[go: up one dir, main page]

DE2419059C3 - Hebevorrichtung für Patienten zur Verwendung an Wannen und Bewegungsbecken oder dergleichen - Google Patents

Hebevorrichtung für Patienten zur Verwendung an Wannen und Bewegungsbecken oder dergleichen

Info

Publication number
DE2419059C3
DE2419059C3 DE19742419059 DE2419059A DE2419059C3 DE 2419059 C3 DE2419059 C3 DE 2419059C3 DE 19742419059 DE19742419059 DE 19742419059 DE 2419059 A DE2419059 A DE 2419059A DE 2419059 C3 DE2419059 C3 DE 2419059C3
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
support rod
lifting device
lifting
attached
stand
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE19742419059
Other languages
English (en)
Other versions
DE2419059B2 (de
DE2419059A1 (de
Inventor
Anmelder Gleich
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DE19742419059 priority Critical patent/DE2419059C3/de
Publication of DE2419059A1 publication Critical patent/DE2419059A1/de
Publication of DE2419059B2 publication Critical patent/DE2419059B2/de
Application granted granted Critical
Publication of DE2419059C3 publication Critical patent/DE2419059C3/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Description

Hebevorrichtungen für Patienten zur Verwendung an Wannen- und Bewegungsbecken od. dgl., bestehend aus einer durch Kraftantrieb heb- und senkbaren vertikalen Tragstange, an deren unterem Ende jeweils eine Sitz- oder Liegevorrichtung od. dgl. lösbar befestigt ist, und die um einen in radialem Abstand davon angeordneten Befestigungssockel schwenkbar ist, dienen dazu, bewegungsbehinderte Patienten samt der jeweils be-059
nutzten Sitz- oder Liegevomchtung in sowie aus untei halb oder oberhalb eines Fußbodens angeordnete Wa! serbecken oder Wasserwannen zu heben.
Die bekannten Hebevorrichtungen der oben genann ten Art bestehen im wesentlichen aus einer als Hydrau lik- oder Pneumzitikzylinder bestehenden Standsäult welche auf dem betreffenden Fußboden verankert is sowie aus einem in diesem Zylinder auf- und abbeweg baren Kolben, der an seinem oberen Ende einen hori zontalen Ausleger trägt. Dieser Ausleger ist in der Re gel als ein mit dem Kolben starr verbundener Balkei ausgebildet, an dessen freiem Ende eine vertikal· Tragstange befestigt ist. deren unteres Ende eine Auf nahmevorrichtung zur Befestigung einer Liege, eine Sitzes od. dgl. ausgerüstet ist. Diese bekannten Hebe vorrichtungen benötigen eine die normale Zimmerhöhl erheblich übersteigende Raumhöhe. Außerdem könnei ihre Tragstangen, bezogen auf die fest am Boden ver ankerte Standsäule, nicht radial bewegt werden. Es sine nur Bewegungen in vertikaler Richtung und Schwenk bewegungen um die Achse der Standsäule möglich Wichtig bei solchen Hebevorrichtungen ist auch, daC der betreffende Sitz oder die betreffende Liege lagenfi xiert an der Tragstange befestigt werden kann, was voraussetzt, daß die Tragstange selbst in jeder möglichen Position die vorgegebene vertikale Lage beibehält. Hebevorrichtungen, bei denen die Tragstange um eine horizontale Achse schwenkbar ist. können diese Forderung nicht erfüllen. Dort muß die in einer waagerechten Lage zu haltende Sitz- oder Liegefläche mittels geeigneten Hängevorrichtungen, wie z. B. Ketten oder Seilen, pendelartig aufgehängt werden. Dies ist jedoch wegen der möglichen Schwingbewegungen einer so befestigten Sitz- oder Liegevorrichtung nicht nur unangenehm für den Patienten sondern auch unsicher und gefahrvoll in der Handhabung.
Aufgabe der im Anspruch 1 angegebenen Erfindung ist es, eine Hebevorrichtung der eingangs genannten Art zu schaffen, deren vertikal geführte Tragstange zusätzlich zu den Auf- und Abbewegungen in vertikaler Richtung und zur Schwenkbewegung um die Drehachse des Ständers in horizontaler Richtung radiale Bewe gungen ausführen kann und die mit einer geringeren Raumhöhe auskommt.
