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DE2900109A1 - Spannvorrichtung zum gegenseitigen verspannen von werkstuecken - Google Patents

Spannvorrichtung zum gegenseitigen verspannen von werkstuecken

Info

Publication number
DE2900109A1
DE2900109A1 DE19792900109 DE2900109A DE2900109A1 DE 2900109 A1 DE2900109 A1 DE 2900109A1 DE 19792900109 DE19792900109 DE 19792900109 DE 2900109 A DE2900109 A DE 2900109A DE 2900109 A1 DE2900109 A1 DE 2900109A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
clamping device
tendons
workpiece
clamping
tendon
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE19792900109
Other languages
English (en)
Inventor
Horst Ing Grad Klimach
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Bessey and Sohn GmbH and Co KG
Original Assignee
Bessey and Sohn GmbH and Co KG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Bessey and Sohn GmbH and Co KG filed Critical Bessey and Sohn GmbH and Co KG
Priority to DE19792900109 priority Critical patent/DE2900109A1/de
Publication of DE2900109A1 publication Critical patent/DE2900109A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B25HAND TOOLS; PORTABLE POWER-DRIVEN TOOLS; MANIPULATORS
    • B25BTOOLS OR BENCH DEVICES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR, FOR FASTENING, CONNECTING, DISENGAGING OR HOLDING
    • B25B5/00Clamps
    • B25B5/14Clamps for work of special profile
    • B25B5/142Clamps for work of special profile for windows and frames

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Joining Of Building Structures In Genera (AREA)

Description

  • Beschreibung:
  • Spannvorrichtung zum gegenseitigen Verspannen von Werkstücken Die Erfindung betrifft eine Spannvorrichtung zum gegenseitigen Verspannen von Gegenflächen von parallel oder unter einer Winkellage fest miteinander zu verbindenden Werkstücken mit den Merkmalen des Oberbegriffes von Anspruch 1.
  • Eine Spannvorrichtung dieser Art ist bereits bekannt. Sie ermöglicht es, miteinander zu verbindende Gegenflächen von einander parallel oder unter einem Winkel zuzuordnenden Werkstücken aneinander anzupressen. Hierzu sind deren Spannglieder mit jeweils einem zylindrischen Zapfen als halteglied ausgestattet, die jeweils an einem der miteinander zu verspannenden Werkstücke festzulegen sind.
  • Zu diesem Zweck ist in jedes Werkstück eine Bohrung einzubringen, in welche die als Halteglied dienenden Zapfen der Spannglieder einzustecken sind. Danach ist das Stellglied zu verdrehen, so daß die Zapfen einander genähert und dadurch die Gegenflächen aneinander angepreßt werden.
  • Bei dieser bekannten Spannvorrichtung sind die Spannglieder jeweils an den Enden einer Trägerleiste verschwenkbar gehalten und zwischen den Spanngliedern und im Parallelabstand zur Trägerleiste ist das Stellglied angeordnet. Dieses ist beispielsweise durch ein Sechskantprofil gebildet, in dessen Stirnenden Gewindebohrungen angeordnet sind, deren Gewinde gegenläufige Steigung haben.
  • An den Spanngliedernsind Gewindezapfen angelenkt, die in den Gewindebohrungen geführt sind. Durch Verdrehen des Stellgliedes werden somit zur Erzeugung eines Spanndruckes zum Aneinanderpressen der Gegen flächen zweier Werkstücke die Spannglieder relativ zueinander so verschwenkt, daß sich ihre Zapfen aufeinander zu bewegen.
  • Diese Spannvorrichtung hat damit den Nachteil, daß die Anordnung der die Zapfen aufnehmenden Bohrungen an den Werkstücken weitgehend auf den gegenseitigen Achsabstand der Zapfen der Spannglieder in deren paralleler Ausrichtung abgestimmt werden muß.
  • Des weiteren führt die verschwenkbare Anordnung der Spannglieder an der Trägerleiste dazu, daß die Werkstücke beim Spannen zwangsläufig auch abgekippt werden, was bedeutet, daß bei zu starkem Verspannen zwischen den Gegenflächen ein Spalt entsteht.
