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DE1556165C3 - Vorrichtung zur Bewegungssteuerung einzelner Gegenstande auf einem Sam melförderer - Google Patents

Vorrichtung zur Bewegungssteuerung einzelner Gegenstande auf einem Sam melförderer

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DE1556165C3
DE1556165C3 DE1556165A DE1556165A DE1556165C3 DE 1556165 C3 DE1556165 C3 DE 1556165C3 DE 1556165 A DE1556165 A DE 1556165A DE 1556165 A DE1556165 A DE 1556165A DE 1556165 C3 DE1556165 C3 DE 1556165C3
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DE
Germany
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conveyor
section
valve
actuator
objects
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DE1556165A
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DE1556165B2 (de
DE1556165A1 (de
Inventor
Clyde L. Bowman
Maynard J. Degood
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Rapistan Inc Grand Rapids Mich (vsta)
Original Assignee
Rapistan Inc Grand Rapids Mich (vsta)
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Publication date
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Publication of DE1556165B2 publication Critical patent/DE1556165B2/de
Application granted granted Critical
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    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65GTRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
    • B65G47/00Article or material-handling devices associated with conveyors; Methods employing such devices
    • B65G47/22Devices influencing the relative position or the attitude of articles during transit by conveyors
    • B65G47/26Devices influencing the relative position or the attitude of articles during transit by conveyors arranging the articles, e.g. varying spacing between individual articles
    • B65G47/261Accumulating articles

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Control Of Conveyors (AREA)
  • Rollers For Roller Conveyors For Transfer (AREA)
  • Automatic Assembly (AREA)

Description

auch bei dieser bekannten Vorrichtung ein stoßbe- nung ausströmt. Anfänglich reicht der Druck noch hafteter Betrieb mit entsprechenden Geräusch- und aus, um die Antriebsverbindung zwischen dem konti-Verschleißerscheinungen. Hinzu kommt, daß die An- nuierlich bewegten Antriebselement und den Förderordnung der wechselseitig miteinander in Verbin- rollen aufrechtzuerhalten. Nach einer bestimmten dung stehenden Gestänge kompliziert ist und Schwie- 5 Zeitverzögerung wird jedoch diese Antriebsverbinrigkeiten bei einer genauen Einstellung bietet. Her- dung gelöst. In diesem Zusammenhang muß berückstellung und Wartung sind also aufwendig. sichtigt werden, daß die Verwendung von Abblasöff-
Schließlich ist noch eine ebenfalls von der ein- nungen zum zeitverzögernden Druckabbau an sich gangs genannten Art abweichende Vorrichtung be- bekannt ist (Zeitschrift »Hydraulic—Pneumakannt (USA.-Patentschrift 3 202 264), bei der die io tic—Power«, Januar 1965, S. 35).
Kupplungseinrichtung, die die Antriebsübertragung Eine Betätigung des Abtasters führt also nicht zu
zwischen dem kontinuierlich bewegten Antriebsele- einer sofortigen, sondern zu einer zeitverzögerten ment und den Förderrollen herstellt, automatisch Lösung der Antriebsverbindung. Hierin liegt ein weaußer Eingriff geschwenkt wird, sobald ein Gegen- sentlicher Vorteil der Erfindung. Wandern die Gestand relativ zu den Förderrollen festgehalten wird. 15 genstände nämlich mit normaler Geschwindigkeit Hierzu ist mindestens eine der Förderrollen in For- über den Sammelförderer, so reicht die Zeitverzögederrichtung verschieblich gelagert. Sobald der Ge- rung aus, die Antriebsverbindung kontinuierlich aufgenstand über dieser Förderrolle zum Stillstand rechtzuerhalten. Erst wenn ein Gegenstand langer als kommt, wandert letztere unter der Einwirkung des vorgesehen über dem Abtaster stehenbleibt, wird die Antriebselementes nach hinten. Diese Bewegung 20 Antriebsverbindung unterbrochen. Die Vorrichtung wird dazu ausgenutzt, eine Reibschlußverbindung nach der Erfindung ermöglicht also bei normalem zwischen dem Antriebselement und der Kupplungs- Betriebsablauf eine kontinuierliche und dementspreeinrichtung herzustellen. Sobald eine solche Verbin- chend stoßfreie Arbeitsweise. Erst bei Störungen dung besteht, nimmt das Antriebselement die Kupp- wird die Förderung