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DE2428712A1 - Filterverfahren und -vorrichtung - Google Patents

Filterverfahren und -vorrichtung

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Publication number
DE2428712A1
DE2428712A1 DE2428712A DE2428712A DE2428712A1 DE 2428712 A1 DE2428712 A1 DE 2428712A1 DE 2428712 A DE2428712 A DE 2428712A DE 2428712 A DE2428712 A DE 2428712A DE 2428712 A1 DE2428712 A1 DE 2428712A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
sack
bag
double
housing
filter
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE2428712A
Other languages
English (en)
Inventor
Frank Higgins
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Summit Filter Corp
Original Assignee
Summit Filter Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Priority claimed from US00370515A external-priority patent/US3826066A/en
Application filed by Summit Filter Corp filed Critical Summit Filter Corp
Publication of DE2428712A1 publication Critical patent/DE2428712A1/de
Pending legal-status Critical Current

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    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01DSEPARATION
    • B01D46/00Filters or filtering processes specially modified for separating dispersed particles from gases or vapours
    • B01D46/02Particle separators, e.g. dust precipitators, having hollow filters made of flexible material
    • B01D46/04Cleaning filters
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01DSEPARATION
    • B01D46/00Filters or filtering processes specially modified for separating dispersed particles from gases or vapours
    • B01D46/42Auxiliary equipment or operation thereof
    • B01D46/4281Venturi's or systems showing a venturi effect
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01DSEPARATION
    • B01D46/00Filters or filtering processes specially modified for separating dispersed particles from gases or vapours
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    • B01D46/58Filters or filtering processes specially modified for separating dispersed particles from gases or vapours with multiple filtering elements, characterised by their mutual disposition connected in parallel
    • B01D46/60Filters or filtering processes specially modified for separating dispersed particles from gases or vapours with multiple filtering elements, characterised by their mutual disposition connected in parallel arranged concentrically or coaxially
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
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    • B01D46/66Regeneration of the filtering material or filter elements inside the filter
    • B01D46/70Regeneration of the filtering material or filter elements inside the filter by acting counter-currently on the filtering surface, e.g. by flushing on the non-cake side of the filter
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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    • B01DSEPARATION
    • B01D46/00Filters or filtering processes specially modified for separating dispersed particles from gases or vapours
    • B01D46/66Regeneration of the filtering material or filter elements inside the filter
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    • B01D46/76Regeneration of the filtering material or filter elements inside the filter by forces created by movement of the filter element involving vibrations

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Filtering Of Dispersed Particles In Gases (AREA)

Description

DR. ING. E. HOFFMANN · DIPL. ING. W. EITLE · DR. RER. NAT. K. HOFFMANN
PATENTANWlLTB D-8000 MDNCHEN 81 · ARABELLASTRASSE 4 ■ TELEFON (0811) 911087 255^7
SUMMIT FILTER CORPORATION, Summit, N.J./USA
Filterverfahren und -vorrichtung
Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zum Filtern mitgerissener Schmutzpartikel aus einem gasförmigen Medium und einer Vorrichtung zur Durchführung dieses Verfahrens .
Auf dem Gebiet der Gas-Feststoff-Trennung besteht ein großer Bedarf an Filterkonstruktionen und Verfahren, die zum Ausfiltern von Schmutzpartikeln aus Luft und anderen gasförmigen Medien in hohem Grade geeignet sind, wobei der Aufbau und das Anwendungsverfahren gleichzeitig relativ niedrige Herstellungs-, Wartungs- und Betriebskosten aufweisen und bei minimalen Abmessungen einen gesteigerten Wirkungsgrad aufweisen sollen.
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Die Filtersackkonstruktion sollte vorzugsweise leicht eingebaut werden können und, ohne daß eine wesentliche Abwandlung des Sammlers notwendig ist, in jeden Standardsammler eingepaßt werden können.
Diese und andere Anforderungen und Wünsche der Industrie werden durch die vorliegende.Erfindung erfüllt.
