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DE2431589A1 - Werkstueck-spannvorrichtung - Google Patents

Werkstueck-spannvorrichtung

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Publication number
DE2431589A1
DE2431589A1 DE2431589A DE2431589A DE2431589A1 DE 2431589 A1 DE2431589 A1 DE 2431589A1 DE 2431589 A DE2431589 A DE 2431589A DE 2431589 A DE2431589 A DE 2431589A DE 2431589 A1 DE2431589 A1 DE 2431589A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
workpiece
saw
plane
saw guide
holding
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE2431589A
Other languages
English (en)
Inventor
Gordon Williams Wynn
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
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Publication date
Priority to FR7422770A priority Critical patent/FR2276152A1/fr
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Priority to DE2431589A priority patent/DE2431589A1/de
Priority to US05/484,756 priority patent/US3938796A/en
Priority to NL7408868A priority patent/NL7408868A/xx
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Priority to BE146142A priority patent/BE817165A/fr
Priority claimed from AU70724/74A external-priority patent/AU488979B2/en
Priority to GB27930/74A priority patent/GB1502596A/en
Publication of DE2431589A1 publication Critical patent/DE2431589A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B27WORKING OR PRESERVING WOOD OR SIMILAR MATERIAL; NAILING OR STAPLING MACHINES IN GENERAL
    • B27GACCESSORY MACHINES OR APPARATUS FOR WORKING WOOD OR SIMILAR MATERIALS; TOOLS FOR WORKING WOOD OR SIMILAR MATERIALS; SAFETY DEVICES FOR WOOD WORKING MACHINES OR TOOLS
    • B27G5/00Machines or devices for working mitre joints with even abutting ends
    • B27G5/02Machines or devices for working mitre joints with even abutting ends for sawing mitre joints; Mitre boxes

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Wood Science & Technology (AREA)
  • Forests & Forestry (AREA)
  • Sawing (AREA)

Description

  • "Werkstück-Spannvorrichtung' Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Einspannen oder Lagern eines Werkstückes, um derart einen in dem Werkstück herzustellenden Sägeschnitt an der gewünschten Stelle durchführen zu können.
  • Solche Vorrichtungen sind bekannt, wobei das Werkstück in eine Schneidvorrichtung eingesetzt wird, beispielsweise eine Gärungslade, die kanalförmig ausgebildet ist, in welcher das Werkstück eingespannt und geführt wird, wobei Schlitze in den Seiten des Kanals vorgesehen sind, um einen schrägen oder auch rechtwinkligen Sägeschnitt, der in dem Werkstück hergestellt werden soll, zu ermöglichen. Diese bekannten Vorrichtungen sind aber relativ hinderlich und bezüglich der Größe des aufzunehmenden Werkstückes begrenzt. Es ist auch schon eine kompaktere Ausbildung von Spannvorrichtungen vorgeschlagen worden, welche auf das Werkstück aufgesetzt wird, jedoch ist die Einsatzmöglichkeit und die Anwendungsmöglichkeit eingeschränkt.
  • Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist das Schaffen einer verbesserten Ausführungsform an einer Sägespann- und -führungsvorrichtung, welche auf das Werkstück aufgesetzt werden kann.
  • Gemäß der Erfindung wrd eine Spannvorrichtung zur Herstellung eines Sägeschnittes in einem langgestreckten Werkstück vorgeschlagen, welches Haltevorrichtungen aufweist, die in der Lage sind, auf das Werkstück aufgesetzt zu werden, um wenigstens an einer Seitenfläche desselben anzuliegen, wobei diese Haltevorrichtungen Sägeführungsmittel tragen, die eine Führung für die Sägeschnittebene schaffen, die senkrecht zur Seiten fläche steht, und weiterhin mit Werkstück-Spannvorrichtungen versehen ist, die auf den Haltevorrichtungen aufgesetzt werden, um eine Lagerung für das Werkstück in einer Richtung quer zu dieser Sägeführungsebene zu schaffen, wobei die Lage der Spannmittel relativ zur Führungsebene einstellbar ist in dieser genannten Querrichtung.
