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DE2434270A1 - Vorrichtung zum sterilisieren eines aerztlichen instrumentes - Google Patents

Vorrichtung zum sterilisieren eines aerztlichen instrumentes

Info

Publication number
DE2434270A1
DE2434270A1 DE2434270A DE2434270A DE2434270A1 DE 2434270 A1 DE2434270 A1 DE 2434270A1 DE 2434270 A DE2434270 A DE 2434270A DE 2434270 A DE2434270 A DE 2434270A DE 2434270 A1 DE2434270 A1 DE 2434270A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
chamber
instrument
sterilizing gas
sterilizing
sterilization
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE2434270A
Other languages
English (en)
Inventor
John Dr Elliott
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DE2434270A priority Critical patent/DE2434270A1/de
Publication of DE2434270A1 publication Critical patent/DE2434270A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61LMETHODS OR APPARATUS FOR STERILISING MATERIALS OR OBJECTS IN GENERAL; DISINFECTION, STERILISATION OR DEODORISATION OF AIR; CHEMICAL ASPECTS OF BANDAGES, DRESSINGS, ABSORBENT PADS OR SURGICAL ARTICLES; MATERIALS FOR BANDAGES, DRESSINGS, ABSORBENT PADS OR SURGICAL ARTICLES
    • A61L2/00Methods or apparatus for disinfecting or sterilising materials or objects other than foodstuffs or contact lenses; Accessories therefor
    • A61L2/16Methods or apparatus for disinfecting or sterilising materials or objects other than foodstuffs or contact lenses; Accessories therefor using chemical substances
    • A61L2/20Gaseous substances, e.g. vapours
    • A61L2/206Ethylene oxide