Durch die vorliegende Erfindung wird ein Verfahren zum Filtern geschaffen, bei welchem ein doppelwandiger Staubsammler oder Filter verwendet wird, der einen koaxial von einem äußeren Sack umgebenen inneren Sack umfaßt. Der innere und der äußere Sack sind an einem Ende miteinander verbunden, um eine Beruhigungskammer mit einem geschlossenen Boden zwischen dem inneren und äußeren Sack zu bilden. Sowohl die Innenfläche des inneren Sackes als auch die Außenfläche des äußeren Sackes sind den staubbeladenen Gasen ausgesetzt. Feststoffpartikel werden durch diese zwei Oberflächen zurückgehalten und das saubere Gas fließt in den ringförmigen Raum, um aus dem offenen oberen Ende der Einheit auszutreten. Der Aufbau schafft einen stark vergrößerten Filtermaterialbereich für die Größe der Einheit und der Sammler kann z.B. 60^ kleiner sein, während er eine gesteigerte Wirksamkeit hat. Mit dem stark vergrößerten Luft-zu-Gewebe-Verhältnis wird eine wesentliche Verringerung des Druckabfalls in bezug auf die Geschwindigkeit durch den Sack erzielt. Die Verringerung des Druckabfalls vom Einlaß zum Auslaß einer Sammeleinheit erlaubt die Verringerung der Geschwindigkeit des Luftstromes. Die Steigerung des Luft-zu-Gewebe-Verhältnisses und die verringerten Geschwindigkeiten führen zu einer erhöhten Reinigungswirks amke i t.
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Bei einem bevorzugten Ausführungsbeispiel umfaßt die doppelwandige Hülse als Einheit einen hängenden und die zwei Filtersäcke in einem Gehäuse stützenden starren Drahtkäfig. Die Einheit kann leicht zum Ersatz herkömmlicher Filtersäkke in den meisten Staubsammlern einschließlich derer angepaßt werden, weiche normalerweise vom oberen Ende herausgenommen werden. Der innere Filtersack ist derart getragen, daß er während eines Sackreinigungszyklus mechanisch durch die durchströmende Luft bewegt wird.
Weitere Aufgaben, Vorteile und Merkmale der Erfindung werden aus der folgenden genauen Beschreibung von Ausführungsbeispielen derselben unter Bezugnahme auf die Zeichnung klar.
Es zeigt:
Fig. 1 einen Vertikalschnitt eines erfindungsgemäßen Doppelfiltersackes, bei welchem einige Teile weggebrochen sind und der eine Bauform darstellt,
Fig. 2 einen Schnitt entlang der Linie 2-2 der Fig. 1,
Fig. > eine der Fig. 1 ähnliche Darstellung, welche ein anderes Ausführungsbeispiel der Erfindung darstellt, das innerhalb einer Staubsammeleinheit angeordnet ist,
Fig. 4 einen Schnitt entlang der Linie 4-4 der Fig.-3,
Fig. 5 eine perspektivische Darstellung der Doppelfiltersackhülse oder -einheit selbst, bei welcher ein Teil zur klareren Darstellung von Einzelheiten weggebrochen ist,und
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Pig. 6 einen Teil eines Schnittes der Ecke der Doppelfiltersackeinheit und ihrer Befestigung.
.In Pig. 1 ist ein Staubsammelbehälter 10 dargestellt, der lediglich zur Veransohaulichung und als Bespiel für bekannte und verwendete Bauformen dient. Das Staubsammelgehäuse hat einen Einlaß 12 und einen Auslaß 14. Die Richtung des Luftstromes während des Betriebes wird durch mit gestrichelten Linien dargestellte Pfeile 16 angedeutet. Die mit ausgezogenen Linien dargestellten Pfeile 18 zeigen die Luftströmung während eines umgekehrten Luftströmungszyklus, der zum Reinigen der Filtersackeinheit verwendet wird. Der Reinigungszyklus mit umgekehrter Strömung wird im folgenden näher erläutert.
Ein Doppelfiltersackaufbau gemäß der Erfindung ist als doppelwandige Hülse 20 dargestellt und umfaßt einen starren Drahtkäfig 22 mit mehreren vertikalen Drähten 24, die am Umfang mit Abstand zueinander angeordnet und mittels Ringen 26 miteinander verbunden sind. Die obersten Enden der Drähte 24 sind, wie dargestellt, mit Biegungen 28 um den oberen Ring gebogen und an diesem befestigt. Das obere und das untere Ende des Drahtkäfigs sind offen.
