DE2434047A1 - Brennstoffregelsystem fuer gasturbine - Google Patents
Brennstoffregelsystem fuer gasturbineInfo
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Description
COHAUSZ & FLORAGK
PATENTANWALTS BÜRO D-4 DÜSSELDORF . SCHUMANNSTR. 97
243A047
PATENTANWÄLTE:
Dipl.-Ing. W. COHAUSZ · Dipl.-Ing. W. FLORACK · Dipl.-Ing. R. KNAUF · Dr.-Ing., Dipl.-Wirtsch.-Ing. A. GERBER ■ Dipl.-Ing. H. B. COHAUSZ
Dipl.-Ing. W. COHAUSZ · Dipl.-Ing. W. FLORACK · Dipl.-Ing. R. KNAUF · Dr.-Ing., Dipl.-Wirtsch.-Ing. A. GERBER ■ Dipl.-Ing. H. B. COHAUSZ
Lucas Aerospace Limited
Well Street
GE-Birmingham , I5. Juli 1974
Die Erfindung betrifft eine Brennstoffregelsystem für eine Gasturbine.
Erfindungsgemäß ist ein Brennstoff regelsystem für eine Gasturbine
gekennzeichnet durch eine Pumpe, eine regelbare Dosiervorrichtung
stromabwärts von der Pumpe, durch die im Betrieb Brennstoff zur Turbine fließt, ein zum Überlaufenlassen von Brennstoff von der
Seite der Dosiervorrichtung stromaufwärts betätigbares Überströmventil und beim Anlaufen der Turbine in Punktion setzbare Mittel azurn
Zudrücken des Überströmventils, derart, daß der Brennstoffdurchfluß
durch die Dosiervorrichtung erhöht wird.
Die Erfindung ist nachstehend unter Bezugnahme auf die Zeichnungen
näher erläutert. In den Zeichnungen sind Fig. t bis 3 schematische
Darstellungen der verschiedenen Teile eines Brennstoffregelsystems. Die Zeichnungen müssen im Zusaanenhang betrachtet \erden.
In der Zeichnung sind die Teile einer Brennstoffregelanordnung für
eine Dreiläufer-Gasturbine 10 gezeigt, das heißt, für eine Turbine
mit drei Kompressoren und drei zugehörigen Turbinen, die auf konzentrischen Wellen sitzen.
Eine Kreiselpumpe 11 liefert Brennstoff zu einer Verdrängungspumpe
12, die von der Turbine 10 angetrieben wird. Ein federbelastetes
Wa/Ti - 2 -
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Druckminderventil I3 ist an die beiden Seiten der Pumpe 12 angeschlossen.
Stromabwärts von der Pumpe 12 befindet sieh eine regelbare Dosiervorrichtung·
14t zu der eine Hülse 15a gehört, die in einem Körper 16
einer feststehenden Hülse 15b gegenüber verschiebbar ist. In den Hülsen
15a, 15b ist eine weitere Hülse I7 verschiebbar. Die Hülse I7
hat dreieckige Öffnungen 18, die sich einem Spalt 19 gegenüber bewegen können, der zwischen den Hülsen 15a» 15b gebildet ist, um eine
regelbare Dosierblende zu schaffen.
Die Hülse 15a ist in eine Richtung der Hülse I7 gegenüber bewegbar,
um den Brennstoffstrom zu reduzieren, und zwar durch eine Fliehgewi chtsanordnung 20, die von der Hochtourenwelle der Turbine 10 angetrieben
wird. An der Hülse 15a greift ein Hebel 21 an, der gemäß der Darstellung in Fig. 1 zur Bewegung um eine feststehende Achse 22 gelagert
ist und einen Arm 23 hat, deran einem Hand mit einer Auflauffläche
24 versehen ist. Ein !trockenelement 25 hat zwei Nockenflächen
26, 27, die längs gegenüberliegender Seiten des Elements 25 angebildet sind. Zwei Lagerrollen 28, 29 greifen an der Nockenfläche 27
an, und die Positionen der Rollen 28, 29 sind durch Gewindeschäfte einstellbar.
Eine übertragungsvorrichtung 30 besteht aus einem Träger 3I» an dem zwei
Arme 32, 33 schwenkbar gelagert sind. Lagerrollen 34» 35 an d.en Enden
des betreffenden Arms 432, 33 greifen an den Auflaufflächen 24 und 26 an. Die Rollen 34» 35 sind gegen die betreffenden Nockenflächen durch
eine Feder 36 nach au3en gespannt, wobei die Anordnung eine solche
ist, daß die Feder 36 durch den Hebel 21 für ein Spannen der Hülse
in Richtung gegen eine Bewegung durch die Fliehgewichtsanordnung 20
sorgt.
