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DE2429290A1 - Tricyclische kondensierte imidazolderivate und verfahren zu ihrer herstellung - Google Patents

Tricyclische kondensierte imidazolderivate und verfahren zu ihrer herstellung

Info

Publication number
DE2429290A1
DE2429290A1 DE2429290A DE2429290A DE2429290A1 DE 2429290 A1 DE2429290 A1 DE 2429290A1 DE 2429290 A DE2429290 A DE 2429290A DE 2429290 A DE2429290 A DE 2429290A DE 2429290 A1 DE2429290 A1 DE 2429290A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
general formula
group
hydrogen
dihydro
compounds
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE2429290A
Other languages
English (en)
Inventor
Gyoergy Dr Hajos
Olga Dr Hankovszky
Kalman Dr Hideg
Eva Dr Palosi
Laszlo Dr Szporny
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Richter Gedeon Vegyeszeti Gyar Nyrt
Original Assignee
Richter Gedeon Vegyeszeti Gyar RT
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Richter Gedeon Vegyeszeti Gyar RT filed Critical Richter Gedeon Vegyeszeti Gyar RT
Publication of DE2429290A1 publication Critical patent/DE2429290A1/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07DHETEROCYCLIC COMPOUNDS
    • C07D513/00Heterocyclic compounds containing in the condensed system at least one hetero ring having nitrogen and sulfur atoms as the only ring hetero atoms, not provided for in groups C07D463/00, C07D477/00 or C07D499/00 - C07D507/00
    • C07D513/02Heterocyclic compounds containing in the condensed system at least one hetero ring having nitrogen and sulfur atoms as the only ring hetero atoms, not provided for in groups C07D463/00, C07D477/00 or C07D499/00 - C07D507/00 in which the condensed system contains two hetero rings
    • C07D513/04Ortho-condensed systems
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07DHETEROCYCLIC COMPOUNDS
    • C07D513/00Heterocyclic compounds containing in the condensed system at least one hetero ring having nitrogen and sulfur atoms as the only ring hetero atoms, not provided for in groups C07D463/00, C07D477/00 or C07D499/00 - C07D507/00
    • C07D513/12Heterocyclic compounds containing in the condensed system at least one hetero ring having nitrogen and sulfur atoms as the only ring hetero atoms, not provided for in groups C07D463/00, C07D477/00 or C07D499/00 - C07D507/00 in which the condensed system contains three hetero rings
    • C07D513/14Ortho-condensed systems

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Nitrogen And Oxygen Or Sulfur-Condensed Heterocyclic Ring Systems (AREA)
  • Pharmaceuticals Containing Other Organic And Inorganic Compounds (AREA)

Description

Beschreibung zu der Patentanmeldung
RICHTER GEDEON VEGTESZETI GYAR RT. Budapest
betreffend
TRI CYGIiIBGHE KONDENSIERTE IMIDAZOL-DERIVATE UND VERPAHREK ZU IHRER HERSTKLMJHG
Die Erfindung bezieht sich auf neue, tricyclische kondensierte Imidazol-Derivate der allgemeinen Formel (I)
CH
439-67 i*AÄA
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R^ Wasserstoff oder Hydroxylgruppe, η O oder 1 und
m O, 1 oder 2 bedeutet, A für eine Gruppe der allgemeinen Formel (II)
(II)
R, Z
steht, wobei
R„ Wasserstoff oder Hydroxylgruppe, R,, Wasserstoff oder Aminogruppe und Q und Z unabhängig voneinander Stickstoff oder Methingruppe
bedeutet, oder aber A für eine Gruppe der allgemeinen Formel (III)
CH
Rc
steht, worin
R. und R5 unabhängig voneinander Wasserstoff, Methylgruppe, Chlor oder Nitrogruppe bedeutet,
ferner auf die SSureadditionssalze dieser Verbindungen sowie auf ein Verfahren zu ihrer Herstellung. .
Es wurde gefunden, dass die Verbindungen der allgemeinen Formel (I) über fiebersenkende, entzündungshemmende, die Yirusvermehrung hemmende und den Albuminschock abwehrende Eigenschaften verfügen.
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Fiebersenkende und ent zündungsheuimende Eigenschaften zeigen besonders diejenigen Verbindungen der allgemeinen Formel (I), in denen Λ für eine Gruppe der allgemeinen Formel (II) steht, bei der R2 und R, gleichzeitig Wasserstoff bedeuten oder Rp Hydroxylgruppe und R, Aminogruppe ist. Auen die Verbindungen, in denen A eine Gruppe der allgemeinen Formel (III) mit identischen Substituenten R. und
4 Rc (beide Wasserstoff oder beide Methylgruppe) bedeutet, sind in der genannten Weise besonders wirksam. Unter diesen Verbindungen zeichnet sich besonders das 3»4-Dihydro-2H-(lf3)-thiazino/3»2-a7pyrido/5f2-d7imidazol auB.
