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DE2429395A1 - Vorrichtung an kippaufbauten von strassenlastfahrzeugen - Google Patents

Vorrichtung an kippaufbauten von strassenlastfahrzeugen

Info

Publication number
DE2429395A1
DE2429395A1 DE2429395A DE2429395A DE2429395A1 DE 2429395 A1 DE2429395 A1 DE 2429395A1 DE 2429395 A DE2429395 A DE 2429395A DE 2429395 A DE2429395 A DE 2429395A DE 2429395 A1 DE2429395 A1 DE 2429395A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
gate
tipper
loading area
wing
flaps
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE2429395A
Other languages
English (en)
Inventor
Kaspar Klaus
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DE2429395A priority Critical patent/DE2429395A1/de
Publication of DE2429395A1 publication Critical patent/DE2429395A1/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B62LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
    • B62DMOTOR VEHICLES; TRAILERS
    • B62D33/00Superstructures for load-carrying vehicles
    • B62D33/02Platforms; Open load compartments
    • B62D33/023Sideboard or tailgate structures
    • B62D33/027Sideboard or tailgate structures movable
    • B62D33/03Sideboard or tailgate structures movable by swinging down

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Loading Or Unloading Of Vehicles (AREA)

Description

  • Vorrichtung an Kippaufbauten von Straßenlastfahrzeugen Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung an Kippaufbautensvon Straßenlastfahrzeugen mit einer aufklappbaren Bordwand am rückwärtige n Ende des Kippaufbaus.
  • Straßenlastfahrzeuge mit einem insbesondere zum rückwärtigen Ende hin kippbaren Aufbau dienen in der Regel zum Transport und zum Abladen von Schuttgütern, beispielsweise von Sand, Kies o.s. Materialien.
  • Für die Ausbildung der rückwärtigen Bordwand, die für den Kippvorgang aufklappbar ist, sind zwei Anordnungen gebräuchlich. Bei der einen Anordnung befindet sich die Schwenkachse zwischen der Bordwand und dem übrigen Teil des Aufbaus am Übergang zwischen der Bordwand zur Ladefläche. Diese Bordwände sind für den Kippvorgang herabklappbar und werden nach dem Kippvorgang wieder hochgeklappt und sinngemäß befestigt und gesichert.
  • Bei einer anderen Ausbildungsform hängt die Bordwand an Gelenken, deren Schwenkachse etwa im Bereich des oberen Randes der Bordwand verläuft. Für den Kippvorgang genügt es, wenn die Arretierungen gelöst werden und die Bordwand verbleibt beim Kippvorgang im wesentlichen in der senkrechten Hängelage und gelangt nach dem Kippvorgang wieder in ihre Ausgangslage zurück. In dieser Stellung kann die Bordwand ohne weitere Verstellung einfach gesichert werden.
  • BeidenBordwandausbildungen sind besondere Vorteile und Nachteile eigen. Herabklappbare Bordwände dürfen ein bestimmtes Gewicht nicht überschreiten, anderenfalls sie von der Bedienungsperson nicht mehr in die hochgeklappte Lage zurückgebracht werden können, bzw. ist das Zurückstellen der Bordwand nur mit erheblichem Kraftaufwand möglich.-Der Vorteil der abklappbaren Bordwand besteht aber u.a. darin, daß für den Transport von Gütern, die die Länge der Ladefläche übersteigen, die Bordwand einfach herabgelassen werden kann, so daß die Güter, Bauholz, Gerlstteile o.ä. Gegenstinde, über das rückwärtige Ende der Ladefläche überstehen können.
  • Es ist klar, daß ein Last fahrzeug mit einem solchen Aufbau vielseitig verwendbar ist.
  • Hängt die Bordwand an einem Gelenk mit einer Schwenkachse etwa im Bereich des oberen Randes der Bordwand, bremst die Bordwand beim Abladevorgang das abrutschende Gut, was in aller Regel erwünscht ist. Da die Bordwand von selbst in die Ausgangsstellung zurückgelangt, ist diese Anordnung auch bei großen Abmessungen brauchbar. Jedoch ergibt sich, daß Kippaufbauten mit einer derartigen Bordwand beim Einsatz für andere Transportzwecke ungünstiger sind,~weil die rückwärtige Bordwand häufig beim Ladevorgang im Wege ist und es auch schwierig ist, Güter zu transportieren, die über das rückwärtige Aufbauende hinausragen.
  • Die Erfindung hat es sich zur Aufgabe gemacht, eine Vorrichtung an Kippaufbauten für Straßenlastfahrzeuge der beschriebenen Art zu schaffen, die die Vorteile beider bekannter Ausbildungsforttfen besitzt, die jedoch deren Nachteile vermeidet.
  • Die Erfindung geht aus von einer Vorrichtung der eingangs beschriebenen Art und schlägt vor, daß die rückwärtige Bordwand als zweiflügliges Tor ausgebildet ist und daß die Schwenkachse der Torflügel in der ungekippten Stellung des Aufbaus mit der Vertikelen einen spitzen Winkel einschließt, in der Kippstellung dagegen mindestens annähernd senkrecht verlaufen. Durch die Ausbildung der rückwärtigen Bordwand als zweiflügliges Tor im Sinne der Erfindung kann der Kippvorgang durchgeführt werden, ohne daß zunächst durch Handbedenunt die Torflügel geöffnet werden. Es genügt, wenn die Arretierungen gelöst werden. Das abrutschende Gut drückt beim Kippvorgang die Torflügel von selbst auf, insbesondere auch deshalb, weil die Rückstellkraft durch die gewählte Anordnung der Schwenkachse mit zunehmender Kippstellung des Aufbaus geringer wird. Ist der Kippvorgang beendet, fallen die beiden Torflügel wieder in ihre Ausgangslage zurück. Eine besondere Bedienung, insbesondere eine Kraftanstrengung zur Bewegung schwerer Tor flügel ist nicht notwendig.