Der Träger 31 ist zur Sdvenkbewegung um eine feststehende Achse zwischen
den Auflaufflächen 24, 26 gelagert, so daß die Bewegung auf
Grund der Kraft der Feder 36 um den Drehpunkt 22 und damit die auf
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die Hülse 15a ausgeübte Spannung veränderlich ist. Der Träger 51 ist
durch eine Kurvenfiirung 57 bewegbar, die ihrerseits auf einen Hebel 58 anspricht, der aus einer mittleren Leerlaufposition, die in Fig.
1 gezeigt ist, in die eine oder in die andere Richtung bewegbar ist, um einen Schub nach vorn oder nach hinten von der Turbine 10 zu fordern.
Die Kurvenführung 57 hat eine solche Form, daß die angeforderte Leistung für eine entsprechende Turbinenbewegung aus der Leerlaufposition
die gleiche für Schub nach vorn wie nach hinten ist. Es versteht sich, daß ein Schub nach hinten von der Turbine 10 durch Deflektoren
(nicht dargestellt) erreicht wird, die in Erwiderung auf die Bewegung des Hebels 58 betätigt werden.
Das Nockenwellement 25 ist an einer Koppel 39 frei verschwenkbar gelagert,
die ihrerseits an einem Hebel 40 frei schwenkbar gelagert ist, der um eine feststehende Achse 41 bewegbar ist. Der Hebel 410 ist
durch eine Feder 42 in Richtung auf eine Kantenkurvenführung 43 gespannt,
die von einem Schrittmotor 44 angetrieben wird; der Motor 44 wird von Ausgangsimpulsen von einer Steuerschaltung 45 gesteuert.
Die Schaltung 45 ist eine Digital schaltung, die auf die Drehzahl 1T„
der Hochtourenwelle der Turbine 10 anspricht, ferner auf die Temperatur
T1 an der Saugseite des Turbinenkompressors, auf die Machzahl
HN und auf die Höhe eines Flugzeugs, das mit der Turbine 10 ausgerüstet
ist, weiter auf die Abgastemperatur T_ der Turbinenbrennkammer,
auf die Position θ des Hebels 58 und auch auf die Stellung eines Wahlechalters
46, um den Hotor 44 anzutreiben und damit die Kurvenführung
45 zu drehen, damit das ttockenelement 25 nach oben gemäß der
Darstellung in Fig. 1 bewegt wird. Eine Bewegung des iiockenelenents
Γ:5 nach oben führt zu einer Drehung desselten nach linke um deesen
Schwenkverbindung mit der Koppel 59 und damit zu einer Erhöhung der
Spannung der Feder 55 aufa die Hülse I5 bei einer bestimmten Position
des Trägers 51. Der Wahlschalter 46 ist von Hand bedienbar, um den
bentötigen Betriebsarten eines Flugzeugs zu entsprechen, das mit der Turbine 10 ausgerüstet ist, beispielsweise Starten, maximale Steigung
und maximaler Gleitflug.
Bei Ausfall der Schaltung 44 kann die Kurvenführung 45 durch eine
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weitere Kurvenführung 47 außer Funktion gesetzt werden. Die Kurrenführung
47 ist drehbar, um den Hebel 40 von der Kurvenführung wegzuheben,
und zwar durch einen Wahlhebel 48, wenn dieser in eine Position bewegt wird, die mit A in Fig. 3 bezeichnet ist.
