DE2433565C3 - Hydraulisches Steinsprenggerät - Google Patents
Hydraulisches SteinsprenggerätInfo
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Description
25
Die Erfindung betrifft ein Steinsprenggerät, bestehend
aus einem Zylinderblock, in dem ein hydraulisch betätigbarer Kolben längsbeweglich angeordnet ist, der
über einen mit seiner Kolbenstange verbundenen Spaltkeil auf in Bohrlöcher einsetzbare Druckbacken
mit einer der Neigung des Spaltkeils entsprechenden Schrägung einwirkt, wobei die Druckbacken über
Druckbackenköpfe an Querbolzen axial unverschiebbar und seitlich entsprechend dem Querhub des Spaltkeiles
beschränkt verschiebbar aufgehängt sind und wobei die Kolbenstange von einer mit einem Mantel öldicht
verbundenen Führungshülse abdichtend geführt wird.
Ein Steinsprenggerät der genannten Art ist aus der DT-AS 12 54 562 bekannt und ermöglicht mittels eines
Schubkeiles eine wirksame mechanische Zerlegung des zu bearbeitenden Gesteins. Das Gerät besteht aus
einem topfartigen Zylinderteil, in dessen offenes Ende eine Führungshülse als Begrenzung des Zylinderraumes
teilweise bis zu einem Anschlag eingeschraubt ist. Die Führungshülse ermöglicht ein abgedichtetes Führen der -5
Kolbenstange, in die stirnseitig an dem Kolben abgewandten Ende der Schubkeil eingeschraubt ist. Am
äußeren bzw. unteren Bereich der Führungshülse ist diese von zwei diametral gegenüberliegenden Querbolzen
durchsetzt, die sich unter Federspannung von außen J0
gegen den in diesem Bereich parallelwandig ausgebildeten Schubkeil zum Zwecke seiner Führung legen. Der
konisch zusammenlaufende Teil des Schubkeils befindet sich außerhalb der Führungshülse und wird von den
Druckbacken umfaßt, die seitlich etwas verschiebbar sind und die jeweils einen der Querbolzen unter
Längsarretierung teilweise umgreifen. Obwohl sich das bekannte Gerät für die ihm zugedachten Zwecke
vorzüglich eignet, ist es relativ aufwendig aufgebaut und erfordert relativ dickwandige Fiihrungs- i'nd Zylinder
teile, die dauerhaft und fest miteinander verschraubt werden müssen. Überdies ist das Zylindertei! wegen
seinerTopfförmigkeit nur mit großem Materialaufwand herstellbar. Da sich ferner die Querbolzen gegen den
geraden Teil des Sdiubkeils legen, können nicht über 6s
ihre weitgehend gesamte Länge konische Schub- oder Zugkeile verwendet werden. Abgesehen von dieser
Einschränkung ergibt sich dadurch eine größere Baulänge des Gerätes. Diese und weitere Nachteile
verhindern einen Einsat.; als preiswertes, möglichst einfach aufgebautes und sehr flexibles Steinsprenggerät.
Entsprechendes gilt auch für ein Steinsprenggerät nach der US-PS 20 93 452. Obwohl hiernach eine sehr
komplizierte Aufhängung der Druckbacken am Zylinder vorgesehen ist, sind erhebliche mechanische
Schwachpunkte vorhanden, die eine Bruchgefahr der Aufhängung beim Sprengen von Gestein begründen.
Auch dieses Gerät, das durch dasjenige nach der DT-AS 12 54 562 teilweise verbessert wird, eignet sich nicht als
preiswertes, einfaches und vielseitiges Steinsprenggerät.
Bei einem ebenfalls hydraulisch betätigten Steinsprenggerät nach der DT-PS 12 49 194, das hinsichtlich
des Zylinderteils und der Führungshülse die gleichen Nachteile wie das Gerät aus der US-PS 20 93 452 hat
stützen sich die Druckbacken mit ihren Druckbackenköpfen über Schultern an Druckscheiben und ringförmigen
Auflagen ab, die innerhalb des Gerätes eingesetzt und justiert werden müssen. Eine derartige Schulteraufhängung
ist relativ kompliziert herzustellen und erlaub! keine einfache Montage sowie Demontage.
Der vorliegenden Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, ein Steinsprenggerät der genannten Art zu
schaffen, das unter Vermeidung der geschilderten Nachteile möglichst einfach und preiswert aufgebaut ist,
sehr leicht montiert sowie demontiert werden kann und bei großer Betriebssicherheit sowie unter Verwendung
einer sehr wirkungsvollen Aufhängung für die Druckbacken vielseitiger einsetzbar ist.