  • Außerdem zwingt der unveränderliche Abstand der Spannglieder an der Trägerleiste dazu, eine Vielzahl von Spannvorrichtungen bereitzuhalten, um Werkstücke verschiedenster Breite geenseitig verspannen zu können Schließlich handelt es sich um eine technisch aufwendige und in der Herstellung entsprechend teuere Konstruktion.
  • Der Erfindung liegt deshalb die Aufgabe zugrunde, eine im Oberbegriff des Anspruches 1 erläuterte Spannvorrichtung derart weiterzubilden, daß die Nachteile der bekannten Spannvorrichtung vermieden sindtund die geeignet ist, eine Vielzahl der üblicherweise bereitzuhaltenden Spannvorrichtungen der eingangs erläuterten Art zu ersetzen.
  • Diese Aufgabe wird durch die kennzeichnenden Merkmale des Anspruches 1 gelöst.
  • Die erfindungsgemäße Spannvorrichtung ermöglicht es damit eines der beiden Spannglieder durch Verdrehen der Stellspindel in deren Achsrichtung stufenlos zu verstellen, so daß sich der gegenseitige Abstand der an den Werkstücken festzulegenden Halteschäfte- entsprechend verändern läßt. Hieraus resultiert der wesentliche Vorteil, daß nunmehr zusammenzuspannende Werkstücke zum Festlegen der Halteschäfte z.B. an geeignet erscheinenden Stellen angebohrt werden können und danach läßt sich durch Verdrehen der Stellspindelder zum Abstand dieser Werkstückbohrungen entsprechende Abstand der Halteglieder einstellen.
  • Durch die Anordnung der Spannglieder auf der Stellspindel wird außerdem erreicht, daß beim Spannen die Werkstücke nicht mehr kippen können. Damit ist eine Spaltbildung zwischen den Gegenflächen vermieden.
  • Die Bedienung der Spannvorrichtung gestaltet sich denkbar einfach, wobei diese lediglich noch aus zwei Spanngliedern und der Stellspindel besteht, so dass sie im Vergleich zu' bekannten Spannvorrichtung erheblich preisgünstiger herstellbar ist.
  • Hierbei kann zur Relativverstellung beider Spannglieder zueinander gemäss Anspruch 2 mit dem einen Spannglied ein auf der Stellspindel laufendes Innengewinde verbunden sein. Ferner kann, gemäss Anspruch 3, die Stellspindel den Träger der Spannglieder bilden, wobei es günstig ist, die Konstruktion nach Anspruch 4 zu gestalten Bei einer bevorzuqten Ausführungsform sind die Spannglieder, analog zur bekannten Spannvorrichtungtrelativ zueinander unverdrehbar auf der Trägerwelle gehalten, so daß es nicht notwendig ist, beim axialen Verstellen des einen Spanngliedes dieses mit der Hand festzuhalten.
  • Eine vorteilhafte Weiterbildung einer solchen Spannvorrichtung ist Gegenstand des Anspruches 5. Bei einer solchen Spannvorrichtung besteht somit die Möglichkeit, das in axialer Richtung zur Stellspindelierstellbare Spannglied zum anderen Spannglied in mindestens zwei verschiedenen Stellungen festzulegen, wobei man im Falle zweier Anlageflächen diese vorteilhaft einander im Winkelabstand von 90° zuordnen wird. Demgemß lassen sich die Halteschäfte der Spannglieder, beispielsweise sowohl in einer parallelen als auch um einen Winkel von 900 zueinander versetzten Stellung an der Stellspindel vorsehen und in dieser Stellung relativ zueinander in Achsrichtung der Stellspindel verstellen.
  • Bei einer bevorzugten Ausführungsform sind die Halteschäfte gemäß Anspruch 6 als Haltedorne ausgebildet, woraus der wesentliche Vorteil resultiert, daß nunmehr zum Festlegen der Halteschäfte an den Werkstücken ìnvletztere keine Bohrungen mehr eingebracht werden müsse Delmehr können die Haltedorne durch Einschlagen in z.B.ausHolzoder Hartfasermaterial bestehende Werkstücke schnell und zuverlässig befestigt werden, wobei die Haltedorne einen solchen Durchmesser erhalten können, daß sie keine störenden oder besonders ins Auge fallenden öffnungen an den Werkstücken hinterlassen.
