzer erhitzt worden ist, wobei der Vorerhitzer eine Materialentleerungsleitung besitzt, welche mit dem einen Ende des Drehofens für die Beschickung des Ofens mit dem Material in Verbindung steht, welches durch die erhitzte Kühlluft und das Abgas in dem Vorerhitzer vorerhitzt wurdeo Bei dieser Konstruktion wird die erhitzte Kühlluft in zwei Ströme aufgeteilt, einer für die Verbrennung innerhalb des Drehofens und einen anderen, welcher aus dem Ofen, ohne an dem Brennverfahren innerhalb des Ofens teilzunehmen, entleert wirdo Dies ermöglicht, dass die Verbrennungsluft genau in Anpassung an das Brennverfahren ohne Beeinträchtigung des Kühlverfahrens in dem Planetenkühler eingestellt werden kann. Eine korrekte Aufteilung der erhitzten Kühlluft kann somit durch ausserhalb des Ofens angebrachte Mittel, z.Bo durch geeignetes Dimensionieren der Leitungen und des Absaugers bzwe der Absauger, bewirkt werden0
Mit der Verwendung eines Planetenkühlers auf diese Weise
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wird alle erhitzte Kühlluft in dem Drehofen und dem Suspensionsvorerhitzer benutzt, um den Wärmeinhalt der luft und der Abgase soweit wie möglich wiederzugewinneno Ferner sind in einer erfindungsgemässen Anlage'Staubprobleme in dem Zusammenhang mit der verbrachten Kühlluft aus dem Kühler beseitigt, weil die gesamte Luft in der Anlage verwendet wird ο Dies steht im Gegensatz zur Praxis in einer Anlage mit einem separaten Kühler, worin ein Teil der erhitzten Kühlluft mit einem geringen Wärmeinhalt normalerweise als Abluft abgegeben wird, was zu erheblichen Staubproblemen und kostspieligen Anlagen für die Luftreinigung Veranlassung gibt ο Vorzugsweise schliesst der Suspensionsvorerhitzer Mittel zum Liefern von zusätzlichem Brennstoff zu einer Steigleitung oder einer stationären Brennkammer, welche einen Teil des ^uspensionsvorerhitzers bildet, zusammen mit einem Teil der erhitzten den Ofen verlassenden Kühlluft ein, sodass ein partielles Brennen des Materials durchgeführt werden kanno
Die Mittel zum Liefern von zusätzlichem Brennstoff zu dem Vorerhitzer können aus einer Leitung bestehen, angeschlossen an das Steigrohr, welches zu einem Zyklon des Suspensionsvorerhitzers führt und die Leitung für den Teil der erhitzten Kühlluft bildet, welche nicht bei dem in dem Ofen bewirkten Brennen teilnimmt, sondern welche aus demjenigen Ende des Ofens abgegeben wird, wo die Kühlerrohre mit thren Einlassen für das heisse Material angeschlossen sind. Die Brennstoffzuleitungen sind vorzugsweise an die Steigleitung zusammen mit der Materialentleerungsleitung angeschlossen, welche vorerhitztes Rohmaterial in die Steigleitung hinein entleert, um gründliche Vermischung von Material und Brennstoff in der Suspension zu erhalten, sodass Kalzinieren in der Steigleitung durchgeführt werden kann,bevor die Mischung durch einen Separator des ^uspensionsvorerhitzers abgeschieden wird. Die Materialentleerung des Separators erfolgt durch eine Speiseleitung, angeschlossen an dem Materialeinlassende des Drehofens.
