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DE2432481C2 - Belichtungsregler für einen fotografischen Blendenverschluß - Google Patents

Belichtungsregler für einen fotografischen Blendenverschluß

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Publication number
DE2432481C2
DE2432481C2 DE2432481A DE2432481A DE2432481C2 DE 2432481 C2 DE2432481 C2 DE 2432481C2 DE 2432481 A DE2432481 A DE 2432481A DE 2432481 A DE2432481 A DE 2432481A DE 2432481 C2 DE2432481 C2 DE 2432481C2
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
exposure
aperture
distance
photocell
shutter
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE2432481A
Other languages
English (en)
Other versions
DE2432481A1 (de
Inventor
Bruce Kean Andover Mass. Johnson
George D'arcy Lexington Mass. Whiteside
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Polaroid Corp
Original Assignee
Polaroid Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Polaroid Corp filed Critical Polaroid Corp
Publication of DE2432481A1 publication Critical patent/DE2432481A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE2432481C2 publication Critical patent/DE2432481C2/de
Expired legal-status Critical Current

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    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B9/00Exposure-making shutters; Diaphragms
    • G03B9/70Exposure-making shutters; Diaphragms with flash-synchronising contacts
    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B7/00Control of exposure by setting shutters, diaphragms or filters, separately or conjointly
    • G03B7/16Control of exposure by setting shutters, diaphragms or filters, separately or conjointly in accordance with both the intensity of the flash source and the distance of the flash source from the object, e.g. in accordance with the "guide number" of the flash bulb and the focusing of the camera

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Exposure Control For Cameras (AREA)
  • Shutters For Cameras (AREA)

Description

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Die Unteransprüche kennzeichnen zweckmäßige strecken sich über einer Fotozelle 54, die in einer Licht-Ausgestaltungen der Erfindung, gemäß welcher beide integrationsstufe 62 angeordnet ist
Blendenöffnungspaare in den gleichen Lamellen ange- Die Fotozellenblenden-Öffnungen 56 und 58 dieser
ordnet sind Endabschnitte definieren eine Fotozellenblende, deren
Nachstehend wird ein Ausführungsbeispiel der Erfin- 5 Größe sich progressiv gemäß der Bewegung der Lamel-
dung anhand der Zeichnung beschrieben. In der Zeich- len 24 und 26 ändert
nung zeigt Wie in F i g. 1 dargestellt, ist der Anker 72 eines Elek-F i g. 1 eine schematise!» Ansicht des Verschlusses tromagneten 70 mittels eines Stiftes 74 derart am eines gemäß der Erfindung ausgebildeten BeBehtungs- Schwinghebel 28 angelenkt daß durch Verstellung des regiere in Schließstellung; to Ankers 72 der Schwinghebel 28 um seinen Schwenkzap-F i g. 2 den Verschluß gemäß F i g. 1 in anfänglicher fen 40 gedreht und die Verschlußlamellen 26 und 28 ÜberlappungssteUung der Blendenöffnungen; entsprechend versetzt werden. Der Anker 72 ist von F i g. 2A eine Teilansicht des Verschlusses nach F i g. 1 einer Feder 76 umgeben, die den Anker gegen die Vermit einer Blitzleistenanoidnung; schlußlamellen so vorspannt daß sie sich in die Offen-Fig.3 eine Teilansicht des Verschlusses nach Fig. 1 15 stellung zu bewegen suchen. Diese Anordnung ist zur mit Leitzahlkupplung in Offenstßüung des Verschlusses; Benutzung in einer einäugigen Spiegelreflexkamera F ig. 4 eine Teilansicht des Verschlusses gemäß zweckmäßig, bei der der Verschluß 7iir Entfernungsein-Fig. 3, wobei Teile weggelassen sind, um den inneren stellung und zur Bildwahl offen sein muß. Demgemäß Aufbau erkennbar zu machen; werden die Verschlußlamellen in die Schließstellung ge-F i g. 5 eine Ansicht des Entfernungseinstellrades mit 20 maß F i g. 1 nur dann überführt, w«»n der Elektroma-Nockertführungsbahn für die Leitzahlkupplung; gnet 70 erregt ist. Nach Abschaltung-des Elektromagne-F i g. 6 eine graphische Darstellung der Beziehung ten 70 könßen die Verschlußlamellen ΊΑ und 26 unter zwischen Blendeneinstellung und gewählter Aufnahme- der Wirkung der Feder 76 in ihre maximale Öffnungsentfernung bei Blitzbetrieb; stellung ablaufen.
F i g. 7 eine graphische Darstellung der prozentualen 25 Bei dem Verschluß gemäß F i g. 1 werden die Ver- Blendenöffnungsfläche von Verschlußblende und Foto- schlußiamellen 24 und 26 in die Öffnungsstellung gemäß
meterblende in Abhängigkeit von der Ablaufzeit; Fig. 2 überführt, indem der Elektromagnet 70 abge-
F i g. 8 eine graphische Darstellung der Belichtung in schaltet wird, so daß die Feder 76 den Anker 72 nach Abhängigkeit von der Entfernung mit eingezeichneter außen drücken kann und der Schwinghebel 28 im Ge- Blitzumhüllungskurve; 30 genuhrzeigersinn gemäß F i g. 1 bewegt wird, so daß die F i g. 9 ein Blockschaltbild des Belichtungsreglers; Blendenöffnungen 36 und 38 sowie 56 und 58 sich zu Fig. 10 eine Ansicht der einander überlappenden überlappen beginnen, wie in F i g. 2 dargestellt Die Be- Verschlußblendenlamellenöffnungen. lichtungszeit wird durch Erregung des Elektromagneten
j Der Verschluß ist in einem Gehäuse 10 unterge- 70 beendet wodurch der Anker 72 gegen die Wirkung
bracht das ein rückwärtiges Formteil 12 aufweist das 35 der Feder 76 zurückgezogen wird.