Der Hauptvorteil einer solchen Vorrichtung besteht darin, daß unter exakter Beibehaltung der vertikalen Lage der Tragstange deren Bewegbarkeit wesentlich flexibler ist als bei den bekannten Vorrichtungen. Die Bewegungsmöglichkeiten der Tragstange sind aufgeteilt in vertikale und horizontale Richtungen, wobei die vertikalen und horizontalen Bewegungen sowohl separat als auch gleichzeitig durchgeführt werden können. Durch das Aufteilen des kraftangetriebenen Hebmechanismus in zwei separat steuerbare Parallel-Gelenkvierecke wird auch eine erheblich geringere Bauhöhe erzielt, was seinerseits wieder den Vorteil mit sich bringt, daß die erfindungsgemäße Hebevorrichtung auch in Räumen normaler Deckenhöhe zur Anwendung kommen kann. Es wird ferner bei minimaler Baugröße nicht nur ein ausreichend großer Bewegungsbereich in vertikaler sondern auch in horizontaler Richtung, und zwar zusätzlich zur Schwenkbewegung um die Achse des Ständers 8 erzielt.
Vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen beschrieben.
Eine zusätzliche Erweiterung des vertikalen Bewegungsbereichs der Tragstange wird bei Ausgestaltung der Hebevorrichtung nach Anspruch 2 erreicht.
24 19 Ö59
Der maximale Gesamihub der Tragstange wird dadurch wesentlich vergrößert und die Anwendbarkeit der Hebevorrichtung insgesamt auch auf solche Fälle erweitert, wo große Höhenunterschiede überwunden werden müssen, um beispielsweise einen Patienten in * ein Bewegungsbecken oder eine Wanne mit hoher Brüstung bzw. Wannenwandhöhe zu heben.
Während es grundsätzlich auch möglich wäre, die diagonalen Hubglieder der beiden Parailel-Gelenkvierecke als hydraulisch oder pneumatisch betätigbare Zylinder-Kolbeneinheiten auszubilden, werden bei Ausbildung der Vorrichtung nach Anspruch 3 die Hubglieder und ihre Antriebe nicht nur billiger sondern auch wesentlich funktionssicherer sowie weit weniger reparaturanfällig als pneumatisch oder hydraulisch betätigte Hubvorriehtungen. Darüber hinaus lassen sich mit solchen rein mechanischen, elektromotorisch angetriebenen Hubgliedern wesentlich präzisere Bewegungsabläufe erzielen. Außerdem sind die Spindeln selbsthemmend und halten in jedem Fall die ausgelegte Last statisch, auch wenn der Antriebsmotor ausfallen sollte.
Bei Ausbildung der Vorrichtung nach Anspruch 4 ist jedes Hubglied für sich jeweils direkt von dem ihm zugeordneten Elektromotor über die kürzestmögliche Distanz antreibbar b/w. mit dem betreffenden Motor kuppelbar ist.
Bei Ausbildung der Vorrichtung nach Anspruch 5 ergibt sich der Vorteil, daß sich auch die Gewindespindel der Tragstange auf konstruktiv einfache Weise mit einem separaten Elektromotor kuppeln und antreiben läßt.
Je nach Anwendungsfall kann der Ständer entweder auf einer ortsfesten Sockelplatte oder einem Standkreuz drehbar gelagert werden.
An Hand der Zeichnung wird nun im folgenden ein ^5 Ausführungsbeispiel der Erfindung näher erläutert. Es zeigt
F i g. ! in vereinfachter Darstellung die Hebevorrichtung in teilweise geschnittener Seitenansicht.
F i g. 2, 3 und 4 verschiedene Arbeitsstellungen der Hebevorrichtung gemäß F i g. 1,
F i g. 5 den möglichen Bewegungsbereich der Tragstange in einer bestimmten Ebene,
F i g. 6 und 7 zwei verschiedene Anwendungsbeispiele der Hebevorrichtung.
Die wesentlichsten Bestandteile der Hebevorrichtung sind eine vertikale Tragstange 1 und zwei durch ein Gestellzwischenglied 2 miteinander verbundene Parallel-Gelenkvierecke 3 und 4, die im folgenden kurz »Gelenkvierecke« genannt werden. Das Gelenkviereck 3 besteht aus zwei gleich langen, parallelen Schwingen 5 und 6, welche in einer horizontalen Ebene 7 auf einem Ständer 8 in ebenfalls horizontalen Lagern 9 und 10 angelenkt sind. Die oberen Enden der Schwingen 5 und 6 sind mittels horizontaler Lager 11 und 12, die ebenfalls in einer horizontalen Ebene 13 liegen, am horizontalen Schenkel 14 des Gestellzwischenglieds 2 angelenkt.
Die beiden parallelen und gleich langen Schwingen 15 und 16 des Gelenkvierecks 4 sind einerseits in einer vertikalen Ebene 17 am vertikalen Schenkel 18 des Gelenkzwischenstücks 2 mittels horizontaler Lager 19 und