Den Albuminschock abwehrende Wirkung zeigen besonders diejenigen Verbindungen der allgemeinen Formel (I), bei denen A eine Gruppe der allgemeinen Formel (III) und R, Hydroxylgruppe bedeutet. Besonders vorteilhafte Wirkungen hat das 3,4^Dihydro-3-hydroxy-2H-(l,3)-thiazino/3,2-^a7-~ benzimidazole
Zur Hemmung der Virusvermehrung sind besonders diejenigen Verbindungen der allgemeinen Formel (l) geeignet, bei denen R1 Hydroxylgruppe bedeutet. Unter diesen Verbindungen zeichnet sich besonders das 3>4-Dihydro-3-hydroxy-7,8-dimethyl-2H-(l,3)-thiazino/3,2-a7benzimidazol aus.
Die fiebersenkende Wirkung wurde nach, der Methode von Winder untersucht. Männliche Ratten von 210 +1Og Gewicht wurden subcutan mit 1 ml/100 g 15 #-iger Hefesuspension behandelt. Anschliessend wurde den Tieren die Nahrung entzogen, Wasser stand ad libitum zur Verfügung. 16 Stunden nach der Behandlung wurde die Temperatur kontrolliert, das Wasser wurde entzogen und die zu untersuchende Substanz mittels einer Sonde oral verabreicht.
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Die Änderung der rektalen Temperatur der Tiere wurde mit einem Elab-Elektrothenuoiaeter über 5 Stunden registriert (CV. Winder u.a.: 1-harmäc. exp. Ther. 138,- 405 /1963/). Das Ergebnis der mit 3,4-Mhydro-2H-(l,3)-thiazino/J~,2--a7 pyridq/3f2~d7imidazol durchgeführten Untersuchung ist in Tabelle 1 zusammengefasst. Zum Vergleich sind die mit dem in der Pharmazie weitverbreitet angewendeten Phenacetin erreichten Ergebnisse ebenfalls angegeben.
Verbindung Tabelle
Dosis
mg/kg
1
1
CVl V
Zeit/Stunden
3 4 5
-0,5
-1.8
-0.6
-1.1
3,4-Dihydro-2H-(l,3)-
thi azinq/T, 2-a/pyrido
/3,2-i7imidazol
60
120
-1.2
-1.8
-1.1
-1.4
-1.0
-1.8
-0.7
-1.6
-1.0
-1.4
Phenacetin 60
120
-1.3
-1.7
-1.2
-2.1
-1.5
-2.4
Die den anaphylaxisehen Albuminschock abwehrende Wirkung wurde mit der Methode von Herxheimer untersucht. Meerschweinchen von 300-400 g Gewicht wurden durch an zwei aufeinanderfolgenden Tagen verabreichte 5 #-ige Eialbuoin-Ib*sung (je 10 ml pro Tag, i.p.) sensibilisiert. Nach swei Wochen wurden die Tiere dem Aerosol einer 5 ^-igen Albuainlösung in der Weise ausgesetzt, dass sie es einatmen mussten. Die Zeit bis zum Auftreten dea Schockes wurde gemessen. Die zu untersuchenden Substanzen wurden 30 Minuten vor der Aerosol-Behandlung in einer Do ei β von 20 mg/kg i.p. verabreicht. Jede Verauohsgruppe bestand aus
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6 Tieren. Sie innerhalb iron 10 Minuten keine Dyapnoe zei~ genden Tiere wurden als geschützt betrachtet (H. Herxheimer, B. Szersemann: Arch. int. Pharmacodyn 125ι 265 /I960/). Mit 3,4-Bihydro-3-hydroxy-2H-( 1,3)-thiazino/2~, 2-a? benzimidazol wurde bei einer So sis von 20 mg/kg 80 ?4-iga Schutzwirkung erreicht. Der ED5(>-Wert des Teofillina beträgtι mitder gleichen Methode gemessen, 17 mg/kg. Auf Grund dieser Ergebnisse ist anzunehmen, dass die Substanz ein wirksames Arzneimittel gegen Lungenasthma sein kann.
Zur Untersuchung der. hemmenden Wirkung auf die Virusvermehrung wurde 'die Flaques-Methode gewählt (S. Päcsa, 0. Hankovszky, K. Hideg: Acta microbiol. Acad. Sei. Hung. 12» 215/1965/; S. Päcsa, 0. Hankovszky, K. Hideg: Nature 208, 409 /1965/). Eine HEp-Zellkultur wurde in McCoy Nährmedium vermehrt, das 10 # inaktiviertes Rinderplasma enthielt. In Petrischalen von 3 oder 5 cm Durchmesser
c 6
wurden 5 x 10 beziehungsweise 10 HEp-2 Zellen eingebracht und in dem Hährmediuni bei 370O 2-3 Tage lang inkubiert. Auf diese Weise wurden einschichtige Zellkulturen erhalten. Nach Entfernen des Nährmediums wurden die Zellschichten mit 20-150 PMJ (plaque forming unit) des Polyo 1 Virus vom Mahoney-Stamm infiziert. Nach einstündiger Absorption bei Zimmertemperatur wurden die Kulturen mit Medium P-Il abgedeckt, das Agar und 0.5 Rinderplasma enthielt. Pur jede zu untersuchende Substanz wurden 4-8 Petrischalen angesetzt, wobei das Nährmedium die zu untersuchende Substanz in Verschiedenen Konzentrationen enthielt. Nach 3- und 4-tfigiger Inkubation fand die Auswertung etatt. Die hemmende Wirkung des 3»4-Dihydro-3-llydroxy-7f8-dimethyl- -2H-(l,3)-thiazinq^J,2-a/benzimidazols betrug in ÄbhBngig-
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keit von den Eonaentrationsverheltnis3en 50-95 /ο.