die Einzelteile des Verschlusses lagert Vorder- und Wie weiter unten im einzelnen erläutert, wird eine in Oberseite des Formteils 12 sind durch einen Deckel 14 F i g. 3 und 4 im einzelnen dargestellte Leitzahlkupplung j abgeschlossen, der einen Sockel 16 für eine Blitzlampe 80 in Verbindung mit Blitzlampen 62 während des Blitzträgt und nicht dargestellte Löcher aufweist durch die betriebes benutzt Wie in F i g. 3 und 4 dargestellt trägt manuell eii^tellbare strichpunktiert dargestellte Rän- 40 das Entfemungseinstellrad 20 an seiner Unterseite eine delscheiben 18 bzw. 20 zur Entfernungseinstellung bzw. N<ckenführungsbahn 82, die mit einem Nockenfolgeorzum Korrigieren des Reglers hindurchstehen. In der gan 85 zusammenwirkt das von einer Stelle unterhalb Mitte der Rückwand des Formteiles 12 befindet sich die des Einstellrades 20 nach einem Punkt veriäuft an dem Belichtungsöffnung 22, welche die maximal verfügbare ein Eingriff mit dem Schwinghebel 28 erfolgen kann. Belichtungsöffnung für den Verschluß definiert 45 Diese Leitzahlkupplung 80 wird nur wi.-fcsam, w-enn die Im Gehäuse 12 sind zwei Verschluß-Blendenlamellen Blitzleiste 17 in dem Sockel 16 eingesteckt ist, wie dies in 24 und 26 gelagert, die mit einem Schwingbalken 28 F i g. 2A angedeutet ist Somit wird die Leitzahlkuppzusammenwirken. Die Lamellen 24 und 26 sind im lung durch einen Elektromagneten 84 in Wirkstellung Formteil 12 mittels eines Blocks 30 gelagert, der außer- gebracht. Dieser Elektromagnet 84 stellt den Antriebsdem das mit Außengewinde versehene Objektiv 32 50 mechanismus der Leitzahlkupplung 80 dar. Diese Leitträgt. Die Verbindung zwischen dem Objektiv 32 und zahlkupplung stellt eine mechanische Kupplung zwidem Entfe.nungseinstellrad 20 wird über ein Zwischen- sehen dem Einstellrad 20 und dem Schwinghebel 28 her, rad34bewirkt. so daß eine Drehung des Einstellrades 20 derart, daß eine Blendeneinstellung des Verschlusses eine Versetzung des Objektivs 32 bewirkt. gemäß der Entfernungseinstellung des Objektivs 32 beZwei VerschluBblenden-öffnungen 36 und 38 sind in 55 wirkt wird.
den Lamellen 24 und 26 ausgebildet und diese bilden In F i g. 4 ist die Leitzahlkupplung 80 in einer Ansicht
variable Blendenöffnungen, wenn sie in Längsrichtung dargestellt in der das Einstellrad 20 unten liegt,
gegeneinander unter dem Einfluß eines Schwinghebels Das Nockenfolgeorgan 85 weist einen Arm 86 auf, der
28 bewegt werden. Der Schwinghebel 28 ist um einen sich über das Eins.ellrad 20 erstreckt und an einem Ende
Stift 40 drehbar, der vom Formteil 12 vorsteht Schlitze 60 einen Stift 88 trägt, der in der Nockenführungsbahn 82
42 und 44 in den beiden Enden des Schwinghebels 28 läuft. Das dem Stift 88 entgegengesetzt liegende Ende
bewirken eine Kupplung mit Stiften 46 und 48, die von des Armes 86 trägt einen Abfangabschnit:; 90. Dieser ist
den Lamellen 24 und 26 vorstehen. Durch diese Verbin- schwenkbar am Arm 86 mittels einer Achse 92 gelagert
dung wird bewirkt, daß sich die Lamellen 24 und 26 und arbeitet gemäß der Erregung des Elektromagneten
gleichzeitig bewegen und eine Verschlußblendenöff- 65 84 der Leitzahlkupphmg um einen vom Schwinghebel
nung bilden, deren Größe sich progressiv über der Be- 28 vorstehenden Stift 94 zu fangen. Dieses Abfangen
Iichtungsöffnung22ändi.'t. wird mittels eines Armes 96 bewerkstelligt, der den Endabschnitte 50 und 52 der Lamellen 24 und 26 er- Elektromagneten 84 mit dem Abfangorgan 90 kuppelt.
5 6
Um den Arm 96 nach unten zu drücken und das Abfang- nungen 56 und 58 der Fotozellenblende dichter aneinan-
organ 90 in der normalen unwirksamen Stellung zu hai- der liegen als die öffnungen 36 und 38 der Verschluß-
ten, ist eine Feder 98 vorgesehen. blende.
Wie später unter Bezugnahme auf die F i g. 9 erläutert Die von den Öffnungen 56 und 58 definierte Sekun-
wird, bewirkt das Einsetzen einer Blitzleiste 17 5 därfotozellenblende liefert eine Kurve 130 gemäß
(F i g. 2A) eine automatische Programmierung der Be- F i g. 7, wenn der Verschluß von der Schließstellung in
lichtungsregeleinrichtung für Blitzbetrieb, wodurch au- die Offenstellung überführt wird. In gleicher Weise defi-
tomatisch der Elektromagnet 84 erregt wird und dem- nieren die Verschlußblendenöffnungen eine Kurve 132.
gemäß die Leitzahlkupplung 80 eingestellt wird. Der In dieser Figur sind die Kurven normalisiert, d. h. eine
Elektromagnet 84 zieht bei Erregung den Arm % vom io normalisierte Fotozellenfläche kann als eine solche defi- Einstellrad 20 weg und schwenkt das Abfangorgan 90 in niert werden, die eine richtige Belichtung für eine Sze-
den Bewegungspfad des vom Schwinghebel vorstehen- nenhelligkeit liefert, wenn eine lange Belichtungszeit
den Stiftes 94. so daß die Bewegung des Schwinghebels benutzt wird. Demgemäß sind Öffnungszeit und
stillgesetzt und die während der Belichtung benutzte Schließzeit vernachlässigbar. Die in dieser Figur darge-
Blende eingestellt wird. Die genaue Lage der Lamellen 15 stellten Fotozellenblendenöffnungen repräsentieren
im Augenblick der Abfangung hängt natürlich von der diese normalisierte Fläche.
jeweiligen eingestellten Winkelstellung des Einstellra- Wie ersichtlich, eilt die Fotozellenblende der Ver-
des 20 ab. schlußblende vor, d. h. sie öffnet mit einer größeren Ge-
Wie weiter unten in Verbindung mit F i g. 6 erläutert schwindigkeit relativ zu ihrer vollen Öffnungsstellung wird, bewirkt die Leitzahlkupplung 80 eine bestimmte 20 als die Verschlußblende. Dieses Voreilen geschieht urVeränderung der Lage des Abfanghebels gegenüber sprünglich, weil die öffnungen 56 und 58 der Verschlußdem Einstellrad 20. Dies wird durch die Nockenfüh- platten relativ dicht beeinander liegen und sich früher zu rungsbahn 8 bewirkt, die im einzelnen in Fig.5 darge- überlappen beginnen als die öffnungen 36 und 38 der stellt ist. und drei unterschiedliche Nockenführungsab- Verschlußblende, wenn die Lamellen relativ zueinander schnitte 100,102 und 103 besitzt. 25 in Öffnungsrichtung des Verschlusses versetzt werden.
