DE2430558A1 - Rollenfoerderer - Google Patents
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B65—CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
- B65G—TRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
- B65G13/00—Roller-ways
- B65G13/075—Braking means
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Description
Das Hauptpatent . ... ... (Patentanmeldung P 22 59 090.5)
schützt einen Rollenförderer, bei welchem die Pörderrollen frei drehbar zwischen Seitenwänden gelagert und mittels eines
endlosen Riemens od.dgl. antreibbar sind, der mit der Unterseite
der Rollen zusammenwirkt, wobei wenigstens eine Gruppe von j?Örderrollen zusammen mit ihren sie tragenden Seitenwänden
einen Geräteabschnitt bilden, der in im wesentlichen horizontaler Richtung und entgegen der Forderrichtung gegen die
Wirkung einer elastisch wirkenden Rückstellkraft bewegbar isi,
wobei bei Überschreiten eines vorbestimmten Bewegungsmaßes eines Geräteabschnittes ein Steuerglied in Wirkung tritt, das,-eine
unabhängig betriebene Vorrichtung in Wirkung setzt, welche die Pörderrollen des Geräteabsohnittes mit dem Antriebsriemen
od.dgl. außer Wirkungs&ingriff bringt.
Der durch das Hauptpatent geschützte Rollenförderer wird insbesondere
dann wirksam, - wenn die Bewegung unterbrochen wird.,
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um eine Überlastung des Antriebes und unerwünschten Verschleiß an dem förderer zu verhindern. Dieses wird dadurch
erreicht, daß mindestens eine Gruppe der Rollen zusammen mit den sie abstützenden Seitenwänden als eine Einheit
ausgebildet sind, die zur Bewegung in einer grundsätzlich waagerechten Ebene in eine Richtung entgegengesetzt
zu der 3?örderrichtung gegen ein vorgespanntes Federmittel
angebracht ist. Die Bewegung in diese Richtung ist bedingt durch die Reaktion zwischen dem Antriebsriemen und den Förderollen
in dem Fall, daß bei Unterbrechung das Steuerglied betätigt wird, um die unabhängig betriebene Vorrichtung zum
!rennen .der Rollen der Einheit von dem Antriebsriemen oder
der dergl. zu betätigen. Bei einer vorteilhaften Konstruktion wird die unabhängig betriebene Vorrichtung pneumatisch betätigt,
wobei sie die Einheit als Ganzes anhebt,' um die ForderrcflLen von dem Antriebsriemen zu trennen. Wie insbesondere
beschrieben, wird Druckluft zu dem Mechanismus unter der Steuerung eines Anschlages zugeliefert, der dann die
Einheit oder jede Einheit in der angehobenen Stellung hält, bis der Anschlag in seine nicht wirksame Stellung bewegt
wird, wodurch die Zulieferung der Druckluft unterbrochen und die Einheiten abgesenkt werden. Wenn eine verhältnismäßig
große Anzahl von Einheiten in diese Betätigung einbezogeü
sind und sich verhältnismäßig viele Gegenstände angesammelt haben, bewegen sich diese angesammelten Gegenstände
zusammen nach vorne, sobald die Einheiten wieder in die Antriebsstellung abgesenkt werden. Wenn in der Zwischenzeit
Gegenstände aus der Ansammlung zur Bildung von Zwischenräumen entfernt wurden, bleiben diese Zwischenräume bei dem
Weitertransport zwischen den Gegenständen bestehen.
In vielen Fällen ist dieses annehmbar. Aber unter bestimmten Umständen ist es von Vorteil, daß Zwischenräume, die auf diese
Weise entstanden sind, automatisch geschlossen werden, so daß,
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-wenn" die förderung fortgesetzt -wird, entweder ein fortlaufender
Strom von Gegenständen oder alternativ eine Reihe vollständiger Gegenstandsgruppen mit verhältnismäßig schmalen
Zwischenräumen zwischen diesen weitergefördert werden. Die vorliegende Erfindung hat sich nun die Aufgabe gestellt,
einen Rollenförderer der eingangs genannten Art zu schaffen, der eine andere Ausführungsform darstellt und durch den das
vorstehend beschriebene Problem gelöst wird.