Die Verbindungen der alleemeinen Jformel (I), worein die Bedeutung von R1, n, m, A, R2, Ti,, Q, Z, R. und R^ die gleiche wie oben iat, werden erfindungagemtas hergestellt, indem man eine Verbindung der allgemeinen Poruiel CIV)
Jj , , (IV)
-H- ^-^ (CH„) - SH H ά η
worin die Bedeutung von A and η die gleiche wie oben ist, gegebenenfalls in Gegenwart einer Base, vorzugsweise in Gegenwart von Alkali- oder Erdalkalihydroxyd, mit einer Verbindung der allgemeinen Formel (V)
X - GH9 - CH - GH«
Il (V)
H6 E7
X Halogen und Rg Wasserstoff bedeutet, wobei R7 für eine Gruppe der allgemeinen Formel (Vl) steht
-(GH2)m - X (VI)
worin die Bedeutung von m und X die gleiche wie oben ist, oder aber
Rz- und R,, zusammen ein Sauerstoffatom bedeuten, ο 7
umsetzt, die erhaltene freie Base gewünschtenfalla zu einem Salz oder das erhaltene Salz zu der freien Base umsetzt und das gegebenenfalls erhaltene Isomergemisch gewünschtenfalla
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in die reinen Isomeren auftrennt.
Bei den Verbindungen der allgemeinen Formel (IV) kann infolge der Tautomerie das Wa3serstoffatom auch zu dem anderen Stickstoffatom des Imidazolringes überwandern, wobei sich die Doppelbindung umlagert. Die Tautomerie kann zum Beispiel zu Stande kommen, indem das an den Schwefel gebundene Wasserstoffatom zu dem Ringstickstoff überwandert, die Doppelbindung sich zum Schwefelatom umlagert und die so gebildete Thionform wieder in die stabilere Thiolform übergeht, wobei jedes der beiden am Imidazolstickstoff ge- . bundenen Wasserstoffatome zu dem Schwefelatom zurückwandern kann. Infolge dieser tautomeren Prozesse kann die Verbindung der allgemeinen Formel (IV) in zwei isomeren Thiolformen vorliegen.
Wenn A, d.h. die Gruppen der allgemeinen Formeln (II) und (III), symmetrisch ist, wenn also II« und R, miteinander, Q und Z miteinander beziehungsweise R; und R,-miteinander identisch sind, so sind die beiden infolge der Tautomerie entstehenden "isomeren" Thiolformen in der Struktur gleich, oder, anders ausgedrückt, die Tautomerie ist scheinbar. Anderenfalls, d.h. wenn A unsymmetrisch substituiert ist, liegen die Verbindungen der allgemeinen Formel (IV) in zwei isomeren Thiolformen vor, deren Verhältnis zueinander von dem tautomeren Gleichgewicht abhängt.
Sind die als Ausgangsstoff verwendeten Verbindungen der allgemeinen Formel (IV) in A asymmetrisch substituiert, βο können die bei der Reaktion gebildeten Verbindungen der allgemeinen Formel (I) ebenfalls als Gemisch zweier Isomere anfallen.
Sie dem Substituenten A entsprechenden Gruppen der
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allgemeinen Formeln (II) und (III) können auf zweierlei Weise an den Imidazolring gebunden sein. Die beiden verschiedenen Formen der Bindung bezeichnen die beiden infolge der oben erwähnten Tautomerie möglichen isomeren Strukturen«
Die Verbindungen der allgemeinen Formel (I) und (IV) werden in der Beschreibung, den Beispielen und dem Anspruchssatz der besseren Übersichtlichkeit halber auch im Falle asymmetrischer Substitution bei A als eine einheitliche Verbindung bezeichnet, und zwar mit der Bezeichnung der auf Grund der induktiven Effekte der Substituenten wahrscheinlicheren Struktur.
Der Säureakzeptor und die Verbindung der allgemeinen Formel (V) können in oeliebiger Reihenfolge zugesetzt werden. Zweckmeasig i3t es jedoch, wenn man dem Reaktionsgemisch zuerst die als Säureakzeptor verwendete Base und danach die Verbindung der allgemeinen Formel (V) zusetzt.
Die anorganis he oder organische Base kann in Form von fester Substanz, in Form wässriger oder mit Wasser und Lösungsmittel bereiteter Lösung sowie in Form einer Suspension zugegeben werden.