  • Zu diesem Zweck können die Halte dorne gemäß Anspruch 7 durch Nägel, insbesondere mit einem Schlüsselkopf versehene Schraubnägel, gebildet sein, wobei Schraubnägel den Vorteil bieten, daß sie durch Verdrehen ihres Schlüsselkopfes sich leicht aus dem betreffenden Werkstück wieder herauslösen lassen.
  • In weiterer vorteilhafter Ausgestaltung ist gemäß Anspruch 8 vorgesehen, mindestens einen der beiden Haltedorne im Spannglied derart anzuordnen, daß sich dessen spitz zulaufendes Endstück, wenn es in ein Werkstück eingetrieben wird, dem anderen Haltedorn nähert. Eine derartige gegenseitige Zuordnung der Haltedorne führt dazu, daß bereits beim Eintreiben derselben in die Werkstücke eine Kraftkomponente wirksam wird-, unter deren Wirkung die Gegenflächen aufeinander zu bewegt und gegebenenfalls bereits aneinander angelegt werden.
  • Eine mit besonderem Vorteil zu gebrauchende Ronstruktionsvariante ist Gegenstand der Ansprüche 9 undlo. Diese Ausführungsform ermöglicht insbesondere ein flächenparalleles Zusammenspannen von Werkstücken, deren Flächen eine größere Breite haben, indem die Spannglieder an einander gegenüberliegenden lierkstückseiten miteinander verbunden sind und dadurch eine in sich ausgesteifte Konstruktion gegeben ist.
  • Hierbei ist es besonders günstig eine solche Spannvorrichtung gemäß Anspruch n auszubilden, so daß zu beiden Seiten der Werkstücke an den Spanngliedern Spannkräfte erzeugt werden können.
  • Eine besonders günstige Konstruktion ist Gegenstand des Anspruches 32. Sie ermöglicht es, die Halteschäfte an den Werkstücken festzulegen, ohne deren Oberfläche zu verletzen, indem die als Gewindespindeln ausgebildeten Halteschäfte dazu dienen, die Werkstücke an einer Werkstück anlagefläche der Spannglieder festzuklemmen. Damit hierbei die Gegenflächen der Werkstücke in eine gegenseitige Parallellage beim Zusammenspannen gebraucht werden können, ist Voraussetzung, daß die Werkstücke, wenn die Halteschäfte an diesen angelegt sind, noch um die Schaftachse verschwenkbar sind, weshalb es günstig ist, an den Halteschäften ein Druckglied, insbesondere eine verdrehbare Druckplatte, vorzusehen.
  • In weiterer Ausgestaltung einer derartigen Vorrichtung kann schließlich gemäß Anspruch 13 in einem zentralen Durchgang der die lialteschäfte hildenden Gewindespindeln axial verstellbar ein Zentrierglied, insbesondere ein mit einem angespitzten Endstück in ein Werkstück eintreibbarer Haltedorn, angeordnet sein. Dadurch ist es möglich, noch vor Anziehen der Gewindespindeln die Werkstücke relativ zur Spindelachse zu zentrieren und zur Ausrichtung ihrer Gegenflächen in eine Parallellage entsprechend verschwenken zu können, bevor sie in den Spanngliedern durch Anziehen der Gewindespindel endgültig festgelegt und zueinander verspannt werden.