  • Vorzugsweise sind die Haltevorrichtungen so angeordnet, daß sie an der einer Seitenfläche auf der einen Seite der Sägeführungsebene liegen und die Werkstück-Spannvorrichtungen sind so auf der Haltevorrichtung angeordnet, daß sie zur anderen Seite der Sägeführungsebene vorspringen und die Werkstücklagerung an dieser gegenüberliegenden Seite bilden.
  • Die Benutzung der Vorrichtung gemäß der Erfindung kann dadurch erweitert werden, daß Vorrichtungen vorgesehen sind, um das Werkstück mit einer vorbestimmten schrägen Ausrichtung relativ zur Ebene der Seite der Haltevorrichtungen zu erreichen, welche an der Werkstückseite anliegen, wodurch das Werkstück schräg gegenüber der Sägeebene versetzt ist. Andere schräge Sägeschnitte können durch den Einsatz von Zusatzmitteln durchgeführt werden, um derart das Werkstück mit seiner Längsachse schräg zur Sägeebene auszurichten, während diese Achse parallel zur Ebene der Seite ist, an welcher die Haltevorrichtungen an der Werkstückseite anliegen.
  • Weitere Benutzungsmöglichkeiten der Vorrichtung sind möglich, wenn ein Hilfsmittel vorgesehen wird, das Kontaktseiten aufweist, die parallel zur Sägeebene ausrichtbar sind und von dieser Ebene weg oder auf diese Ebene zu verschiebbar sind und einen Anschlag bilden zur Lagerung eines langgestreckten Werkstückes, wobei die Werkstückachse parallel zu dieser Ebene steht.
  • Äus führun gs formen der Erfindung werden nachfolgend anhand der Zeichnungen erläutert. Die Zeichnungen zeigen: Fig. 1 eine Ausführungsform der erfindungsgemäßen Vorrichtung, Fig. 2 eine Ansicht auf den Wählkopf der Vorrichtung nach Fig. 1, Fig. 3 u. 4 Seitenansichten und teilweise Endansichten der Sägeführungsfederplatte der Vorrichtung nach Fig. 1, Fig. - 5 u. 6 Detailseiten und Endansichten auf die Befestigungsvorrichtung der Einstellstange der Vorrichtung nach Fig. 1, Fig. 7 eine Draufsicht auf eine abgeänderte Ausführungsform der Vorrichtung gemäß der Erfindung die im wesentlichen in ihrem Konstruktionsaufbau der Vorrichtung der vorhergehenden Figuren entspricht, Fig. 8 einen Teil gemäß Fig. 7, Fig. 9 eine Seitenansicht einer abgeänderten Ausführungsform der gfindungsgemäßen Vorrichtungen und -Fig. 10 eine abgeänderte Ausführungsform gemäß der Erfindung.
  • Die in Fig. 1 dargestellte Vorrichtung-umfaßt eine rechtwinklig ausgebildete Haltevorrichtung 2, die eine Sägeführunssplatte 14 an ihrem vorderen abwärts gerichteten Arm 2a trägt und mit Rippen 4, die abnehmbar sein können, ausgerüstet ist, die von der Fläche des Längsarmes 2b vorstehen. Die Vorrichtung wird dadurch benutzt, daß sie an ein langgestrecktes Werkstück, welches aus Übersichtlichkeitsgründen nicht dargestellt ist, mit der ebenen Seite 8 der Haltevorrichtung unterhalb der Rippen 4 angesetzt wird gegen eine Seitenfläche des Werkstückes, normalerweise in einer solchen Art, daß der Arm 2a vertikal ausgerichtet ist. Bei einem gleichmäßig im Querschnitt ausgebildeten Werkstück kann dieses Ansetzen üblicherweise dadurch erzielt werden, daß die Bodenkante der Rippe 4 als Anschlag für die obere Fläche des Werkstückes quer rur Seitenfläche benutzt wird. Wenn auf diese Weise die Vorrichtung an dem Werkstück angesetzt ist, kann ein Sägeschnitt in dem Werkstück senkrecht zur Achse des Werkstückes ausgeführt werden, indem die Sägeführung 10 benutzt wird, wobei das Werkstück und die Vorrichtung mit einer Hand fest zusammengehalten werden, während der Schnitt durch Benutzung einer Handsäge durchgeführt wird, die mit der anderen Hand geführt wird.