unterbrochen. Die Betätigung lungseinrichtung mit und verschwenkt sie nach hin- 25 der Vorrichtung beschränkt sich somit auf die weniten. Die Reibschlußverbindung löst sich sodann, und gen Fälle, in denen eine Unterbrechung tatsächlich die Kupplungseinrichtung verbleibt in einer Lage, in erforderlich ist. Die dynamischen Belastungen sinken welcher das Antriebselement keine Antriebskraft auf dabei auf das erforderliche Minimum. Da außerdem die Förderrollen übertragen kann. Abgesehen davon, nur eine relativ kleine Anzahl beweglicher Teile erdaß diese bekannte Vorrichtung ebenfalls kompli- 30 forderlich ist, ergibt sich bei kleinem Verschleiß ein ziert ist und auf Grund von Verschleißerscheinungen störungsfreier Betrieb. Auch bedarf es keiner komzu Fehlfunktionen neigt, wird der gesamte Steue- plizierten elektrischen Steuerung,
rungsmechanismus nur dann tätig, wenn ein Gegen- Die Länge der Zeitverzögerung läßt sich an die je-
stand auf ein Hindernis aufläuft. Verwendet man die weiligen Arbeitsverhältnisse anpassen, und zwar in bekannte Vorrichtung also im Rahmen eines Sam- 35 Abhängigkeit von der zulässigen Bewegungsstrecke, melförderers, so bedeutet dies, daß die einzelnen Ge- die ein Gegenstand nach dem Auftreten einer Stögenstände aufeinander auflaufen müssen, um den rung noch durchlaufen darf. Um die Anpassung ganz Antrieb der Förderrollen abschnittsweise außer Be- besonders einfach durchführen zu können, ist die trieb zu setzen. Dabei kann es dann leicht zu Beschä- Vorrichtung nach der Erfindung dadurch gekenndigungen der Gegenstände kommen, insbesondere 40 zeichnet, daß der Querschnitt der Abblasöffnung einwenn es sich um mit Flüssigkeiten gefüllte Behälter stellbar ist. Neben der Einfachheit der Betätigung handelt. bringt dieses Merkmal den weiteren Vorteil mit sich,
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine daß Einstellungen in einem sehr weiten Bereich mög-Vorrichtung der eingangs genannten Art so auszubil- lieh sind. Man kann also universell verwendbare den, daß bei vereinfachter Konstruktion ein ruhigerer 45 Ventile fertigen, die sich für jeden denkbaren An- und stoßfreierer Betrieb ermöglicht wird. wendungsf all eignen.
Zur Lösung dieser Aufgabe ist die Vorrichtung Die Erfindung schafft weiterhin einen Sammelför-
nach der Erfindung dadurch gekennzeichnet, daß das derer, der dadurch gekennzeichnet ist, daß eine Ventil ein Absperrventil ist, welches normalerweise Mehrzahl von Vorrichtungen der obigen Art hintergeöffnet ist und bei einer Betätigung des Tasters 5° einander angeordnet ist, wobei jede Vorrichtung undurch einen Gegenstand schließt, daß der pneumati- abhängig von den anderen einen Abschnitt des Samsche Betätiger gegen eine Rückstellkraft arbeitet und melförderers steuert. Der wesentliche Vorteil dieses daß eine Abblasöffnung zwischen dem Ventil und Sammelförderers liegt darin, daß die kontinuierliche dem pneumatischen Betätiger vorgesehen ist. Förderung der Gegenstände nicht nur so lange auf-
Es wird also ein einfaches Zweiwegeventil verwen- 55 rechterhalten wird, bis der erste Gegenstand den vordet, welches normalerweise geöffnet ist. In der geöff- dersten Abschnitt des Sammelförderers erreicht hat, neten Stellung steht der Betätiger unter pneumati- sondern daß die kontinuierliche Förderung weiterschem Druck und verschwenkt dabei die Kupplungs- läuft, auch wenn der erste Abschnitt des Förderers einrichtung in eine Stellung, in der eine Antriebsver- besetzt ist, sofern der Gegenstand lediglich eine vorbindung zwischen dem kontinuierlich bewegten An- 60 bestimmte Zeitspanne auf diesem Abschnitt vertriebselement und den Förderrollen besteht. Sobald bleibt. Abgesehen davon kann die Förderung auch in der Taster von einem über die Förderrollen laufen- jedem beliebigen Abschnitt des Sammelförderers unden Gegenstand betätigt wird, schließt er das Ventil. terbrochen werden, beispielsweise wenn dort ein Hierzu kann eine äußerst einfache mechanische An- Hindernis auftritt. Die Unterbrechung wirkt sich Ordnung verwendet werden. Nach dem Schließen des 65 auch dann aus, wenn sämtliche stromabwärts Hegen-Ventils baut sich der im Betätiger normalerweise auf- den Abschnitte unbesetzt sind. Diese Möglichkeit rechterhaltene pneumatische Druck langsam ab, in- war bei der Vorrichtung der eingangs genannten Art dem nämlich das Druckmittel über die Abblasöff- nicht gegeben.