20 und andererseits in einer ebenfalls vertikalen Ebene
21 mittels horizontaler Lager 22 und 23 an einem Halter 24 angelenkt. Der Halter 24 trägt ein vertikales 6-s Führungsrohr 25, dessen unterer Teil als Führungszylinder 26 für die Tragstange 1 ausgebildet ist. Die Tragstange 1 besteht aus einem rohrförmigen Hohlkörper, an dessen unterem Ende eine Tragkupplung 27 /ur lösbaren Befestigung eines Sitzes 28 oder einer Liege
29 (F i g. 6 und 7) angeordnet ist. Die Tragstange 1 ist axial beweglich in dem Führungszylinder 26 geführt. Am oberen Ende der Tragstange 1 ist ein Gewindekopf
30 starr befestigt, der in einer inneren Axialnut 31 dos Führungsrohrs 25 verdrehsicher geführt ist, und in welchen eine Gewindespindel 32 eingreift. Die Gewindespindel 32 ist drehbar aber axial nicht verschiebbar im Kopfteil 33 des Führungsrohrs gelagert und mit einem das Kopfteil 33 durchragenden Wellenstumpf 34 versehen. Der Wellenstumpf 34 trägt eine fest mit ihm verbundene Riemenscheibe 35 und ragt in ein Stützlager 36 das in einem horizontalen Aim 37 einer vertikalen Stutze 38 angeordnet ist. Die vertikale Stütze 38 ist mit ihrem unteren Ende am Halter 24 befestigt und trägt einen drehrichtungsumkehrbaren Elektromotor 39. dessen Ankerwelle 40 mit einer Riemenscheibe 41 versehen ist. welche über einen Treibriemen 42 und die Riemenscheibe 35 mit der Gewindespindel 32 in getrieblicher Verbindung steht. Durch Antrieb der Gewindespindel 32 in der einen oder anderen Drehrichtung ist die Tragstange 1 im Führungszylinder 26 relativ zum Halter 24 heb- und senkbar. Zum vertikalen Heben und Senken des Halters 24 mit der Tragstange 1 und dem daran befestigten Sitz 28 bzw. der Liege 29 ist das Gelenkviereck 4 mit einem diagonalen Hubglied 43 versehen, dessen axiale Länge verstellbar ist. Das Hubglied 43 ist gleich ausgebildet wie das im folgenden näher beschriebene Hubglied 44 des Gelenkvierecks 3, das ebenfalls diagonal verlaufend angeordnet ist. Das Hubglied 43 ist einerseits am oberen Lager 19 des vertika len Schenkels 18 des Gestellzwischenglieds 2 und andererseits am unteren Lager 23 des Halters 24 angelenkt.
Die beiden Hubglieder 43 und 44 bestehen jeweils aus einer Gewindespindel 45 und einem Rohr 46, dessen unterer Teil mit einem Innengewinde 47 versehen ist, in welches die Gewindespindel 45 eingreift. Die Gewindespindel 45 ihrerseits ist drehbar in einem Lagerteil 48 gelagert, welches am Lager 10 der Schwinge 5 bzw. am Lager 19 der Schwinge 15 angelenkt ist. Das Rohr 46 des Hubglieds 44 ist am Lager 11 der Schwinge 6 bzw. des horizontalen Schenkels 14 des Gestellzwischenglieds 2 angelenkt. Es versteht sich, daß die Rohre 46 der beiden Hubglieder 43 und 44 nicht drehbar sind, damit sich beim Drehen der Gewindespindeln 45 in der einen oder anderen Richtung eine Verlängerung bzw. Verkürzung der Hubglieder in axialer Richtung ergibt. Während die Gewindespindel 45 des Hubglieds 44 über eine Kardanwelle 49 über ein Getriebe 50 mit einem Elektromotor 51 in getrieblicher Verbindung steht, ist die Gewindespindel des Hubglieds 43 über eine Kardanwelle 52 und ein Getriebe 53 von einem Elektromotor 54 ebenso wie die Gewindespindel 45 des Hubglieds 44 in beiden Drehrichtungen antreib bar. Der Elektromotor 51 mit dem Getriebe 50 ist am Ständer 8 befestigt. Der Elektromotor 54 und das Getriebe 53 sind mittels eines Lagerbocks 55 auf dem horizontalen Schenkel 14 des Gestellzwischenglieds 2 befestigt.
Beim Drehen der Gewindespindel 45 des Hubglieds 43, welches eine Verkürzung des Hubglieds 43 zur Folge hat, wird ein Heben des Halters 24 in vertikaler Richtung bewirkt, während ein Drehen der Gewindespindel 45 in entgegengesetzter Richtung ein Absenken des Halters 24 und damit der Tragstange 1 zur Folge hat. Ein Antrieb der Gewindespindel 45 des Hubglieds
it 1 C7 UUi?
44 des Gelenkvierecks 3 bewirkt je nach Drehrichtung eine horizontale Bewegung des Gestellzwischengliedes 2 und somit des Gelenkvierecks 4 mit dem Halter 24 und den daran befestigten Teilen in der einen oder anderen Richtung des Doppelpfeils 56.