Bei einer bevorzugten Ausführungsform des erfindungsgemässen Verfahrens werden die Mengen von Wasser und inertem organischen Lösungsmittel so gewählt, dass das als Nebenprodukt gebildete Halogensalz nicht in Lösung gehen kann. Auf diese Weise ist das als Nebenprodukt entstehende Halogenid gut von der Verbindung der allgemeinen Formel (I) abtrennbar.
Die in Gegenwart eines Säurebindemittela vorgenommene Reaktion der Verbindungen der allgemeinen Formel (IV) mit Verbindungen der allgemeinen Formel (V) wird im allge-
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meinen bei erhöhter Temperatur, vorzugsweise am Siedepunkt des Reaktionsgemisches vorgenommen. Wird kein Halogenid mehr ausgeschieden, so ist die Heaktion beendet.
Bei einer weiteren bevorzugten Ausführungaform des erfindungagemßssen Verfahrens werden als Sfciureakzeptoren, also als Basen, Alkali- oder Erdalkalihydroxyde, zweckmfisoig ifatriumhydroxyd, Kaliumhydroxyd, Kalkoxydhydrat usw. eingesetzt.
Die Verbindungen der allgemeinen Formel (I) werden von den als Nebenprodukt entstehenden Halogeniden zum Beispiel durch Filtrieren oder Zentrifugieren abgetrennt. Die Verbindung der allgemeinen Formel (I) wird durch Entfernen des Lösungsmittele, zum Beispiel durch Eindampfen zur Trockne unter vermindertem Druck, gewonnen. Die auf diese Weise erhaltene Base kann durch Umkristallisieren gewünschten· falls noch gereinigt werden. Zweckmässig kristallisiert man aus einem inerten organischen Lösungsmittel, zum Beispiel
Il
aua Alkohol, Aceton oder Äther.
Aus den Verbindungen der allgemeinen Formel (I) können in an sich bekannter Weise durch Reaktion mit einer organischen oder anorganischen Seure die S£ureadditionssalze hergestellt werden.
Die Sfeureadditionssalze können auch hergeatellt werden, indem man zu dem bei Reaktion der Verbindung der allgemeinen Formel (IV) mit der Verbindung der allgemeinen Formel (V) erhaltenen Reaktionagemisch unmittelbar eine Säure zusetzt.
Die sich gegebenenfalls bildenden Isomeren der allgemeinen Formel (I) oder deren SSureadditionBsalze · können auf Grund der voneinander abweichenden phyaikaliachen
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und chemischen Eigenheiten in an sich bekannter V/eise getrennt werden.
Die erfindungagemfe'ssen neuen Verbindungen werden in der Pharmazie in Form von mit den üblichen Tregerstoffen bereiteten pharmazeutischen Präparaten angewendet. Als Triigerstoffe komaien organische oder anorganische Stoffe in Frage, die zur parenteralen oder enteralen Verabreichung geeignet sind und mit den neuen Verbindungen nicht in Reaktion treten.
Die erfindungsgemissen Verbindungen können in den pharmazeutischen Präparaten für sich oder in Kombination mit anderen, bekannten Wirkstoffen vorliegen.
Die die erfindungsgemeasen Wirkstoffe enthaltenden pharmazeutischen Präparate können gegebenenfalls sterilisiert werden. Sie können ferner sonstige Kilfsstoffe, wie zum Beispiel zur Beeinflussung des osmotischen Druckes geeignete Salze oder Puffer enthalten.
Die Erfindung wird an Hand der folgenden Beispiele nfc'her erlrutert, ohne dass sie indessen auf die Beispiele beschränkt bliebe.
Beispiel 1
3,4-Dihydro-2H-(1,3)-thiazinq^5,2-a/benzimidazol 15 »0 S (0,1 Mol) 2-Mercapto-benzimidazol werden in 100 ml Alkohol suspendiert und unter Zugabe von 8 g (0,2 Mol) Natriumhydroxyd in 10 ml Wasser in Lösung gebracht. Danach wird das Reaktionsgemisch mit 15,7 g (0,1 Mol) 1,3-Chlor- -brom-propan versetzt und etwa 3 Stunden lang gekocht. Die Beendigung der Reaktion wird dadurch angezeigt, dass sich kein anorganisches Salz mehr abscheidet.
Die entstandenen anorganischen Salze werden ab-
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filtriert und mit wenig Alkohol gewaschen. Die Waschflüssigkeit wird mit dem Filtrat vereinigt und das Ganze unter vermindertem Druck zur Trockne eingedampft.