Der erste Abschnitt 100 stellt die kürzeste Aufnahme- Diese Voreilzeit wird bei Tageslichtbetrieb benutzt, daentfernung dar. auf die das Objektiv einstellbar ist. Das mit di* Lichtintegrationsschaltung eine zutreffende heißt, wenn das Objektiv 32 in eine Stellung für kurze Voraussage der Gesamtlichtmenge, die durch die Ver-Aufnahmeentfemungen gedreht ist, liegt der Stift 88 der schlußöffnung hindurchtritt treffen kann, bis die Lamel-Leitzahlkupplung in der Führung in dem mit 100 be- 30 len geschlossen werden, und es wird damit die Reakzeichneten Abschnitt Durch Drehung des Einstellrades tionszeit des Elektromagneten und die Lamellenschließin Gegenuhrzeigersinn gemäß F i g. 5 wird das Objektiv zeit berücksichtigt. Statt einer glatten Kurve sich verauf eine größere Aufnahmeentfernung eingestellt und größernder Vorlaufzeit zu folgen, wird die Geschwines wird das Abfangorgan 90 um einen entsprechenden digkeit, mit der die Fotozellenblende progressiv vergrö-Abstand von seiner ursprünglichen Lage versetzt Wenn 35 ßert wird, geändert und zwar z. B. wie bei 134, während das Einstellrad 20 weiter gedreht wird, um z. B. eine der ersten Stufen der Verschlußöffnung vermindert, so Aufnahmeentfernung von i.20 m einzusteiien. läuft der daß eine ganz genaue Beziehung zwischen der Primär-Stift 88 nach einem Zwischenpunkt 101 zwischen dem blendeneinstellung und der Sekundärblendeneinstelersten Abschnitt 100 und dem zweiten Abschnitt 102. lung bewirkt wird, wenn der Belichtungsregler bei Blitz-An dieser Stelle beginnt sich das Abfangorgan 90 längs 40 betrieb benutzt wird. Bei Tageslichtbetrieb erzeugt dieeiner unterschiedlichen Kurve gegenüber der anfängli- se scharfe Verminderung der Vorlaufzeit eine etwas länchen Änderungsgeschwindigkeit zu bewegen, die ur- gere Belichtung als für sehr helle Szenen erwünscht, sprünglich durch den Abschnitt 100 bestimmt wurde. beispielsweise bei Strandszenen, jedoch kann ein sol-Wenn dann das Einstellrad 20 weitergedreht wird, um eher Fehler leicht korrigiert werden, und er ist durchaus eine Aufnahmeentfernung von etwa 3 m bis unendlich 45 zulässig, um den hieraus resultierenden Vorteil bei Blitzeinzustellen, läuft der Stift 88 in den dritten Abschnitt betrieb zu berücksichtigen.
103 ein, was nur eine kleine Bewegung des Abfangor- Bei Tageslichtbetrieb werden die Verschlußlamellen gans zur Folge hat Diese Nockenführung bewirkt eine gemäß der Entregung des Elektromagneten 70 so verunterschiedliche Änderungsgeschwindigkeit der Ver- setzt, daß beide Blenden sich zu öffnen beginnen, stellung des Abfangorgans zwischen Aufnahmeentfer- 50 Für Tageslichtaufnahmen mit geringer Hellig1 sit Henungen bei ungefähr UO m, so daß die Beziehung zwi- fen das System eine maximale Verschlußblendenöffschen der Blendeneinstellung und der Fotozellensteae- nung 142, die durch die Größe der Belichtungsöffnung rung geändert wird, wie dies im einzelnen unter Bezug- 22 bestimmt ist Vorzugsweise ist auch die Fotozellennahme auf Fig. 6beschrieben wird. blendenöffnung so ausgebildet, daß hierbei ein Maxi-
Bei Tageslichtbetrieb wird die Leitzahlkupplung un- 55 malwert 146 erhalten wird, um bei Blitzbetrieb ein der
wirksam gemacht und der Belichtungsregler arbeitet reflektierten Lichtmenge angepaßt belichtetes Bild zu
ausschließlich unter Wirkung der Steuerung der Foto- erhalten. Für Außenaufnahmen ist es dann zweckmäßig,
zelle 54. daß die Fotozeüenblende auf die normalisierte Größe
Bei Tageslichtbetrieb wird sowohl die Größe der Ver- 144 vermindert wird. Das heißt die Verschlußblendenschlußblenden als auch die Größe der Fotozellenblende 60 öffnungen 36 und 38 sind größer als die Fläche der progressiv vergrößert bis ein Schließbefehl empfangen öffnung 22 und sie sind langgestreckt, so daß eine weitewird, da das Abfangorgan 90 nicht mehr im Bewegungs- re Versetzung der Lamellen in Öffnungsrichtung erpfad liegt Die Öffnungsgeschwindigkeiten beider Blen- möglicht wird, ohne die maximale Blendenöffnung, die denöffnungen werden unter Bezugnahme auf F i g. 7 be- durch die Belichtungsöffnung 22 bestimmt wird, zu verschrieben. Wie in dieser Figur dargestellt beginnt sich 65 mindern. Diese weitere Versetzung der Verschiußiameidie Fotozellenblende zu öffnen, bevor die Verschluß- len gemäß der Gestalt der öffnungen 56 und 58 liefert, blende mit ihrer Öffnungsbewegung beginnt Das heißt wie weiter unten in bezug auf Fi g. 10 erläutert wird, daß bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel die Off- eine Verringerung der Fotozellenblendenöffnung bei
Tagcslichtbeirieb. Das heißt, bei geringer Aufnahmehelligkcil erlaubt die Lichtintegrationsschaltung eine lange Belichtungszeit, so daß die Verschlußblende ihre maximale Größe 142 gemäß F i g. 7 erreicht. Wenn diese maximale Blendenöffnung 142 des Verschlusses bei Tageslichtbetrieb erreicht ist, dann soll die Fotozellenblendenöffnung dem bei 144 dargestellten Wert entsprechen. Dieser Pegel liegt niedriger als die maximale Fotozellenblendenöffnung 146. Daher kann bei Tageslichtbetrieb die Fotozellenblende gleichzeitig mit der Verschlußblende ihren Spitzenwert annehmen und sich dann auf den Endwert 144 verringern. Andererseits können bei Blitzbetrieb die Lamellen durch die Leitzahlkupplung an einem Punkt angehalten werden, bei denen beide Blenden ihren größten Wert besitzen.