Zur Abschirmung der Gewindespindeln 45 sind die am Lager 10 bzw. am Lager 19 angelenkten Lagerteile 48 jeweils mit einem Schutzrohr 47' versehen, welches jeweils das Rohr 46 axial verschiebbar übergreift.
Bei allen zeichnerisch dargestellten Anwendungsbeispielen ist der Ständer 8 jeweils drehbar auf einer Sokkelplatte 57 gelagert, die je nach den baulichen Gegebenheiten auf dem Fußboden oder einem eigens dafür vorgesehenen gemauerten oder betonierten Sockel verankert wird. Andererseits ist es auch ohne weiteres möglich, den Ständer 8 drehbar auf einem Standkreuz, das gegebenenfalls mit Rollen ausgerüstet sein kann, anzuordnen.
In F i g. 1 z. B. ist die Sockelplatte 57 am Rand eines unterflurigen Wasserbeckens 58 auf dem Fußboden 59 verankert.
Beim Anwendungsfall gemäß F i g. 6 ist die Hebevorrichtung ebenfalls in der Nähe eines Wasserbeckens 60 angeordnet. Dieses Wasserbecken 60 weist jedoch eine Brüstung 61 auf, die den Fußboden 62 überragt und über welche der in dem Wasserbecken 60 zu behandelnde Patient hinweggehoben werden muß.
Falls bei unterflurigen Wasserbecken eine größere Eintauchtiefe der Tragstange verlangt wird, ist es auch möglich, den Ständer in einer im Fußboden angeordneten Vertiefung 63 unterzubringen, wie das in F i g. 7 dargestellt ist.
Die F i g. 2, 3, 4 und 5 zeigen verschiedene Funktionsstellungen der beiden Gelenkvierecke 3 und 4, wobei in Fig.5 mit strichpunktierten Linien das Bewegungsfeld ein- und derselben vertikalen Ebene angegeben ist, das vom unteren Hubstangenende, d. h. von der Kupplung 27 bestrichen werden kann.
Die in F i g. 2 dargestellte Strecklage der beiden Gelenkvierecke 3 und 4 ergibt sich, wenn das Hubglied 44 des Gelenkvierecks 3 seine größte Länge und das Hubgiied 43 des Gelenkvierecks 4 seine geringste Länge einnimmt. Die Tragstange 1 ist dabei vollständig ausgefahren.
In F i g. 3 ist eine weitere Extremstellung dargestellt, bei der das Hubglied 44 und das Hubglied 43 jeweils ihre geringste Länge einnehmen und die Tragstange 1 völlig eingezogen ist.
Bei der Stellung gemäß F ig. 4 ist das Hubglied 43 am längsten und das Hubglied 44 nimmt seine geringste Länge ein, so daß die beiden Gelenkvierecke parallel ίο zueinander verlaufen und die Tragstange 1 von dem Ständer 8 den geringsten horizontalen Abstand hat und am weitesten abgesenkt werden kann.
In der Stellung gemäß F i g. 5 nehmen beide Hubglieder 43 und 44 jeweils ihre größte Länge ein. Die Tragstange 1 ist völlig ausgefahren, so daß die Kupplung 27 die tiefste Stellung in der größten Entfernung vom Ständer 8 einnimmt.
Es sei noch darauf hingewiesen, daß es nicht unbedingt erforderlich ist, die Enden der Hubglieder 43 und 44 jeweils in den Lagern 10 bzw. 11 bzw. 19 bzw. 23 der Schwingen 5 bzw. 6 bzw. 15 bzw. 16 anzulenken, sondern daß es durchaus möglich ist, die Gelenkpunkte der Spindeln 45 bzw. der Rohre 46 außerhalb dieser Lager z. B. direkt an den Schwingen 5 bzw. 6 bzw. 15 bzw. 16 oder an einem beliebigen anderen Ort vorzusehen. Das bedeutet, daß die Hubglieder 43 und 44 nicht unbedingt auf den Diagonalen der Gelenkvierecke 3 und 4 liegen müssen. Die Anlenkpunkte der Hubglieder müssen jeweils nur so getroffen sein, daß sich mit der Veränderung ihrer Länge auch eine Schwenkbewegung der Gelenkvierecke 3 und 4 in der einen oder anderen Richtung ergibt.
Während bei allen bisher bekannten Hebevorrichtungen die ausladenden Tragarme auf Biegung beansprucht sind und deshalb entsprechend stark dimensioniert sein müssen, erlaubt die erfindungsgemäße Lösung durch die Verwendung der Parallel-Gelenkvierekke 3 und 4 und der im wesentlichen diagonal angeordneten Hubglieder 43 bzw. 44, da diese nur auf Zug und Druck in Axialrichtung beansprucht werden, eine wesentlich leichtere Bauweise und trotzdem eine völlige Vermeidung von Schwingbewegungen.
Hierzu 3 Blatt Zeichnungen