Zur Lösung der gestellten Aufgabe ist bei einem Steinsprenggerät der genannten Art erfindungsgemäß
vorgesehen, daß der Mantel und die kürzere Führungshülse als ineinandergeschobene zylindrische Rohre
ausgebildet sind und daß der Mantel an einem Ende mit einem Zylinderdeckel abgeschlossen und im Bereich
seines anderen Endes von zwei parallelen Querbolzen beliebigen Querschnittes durchsetzt ist, die senkrecht
zur Längsrichtung des Gerätes an gegenüberliegenden Seiten der Druckbackenköpfe verlaufen und zumindest
teilweise in seitliche Queraussparungen derselben längsarretierend eingreifen. Ein derartiges Gerät ist
sehr einfach aus normalen und lediglich ineinandergeschobenen Rohren aufgebaut. Hierdurch ergeben sich
erhebliche Materialeinsparungen durch Wegfall eines einstückig topfförmigen Zylinderteils und durch Fehlen
einer gegenseitigen, halternden Verschraubung dieser Teile, die eine dickere Wandungsausführung erforderlich
machen. Im übrigen ermöglicht das Einschieben der Führungshülse eine Vereinfachung der Montagearbeiten.
Da sich ferner die Querbolzen nicht mehr am Spaltkeil abstützen und jeweils an gegenüberliegenden
Seiten desselben verlaufen, können auch über ihre weitgehend gesamte Länge konische Spaltkeile verwen
det werden. Diese sind in ihrem oberen Bereich wegen der Konizität stabiler als parallelwandige Spaltkeile
ausgeführt und benötigen deshalb keine zusätzliche Führung wie bei dem bekannten Gerät. Da die
Druckbackenköpfe längsarretierend u'd seitlich verschiebbar
an den Querbolzen aufgehängt sind, entfaller auch die bei einer reinen Schuheraufhängung erforderli
chen abstützenden Druckscheiben und ringförmiger Auflagen. Das erfindungsgemäße Gerät ist insgesain
einfacher aufgebaut und montierbar, so daß seini
Herstellkosten ohne Verschlechterung der I unktions eigenschaften gesenkt werden können.
Eine besonders praktische Ausführungsform besteh darin, daß die Führungshülse durch die am Mante
festgelegten Querbolzen axial und in Umfangsrichtung
gegenüber dem Mantel fixiert ist. Hierdurch entfallen zusätzliche Glieder zum Festlegen der Führungshülse,
und die Querbolzen erhalten hierdurch eine Vielfachfunktion, da sie axiale Fixierglieder für die Führungshülse
sowie Druckbacken und radiale Führungsglieder für die seitlich verschiebbaren Druckbacken bilden. Hierbei
ist es bevorzugt, daß die Führungshülse an einem Ende zwei gegenüberliegende Führungsstege als die Querbolzen
zumindest teilweise von außen umfassenden Axialverlängerungen aufweist. Zweckmäßigerweise
sind die Führungsstege zwischen den Druckbackenköpfen angeordnet. Somit erstreckt sich die Führungshülse
nur mit den Führungsstegen in dem Bereich der Druckbackenköpfe, wobei sie zwischen diesen verlaufen
und die Querbolzen umfassen. Hierdurch ergibt sich eine sehr einfache Ausführungsform mit wenigen Teilen.
Während einerseits gesonderte Fixierglieder für die Führungshülse entfallen können, stören andererseits die
mit ihr einstückig ausgebildeten Führungsstege nicht die seitliche Verschiebbarkeit der Druckbacken.
Vorzugsweise sind die Querbolzen durch Schrauben im Mantel fixiert. Dadurch werden auch bei einem
rauhen Betrieb ein Lockern der Querbolzen und ein Herausfallen derselben sicher vermieden, was für einen
einwandfreien Betrieb des Gerätes unerläßlich ist. Die Querbolzen können in sehr einfacher Weise nach
Lockern der Schrauben zum Zwecke der Demontage herausgenommen werden. Noch günstiger ist es, wenn
die Querbolzen an den den Schrauben abgewandten Enden außerhalb des Mantels durch einen Bolzenbügel
verbunden sind. Dieser ermöglicht ein gleichzeitiges Herausziehen oder Hineinschieben der Bolzen mit
einem einzigen Handgriff und überdies eine noch günstigere Handhabung des Gerätes, da der Bolzenbügel
auch im Betrieb als zusätzlicher Handgriff verwendbar ist.
Es ist zweckmäßig, wenn sich der Kolben im Zylinderraum zwischen dem Zylinderdeckel und der
Stirnseite der Führungshülse befindet. Dabei können die Zu- bzw. Ableitungen für das Drucköl zu den
Zylinderober- und -Unterseiten einerseits durch den Zylinderdeckel und andererseits in Längsrichtung des
Mantels sowie quer durch diesen hindurchgeführt sein. ßei einer besonders einfachen Ausführungsform ist
vorgesehen, daß die Zu- bzw. Ableitung für die Zylinderunterseite in Längsrichtung außerhalb des
Mantels verläuft. Hierdurch ergeben sich sehr geringe Hersteilungskosten. Eine etwas aufwendigere, jedoch
auch bessere Ausführung ergibt sich dann, wenn die Zu- bzw. Ableitung für die Zylinderunterseite in Längsrichtung
in den Mantel eingearbeitet ist Dabei sollte der Mantel jedoch im Bereich dieser Zu- bzw. Ableitung
eine Verstärkung aufweisen, damit der im übrigen unter Berücksichtigung der Belastung möglichst dünnwandige
Mantel in diesem Bereich nicht zu stark geschwächt wird.