Bei Blitzbetrieb wird die Verschlußblende durch die Leitzahlkupplung bestimmt und die Belichtungszeit durch die Lichtintegrationsschaltung.
Im folgenden wird auf Fig.9 der Zeichnung Bezug genommen. Das System benutzt einen Taktgeber 120, um eine Folge von zeitlich aufeinanderfolgenden Signalen zu liefern, mit denen die verschiedenen Elemente des Belichtungsreglers gesteuert werden. Dieser Taktgeber 120 Hefen ein erstes mit 5 1 bezeichnetes Signal, welches den Verschlußsteuermagneten 70 abschaltet, um den Verschluß zu öffnen und die Lichtintegrationsstufe 62 erregt. Dieses Signal 51 wird außerdem einem ersten UND-Glied 122 zugeführt, welches den Leitzahlelektromagneten 84 erregt unter der Annahme, daß eine Blitzleiste 17 den Blitzbetriebsschalter 118 geschaltet hat. Diese Erregung des Leitzahlmagneten 84 muß kurz vor oder gleichzeitig mit dem Beginn der Öffnungsbewegung der Verschlußlamellen 26 und 28 erfolgen. Das heißt, daß das Abfangorgan 90 aus dem Bewegungspfad des Schwinghebels 28 während der Schließbewegung des Verschlusses beim Übergang aus der Betrachtungssteüung herausbewegt ist. Dann, kurz bevor der Schwinghebel 28 die gewählte Lage des Abfanggliedes erreicht, muß das Abfangglied wiederum in den Bewegungspfad des Schwinghebels gebracht werden. Sobald der Leitzahielektromagnet 84 erregt ist und der Verschluß dann geöffnet wird, werden die gewählten Blendenöffnungen durch Eingriff des Schwinghebels 28 am Abfanggtied 90 bestimmt Nach einer Zeit, die ausreicht die Lamellen ihre gewählte Stellung erreichen zu lassen, liefert der Taktgeber 120 ein Signal 52, das über ein UND-Glied 123 eine Blitzlampe einer Blitzleiste 17 über eine Zündstufe 124 zündet.
Wenn die Blitzlampe zündet, empfängt die Lichtintegrationsschaltung 62 eine sich vergrößernde Lichtenergie, die unter normalen Blitzbedingungen einen richtigen Ausgang von der Lichtintegrationsschaltung 62 liefert, um den Verschluß so zu schließen bzw. den Steuerelektromagneten 70 zu erregen. Diese Beendigung des Belichtungszyklus mittels der Lichtintegrationsschaltung 62 sollte auftreten, bevor irgend welche weiteren Signale durch den Taktgeber emittiert werden. Unter der Annahme jedoch, daß die Lichtenergie einer bestimmten Blitzlampe ungewöhnlich niedrig ist, oder die Lampe nicht zündet dann erhält die Lichtintegrationsschaltung 62 nicht genügend Szenenlicht um ein Verschlußschließsignal innerhalb einer angemessenen Zeit zu erzeugen und dann wird der Verschluß jedoch geschlossen, weil der Zeitgebersignalgenerator 120 ein drittes Signal S3 erzeugt weiches nach Abbrennen der Blitzlampe erscheint Dieses Signal 53 wird einem dritten UND-Glied 125 und dann einem ODER-Glied 126 zugeführt um den Verschluß zu schließen. Unter der Annahme, daß das Szenenlicht nicht ausreicht, um die Lichtintegrationsschaltung 62 auf ihren Triggerwert zu bringen, erzeugt der Taktgeber ein Signal 53, um den Verschluß zu schließen wenn der Belichtungsregler nach der Leitzahlbedingung arbeitet. Zusätzlich erzeugt der Taktgeber 120 ein Schlußsignal 54, etwa 25 msec nach Erscheinen des Signals 51, welches ebenfalls dazu bestimmt ist, den Verschluß über das ODER-Glied 126 zu schließen, so daß ein Sicherheitsfaktor eingebaut ist,
ίο für den Fall, daß der Verschluß kein Signal vom Lichtintegrationskreis 62 oder über das 53 Signal erhalten hat. Jene Signale, die den Elektromagneten 70 erregen, um den Verschluß zu schließen, können ebenfalls benutzt werden, um die Kamera in die Sucherstellung zurückzuschalten.
Der Taktgeber des Zeitgebersignalgenerators 120 liefert die Signale 51 bis 54 automatisch, sowohl bei Tageslichtbetrieb als auch bei Blitzbetrieb. Bei Tageslichtbetrieb haben die Signale 52 und 53 jedoch keinen Einfluß, da der Blitzbetriebsschalter 118 nicht durch Einstecken der Blitzleiste 17 geschaltet ist, und da die entsprechenden UND-Glieder 123 und 125 kein Signal vom Blitzbetriebsschalter 118 erhalten haben. Außerdem würde der Leitwertmagnet 84 nicht durch das 51-Signal erregt, da sein UND-Glied 122 ebenfalls kein Signal vom Blitzbetriebsschalter 118 erhalten hat.