Claims (6)

  1. Patentansprüche:
    24
    S Hebevorrichtung für Patienten zur Verwendung an Wannen- und Bewegungsbecken, besteliend aus einer durch Kraftantrieb heb- und senkbaren vertikalen Tragstange, an deren unterem Ende jeweils eine Sitz- oder Licgevorrichturig lösbar befestigt ist, und die um einen in radialem Abstand davon angeordneten Befestigungssockel schwenkbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß die vertikale Tragstange (1) von zwei durch ein Gestelliwischenglied (2) miteinander verbundenen Paral lel-Gelenkvierecken (3 und 4) getragen ist, welche jeweils separat antreibbare, zumindest annähernd '5 diagonale Hubglieder (43. 44) aufweisen, und daß die unteren Gelenklager (9 und 10) des einen Parallel-Gelenkvierecks (3) in einer zumindest annähernd horizontalen Ebene (7) auf einem drehbaren Ständer (8) angeordnet sind.
  2. 2. hebevorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die vertikale Tragstange (f) aus einem Rohrkörper besteht, der axial verschiebbar aber verdrehsicher in einem Führungszylinder (26) geführt ist und an seinem oberen Ende einen Gewindekopf (30) aufweist, in welchen eine elektromotorisch in beiden Drehrichtungen antreibbare Gewindespindel (32) eingreift, welche am oberen Ende eines mit dem Führungszylinder (26) verbundenen Führungsrohrs (25) drehbar gelagert ist.
  3. 3. Hebevorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die diagonalen Hubglieder (43 und 44) jeweils aus einem rohr- oder stabförmigen Innengewindeteil (47) und einer Gewindespindel (45) bestehen, welche jeweils über ein Untersetzungsgetriebe (50 bzw. 53) und eine Gelenkwelle (49 bzw. 52) von Elektromotoren (51 bzw. 54) in beiden Drehrichtungen antreibbar sind.
  4. 4. Hebevorrichtung nach e>nem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der eine Elektromotor (51) am Ständer (8) und der andere Elektromotor (54) auf dem Gestellzwischenglied (2) befestigt sind.
  5. 5. Hebevorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Führungszylinder (26) der Tragstange (1) an einem Halter (24) befestigt ist, an welchem die Gelenkhebel (15. 16) des zweiten Parallel-Gelenkvierecks (4) angelenkt sind und an welchem eine vertikale Stütze (38) befestigt ist, an welcher ein die Gewindespindel (32) der Tragstange (1) antreibender Elektromotor (39) seitlich angeordnet ist.
  6. 6. Hebevorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Ständer (8) auf einer ortsfesten Sockelplatte (57) oder einem Standkreuz drehbar gelagert ist.
DE19742419059 1974-04-20 Hebevorrichtung für Patienten zur Verwendung an Wannen und Bewegungsbecken oder dergleichen Expired DE2419059C3 (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE19742419059 DE2419059C3 (de) 1974-04-20 Hebevorrichtung für Patienten zur Verwendung an Wannen und Bewegungsbecken oder dergleichen