Erfindungsgemäß ist der Rollenförderer der eingangs genannten Art dadurch abgewandelt, daß ein Bremsglied zum Eingriff
mit einigen der ersten Rollen in der Einheit geschaffen wird und zwar dann, v/enn die Rollen der Einheit von dem Antriebsriemen
oder der-gleichen durch die unabhängig betriebene Vorrichtung getrennt sind, wobei das Steuerglied die Vorrichtung
antreibt, wenn es betätigt wird und die Vorrichtung freigibt, wenn es freigegeben wird. Wie bei dem Hauptpatent
wird die unabhängig betriebene Vorrichtung vorzugsweise angetrieben, um die Einheit insgesamt einschließlich
des Bremsgliedes anzuheben, wodurch das Bremsglied in den Eingriff
mit der Unterseite der ausgewählten ersten RoHai in
• der Einheit gebracht wird, bevor diese:.angehoben werden.
Die anfängliche Betätigung läuft genau so ab, wie im Falle
des Rollenförderers der Hauptanmeldung. In anderen Worten, wenn der Rollenförderer'anhält-, führt die Reaktion· des Antriebsriemens
mit den Eörderrollen dazu, daß sich die Einheit rückwärts bewegt, um das Steuerglied zu betätigen, so
daß die Einheit durch die unabhängig betriebene Vorrichtung
angehoben wird. Das Anheben bringt das Bremsglied in'den
Eingriff mit den ersten Rollen der Einheit, so daß diese Rollen zwischen dem Bremsglied, und den Gegenständen an dem
vorderen Teil der Einheit liegen. Diese Rollen werden so
an einer Drehung gehindert und die Einheit wird in ihrer
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zurückgezogenen Stellung gegen das vorgespannte Federmittel
gehalten, wodurch das Steuerglied in seiner Wirkstellung bleibt und die unabhängig betriebene Vorrichtung entsprechend
erregt, so daß die Einheit in der angehobenen Stellung bleibt.
Wenn unter diesen Bedingungen der erste Gegenstand auf der Einheit entfernt wird (d.h. der Gegenstand, der für die Unterbrechung
verantwortliche ist), dann ist nichts vorhanden, durch das die Bewegung des nächsten angrenzenden Gegenstandes
unterbrochen wird und es ist auch nichts vorhanden, durch das die nach vorne gerichtete Bewegung der gesamten Einheit
durch die Wirkung des vorgespannten Federmittels verhindert wird. Hierdurch wird das Steuerglied freigegeben, so daß die
unabhängig betriebene Vorrichtung ebenfalls freigegeben wird und die gesamte Einheit in Berührung mit dem Antriebsriemen
abgesenkt wird, wodurch der Antrieb und die Förderung der Gegenstände auf der Einheit fortgesetzt wird, bis wieder eine
Unterbrechung entweder durch einen Anschlag oder durch einen Gegenstand auf der vorangehenden Einheit des Förderers erfolgt.
Sobald dieses auftritt, erfolgt der gleiche Ablauf wie vorstehend beschrieben, d.h. durch die Reaktion w„ird die
Einheit zurückbewegt, das Steuerglied betätigt und der Kreislauf zum Anheben der Einheit wird wiederholt, wobei der
Spalt geschlossen wird, der durch die Entfernung des ersten Gegenstandes auf der Einheit entstanden ist.