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Die Leitungen für Abgas und erhitzte Kühlluft aus dem Ofen können an ihren Enlässen zu dem Yorerhitzer vereinigt sein, um so beide Ströme für Wärmeaustausch durch den Vorerhitzer zu verwenden,, Durch Verbinden beider Enden des Drehofens mit dem Suspensionsvorerhitzer der Anlage werden die komplizierten Installationen für das Reinigen der Luft mnd der Verbrennungsgase unnötige Die gesamte überschüssige Menge an erhitzter Kühlluft kann in einfacher Weise zu dem Suspensionsvorerhitzer geleitet werden« Die eigentliche Aufteilung der Mengen von Verbrennungsgas und überschüssiger erhitzter Kühlluft kann durch Wählen angemessener Querschnitte für die Rutschen undyoder die Auslassöffnungen in den Enden des Drehofens vorgesehen sein0
Die Anlage kann eine Umleitung für das Entleeren eines kleineren Teils des Abgases aus der Abgasleitung haben.
Eine .derartige Umleitung kann mittels einer Zweigleitung aus der Abgasleitung in der Nähe des Anschlusses zu dem Öfengasauslass angeordnet sein, um so stetig über einen Teil der verflüchtigten Alkalien aus dem Rohmaterial disponieren zu können, um dadurch die Zirkulation dieser Bestandteile in der Anlage auf einen angemessenen niedrigen Grad zu halten„
Bei einer Abwandlung der Erfindung kann der Suspensions— vorerhitzer separate Hälften haben, von welchen eine an die Abgasleitung und die andere an die Leitung für die erhitzte Kühlluft angeschlossen ist«,
Zwei Beispiele erfindungsgemässer Anlagen werden noch unter Bezugnahme auf die Zeichnungen beschrieben, welche darstellen:
Figo 1 einen schematischen seitlichen Aufriss einer ersten Anlage;
Figo 2 einen schematischen seitlichen Aufriss einer zweiten Anlage ο
In ^igo 1 wird ein Drehofen 1, montiert auf Rollenlagern 2,
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gezeigt, abgestützt auf Fundamenten 3 und 4<> Der Drehofen 1 hat einen integral mit ihm montierten Planetenkühler, welcher eine Reihe von Kühlerrohren 5 umfasst, welche mit dem Drehofen über Rutschen 6 in Verbindung stehen,. Die -k'nt— leerungsenden der Kühlerrohre sind von einem gemeinsamen Gehäuse 7 umgeben, welches stationär ist und eine Bodenentleerung 8 für das gekühlte Material besitzt0
Der Drehofen hat eine Brennereinrichtung 9 an einem Ende und an dem anderen Ende einen Entleerungsport 10 (für die Verbrennungsgase), welche über Leitung 11 mit einem Suspensionsvorerhitzter Verbunden ist, welcher drei Wärmeaus— tauschzyklone 12, 13 und 14 und zwei Abscheiderzyklone 15 und 16 unfasst. Der Zyklon 16 hat einen Gasauslass 17 mit einem Absauger 18, welcher zu der Entstaubungseinrichtung führte welche beispielsweise ein elektrostatischer Abscheider sein kanne Der Suspensionsvorerhitzer hat einen Einlass 19 zum Einspeisen von Rohmaterial zur Anlage und eine Materialauslassleitung 20, angeschlossen an eine Leitung 21, welche einen Verbindungsdurchlass aus dem Brennerende 22 des Drehofens zu dem Abscheiderzyklon 15 bildete Die Leitung 21 hat ein Brennstoffeinlassrohr 23.