Die Doppelwandfiltereinheit umfaßt einen inneren Sack 30 und einen äußeren Sack 32, die durch einen ringförmigen Boden 34 miteinander verbunden sind, welcher dazu dient, den inneren und äußeren Sack koaxial mit Abstand zueinander zu halten. Der innere Sack 30 hat ein geschlossenes oberes Ende. Der Drahtkäfig 22 dient zur Befestigung des äußeren Sacks 32 und der Aufbau einschließlich des ringför-
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migen Bodens hält den äußeren und inneren Sack koaxial mit Abstand zueinander. Die Trageinrichtung für die Einheit bei dem Ausführungsbeispiel der Pig. 1 umfaßt eine zylindrische Hülse 38 mit einem Plansch 4ö, die mit einem nach innen gerichteten Plansch 42 des Staubsammelbehälters zusammenwirkt, um dazwischen einen nach außen gerichteten vorgeformten oder gebogenen Planschabschnitt 44 des äußeren Sackes 32 zu befestigen. Wie im folgenden klar werden wird, werden bei einigen Bauformen abhängig von dem Aufbau des Staubsammelbehälters, in welchem die Hülse oder Einheit verwendet wird, andere Befestigungsmittel verwendet.
Das Filtergewebe kann, wie es in der Technik üblich ist, aus Baumwolle, wolle, Dacron, Nylon, Polypropylen, Orion, Teflon, Mumex und verfilzten Materialien anderer Typen und Arten bestehen.
Aus den die Richtung dor Strömung bezeichnenden. Pfeilen ist zu erkennen, daß staubbeladene oder verschmutzte Luft, die durch den Einlaß 12 eintritt, durch den offenen Boden der Doppelwandeinheit hindurchgeht und dann durch das Material des inneren Sacks 30 in die Kammer 46 zwischen den zwei Säcken eintritt, während auch Luft durch die Außenseite des äußeren Sackes 32 in die Kammer 46 eintritt und dann zur Atmosphäre oder einem anderen in der Technik üblichen Gerät ausgestoßen wird. Das Verhältnis der Höhe des inneren Sacks zum äußeren Sack ist so, daß die größte Filterlänge verwendet wird, die unter praktischen Betrachtungen angemessen ist. Die durch den inneren und äußeren Sack gebildeten Doppelfilterwände steigern die Pilterfläche oder das IiUft-zu-Gewebe-Verhältnis im wesentlichen bis zu 60# und darüber im Vergleich, zu einwandigen Filtereinheiten.
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Der Aufbau erlaubt auch eine Verringerung des Druckabfalls und der Geschwindigkeiten während des Betriebes, während dieser hohe Grad der Filterung aufrecht-erhalten wird. Es versteht sich, daß der ringförmige Boden 34 integral oder vorzugsweise getrennt von den Säcken gefertigt und zwischen sie genäht werden kann.
Um eine Reinigung des Doppelfiltersacks durchzuführen, ist, wie in Fig. 1 dargestellt ist, ein Venturirohr 48 in der Hülse 38 befestigt. Das obere Ende des Venturirohrs ist mit dem oberen Ende der Hülse verbunden und das untere Ende ragt über das untere Ende der Hülse hinaus und ist mit Abstand innerhalb der Innenwand des äußeren Sacks 32 und oberhalb des geschlossenen oberen Endes 36 des inneren Sacks angeordnet. Ein Diffusor-Kegel 50 ist innerhalb des unteren Endes des Venturirohrs mittels einer Spinne angeordnet, welche mehrere, relativ kurze, sich radial erstreckende Verbindungsstäbe 52 oder dergleichen aufweist. Der Diffusorkegel verläuft zu seinem unteren mit dem unteren Ende des Venturirohrs in einer Ebene liegenden unteren Ende schräg nach unten und nach außen. Ein ringförmiger Durchlaß 54 ist zwischen der Außenfläche des Diffusorkegels und dem unteren Ende des Venturirohrs 80 begrenzt, wobei der Durchfluß unter einem nach außen gerichteten Winkel erfolgt, dessen austretende Strömung im wesentlichen mit der ringförmigen Kammer 46 zwischen den inneren und äußeren Filtersäcken ausgerichtet ist.