Dieses unterscheidet den Rollenförderer nach der Erfindung von dem Rollenförderer des Hauptpatentes. Bei dem Rollenförderer
nach dem Hauptpatent bleibt die Einheit, wenn sie einmal durch die unabhängig betriebene Vorrichtung angehoben
wurde, in dieser angehobenen Stellung unabhängig davon, welche Stellung das Steuerglied einnimmt. In anderen Worten,
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obwohl die Einheit in der Lage ist, durch das vorgespannte .Federmittel nach vorne bewegt zu werden, um das Steuerglied
freizugeben, wird hierdurch die unabhängig betriebene Vorrichtung nicht freigegeben, die die Einheit in der angehobenen
Stellung hält, bis die Kraft von der Einheit durch Bewegung des Anschlages in die nicht wirksame Stellung entfernt
wird. Bei einem Förderer nach der Erfindung bewirkt die nach vorne gerichtete Bewegung der Einheit unter der Wirkung des
vorgespannten Federmittels, daß die Einheit in den Eingriff mit dem Antriebsriemen abgesenkt wird, so daß die Einheit
oder jede Einheit, wenn es sich um eine Reihe von Einheiten in dem Förderer handelt, in der Lage ist, automatisch auf
die Entfernung eines Gegenstandes von der Oberfläche des Förderers zu reagieren, so daß jeder Spalt, der sich gebildet
hat, automatisch geschlossen wird.
Weitere Vorteile und Einzelheiten der Erfindung werden im
folgenden unter Hinweis auf die Zeichnung anhand eines Aus-, führungsbeispiels naher erläutert.
Es zeigt:
Fig. 1 eine Seitenansicht eines Rollenförderers nach
der Erfindung, wobei einige !eile zur besseren Verdeutlichung am vorderen Ende nicht gezeichnet
wurden; und
Fig. 2 einen Schnitt gemäß der Linie H-II der Fig.
Hie Vorrichtung entspricht grundsätzlich derjenigen nach .dem
Hauptpatent, so daß nur die Hauptbauteile beschrieben werden.
In Fig. 1 ist ein Rollenförderer zur Förderung von Gegenständen
von rechts nach links dargestellt, so daß das obere Srum
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des Antriebsriemens sich von links nach rechts bewegt, wie es durch den Pfeil veranschaulicht ist, wohingegen sich
das untere !rum 13 von rechts nach links bewegt. Bedingt durch diese Bewegung des Trums 12 des Riemens, werden die
Förderrollen 14 gegen den UhDzeiger angetrieben, so daß Gegenstände,
die auf dem Förderer liegen, von rechts nach links bewegt werden. Das Trum 12 des Riemens wird in Abständen
durch Rollen 15 gestützt, wobei die Forderrollen 14 so
befestigt sind, daß sie sich in Schlitzen 16 der Seitenwände 17 drehen. Die vorstehend beschriebene Arbeitsweise entspricht
genau derjenigen nach dem Hauptpatent.
Die Hauptabwandlung in Bezug auf das Hauptpatent liegt in der Schaffung der Bremsglieder 20, die so geformt sind, wie
in Pig. 2 veranschaulicht. Diese Bremsglieder 20 sind an den
Seitenwänden 17 durch Bolzen 21 befestigt. Wie der Fig.. 1 zu entnehmen, verlaufen die Bremsglieder 20 über den Bereich
der ersten sechs Förderrollen 14 am vorderen Ende der Einheit. In der normalen Betriebsstellung (Fig. 2) werden die Förderollen
14 durch das Trum 12 des Antriebsriemens und durch die Rollen 15 gestützt, so daß sie gerade frei von den Bremsgliedern 20 sind. In dieser Stellung sind die Wellen 24 der
Förderrollen grade frei von dem Boden der entsprechenden Schlitze 16, so daß die Förderrollen durch das Trum 12 des
Riemens und nicht durch die Seitenwände 17 gestützt werden. Die restlichen Förderrollen 14 sind mit keiner Bremseinrichtung
ausgerüstet. In Fig. 1 sind sechs derartige Förderrollen gezeichnet, diese Figur zeigt aber nur eine Hälfte der vollständigen
Einheit, und die Übrigen zwölf Förderrollen der rechten Hälfte der Einheit haben in gleicher Weise keine
Bremsglieder.
Die Einheit, d.h. vorzugsweise die Seitenwände 17 und die .