Abgesehen davon, daß das Steinsprenggerät im einfachsten Fall auch ohne eingebautes Steuerventil
betrieben werden kann ist er günstiger, wenn die Zu- bzw. Ableitungen zu einem derartigen an sich
bekannten Steuerventil im Zylinderdeckel geführt sind. Dieses sollte zweckmäßigerweise ein Vierwegeventil
sein, um die ölzufuhr und ölableitung zum Zwecke der
Umsteuerung des Bewegungsvorgangs wahlweise mit den Zylinderober- und -Unterseiten verbinden zu
können. Dabei ist es besonders bevorzugt, daß das Steuerventil über eine Ringnut am Umfang des in den
Mantel eingeschraubten Zylinderdeckels mit einerr Querkanal im Mantel in Strömungsverbindung steht
der seinerseits zu der im Mantel längsverlaufenden Zu bzw. Ableitung führt. Somit ist weitgehend unabhängig
von der jeweiligen Drehposition des Zylinderdeckel! stets eine Strömungsverbindung vom Steuerventil übei
die Leitung im Mantel zur Zylinderunterseite sicherge stellt, so daß sich auch in diesem Punkte keinerle
Montage- und lustierprobleme ergeben. Außerdem sind
ίο die hierzu erforderlichen Maßnahmen äußerst einfach
und erfordern lediglich das Anbringen von Bohrungen im Mantel sowie im Zylinderdeckel und einer Ringnul
am Umfang des Zylinderdeckels.
Eine weitere Ausführungsform besteht darin, daß die Führungshülse an der Zylinderseite ein gegen die
Kolbenstange abdichtendes Führungshülsenteil verringerten Innendurchmessers aufweist und daß die
Kolbenstange mit einem Kolbenstangenteil vergrößerten Außendurchmessers in Form eines an sich
bekannten Führungsrings in der Führungshülse geführt ist. Durch den bekannten Führungsring wird verhindert,
daß die Kolbenstange unmittelbar mit der Innenfläche der Führungshülse in Berührung kommt und daß über
den Spaltkeil in das Innere mitgeführter Schmutz auf die Kolbenstangenoberfläche gelangt, was zu einer schnellen
Beschädigung führen kann. Da das Führungrhülsenteil
auf der der Schmutzseite des Führungsringes abgewandten Seite liegt, kann es gefahrlos eine
zusätzliche Führung der Kolbenstange vornehmen.
Außerdem ergibt sich durch das Führungshülsenteil ein Bewegungsanschlag. Aus Montage- und Herstellungsgründen ist es zweckmäßig, daß das Führungshülsenteil
und/oder der Führungsring gesonderte Bauteile darstellen. Dabei können die Führungshülse und/oder das
Führungshülsenteil in an sich bekannter Weise außen und innen zumindest eine Dichtung und innen zumindest
einen Schmutzabstreifer aufweisen. Besonders günstig ist es, wenn diese Teile auf das Führungshülsenteil
konzentriert sind, damit bei einem eventuell erforderlichen Austauschvorgang nur kleine Materialteile einfach
und schnell zu erneuern sind, wozu im vorliegenden Fall lediglich ein Führungshülsenteil im Austausch einzusetzen
ist.
Vorzugsweise umfaßt die Kolbenstange ein Befestigungsende des Spaltkeils und ist mit diesem über einen
durch den Spaltkeil und die Kolbenstange geführten Bolzen verbunden. Zweckmäßigerweise sollte dieser
etwa quer zur Verschiebungs- bzw. Spreizrichtung der Druckbacken verlaufen und eine gewisse Verschwenk-
barkeit des Spaltkeils gegenüber der Längsrichtung ermöglichen. Abgesehen davon, daß der Bolzen ein
schnelles Verbinden und Lösen der Teile mit einfachen Mittein zuläßt, ergibt sich durch die geringe Verschwenkbarkeit des Spaltkeils auch bei einem unsym-
metrischen seitlichen Auswandern bzw. Verschwenken der Druckbacken ein einwandfreier Betrieb, da eine
durch Verkanten begründete Zerstörung des Gerätes, beispielsweise durch Festfressen des Kolbens bzw. der
Kolbenstange, sicher vermieden wird Außerdem lassen sich durch ein derartig geringes Spiel die Montagearbeiten vereinfachen.
Vorzugsweise durchsetzt der Bolzen ferner auch den auf die Kolbenstange aufgeschobenen Führungsring.