5 6
Die Erfindung wird im folgenden an Hand von der Kammer 34 über einen Filter 36 in Verbindung
Ausführungsbeispielen im Zusammenhang mit der steht. In dieser Öffnung befindet sich ein Ventilele-
Zeichnung näher erläutert. Die Zeichnung zeigt in ment 37, das durch Drehen einstellbar ist, damit das
F i g. 1 eine abgebrochene Seitenansicht eines er- genaue Luftvolumen bestimmt werden kann, das
findungsgemäßen Sammelförderers, 5 durch die Öffnungen entweicht. Dabei wird die durch
F i g. 2 eine vergrößerte Teilansicht eines Tasters, die Öffnung 35 entweichende Luft über die Abblaseines Ventils und eines Betätigers nach der Erfin- Öffnung 38 nach außen geleitet,
dung, Das Ventil 31 ist gemäß F i g. 2 auf einem Halter
F i g. 3 einen abgebrochenen Grundriß der Vor- 40 angeordnet, der darüber hinaus einen Ständer 41
richtung nach F i g. 2, io abstützt. Ein Hebel 42 ist schwenkbar am oberen
Fig.4 eine teilweise geschnittene Perspektive Teil des Ständers 41 angebracht und ragt über den
eines erfindungsgemäßen Sammelförderers, Oberteil des Ventils 31 hinaus. Auf diese Weise
F i g. 5 einen vergrößerten Teilschnitt durch eine wirkt er mit einem Stößel 43 des Ventils zusammen,
erfindungsgemäße Entlüftungsvorrichtung, so daß eine Schwenkbewegung des Hebels 42 das
Fig. 6 eine schematische Draufsicht auf einen er- 15 Ventil betätigen kann. Mit seinem freien Ende 44
findungsgemäßen Sammelförderer, bei dem das An- ragt der Hebel 42 über das Ventil 31 an der Stelle
triebselement normalerweise eine Ebene mit den hinaus, an der sich ein steuerkurvenartiger Kontakt
obersten Teilen der Förderrollen bildet, mit dem unteren Ende eines Tasters 45 ergibt. Der
F i g. 7 einen Schnitt entlang der Linie VII-VII in Taster 45 schwenkt um eine Achse 46, und sein obe-
F i g. 6. 20 res Ende' ist mit einer Tastrolle 47 versehen. Das
F i g. 1 zeigt einen Sammelförderer 10 mit einem Ventil 31 spannt den Hebel 42 nach oben vor. Der Paar von Seitenschienen 11 und mit Förderrollen 12, Taster 45 ist durch eine Feder 48 in eine Lage gedie im Abstand zueinander angeordnet sind. Unter spannt, in der die Tastrolle 47 geringfügig über der den Förderrollen 12 bewegt sich ein ständig getriebe- Ebene der Förderrollen 12 liegt. Das Ventil 31 ist nes Antriebselement 13 in Richtung des Pfeiles Λ. Es 25 normalerweise geschlossen und wird nur dann offenwird von unten durch Druckrollen 14 abgestützt, die gehalten, wenn der Hebel 42 nach unten gedrückt in gleichen Abständen angeordnet sind. Jede Druck- wird. Ein zu fördernder Gegenstand, der über die rolle 14 ist unabhängig schwenkbar an einem Teil 15 Tastrolle 47 gelangt, drückt diese nach unten in die angeordnet, so daß sie eine senkrechte Schwingbewe- Ebene der Förderrollen 12. Hierdurch wird das ungung durchführen kann, wodurch sich die Lage des 30 tere Ende des Tasters 45 gemäß F i g. 2 nach rechts Antriebselementes 13 in bezug auf die Förderrollen geschwungen, wobei der Hebel 42 so entlastet wird, 12 ändert. Wenn die Druckrollen 14 angehoben wer- daß er sich zum Schließen des Ventils 31 genügend den, wird das Antriebselement 13 in Kontakt mit den anheben kann.