Bei Blitzbetrieb werden die Verschlußlamellen gemäß dem 51 Signal versetzt, um eine entsprechende Belichtungsblendenöffnung zu bilden, die durch den Leitzahlmechanismus 80 gemäß der gewählten Aufnahmeentfernung bestimmt wird. Unter der Annahme, daß die Aufnahmeentfernung für einen relativ nahe liegenden Gegenstand gewählt wurde, beispielsweise in der Größenordnung von 3 m, wird durch das Abfangglied 90 eine entsprechend kleine Blendenöffnung bestimmt. Bei dieser Anordnung öffnen sich die Verschliißlamellen bis die gewählte Verschlussblende erreicht ist und zu diesem Zeitpunkt werden die Verschlußlamellen stillgesetzt und die gewählte Blende wird aufrechterhalten, bis die Verschlußlamellen wieder geschlossen werden. Wenn die gewählte Verschlußblende eingestellt ist, hat die Fotozellenblende ebenfalls einen vorgewählten Wert erreicht der der eingestellten Verschlußblendenöffnung entspricht um eine geeignete Belichtung zu Hefern, die irgendwann zum Abschluß der Blitzbeleuchtung beendet wird. Das heißt, daß die Fotozellen 62 eine genügende Lichtmenge empfängt um ein Schließsignal zu liefern, das die Verschlußlamellen 24 und 26 in ihre Schließstellung zurückführt Ähnliche Anordnungen
so treten an jedem Punkt längs der Verschlußöffnungskurve gemäß F i g. 7 auf, so daß eine bestimmte Verschlußblende und eine hiervon abhängige Fotozellenblende für jede Aufnahmeentfernung eingestellt wird.
Im folgenden wird auf F i g. 6 der Zeichnung Bezug genommen. Die von der Fotozellenblende gebildete öffnung und die Belichtungsblendenöffnung werden weitgehend über die Aufnahmeentfernung geändert Dies steht im Gegensatz zu herkömmlichen Hybrid-Systemen, bei denen allgemein ziemlich glatte Blendenwertkurven zwischen der minimalen und maximalen Blendenöffnung benutzt werden. Diese Veränderung mit gewählter Aufnahmeentfernung ist eine Funktion der Relativabmessungen der die Blende definierenden öffnungen und des Leitzahlmechanismus, der funktionef! von der Nockenführung 82 des Einstellrades 20 abhängt Die Ausbildung der öffnungen der Belichtungsblende und der Öffnungen für die Fotozellenblende können in Bewegungsrichtung der Verschlußlamellen
so geändert werden, daß eine Änderung in einer Kurve Bei niedrigen Aufnahmeentfernungen liefert der Aufgegenüber der anderen erhalten wird. Aus der Betrach- nahmegegenstipd eine beträchtliche Menge reflektiertung der F i g. 6 zeigt sich, daß zwischen 30 cm bis etwa ten Lichtes, so daß ein relativ starker Einfluß auf das von 1,20 m anfänglich die Blendengröße graduell ansteigt. der Fotozelle aufgenommene Licht ausgeübt wird, so Dies entspricht dem ersten Nockenabschnitt 100 gemäß 5 daß der Gegenstand automatisch im Hinblick auf seine F i g. 5. An der in der Kurve mit 150 bezeichneten Stelle eigene Reflektionsfähigkeit belichtet wird, so daß sich machen diese Kurven etwa bei einer Einstellung von eine optimale Belichtung ergibt.
1,20m einen fOiick, wodurch abrupt eine Änderung der Bei größeren Aufnahmeentfernungen, z.B. über Kurve eintritt und die Blende schnell vergrößert wird, 2,10 m ist der Aufnahmegegenstand im allgemeinen rewobei der Stift der Nockenführungsbahn 102 folgt. Die- io lativ klein gegenüber dem Sichtfeld und der Hinterser Anstieg geht bis zu einer Aufnahmeentfernung von grund erlangt einen größeren Einfluß, was die Szenenetwa 2,40 m. Über diesem Punkt, d. h. beim Erreichen helligkeit betrifft. Außerdem wird das vorhandene Umdes Nockenabschnitts 103 sucht sich die Blende auf ih- gebungslicht mehr ins Gewicht fallen, da bei größerer ren vollen öffnungswert einzustellen. Die Fotozellen- Aufnahmeentfernung die Blitzbeleuchtung oft vernachblendenkurve folgt einem ähnlich gestalteten Pfad. Die is läßigbar wird. Diese Faktoren liefern zusammen eine Fotozellenblende nähert sich der Belichtungsblende bei richtige Belichtung bei diesen großen Aufnahmeentfereiner Einstellung von 1,20 m, wodurch eine bestimmte nungen.
Steuerung bei dieser gewählten Aufnahmeentfernung Bei Blitzbetrieb öffnen beide Blenden auf den gewähl-
auftritt. ten Wert, der durch die Leitzahlbedingungen bestimmt
Die Beziehung zwischen der Fotozellenblende und 20 wird, bevor der Blitz gezündet wird. Die Blendenöffminder Belichtungsblende wird für mittlere Aufnahmeent- gen, die bei der Entfernungseinstellung gewählt werden, fernungen um 1,20 m herum geändert, um speziellen sind anders als bei mittleren und weiten Entfernungsein-Umständen Rechnung zu tragen, die häufig bei diesen Stellungen, sehr viel größer als sie normalerweise wären, Aufnahmeentfernungen auftreten. Bei einer Aufnahme- wenn echt nach der Leitstrahlbedingung eingestellt entfernung von 1,20 m liefert ein Aufnahmegegenstand, 25 würde, so daß die fotoelektrische Steuerung einen grobeispielsweise eine Person, eine relativ niedrige Reflek- Ben Einfluß auf die Belichtung ausübt Das bedeutet, daß tion der Blitzbeleuchtung, so daß dann, wenn die Foto- bei geringen Aufnahmeentfernungen von 25 cm und bei zellenkurve nicht kompensiert wäre, eine Überbelich- mäßigen Aufnahmeentfernungen von z.B. 2,10m die tung des Aufnahmegegenstandes die Folge sein würde. Blendenöffnungen größer sind als erwünscht, wenn die Unter der Annahme, daß eine richtige Entfernungsein- 30 volle Blitzenergie ausgenutzt würde, so daß, wie aus stellung durchgeführt ist und die Fotozellenblende die F i g. 8 ersichtlich, unter normalen Umständen ein gerinrichtige Größe besitzt, um ein richtiges Belichtungsin- ger Teil des Blitzintervalls benutzt wird und die fototervall bei einer Normalszene zu liefern, dann könnte elektrische Steuerung die Belichtung verändern kann, die Beleuchtung des Aufnahmegegenstandes zu stark indem das Verschlußschließbefehlssignal zeitlich so versein, während die Fotozelle wartet, bis der Hintergrund 35 schoben wird, daß mehr oder weniger von dem Blitzinvoll belichtet ist, wenn der Gegenstand nicht groß ge- tervall, d. h. von der zur Verfügung stehenden Blitzenernug ist, um eine merkliche Wirkung im Hinblick auf eine gie ausgenutzt wird.