  • In der sich anschließenden Beschreibung von in der Zeichnung gezeigten Ausführungsbeispielen der erfindungsgemäßen Spannvorrichtung und/oder in den Patentansprüchen sind weitere Merkmale und Einzelheiten der Erfindung erläutert. In der Zeichnung zeigen: Figur 1 eine Vorderansicht auf ein erstes Ausführungsbeispiel einer Spannvorrichtung'in Verbindung mit zwei durch sie zusammengespannten Werkstücken; Figur 2 eine Draufsicht auf die Spannvorrichtung gemäß Figur 1; Figur 3 einen Schnitt durch die Spannvorrichtung entlang der Linie 3-3 der Figur 1; Figur 4 eine Draufsicht auf die Spannvorrichtung, in an den gegenseitig zu verspannenden Werkstücken angesetztem Zustand, wobei die Werkstücke selbst noch nicht ausgerichtet sind, Figur 5 ein mögliches Anwendungsbeispiel erfindungsgemäßer Vorrichtungen gemäß Figur 1 bis 3; Figur 6 eine schaubildliche Darstellung eines Kastenkorpuses, dessen Korpusteile mittels Spannvorvorrichtungen gemäß Figur 1 bis 3 zusammengespannt sind; Figur 7 eine Vorderansicht eines zweiten Ausführungsbeispieles der Spannvorrichtung, Figur 8 eine Draufsicht der Spannvorrichtung gemäß Figur 7, wobei die Gewindespindeln geschnitten sind; Figur 9 einen Schnitt entlang der Linie 9-9 der Figur 7 durch die Spannvorrichtung, wobei in dem gezeigten Spannglied der Spannvorrichtung ein Werkstück vor dem Spannen zentriert ist; Figur 10 eine Darstellung ähnlich Figur 9, wobei das Werkstück in diesem Spannglied festgespannt ist.
  • Das in den Figuren 1 bis 3 gezeigte erste Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäßen Spannvorrichtung weist zwei als Ganzes mit 10 und 12 bezeichnete Spannglieder auf, die beispielsweise durch quaderförmige Metallkörper gebildet sind. Mit 14 ist eine Trägerwelle bezeichnet, die beide Spannglieder quer durchdringt, und zwar erstreckt sie sich im wesentlichen parallel zu einer ebenen Werkstückanlagefläche 16 bzw. 18, die gemäß Figur 1 an der Unterseite der Spannglieder vorgesehen ist.
  • Die Trägerwelle ist mit einem zylindrischen Wellenteilstück, beispielsweise im Spannglied 10, verdrehbar gelagert, jedoch gegen),aK;ale Verlagerung durch einen auf die Trägerwelle aufgesetzten Sicherungsring 20 und einen zur Betätigung der Trägerwelle dienenden Schlüsselkopf 22 gesichert. An Stelle des Schlüsselkopfes könnte auch ein Drehgriff oder dergl. an der Welle vorgesehen sein. Mit einem ein Außengewinde aufweisenden Wellenschaft 24 ist die Trägerwelle in einer Gewindebohrung des Spanngliedes 12 axial verstellbar geführt. 26 bezeichnet eine flache Anlageleiste, die mit ihrem einen Endstück an einem der Spannglieder, beispielsweise am Spannglied 10, durch Niete 28 an dessen Rückseite starr befestigt ist. Die Anlageleiste erstreckt sich parallel zur Trägerwelle in Richtung des anderen Spanngliedes und liegt dort an einer hinteren ebenen Anlagefläche 30 reibungsschlüssig an. Dieser Anlagefläche ist am Spannglied 12 eine weitere Anlagefläche 32 zugeordnet, und zwar befindet sich diese an dessen Oberseite und um 900 versetzt. Die Anlageflächen 30, 32 sind vorzugsweise an den entsprechenden Seitenflächen des Spanngliedes 12 tieferliegend vorgesehen, und die Dicke der Anlageleiste ist so gewählt, daß diese den Abstand der Anlageflächen zu der entsprechenden Seitenfläche des Spanngliedes ausgleicht. Ebenso ist die Anlageleiste an einer entsprechend tieferliegenden Anlage fläche des Spanngliedes 10 befestigt.
  • In jedem Spannglied ist ein Haltedorn, vorzugsweise in Form eines einen Schlüsselkopf 34 aufweisenden Schraubnagels 36 sowohl verdrehbar als auch axial verstellbar angeordnet, und zwar erstrecken sich diese Schraubnägel gemaß Figur 3 seitlich der Trägerwelle und senkrecht zu deren Achsrichtung durch die Spannglieder hindurch . Die Nagellnnge ist derart bemessen, daß diese in maximal eingestecktem Zustand in die Spannglieder ein Stück aus deren Werkstückanlageflä'che 16 bzw. 18 zu dieser senkrecht herausragen. Die angespitzten Schraubnägel 36 sind in den Spanngliedern bpispielsweise mit Hilfe eines in diese eingesetzten lfeichstoffpfropfens 38 reibungsschlüssig geführt, so daß sie auch in teilweise herausgezogenem Zustand aus den Spanngliedern ihre Lage beibehalten und außerdem beispielsweise beim Verwahren der Spannvorrichtung nicht aus den Spanngliedern herausfallen können.