Günstig ist es. wenn der Bolzen beiderends je eine
Ringnut aufweist, in die eine oder mehrere Arretierfedern aus einer inneren Aussparung des Führungsrings
einschnappen. Hierdurch erhält auch dieser Bolzen eine Mehrfachfunktion, da er einerseits den Spaltkeil und
andererseits den Führungsring an der Kolbenstange festlegt. Ein derartiger Aufbau besteht aus wenigen
Teilen und ist überdies sehr praktisch, da der Bolzen durch einfaches Einschieben fixiert und durch seitlichen
Druck bzw. durch entsprechendes Herausschlagen bei der Demontage entnommen werden kann. Damit eine
derartige Montage oder Demontage auch innerhalb des Mantels durchgeführt werden kann, ist es günstig, daß
dieser an zwei diametral gegenüberliegenden Stellen radial verlaufende Schraubverschlüsse aufweist und daß
der Durchmesser zumindest einer der Schraubverschlüsse größer als derjenige des Bolzens ist. Damit
kann durch einen der Schraubverschlüsse ein Einführen des Bolzens unter Verriegelung der zu verbindenden
Teile erfolgen, während jederzeit auch eine entsprechende Entnahme durch Herausstoßen von der anderen
Seite möglich ist.
Im Hinblick auf eine möglichst große Lebensdauer ist
es ferner zweckmäßig, wenn der Spaltkeil und/oder die Druckbacken an den gegenseitigen Eingriffsbereichen
eine Hartmetallauflage aufweisen. Ferner ist es bevorzugt, daß der Kolben einstückig mit der
Kolbenstange ausgebildet ist und aufgeschobene sowie von Sicherungsringen gehaltene Kolbenringe aufweist.
Hierdurch ergibt sich eine sehr einfache Ausführungsform, die vor allem zum Zweck einer Gewichtsersparung
dadurch verbessert werden kann, daß der Kolben und die Kolbenstange von oben aufgebohrt sind.
Darüberhmaus tritt das Öl in den durch die Aufbohrung entstandenen Hohlraum ein und füllt diesen unter
Stabilitätserhöhung. Die in Axialrichtung zu übertragenden Kräfte werden ferner nur zu einem kleineren Teil
von den Seitenwandungen des Hohlraums aufgenommen, da überwiegend die innere untere sowie relativ
große Querfläche des Hohlraums zum Tragen kommt, so daß die Kolben- bzw. Kolbenstangenwandurg
gegenüber einem solchen Fall entlastet wird, bei dem die Aufbohrung an der offenen Seite abgeschlossen ist.
Das erfindungsgemäße Steinsprenggerät ist in vielerlei Hinsicht aus kostenmäßigen und praktischen
Gründen besonders günstig und vielseitig. Es kann sowohl als Schub- bzw. Druck- wie auch als Zugkeilgerät
eingesetzt werden. Alle Einzelteile sind einfach und schnell zusammenzubauen und zu zerlegen, was
besonders wichtig für die günstige Lösbarkeit der Druckbacken ist, welche verschiedentlich aus Dimensiotnerungs-
und teilweise aus Beschädigungsgründen ausgewechselt werden müssen. Da verschiedene Glieder
eine Mehrfachfunktion haben, lassen sich die Anzahl der notwendigen Bauteile verringern und die Herstellungskosten bei einfacherer Montierbarkeit reduzieren.
Die Erfindung wird nachfolgend an zeichnerisch dargestellten Ausführungsbeispielen näher erläutert Es
zeigt
F i g. 1 einen Axialschnitt eines besonders einfachen Steinsprenggerätes mit einem zurückgezogenen Druckkeil,
F i g. 2 einen axialen und um 90° gegenüber F i g. 1 gedrehten Teilschnitt des Steinsprenggerätes,
Fig.3 einen Querschnitt längs der Linie IH-III aus
Fig.2,
F i g. 4 einen F i g. 1 entsprechenden Axialschnitt einer etwas aufwendigeren Ausführungsform eines
Steinsprenggerätes,
Fig.5 einen Teilschnitt längs der Linie V-V aus
Fig. 4,
F i g. 6 einen F i g. 2 entsprechenden und gegenüber F i g. 4 um 90° gedrehten Teilschnitt,
F i g. 7 einen Querschnitt längs der Linie VIl-VH aus
F i g. 6,
Fig. 8 einen Fig. 1 und 4 entsprechenden Axialschnitt
eines Steinsprenggerätes mit einem Zugkeil,
Fig. 9 einen IΊ g. 5 entsprechenden Teilschnitt längs der Linie IX-IX aus'Fig. 8,
Fig. 9 einen IΊ g. 5 entsprechenden Teilschnitt längs der Linie IX-IX aus'Fig. 8,
Fig. 10 einen Fig.2 und 6 entsprechenden axialen
sowie gegenüber F i g. 8 um 90° gedrehten Teilschnitt und
ίο Fig. 11 einen Querschnitt längs der Linie Xl-Xl aus
Fig. 10.
Während in F i g. 1 bis 3 eine besonders einfache Ausführungsform eines Steinsprenggerätes mit einem
Druckkeil dargestellt ist, die sich selbstverständlich auch zum Einbau eines Zugkeils eignet, ergibt sich aus F i g. 4
bis 11 eine etwas verfeinerte und aufwendigere Ausgestaltung des Steinsprenggerätes, das in F ι g. 4 bis
7 als Druckkeiigerät und in F ι g. 8 bis 11 als Zugkeilgerät dargestellt ist.