Während des Filterbetriebes fließt die mit Schmutzbestandteilen beladene Luft vom Einlaß nach oben um den äußeren Filtersack und gleichzeitig ins Innere des inneren Filtersacks, durch die Wände des inneren und äußeren Filtersacks und durch die Kammer 46 zum Auslaß. Staub oder andere heraus-
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gefilterte Schmutzpartikel werden an der Innenfläche des inneren Filtersacks und der Außenfläche des äußeren Filtersacks gesammelt..
Wenn es gewünscht wird, die Schmutzpartikel von den zwei Filtersäcken zu entfernen, wird ein umgekehrter Strom von Luft oder einem anderen gasförmigen Medium in umgekehrter Richtung herbeigeführt, so daß er so fließt, wie es mit den Pfeilen 18 angedeutet ist. Dieser Strom fließt dann durch das Venturirohr und am Diffusorkegel vorbei ins Innere der ringförmigen Kammer zwischen dem inneren und äußeren Filtersack, Durch das Venturirohr wird die Geschwindigkeit der Luft erhöht und der ringförmige Durchlaß 5^ richtet die Luft oder das gasförmige Medium mit ausreichender Kraft in die Kammer zwischen den Säcken, so daß die Luft durch den inneren und äußeren Sack hindurchgeht, um Staub oder andere Schmutzpartikel von den Filtersäcken zu lösen, wenn sie durch deren Wände hindurchtritt. Wenn die Luft durch die Säcke hindurchgeht, bildet sie kleine Bläschen 56, welche sich durch den Luftstrom abwärts entlang der Säkke bewegen und Staub und andere Schmutzpartikel zu den Böden des Gehäuses tragen und sammeln, wie bei 58 angedeutet ist, von wo sie bequem durch Abnehmen der z.B. aufgeschraubten Kappe 60 entfernt werden können. Diese umgekehrte Reinigung und Blasenbildung ist einmalig und stellt einen wesentlichen Unterschied und eine Verbesserung gegenüber herkömmlichen Vorrichtungen dar, welche sich den Staub am oberen Ende des Sackes sammeln lassen, von wo er durch einen weiteren Arbeitsgang entfernt werden muß.
Wie im folgenden klar wird, können verschiedene Reinigungsverfahren einschließlich eines pulsierenden Strahles durch
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das obere Ende der Einheit oder ein voller Impuls verwendet werden, um einen Abschnitt zu isolieren und unter Druck zu setzen. Wenn eine Reinigung mit vollem Raum durchgeführt wird, erstreckt sich der Sackaufbau so dicht wie möglich zum oberen Ende, während bei einer Impulsstrahlreinigung vorzugsweise ein anderer Aufbau verwendet wird. Eine ideal für eine Strahlimpulsreinigung geeignete Ausführungsform der Erfindung ist in den Figuren 3 bis 6 dargestellt, wo ein Staubsammelbehälter 70 mit einem Einlaß 72 und einem Auslaß 74 dargestellt ist. Ein Filter in Form einer doppelwandigen Hülse 76 gemäß der Erfindung ist wieder innerhalb des Staubsammelbehälters befestigt, wobei die Strömung des Verschmutzungen enthaltenden Gases oder der Luft bei 78 dargestellt ist. Die doppelwandige Hülse besteht wieder aus einem äußeren Sack 80, der ähnlich an einem starren Drahtkäfig 82 mit vertikalen Drähten 84 und Ringen 86 befestigt ist. Ein innerer Sack 88 ist koaxial innerhalb des äußeren Sacks 80 angeordnet und mit diesem durch einen ringförmigen Boden ähnlich wie beim anderen Ausführungsbeispiel verbunden. Der innere Sack 88 unterscheidet sich vom inneren Sack 30 des vorhergehenden Ausführungsbeispiels dadurch, daß sein oberes Ende 92 in der dargestellten Weise durch Falten oder dergleichen des Sackmaterials abgeflacht ist und in einem im wesentlichen flachen, langgestreckten oberen Endstück 94 endet. Dieser Abschnitt ist vorzugsweise mit einer öffnung und einer öse 96 mit einem Loch versehen.
Das obere Ende des äußeren Sacks 80 hat einen nach außen gerichteten Flansch 98, der an demselben durch Heften oder dergleichen befestigt ist und an welchem am Außenrand ein Metallring 100 oder dergleichen angebracht ist. Die Befestigung dieser Hülse erfolgt durch eine Abstützung des oberen
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Flansches auf einem nach innen gerichteten Plansch 102 in dem Staubsammelbehälter, wobei das obere Ende des Ringes des Drahtkäfigs oberhalb befestigt ist und am oberen Ende durch eine Hülse 104 oder dergleichen erfaßt wird.