  • Die Sägeführung umfaßt eine abriebsfeste Platte als Sägeführungsplatte 14, welche eine Kontaktseite für eine Seite des Sägeblattes schafft und dadurch die Sägeebene definiert.
  • Das Sägeblatt wird gegen die Sägeführungsplatte 14 durch eine Federplatte 16 geführt, die beispielsweise aus Nylon besteht und auf einem Spurzapfenlager 18 angeordnet ist, das einteilig mit der Haltevorrichtung ausgebildet sein kann. Das -ederblatt ist auf dem Spurzapfenlager über einen Haltering 20 gehalten, wodurch sichergestellt wird, daß die Nase 22 der Federplatte 16 gegen die Sägeführungsplatte 14 angelegt wird, so daß das eigentliche Sägeblatt durch die Federplatte beaufschlagt wird. ber den größten Teil der Höhe ist jedoch ein Spalt zwischen der Sägeführungsplatte 14 und der Federplatte 16, um derart unnötigen Verschleiß durch die Sägezähne zu vermeiden. Einteilig mit der Platte ist ein nach unten offener Bügel 24 vorgesehen, der das Spurzapfenlager umfaßt, wobei der Querschnitt (Fig. 4) etwa ein Quadrat ist mit abgerundeten Ecken. Die anliegenden Flächen des Bügels 24 haben ähnliche flache Bereiche und der Bügel ist ausreichend federnd,um der Federplatte zu ermöglichen, auf dem Spurzapfenlager hin und her zu schwenken, um beispielsweise horizontal von der Platte 14 zu lagern. Der obere Bereich des Bügels weist eine vergrößerte Stärke auf, da es während der Benutzung eintreten kann, daß die Säge ungewünschterweise einschneiden kann.
  • Um das Einsetzen eines Sägeblattes zwischen die Sägeführungsplatte 14 und die Nase 22 der Federplatte zu erleichtern, können Auskehlungen 114 vorgesehen werden.
  • Um ein Werkstück in einer Richtung quer zur Sägeführungsebene einzusetzen und um so den Punkt längs der Länge des Werkstückes zu bestimmen, an welcher ein Sägeschnitt durchgeführt werden soll, ist eine Markierungsvorrichtung 3O vorgesehen. Diese umfaßt eine winkelförmige Einstellstange 32, welche horizontale und-vertikale Arme 32a und 32b aufweist. Der horizontale Arm 32a ist drehbar und gleitbar in einer Öffnung in dem Arm 2a der Haltevorrichtung aufgenommen und erstreckt sich koaxial und durch das Spurzapfenlager 18. Der vertikale Arm 32b liegt vor und springt über die Sägeführung vor.
  • Die Einstellstange 32 wird an Ort und Stelle durch einen Ring 50 gehalten, der über Federringe 52 gelagert wird, die zwischen den einander gegenüberliegenden Flächen eines Schlitzes 54 in der Haltevorrichtung zusammengepreßt werden.
  • Der Arm 32a der Stange läuft durch den Ring und ist lösbar mit ihm durch eine Druckschraube 56 verbunden, durch die die Einstellstange quer zur Sgeebene einstellt, da der Ring selbst in dieser Richtung unbeweglich festgelegt ist. Die Einstellstange ist ebenfalls gegen Drehung in dem Ring 50 festgelegt, wobei die Bohrung in dem Ring, welche die Stange aufnimmt, flache Flächen 58 aufweist, die an flachen Flächen 38, die sich längs der Stange erstreckend vorgesehen sind, anlegen. Der Ring und die Stange sind gegen Drehung durch die Reibkraft der Federringe 52 und über eine Spannkugel 60 festgelegt, die im oberen Teil des Schlitzes 54 vorgesehen ist und die dazu dient, die Einstellstange mit dem vertikalen Arm zu verbinden.
  • An dem vertikalen Arm 32b ist reversibel ein Wählkopf 36 vorgesehen, der dazu benutzt wird, um das Werkstück in Längsrichtung relativ zur Sägeführungsebene, die durch die Platte 14 geschaffen wird, festzulegen. Der Wählkopf 36 hat wechselseitige Flächen 36a und 36b, die doppelkeilförmig ausgebildet sind und eine senkrechte Führungsfläche besitzen.