Man erhalt 12,0 g 3,4-Dihydro-2H-(l,3)-thiazino/3,2-a7 benzimidazol, was 63 7» der theoretischen Ausbeute entspricht. Schmp.: 146-147°G (Aufheizgeachwindigkeit 4°C/min). Das aus Alkohol umkristallisierte Produkt schmilzt bei
147-1480C. G10Hj .0W2 2 ,13 ί = 190 ,26 ) K 14 ,72 S 16, 85
Analyse für : G 63 H 5, 30 SH 14 ,70 S 16 ,20
Berechnet, fo : O 63 H 5, 36
gefunden, $ Beispiel
3,4-Dihydro-2H-( 1,3)-thiazinOj/J, 2-§7benzimidazol- -hydrοchiorid
Die gemiJss Beispiel 1 erhaltene Base wird in einem Gemisch aus Alkohol und Aceton gelöst und der pH-Wert der Lösung mit Salzsäure auf 3 eingestellt. Die sich abscheidenden Kristalle werden abfiltriert, gewaschen und getrocknet. Man erhalt 15,7 g 3,4-Dihydro-2H-(l,3)-thiazino/J,2-a7benzimidazol-hydrochlorid, das sind 90 $ der theoretischen Ausbeute. Schmp.: 198-1990C.
Analyse für C10H10N2S-HCl (M = 226,73) Berechnet, j£: C 52,98 H 4,89 K 12,36 S 14,14 Cl 15,63 gefunden, £ s C 53,05 H 5,20 N 12,13 S 14,00 Cl 15,93 Kernmagnetisches Resonanzspektrum (in DpO):
7,25 (2H, m, ^H) 6,30 (2H, t, 2N
5,52 (2H, t, ^22
2,34 (4H, s, aromatisch).
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Beispiel 3
4,5-Dihydro-lH, 3H-C 1,4) -thiazepinq/4", 3-ä7benzimi&azol 16,4 g (0,1 Mol) 2-Mercapto-methylen-benzimidazol werden in 100 ml Methylalkohol gelöst und der Lösung 11,2 g (0,2 Mol) Kaliumhydroxyd in wenig Methanol zugesetzt. Danach werden 15,7 g (0,1 Mol) 1,3-Chlor-broiii-propan zu dem Reaktionsgemisch gegeben und dieses 3 Stunden lang am Rückfluss gekocht. Das Ende der Reaktion wird dadurch angezeigt, daaa keine anorganischen Salze mehr abgeschieden werden. Das Produkt wird auf die im Beispiel 1 beschriebene Weise abgetrennt. Man erhelt 15,1 g 4,5-Dihydro-lH,3H-(l,4)- -thiazepino/4",3-Jj7benziniidazol, was 74 i> der theoretischen Ausbeute entspricht. Das Produkt schmilzt bei 155-1570C (Aufheizgeschwindigkeit 4°C/min).
Analyse für O11H12 1^0 (H = 204,29)
Berechnet, $S: 0 64,67 gefunden, £ : C 64,55
Beispiel 4
4,5-Dihydro-lH, 3H-( 1,4 )-thiazepino/4~, 3-^/benzimidazol.
-hydrochlorid
Es wird auf die im Beispiel 2 beschriebene Weiße gearbeitet mit dem Unterschied, dass als Ausgangsstoff die gemSss Beispiel 3 erhaltene Base verwendet wird, Da© erhaltene Hydrochlorid schmilzt bei 172-174°0 (4°0/min). Analyse für C11H12NgS.HOT (M » 240,75) Berechnet, & ' 0 54,88 H 5,44 N 11,63 S 13,32 Cl 14,73 gefunden, # ι 0 54,66 H 5,5o N 11,90 S 13,25 Cl 14,44
Beispiel 5
3,4-Dihydro-3-hydroxy-7,8-dimethyl-2H-Cl, 3)-thiazino " t 2-a7benzimidazol
H 5, 92 N 13 ,15 S 15 ,70
H 5, 55 N 13 S 15 ,44
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17,8 g (0,1 Mol) 2-Thiol-5,6-dimethyl-benzimidazol
Il
werden in 150 ml Äthanol suspendiert und durch Zugabe von 4,0 g (0,1 Mol) Matriumhydroxyd in 10-15 ml Wasser in Lösung gebracht. Danach wird daa Gemisch mit 9,2 g (0,1 Mol) Epiehlorhydrin versetzt und drei Stunden lang gekocht. Daa Reaktionsgemisch wird auf die im Beispiel 1 beschriebene Weise aufgearbeitet.
Man erh&lt 20,3 g (87 50 3,4-Dihydro-3-hydroxy- -7,8-dimethyl-2H-(1,3)-thiazino/3,2-a7benzimidazol, das bei 266-2670C (4°C/min) schmilzt.
Analyse für C12H14NpOS ^ = 234,32) Berechnet, #: C 61,51 H 6,02 N 11,96 S 13,69 gefunden, fo : C 61,56 H 6,13 K 12,00 S 13,36 Kernmagnetisches Resonanzspektrum (in Trifluoressigsßure):
7,48 (6H1 s, -(.CH3)2)(
6,20 (2H, m, ^1-CH2-CH-CH2-S-) 5,30-5,50 (2H, m, ^W-CH2-CH-CH2-S-) 4,65-4,85 (IH, m, "Ii-CH0-CH -CH0-S-) 2,50 (IH, s aromatisch)
2,58 (IH, s aromatisch).