  • Durch die Anlageleiste 26 sind beide Spannglieder zueinander derart festgelegt, daß sich zwar bei Verdrehen der Trägerwelle deren gegenseitiger Abstand stufenlos verändern läßt, daß sich aber,aufgrund der zwischen Spannglied 12 und dem Gewinde des Wellenschaftes 24 vorhandenen Reibung,das Spannglied 12 bei Verdrehen der Trägerwellenichtmitdrehen kann. Es wird also zwangsläufig eine Axialverstellung dieses Spanngliedes erfolgen, obgleich man dasselbe hierzu nicht von Hand festhalten muß.
  • Wie aus Figur 2 zu ersehen ist, befinden sich die Schraubnägel 36 in der einen durch die Anlagefläche 30 und die Anlageleiste 26 definierten Stellung des Spanngliedes 12 relativ zum Spannglied 10, in einer gemeinsamen,zur Achse der Trägerwelle 14 parallelen Ebene a-a. Bei Verdrehen der Trägerwelle verlagert sich der Schraubnagel 36 auch in dieser Ebene. Zum gegenseitigen Verspannen beispielsweise zweier Holzleisten 40, 42 parallelel zueinander oder, wie Figur 2 zeigt, z.B. unter einem Winkel von 900, sind diese an Gegenflächen und in letzterem Falle an Gehrungsflächen 44 und 46 miteinander zu verspannen. Zu diesem Zweck sind zunächst die Spannglieder bzw. deren Schraubnägel 36 an den Holzleisten 40,42 festzulegen, was sich in einfacher Weise durch Eintreiben der Schraubnägel in die Werkstücke bewerkstelligen läßt.
  • Dabei kommt es überhaupt nicht darauf an, in welchem gegenzeitigen Abstand sieh die beiden Spannglieder voneinander hefinden, und an welcher Stelle die Schraubnägel z.B. an der Oberseite der Holzleisten relativ zu der Gehrungsfläche 44 bzw, 46 der jeweiligen Holzleiste positioniert werden. Wesentlich ist lediglich, daß nunmehr die Möglichkeit besteht, die Holzleisten um die Achse der Schraubnägel 36 relativ zueinander im wesentlichen in der gleichen Ebene verschwenken zu können.
  • Die Schraubnägel sind vorzugsweise derart in die Holzleisten einzutreiben, daß die Spannglieder schließlich mit ihrer Werkstückanlagefläche 16 bzw. 18 auf der Oberseite der Holzleisten aufsitzen. Danach ist die Trägerwelle 14 so zu verdrehen, daß sich das Spannglied 12 in Richtung Spannglied 10 bewegt, um die Gehrungsflächen gegenseitig zur Anlage zu bringen. Hierzu ist es möglich, die Werkstücke außer um die Achse des in diese eingetriebenen Schraubnagels 36 auch noch zusammen mit der Spannvorrichtung um die Achse des Schraubnagels zu verschwenken, der am gemäß anderen Werkstück festgelegt ist. Diese Schwenkmöglichkeiten erlauben es, die Holzleisten an den Stirnseiten der Gehrungsflächen kantenbündig zueinander auszurichten, wie dies aus Figur 2 ersichtlich ist. Nach erfolgtem Ausrichten lassen sich dann durch entsprechendes weiteres Verdrehen der Träger welle die Gehrungsflächen unter Druck aneinander anlegen bzw.
  • die Werkstücke gegeneinander verspannen.
  • Die Länge der Schraubnägel wird man vorteilhaft so bemessen, daß bei der Parallelverstellung der Spanngliederbeziehuncrsweise beim Zusammenspannen der aneinander anzulegenden Werkstückflächen kein Kippen der Werkstücke aufgrund des einseitigen Kraftangriffes erfolgen kann.
  • Weitere Anwendungsbeispiele der Spannvorrichtung zeigen die Figuren 5 und 6.