  • Diametral einander gegenüberliegende flache Flächen 38, die sich über die Länge der Einstellstange erstrecken, liegen komplementären flachen Flächen 42 in der Nabe 40 des Wählkopfes an, um die senkrechten Flächen der Schneiden parallel zur Sägeführungsebene auszurichten.
  • Die Benutzung der Spannvorrichtung - wie sie voraufgehend beschrieben wurde - wird unter Bezugnahme auf das Schneiden eines offenendigen Abschnittes oder einer Stufe am Ende eines langgestreckten Werkstückes erläutert, beispielsweise für eine Überplattungsverbindung in einem Holzrahmen, wobei das weitere langgestreckte Holzteil benutzt werden soll, um die andere Hälfte der Verbindung zu erstellen und den zu machenden Sägeschnitt einzustellen.
  • Nachdem die Federplatte 16 in die horizontale Stellung eingeschwenkt wurde - wie dies oben beschrieben ist - wird das weitere Teil quer zwischen der Platte 14 und dem vertikalen Arm 32b der Einstellstange eingesetzt. Die Einstellstange wird dann zur Platte 14 hingeführt, um die Breite dieses weiteren Bauteiles leicht zwischen der Platte und der gegenüberliegenden rückwärtigen flachen Fläche 38 des Armes 32b einzuklemmen, wobei die Einstellstange über die Druckschraube 56 festgestellt wird. In diesem Zustand - wobei die Fläche 36a des Wählkopfes vorspringt, wie dies in Fig. 1 dargestellt ist, und zwar über die Ebene der Seitenfläche 8 - ist die rückwärtige senkrechte Fläche der Fläche 36a koplanar mit der gegenüberliegenden rückwärtigen Fläche 38. Diese Fläche ist dann in der Lage, eine Endfläche des Werkstückes für das innere Ende der offenendigen Abstufung zu bilden, die geschnitten werden soll. Wenn das weitere Bauteil entfernt ist, kann nunmehr die Vorrichtung an das Werkstück angelegt werden, wobei die Seitenfläche des Werkstückes gegen die Seitenfläche 8 der Haltevorrichtung anliegt und das Ende des Werkstückes mit der Bodenkante der Fläche 36a ausgerichtet ist. Nun kann ein Sägeschnitt mit der gewünschten Tiefe durch eine Säge durchgeführt werden, die in die Sägeführung eingesetzt wird, wodurch das innere Ende des gewünschten offenendigen Abschnittes geschaffen wird mit einer Länge, die gleich der Weite des anderen Bauteiles ist.
  • Wenn ein Ausschnitt für eine Stufenverbindung in der Mitte der Länge eines Werkstückes durchgeführt werden soll, wird nachdem ein Sägeschnitt für das erste Ende der Ausnehmung ausgeführt ist, die Spannvorrichtung 30 in der gleichen Weise benutzt, um das Werkstück für den zweiten Schnitt einzustellen. Das weitere Bauteil der Verbindung wird in genau derselben Weise wie vorstehend beschrieben benutzt, um die Einstellstange einzurichten, aber nun dient die Fläche 36b des Wählkopfes zur Lagerung des Werkstückes.
  • Um dies durchzuführen,wird der Wählkopf auf der Einstellstange so eingestellt, daß die Fläche 36b so ausgerichtet ist, in welcher sie aus der Ebene der Seitenfläche der Haltevorrichtung 2 und über das Werkstück vorspringt. Zu diesem Zweck hat der Arm 32b der Einstellstange einen Halsabschnitt 66 von ausreichend kleinem Durchmesser, um es zu ermöglichen, daß der Wählkopf rundgedreht werden kann, wenn seine Nabe sich in diesem Bereich befindet. Die senkrechte Fläche der Fläche 36b steht dann koplanar mit der rückwärtigen gegenüberliegenden Fläche 38 und das Sägeblatt kann nach unten in den ersten Sägeschnitt eingeführt werden, so daß.
  • die Fläche des Sägeblattes der Fläche des Sägeschnittes anliegt, welche eine Endfläche der Ausnehmung bildet. Ein zweiter Sägeschnitt, der unter Benutzung der Sägeführung durchgeführt wird, bildet dann das gegenüberliegende Ende des Ausschnittes.