Förderrollen 12 gebracht, wie es an den rechten und Die F i g. 6 und 7 zeigen schematisch die Anwen-
linken Enden von F i g. 1 gezeigt ist. Wenn es abge- 35 dung der Erfindung auf einen Sammelförderer 10 a,
senkt wird, verliert das Antriebselement seinen Kon- bei dem das Antriebselement 13 α in seiner angeho-
takt mit den Förderrollen 12, entsprechend dem mitt- benen Lage im wesentlichen in einer Ebene mit einer
leren Teil von F i g. 1. Förderfläche liegt, die durch die oberen Flächen der
Die Teile 15 sind in Gruppen angeordnet, wobei Förderrollen 12 α gebildet wird. Es wird eine identi-
alle Teile in jeder Gruppe miteinander verbunden 40 sehe Anordnung wie bei dem Sammelförderer nach
sind, um eine gleichzeitige Wirkung durch irgendeine F i g. 1 verwendet, mit der Ausnahme, daß die Teile
Vorrichtung wie etwa eine Stange 16 zu erzeugen. 15 a für das Antriebselement höher liegen, um einen
Die Stange 16 ist über ein Glied 17 mit einer KoI- Ausgleich dafür zu schaffen, daß die Förderrollen 12
benstange 18 α eines Betätigers 19 verbunden, wie es nicht mehr oberhalb des Antriebselementes angeord-
in den F i g. 2 und 4 dargestellt ist. Das Glied 17 be- 45 net sind. Auch hier sind die Teile 15 α wieder in
steht aus einer drehbar gelagerten Stange 20, einem Gruppen angeordnet, wobei jede Gruppe durch eine
ersten Arm 21, der in Verbindung mit der Stange 16 Stange 16 α zusammengehalten ist. Die Wirkungs-
steht, und einem zweiten Arm 22 in Verbindung mit weise der Sammelförderer 10 und 10 α ist insoweit
der Kolbenstange 18 a. Bei dem Betätiger 19 handelt identisch, als das Anheben und Absenken des An-
es sich um einen Druckluftzylinder bekannter Kon- 50 triebselementes betroffen ist.
struktion, in dem ein Kolben in Abhängigkeit von Es sei darauf hingewiesen, daß die Druckrollen 14 dem Luftdruck im Zylinder bewegbar ist. Das Ge- in Längsrichtung des Sammelförderers in Abschnitwicht der Druckrollen und der zugeordneten Glied- ten zusammengefaßt sind. In F i g. 1 sind die Abkette drückt den Kolben in seine zurückgezogene schnitte mit den Buchstaben B, C und D bezeichnet. Lage, wenn nicht genügend Druck in dem Druckluft- 55 Der Taster eines Abschnitts kann am Austrittsende zylinder vorhanden ist. (gesehen in Förderrichtung entsprechend dem
Der Betätiger 19 erhält die Luft durch eine Lei- Pfeil E) des benachbarten, bezogen auf die Förder-
tung 30, die gemäß F i g. 1 die Verbindung mit einem richtung, stromabwärts liegenden Abschnittes an-
Ventil 31 herstellt. Das Ventil 31 ist ein Absperrven- geordnet sein. Dabei steuert die Tastrolle 47 a die
til und steuert die Luftzufuhr zu dem Betätiger 19 60 Lage der Druckrollen 14 der Gruppe B und die
durch eine Zuleitung 32, die allen Betätigern des Tastrolle 476 die der Gruppe C. Daher hat, wie in
Sammelförderers gemeinsam ist. Zwischen dem Ven- F i g. 1 veranschaulicht ist, ein zu fördernder Gegen-
til 31 und der Leitung 30 ist gemäß Fig. 3 eine in standF durch Aufliegen auf der Tastrolle 47b die
einer Entlüftungsvorrichtung 33 vorgesehene Abblas- Druckrollen der Gruppe C nach unten geschwungen,
Öffnung angeordnet. Diese Entlüftungsvorrichtung 65 während die Druckrollen der Gruppe D unter diesem
33 besitzt eine Kammer 34 (F i g. 5), die sich in offe- Fördergegenstand angehoben bleibt. Wie im nachfol-
ner Verbindung mit der Leitung 30 befindet. Dar- genden noch erläutert wird, erfolgt die nach unten
über hinaus ist eine Öffnung 35 vorgesehen, die mit gerichtete Bewegung der Druckrollen der Gruppe C
nur, nachdem die Tastrolle 47 b eine bestimmte Zeit lang nach unten gehalten worden ist.