Refiektion des Blitzes zu liefern. Für soiehe Fotografien Andererseits ist bei einer mittleren Entfernung die
ist jedoch der Gegenstand selbst gewöhnlich der wich- gewählte Belichtungsblende etwa gleich einer her-
tigste Bestandteil der fotografierten Fläche. Anders aus- 40 kömmlichen Blende, die nach der reinen Leitzahlbedin-
gedrückt bedeutet dies, daß bei diesen mittleren Entfer- gung eingestellt wird, wobei die gesamte Blitzenergie
nungen der Gegenstand oftmals nicht groß genug ist, benutzt wird. Bei dem dargestellten Austührungsbei-
um die reflektierte Helligkeit wesentlich zu beeinflus- spiel ist die gewählte Belichtungsblende etwas größer
sen, so daß eindeutig die von der Fotozelle aufgenom- als die nach der reinen Leitzahlbedingung eingestellte
mene Lichtmenge beeinflußt wird. Dies folgt aus der 45 Blende, so daß etwa nur 95% der Blitzumhüllungskurve
Tatsache, daß das Hybrid-System auf die Szenenverän- benutzt zu werden brauchen, wenn das System richtig
demng anspricht, da es von der Helligkeit der Aufnah- auf die Aufnahmeentfernung eingestellt und die gängi-
meszene abhängt. gen Objekte fotografiert werden. Dies ermöglicht eine
Infolgedessen weicht bei mittleren Aufnahmeentfer- Verminderung der Belichtung infolge der fotoelektrinungen die vergleichbare Größe von Belichtungsblende 50 sehen Steuerung, jedoch nur ein geringes Ansteigen in und Fotozellenblende von einer herkömmlichen Hy- der Belichtung an dieser gewählten Entfernungseinstelbrid-Beziehung ab und die Vorlaufzeit der Fotozellen- lung wie weiter oben erläutert
blende wird verringert, so daß sich ein relativ langes Für große Aufnahmeentfernungen von 6 m und mehr Belichtungsintervall ergibt, welches einen großen Anteil steht die Blende auf ihrem größten Wert, da zu erwarten der Blitzbeleuchtung ausnutzt Wenn bei derartigen An- 55 ist, daß unter normalen Bedingungen der Fotograf alle Ordnungen ein Fehler gemacht wird, der eine Oberbe- verfügbare Blitzenergie benötigt
lichtung der Aufnahme zur Folge hätte und insbesonde- Demgemäß bilden die Verschlußlamellen bewegliche re eine Oberbelichtung des Aufnahmegegenstandes, Blenden zur Abdeckung und Freigabe des Belichtungsdann würde die Lichtintegrationsschaltung die Beiich- pfades, um eine eindeutige Beziehung zwischen der Betungszeit erhöhen. Da jedoch im wesentlichen die ge- 60 lichtungsblende und dem Ansprechen auf die Szenensamte Blitzenergie ausgenutzt werden soll, kann ein ge- helligkeit zu liefern und um diese funktioneile Bezieringes Vergrößern der Belichtung erlangt werden. Die hung bei mittleren Aufnahmeentfernungen bei Blitzbeerfindungsgemäße Hybrid-Anordnung unterdrückt trieb so abzuwandeln, daß längere Belichtungsintervalle zwar die lichtempfindliche Steuerung und liefert eine bei dieser Aufnahmeentfernung sich ergeben als bei et-Leitzahlsteuerung bei mittleren Entfernungen, wodurch es was geringer oder größer gewählten Einsteilentfernundie Empfindlichkeit gegenüber Szenenvariationen ge- gen. Bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel wird die schwächt wird, aber dennoch erfolgt eine Noniussteue- Beziehung zwischen den beiden Parametern durch die rung bei der Leitzahleinstellung. Blendenöffnungsform berücksichtigt, jedoch könnte das
Ansprechen der Lichtintegrationsslufe auch durch an dere Mittel geändert werden, ζ. B. elektronisch.
In F i g 8 ist die erwartete Belichtungszeit in Abhängigkeit von der Aufnahmeentfernung aufgezeichnet, um die programmierte Veränderung in diesem Parameter darzustellen. Diese Belichtungszeit-Kurve ist eine Funktion der Bclichtungsblendeneinstellung, die bei jeder gewählten Aufnahmeentfernung erhalten wird. Wenn die Kamera auf geringe Aufnahmeentfernungen eingestellt wird, d. h. auf kürzere Entfernungen als 1,20 m, dann ist das Belichtungsintervall ziemlich kurz und es wird nur ein relativ geringer Teil des Blitzbeleuchtungsintervalls ausgenutzt. Bei dem Punkt 1,20 m wird die vergleichbare Differenz zwischen den Blenden vermindert, und die Vorlaufzeit derart reduziert, daß das Steuersignal, welches von der Lichtintegrationsstufe herrührt, im wesentlichen das gesamte Blitzbeleuchtungsintervall ausnutzt. Dts Belichtungsintervall wird verkürzt, wenn das System auf Entfernungen zwischen 1,20 m und 2,40 m eingestellt und dann über 3 m vergrößert wird. Dies bedeutet, daß da·- Steuersignal, welches von der Lichtintegrationsstufe unter normalen Szenenbedingungen bei geringen Aufnahmeentfernungen erwartet wird, im allgemeinen nur einen geringen Teil des Blitzinter'alls ausnutzt. Bei mittleren Entfernungen wird jedoch bereits ein beträchtlicher Teil der Blitzenergie bzw. des Blitzintcrvalls ausgenutzt und bei weiten Aufnahmeentfernungen, die beispielsweise 2,40 m überschreiten, wird das Belichtungsintervall rapid mir der gewählten Aufnahmeentfernung vergrößert.