Gemäß Fig. 2 ist die Hülse 17 der regelbaren Dosiervorrichtung 14 durch
einen Hebel 50 bewegbar, der mit einer Balganordnung gekoppelt ist,
die zwei Balgeinheiten 51» 52 im Tandem hat. Die Einheit 51 ist leergepumpt,
und die Einheit 52 wird innen durch einenZwischendruck P
vom Turbinenkompressor beaufschlagt. Beide Einheiten 51» 52 werden
außen durch einen Druck P.p beaufschlagt, der durch ein Mediumpotentiometer
abgeleitet wird, bestehend aus einer Drosselstelle 53 und
einem ^enturi 54» die in Reihe zwischen den Druck P, und einen Druck
P. geschaltet sind, der vom Ausgang der letzten Kompressorstufe der Turbine abgeleitet wird.
Im Betrieb ist deshalb die regelbare Dosiervorrichtung 14 auf eine Erhöhung
im Druck P.p oder auf eine Abnahme im Druck P, so wirksam, daß
der Brennstoffstrom verstärkt wird. Die Vorrichtung I4 spricht außerdem
auf eine Erhöhung der Drehzahl En. der Hochtourenwelle der Turbine
an, um den Brennstoffstrom zu verringern, und die Hülse 15 wird gegen
eine Bewegung durch die Schwunggeeehwichtsanordnung 20 gepspannt,
und zwar durch die Feder 36, die durch den Hebel 21 wirkt. Die durch die Feder 36 ausgeübte Spannung wird durch die Bewgegung des Hebels
38 in die eine oder in die andere Eichtung aus seiner mittleren Leerlaufposition
erhöht. Die Bewegung der Hülse I5 wird durch einstellbare
Anschläge 55» 56 begrenzt, die effektiv zu einer Begrenzung der Beschleunigung
und Verzögerung dienen.
Die Bewegung der Hülse I7 in ieine Richtung zur Verringerung dee Breruistoffstrome
wird durch eintn Anschlag 57 begrenzt. Der Anschlag 57 ist durch eine Kurvenführung 58 bewegbar, die durch einen Wahlhebel 48 drehbar
ist. Der Anschlag 57 ist zwischen einer in Fig. 2 gezeigten ersten
Position, die durch die Position B des Hebels 48 gewählt wird, und
einer «weiten Position bewegbar, die durch die Positionen C oder D des
Hebels 48 gewählt wird. Die Position B des Hebels 48 entspricht einem
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normalen Lauf der Turbine 10, und die Positionen G und D entsprechen
Turbinenanlaufbedingungen mit "Brennstoffanreicherung" bzw. mit "Brennstoffminderung".
Der Anschlag sorgt bei einer bestimmten Turbinendrehzahl, die durch die Position der Hülse 15 wiedergegeben wird, für einen
geringsten Brennstoffstrom durch die Dosiervorrichtung Η.
Durch die 11UlSe I7 erstreckt sich axial ein Schaft 60, der in einem
Kolbenelement 61 endet, das in einer mit Öffnungen versehenen HüSse verschiebbar ist. Die Enden der Hülse 62 stehen mit der Seite stromaufwärts
bzw. stromabwärts der regelbaren Dosiervorrichtung 14 in Verbindung·. Die Hülse 62 hat Öffnungen 63, die über einen Kanal 64 mit der
Seite der Pumpe 12 stromaufwärts in Verbindung stehen. Das Element 61 bildet damit ein Überströmventil für die Dosiervorrichtung 14·
Auf dem Schaft 60 an dem Kolbenelement 61 ist ein weiteres Kolbenelement
65 verschiebbar. Die Gleitbewegung des Elements 65 wird in beide Richtungen durch einen Vorsprung 66 am Schaft 60 begrenzt. Das Element
65 wirkt mit wieiteren Öffnungen 67 in der Hülse 62 zusammen, um ein
Dosseiventil in Reihe mit der Dosiervorrichtung. H zu bilden. Die öffnungen
67 stehen über einen Kanal 68 mit einer weiteren Ventilanordnung 69 in Verbindung, die noch zu beschreiben sein wird. Das Element
65 wird in eine Richtung zum Freilegen der Öffnungen 67 durch den Druck stromabwärts von der Dosiervorrichtung I4 und in entgegengesetzte
dichtung durch eine Feder 70 beaufschlagt, die auch am Kolbeneleinent
61 angreift. Das Kolbenelement 65 ist so ausgebildet, daß der Raum zwischen den Elementen 61, 65 immer dem Druck im Kanal 68 ausgesetzt
wird.
Am Schaft 60 greift ein weiterer Satz Reglerschwunggewichte 7I an,
die auch mit der Drehzahl N^ der Hochtourenwelle der Turbine angetrieben
werden. Die Schwunggewichte TI werden durch eine Feder 72 gegen
eine Bewegung in Erwiderung auf eine Erhöhung der Drehzahl II gespannt.
Die Feder 72 gibt damit eine Mindestkraft am Schaft 60 vor,
und durch Drücken desselben in Richtung auf eine geschlossene Position
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auch einen geringsten Druckabfall an der regelbaren Dosiervorrichtung
14· Ein adäquater Durchflußwert beim Anlaufen wird damit geschaffen. Dieser Anlauf-Durchflußwert spricht auf die Höhe als Folge der Bewegung
der Hülse 17 durch die Balgeinheiten 51t 52 an.