  • Figur 5 veranschaulicht, wie beispielsweise flache Werkstücke 48, 50 miteinander verspannt werden können, die zueinander senkrechtstehen.kn diesem Falle ist das Spannglied 12 durch entsprechendes Verdrehen der Trägerwelle 14 zunächst von der Trägerwelle abzunehmen und wieder so auf die Trägerwelle aufzubringen, daß die Anlageleiste 26 an der Anlagefläche 32 anliegt. Dengemäß erstrecken sich die Schraubnägel in zueinander senkrechten Richtungen, so daß sich das Spannglied 10 an einer Flachseite des Werkstückes 48 und das Spannglied 12 an einer Flachseite desWskstückes 50 festlegen läßt. Dabei zeigt Figur 5 außerdem, daß es möglich ist, diese Werkstücke durch Verwendung zweier Spannvorrichtungen 56, 58 kippstabil miteinander zu verbinden r wenn das Spannglied 12 dieser Spannvorrichtungen an einander gegenüberliegenden Flachseiten, beispielsweise des Werkstückes SO befestigt wird.
  • Figur 6 zeigt beispielsweise die Anwendung von Spannvorrichtungen, um benachbarte Seitenwände 60, 62, 64, 66 eines rechteckförmigen Möbelkorpus oder dergl. miteinander zu verspannen, wozu die Spannglieder 10, 12 diverser Spannvorrichtungen 68 jeweils im Eckbereich des Korpus an einer Stirnkante festzulegen sind. Die Seitenteile können dabei an ihren miteinander zu verspannenden Gehrungsflächen auch noch Verbindungsmittel wie Dübel oder dergl. aufweisen.
  • Das in den Figuren 7 bis 10 gezeigte weitere Ausführunqsbeispiel einer erfindungsgemäßen Spannvorrichtung ist gemäß Figur 9 mit U-förmigen Spanngliedern 70, 72 ausgestattet, wobei eine mit 74 bezeichnete Trägerwelle gemäß Figur 7 beispielsweise im unteren U-Schenkel 78 in. zum Ausführungsbeispiel gemäß Figurl analor Anordnung vorgesehen ist. Die oberen U-Schenkel 76 sind von einem zylindrischen Führungsschaft 80 durchdrungen, der zur Trägerwelle achsparallel angeordnet ist und dessen Länge den maximalen Verstellbereich der beiden Spannglieder 70, 72 bestimmt, indem die bei Erreichen des Maximal abstandes des Spanngliedes 72 vom Spann-FührungsScaftes 8o glied 70 sichSicherungsringe 82 des art die Außenseite derselben anlegen. Die Innenfläche der gemäß Figur 7 unteren U-Schenkel 78 bildet eine Werkstückanlagefläche 86. Im gegenüberliegenden U-Schenkel 76 der Spannglieder ist senkrecht zum Führungsschaft 80 und senkrecht zur Anlage fläche 86 eine mittels eines Rändelsopfes 88 verdrehbare Gewindespindel 90 geführt, die an ihremtan das Werkstück anpreßbaren Ende eine Druckplatte 92 trägt die an der Gewindespindel verdrehbar angeordnet und an ein Werkstück anlegbar ist.
  • Die Gewindespindeln sind von einem zentralen Durchgang 94 durchdrungen, in welchem drehbar und axial verstellbar ein mit einem angespritzten Endstück 96 relativ kleinen Durchmessers ausgestatteter Ilaltedorn 98 angeordnet ist. Dieser ragt mit einem Schaftteil aus der freien Stirnseite des Rändelkopfes 88 heraus und ist dort zur manuellen Betätigung .gleichfalls mit einem Rändelkopf 100 ausgestattet.
  • Mit 102 ist der die U-Schenkel 76, 78 miteinander verbindende Verbindungssteg bezeichnet, dessen sich innerhalb des U-förmigen Spanngliedes befindende Flachseite mit 104 bezeichnet ist.
  • Diese Flachseite und vorzugsweise auch die äußere Flachseite 106 ist unter einem Winkel von beispielsweise 450 zur Längsrichtung der U-Schenkel angeordnet, so daß beide inneren Flachseiten 104 der Spannglieder 70, 72 zusammen einen Winkel 900 definieren.
  • Wie Figur 8 zeigt, befinden sich die Gewindespindeln 90 in einer Ebene, in der sich auch die Trägerwelle 74 befindet, während der Fuhru«schaft 80 hierzu in einer parallelen Ebene angeordnet ist und sich gemäß Figur 9 in den U-Schenkeln 76 hinter den Gewindespindeln 90 befindet.