Der Abscheiderzyklon 15 ist mit einer Materialentleerungsleitung 24- versehen, welche mit dem Materialeinlassende 10 des Drehofens 1 in Verbindung steht ο Leitung 11 hat eine Umleitung 25 ο
Das Rohmaterial, im Beispiel Zementrohmaterial, wird in die Anlage durch Einlass 19 eingespeist und geht durch den Suspensionsvorerhitzer in wohlbekannter Weise in einem Wärmeaustauschverfahren mit den heissen Gasen aus dem Drehofen,, Das vorerhitzte Rohmaterial wird in Leitung 21 aus dem Zyöon 12 durch Leitung 20 entleerte Eine geeignete Menge an Brennstoff wird durch Leitung 23 zugeführt und Brennstoff KxxstxÄÄXKk und vaerhitztes Rohmaterial werden als eine Mischung aufwärts in der Leitung 21 durch'erhitzte Luft aus dem Ofenauslass 22 getragen«, Während ihres Durch-
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gangs durch die Leitung nehmen das vorerhitzte Rohmaterial, der Brennstoff und Sauerstoff der erhitzten Luft teil in einem annähernd isothermischen Verfahren, worin Rohmaterial wenigstens teilweise kalziniert wird« Die Mischung wird in dem Abscheiderzyklon 15 abgetrennt und durch die Speiseleitung 24 in den Ofen entleerte Ein schliesslich.es Brennen oder Sintern wird während des Durchgangs des Materials durch den Ofen mittels der Wärme, erzeugt durch den Brennstoff aus der Brennereinrichtung 9, bewirkte Das heisse Produkt wird aus dem Ofen durch die Rutschen 6 entleert, welche mit den Planetenkühlerrohren 5 in Verbindung stehen.
Das Produkt geht durch die Kühlerrohre im Gegenstrom zu kalter atmosphärischer Luft aus dem Gehäuse 7 in die Rohrev Das gekühlte Produkt sammelt sich auf dem Boden des Gehäuses 7 und wird durch Auslass 8 entleerte
Die kühlende atmosphärische Luft, welche durch die Kühlerrohre gezogen und in dem darin bewirkten Wärmeaustauschverfahren vorerhitzt wurde, wird in den Drehofen! durch die Rutschen 6 geleitete Innerhalb des Drehofens wird die erhitzte Kühlluft in zwei Ströme aufgeteilt, wie durch die Pfeile angegeben, von welchen ein Strom aufwärts durch den Ofen als Verbrennungsluft für den Brennstoff geht, welcher durch die Brennereinrichtung 9 geliefert wird, während der andere Strom erhitzter Kühlluft unmittelbar aus dem Brennerende des Ofens in die Leitung 21 geht0 Luft wird durch die Anlage vermittels des Absauggebläses 18 gezogen,und die eigentliche Aufteilung der zwei Ströme wird durch sorgfältige Wahl und Konstruktion der Querschnitte der verschiedenen Durchlässe und Leitungen uswo erhaltene
In dem Beispiel ist der Drehofen abgestumpft gezeigt und verjüngt sich dem Materialeinlassende zu, um den Gasdurchgang zu regeln« Diese Form eines Drehofens ermöglicht die Verwendung von einem ansteigenden Planetenkühler, etwas geneigt angeordnet, sodass Material von dem Einlass zu dem Auslass unter Schwerkraftwirkung gefördert wirdo
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Durch Entfernen eines Teils der erhitzten Kühlluft aus dem Drehofen wird nur die Menge an Kühlluft, notwendig für die Verbrennung, durch den Ofen geleitet, sodass die Dimension des Drehofens verringert werden kann und sonst entstehende Staubprobleme, wenn grosse Mengen an Luft oder Gas durch den Drehofen durchgeleitet werden müssen, im wesentlichen verringert sindo
Ferner kann die vorerhitzte Kühlluft, wenn sie aus dem Brenner ende des Ofens herausgegangen ist, zu dem ■Vorerhitzer durch einfache Mittel geleite* und die Wärme der Kühlluft somit in dem Kalzinierungsverfahren in der Steigleitung 21 verwendet werden, worin die erwärmte Kühlluft als Verbrennungsluft diente
Der Abgaskanal aus dem Drehofen ist mit einer Umleitung 25 zum Umleiten geringerer Mengen des Gases versehen, um so die Gehalte an Alkalien in dem Endprodukt und in den Gasen zu regeln, so dass die Bildung von Ablagerungen auf den Wänden der Leitungen und der Zyklonen soweit wie möglich vermieden wird0