  • Die verschiedenen Stellungen, die durch die Benutzung des anderen Blattes 36b im Vergleich mit der Benutzung des Blattes 36a für einen offenendigen Ausschnitt schafft einen Ausgleich für die Dicke des Sägeschnittes innerhalb der Länge des gewünschten Ausschnittes, da zwei Sägeschnitte in dem Ausschnitt vorhanden sind im Verhältnis zu dem einen Sägeschnitt in einem endseitigen Ausschnitt.
  • Wenn es gewünscht wird, eine Anzahl von Ausnehmungen entsprechend der Länge vorzusehen, ist es nur notwendig, die Weite des ersten Ausschnittes einzustellen-und die Wählkopffläche nicht mit dem ersten Sägeschnitt der nachfolgenden Ausnehmungen in Anlage zu bringen. Dies kann dadurch erfolgen, daß die Federplatte 16 nach unten geschwungen wird, so daß relativ längsgerichteten Bewegungen zwischen der Vorrichtung und dem Werkstück möglich sind, während die Säge in dem ersten Sägeschnitt des Werkstückes gelagert ist, um derart das Sägeblatt von der Sägeführungsplatte 14 zur Einstellstange zu verbringen, um dadurch eine Wiedereinstellüng der Vorrichtung auf dem Werkstück in einem Abstand zu erreichen, der vorbestimmt wird durch den Abstand der Einstellstange von der Säge führungs ebene.
  • Einzelne oder eine Serie von identischen offenendigen Ausnehmungen können in gleicher Weise ohne die Benutzung des Wählkopfes 36 dadurch durchgeführt werden, daß der obere Arm 32b gegen die Wirkung der Spannkugel 60 bewegt wird, so daß der Arm einen Anschlag für das Ende des Werkstückes darstellt.
  • Hier sollte darauf hingewiesen werden, daß, obgleich senkrechte Flächen der Platten voraufstehend beschrieben wurden, die koplanar mit der rückwärtigen gegenüberliegenden Fläche sind, ist es vorzugsweise nicht exakt so. Es ist vorteilhaft, so vorzugehen, daß die Fläche 36a einen offenendigen Einschnitt bedingt, der am Rand länger ist als theoretisch korrekt, so daß die Endfläche des Werkstückes freigegeben wird, wie dies häufig bei Holzteilen erforderlich ist. Ebenso sollte die Fläche 36b eine Zwischenausnehmung ermöglichen, die am Rand kürzer ist als theoretisch korrekt; um dadurch eine Oberschneidung mit der anderen Verbindung zu ermöglichen, und derart eine dichte Verbindung. Die Divergenz braucht nur gering zu sein, z.B. weniger als 1 mm in jedem Fall.
  • Die Doppelkeilbildung jeder Fläche 36a, 36b ermöglicht die Benutzung der Vorrichtung durch einen Linkshänder, indem der Wählkopf von der Einstellstange abgenommen und in der umgekehrten Stellung eingesetzt wird. Die Haltevorrichtung springt dann nach rechts zur Sägeführung vor und ermöglicht dem Benutzer,die Säge in der linken Hand zu halten.
  • In der voraufgehenden Beschreibung wurde vorausgesett*, daß die Haltevorrichtungsfläche 8 der rückwärtigen Seite des Werkstückes anliegt. Vorausgesetzt, daß beide gegenüberliegenden Seiten der Haltevorrichtung gleich ausgebildete Flächen 8 und Rippen 4 besitzen, ist es ebenfalls möglich, die Vorrichtung zu benutzen, indem sie an der Frontseite des Werkstückes anliegt, wobei aber der Wählköpf für einen Linkshänder anstelle für die Benutzung durch einen Rechtshänder angeordnet ist und umgekehrt.
  • Die Vorrichtung kann weiterhin Mittel zur Begrenzung der Tiefe eines Sägeschnittes auf das gewünschte Maß aufweisen.
  • Bei einer Ausführungsform umfaßt die Vorrichtung eine Schraube 72, deren Kopf 74 dicht genug an der Sägeführungsebene angeordnet ist, um im Wege des Rückenbogens einer Bogensäge zu sein, wenn diese nach unten bewegt wird.