Landscapes

  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • General Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Epidemiology (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Animal Behavior & Ethology (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Public Health (AREA)
  • Veterinary Medicine (AREA)
  • Apparatus For Disinfection Or Sterilisation (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum SterilZisieren eines ärztlichen Instrumentes Die Erfindung bezieht sich aul eine Vorrichtung zum Sterilisieren ärztlicher Instrumente, beispielsweise von Nadeln an Injektionsspritzen.
  • Nadeln, die an Spritzen zum injizieren von Medikamten an mensch oder Tier wie auch zum Durchführen von Untersuchungen und Experimenten benutzt werden, müssen normalerweise vor jeder Benutzung sterilisiert werden. Für Einmalgebrauch vorgesehene, nach Gebrauch wegzuwerfende Injektionsspritzen mit angebrachten Nadeln, die bereits nach dem Zusammensetzen sterilisiert und in einem flexiblen Beutel dicht verpackt wurden, sind für viele Anwendungsfälle geeignet. Für viele Fälle ist jedoch die benötigte Injektionsspritze zu teuer, um praktisch nur einmal benutzt zu werden. Auch andere ähnliche ärztliche Instrumente benötigen eine Sterilisierung vor jedem Gebrauch.
  • Eines der am stärksten wirksamen Sterilisationsgase ist Äthylenoxyd, das benutzt werden kann, um Gegenstände zu sterilisieren, indem man sie in einer geeigneten Kammer der Wirkung dieses Gases unterzieht. Aus US-PS ).47).886 ist eine Sterilisiervorrichtung mi-s einer Kammer zur Aulnahme von Kontaktlinsen bekannt, die dazu ausgebildet ist, mit Äthylenogyd gefüllfzu werden. Jedoch ist das Sterilisieren in solchen Vorrichtungen langsam und wenig wirksam, und die Vorrichtungen selbst sind teuer in Aufbau und .arttmg.
  • Dem gegenüber liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, eine einfache, schnell bedienbare handliche Vorrichtung zum Sterilisieren eines ärztlichen Instrumentes unmittelbar vor der Benutzung zu schaffen.
  • Diese Aufgabe wird gemäß der Erfindung durch eine Vorrichtung gelöst, die sich dadurch kennzeichnet, daß das Vorrichtungsgehäuse eine Sterilisierkammer zum Einführen des zu sterilisierenden Instruments enthält und zum Abdichten mit dem eingeführten Instrument ausgebildet ist,und daß betätigbare Einrichtungen zum Zuführen von Sterilisiergas unter Druck in die Sterilisierkainnior vorgesehen sind .Auf diese Weise kann das jeweilige ärztliche Instrument unmittelbar vor der Benutzung in die Sterilisierkammer der Vorrichtung eingeführt und dort sterilisiert werden Die Vorrichtung ist besonders einfach1 leicht zu bedienen und handlich, vor allem ist sie in ihrem Aufbau billig und einfach und leicht zu warten.
  • In einer bevorzugten Ausführungsform weist die Vorrichtung zum Sterilisieren eines ärztlichen Instruments ein Gehäuse mit einer inneren Kammer zur Aufnahme des Instruments auf die mit dem eingeführten Instrument abzudichten ist und eine äußere Kammer, die die innere Kammer umgibt und zur Aufnahme einer Menge von Sterilisiergas mit einem Druck oberhalb des atmosphärischen Druckes sowie einem betätigbaren Ventil zum Zuführen von Gas von der äußeren Kammer zur inneren Kammer, um das Instrument zu sterilisieren. Zur Benutzung der Vorrichtung wird die äußere Kammer, die über ein von Hand zu betätigendes Ventil mit der inneren, das Instrument aufnehmenden Kammer, in Verbindung steht, mit Äthylenoxyd oder anderem geeignetem Sterilisiergas unter Druck gefüllt. Nachdem die Nadel oder das sonstige Instrument in die Sterilisierkammer eingeführt und diese abgedichtet ist, wird das Ventil zwischen den beiden Kammern geöffnet, so dai3 das Äthylenoxyd unter Druck in die die Nadel oder das sonstige Instrument aufnehmende Kammer strömt und die Nadel bzw. das sonstige Instrument umgibt und sterilisiert. Nach einem kurzen Zeitabschnitt ist die Sterilisation geschehen und die Nadel oder das sonstige Instrument kann abgezogen werden, um den Sterilisationsvorgang mit einer anderen Spritze oder sonstigen Instrument vorzunehmen. Wenn nötig, kann der äußeren Kammer über ein geeignetes Ventil von Zeit zu Zeit Gas zugeführt werden.
