DE2419059C3 - Hebevorrichtung für Patienten zur Verwendung an Wannen und Bewegungsbecken oder dergleichen - Google Patents
Hebevorrichtung für Patienten zur Verwendung an Wannen und Bewegungsbecken oder dergleichenInfo
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Description
Hebevorrichtungen für Patienten zur Verwendung an Wannen- und Bewegungsbecken od. dgl., bestehend
aus einer durch Kraftantrieb heb- und senkbaren vertikalen Tragstange, an deren unterem Ende jeweils eine
Sitz- oder Liegevorrichtung od. dgl. lösbar befestigt ist, und die um einen in radialem Abstand davon angeordneten
Befestigungssockel schwenkbar ist, dienen dazu, bewegungsbehinderte Patienten samt der jeweils be-059
nutzten Sitz- oder Liegevomchtung in sowie aus untei
halb oder oberhalb eines Fußbodens angeordnete Wa! serbecken oder Wasserwannen zu heben.
Die bekannten Hebevorrichtungen der oben genann ten Art bestehen im wesentlichen aus einer als Hydrau
lik- oder Pneumzitikzylinder bestehenden Standsäult
welche auf dem betreffenden Fußboden verankert is sowie aus einem in diesem Zylinder auf- und abbeweg
baren Kolben, der an seinem oberen Ende einen hori zontalen Ausleger trägt. Dieser Ausleger ist in der Re
gel als ein mit dem Kolben starr verbundener Balkei ausgebildet, an dessen freiem Ende eine vertikal·
Tragstange befestigt ist. deren unteres Ende eine Auf nahmevorrichtung zur Befestigung einer Liege, eine
Sitzes od. dgl. ausgerüstet ist. Diese bekannten Hebe vorrichtungen benötigen eine die normale Zimmerhöhl
erheblich übersteigende Raumhöhe. Außerdem könnei ihre Tragstangen, bezogen auf die fest am Boden ver
ankerte Standsäule, nicht radial bewegt werden. Es sine nur Bewegungen in vertikaler Richtung und Schwenk
bewegungen um die Achse der Standsäule möglich Wichtig bei solchen Hebevorrichtungen ist auch, daC
der betreffende Sitz oder die betreffende Liege lagenfi xiert an der Tragstange befestigt werden kann, was
voraussetzt, daß die Tragstange selbst in jeder möglichen Position die vorgegebene vertikale Lage beibehält.
Hebevorrichtungen, bei denen die Tragstange um eine horizontale Achse schwenkbar ist. können diese
Forderung nicht erfüllen. Dort muß die in einer waagerechten Lage zu haltende Sitz- oder Liegefläche mittels
geeigneten Hängevorrichtungen, wie z. B. Ketten oder Seilen, pendelartig aufgehängt werden. Dies ist jedoch
wegen der möglichen Schwingbewegungen einer so befestigten Sitz- oder Liegevorrichtung nicht nur unangenehm
für den Patienten sondern auch unsicher und gefahrvoll in der Handhabung.
Aufgabe der im Anspruch 1 angegebenen Erfindung ist es, eine Hebevorrichtung der eingangs genannten
Art zu schaffen, deren vertikal geführte Tragstange zusätzlich zu den Auf- und Abbewegungen in vertikaler
Richtung und zur Schwenkbewegung um die Drehachse des Ständers in horizontaler Richtung radiale Bewe
gungen ausführen kann und die mit einer geringeren Raumhöhe auskommt.
Der Hauptvorteil einer solchen Vorrichtung besteht darin, daß unter exakter Beibehaltung der vertikalen
Lage der Tragstange deren Bewegbarkeit wesentlich flexibler ist als bei den bekannten Vorrichtungen. Die
Bewegungsmöglichkeiten der Tragstange sind aufgeteilt in vertikale und horizontale Richtungen, wobei die
vertikalen und horizontalen Bewegungen sowohl separat als auch gleichzeitig durchgeführt werden können.
Durch das Aufteilen des kraftangetriebenen Hebmechanismus in zwei separat steuerbare Parallel-Gelenkvierecke
wird auch eine erheblich geringere Bauhöhe erzielt, was seinerseits wieder den Vorteil mit sich
bringt, daß die erfindungsgemäße Hebevorrichtung auch in Räumen normaler Deckenhöhe zur Anwendung
kommen kann. Es wird ferner bei minimaler Baugröße nicht nur ein ausreichend großer Bewegungsbereich
in vertikaler sondern auch in horizontaler Richtung, und zwar zusätzlich zur Schwenkbewegung um
die Achse des Ständers 8 erzielt.
Vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen beschrieben.
