DE2830192A1 - Fahrzeugtuer, insbesondere fuer gewerbliche kraftfahrzeuge - Google Patents
Fahrzeugtuer, insbesondere fuer gewerbliche kraftfahrzeugeInfo
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B60—VEHICLES IN GENERAL
- B60J—WINDOWS, WINDSCREENS, NON-FIXED ROOFS, DOORS, OR SIMILAR DEVICES FOR VEHICLES; REMOVABLE EXTERNAL PROTECTIVE COVERINGS SPECIALLY ADAPTED FOR VEHICLES
- B60J5/00—Doors
- B60J5/10—Doors arranged at the vehicle rear
- B60J5/12—Doors arranged at the vehicle rear slidable; foldable
Landscapes
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- Support Devices For Sliding Doors (AREA)
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- Power-Operated Mechanisms For Wings (AREA)
Description
Patentanwälte
Dipl. Ing. H. Weidmann, Dipl. Phys. Dr. K. Fincke
Dipl. Ing. F. A. Weldarann, Dipl. Chem. B. Huber 2830132
Mohlstrafje 22, 8000 München 86
Wa
FIAT VEICOLI INDUSTRIALI S.p.A. 1 0. Juli 1978
Via Puglia 35 -
Turin / Italien
Die Erfindung betrifft eine Fahrzeugtür, insbesondere für gewerbliche
Kraftfahrzeuge, die an dem Fahrzeugkörper angelenkt ist und Mittel zu ihrer Verriegelung in der Schließstellung
besitzt.
Die Hintertüren von Möbelwagen oder dergleichen haben üblicherweise
zwei Türflügel, von denen jeder an einer vertikalen Kante der zu verschließenden Türöffnung angelenkt ist.
Wenn eine derartige Türe geöffnet oder geschlossen wird, bewegen sich ihre Türflügel durch eine Position, in der sie
seitlich von dem Fahrzeugkörper abstehen und somit den von dem Fahrzeug eingenommenen Raum nicht unbeträchtlich vergrössern.
Außerdem muß die Bedienungsperson die beiden Türflügel beim Öffnen oder Schließen in der Hand halten und einige Schritte
gehen, um ein gefährliches Zuschlagen der Türe zu vermeiden.
Der von Hintertüren dieser Art beim Öffnen oder Schließen benötigte
Platzbedarf ist insbesondere in Stadtzentren mit engen Straßen und starkem Verkehr von Nachteil. Ein weiterer
Nachteil der bekannten Türen besteht darin, daß sowohl die Bedienungsperson als auch die ein- oder auszuladenden Güter
dem Wetter ausgesetzt sind.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Tür der ein-
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gangs genannten Art zu schaffen, die beim Öffnen und Schliessen weniger Platz benötigt und die leicht, sicher und schnell
betätigbar ist.
Diese Aufgabe wird dadurch gelöst, daß die Fahrzeugtür aus zwei Türflügeln besteht, die in horizontaler Richtung gelenkig
miteinander verbunden sind, daß der obere Türflügel am Oberteil des Fahrzeugkörpers angelenkt und mit wenigstens
einer hydrodynamisch oder ähnlich wirkenden Hebe-vorrichtung
verbunden ist und daß der untere Türflügel die Verriegelungselemente trägt.
Das untere Ende des unteren Türflügels ist vorzugsweise auf zwei in dem Pahrzeugkörper angeordneten seitlichen Führungen
bewegbar. Gemäß einer entsprechenden Weiterbildung der Erfindung sind daher an dem unteren Ende des unteren Türflügels
zwei Rollen angebracht, die mit den seitlichen Führungen im Eingriff stehen.
Die Tür gemäß der Erfindung besteht also im wesentlichen aus einem einzigen mit zwei gelenkig miteinander verbundenen Türflügeln
und wird vertikal durch Rückschwenken und Übereinanderlegen der beiden Türflügel mit Hilfe der mit ihnen verbundenen
hydrodynamischen Hebevorrichtungen geöffnet.