Beim Reinigen des doppelwandigen Sackaufbaus und insbesondere unter Verwendung einer Reinigung mit einem pulsierenden Düsenstrahl ist es erforderlich, den inneren Sack zu stützen, andernfalls würde er zusammenfallen. Dieses wird erreicht, indem ein Ring 106 oder dergleichen innerhalb des inneren Sacks 88 in der Nähe des nach innen gedrehten Abschnittes am oberen Ende 92 angebracht wird. Ein Draht 108 wird durch die öse 96 gesteckt und ist mit seinen Enden an gegenüberliegenden vertikalen Drähten 84 oberhalb eines Rings 86 befestigt. Ein Teil des Drahts 108 ist als Schraubenfeder 112 ausgebildet, damit der Draht elastisch ist. Die Öse 96 kann auf demDraht IO8 verschoben werden. Die Höhe des inneren Sacks bis zur Aufhängung des Endstücks durch den Draht ist insofern kritisch, als der innere Sack straff gehalten werden muß, jedoch nicht so gespannt werden darf, dass seine Bewegung auf dem Draht verhindert wird. Während der Reinigung durch den pulsierenden Strahl kann das obere Ende des inneren Sacks sich bewegen und auf dem Draht schwingen, um eine Abreißwirkung zu erzielen, welche die Entfernung der daran gesammelten Partikel erleichtert. Die Bewegung muß jedoch begrenzt werden, so daß der innere Sack den äußeren Sack während der Schwingung nicht berührt. Als Wirkung ergibt sich eine mechanische Bewegung oder Schwingung während des pulsierenden Düsenstrahles der Reinigungsluft. Bei diesem Ausführungsbeispiel sind die Materialien des inneren und äußeren Sacks ebenso wie beim vorhergehenden' Ausführungsbeispiel genügend flexibel, um eine Biege- oder Ablösewirkung zu
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ermöglichen. Wenn während der Reinigung Luft durchgesaugt wird, verhindert der Käfig ein Zusammenbrechen und das Material kann während der zum Reinigen erforderlichen umgekehrten Strömung abspringen.
Die erfindungsgemäße doppelwanidge Hülse ist ideal zum Einsetzen von der Oberseite in Gehäuse einer gegenwärtig verwendeten Art geeignet. Der Aufbau erlaubt einen einfachen Einbau, der zu den meisten Standardsammlern ohne Abwandlung paßt. Durch die Erfindung stehen bis zu 60% mehr Filtergewebe pro Sack zur Verfügung und es wird ein niedrigerer Druckabfall am Staubsammelbehälter erreicht. Der verringerte Energiebedarf führt zu niedrigeren Kosten. Es wird eine erhöhte Sacklebensdauer erreicht, wobei weniger Säcke pro Staubsammelbehälter benötigt werden, während mehr Staub gesammelt wird. Es ist eine gesteigerte Wirksamkeit der Sackreinigung möglich und das erhöhte Filtervolumen vermeidet die Notwendigkeit zusätzlicher Sammler.
Wenn eine Reinigung mit ausgefülltem Raum angewandt wird, ist nicht unbedingt ein Venturirohr erforderlich und der innere Sack kann über die gesamte Strecke bis zum oberen Ende ausgedehnt werden und ein Aufhängedraht kann am oberen Ende verwendet werden.
Bei dem Ausführungsbeispiel der Figuren 3 bis 6 dient das obere Ende 92 des Filtersackes wirksam zur Brechung und Verteilung des Stromes der reinigenden Luft und die Luft prallt auf die geneigten Seiten dieses oberen abgeflachten Endstücks. Dieses erleichtert eine mechanische Schüttelwirkung des inneren Sacks und der so erzeugte turbulente Luftstrom fördert die Reinigung.
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Offensichtlich können kleinere Änderungen von Einzelheiten des Aufbaus ohne Abweichung vom Gedanken und Anwendungsbereich der Erfindung durchgeführt werden, wie sie in den Ansprüchen definiert und lediglich durch diese beschränkt ist.