  • Bei dieser Ausführungsform ubernimmt der Führungsschaft 80 Führungs- und Stützfunktion, so daß beide Spannglieder beidseitig der zu spannenden Werkstücke stabilisert sind.
  • Diese Spannvorrichtung ist besonders zum Spannen von Werkstücken geeignet, die in einem Winkel, insbesondere von 900, einander zuzuordnen sind, wie das in Figur 8 strichpunktiert angedeutet ist.
  • Die Spannvorrichtung ist insbesondere auch dazu geeignet, Holzprofile, die beispielsweise an ihrer einen Seite quer zur Längsrichtung stark profiliert sind, vorteilhaft spannen zu können. Hierzu ist zunächst in den einzelnen Spanngliedern die Druckplatte 92 beispielsweise an eine ebene Werkstückfläche anzulegen, um beispielsweise eine Profilleiste auf der Anlagefläche 86 mit ihrer profilierten Oberfläche auszurichten.
  • Anschliessend wird das angespitzte Endstück 96 des Haltedornes 98 zur Zentrierung der Profilleiste auf der Anlagefläche in die Profilleiste eingedrückt. Hierzu kann der Haltedorn auch mit einem Aussengewinde in einem entsprechenden Innengewinde des Gewindeschaftes 90 axial verstellbar geführt sein, um dieses Zentrieren möglichst feinfühlig vornehmen und dadurch verhindern zu können, dass der Werkstoff reisst. Nach dem Zentrieren ist die Gewindespindel derart zu lösen, dass die Druckplatte nur leicht an der Profilleiste anliegt. Danach sind die Werkstücke um die Achse des Haltedornes 28 entsprechend zu verschwenken, um die Gegenflächen zueinander auszurichten.
  • Durch Verdrehen der Trägerwelle lassen sich dann die Spannglieder relativ zueinander verstellen, um dadurch die Gegenflächen aneinander anzulegen. Um auf die Gegenflächen Druck auszuüben, sind schliesslich, vor dem endgültigen Verspannen, die Gewindespindeln wieder anzuziehen.
  • An die Stelle des Führungsschaftes 80 kann ebenso gut eine weitere Trägerwelle treten, die man vorteilhaft zur Trägerwelle 74 in vertauschter Anordnung in den U-Schenkeln 76 vorsehen wird.
  • Zwischen Anlage fläche 86 und Druckplatte 92 der Spannglieder lassen sich mit besonderem Vorteil auch Werkstücke in Parallellage gegenseitig verspannen, und zwar insbesondere feine Holzteile, wie sie beispielsweise im Modellbau VertJendung finden, die nicht mit Schraubzwingen gegenseitig verspannt werden können.
  • Zu diesem Zweck läßt sich die Spannvorrichtung beispielsweise mittels eines in Figur 8 strichpunktiert angedeuteten und z.B.
  • am Verbindungssteg 102 des Spanngliedes 72 angeformten Ansatzstückes 108 z.B. in einem Schraubstock festspannen, oder mittels in den U-Schenkeln 78 angeordneten Schrauben-Aufnahmebohrungen 110 am Tisch befestigen.

Claims (13)

  1. Patentansprüche: Spannvorrichtung zum gegenseitigen Verspannen von Gegenflächen von parallel oder unter einer Winkellage fest miteinander zu verbindenden WerkstUcken, mit zwei an mindestens einem gemeinsamen länglichen Träger angeordneten, insbesondere mittels einer Anlagefläche an jeweils einem Werkstück anlegbaren Spanngliedern, die jeweils einen an einem Werkstück festzulegenden, sich vom Träger quer wegerstreckenden Halteschaft aufweisen und die zur Erzeugung des Spanndruckes mittels eines verdrehbaren Gewindegliedes am Träger relativ zueinander verstellbar und feststellbar sind, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, dass das Gewindeglied eine Stellspindel (14) zur Parallelverschiebung mindestens des einen Spanngliedes (12) in Träger längsrichtung bildet.