Förderrollen 14, sind mit einem Paar von Antriebsgeräten
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ausgerüstet, die aufblasbare Teile 30 aufweisen, wie es der
Fig. 2 zu entnehmen ist. Eines dieser aufblasbaren Teile
ist in I1Ig. 1 in aufgeblasener Stellung dargestellt und zwar
unterhalb des Schwerpunktes der Bremsglieder 20 und eine gleiche zweite Einrichtung ist in einer entsprechenden Lage
an dem rechten Ende der Einheit befestigt. Wenn jedes aufblasbare Teil 30 aufgeblasen wird, erfolgt ein Eingriff mit
einer Querstrebe 31, die mit einer Welle 32 verbunden ist, die durch Schlitze ausgebildet in Stützen 34 für eine der
Rollen 15 verläuft. Die Welle 32 trägt an ihren Enden Rollen
36, die von unten mit Flanschen 38 in Eingriff gelangen, die über die Seitenwände 17 hervorstehen und eine freie
waagerechte Bewegung der Einheit erlauben. Durch Aufblasen der aufblasbaren Teile 30 werden die Rollen 36 und dadurch
die Seitenplatten 17 angehoben. Hierdurch liegen die Wellen 24 der Förderrollen nicht mehr auf den Böden ihrer Schlitze
16 auf, da - wie bereits beschrieben - eine kleine Verlustbewegung
zwischen den Seitenwänden 17 und den Wellen 14 vorgesehen ist, wenn die Seitenwände-angehoben werden, wodurch
die Bremsglieder 20 in Eingriff mit der Unterseite der Förderrollen 14 gelangen und diese von dem Trum 12 des
Antriebsriemens abheben. Die übrigen Förderrollen 14 rechts von dem Bremsglied 20 werden durch den Eingriff der Wellen
24 mit den Boden der Schlitze 16 angehoben, wobei diese Rollen sich weiter drehen.
Wenn eine Unterbrechung auftritt, bewirkt die Bewegung des
Trums 12 des Förderriemens von links nach rechts eine Reaktion in diese Richtung an der Einheit in der gleichen Weise
wie bei dem Rollenförderer nach dem Hauptpatent, wodurch die Einheit nach rechts gegen die Spannung einer Feder 40 bewegt
wird, die bei 41 an dem ortsfesten Rahmen des Förderers
und bei 42 an einer Einstellschraube 43 befestigt ist, die
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durch eine von der bewegbaren Einheit nach unten verlaufende
Stütze 44 hindurchgeht. In der in Fig. 1 veranschaulichten
Stellung wird die Stütze 4 nach oben gegen einen einstellbaren Anschlag 45 durch die Feder 40 gezogen, wenn aber
eine Unterbrechung auftritt, bewirkt die Reaktion des Antriebsriemens, daß die Stütze 44 von dem Anschlag weg in
Berührung mit einem Kolben 46 eines Schalters 47 bewegt
wird, der die Druckluftzulieferung zu dem aufblasbaren
Teil 30 bewirkt. Der pneumatische Kreislauf ist nicht veranschaulicht, dieser 'ist im Vergleich zu dem Kreislauf des Hauptpatentes sehr viel einfacher. Bei der Ausführungsform nach der Erfindung, verlaufen Luftleitungen parallel zu
sämtlichen aufblasbaren Teilen 30, und sie werden unabhängig durch Schalter 47 der verschiedenen Einheiten gesteuert. Wenn die Schalter 47 betätigt werden, werden die entsprechenden aufblasbaren Teile aufgeblasen, um die Einheit anzuheben und wenn die Schalter 47 wieder freigegeben werden, wird der Luftdruck zu den aufblasbaren Teilen 30 in gleicher Weise freigegeben, so daß sich die Einheit wieder absenkt.
eine Unterbrechung auftritt, bewirkt die Reaktion des Antriebsriemens, daß die Stütze 44 von dem Anschlag weg in
Berührung mit einem Kolben 46 eines Schalters 47 bewegt
wird, der die Druckluftzulieferung zu dem aufblasbaren
Teil 30 bewirkt. Der pneumatische Kreislauf ist nicht veranschaulicht, dieser 'ist im Vergleich zu dem Kreislauf des Hauptpatentes sehr viel einfacher. Bei der Ausführungsform nach der Erfindung, verlaufen Luftleitungen parallel zu
sämtlichen aufblasbaren Teilen 30, und sie werden unabhängig durch Schalter 47 der verschiedenen Einheiten gesteuert. Wenn die Schalter 47 betätigt werden, werden die entsprechenden aufblasbaren Teile aufgeblasen, um die Einheit anzuheben und wenn die Schalter 47 wieder freigegeben werden, wird der Luftdruck zu den aufblasbaren Teilen 30 in gleicher Weise freigegeben, so daß sich die Einheit wieder absenkt.