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Claims (1)

  1. Patentansprüche
    1.) Doppelwandiges Filtersacksystem zum Filtern mitgerissener Schmutzteilchen aus einem gasförmigen Medium, gekennzeichnet durch:
    A) ein Filtergehäuse mit einem Einlaß, einem Auslaß und einem inneren Flansch in der Nähe des Auslasses,
    B) einen in dem Gehäuse zwischen dem Einlaß und dem Auslaß angebrachten, langgestreckten zylindrischen Käfig mit
    i) am Umfang mit Abstand zueinander angeordneten Seitenelementen, welche öffnungen dazwischen bilden, ii) mehreren verikal mit Abstand zueinander angeordneten Käfigringen, welchen die Seitenelemente verbinden, und einem obersten, an dem Flansch des Gehäuses gestützten und den Käfig im Gehäuse befestigenden Ring,
    iii) wobei der Käfig offene Einlaß- und Auslaßenden aufweist,
    C) einen doppelwandigen Filtersack mit einem oberen, nach außen gerichteten Flansch, der auf dem inneren Flansch ruht und durch den der Sack im Gehäuse aufgehängt ist,
    D) wobei der doppelwandige Filtersack
    i) einen zylindrischen äußeren Sack aufweist, der mit der Außenseite des Käfigs in Eingriff steht und mit Abstand koaxial zur Innenwand des Gehäuses angeordnet ist und dazwischen einen ringförmigen Durchlaß für den Gasstrom bildet,
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    ii) ein im allgemeinen zylindrischer innerer Sack, der innerhalb des Käfigs koaxial mit Abstand zu dessen Innenwand und der Innenwand des äußeren Sacks angeordnet ist und zwischen den mit Abstand zueinander angeordneten· äußeren und inneren Säcken eine ringförmige Kammer für den Durchfluß von Gas bildet, welche in einem innen offenen Auslaßende des doppelwandigen Piltersackes endet,
    iii) der innere Sack ein oberes Ende aufweist, das durch Schließen des Wandmaterials zu einem flachen geschlossenen Endstück mit einer querverlaufenden durchgehenden öffnung geformt ist,
    iv) ein querverlaufender Draht lose durch die querverlaufende öffnung gesteckt ist, dessen Enden mit dem Käfig verbunden sind und der den inneren Sack in einer relativ straffen Lage innerhalb des äußeren Sackes' hält und eine verschiebbare Aufhängung und Schwingbewegung des inneren Sacks in bezug auf den äußeren Sack während eines umgekehrten Gasstromes in einem Reinigungszyklus für den doppelwandigen Filtersack ermöglicht,
    v) ein ringförmiger Boden die unteren Enden der äußeren und inneren Säcke mit dem Abstand zueinander verbindet und die Säcke zu einem einheitlichen Sack miteinander vereinigt, der ein offenes Einlaßende für ein fließendes gasförmiges Medium in der Nähe des Einlasses des Gehäuses aufweist,
    vi) sich der innere Sack vom Einlaßende des doppelwandigen Piltersackes um eine wesentliche Entfernung in Richtung eines gegenüberliegenden offenen Aus-
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    laßendes des doppelwandigen Filtersackes erstreckt, jedoch vor demselben endet,
    vii) der äußere Sack an seinem offenen Auslaßende im wesentlichen luftdicht mit dem inneren Plansch in Eingriff steht und
    vLi ) die inneren und äußeren Säcke aus einem gasdurchlässigen und für Schmutzpartikel undurchlässigen flexiblen Stoffiltergewebe bestehen und dadurch, daß
    E) der Käfig und der querverlaufende, haltende Draht für den inneren Sack das im wesentlichen koaxiale Verhältnis des inneren und äußeren Sacks während des Betriebes in einem Piltersystem aufrechterhalten, wobei ein mit verschmutzenden Partikeln belasteter Luftstrom durch den Einlaß des Filtergehäuses eintritt, entlang dem ringförmigen Durchlaß für das Gas und durch den äußeren Sack von außen in die ringförmige Gasdurchlaßkammer zwischen den Säcken, und durch den inneren Sack vom Innern desselben in die ringförmige Gasdurchlaßkammer eintritt, das Gas in der ringförmigen Durchlaßkammer durch dieselbe zum offenen Auslaßende hindurchströmt und aus demselben austritt, wobei die Verschmutzungspartikel an der Außenfläche des äußeren Sacks und der Innenfläche des inneren Sacks gesammelt werden.