Weitere Eigenschaften und Vorteile der Erfindung werden in der folgenden Beschreibung des in den Zeichnungen dargestellten
Ausführungsbeispiels erkennbar:
Fig. 1 zeigt die Rückansicht eines Gepäck- oder Möbelwagens — ■ mit einer Tür gemäß der Erfindung.
Fig. 2 zeigt eine Seitenansicht des Wagens gemäß Fig. 1 mit geöffneter Hintertür,
Fig. 3 zeigt in vergrößerter Darstellung einen Schnitt längs
der Linie III-III von Fig. 1 und läßt die Hintertür sowohl in geschlossener (durchgezogene Linien) als
auch in geöffneter Stellung (gestrichelte Linien) er-
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kennen,
Fig. 4 zeigt in vergrößerter Darstellung ein in Fig. 3. mit
Fig. 4 zeigt in vergrößerter Darstellung ein in Fig. 3. mit
IV bezeichnetes Detail,
Fig. 5 zeigt in vergrößerter Darstellung ein in Fig. 3 mit
V bezeichnetes Detail,
Fig. 6 zeigt einen Schnitt längs der Linie IV-IV von Fig.5,
Fig. 7 zeigt ein Gestängesystem und stellt eine Ansicht entsprechend der Linie VII-VII von Fig. 6 dar.
Figur 1 und 2 zeigen einen Möbel- oder Gepäckwagen 10 mit
einer Hintertür 12. Die Tür 12 besitzt einen oberen Türflügel 14 und einen unteren Turflügeil 6, die in horizontaler
Richtung durch ein Scharnier 18 oder dergleichen gelenkig miteinander verbunden sind.
Der obere Türflügel ist mit Hilfe zweier Scharniere 20 mit einem Querglied 22 verbunden, das Bestandteil des Fahrzeugkörpers
10 ist.
Das untere Ende des unteren Türflügels 14 trägt, wie aus Fig. 3 und 4 erkennbar ist, zwei seitliche Rollen 24, die
in zwei seitlichen in dem Fahrzeugkörper angebrachten Führungen 26 gleiten. Die Führungen 26 haben einen U-förmigen
Querschnitt und sind an den vertikalen Kanten der Türöffnung befestigt.
Zwischen den beiden Türflügeln 14 und 16 und längs der Umfangslinie
der Tür 12 sind Dichtungsstreifen 18 zur besseren Abdichtung angebracht. Der obere Türflügel 14 trägt an
seiner Unterseite zusätzlich einen Sicherheitsstreifen 30, der-sich in dem zwischen den Türflügeln 14 und 16 liegenden
Raum befindet.
Wie aus Fig. 3 erkennbar ist, sind an den Seiten des oberen Türflügels 14 zwei Tragbügel 32 befestigt. Das freie Ende
jedes Tragbügels 32 ist mit der Kolbenstange 34 einer (nicht dargestellten) hydrodynamischen Hebevorrichtung 36 verbunden.
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Diese Hebevorrichtung 36 ist im Innern des Fahrzeugkörpers 10 befestigt.
Wie aus Fig. 5 und 7 erkennbar ist, trägt der untere Türflügel 16 Verriegelungsmittel, die aus einem äußeren Stangenpaar
38 und einem inneren Stangenpaar 40 besteht. Das innere Stangenpaar 40 ist mit einer Platte 42 verbunden, die an
eine polygonal geformte Schere 44 einer Bedienungshandhabe 46 angeschlossen ist, mittels derer das innere Stangenpaar
40 von außen betätigbar ist. Das äußere Stangenpaar 38 ist mit einer Platte 48 verbunden, die einen seitlichen Bedienungsknopf
50 besitzt, mittels dessen das äußere Stangenpaar 38 vom Innenraum des Fahrzeuges 10 aus betätigt werden kann.
Aus Fig. 6 und 7 ist erkennbar, daß die seitlichen Enden der Stangen 38 und 40 in Schlitze 52 eingepaßt sind, die in einer
Platte 54 geformt sind, an der Bolzen 56 angebracht sind.Diese greifen in Sitze 58 ein, die an den vertikalen Seiten der
Türöffnung angebracht sind.