Die Wirkung dieser Arbeitsweise wird nun in Verbindung mit einer Ansammlung von Gegenständen beschrieben, die an einem
Anschlag 50 erfolgt, der in Abwandlung von dem Anschlag nach dem Hauptpatent keine Steuerwirkung auf den pneumatischen
Kreislauf hat. An dem Anschlag 50 sind eine Anzahl von
Gegenständen in einer Reihe zur Anlage gebracht, wobei die ersten gestrichelt gezeichnet und mit A,B und G bezeichnet sind. Wie vorstehend beschrieben, verhindert das Gewicht
dieser Gegenstände eine Drehung der Pörderrollen 14 durch die die Gegenstände gestützt werden, so daß eine Reaktion von den Antriebsriemen ausgelöst wird, die den Schalter 40 betätigt, die aufblasbaren Teile 30 aufbläst und daraus
folgend die gesamte Einheit anhebt. Wie ebenfalls vorstehend
Gegenständen in einer Reihe zur Anlage gebracht, wobei die ersten gestrichelt gezeichnet und mit A,B und G bezeichnet sind. Wie vorstehend beschrieben, verhindert das Gewicht
dieser Gegenstände eine Drehung der Pörderrollen 14 durch die die Gegenstände gestützt werden, so daß eine Reaktion von den Antriebsriemen ausgelöst wird, die den Schalter 40 betätigt, die aufblasbaren Teile 30 aufbläst und daraus
folgend die gesamte Einheit anhebt. Wie ebenfalls vorstehend
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beschrieben, gelangen ,die Förderrollen 14 in den Eingriff
mit den Bremsgliedern 20, so daß die Förderrollen dann zwischen den Bremsgliedern und der Unterseite der Gegenstände
eingefangen sind und auf diese Weise an einer Drehung gehindert werden. Hieraus folgt, daß die Spannung der Feder
40 von der Einheit auf die Reihe der Gegenstände übertragen wird, wodurch der Anschlag 50 der der Spannung der Feder
widersteht und die Einheit an einer Bewegung zurück nach links.verhindert, wodurch der Schalter 47 freigegeben und
die Einheit abgesenkt würde. Die Einheit verbleibt daher in der angehobenen Stellung, und die Förderrollen 14, die nicht
mit den Bremsgliedern 20 im Eingriff stehen, sind von dem oberen Fördertrum 12 des Antriebsriemens frei, wodurch sich
diese; frei drehen, so daß weitere Gegenstände über diese Rollen durch den Antrieb -von der nächsten recht liegenden
Einheit zugeführt werden können, wobei sich diese Gegenstände hinter der veranschaulichten Reihe ansammeln. Wenn die Ansammlung
der Gegenstände zurückreicht bis zur nächsten rechts liegenden Einheit, tritt die gleiche Arbeitsweise auf, und
diese Einheit wird angehoben, um den Antrieb von den Förderrollen zu trennen, wobei dann diese Einheit in der angehobenen
Stellung verbleibt. Wenn unter diesen Bedingungen der Anschlag 50 entfernt wird, ist kein Mittel vorhanden, um
die Bewegung der Einheit nach links bedingt durch die Spannung der Feder 40 zu verhindern. Hiordurch wird der Schalter
4? freigegeben, so daß die aufblasbaren Teile 40 entlüftet
und die Einheit zum neuen Antrieb abgesenkt wird. Sobald sich die Gegenstände auf der Einheit nach links bewegen,
wird die nächste sich rechts anschließende Einheit in gleicher V/eise freigegeben und der Antrieb beginnt von neuem.. ·
Ein gleiches Ergebnis wird erzielt, wenn beispielsweise der
Gegenstand A entfernt wird. Hierdurch kann sich 'die Einheit
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durch die Spannung der Feder 40 wiederum nach links "bewegen,
so daß sie für einen neuen Antrieb abgesenkt wird. Dieses wird so lange aufrechterhalten, "bis der Gegenstand B an
dem Anschlag 50 zur Anlage gelangt, wenn der gleiche Arbeit skr eislauf ausgelöst wird. Wenn der Gegenstand B entfernt
wird, ist der Widerstand, der durch die Förderrollen hervorgerufen wird, die zwischen dem Gegenstand A und den
Bremsgliedern 20 liegen,groß genug, um der Spannung der Feder zu widerstehen. Die Einheit wird demzufolge nach links
bewegt, um den Antrieb wieder in Betrieb zu setzen, und der Gegenstand C und die folgenden Gegenstände werden so lange
nach vorne gefördert, bis sie durch den Gegenstand A angehalten werden.