Beispiel 6
3,4-Dihydro-3-hydroxy-7,8-dimethyl-2H-(1,3)- -thiazino/J, 2-§7^ei1zimidazol-hydro chlorid
Man arbeitet auf die im Beispiel 2 beschriebene Weise mit dem Unterschied, das3 als Ausgangssubstanz die gemäss Beispiel 5 erhaltene Base verwendet wird. Das erhaltene Hydrochlorid schmilzt bei 272-274°C (4°C/min). Analyse für C12H14N2OS.HCl (M =270,78) Berechnet, #: C 53,23 H 5,58 H 10,35 S 11,84 Cl 13,10 gefunden, i> s G 53,24 H 6,01 N 10,54 S 12,07 Cl 13,14
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In den folgenden Beispielen wird die Base gemäas Beispiel.1, 3 oder 5, das Seureadditionasalz gemfiss Beispiel erhalten.
Beispiel 7
2,3-Dihydro-(1,3)-thiazolo/J, 2-a7benzimidazol
Schmp.: 239-24O0G (4°0/min). Analyse für C9HgIi2S (M = 178,12) Berechnet, $>\ C 61,34 H 4,57 N 15,90 S 18,19 gefunden, i> : C 60,59 H 4,60 Έ 15,69 S 18,62
Beispiel 8
2,3-Dihydro-( 1,3)-thiazoloi/3", 2-jä7benzimidazol- -hydrochlorid
Schmp.: 217-2190O (4°0/min). Analyse für O9H8N2SJICl (M = 212,70) Berechnet, $>i 0 50,82 H 4,26 N 13,17 S 15,08 Cl 16,67 gefunden, $ : C 50,75 H 4,39 N 13,17 S 14,83 Cl 16,84 KernmagnetiBches Resonanzspektrum (in DgO) 6,07 (4H, s, -CH2-CH2-) 2,40 (4H, s, aromatisch).
Beispiel 9
4,5-Dihydro-2H,3H-(1,3)-thiazepino/3,2-a7benzimidazol-hydrochlorid
Schmp.: 128-129°C (4°C/min). Analyse für C^H^NgS.HCl (M = 240,75) Berechnet, 'fit 0 54,88 H 5,44 N 11,64 S 13,32 . Cl 14,72 gefunden, 9i : C 54,30 H 5,24 N 11,72 S 13,28 Cl 15,10
Beispiel 10
3,4-Dihydro-3-hydroxy-2H-(l, 3)-imidazol
Schmp.: 214-2150C (4°C/min).
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242929Q
Analyse für G10H10M2S (M = 206,26) Berechnet, f*i C 58,23 H 4,89 N 13,58 S 15,54 gefunden,' # : C 58,33 H 5,21 N 13,42 S 15,22 Kernmagnetiachea Resonanzapektrum (in Trifluoreaaigafiure) 6,20 (2H, m, ':N-GH^-OH-GH2-S-) 5,36 (211, m, ^g-CH2-CH-CH2-S-) 2,83" (4H, β, aromatisch).
4,75 (IH, -m, ^N-CH2-CH-CH2-S-)
Beispiel 11
3» 4-Dihydro-3-hydroxy-2H-(1,3)-thiazinq/3,2-ä7benzimidazol-hydrochlorid
Schmp.: 211-2120C (4°C/min). Analyae für C10H10N2S.HCl (M =242,73)
Berechnet, #: C 49,48 H 4,57 N 11,54 S 13,21 Cl 14,61 gefunden, > : C 49,44 H 4,93 N 11,44 S 13,37 Cl 14,45 Kernmagnetisches Reaonanzapektrum (in DpO) 6,22 (2H, t, :N-GH2-CH-CH2-S-) 5,46 (2H, t,^N-4,95 (IH, m, ^N-22 2,33 (4H, s, . aromatisch). Beispiel 12
4,5-Dihydro^4-hydroxy-iH, 3H-( 1,4 )-thiazepine^, 3-ä7 . benzimidazol
Schmp.: 231-2330C (4°C/min). Analyae für C11H12N2OS (M * 220,29) Berechnet, $>x 0 59,97 H 5,49 N 12,72 S 14,56 gefunden, $ : C 60,44 H 5,47 N 12,76 S 14,20 Kemmagnetiaches Reaonanzapektrum (in TrifluoreaeigsSure)
6,48 (2H, m, ^N-CHg-iH-CHg-S-)
5,58 (2H, s, -OH2-S-)
409883/1352
4,80-5A38 (3H, m, >K-GH2-CH-OH2-S-) 2,20 (4H, a, aromatisch). Beispiel 13
4,5-Dihydro-4-hy droxy-lH, 3H-( 1,4)-thiazepine^ 3-^ benziniidazol-hydrochlorid Schmp.: 191-192°C (4°C/min). Analyse für C11H12W2OS-HCl (M = 256,75) Berechnet, Ία C 51,46 H 5,10 b 10,91 3 12,49 Cl 13,81 gefunden, : C 50,96 H 5,46 H 10,85 S 12,53 Cl 13,36
Beispiel 14
3,4-Dihydro-7,8-dime thyl-2H-( 1,3 )-thiazino/3~, 2-j imidazol