Die Seite der Dosiervonichtung 14 stromabwärts steht über einen Kanal
73 und einen Absperrhahn 74 mit Pilotbrennern der Turbine 10 in
Verbindung. Der Hahn 74 wird durch den Wahlhebel 48 betätigt, damit
er in allen Positionen des Hebels 48 außer in der Stellung E offen
ist, die dem Stillstand der Turbine entspricht.
Das Kolbenelement 61 wird gegen den Abgabedruck der Pumpe V. und in
eine Richtung zum Verringern des Übeilaufs und zur Ermöglichung eines
Öffnens des Drosselventils durch das Element 65 durch eine Feder 75
gespannt. Die von der Feder 75 ausgeübte Kraft ist durch eine Kurvenführung
76 veränderlich, die durch den Wahlhebel 48 so drehbar ist,
daß in der Position C des Hebels 48 (die dem Anlaufen mit Brennstoffanreichernng
entspricht) die Federkraft verstärkt und der Überlauf
verringert wird.
Während des Anlaufens ist der Druck stromabwärts von der Dosiervorrichtung
niedrig, und die Feeder 70 überwindet diesen Druck, um das
Kolbenelement 65 so zu beaufschlagen, daß das Drosselventil geschlossen
wird. Im wesentlichen der gesamte Brennstoff, der von der Pumpe 12 geliefert wird, wird damit über den Kanal 73 öLen Turbinenpilotbrennern
zugeleitet. Bei niedrigen Werten des Brennstoffströme durch
die Dosiervorrichtung I4 wirkt das Drosselventil damit wie ein Druckbeaufschlagungsventil,
um den Druck im Kanal 73 über dem in dem Kanal 60 um einen Wert zu halten, der nicht unter einem Kindestwert
abfällt, der durch die Feder 70 vorgegeben ist.
Wenn die Turbinendrehzahl auf den Wert ansteigt, bei dem die Schwunggewichte
71 die Feder 72 überwinden, erhöht sich der Brennstoffdurchfluß
durch die Vorrichtung 14t und die Brennstoffzufuhr der Pumpe 12
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erhöht sich ebenfalls. Die Drücke stromaufwärts und stromabwärts von
der Dosiervorrichtung 14 erhöhen sich folglich. Der Druck stromabwärts überwindet die Kraft, die von der Feder 70 ausgeübt wird, und
das Element 61 greift am Element 65 an. Diese Elemente bewegen sich
im wesentlichen als eine Einheit und sprechen auf die Differenz in den Drücken an der Dosiervorrichtung 14 an. Die Elemente 61, 65 sprechen
über die üchwunggewichte 7I ebenfalls auf die Drehzahl N„ der
Turbine an, Unter diesem Umständen wirken damit die Elemente 61, 65 so, daß der Druckunterschied an der Dosiervorrichtung I4 im wesentlichen
für irgendeine Drehzahl N konstant gehalten wird.
Das Ventil 69 (Fig. 3) zwischen den Kanälen 68 und den Turbinenhauptbrennern
hat zwei Auslasse 77i 78t d-ie jeweils mit dem Kanal 68 bzw.
mit den Hauptbrennern in Verbindung stehen. Ein Steuerikolbenelement 79 ist so bewegbar, daß der Strom vom Kanal 68 zwischen die Auslässe
77, 78 aufgeteilt wird. Das Element 79 spricht auf den Druck im Kanfcal
68 an und ist mit Erhebungen unterschiedlicher Durchmesser versehen, um durch den Druck im Kanal 68 in eine Richtung zur Erhöhung
des Durchflusses durch den Auslaß 77 und zur Verringerung des Durchflusses
durch den Auslaß 78 beaufschlagt zu werden. Das Element 79
wird ferner durch eine Feder 80 und durch ein Hochdrucksignal in die
gleiche Richtung beaufschlagt, das über eine Leitung 81 vom Auslaß
der Pumpe 12 abgeleitet wird. Das Element 79 wird in die entgegengesetzte Richtung durch ein Servodrucksignal in einer Kammer 82 in die
entgegengesetzte Richtung beaufschlagt, das vom Druck in der Leitung
81 über eine Drosselstelle 83 abgeleitet wird. Die Kammer 82 steht
über eine Öffnung 84» einem Kanal 85 und einer Pilotventilanordnung
86 mit dem Kanal 68 in Verbindung. Eine Öffnung 84 ist so angeordnet, daß sie im Zusammenwirken mit dem größeren 5?eEnde des Steuerkolbenelements
79 ein Ventil bildet. Es kann damit ein Zustand eintreten, bei dem die öffnung 84 teilweise geschlossen ist und die Kräfte auf das
Element 79 in Gleichgewicht sind. In diesem Gleichgewichtszustand
bleibt die öffnung 72 zumindest teilweise offen, so daß die Hauptbrenner
nicht ausgehen.