Im Nachfolgenden soll die Wirkungsweise des Sammelförderers erklärt werden. Luftdruck, wie er gewöhnlich aus einer geeigneten Luftdruckquelle in Industrieanlagen zur Verfügung steht, wird in die Zuleitung 32 gedrückt, die mit jedem der Ventile 31 verbunden ist. Die Ventile 31 werden durch die Taster offengehalten und führen den Betätigern 19 Luft zu. Diese werden hierdurch veranlaßt, die Druckrollen 14 in ihrer angehobenen Lage zu stützen, und somit ist der Sammelförderer zum Förderantrieb bereit.
Wenn nun die Entlüftungsvorrichtung 33 ordnungsgemäß eingestellt ist, vergeht eine bestimmte Zeit, beispielsweise etwa 2 bis 5 Sekunden, zwischen dem Schließen des Ventils 31 und dem Entweichen von so viel Luft, daß der Betätiger in die die Druckrollen 14 absenkende Lage gelangt. Wenn die Entlüftungsvorrichtung ordnungsgemäß eingestellt ist, reicht diese Zeitverzögerung aus, um einem mit normaler Geschwindigkeit über den Sammelförderer bewegten Gegenstand die Möglichkeit zu geben, eine Tastrolle 47 zu passieren und sie wieder freizugeben, bevor der Betätiger auf das Schließen des Ventils 31 anspricht. Tatsächlich übt die hinter dem Ventil 31 eingeschlossene Luft die Wirkung aus, daß unter normalen Betriebsbedingungen das durch die Betätigung eines Tasters erzeugte Signal gelöscht wird. Daher ist eine wiederholte Unterbrechung der Förderung ausgeschlossen, und die Lebensdauer der Vorrichtung ist wesentlich verlängert.
Die Länge des Unterbrechungszeitraums wird der jeweiligen Vorrichtung angepaßt und bestimmt sich aus mehreren Faktoren, wobei es sich um die Geschwindigkeit des Sammelförderers, die Fördererlänge einer jeden Gruppe der Druckrollen und die Größe der zu fördernden Gegenstände handeln kann. Wenn diese Faktoren einmal ermittelt worden sind, kann das einstellbare Ventilelement 37 so eingestellt werden, daß es die gewünschte Unterbrechung erzeugt. Das Ventilelement der Entlüftungsvorrichtung kann beim Einsatz einstellbar sein, oder es kann auch voreingestellt und gegen weitere Einstellung fabrikmäßig gemäß den besonderen Arbeitsbedingungen verriegelt sein.
Im Vorangegangenen ist der übliche Arbeitslauf beschrieben worden. Sollte aber die normale Förderung eines Gegenstandes unterbrochen werden und derselbe auf einer Tastrolle länger als das eingestellte Intervall verbleiben, dann wird das Entweichen von Luft durch die Entlüftungsvorrichtung 33 den Betätiger 19 in Funktion setzen, und das Antriebselement wird nach unten fallen. Hierdurch wird eine Zone ohne Antriebskraft direkt stromaufwärts des blokkierten Gegenstandes geschaffen. Diese Wirkung wird schrittweise stromaufwärts des Sammelförderers wiederholt, sobald mehrere Fördergegenstände ankommen, wodurch die Sammelzone verlängert wird. Daher erfolgt 'das Sammeln automatisch. Wenn dies einmal erfolgt ist, wird die Freigabe der Tastrolle 47 durch den Fördergegenstand sofort die Förderfunktion des Förderers wieder herstellen, weil die Öffnung des Ventils 31 ein solches Luftvolumen hindurchläßt, daß der Betätiger schnell anspricht. Auch der Fördervorgang wird schrittweise wieder aufgenommen, und zwar stromaufwärts, Gegenstand für Gegenstand, sobald jeder Gegenstand mit seiner Bewegung erneut beginnt.