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE19742419059 DE2419059C3 (de) 1974-04-20 Hebevorrichtung für Patienten zur Verwendung an Wannen und Bewegungsbecken oder dergleichen

Publications (3)

Publication Number Publication Date
DE2419059A1 DE2419059A1 (de) 1975-10-30
DE2419059B2 DE2419059B2 (de) 1976-02-26
DE2419059C3 true DE2419059C3 (de) 1976-10-14

Family

ID=

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE1602500A1 (de) Rollender Auflagemechanismus fuer eine Presse
EP2524682A1 (de) Patientenliftvorrichtung
DE19925340A1 (de) Hubvorrichtung für Liege- und/oder Sitzflächen
DE19526596B4 (de) Scherenhubtisch
DE3540630C2 (de) Fahrbares Inspektionsgerät
DE3125013C2 (de) Tiefbohrvorrichtung
DE2714358A1 (de) Vorrichtung zum heben und senken von koerperbehinderten in und aus einem becken
DE1053987B (de) Karussell mit einem um eine horizontale Achse neigbaren, gegen eine geneigte Schwenktraverse abstuetzbaren Turm und einem in der Hoehe verstellbaren Korb fuer die Sitztraeger
EP0400664B1 (de) Hebe- und Transportvorrichtung für Kranke
DE2419059C3 (de) Hebevorrichtung für Patienten zur Verwendung an Wannen und Bewegungsbecken oder dergleichen
DE8200573U1 (de) Beschlag fuer einen arbeitstisch mit hoehenverstellbarer und in ihrer neigung veraenderbaren arbeitsplatte
DE2653791A1 (de) Vorrichtung fuer kreisfoermige behaelter
DE2127743C3 (de) Sandslinger für Gießereizwecke
DE2419059B2 (de) Hebevorrichtung fuer patienten zur verwendung an wannen und bewegungsbecken oder dergleichen
DE19647556A1 (de) Patientenlifter mit mechanischer Notabsenkung
EP0187388A2 (de) Höhenverstellbares Abstützgerät, insbesondere Sattelaufliegerstütze
AT218225B (de) Hängebühnenanordnung mit einer horizontal und vertikal an einer Gebäudewand verfahrbaren Hängebühne
DE2658025A1 (de) Klettervorrichtung zum schrittweisen anheben des turmes eines kletterkranes
DE102014115084A1 (de) Möbelantrieb
DE1554551B1 (de) Hoehenverstellbare Badewanne mit zwei hydraulischen Hubvorrichtungen
DE2418411C3 (de) Schreitwerk für schwere Arbeitsgeräte, wie Bagger, Absetzer o.dgl
DE2633470A1 (de) Hubvorrichtung zum stufenlosen heben und senken von lasten
DE1566460A1 (de) Auf einer ebenen Bodenflaeche bewegbare Standvorrichtung
DE869854C (de) Antrieb fuer eine Masthebevorrichtung
DE2311639C3 (de) Innenschalung für raumgroße Betonbauwerke, insbesondere Fertiggaragen