Das Pilotventil 36 wird durch einen Drehmomentmotor 87 angetrieben,
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der auf eine elektronische Steuerschaltung 88 anspricht. Die Schaltung
88 empfängt Signale, die von den Drehzahlen Ή^, K1 der liiedertouren-
und Zwischentouren-Turbinenwellen und auch von der Temperatur T abhängen,
so daß eine Erhöhung über bestimmte Werte dieser Größen hinaus zu einem Öffnen des Pilotventils 86 führt, so daß der Servodruck in
der Kammer 82 reduziert wird und damit der Brennstoffstrom zu den Ilauptbrennern
der Turbine reduziert wird.
Ein Hebel 86 hat einen einstellbar angeordneten Drehzapfen yO und ist
zum Anlegen sowohl an dem Steuerelement des Pilotventils 86 als auch am Hebel 50 der regelbaren Dosiervorrichtung 14 vorgesehen, wenn der
Hebel 50 um mehr als ein bestimmtes Maß in Erwiderung auf die Drücke
P^ und P bewegt worden ist. Der Hebel 89 wirkt damit so, daß der
Brennstoffstrom zur Turbine verringert wird, um die Differenz zwischen
den Drücken P_ und P, zu begrenzen und damit einen maximalen
Kompressorförderdruck zu bestimmen.
Die Kammer 82 des Ventils 6$ steht ferner über einen Kanal.91 und
einen Absperrhahn 92 mit dem Kanal 68 in Verbindung. Der Absperrhahn
92 wird durch den Wahlhebel 48 so betätigt, daß er nur dann geöffnet
wird, wenn dieser sich in der Position E befindet, d.h. in der Position, bei der die Turbine abgeschaltet ist. Venn der Hahn 92 offen
ist, fällt der Servodruck in der Kammer 82, um ein vollständiges Schließen des Auslasses 78 zu bewirken und allen zum Ventil 69 fließenden
Brennstoff zur Seite der Pumpe 12 stromaufwärts zurückzuleiten.
Ansprüche
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Claims (1)
- Ansprüche1. Brennstoffregelsystem für eine Gasturbine, gekennzeichnet durch eine Pumpe, eine regelbare Dosiervorrichtung stromabwärts von der Pumpe, durch die im Betrieb Brennstoff zur Turbine fließt, ein zum Überlaufenlassen von Brennstoff von der Seite der Dosiervorrichtung stromaufwärts betätigbares Überströmventil und beim Anläufen der Turbine in Funktiin ssetzbare Mittel zum Zudrücken des Überströmventils, derart, daß der Brennstoffdurchfluß durch die Dosiervorrichtung erhöht wird.2. System nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Überströmventeil ein Schließglied aufweist, das auf eine Erhöhung im Brennstoffdruck an der Seite der Dosiervorrichtung stromaufwärts zur Verstärkung des Überlaufstroms anspricht.5. System nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die während des Anlaufens der Turbine in Funktion setzbaren Mittel eine mit dem Überströmventil zusammenwirkende Kurvenführung aufweisen, die während des Anlaufens der Turbine zum Drücken des Schließglieds des Überströmventils gegen den Druck stromaufwärts bewegbar ist.4. System nach Anspruch 2 oder Ji, gekennzeichnet dur'ch auf eine Erhöhung in der Turbinendrehzahl ansprechende Mittel zum Drükken des Schließglieds des Überströmventils gegen den Druck stromaufwärts.5· System nach einem der Ansprüche 2 bis 4» gekennzeichnet durch ein Drosselventil stromabwärts von der Dosiervorrichtung, das in Erwiderung auf eine Erhöhung im Druck stromabwärts von der Dosiervorrichtung aufgedrückt wird, und das Drosselventil und das Überströmventil miteinander verbindende Mittel, derart, daß die Bewegung des Schließglieds des Überströmventile in eine Richtung zur Erhöhung des Überlaufstroms das Drosselventil zudrückt.6. System nach Anspruch 5» dadurch gekennzeichnet, daß die Mittel zur Verbindung des Drosselventils und des Überströmventils miteinander eine Druckfeder zwischen dem Schließglied und dem Drosselventil aufweisen.wa/Ti 409886/0449Leerseite
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| 8130 | Withdrawal |