Schmp.: 225-226°G (4°C/min). Analyse für G12H14K3S (M =218,32) Berechnet, jix C 66,02 H 6,46 N 12,83 S 14,69 gefunden, 5S t C 65,93 H 6,53 N 12,50 S 15,01
Beispiel 15
3,4-Dihydro-7,8-dime thyl-2H-( 1,3 )-thiazine^, 2-j7benzimidazol-hydrochlorid
Schmp.: 218-2200C (4°C/min). Analyse für C12H14N2S.HCl (M = 254,78) Berechnet, i>\ C 56,57 H 5,39 H 11,00 S 12,59 Cl 13,91 gefunden, 96 t C 56,92 H 5,10 H 10,85 S 12,73 Cl 13,61 Kernmagnetisches Resonanz Spektrum (in I)2O) 8,72 (6H, s, (CH3)2 )
7,40-8,70 (2H, m, )
6,50 (2H, t, ^-CH 5,85 (2H, m, iN-CHgg 2,85 (IH, β, aromatisch) 2,75 (IH, s, aromatiech)
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Beispiel 16
3,4-Dihydro-e, 9-diinethyl-2H, 3H-( 1,3 )-thiazepino/j; 2-a/ fcenzimidazol-hydrochlorid
Schmp.: 138-1390G (4°C/iuin).
Analyse für O13H16 E2S.HCl (M « 268,81)
Berechnet, #: G 58,09 H 6,37 Ii 10,42 3 11,93 Cl 13,19 gefunden, ^sC 58,26 H 6,45 K 10,67 S 11,87 Cl 13,03 Beispiel 17
3,4-Dihydro-7-chlor-2H-( 1,3 )-thiazino/3", 2^i_
imidazol
Schmp.: 178-179°0 (4°C/iain)
Analyse für C10H9GlN2Os (M = 240,71)
Berechnet, #: C 49,90 H 3,77 M 11,64 S 13,32 Cl 14,73 gefunden, $ t 0 50,22 H 3,11 M 11,97 S 13,67 Cl 14,28
Beispiel 18
3,4-3)ihydro-2H-( 1,3 )-thiazino/3", 2-5?pyrido/3", 2-^ imidazol-dihydrochlorid
Schmp.: 182-1830C (4°C/min)
Analyse für C9H9W5S^HGl (M = 267,17)
Berechnet, cfa G 40,93 H 4,19 W 15,91 S 12,12 Cl 26,84 gefunden, $ t G 40,40 H 4,40 N 16,03 3 12,32 Cl 26,48 Kernmagnetisches ResonanzSpektrum (in DgO)
7.45 (2H, m, ^N-CHg-GHg-OHg-S-)
6.46 (2H, m, iU-CHg-CHg-CHg-S-)
5,50 (2H1 m, >N-CH2-GH2-CH2-S-)
1,50-2,50 ( 3H, Pyridin)
Beispiel 19 _ _
3,4-Dihydro-3»hydroxy-2H-(1,3)-thiazino/3,2-a/
pyrido/3,2-d/imidazol-hydroohlorid
Schmp.: 183-1850C (4o0/min)
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Analyse für O9H9M3OSJIGl (M = 243,71)
Berechnet, 1>\ C 44,36 H 4,13 N 17,25 S 13,16 Cl 14,54 gefunden, $ : G 44,25 H 4,10 N 17,63 S 13,27 Cl 14,52
Beispiel 20
3,4-Dihydro-2H-( 1,3)-thiazino/3,2-Vpyrimidino/5^4-d7 imidazol ■ ' .-
Schmp.: 128-13O0C (4°C/min) Analyse für CgH8N4S (M = 192,24) Berechnet, <f<>: C 49,99 H 4,19 N 29,14 3 16,68 gefunden, 56 : G 50,06 H 4,37 N 29,21 3 16,45
Beiaplel 21
3,4 -Dihydro -2II-( 1,3 )-thiazino/3,2-a/pyrimicLino/5,4-d/ imidazol-hydrochlorld Schmp.: 180-1820C (4°C/inin) Analyse für CgH8N4S. HCl (M =228,70) Berechnet, i»\ C 42,02 H 3,96 N 24,50 3 14,02 01 15,50 gefunden, % : C 42,01 H 4,07 Ά 23,90 3 14,14 Cl 15,50' ' Kernmagnetiaches Resonanzspektrum (in D„0) 7,32 (2H, m, ^N-Ch2-CH2-CH2-S-) 6,45 (2H1 Λ, .^M-CH2-CH2-CH2-S-) 5,38 (2H, t, ^i-CH2-OH2-GH2-S-) 0,58-0,80 (2H, m, Pyrimidin)
Beispiel 22
3,4-Dihydro-o-hydroxy-ö-amino-2H-(1,3)-thiazino
Schmp.: 3000C (4°C/min) Analyse für CgH9N5OS (M = 225,25) Berechnet, fit C 43,05 H 4,06 ti 31,37 3 14,36 gefunden, # : C 43,09 H 4,17 IT 30,97 3 13,71
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Beispiel 23
3, 4-Mhydro-6-hydroxy-8-amino-2H-( 1,3)-thiazino /3»2-a/pyrimidino/5,A-d/imidazol-hydrochlorid ichmp.i 35O°C (4°C/min)
Analyse für G8H9Ju5OSaICl (M = 259,71) Berechnet, fa C 37,00 H 3,88 H 26,97 S 12,34 Cl 1"3,65 gefunden, f* : C 36,86 H 3,49 N 26,89 S 12,50 Cl 13,34
Beispiel 24