Bei allen dargestellten Steinsprenggeräten ist in einen rohrförmigen Mantel 10, HO, 210 eine kürzere und
ebenfalls rohrförmige Führungshülse 12, 112, 212 eingeschoben. Am einer. Ende ist der Mantel durch
einen eingeschraubten Zylinderdeckel 14, 114, 214 abgeschlossen, so daß ein Kolben 16,116,216 innerhalb
einer zwischen dem Zylinderdeckel und der Stirnseite der Führungshülse begrenzten Zylinderkammer längsverschiebbar
ist. Der Kolben ist bei allen Ausführungsformen mit einfach aufgeschobenen Kolbenringen 18
und diese halternden Sicherungsringen 20 versehen. Einstückig mit dem Kolben ist eine Kolbenstange 17,
117,217 ausgebildet, die mit einem Spaltkeil 24,124,224
über einen Bolzen 26,126, 226 verbunden ist, indem die Kolbenstange ein Befestigungsende des Spaltkeiles
stirnscitig in einer Vertiefung aufnimmt und der Bolzen durch die Mantelwandungen der Vertiefung "nd das
Befestigungsende quer zur Längsrichtung geführt ist.
Der Spaltkeil greift in zwei gegenüberliegende Druckbacken 30,130,230 ein, deren Druckbackenköpfe
32. 132, 232 an Querbolzen 28, 128, 228 seitlich verschiebbar und in Längsrichtung fixiert aufgehängt
sind. Zu diesem Zweck sind zwei Querbolzen parallel und unter gleichem Radialabstand von der Mittelachse
außerhalb des eigentlichen Führungshülsenbereichs durch den Mantel geführt, so daß die Druckbackenköpfe
und der Spaltkeil zwischen ihnen liegen. Die Querbolzen weisen im vorliegenden Fall einen kreisförmigen
Querschnitt auf, was jedoch keineswegs erforderlich ist, und die Druckbackenköpfe umgreifen die Querbolzen
zumindest teilweise von innen mit entsprechenden und im vorliegenden Fall kreisrunden Aussparungen. Dadurch werden die Druckbacken in Längsrichtung fixiert,
doch behalten sie gemäß Fig. 1, 4 und 8 eine gewisse
und erforderliche Seitenverschiebbarkeit längs der
Bei allen dargestellten Ausführungsformen sind jeweils die Druckbacken und/oder Spaltkeile im
gegenseitigen Eingriffsbereich mit Hartmetallauflagen 34 gemäß F i g. 1 versehen, um die Lebensdauer zu erhöhen. Ferner sind die Querbolzen stets zumindest an einer Seite mit Schrauben 38 gemäß Fi g. 1 am Mantel
festlegbar, so daß ein ungewolltes Lockern und Herausfallen infolge der ständigen Erschütterungen
sicher vermieden werden. Außerdem ist bei allen Ausführungsformen der Mantel an seinem unteren Ende
im Bereich der Druckbacken durch einen gummielastischen Abschluß 40 verschlossen, der die Druckbacken
umgibt, den Innenraum des Gerätes weitgehend
abdichtet und eine Seitenverschiebung bzw. Spreizung der Druckbacken zuläßt. Dabei bewegen sich die
Druckbackenköpfe in einem Innenraum 42 gemäß Fig. 1.
Jede Führungshülse 12, 112, 212 weist an ihrem unteren Ende im Bereich der Druckbackenköpfe zwei
diametral gegenüberliegende und die Querbolzen von außen zumindest teilweise umfassende Führungsstege
36, 136, 236 auf, die als Axialverlängerunger. der Führungshülse zwischen den Druckbackenköpfen angeordnet
sind und durch Umfassen der Querbolzen eine Fixierung der Führungshülse in Längsrichtung und in
Umfangsrichtung begründen. Bei runden Querbolzen greifen diese auch in entsprechend runde Aussparungen
der Führungsstege ein. Da sich die Führungsstege an um 90° gegenüber dem Seitenverschiebungsweg der
Druckbackenköpfe angeordneten Stellen befinden, stören sie nicht die für eine Steinsprengung erforderlichen
Bewegungsabläufe.
In allen Fällen ist die Führungshülsc 12 nach Fig. 1
bzw. ein gesondertes Führungshülsenteil 213 nach F i g. 4 und 8 mit inneren und äußeren Dichtungen 46, die
einerseits am Mantel und andererseits an der Kolbenstange anliegen, und mit einem inneren Schmutzfänger
bzw. -abstreifer 48 versehen, der die vom Spaltkeil eingeführten Schmutzpartikeln an einem Eintreten in
den Zylinderraum hindert. Ferner ist jeder Zylinderdekkel 14, 114, 214 durch eine Dichtung 44 (Fig. 1)
abgedichtet
Zum Vorwärts- und Rückwärtsbewegen des Kolbens und des damit verbundenen Spaltkeils kann das Drucköl
über Zu- bzw. Ableitungen 50,150,250 einerseits und 52,
152, 252 andererseits zu den Zylinderober- und -Unterseiten geführt bzw. von diesen abgeleitet verden.