  • Die Zeichnungen'zeigen auch, daß die Sägeführungsplatte 14 in einer Weise einstellbar ist, derart, daß sie auch als Tiefenstoppmittel im Wege des Sägerückens benutzt werden kann. Es ist wünschenswert, daß die Platte auswechselbar ist, falls sie Verschleißerscheinungen unterworfen ist, insbesondere durch die Sägezähne, und wie dies dargestellt ist, sind gegenüberliegende Lippen 77 vorgesehen, die- innerhalb einer Schwalbenschwanzführung 78 gleiten, welche in dem vorderen Arm 2a der Haltevorrichtung vorgesehen ist.
  • Wird die Platte in einer teilweise angehobenen Stellung angeordnet und dabei durch die Schraube 80 festgelegt, wird sie in gleicher Weise das Absenken der Säge begrenzen.
  • Eine abgeänderte Ausführungsform ist in Fig. 7 dargestellt, wobei zwei Haltevorrichtungen 2 benutzt werden,die durch Parallelstäbe 82, die in entsprechenden Führungen 84 (Fig. 1) vorgesehen sind, befestigt werden, und zwar unmittelbar oberhalb der Rippen 4. Diese Führungen können üblicherweise in die Rippen 4 eingesetzt sein, so daß die Bodenflächen der Rippen und die Unterseite der Stangen 82 koplanar sind, wie dies in Fig. 10 deutlich dargestellt ist.
  • Die Haltevorrichtungen werden auf den Stäben über nach oben abgebogene Enden 86 an einem Ende der Stäbe gehalten und Federklammern 88 am anderen Ende, wobei diese Anordnung Variationen des Abstandes zwischen den- Haltevorrichtungen 2 ermöglicht, um damit besonderen Werkstück-Zusammenfassungen zwischen ihnen Rechnung zu tragen. Entsprechende Sägeführungen 10 an beiden Haltevorrichtungen 2 lagern das Sägeblatt an beiden Seiten des Werkstückes, wobei jedoch im Prinzip nur eine Spann- und Einstellvorrichtung 30 notwendig ist.
  • Die Doppelanordnung ist besonders vorteilhaft, wenn schräge Sägeschnitte in einem Werkstück durchgeführt werden sollen, beispielsweise für Schwalbenschwanzverbindungen. Fig. 7 zeigt die Benutzung von Keilen 90 (Fig. 8), die solche Schnitte in einem horizontal ausgerichteten Werkstück ermöglichen, und zwar schräg zu den dem Werkstück anliegenden Flächen. Schlitze 92 in den Keilen lagern dann auf den Rippen 4, wobei ihr größerer Teil über den Rippen angeordnet ist.
  • Weitere Schlitze 94 in den beiden geneigten Flächen 90a nehmen Teile der Stäbe 82 in Nähe der Schlitze auf. Die Stäbe stellen Anschlagmittel dar, welche die Oberfläche des Werkstückes horizontal ausrichten. Es ist offensichtlich, daß die Keile auch in einer Lage umgekehrt der dargestellten Lage eingesetzt werden können, um eine entgegengesetzte Neigung des Sägeschnittes im Werkstück zu ermöglichen, beispielsweise die einander entgegengerichteten geneigten Flächen einer Schwalbenschwanzverbindung werden durch diese abwechselnde Lagerung der Keile ermöglicht.
  • Die Keile 90 können auch benutzt werden zur Durchführung eines Schnittes schräg zur Seitenfläche des Werkstückes, aber rechtwinklig gegenüber der Oberfläche. Um dies zu erreichen, wird eine sich verjüngende Fläche 90a des Keiles gegen die ebene Seite 8 der Haltevorrichtung angesetzt und eine Parallelseite 90b gegen die Unterseite der Rippen. Die Schlitze 96 in dieser letzteren Seite nehmen nunmehr die Stäbe 82 auf, wobei die Schlitze 96 in beiden Seitenflächen vorgesehen sind. Ein an die Seitenfläche 8 angelegtes Werkstück, dessen Oberseite gegen die Unterseite der Keile anstößt, weist somit eine Lage auf, bei welcher die Achse gegenüber der Horizontalen mit dem Keilwinkel geneigt ist.