  • In einer anderen Ausführungsform weist die Sterilisiervorrichtung einen von Hand zu zerbrechenden1 Sterilisiergas unter Druck enthaltenden Behälter auf, der zur Benutzung zerbrochen wird, um das Gas in die Kammer zu entlassen. Vorzugsweise ist mindestens ein Teil der Kappe oder des Gehäuses flexibel und hat eine einzigste innere Kammer, in die sich die Nadel oder das sonstige Instrument erstreckt und die auch durch die Spritze oder sonstige Instrument abgedichtet wird. Der von Hand zu zerbrechende Behälter kann ein kleiner Glaskolben oder vergleichend sein, der an der Hülle im Inneren der Kammer angebracht ist und eine geeignete Menge von Äthylenoxyd oder anderem geeignetem Sterilisiergas unter Druck enthält. Nachdem die Nadel aater das sonstige Instrument in das Innere der Kammer eingeführt worden ist, wobei das Innere der Kammer mit der Spritze oder dem sonstigen Instrument abgedichtet wird9 zerbricht man den Kolben beispielsweise durch Verbiegen desjenigen Teiles der flexiblen Gehäusewand im Bereich des Kolbens, um das Gas frei zu lassen, und die Nadel oder das sonstige Instrument zu sterilisieren. Normalerweise wird dann das Gehäuse nach einer einzigen Benutzung weggeworfen.
  • In einer weiteren Ausführungsform wird das Sterilisiergas in die Kammer injiziert,nachdem die Nadel oder das andere Instrument in diese eingeführt worden ist.
  • Einige Ausführungsbeispiele der Erfindung werden in folgenden, anhand der beigefügten Zeichnungen, näher erläutert. Es zeigen: Fig. 1: einen Schnitt durch eim Ausführungsform der Vorrichtung zum Sterilisieren ärztlicher Instrumente; Fig. 2 einen Querschnitt der Vorrichtung nach Fig. 1 nach der LinieII; Fig. 3: einen Schnitt durch das die Verbindung zwischeider äußeren Kammer und der das Instrument aufnehmenden Kammer im Ausführungsbeispiel nach Fig. 1; Fig. 4: eine andere Ausführungsform der Sterilisiervorrichtung für ärztliche Instrumente; Fig. 5: eine weitere Ausführungsform der Sterilisiervorrichtung für ärztliche Instrumente; Fig. 6: eine weitere Ausführungsform der Sterilisiervorrichtung für ärztliche Instrumente und Fig. 7: eine Ausführungsform ähnlich derjenigen nach Fig. 6.
  • Im Beispiel der Fig. 1 und 2 handelt es sich um das Sterilisieren der Nadel einer Injektionsspritze. Eine herkömmliche Spritze 20 hat eine Nadel 22, die wie dargestellt, in einer Ausführungsform der Vorrichtung 24 zum Sterilisieren ärztlicher Instrumente eingefüht ist. Die Nadel 22 paßt in eine erste Kammer 26, die durch eine erste, zum Schutz der Nadel 22, vorzugsweise Starrwand 2s, umgrenzt ist. Die Kammer 26 ist am einem Ende zur Aufnahme der Nadel 22 offen, und dieses Ende wird dann durch die Spritze 20 abgedichtet. Hierzu können auf der Spritze ein Gewinde und eine Dichtung 34, wenn für bessere Abdichtung erwünscht, vorgesehen sein. Eine flexible äußere Kammer 30 ist um die Kammer 26 herum angeordnet und durch die Niand 28 , die Außenwand 32 und den Dichtungsring 34 umgrenzt. Ein herkömmliches Ventil 36 verbindet die Kammer 26 mit der Kammer 30, wie dies im einzelnen in Fig. 3 gezeigt ist.
  • Wie oben erwähnt, wird die Kammer mit einen geeignetem Sterilisiergas, vorzugsweise Athylenoxyd oder einem Druck oberhalb des Atmosphären-Druckes, gefüllt. Um die Nadel 22 oder ein anderes ärztliches Instrument zu sterilisieren, wird die Nadel (bwz. das ;jeweilige Instrument) zuerst in die Kammer 26, wie in Fig. 1 gezeigt, eingeführt. Als nächstes wird das Ventil 36 von Hand geöffnet, so daß Sterilisiergas von der Kammer 30 in die Kammer 26 strömt, bis der Druck in beide Kammern nahezu gleich ist. Gemäß Fig. 3 enthält das herkömmliche Ventil 36 einen ersten Gehäuseteil 407 der sich zwischen den beiden Kammern erstreckt und fest zwischen den Wänden 28 und 32 durch Ringe 42 und 44 angebracht ist. Die Ringe 42 dichten auch die Öffnung in der Wand 28 ab, durch die sich der Gehäuseteil 40 erstreckt. Ein Ventilelement 46 ist innerhalb des Gehäuseteiles 40 angeordnet und dichtet normalerweise die Öffnung 48 wie dargestellt ab, in-dem eine Feder 50 des Ventilelements 46 kontinuierlich zum Schließen der Durchlaßöffnung 48 (in der Darstellung der Fig. 3) nach oben drückt. Um das Ventil 36 zu öffnen, wird von Hand Druck auf die Außenseite der flexiblen Wand 32 ausgeübt, um das Ventilelement 46 zu veranlassen sich nach unten zu bewegen und die Öffnung 48 zuäffnen, so daß Sterilisiergas aus der Kammer 30 durch die Öffnung 52, durch das innere des Ventils 36 unydurch die Öffnung 48 in die Kammer 26 strömt.
  • Nachdem die Kammer 26 eine ausreichende Menge an Sterilisiergas aufgenommen hat, findet die Sterilisation schnell statt und die Spritze kann dann abgezogen und benutzt werden. Innerhalb der Kammer 26 kann ein Material 53 solcher Art angebracht sein, das seine Farhe ändert, wenn die Sterilisation vollständig ist. Hierzu sind mindestens Teile der Wände 2d und 32 transparent, so dai3 eine positive Anzeige gegeben wird, wenn die Sterilisation erfolgt ist. Es können auch Spritzen anderen Aufbaus oder andere ärztliche Instrumente in die Kammer 26 eingeführt und dort sterilisiert werden. Zusätzliches Gas kann, wenn erforderlich, über das herkömmliche Ventil 54 der Kammer 30 zugeführt werden.