Während die Leitungen 52, 152, 252 durch den Zylinderdeckel 14, 114, 214 geführt sind, ist die Leitung
50 gemäß F i g. 1 in besonders einfacher Weise außerhalb des Mantels 10 verlegt und erst im Bereich
der Zylinderunterseite durch den Mantel geführt, während die Leitung 150, 250 gemäß F i g. 4 und 8 in
den Mantel 110, 210 im Bereich einer Verstärkung 172, 272 eingearbeitet ist. Zu diesem Zweck ist jeweils eine
Sackbohrung in Längsrichtung durch den Mantel eingeführt, die an der Zylinderunterseite über eine
Querbohrung in die Zylinderkammer mündet und die über eine Querbohrung 160, 260 mit einer äußeren
Ringnut 162, 262 des Zylinderdeckels 114, 214 in Strömungsverbindung steht. Diese Ringnut wiederum
ist mit einer schenatisch dargestellten Leitungsverbindung
158,258 im Deckel verbunden.
Gemäß F i g. 4 und 8 befindet sich im Deckel 114,214
ein Steuerventil 156,256 in Form eines Vierwegeventils,
das Ober eine nicht im einzelnen dargestellte Leitungsverbindung eine wahlweise Umsteuerung der ölführung
zu und von den Zylinderober- und -Unterseiten ermöglicht Hierdurch kann die Umsteuerung vom
Vorwärts- zum Rückwärtsbetrieb des Spaltkeiles mit einem einzigen Handgriff an Steinsprenggerät durchgeführt
werden.
Damit die innerhalb des Mantels 110,210 angebrachte
Längsleitung 150, 250 einfacher herstellbar ist wird lie von der Stirnseite des Mantels aus gebohrt wobei d;e
itirnseitige öffnung durch eine Abdichtung 163, 263 'erschlossen wird.
Bei den etwas aufwendigeren Ausfuhrungsformen [emäß Fig. 4 bis H sind die Querbolzen 128, 228
ferner an den den Schrauben 38 ( Fig. 1) abgewandter Seiten über einen als Handgriff ausgebildeten BolzenLiü
gel 174, 274 miteinander verbunden. Dieser ermöglich! ein gleichzeitiges Herausziehen und Einführen der
Querbolzen sowie eine günstigere Handhabung des Steinsprenggerätes in Verbindung mit einem mit dem
Zylinderdeckel 14, 114, 214 verbundenen Haltegriff 54
(Fig. 1).
Während die Kolbenstange 17 nach Fig. 1 unmitteibar
in der Führungshülse 12 geführt ist, liegt nach Fig.4 und 8 eine indirekte Führung über je einen
Führungsring 122, 222 vor, der über die Kolbenstange 117, 217 geschoben sowie mit dieser verbunden und
längs der Führungshülse geführt ist. Dabei dient der Bolzen 126, 226 gleichzeitig der axialen Festlegung des
Führungsringes, indem eine oder mehrere Arretierfedern 166, 266, z. B. Spiralfedern, aus dem Führungsring
in endseitige Bolzenringnuten 164, 264 arretierend einschnappen. Die Federn befinden sich in einer inneren
Aussparung des Führungsringes, die zusammen mit der Oberfläche der Kolbenstange eine nach oben zur
Bolzenringnut geöffnete Nut bildet. Der Bolzen 126,226 kann dadurch leicht unter Zusammenfügung der zu
verbindenden Teile eingeführt, arretiert und durch seitliches Herausschlagen wieder gelöst werden. Zu
diesem Zweck ist der Mantel 110, 210 mit diametral gegenüberliegenden, radial ausgerichteten Schraubverschlüssen
168, 268 einerseits und 170, 270 andererseits versehen. Einer der Schraubverschlüsse 170, 270 hat
einen größeren Durchmesser als der Bolzen 126, 226, so daß ein Einschieben und Herausnehmen bei entsprechend
abgenommenem Schraubverschluß leicht und schnell erfolgen kann, und zwar in der in Fig. 10
dargestellten Axialposition der Kolbenstange. Dabei
dient die dünnere Öffnung dazu, den Bolzen mit Hilfe eines längeren Gegenstandes durch die größere
öffnung herauszustoßen, um die miteinander verbundenen Teile, nämlich den Spaltkeil, die Kolbenstange und
den Führungsring voneinander zu trennen.