  • In Fig. 9 ist eine andere abgeänderte Ausführungform dargestellt, die auf das obere Ende eines aufrechten, langgestreckten Werkstückes aufgesetzt werden kann, um einen Sägeschnitt in dieser oberen Fläche vorzusehen. Ein Winkelstück 100 weist eine obere Kante auf, die durch die Rippe 4 so gelagert wird, daß die Frontkante 102 parallel zur Sägeführungsebene verläuft und damit eine Einstellung für die Seitenkante eines Werkstückes bildet. Diese Lagerungsvorrichtung ist längs der Rippe gleitbar gelagert, um damit den Abstand der Seitenkante von der Sägeführungsebene zu bestimmen und wird an Ort und Stelle durch eine Schraube 104 gehalten, die mit einer Mutter 106 in einer'Ausnehmung 108 zusammenarbeitet. Die Schraube springt durch eine Öffnung in der Haltevorrichtung vor, wobei der Kopf hinter dem Bauteil versteckt ist und springt weiterhin durch einen Schlitz 110 in der Einstellvorrichtung vor, so daß ein Verstellen dieser Einstellvorrichtung längs der Haltevorrichtung möglich ist.
  • Eine verbesserte seitliche Sägekontrolle wird durch in Fig. 10 dargestellte Vorrichtung erreicht. Die Schultern 112 erstrecken sich von Haltevorrichtung 2 oberhalb der Linie der Bodenkante der Rippe 4. Die Sägeführungsplatte 14 ist an der Frontseite der Haltevorrichtung angeordnet und T-förmig ausgebildet.
  • Patentansprüche

Claims (5)

  1. Patentansprüche: Spannvorrichtung zur Herstellung eines Sägeschnittes in einem langgestreckten Werkstück mit Haltevorrichtungen, die an dem Werkstück derart angebracht werden können, daß sie an einer Seitenfläche des Werkstückes anliegen, wobei die Vorrichtung Sägeführungsmittel trägt, die eine Sägeführung schaffen, die senkrecht zu der genannten Seitenfläche steht, dadurch gekennzeichnet, daß die Spannvorrlchtung (30) auf der Haltevorrichtung (2) derart angeordnet ist, daß eine Lagerung für das Werkstück in einer Richtung quer zur Sägeebene geschaffen wird, wobei die Lage der Spannvorrichtung relativ zu der Sägeführungsebene in Querrichtung einstellbar ist.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet., daß die Haltevorrichtung (2) derart angeordnet ist, daß sie an der Seitenfläche auf einer Seite der Sägeführungsebene anliegt und die Spannvorrichtung (30) auf der Haltevorrichtung (2) so angeordnet ist, daß sie zur gegenüberliegenden Seite der Sägeführungsebene vorspringt und eine Lagerung des Werkstückes an der gegenüberliegenden Seite bewirkt.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Sägeführungsmittel an eine Sägeführungsplatte (14) im Bereich der Sägeführungsebene umfaßt, die an der Spannvorrichtung (30) anliegt, wobei die Anordnung so getroffen ist, daß ein freier Spalt zwischen der Sägeführungsplatte (14) und einem Element (32b) der Spannvorrichtung (30) geschafft wird, wodurch relativeLängsbewegungen möglich sind zwischen der Vorrichtung und dem Werkstück, während die Säge in einen quergerichteten Sägeschnitt in dem Werkstück gelagert ist, um das Sägeblatt aus der Sägeführungsplatte (14) zu dem Spannvorrichtungselement (32b) zu verbringen, um derart eine Wiedereinstellung der Vorrichtung auf dem Werkstück in einem vorbestimmten Abstand zu ermöglichen, dadurch, daß die Spannvorrichtung von der Sägeführungsebene im Abstand steht.
  4. 4. Vorrichtung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Haltevorrichtung (2) aus zwei Haltevorrichtungen besteht, die das Werkstück zwischen sich aufnehmen, wobei die Haltevorrichtungen koplanare Sägeführungen (lo) aufweisen, um eine Führungsebene für den Sägeschnitt in dem eingespannten Werkstück zu ermöglichen.
  5. 5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß Verbindungsmittel (82 ? sich zwischen den beiden Haltevorrichtungen und diese verbindend erstrecken und in der Lage sind, eine Einstellung der beiden Haltemittel zu ermöglichen.