  • Fig. 4 zeigt eine andere Ausführungsform der Vorrichtung gemäß der Erfindung, die dazu gedacht ist, nur einmal benutzt und dann weggeworfen zu werden. Die Vorrichtung 70 enthält eine Hülle oder ein Gehäuse 72, das an einem Ring 74 angeihn bracht ist. Dieser Ring 74 hat eine sich durch erstreckende Öffnung 7s zum Einführen einer Spritzennadel oder dergl.
  • in analoger Weise wie in Fig. 1 gezeigt. Die Spritze selbst dichtet die Nadel in der Kammer 78 ab. Ein Kolben 80, aus Glas oder anderem Material, ist in der Hülle 72 innerhalb einer Kammer 7 angeordnet und enthält eine abgemessene, ausreichende Menge von Athylenoiryd oder anderem Sterilisationsgas. Zumindest ein Teil der hülle oder des Gehäuses 7> im Bereich des Kolbens 80 ist flexibel, so da nach dem Einführen und Abdichten der Nadel in der Kammer 7 der Kolben 8u beispielsweise durch Verbiegen der flexiblen Hülle 72 zerbrochen werden kann, um das Gas freizusetzen, das die Nadel schnell sterilisiert. Vorzugsweise ist der die Nadel umgebende Teil des Gehäuses 72 starr, um die Nadel zu schützen.
  • Es ist ein Fenster 75 vorgesehen, um einen Blick auf Material solcher Art zu geben, das seine Farbe wechselt, wenn die Sterilisation stattgefunden hat. Die Vorrichtung 70 kann nach einem einzigsten Gebrauch weggeworfen werden.
  • In Fig. 5 ist eine weitere Ausführungsform gezeigt, bei der ein zu sterilisierendes ärztliches Instrument in einem Gehäuse 82 angeordnet wird, so daß das Instrument selbst das offene Ende des Gehäuses 82 abdichtet. Dann wird die Nadel 84, die mit einem Äthylenosyd oder einem anderen Sterilisationsgas mit Druck oberhalb des AtmosphärenDrukes enthaltenden Quelle, beispielsweise einem Behälter 83, verbunden ist, in das Innere des Gehäuses 82 durch eine Öffnung über ein Ventil 86 eingeführt. Das Ventil 86 enthält flexibles Material, beispielsweise Gummi. Eine Öffnung erstreckt sich durch das Ventil 86 die aber normalerweise durch das leicht komprtmierte, flexible Material geschlossen gehalten wird. Die Nadel 84 kann jedoch durch die Offnung geschoben werden, um Gas in das Gehäuse 82 einzuführen. Vorzugsweise ist auf der Sterilisiergasquelle 83 ein lçlanometer 88 vorzusehen, um anzuzeigen, wenn der Druck unzureichend ist, um genug Sterilisiergas in das Gehäuse 82 einzuführen. Dies ist von besonderer Bedeutung, wenn die Sterilisiergasquelle 83 für mehrmalige Benutzung vorgesehen ist und wie in Fig. 5 angedeutet, zwischen der Sterilisiergasquelle 83 und der Einführungsnadel 84 ein von Hand zu betätigendes oder auch automatisches Absperrventil angeordnet ist. Vorzugsweise ist im Gehäuse 82, das in diesem Beispiel für einen einmaligen oder mehrfachen Gebrauch vorgesehen sein kann, ein Fenster 90 angeordnet, um innerhalb des Gehäuses 82 angeordnetes Material zu beobachten, das seine Farbe wechselt, wenn die Sterilisation erfolgt ist.
  • Fig. 6 zeigt ein anderes-Ausführungsbeispiel ähnlich demjenigen nach Fig.4, bei dem ein Kolben oder eine Ampulle O aus Glas oder anderem Material in ein Rohr 312 mit starres Teil 134 und flexiblem Teil 136 eingesetzt ist. Das Rohr 132 kann aus Kunststoffen oder anderen geeigneten Materialien bestehen. Der Kolben oder die Ampulle 130 hat einen vorstehenden schmalen Hals 1409 der leicht durch Verbiegen des flexiblen Teiles 136 des Rohres 132 abgebrochen werden kann, um ein Sterilisiergas beispielsweise Äthylenoxyd frei zu lassen.
  • Ein flexibler Stopfen 142 ist am offenen Ende des Rohres 132 angebracht, um das Rohr dicht abzuschließen9 wenn ein ärztliches Instrumen-ts beispielsweise eie Spritze 1449 wie gezeigt, eingeführt wird Es ist auch ein geeigneter Indikator 146 im Rohr 132 angeordnet um visuell anzuzeigen, wenn die Sterilisation erfolgt ist In ähnlicher Weise ist bei dem Ausführungsbeispiel nach Fig.
  • eine Ampulle 150 mit Äthylenoxyd oder anderem Sterilisationsm gas im Inneren einer Kammer angeordnet9 die durch einen starren Rohrteil 152 und einen flexiblen Rohrteil 154 begrenzt ist. Die Ampulle 150 wird von einer Nadel oder einem anderen Instrument ferngehalten9 das über einen flexiblen Stopfen 156 in die Kammer eingeführt wird. Die Ampulle 150 hat ähnlich der Ampulle 130S gem. Fig. 69 einen Halsteil 158,/durch Verbiegen des flexiblen Wandteils 154 abgebrochen werden kann, um das Gas aus der Ampulle 150 freizulassen. Das freigelassene Gas tritt längs der Rippen, die die Ampulle 150 an ihren Platz halten, hindurch, um die Nadel oder das andere eingeführte Instrument zu sterilisieren. Der abgebrochene Ampullenhals kann jedoch nicht den durch die Nadel oder das jeweilige Instrument eingenommenen Bereich erreichen und daher auch nicht die Nadel o. dgl. beschädigen. Ein Indikator 160 ist innerhalb der Sterilisierkammer, wie oben beschrieben, angebracht.
  • Patentansprüche