Das vielseitige und sowohl als Druck- wie auch als Zugkeilgerät verwendbare Steinsprenggerät kann gemäß
Fig. 1 bis 3 in einer sehr einfachen Ausführungsform und gemäß F i g. 4 bis 11 auch aufwendiger
ausgebildet sein. Beispielsweise gilt dieses für die unmittelbare Steuerbarkeit des Gerätes, für die
Verlegung von Ölleitungen und für die indirekte Führung der Kolbenstange, was zu weniger Störungen
infolge von Schmutzeinwirkungen und somit zu einer größeren Lebensdauer führt Allerdings sind hierzu
weitere Teile erforderlich, die nicht in allen Anwendungsfällen benötigt werden, daß daß häufig auch die
einfachere und preiswertere Version gemäß F i g. 1 verwendbar ist Allen Ausführungsformen ist jedoch die
einfache, wirkungsvolle und leicht lösbare Aufhängung der Druckbacken auf den beiden parallelen Querbolzen
gemein, die sich nicht am Spaltkeil abstützen, so daß weitgehend beliebig geformte Zug- und Druckkeile
verwendbar sind. Während jeder Spaltkeil am Befestigungsende gelenkig über einen Rundbolzen festgelegt
ist wodurch sich auch ein unsymmetrisches seitliches Auswandern nicht schädlich auswirken kann, können die
Querbolzen runde, quadratische, dreieckige oder ähnliche
Querschnitte aufweisen. Somit können alle Einzelteile des Steinsprenggerätes einfach und preiswert
ausgebildet und zu einem entsprechend preiswerten Gesamtgerät vereint werden.
Claims (25)
1. Steinsprenggerät, bestehend aus einem Zylinderblock, in dem ein hydraulisch betätigbarer
Kolben längsbeweglich angeordnet ist, der über einen mit seiner Kolbenstange verbundenen Spaltkeil
auf in Bohrlöcher einsetzbare Druckbacken mit einer der Neigung des Spaltkeils entsprechenden
Schrägung einwirkt, wobei die Druckbacken über Druckbackenköpfe an Querbolzen axial unverschiebbar
und seitlich entsprechend dem Querhub des Spaltkeiles beschränkt verschiebbar aufgehängt
sind und wobei die Kolbenstange von einer mit einem Mantel öldicht verbundenen Führungshülse
abdichtend geführt wird, dadurch gekenn- 1S
zeichnet, daß der Mante1 (10, 110, 2i9) und die
kürzere Führungshülse (12,112,212) als ineinandergeschobene
zylindrische Rohre ausgebildet sind und daß der Mantel an einem Ende mit einem Zylinderdeckel (14, 114, 214) abgeschlossen und im Μ
Bereich seines anderen Endes von zwei parallelen Querbolzen (28, 128, 228) beliebigen Querschnitts
durchsetzt ist, die senkrecht zur Längsrichtung des Gerätes an gegenüberliegenden Seiten der Druckbackenköpfe
(32, 132, 232) verlaufen und zumindest 2S
teilweise in seitliche Queraussparungen derselben längsarretierend eingreifen.
2. Gerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Führungshülse (12, 112, 212) durch die
am Mantel festgelegten Querbolzen (28, 128, 228) axial und in Umfangsrichtung gegenüber dem
Mantel fixiert ist.
3. Gerät nach Anspruch 2, dadurcn gekennzeichnet, daß die Führungshülse (12, 112, 212) an einem
Ende zwei gegenüberliegende Führungsstege (36, 136,236) als die Querbolzen (28,128,228) zumindest
teilweise von außen umfassende Axialverlängerungen aufweist.
4. Gerät nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Führungsstege (36, 136, 236) zwischen
den Druckbackenköpfen (32, 132, 232) angeordnet sind.
5. Gerät nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß die Querbolzen (28, 128, 228) durch Schrauben (38) im Mantel (10,110,210) fixiert sind.
6. Gerät nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Querbolzen (128,228) an den Schrauben
(38) angewandten Enden außerhalb des Mantels (110, 210) durch einen Bolzenbügel (174, 274) 5<
> verbunden sind.
7. Gerät nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß sich der Kolben (16, 116, 216) im Zylinderraum zwischen dem Zylinderdeckel (14,114,
214) und der Stirnseite der Führungshülse (12, 112, 212) befindet.
8. Gerät nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Zu- bzw. Ableitungen (50, 52; 150, 152;
250, 252) für das Drucköl zu den Zylinderober- und &>
-Unterseiten einerseits durch den Zylinderdecke! (14, 114, 214) und andererseits in Längsrichtung des
Mantels (10, 110, 210) sowie quer durch diesen hindurchgeführt sind.
9. Gerät nach Anspruch 8, dadurch gekennzeich- 6<>
net, daß die Zu- bzw. Ableitung (50) für die Zylinderunterseite in Längsrichtung außerhalb des
Mantels (10) verläuft.
10. Gerät nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Zu- bzw. Ableitung (150, 250) für die
Zylinderunterseite in Längsrichtung in den Mantel
(110,210) eingearbeitet ist
11. Gerät nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß der Mantel (110, 210) im Bereich der
Zu- bzw. Ableitung (150,250) eine Verstärkung (172, 272) aufweist
IZ Gerät nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß die Zu- bzw. Ableitungen zu einem an sich bekannten Steuerventil (156,256) im Zylinderdeckel
(114,214) geführt sind.