In Fig. 10 sind in spezieller Weise ausgebildete Blendenöffnungen dargestellt, welche die Fotozellenblende bilden. Jede der Öffnungen 56 und 58 weist relativ schmale Vorlaufabschnitte 152 bzw. 154 auf. Es ist außerdem ersichtlich, daß der Teil 154 breiter ist als der Teil 152. Bei dieser Anordnung ist die Öffnung 152 relativ schmal und liegt beispielsweise in der Größenordnung von 0,2 mm und um die Toleranzen der Platten und deren Bewegung zu berücksichtigen, ist der Vorlaufabschnitt 154 der Öffnung 58 breiter, so daß der Abschnitt 152 während der Anfangsöffnungsbewegung der Verschlußlamellen stets überlappt bleibt. Auf diese Vorlaufabschnitte 152 und 154 erfolgen relativ breite Öffnungen 156 bzw. 158, welche abrupte Stufen gegenüber den schmalen Vorlaufabschnitten bilden. Wenn man weiter bei diesen beiden Öffnungen 56 und 58 von deren Vorlaufenden fortschreitet, zeigen sich nunmehr die mittleren Abschnitte 160 und 16Z Diese mittleren Abschnitte 160 und 162 sind zwar breiter als die Vorlaufabschnitte 152 und 154, aber schmaler als die zweiten Abschnitte 156 und 158. Wenn man weiter ausgehend von diesen Vorlaufabschnitten fortschreitet, dann kommt man zu den breitesten Öffnungsabschnitten 164 und 166 und zum Schluß trifft man auf die schmalen Endabschnitte 168 und 170, die die Nachlaufenden der Blendenöffnungen 56 und 58 bilden. Wie erwähnt, bringen bei Versetzung der Verschlußlamellen 24 und 26 relativ zueinander die Plattenendabschnitte 50 und 52, die die Öffnungen 56 und 58 tragen, ihre Öffnungen zur Deckung. Wenn diese Lamellen versetzt werden, um ihre Blendenöffnungen in Koinzidenz zu bringen, überlappen die Vorlaufendabschnitte 152 und 154 ursprünglich einander, so daß eine relativ kleine Fotozellenblende geschaffen wird, deren Fläche, die sich mit der Verschlußbewegung vergrößert, nicht so schnell vergrößert wird wie die progressive Vergrößerung der Belichtungsblende, so daß die beiden Blendenkurven sich näher aneinander zu schmiegen suchen, wie in F i g. 6 dargestellt und die Vorlaufzeit wie aus F i g. 7 ersichtlich, verringert wird. Diese kleine Fotozellenblende wird während der Bewegung der Verschlußlamellen aufrechterhalten, bis die stufenartigen Abschnitte 156 und
158 Jer Öffnungen 56 und 58 zu überlapoen beginnen. Diese Überlappung der Stufenflächen 156 und 158 entspricht dem Knie 150 in der Fotozellenblendenkurve gemäß F i g. 6 und dem Knie 134 in F i g. 7. Wenn sich die Bewegung der Lamellen nach der vollen öffnungv
ίο stellung hin fortsetzt, wird die Fotozellenblende schneller vergrößert, um wieder den Vorlauf und die vergleichbare Größe der beiden Öffnungen zu erhöhen. Obgleich die Öffnungen nach unten in den Mittelabschnitten 160 und 162 gestuft sind, wird die Fotozellenblende weiter vergrößert, und zwar wegen der zunehmenden Länge der Öffnungen 56 und 58, die nunmehr übereinander liegen. Wenn die eingestellte Versetzung der Platten 14 und 26 fortgesetzt wird, um die Blenden weiter zu öffner· dsnn kcrninen ί>** Hrf»jtActAn δ κ.
schnitte 164 und 166 jeder Blendenöffnung 56 und 58 zur Deckung mit den Stufenabschnitten 156 und 158, so daß die Blendenfläche weiter vergrößert wird.
Schließlich überlappen wie weiter oben unter Bezugnahme auf Tageslichtbetrieb erläutert wurde, bei Ver-Setzung der Lamellen in ihre Endstellungen die Vorlaufendabschnitte 152 und 154 jeder Lamelle die entsprechenden Nachlaufendabschnitte 168 und 170 der jeweils anderen Lamelle, so daß ein geringes Abfallen der Blendengröße vom Maximalwert erfolgt und tatsächlich die normalisierte Fläche für die Fotozellenblende bestimmt wird. Auf diese Weise wird die Fläche der Fotozellenblende gegenüber der Belichtungsbiende während der linearen Bewegung der Verschlußlamellen 24 und 26 in bestimmterWeise geändert. Dabei ist klar, daß bei Blitzbetrieb die Verschlußlamellen in eine gewählte Stellung gemäß der eingestellten Aufnahmeentfernung überführt werden. Demgemäß ergibt sich bei Blitzbetrieb eine in bestimmter Weise bemessene Belichtungsblende und Fotozellenblende, di^ für alle Aufnahmeentfernungen so aufeinander abgestimmt sind, daß sich optimale Belichtungen ergeben.
Hierzu 4 Blatt Zeichnungen

Claims (4)

1 2 — breite, kurze Abschnitte (164, 166) für einen Patentansprüche: Übergangsabschnitt bei ca. 3 m, und — kurze, schmale Abschnitte (168,170) für weite