Zum Öffnen der Tür 12 werden der Handgriff 46 oder der Knopf 50 um 90° verschwenkt, so daß die Bolzen 56 aus den Sitzen
58 heraustreten. Sodann wird der untere Türflügel 16 zusammen mit dem oberen Türflügel 14 angehoben, so daß die beiden
seitlichen Tragbügel 32 sich in den Scharnieren 20 drehen und die beiden Türflügel 14 und 16 aus ihrer vertikal
ausgerichteten Stellung in ihre horizontale Stellung bewegen, in der sie aufeinanderliegen.
Wenn sich die Tür 12 in ihrer vollen Öffnungsstellung befindet.-
ist das Gewicht der Türflügel 14 und 16 durch die beiden hydrodynamischen Vorrichtungen 36 kompensiert. In der
Öffnungsstellung befindet sich die Schwenkachse 60 der Tragscheren
32 der beiden Vorrichtungen 36 in horizontaler Richtung weiter außerhalb des Fahrzeugkörpers als die Achsen der
betreffenden seitlichen Rollen 24. Der Abstand ist in Fig. 3 durch die Strecke f wiedergegeben.
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Durch die umgekehrte Betätigungsfolge wird die Tür 12 wieder
geschlossen. Dabei kehren die Vorrichtungen 36 aus ihrer geneigten
Position wieder in eine im wesentlichen horizontale Lage zurück.
Aus Fig. 2 und 3 ist erkennbar, daß die Tür 12 eine Art Dach bildet, wenn sie geöffnet ist. Dadurch wird ein nützlicher
Wetterschutz beim Beladen und Entladen gebildet, der nicht nur der Bedienungsperson sondern auch den beförderten Gütern
zustatten kommt.
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Claims (6)
- Patentansprüche.J Fahrzeugtür, insbesondere für gewerbliche Kraftfahrzeuge, die an dem Fahrzeugkörper angelenkt ist und Mittel zu ihrer Verriegelung in der Schließstellung besitzt, dadurch gekennzeichnet, daß sie aus zwei Türflügeln (14, 16) besteht, die in horizontaler Richtung gelenkig miteinander verbunden sind, daß der obere Türflügel am Oberteil des Fahrzeugkörpers angelenkt und mit wenigstens einer hydrodynamischen oder ähnlich v/irkenden Hebevorrichtung (36) verbunden ist, und daß der untere Türflügel (16) die Verriegelungsmittel trägt.
- 2. Fahrzeugtür nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das untere Ende des unteren Türflügels (16) auf zwei in dem Fahrzeugkörper angeordneten Führungen (26) bewegbar ist.
- 3. Fahrzeugtür nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß an dem unteren Ende des unteren Türflügels (16) zwei Rollen (24) angebracht sind, die mit den seitlichen Führungen (26) im Eingriff stehen.
- 4. Fahrzeugtür nach einem der Ansprüche 1 bis 3» d a durch gekennzeichnet, daß der obere Türflügel (14) zwei seitliche Tragbügel (32) besitzt, die mit den entsprechenden Hebevorrichtungen (36) verbunden sind.
- 5. Fahrzeugtür nach Anspruch 3 und 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Schwenkachse der Drehbolzen (6O) ser Tragbügel (32) jeder Hebevorrichtung (36) bei geöffneter Tür in horizontaler Richtung weiter außerhalb des Fahrzeugkörpers liegt als die Achse der seitlichen Rollen (24).
- 6. Fahrzeugtür nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Verriegelungs-Θ09Β84/0975mittel einen Satz horizontal beweglicher Stangen (38> sowie an den seitlichen Enden dieser Stangen montierte Bolzen (56) beinhalten, die in Sitze (58) eingreifen, welche in den vertikalen Kanten der zu schließenden Türöffnung angebracht sind.803884/0975
Applications Claiming Priority (1)
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Family Applications (1)
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