V/enn der Gegenstand C oder ein anderer Gegenstand, der durch
die frei drehbaren Förderrollen 14 rechts von den Bremsgliedern 20 abgestützt ist, entfernt wird, so wird die sich
rechts anschließende Einheit freigegeben und abgesenkt, um erneut so lange angetrieben zu werden, bis der Spalt geschlossen
ist, woraufhin ein erneutes Anheben zur Unterbrechung des Antriebes erfolgt.
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Claims (4)
1. Rollenförderer, "bei welchem die lord err ollen frei drehbar
zwischen Seitenwänden gelagert und mittels eines endlosen Riemens od.dgl. antreibbar sind, der mit der
Unterseite der Rollen zusammenwirkt, wobei wenigstens
:. . " eine Gruppe von Förderrollen zusammen mit ihren sie tragenden
Seitenwanden einen Geräteabschnitt bilden, der in
im wesentlichen horizontaler Richtung und entgegen der Eörderrichtung gegen die Wirkung einer elastisch wirkenden
Rückstellkraft bewegbar ist, wobei bei Überschreiten eines vorbestimmten Bewegungsmaßes eines Geräteabschnit-"
tes ein Steuerglied in Wirkung tritt, das eine unabhängig betriebene Vorrichtung in Wirkung setzt, welche die I1Or-.
derrollen des Geräteabschnittes mit dem Antriebsriemen od.dgl. außer Wirkungseingriff bringt, dadurch gekennzeichnet,
daß ein Bremsglied (20) zum Eingriff mit einigen der ersten Eörderrollen (14) in der Einheit vorgesehen ist,
wenn, diese Forderro11en der Einheit von dem Antriebsriemen
(12) od.dgl. durch die unabhängig betriebene Vorrichtung (30) getrennt werden, und das Steuerglied so betätigt
wird, daß die Vorrichtung zur Wirkung kommt, wenn sie betätigt wird und außer Wirkung gebracht wird, wenn sie
freigegeben wird.
2. Rollenförderer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die unabhängig betriebene Vorrichtung betätigt wird, um die Einheit als Ganzes einschließlich des Bremsgliedes
(20) anzuheben, wodurch das Bremsglied in den Eingriff mit der Unterseite der ersten 3?örderrollen (14) in der
Einheit gebracht wird, bevor diese angehoben werden.
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~ 12 -
3. Rollenförderer nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die unabhängig "betriebene Vorrichtung eine oder
mehrere Räder oder Rollen (36) aufweist, um die freie waagerechte Bewegung der Einheit zu unterstützen.
4. Rollenförderer nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß die unabhängig betriebene Vorrichtung
ein paar aufblasbarer Teile (30) aufweist, die grundsätzlich rohrförmig sind, wobei das vordere Ende im
wesentlichen unterhalb des Schwerpunktes des Bremsgliedes (20) liegt.
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Leerseite
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- 1974-06-26 DE DE2430558A patent/DE2430558A1/de active Pending
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