    2. System nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der doppelwandige Filtersack und der Käfig herausnehmbar in dem Gehäuse angebracht sind.
    J. System nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der ringförmige Boden aus dem glei-
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    chen Material wie die inneren und äußeren Säcke besteht.
    4. System nach einem· der Ansprüche 1 bis 3> dadurch gekennzeichnet, daß der Draht einen Schraubenfederabschnitt aufweist, der eine elastische federähnliche Lagerung für das geschlossene Ende des inneren Sacks bildet.
    5. Verfahren zum Filtern von Staubpartikeln aus damit beladener Luft, dadurch gekennzeichnet, daß
    A) ein doppelwandiger Piltersack aus elastischem und flexiblem Material an einem starren Rahmen innerhalb eines Gehäuses aufgehängt wird,., während
    B) der innere Sack am Rahmen federnd getragen wird, wodurch sich der innere Sack beim Durchtreiben von Luft mechanisch und flexibel bewegt.
    6. Verfahren zum Filtern von Schmutzpartikeln aus damit beladener Luft, dadurch gekennzeichnet, daß
    A) ein doppelwandiger Filtersack aus flexiblem Material in einem Filtergehäuse angeordnet wird,
    B) der äußere Sack an einem starren Rahmen aufgehängt wird,
    C) der innere Sack vom Rahmen federnd getragen wird, und
    D) mit Schmutzpartikeln beladene Luft derart durch den Sack getrieben wird, daß der innere Sack mechanisch bewegt und in Schwingung versetzt wird.
    7. Verfahren nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Einlaßenden des inneren und äußeren Sacks
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    durch einen ebenen Ring aus elastischem Filtermaterial miteinander verbunden sind.
    8. Verfahren nach einem der Ansprüche 5 bis 7's dadurch gekennzeichnet, daß das Auslaßende des inneren Sacks elastisch aufgehängt ist.
    9. Verfahren nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß das Auslaßende des inneren Sacks durch Schliessen des WandmateriaJs zu einem abgeflacht endenden oberen geschlossenen Endstück gebildet wird, das geschlossene Endstück eine durchgehende öffnung aufweist, ein Draht durch die öffnung gesteckt und mit dem starren Rahmen verbunden wird, wobei der Draht lose durch die öffnung hindurchgeht und den inneren Sack in einer relativ straffen Lage innerhalb des äußeren Sacks trägt, während mechanische und Schwingbewegung des inneren Sacks in bezug auf den äußeren Sack während eines umgekehrten Gasstromes bei einem Reinigungszyklus des doppelwandigen Piltersacks ermöglicht ist.
    10. Verfahren nach Anspruch 9,dadurch gekennzeichnet, daß der Draht einen Schraubenfederabschnitt aufweist, der eine elastische federähnliche Abstützung für das geschlossene Ende des inneren Sackes bildet.
    11. Verfahren nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß ein pulsierend wirkender, umgekehrter Gasreinigungsstrom in das offene Auslaßende des doppelwandigen Filtersacks eingeleitet wird, um eine pulsierende flexible Bewegung des inneren und äußeren Sacks zur Erleichterung des Entfernens gesammelter Schmutzpartikel von denselben zum anschließenden Sammeln im unteren Ende des Filtergehäuses zu erzeugen.
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    12. Verfahren nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, daß ein Venturirohr im Auslaß des Gehäuses angeordnet wird, das sich unterhalb des oberen Endes des äußeren Sacks und innerhalb desselben erstreckt, daß das Venturirohr ein Ausstoßende in der Nähe des geschlossenen Endes des inneren Sacks aufweist und einen nach unten gerichteten Strom in die durch den inneren und den äußeren Sack begrenzte Kammer richtet und daß das Venturirohr zum Erzeugen eines verstärkten Luftstroms durch den ringförmigen Durchlaß zum Erleichtern des Entfernens gesammelter Schmutzbestandteile von der Oberfläche des inneren und des äußeren Sacks zum Ablagern auf dem und anschließenden Entfernen von dem Boden des Piltergehäuses geeignet ist.
    G 9 88 2/0309
DE2428712A 1971-07-16 1974-06-14 Filterverfahren und -vorrichtung Pending DE2428712A1 (de)

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