13. Gerät nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß das Steuerventil (156, 256) ein
Vierwegeventii ist.
14. Gerät nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß das Steuerventil (156, 256) über eine
Ringnut (162, 262) am Umfang des in den Mantel (110, 210) eingeschraubten Zylinderdeckels (114,
214) mit einem Querkanal (160, 260) im Mantel in Strömungsverbindung steht, der seinerseits zu der
im Mantel längsverlaufenden Zu- bzw. Ableitung (150,250) führt
15. Gerät nach einem oder mehreren der vchergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet
daß die Führungshülse (112, 212) an der Zylinderseite ein gegen die Kolbenstange (117, 217)
abdichtendes Führungshülsenteil (113, 213) verringerten Innendurchmessers aufweist und daß die
Kolbenstange mit einem Kolbenstangenteil vergrößerten Außendurchmessers in Form eines an sich
bekannten Führungsrings (122,222) in der Führungshülse geführt ist.
16. Gerät nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, daß das Führungshülsenteil (113, 213)
und/oder der Führungsring (122, 222) gesonderte Bauteile darstellen.
17. Gerät nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet
daß die Führungshülse (12) und/oder das Führungshülsenteil (113, 213) in an sich bekannter
Weise außen und innen zumindest eine Dichtung (46) und innen zumindest einen Schmutzabstreifer (18)
aufweisen.
18. Gerät nach einem oder mehreren dpr
vorhergehenden Ansprüche, dauurch gekennzeichnet, daß die Kolbenstange (17, 117, 217) ein
Befestigungsende des Spaltkeils (24, 124, 224) umfaßt und mit diesem über einen durch den
Spaltkeil und die Kolbenstange geführten Bolzen (26,126,226) verbunden ist.
19. Gerät nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet, daß der Bolzen (26,126,226) etwa quer zur
Verschiebungs- bzw. Spreizrichtung der Druckbakken (30,130, 230) verläuft und daß der Spaltkeil (24,
124, 224) etwas gegenüber der Längsrichtung verschwenkbar ist.
20. Gerät nach Anspruch 19, dadurch gekennzeichnet, daß der Bolzen (126, 226) auch den auf die
Kolbenstange (117, 227) aufgeschobenen Führungsring (122,222) durchsetzt.
21. Gerät nach Anspruch 20. dadurch gekennzeichnet, daß der Bolzen beiderends je eine Ringnut
(164, 264) aufweist, in die eine oder mehrere Arretierfedern (166, 266) auf einer inneren Aussparung
des Führungsrings (122,222) einschnappen.
22. Gerät nach Anspruch 21, dadurch gekenn-
zeichnet, daß der Mantel (110, 210) an zwei diametral gegenüberliegenden Stellen radial verlaufende
Schraubverschlüsse (168, 170, 268, 270) aufweist und daß der Durchmesser zumindest einer
der Schraubverschlüsse größer als derjenige des Bolzens (226) ist
23. Gerät nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß der Spaltkeil (24, 124, 224) und/oder die Druckbacken (30, 130, 230) an den gegenseitigen
Eingriffbereichen eine Hartmetallauflage (34, 134, 234) aufweisen.
24. Gerät nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß der Kolben (16,116,216) einstückig mit der
Kolbenstange (17, 117, 217) ausgebildet ist und aufgeschobene sowie von Sicherungsringen (20)
gehaltene Kolbenringe (18) aufweist
25. Gerät nach Anspruch 24, dadurch gekennzeichnet, daß der Kolben und die Kolbenstange von
oben aufgebohrt sind.
Priority Applications (8)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19742433565 DE2433565C3 (de) | 1974-07-12 | Hydraulisches Steinsprenggerät | |
| GB2303275A GB1453922A (en) | 1974-07-12 | 1975-05-23 | Rock-splitting apparatus |
| JP6400475A JPS559999B2 (de) | 1974-07-12 | 1975-05-28 | |
| FR7516832A FR2277970A1 (fr) | 1974-07-12 | 1975-05-29 | Appareil hydraulique pour l'eclatement des roches |
| ZA00753739A ZA753739B (en) | 1974-07-12 | 1975-06-10 | Rock splitting apparatus |
| SE7506783A SE401707B (sv) | 1974-07-12 | 1975-06-13 | Verktyg for mekanisk sprengning av sten |
| US05/587,384 US3995906A (en) | 1974-07-12 | 1975-06-16 | Rock-splitting apparatus |
| CA230,133A CA1029009A (en) | 1974-07-12 | 1975-06-25 | Hydraulic rock-splitting apparatus |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19742433565 DE2433565C3 (de) | 1974-07-12 | Hydraulisches Steinsprenggerät |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2433565A1 DE2433565A1 (de) | 1976-01-22 |
| DE2433565B2 DE2433565B2 (de) | 1976-08-12 |
| DE2433565C3 true DE2433565C3 (de) | 1977-03-31 |
Family
ID=
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