Figur 2 zeigt einen üblichen Drehofen 31, montiert auf Rollenlagern 32 und abgestützt durch Fundamente 33 und 34° Der Drehofen 31 hat in dergleichen Weise wie der im ersten Beispiel erläuterte Ofen einen integralen damit montierten Planetenkühler, welcher eine Anzahl von Kühlerrohren 35 umfasst, die in Verbindung mit dem Drehofen 31 über Rutschen 36 stehen,, Die Entleerungsenden der Kühlerrohre erstrecken sich zum oberen Ende des Drehofens 31 hin, um einen aufsteigenden Planetenkühler zu bilden.und sind von einem gemeinsamen Gehäuse 37 umgeben, welches stationär ist und eine Bodenentleerung 38 für das gekühlte Material besitzt0
Der Drehofen 31 hat auch eine Brennereinrichtung 39 an seinem unteren Ende und an dem anderen Ende eine Entleerungsöffnung 40 für die Entfernung der Verbrennungsgase in eine übliche Rauchgaskammer 41, getragen auf einem Fundament 42«. Der Rauchgasauslass aus der Rauchgaskammer 41 ist über eine
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Leitung 43 art eine Hälfte ein.es Suspensionsvorerhitzers 44 angeschlossen, welcher aus vier Abscheiderzyklonen zusammengesetzt iste Der Vorerhitzen 44 hat ein Rauchgasgebläse 45 und eine Rauchgasentleerung 46* Ferner besitzt #r einen Einlass 47 für kaltes feinkörniges Material und einen Auslass 48 für das vorerhitzte Material»
Das untere Ende des Drehofens 31 hat eine Verteilerkammer 49 für vorerhitzte Kühlluftf welche Kammer über eine leitung 50 mit einer stationären Brennkammer 51 in Verbindung steht, welche zu der anderen Hälfte des Suspensionsvorer— hitzers 52 gehört und auch aus vier Abscheiderzyklonen zusammengesetzt ist und ein Rauchgasgebläse 53 und eine Rauchgasentleerung 54 besitzt» Ber Suspensionsvorerhitzer
52 hat auch einen Materialeinlass 55 und -auslass 56, durch welchen Material aus beiden Vorerhitzereinheiten 44 und 52 nach dem Durchgang durch die stationäre Brennkammer 5t zu dem oberen Ende des Drehofens 31 entleert wird»
Die Anlage dieses Beispiels arbeitet in der gleichen Weise wie die Anlage gemäss Fig. 1» Me Kühlluft, welche für das Kühlen des heissen Produkts verwendet werden soll, geht durch das Gehäuse 37 in die Kühlerrohre, worin sie während des Wärmeaustausches mit dem heissen Produkt vorerhitzt wird» Die vorerhitzte Kühlluft geht in den Drehofen, worin sie in zwei Ströme vorerhitzter Kühlluft aufgeteilt wird, von welchen der eine als Verbrennungsluft in dem Drehofen benutzt und der andere als Verbrennungsluft in der stationären Brennkammer verwendet wird»
Der Strom vorerhitzter Kühlluft wird mittels der Gebläse
53 und 45, sobald er durch die Rutschen 36 hindurchgegangen ist, in einer solchen Weise aufgeteilt, dass das Gebläse 53 einen Teil der erhitzten Kühlluft aus dem unteren Ende des Drehofens und durch die stationäre Brennkammer hindurch— zeiht, während das Gebläse 45 den Rest der erhtizten Kühlluft aufwärts durch den Drehofen und aus dessen oberen Sude herauszieht„
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Die Regelung des Verhältnisses zwischen den zwei Strömen vorerhitzter Kühlluft kann durch jedes übliche und "bekannte Mittel in Verbindung mit den Gebläsen 53 und 45 bewerkstelligt werderio
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Claims (1)

  1. Patentansprüche