Die Vorrichtung kann mit verhältnismäßig niedrigen Drücken wie beispielsweise 1,8 kg/cm2 erfolgen. Weil darüber hinaus der einzige Luftverlust der durch die Entlüftungsvorrichtungen ist, ist der Luftverlust pro Arbeitseinheit beispielsweise auf 0,2m3/Std. begrenzt. Besitzt etwa ein Förderer 50 Arbeitseinheiten mit Entlüftungsvorrichtungen, die jeweils 0,2 m3/Std. entweichen lassen, so werden nur etwa 10 m3 Luft pro Stunde für diese Anlage benötigt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
309 519/356

Claims (3)

1 2 gelangt das Ventil in eine Stellung, in welcher der Patentansprüche: ebenfalls zum selben Abschnitt gehörende Betätiger die Kupplungseinrichtung dieses Abschnittes derart
1. Vorrichtung zur Bewegungssteuerung einzel- verschwenkt, daß die Antriebsverbindung zwischen ner Gegenstände auf einem Sammelförderer mit 5 dem kontinuierlich bewegten Antriebselement und einer Mehrzahl von Förderrollen, mit einem kon- den Förderrollen unterbrochen wird.
tinuierlich bewegten Antriebselement, mit einer Ein wesentliches Merkmal der bekannten Vorrichschwenkbaren Kupplungseinrichtung zur wahl- tung liegt darin, daß die einzelnen Schalter in Serie weisen Herstellung einer Antriebsverbindung miteinander verbunden sind. Auf diese Weise können zwischen dem Antriebselement und einem von io die einzelnen Schalter ihre zugehörigen Relais nur mehreren Förderrollen gebildeten Abschnitt des dann mit Strom versorgen, wenn sämtliche in För-Sammelförderers, mit einem pneumatischen Beta- derrichtung stromabwärts gelegenen Schalter bereits tiger zum Bewegen der schwenkbaren Kupp- geschlossen sind. Eine Unterbrechung der Förderung lungseinrichtung in ihre eine Antriebsverbindung in einem bestimmten Abschnitt ergibt sich also erst herstellende Lage, mit einem Ventil zur Steue- 15 dann, wenn der gesamte Sammelförderer bis zu dierung des pneumatischen Betätigers und mit einem sem Abschnitt bereits mit Gegenständen besetzt ist. von den Gegenständen betätigbaren Taster zur Vorher bleibt die gesamte Bewegungssteuerung unSteuerung des Ventils, dadurch gekenn- betätigt, d. h., die Gegenstände wandern kontinuierz eich η et^ daß das Ventil (31) ein Absperr- Hch über den Sammelförderer, obwohl sie auf die ventil ist, welches normalerweise geöffnet ist und 20 Tastschalter in den einzelnen Abschnitten einwirken, bei einer Betätigung des Tasters (47) durch einen Hat jedoch der erste Gegenstand den vordersten AbGegenstand (F) schließt, daß der pneumatische schnitt des Sammelförderers erreicht, so bewegen Betätiger (19) gegen eine Rückstellkraft arbeitet sich die einzelnen Gegenstände nur noch schrittweise und daß eine Abblasöffnung (38) zwischen dem weiter, nämlich in Abhängigkeit von der Abnahme Ventil und dem pneumatischen Betätiger vorge- 25 des vordersten Gegenstandes vom Sammelförderer, sehen ist. · Auch wenn der erste Gegenstand nur kurzzeitig auf
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch ge- dem vordersten Abschnitt verbleibt, kommt es zu kennzeichnet, daß der Querschnitt der Abblasöff- einer Unterbrechung der gesamten Stromzufuhr und nung (38) einstellbar ist. damit des gesamten Fördervorganges.