Claims (8)

  1. P a t e n t t a Öl Vorrichtung zum Sterilisieren eines ärztlichen Instruments, dadurch gekennzeichnet, daß das Vorrichtungsgehäuse (24, 70, 82, 132) eine Sterilisierkammer (26, 78) zum Einführen des zu sterilisierenden Instruments (20, 22; 144) enthält und zum Abdichten mit dem eingeführten Instrument ausgebildet ist und daß betätigbare Einrichtungen (36, 80, 83, 136, 154) zum Einführen von Sterilisiergas unter Druck in die Sterilisierkammer vorgesehen sind.
  2. 2) Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Einrichtungen zum Zuführen von Sterilisiergas in die Sterilisierkammer einen von Hand zu zerbrechenden, Sterilisiergas unter Druck enthaltenden Behälter (1)0, 150) enthalten, wobei im Gebrauch der Behälter zerbrochen und dadurch das Sterilisiergas in die Sterilisierkammer freigelassen wird.
  3. 3) Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Einrichtung zum Einführen des Sterilisergases in die Sterilisierkammer ein Ventil (86) mit flexiblem, elastischem Material enthalten, in welchem eine Öffnung ausgebildet ist, die mit der Sterilisierkammer in Verbindung steht und normalerweise durch die Elastizität des Materials geschlossen gehalten wird, wobei zum Gebrauch eine mit einer Sterilisiergasquelle (83j verbundene Hohlnadel (84) durch diese Öffnung zu führen ist, um Sterilisiergas in die Sterilisierkammer einzuführen.
  4. 4) Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, da3 das Gehäuse (24) eine äußere, Sterilisiergas unterDruck enthaltende Kammer (30) um die Sterilisierkammer (26) herum enthält, wobei die Einrichtungen zum Zuführen von be Sterilisiergas zur Sterilisierkammer (26) eitätigbares Ventil (36) enthalten, mit dem der Zugang von der äußeren Kammer (30) zur Sterilisierkammer (26) zu öffnen ist.
  5. 5) Vorrichtung zum Sterilisieren eines ärztlichen Instruments, dadurch gekennzeichnet, daß im Vorrichtungsgehäuse eine Innere Sterilisierkammer (26) zur Aufnahme des Instrumentes (22) vorgesehen und zum Abdibhten mit diesem Instrument (20, 22) ausgebildet und ferner eine äußere, die Sterilisierkammer (26) umgebende Kammer (30) zur Aufnahme von Sterilisiergas mit einem Druck oberhalb des a-tmosphären Druckes sowie Ventileinrichtungen (36) vorgesehen sind, die zum Überführen von Sterilisiergas von der äußeren Kammer (30) in die innere Kammer (26) zum Sterilisieren des Instruments l¢2) zu betätigen.
  6. 6) Vorrichtung nach Anspruch 4 oder 59 gekennzeichnet durch zusätzliche Ventileinrichtungen (54), die ein flexibel, elastisches Material enthalten9 in dem eine Öffnung gebildet ist, die eine Verbindung von der äußeren Kante (30) nach außen bildet und normalerweise durch die Elias tizität des Materials geschlossen gehalten wird9 durch die aber zur Benutzung eine hohles mit einer Steril siergasquelle (83) verbundenen Nadel (84) hindurch geführt werden kann9 um Sterilisiergas in die Kammer (30) einzuführen.
  7. 7) Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekenrlzeichnet, daß das Gehäuse einen transparenten Teil aufweist und im Inneren des Gehäuses Material (53, 146, 160) angeordnet ist; das seine Farbe ändert, wenn die Sterilisation erfolgt ist.
  8. 8) Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Innere Kammer (26) mindestens teilweise mit Wandungsteilen (28) aus starrem Kunststoff gebildet ist.
DE2434270A 1974-07-17 1974-07-17 Vorrichtung zum sterilisieren eines aerztlichen instrumentes Withdrawn DE2434270A1 (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4233263A (en) * 1979-04-02 1980-11-11 Northwestern University Method of maintaining bacterial sterility in urine drainage bags
CN115258395A (zh) * 2022-08-09 2022-11-01 安徽建丰医疗器械包装有限公司 一种具有头部灭菌的能够自动收紧的医用灭菌袋

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Legal Events

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