    6. Vorrichtung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch Vorrichtungen (90), um das Werkstück in einer vorbestimmten schrägen Ausrichtung relativ zur Ebene der Seite (8) einzustellen, die an der Werkstückseite anliegt, wodurch das Werkstück- schräg gegenüber der Sägeebene versetzt ist.
    7. Vorrichtung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß zusätzliche Mittel (9o) vorgesehen sind, um das Werkstück mit seiner Längsachse schräg zur Sägeebene einzuspannen, während diese Achse parallel zur Ebene der Seite (8) der Haltevorrichtungen (2) ist, die das Werkstück einspannen.
    8. Vorrichtung nach einem oder mehreren er vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Haltevorrichtungen (2) mit Rippen (4) versehen sind, um an einer weiteren Seitenfläche des Werkstückes anzuliegen, die quer zur ersten Seitenfläche ausgerichtet ist- und um diese weitere Seitenfläche senkrecht- zür Sägeebene auszurichten.
    9. Vorrichtung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Werkstückspannvorrichtung einen Arm (32b) aufweist, der sich parallel zur Sägeebene erstreckt.
    10. Vorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß der Arm (32b) eine Fläche (36a, 36b) trägt zur Anzeige der Werkstückstellung zur Einstellung des Werkstückes.
    11. Vorrichtung nach Anspruch 10, gekennzeichnet durch Mittel zur Einstellung der Lage der Flächen (36a, 36b) zur Herstellung eines Quersägeschnittes einer Verbindungsausnehmung durch Maßnahme unmittelbar von dem anderen Verbindungsbauteil.
    12. Vorrichtung nach Anspruch 10 oder 11, gekennzeichnet durch ein Paar von Flächen (36a, 36b), die-abwechselnd in Verbindung mit der Spannvorrichtung benutzbar sind in Abhängigkeit von der Ausbildung der Ausnehmung am Ende des Werkstückes oder innerhalb einer Werkstücklänge.
    13. Vorrichtung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß die Flächen an einem Wählkopf (36), der von dem Arm (32b) getragen wird, einstellbar sind 14 Vorrichtung nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet daß der Wählkopf (36) drehbar um eine Achse (66) parallel zur Sägeebene angeordnet ist, um abwechselnd eine der beiden Flächen (36a, 36b) in ihre Arbeitsstellung zu verbringen. 5. Vorrichtung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch ein Element (loo) mit einer Kontaktfläche, die parallel zur Sägeebene ausrichtbar ist und verschiebbar zur und von dieser Ebene weg einstellbar ist und einen Anschlag für die Einstellung eines langgestreckten Werkstückes gibt, wobei die Werkstückachse parallel zur Ebene ausgerichtet ist.
    16. Vorrichtung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Sägeführungsmittel eine flache Sägeführungsplatte (14) aufweisen, die eine Sägeführungsebene schafft, und eine Federplatte (16), die in der Lage ist, das Sägeblatt in Kontakt mit der Sägeführungsplatte (14) zu vorbringen, wobei die Federplatte (16) verstellbar auf die Sägeführungsplatte zu oder von der Sägeführungsplatte weg ausgebildet ist.
    17. Vorrichtung nach einem oder meheren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Sägeführungsmittel eine Sägeführungsplatte (14) umfassen, die eine Sägeführungsebene schafft und an der Haltevorrichtung (2) festgelegt un&-höhenmäig einstellbar angeordnet ist und gleichzeitig als Anschlagmittel zur Begrenzung der Tiefe des Sägeschnittes dient.
    18. Vorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Werkstückeinspannung durch Drehung des Armes (32b) um eine Achse senkrecht zur Sägeführungsebene durchführbar ist, um derart einen Anschlag für ein Ende eines langgestreckten Werkstückes zu erreichen.
DE2431589A 1974-06-28 1974-07-01 Werkstueck-spannvorrichtung Withdrawn DE2431589A1 (de)

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US05/484,756 US3938796A (en) 1974-06-28 1974-07-01 Workpiece location apparatus
NL7408868A NL7408868A (nl) 1974-07-01 1974-07-01 Inrichting voor het plaatsen van een werkstuk.
BE146142A BE817165A (fr) 1974-07-01 1974-07-02 Appareil de mise en place pour effectuer un trait de scie dans une piece.
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