1. Belichtungsregler für einen fotografischen Blen- Entfernungen bis Unendlich.
denverschluß, dessen beide Blendenlamellen je eine 5
erste und eine zweite öffnung aufweisen, die sich
paarweise während der Verschlußöffnungsbewegung überlappen und dabei sich ändernde Belich-
tungs- und Fotozellenblendenöffnungen bilden, wo- Die Erfindung geht aus von einem Belichtungsregler bei bei Blitzlampenbetrieb zur entfernungsabhängi- 10 der im Oberbegriff des Patentanspruchs 1 angegebenen gen Blendeneinstellung sich die Größe der Beiich- Gattung. Ein solcher Belichtung«regler ist aus der DE-tungsblendenöffnung im nahen Entfernungsbereich -OS 22 37 838 bekannt Hierbei sind die die Belichtungsrelativ wenig und im mittleren Bereich relativ stark blende und die Fotozellenblende bildenden öffnungen ändert, sowie im Fernbereich auf die maximale öff- jeweils einander ähnlich und tropfenförmig ausgebildet, nung übergeht und die Verschlußzeit in Abhängig- 15 so daß sich beim Obereinanderlaufen eine stetig prokeit von der auf eine Fotozelle durch die sich entfer- gresstv vergrößernde Belichtunsblendenöffnung und nungsabhängig ändernde Fotozeflenblendenöffnung Fotozellenblendenöffnung ergibt, d. h. die Lichtmenge, auffallende Lichtmenge bestimmt wird, dadurch die durch die Fotozellenblende auf den Lichttühler der gekennzeichnet, daß die Form der die Foto- Lichtintegrationsschaltung eintritt, ist proportional zu zellenbleMsenöffnungen bildenden öffnungen (56, 20 der durch das Objektiv eintretenden und auf den Film 5S) derart auf die entfernungsabhängige Blendenein- treffenden Lichtmenge. Die Kompensation der Raumstellung abgestimmt ist, daß im Nahbereich mit zu- . faktoren erfolgt durch die Blenden-Leitzahleinstellung nehmender Entfernung die Verschlußzeit zunimmt, über eine Kulissenführung im Entfernungseinstellrad, bis sie im Obergangsbereich zum mittleren Entfer- durch die eine nichtproportionale Einstellung der Blennungsbereich etwa der Bfitzleuchtdauer entspricht 25 denöffnung zur Entfernungseinstellung erreicht wird,
und dann mit weiter zunehmender Entfernung im Dadurch, daß die Fotozellenblendenöffnungen sich mittleren Bereich wieder abnimmt bei ihrem Ablauf ae? eine größere Belichtungsblenden-
2. Belichtungsregler nach Anspruch 1, dadurch ge- öffnung ständig erweitern, ergibt sich mit vergrößernkennzeichnet, daß ein mit einer Nockenführungs- der Belichtungsblendenöffnung (entspricht Leitzahleinbahn (82) versehenes Stellrad zur Entfernungsein- 30 stellung auf größers Entfernung) jeweils eine einsinnige stellung (20) intriebsmäßtg mit dem Objektiv gekup- Änderung der Belichtungszeit Dies führt dazu, daß die pelt ist und einen ersten Abschnitt (100) für nahe bis Belichtungszeit die Blitzumhüllungskurve der Blitzlammittlere Entfernungen, einen zweiten Abschnitt pen durchstößt, d. h. die Belichtungszeit liegt nicht mehr (102) für mittlere AufnahRieen'fsrnungen und einen innerhalb der Brennzeit der Blitzlampe. Dies hat zur dritten Abschnitt (103) für größere Aufnahmeentfer- 35 Folge, daß ein Teil der Belichtung außerhalb der Umhülnungen besitzt, und daß in der Nockeniührungsbahn lungskurye, d. h. ohne BHtzausleuchtung erfolgt
(82) ein Folgeorgan (88) läuft, welches eine Blenden- Bei den üblichen Leitzahleinstellungen ist dagegen im
einstellung nach der Leitzahlbedingung bewirkt allgemeinen eine feste Belichtungszeit vorgegeben, die
3. Belichtungsregler nach Anspruch 2, dadurch ge- so gelegt ist, daß sie innerhalb de»- Umhüllungskurve kennzeichnet daß der erste Abschnitt (100) nur eine 40 liegt und bei Entfernungseinstellung auf einer Vertikageringe Zunahme der Belichtungs- und Fotozellen- Ien geändert wird.
blendenöffnung bewirkt wenn die Entfernungseir- Diese Festeinstellung der Belichtungszeit ist aber stellung von nahen bis mittleren Aufnahmeentfer- schon deshalb nicht optimal, weil zur Ausnutzung der nungen geändert wird, daß der zweite Abschnitt Schärfentiefe mit einer möglichst kleinen Verschluß- (102) eine relativ große Zunahme der Belichtungs- 45 blende gearbeitet werden soll. Allerdings muß dann die und Fotozellenblendenöffnung bewirkt wenn die Belichtungszeit noch innerhalb der Blitzumhüllungskur-Entfernungseinstellung von mittleren Entfernungen ve liegen.
auf weite Entfernungen geändert wird, und daß der Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zurgrunde, dritte Abschnitt (103) eine relativ kleine Zunahme einen gattungsgemäßen Belichtungsregler derart zu der Belichtungs- und Fotozellenblendenöffnung be- so verbessern, daß bei optimaler Berücksichtigung der wirkt, wenn die Entfernungseinstellung von weite- Raumfaktoren und günstiger Ausnutzung der Schärfenren auf ferne Aufnahmeentfernungen geändert wird. tisfe in möglichst allen Entfernungsbereichen die Be-
4. Belichtungsregler nach Anspruch 1, dadurch ge- lichtungszeit innerhalb der Umhüllungskurve der Blitzkennzeichnet, daß die einander überlappenden Ver- lampen verläuft
Schlußblendenöffnungen (36,38) der Verschlußblen- 55 Gelöst wird die gestellte Aufgabe durch die im Kenndenlameilen (24, 26) Tropfenform aufweisen, und zeichnungsteil des Patentanspruchs 1 angegebenen daß die in den gleichen Lamellen (24, 26) befindli- Merkmale. Durch die Erfindung wird erreicht daß bei chen, ebenfalls einander überlappenden Fotozellen- Verwendung der üblichen Blitzlampen wenigstens im blendenöffnungen (56, 58) in Überlappungsrichtung Nah- und Mittelbereich, aber auch im anfänglichen hintereinander folgende, zusammenwirkenden Ab- 60 Fernbereich die Belichtungszeit innerhalb der Blitzumschnitte aufweisen: hüllungskurve verläuft Das heißt im nahen Entfernungsbereich öffnet sich die Fotozellenblende relativ
— schmale, lange Abschnitte (152, 154) für nahe schneller bzw. mit einer größeren Rate als die Belich-Aufnahmeentfemungen bis etwa 1,5 m, tungsblende. Im Mittelbereich öffnet die Belichtungs-
— breite, kurze Abschnitte (156, 158) für einen 65 blende sich mit einer größeren Rate als die Fotozellen-Übergangsabschnitt bei ca. 1,5 m, blende, während im Fernbereich, wo die Belichtungs-
— mittelbreite und lange Abschnitte (160,162) für blende bereits ihre maximale Größe erreicht hat, die mittlere Entfernungen von ca. 1,5 m bis 3 m, Fotozellenblende verkleinert wird.
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