3r4-Dihydro-3,6-dihydroxy-8-amino-(1,3)-thiazino /j>t 2^a7pyrimidino/5,4-d/imidazol-dihydrochlorid Schmp,ι 34O°C (4°C/min)
Analyse für C6H9K5O^S.2HCl (M =312,17) Berechnet, #: C 30,78 H 3,55 N 22,43 S 10,27 Cl 22,72 gefunden,^.: 0 30,45 H 3,49 N 22,60 S 9,93 Cl 22,23
Beispiel 25 _
2,3-Dihy dro -7-chlor-( 1,3 ) -thi azol 0/3,2-a7benzimidazql- -hydrochlorid
Schmp.: 176-178°C (4°G/min)
Analyse für C9H7ClN2S^HCl (M « 247#15) Berechnet, ^: C 43,74 H 3,27 B 11,33 S 12,97 Cl 28,69 gefunden, $> ι G 43,60 H 3,55 N 11,20 S 12,69 Cl 28,82
Beispiel 26 _
2,3-Dihydro-7-nitro-(l, 3)-thi azol 0/3,2-a/benzimidäzol- -hydrochlorid
Schmp.s 180-1820C (4°C/min)
C9H7Ii3O2S.HGl (M * 257,70 )
Pa tentanapr üohe
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  1. DR. IXG. F. WUKSTJfOFF
    I)U. E. ν. PECHM ANN
    DR. ING. D. IiKHRIiXS
    DIPL. ING. R. GOKTZ
    PATENTANWÄLTE
    it Af 1JNv! »TEN SO SCH vVE*GERf,TT?A5=SE S tELXnil <0oJ) 60 20 TKLBS
    TKLKC PROTi
    2423290
    1Δ-44
    Pate η ta p. s. ρ r ü c h e
    Verbindungen der allgemeinen IOrmel (I)
    (0H2)n
    (I)
    worin
    R.J Wasserstoff oder eine Hydroxylgruppe,
    η O oder 1 und m O, 1 öder 2 bedeutet,
    A für eine Gruppe der allgemeinen Formel (II)
    Q C.
    (H)
    steht, wobei 5 _..
    Rp Wasserstoff oder eine Hydroxylgruppe, R-z ' Wasserstoff oder eine Aminogruppe und Q und Z unabhängig voneinander Stickstoff oder eine Methingruppe bedeutet, oder
    -2-
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    A für eine Gruppe der allgemeinen Formel (Hx;
    .CH
    : Il (in)
    H5 ^ \ /
    CII
    steht, worin
    R. und Ra unabhängig voneinander Wasserstoff, eine Methylgruppe, Chlor oder eine Nitrogruppe bedeutet, sowie die Säureadditionssalze dieser Verbindungen·
    2, Verfahren zur Herstellung von Verbindungen nach Anspruch T, dadurch g-e-k". e η n-zeichnet , daß man eine Verbindung der allgemeinen Formel (IV)
    CHO>- SH (IV)
    H d n
    worin A und η die oben-angegebene Bedeutung haben, gegebenenfalls in Gegenwart einer Base, vorzugsweise in Gegenwart von Alkali- oder ErdaIkalihydroxyd, mit einer Verbindung der allgemeinen Formel (V)
    R,
    % Halogen ist und entweder
    Rg Wasserstoff bedeutet, und
    R- für eine Gruppe der allgemeinen Formel (VI) steht,
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    worin - m und X die oben angegebene Bedeutung
    haben oder
    Rg und R,, zusammen ein Sauerstoffatom bedeuten, umsetzt, die erhaltene frei Base gewünschtenfaIls zu einem Salz oder das erhaltene Salz zu der freien Base umsetzt und gegebenenfalls das Isomergemisch in die reinen Isomeren auftrennt,
    3. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch g e k e η η zeichnet, da ß man die Reaktion in einem lösungsmittel, vorzugsweise in wässrigem Alkenol, durchführt.
    4. Verfahren nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet , daß man die Reaktion bei erhöhter Temperatur, vorzugsweise am Siedepunkt des Reaktionsgemisches durchführt,
    5. Arzneimittel enthaltend eine Verbindung nach Anspruch 1, gegebenenfalls zusammen mit üblichen Trägern und/oder Zusätzen,
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