  • Wenn mit einem Lastfahrzeug mit erfindungsgemäßer Vorrichtung andere Güter transportiert werden sollen, ist es leicht möglich, die Torflügel zu öffnen, so daß das rückwärtige Ende der Ladefläche frei zugänglich ist und so daß auch überstehende Güter leicht transportiert werden können.
  • Es ist gefunden worden, daß es mit der erfindungsgemäßen Vorrichtung insbesondere auch möglich ist, den Abladevorgang zu verbessern. Dadurch, daß beispielsweise der eine der Torflügel arretiert wird, der andere dagegen freigegeben wird, ist es möglich, die Abladestelle oder den Abladestreifen genau zu bestimmen. Durch zusätzliche Mittel, beispielsweise durch Ketten oder ähnliche an sich bekannte Einrichtungen ist es auch möglich, die Öffnungsbewegung zu begrenzen, wenn es darum geht, nur einen Teil der Last abzuladen oder den Ab lade vorgang zu verlangsamen.
  • Wohl ist es bekannt, beispielsweise bei Kastenaufbauten am rückwärtigen Ende des Aufbaus Torflügel anzuordnen, welche Tor flügel gegebenenfalls auch einen Verlauf der Schwenkachsen aufweisen, der demJenigen entspricht, den die Erfindung vorschlägt.
  • Die Vorteile, die bei der erfindungsgemäßen Anordnung in>Zusammenhang mit einem Kippaufbau erhalten werden, ergeben sich jedoch bei diesen bekannten Kastenaufbauten nicht.
  • Die Erfindung schlägt weiter vor, daß der an die rückwärtige Bordwand anschließende Teil der Ladefläche des Kippaufbaus gegenüber der übrigen Ladefläche abgewinkelt ist. Es kann aber auch eine völlig ebene Ladefläche vorgesehen werden.
  • Günstig ist es insbesondere, wenn Einrichtungen zur Begrenzung der Ausschwenkbewegung der Torflügel vorgesehen sind. Dies können beispielsweise begrenzende Anschläge im Bereich der Schwenkachse sein und insbesondere ist hierbei vorgesehen, den Schwenkbereich der Torflügel so zu begrenzen, daß dieser geringer ist als ein rechter Winkel. Auf diese Weise erreicht die Erfindung, daß die Torflügel am Ende des Kippvorganges von selbst in ihre Ausgangslage zurückkehren, so daß eine Bedienung der Torflügel entfallen kann. Zusätzlich zu diesen Begrenzungseinrichtungen können natürlich die vorstehend erwähnten Mittel zur teilweisen öffnung der Torflügel je nach Bedarf angewandt werden.
  • Bei einer Variante der Erfindung sind federnde Rückführungselemente für die Torflügel vorgesehen und es ist auch möglich, wenn gewünscht, die Rückführungselemente durch besondere Mittel anzutreiben.
  • Für die praktische Anwendung der Erfindung ist es günstig, wenn die Torflügel, der anschließende Ladeflächenteil und die anschließenden Teile der Seitenbordwände als anbaufähige Einheit ausgebildet sind, so daß die erfindungsgemäße Vorrichtung an vorhandene Kippaufbauten angebaut werden kann.
  • In der Zeichnung sind einige Ausführungsbeispiele der Erfindung schematisch dargestellt. Es zeigen: Fig. 1 das rückwärtige Ende einesStraßenlastfahrzeuge mit einer Vorrichtung gemäß der Erfindung, Fig. 2 eine Draufsicht auf die Darstellung der Fig. 2, Fig. 3 eine Seitenansicht eines Teils eines Straßenlastfahrzeuges in erfindungsgemäßer Ausbildung in der Kippstellung, Fig. 4 eine perspektivische Darstellung der erfindungsgemäßen Vorrichtung im angebauten Zustand und Fig. 5 die Draufsicht auf eine Einzelheit der Erfindung.
  • Auf dem Rahmen 11 eines Straßenlastfahrzeuges ist, wie an sich bekannt, der Aufbau 5 gelagert und kann durch eine Zylinder-Kolben-Anordnung 12 (Fig. 3) in die Kippstellung gebracht werden. Bei der Kippbewegung verschwenkt der Aufbau um das Kippgelenk 13. Am rückartigen Ende des Kippaufbaus 5 sind die beiden Torflügel 1 und 2 gelagert und zwar sind die Torflügel um die Scharniere 14 und 15 verschwenkbar, deren Schwenkachsen 3 und 4 die besondere Ausrichtung im Sinne der Erfindung aufweisen. Die Seitenbordwandteilesind mit 9 und 10 bezeichnet und der an die Ladefläche 7 anschließende abgewinkelte Teil mit der Bezugsziffer 6. Aus der Fig. 5 geht hervor, wie der Torflügel 1 und sinngemäß auch der andere Torflügel in der öffnungsstellung am Anschlag 8 anliegt, wodurch sichergestellt ist, daß der Flügel am Ende des Kippvorganges wieder in seine Schließstellung zurückgelangt.
  • In den gezeigten Ausführungsbeispielen ist am oberen Rand der Torflügel 1 und 2 je ein Arm 16 vorgesehen, dessen freies Ende mit dem Torflügel 1 und 2 verbunden ist und der auf einem Gehäuse 17 sitzt, welches um die Schwenkachse 3 bzw. 4 verdrehbar ist. Zwischen der Führung dieses Gehäuses 17 und dem Gehäuse selbst können beispielsweise federnde Elemente vorgesehen sein, die die Torflügel 1 und 2 am Ende des Kippvorganges zurückführen. Das Gehäuse 17 kann auch einen Schwenkantrieb umfassen, wenn die Torflügel angetrieben werden sollen.
  • Beim gezeigten AusfUhrungsbeispiel ist die Neigung der Schwenkachsen 3 und 4 so gewählt, daß diese in der Kippstellung (Fig.3) im wesentlichen senkrecht verlaufen. Dies ist jedoch nur eine Ausbildungsmöglichkeit der Erfindung. Die Neigung der Schwenkachsen 3 und 4 kann auch größer oder kleiner sein, um die erfindungsgemäßen Wirkungen zu erhalten.