3. Sammelförderer, dadurch gekennzeichnet, 30 Ein derartiger intermittierender Betrieb bringt daß eine Mehrzahl von Vorrichtungen nach An- nicht nur eine hohe Lärmbelastung, sondern auch spruch 1 oder 2 hintereinander angeordnet ist, große dynamisghe Kräfte und erhebliche Verwobei jede .Vorrichtung unabhängig von den an- schleißerscheinungen mit sich. Insbesondere ist dies deren einen Abschnitt des Sammelförderers steu- der Fall, wenn, wie bei der bekannten Vorrichtung, ert. 35 viele bewegliche Teile vorhanden sind. Die großen
dynamischen Kräfte und die Verschleißerscheinun-
gen ergeben eine stoßbelastete Arbeitsweise und führen zu frühzeitigen Fehlfunktionen. Störungsquellen liegen weiterhin in dem komplizierten elektrischen 40 Steuersystem, das empfindlich gegen Umgebungsein-
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Bewe- flüsse und insbesondere gegen Verschmutzungen ist. gungssteuerung einzelner Gegenstände auf einem Dabei muß. berücksichtigt werden, daß Sammelförde-Sammelförderer mit einer Mehrzahl von Förderrol- rer häufig unter sehr rauhen Betriebsbedingungen len, mit einem kontinuierlich bewegten Antriebsele- eingesetzt werden. Abgesehen davon ist die bekannte ment, mit einer schwenkbaren Kupplungseinrichtung 45 Vorrichtung aufwendig in der Konstruktion, in der zur wahlweisen Herstellung einer Antriebsverbin- Herstellung, im Betrieb und in der Wartung,
dung zwischen dem Antriebselement und einem von Zum Stande der Technik gehört weiterhin eine von
mehreren Förderrollen gebildeten Abschnitt des der eingangs genannten Gattung abweichende Vor-Sammelförderers, mit einem pneumatischen Betätiger richtung (USA.-Patentschrift 3 012 652), bei der der zum Bewegen der schwenkbaren Kupplungseinrich- 50 Sammelförderer ebenfalls in einzelne Abschnitte untung in ihre eine Antriebsverbindung herstellende terteilt ist. Jeder Abschnitt besitzt einen eigenen Ab-Lage, mit einem Ventil zur Steuerung des pneumati- taster und eine eigene schwenkbare Kupplungseinschen Betätigers und mit einem von den Gegenstän- richtung. Jeder Abtaster ist dabei mechanisch über den betätigbaren Taster zur Steuerung des Ventils. ein Gestänge mit einer in Förderrichtung gesehen
Bei einer bekannten Vorrichtung dieser Art 55 stromaufwärts liegenden Kupplungseinrichtung ver-(USA.-Patentschrift 3 225 893) besteht der Sammel- bunden. Wird der Abtaster von einem Gegenstand förderer aus einer Mehrzahl von hintereinanderlie- betätigt, so verschwenkt er die stromaufwärts liegenden Abschnitten. Jeder Abschnitt weist eine gende Kupplungseinrichtung, derart, daß die Anschwenkbare Kupplungseinrichtung, einen pneumati- triebsverbindung zwischen dem kontinuierlich besehen Betätiger, ein Ventil und einen Taster auf. Die 60 wegten Antriebselement und den Förderrollen in Förderrollen und das kontinuierlich bewegte An- dem betreffenden Abschnitt unterbrochen wird. Bei triebselement erstrecken sich fortlaufend über samt- dieser bekannten Vorrichtung erfolgt von Anfang an liehe Abschnitte. Der Taster ist so ausgebildet, daß eine schrittweise Förderung. Sobald ein Gegenstand er unter der Einwirkung eines über den zugehörigen einen der Abtaster betätigt, wird in einem stromauf-Abschnitt geförderten Gegenstandes einen elektri- 65 wärts liegenden Abschnitt die Förderung unterbroschen Schalter betätigt, welcher seinerseits über ein chen. Dies geschieht unabhängig davon, ob der strom-Relais auf das zum selben Abschnitt gehörende Ven- abwärts liegende Bereich des Förderers mit Gegentil einwirkt. Wird das Relais mit Strom versorgt, so ständen besetzt ist oder nicht. Es ergibt sich also
DE1556165A 1966-10-20 1967-09-29 Vorrichtung zur Bewegungssteuerung einzelner Gegenstande auf einem Sam melförderer Expired DE1556165C3 (de)

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