  2. 2. Spannvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass mit dem einen Spannglied (12) ein auf der Stellspindel (14) laufendes Innengewinde verbunden ist.
  3. 3. Spannvorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Stellspindel (14) den Träger der Spannglieder (10,12) bildet.
  4. 4. Spannvorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Stellspindel (14) einerseits im einen Spannglied (lo) verdrehbar, jedoch axial unverstellbar gelagert und andererseits mit einem ein Aussengewinde aufweisenden Spindelteilstück (24) in einer Gewindebohrung des anderen Spanngliedes (12) geführt ist.
  5. 5. Spannvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, deren Spannglieder relativ zueinander unverdrehbar gehalten sind, dadurch gekennzeichnet, dass am einen Spannglied (lo) ein leistenartiges Anlagestück (26) befestigt ist, dem am anderen Spannglied (12) mindestens zwei im Winkelabstand voneinander angeordnete Anlageflächen (30,32) zugeordnet sind.
  6. 6. Spannvorrichtung nach einem der vorhergehenen Ansprüche, d a d u r c h g e k e nn z e i c h n e t daß die Halteschäfte Haltedorne bilden, die in den Spanngliedern(10,12) aus einer Bereitschaftsstellung heraus, in der sich deren in das Werkstück (40 bzw. 42) eintreibbares Dornendstück im wesentlichen innerhalb des Spanngliedes befindet, zum Eintreiben in ein Werkstück insbesondere reibungsschlüssig axial verstellbar sind.
  7. 7. Spannvorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Haltedorne durch Nägel, insbesondere mit einem Schlüsselkopf (34) versehene Schraubnägel (36),gebildet sind.
  8. 8. Spannvorrichtung nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens im einen Spannglied der Haltedorn in der Ebene beider Haltedorne schräg derart angeordnet ist, daß sich dessen spitz zulaufendes Endstück beim Eintreiben in ein Werkstück dem anderen Haltedorn nähert.
  9. 9. Spannvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Spannglieder im Parallelabstand zur Stellspindel (14) ein schaftartiges Führungsglied aufweisen und daß Stellspindel (14) und Führungsglied im wesentlichen in einer gemeinsamen Ebene und die Halteschäfte nebst Werkstückanlageflächen in einem Bereich zwischen diesen Teilen angeordnet sind.
  10. lo. Spannvorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Spannglieder (70, 72) U-förmig sind, wobei im einen U-Schenkel (78) die Stellspindel (74)und im anderen U-Schenkel (76) das Führungsglied angeordnet ist.
  11. 11. Spannvorrichtung nach Anspruch 9 oder, dadurch gekennzeichnet, daß das in den Spanngliedern (70, 72) vorgesehene Führungsglied entweder einen zylindrischen Schaft (80) oder eine Welle bildet,wobei letztere, analog zur StelIspindel (74), jedoch zu dieser in vertauschter Anordnung in den Spanngliedern (70, 72), im einen Spannglied drehbar, jedoch axial unverstellbar und im anderen Spannglied mit einem ein Außengewinde aufweisenden Wellenteilstück in einer Gewindebohrung geführt ist.
  12. 12. Spannvorrichtung nach Anspruch 9 oderlo, dadurchgekennzeichnet, daß die in einander benachbarten U-Schenkeln (76) der Spannglieder (70, 72) senkrecht zu Stellspindel (74) und Schaft (80) angeordneten Halteschäfte durch Gewindespindeln (90) gebildet sind, die an ihrem dem zu spannenden Werkstück (10' bzw. 110) zugekehrten Ende ein Druckglied, insbesondere eine verdrehbare Druckplatte (92), tragen.
  13. 13. Spannvorrichtung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß in einem zentralen Durchgang (94) der Gewindespindel (90) axial verstellbar ein Zentrierglied, insbesondere ein mit einem angespitzten Endstück (96) in ein Werkstück (108 bzw. 110) eintreibbarer Haltedorn (98), angeordnet ist.
DE19792900109 1979-01-03 1979-01-03 Spannvorrichtung zum gegenseitigen verspannen von werkstuecken Withdrawn DE2900109A1 (de)

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FR2500353A1 (fr) * 1981-02-26 1982-08-27 Blanc Lucien Serre-joint et procede pour l'application dudit serre-joint
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