Claims (8)

  1. Patentansprüche
    Vorrichtung am Kippaufbau von Straßenlastfahrzeugen mit einer aufklappbaren Bordwand am rückwärtigen Ende des Kippaufbaus, dadurch gekennzeichnet, daß die rückwärtige Bordwand als zweiflügliges Tor (1, 2) ausgebildet ist und daß die Schwenkachsen (3, 4) der Torflügel (1, 2) in der ungekippten Stellung des Aufbaus (5) mit der Vertikalen einen spitzen Winkel einschließen, in der Kippstellung dagegen mindestens annähernd senkrecht verlaufen.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1,'dadurch gekennzeichnet, daß der an die rückwärtige Bordwand (1, 2) anschließende Teil (6) der Ladefläche des Kippaufbaus (5) gegenüber der übrigen Ladefläche (7) abgewinkelt ist.
  3. 3. Vorrichtung nach einem oder beiden der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß Einrichtungen zur Begrenzung der Ausschwenkbewegung der Torflügel (1, 2) vorgesehen sind.
  4. 4. Vorrichtung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch Begrenzungaanschläge (8) im Bereich der Schwenkachsen (3, 4) der Torflügel.
  5. 5. Vorrichtung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Torflügel einen Schwenkbereich von weniger als einem rechten Winkel besitzen.
  6. 6. Vorrichtung nach einem oder mehreren der vorhergehenden AnsprUche, dadurch gekennzeichnet, daß federnde RUckführungselemente für die Torflügel (1,2) vorgesehen sind.
  7. 7. Vorrichtung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß angetriebene Rückführungselemente für die Torflügel vorgesehen sind.
  8. 8. Vorrichtung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Torflügel (1,2), der anschließende Ladeflächenteil (6) und die anschließenden Teile (9, 10) der Seitenbordwände als anbaufähige Einheit ausgebildet sind.
DE2429395A 1974-06-19 1974-06-19 Vorrichtung an kippaufbauten von strassenlastfahrzeugen Pending DE2429395A1 (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
AT390932B (de) * 1988-10-20 1990-07-25 Schwarzmueller Wilhelm Gmbh Kraftfahrzeug zur wahlweisen auflage einer kipperbruecke oder eines sattelanhaengers
DE102014012590A1 (de) * 2014-08-26 2016-03-03 Rudolph & Sohn Gmbh Fahrzeug- Und Maschinenbau Fahrzeugaufbau mit pendelbarer Bordwand

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
AT390932B (de) * 1988-10-20 1990-07-25 Schwarzmueller Wilhelm Gmbh Kraftfahrzeug zur wahlweisen auflage einer kipperbruecke oder eines sattelanhaengers
DE102014012590A1 (de) * 2014-08-26 2016-03-03 Rudolph & Sohn Gmbh Fahrzeug- Und Maschinenbau Fahrzeugaufbau mit pendelbarer Bordwand
DE102014012590B4 (de) 2014-08-26 2019-10-02 Rudolph & Sohn Gmbh Fahrzeug- Und Maschinenbau Fahrzeugaufbau mit pendelbarer Bordwand

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