    1 ο Verfahren zum Brennen von pulverigem oder körnigem Material in einer Anlage, umfassend einen Suspensionsvorerhitzer und einen Drehofen mit einem integral daran montierten Planetenkühler zum Kühlen des gebrannten Materials mittels Luft, welche anschliessend für die Verbrennung und Vorerhitzung in der Anlage verwendet wird, dadurch g e kennzeichnet, dass die erhitzte Kühlluft aus dem Kühler in den Drehofen geleitet, in zwei Ströme aufgeteilt und dann aus beiden Enden des °fens heraus geleitet wird, wobei der eine Strom der erhitzten Kühlluft als Verbrennungsluft in dem Drehofen und dann als Abgas verwendet wird, indem er aus dem einen Ende des Ofens in den Vorerhitzer geleitet wird, während der andere Strom erhitzter Kühlluft aus dem anderen Ende des Ofens herausgezogen und gleichfalls zu dem Vorerhitzer geleitet wird·
    2c Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass ein partielles Brennen des Materials in dem Vorerhitzer ausgeführt wird, bevor es in den Drehofen eingespeist wirde
    3ο Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass das partielle Brennen in einer Steigleitung oder stationären Brennkammer ausgeführt wird, welche einen Teil des Vorerhitzers bildet, während der andere Luftstrom in die Brennkammer eingespeist wird, um als Verbrennungsluft für in die Brennkammer eingespeisten Brennstoff zu dienenp
    4ο Verfahren nach Anspruch 1 gek ennzeichnet im wesentlichen wie in den Beispielen unter Bezugnahme auf die Zeichnungen beschriebene
    5 ο Drehofenanlage zum Brennen von pulverigem oder körnigem
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    Material, umfassend einen ^uspensionsvorerhitzer und einen Drehofen mit einem integral daran montierten Planetenkühler, dadurch gekennzeichnet , dass beide Enden des Drehofens mit Leitungen versehen sind, die mit dem Suspensionsvorerhitzer in Verbindung stehe^und beide das Abgas aus der Verbrennung oder dem Brennen im Ofen und einen Teil der Kühlluft führen, welche luft auf dem Durchgang durch den Kühler zu dem Vorerhitzer erhitzt worden ist, wobei der Vorerhitzer eine Materialentleerungsleitung besitzt, welche mit dem einen Ende des Drehofens für die Beschickung des Ofens mit dem Material in Verbindung steht, welches durch die erhitzte Kühlluft und das Abgas in dem Vorerhitzer vorerhitzt wurde.
    60 Drehofenanlage nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Suspensionsvorerhitzer Mittel für die Zuleitung von zusätzlichem Brennstoff zu einer Steigleitung oder einer stationären Brennkammer, welche einen Teil des Suspensionsvorerhitzers bilden, zusammen mit einem Teil der erhitzten Kühlluft, welche den Ofen verlässt)einschliesst, sodass ein partielles Brennen des Materials durchgeführt werden kann»
    7 ο Drehofenanlage nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet , dass die leitungen für Abgas und erhitzte Kühlluft aus dem Ofen an ihren Einlassen zu dem Vorerhitzer vemnigt sind, um beide Ströme für den Wärmeaustausch durch den Vorerhitzer zu verwenden«,
    8β Drehofenanlage nach Anspruch 5 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Abgasleitung eine Umleitung für das Abgeben eines Teils des Abgases besitzt, um Ablagerungen auf den Leitungen infolge übermässigen Alkaligehaltes der Abgase zu verhindern»
    9 ο Drehofenanlage nach Anspruch 5 oder 6, dadurch g e -
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    kennzeichnet , dass der Vorerhitzer zwei separate Hälften besitzt, wobei die Leitung für das Abgas aus dem Ofen an eine Hälfte und die Leitung für erhitzte Kühlluft an die andere Hälfte angeschlossen ist«,
    10i» Drehofenanlage gemäss Anspruch 5 gekennzeichnet im wesentlichen wie unter Bezugnahme auf die Beispiele und die Zeichnungen beschriebene
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    Leerseite
DE2436079A 1973-07-31 1974-07-26 Verfahren und vorrichtung zum brennen von pulvrigem oder koernigem material Withdrawn DE2436079A1 (de)

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