Eine zusätzliche Erweiterung des vertikalen Bewegungsbereichs der Tragstange wird bei Ausgestaltung
der Hebevorrichtung nach Anspruch 2 erreicht.
24 19 Ö59
Der maximale Gesamihub der Tragstange wird dadurch
wesentlich vergrößert und die Anwendbarkeit
der Hebevorrichtung insgesamt auch auf solche Fälle erweitert, wo große Höhenunterschiede überwunden
werden müssen, um beispielsweise einen Patienten in *
ein Bewegungsbecken oder eine Wanne mit hoher Brüstung bzw. Wannenwandhöhe zu heben.
Während es grundsätzlich auch möglich wäre, die diagonalen Hubglieder der beiden Parailel-Gelenkvierecke
als hydraulisch oder pneumatisch betätigbare Zylinder-Kolbeneinheiten
auszubilden, werden bei Ausbildung der Vorrichtung nach Anspruch 3 die Hubglieder
und ihre Antriebe nicht nur billiger sondern auch wesentlich funktionssicherer sowie weit weniger reparaturanfällig
als pneumatisch oder hydraulisch betätigte Hubvorriehtungen. Darüber hinaus lassen sich mit solchen
rein mechanischen, elektromotorisch angetriebenen Hubgliedern wesentlich präzisere Bewegungsabläufe
erzielen. Außerdem sind die Spindeln selbsthemmend und halten in jedem Fall die ausgelegte Last statisch,
auch wenn der Antriebsmotor ausfallen sollte.
Bei Ausbildung der Vorrichtung nach Anspruch 4 ist jedes Hubglied für sich jeweils direkt von dem ihm zugeordneten
Elektromotor über die kürzestmögliche Distanz antreibbar b/w. mit dem betreffenden Motor
kuppelbar ist.
Bei Ausbildung der Vorrichtung nach Anspruch 5 ergibt sich der Vorteil, daß sich auch die Gewindespindel
der Tragstange auf konstruktiv einfache Weise mit einem separaten Elektromotor kuppeln und antreiben
läßt.
Je nach Anwendungsfall kann der Ständer entweder auf einer ortsfesten Sockelplatte oder einem Standkreuz
drehbar gelagert werden.
An Hand der Zeichnung wird nun im folgenden ein ^5
Ausführungsbeispiel der Erfindung näher erläutert. Es zeigt
F i g. ! in vereinfachter Darstellung die Hebevorrichtung in teilweise geschnittener Seitenansicht.
F i g. 2, 3 und 4 verschiedene Arbeitsstellungen der Hebevorrichtung gemäß F i g. 1,
F i g. 5 den möglichen Bewegungsbereich der Tragstange in einer bestimmten Ebene,
F i g. 6 und 7 zwei verschiedene Anwendungsbeispiele der Hebevorrichtung.
Die wesentlichsten Bestandteile der Hebevorrichtung sind eine vertikale Tragstange 1 und zwei durch
ein Gestellzwischenglied 2 miteinander verbundene Parallel-Gelenkvierecke 3 und 4, die im folgenden kurz
»Gelenkvierecke« genannt werden. Das Gelenkviereck 3 besteht aus zwei gleich langen, parallelen Schwingen
5 und 6, welche in einer horizontalen Ebene 7 auf einem Ständer 8 in ebenfalls horizontalen Lagern 9 und
10 angelenkt sind. Die oberen Enden der Schwingen 5 und 6 sind mittels horizontaler Lager 11 und 12, die
ebenfalls in einer horizontalen Ebene 13 liegen, am horizontalen Schenkel 14 des Gestellzwischenglieds 2 angelenkt.
Die beiden parallelen und gleich langen Schwingen 15 und 16 des Gelenkvierecks 4 sind einerseits in einer
vertikalen Ebene 17 am vertikalen Schenkel 18 des Gelenkzwischenstücks 2 mittels horizontaler Lager 19 und
20 und andererseits in einer ebenfalls vertikalen Ebene
21 mittels horizontaler Lager 22 und 23 an einem Halter 24 angelenkt. Der Halter 24 trägt ein vertikales 6-s
Führungsrohr 25, dessen unterer Teil als Führungszylinder 26 für die Tragstange 1 ausgebildet ist. Die
Tragstange 1 besteht aus einem rohrförmigen Hohlkörper, an dessen unterem Ende eine Tragkupplung 27 /ur
lösbaren Befestigung eines Sitzes 28 oder einer Liege
29 (F i g. 6 und 7) angeordnet ist. Die Tragstange 1 ist
axial beweglich in dem Führungszylinder 26 geführt. Am oberen Ende der Tragstange 1 ist ein Gewindekopf
30 starr befestigt, der in einer inneren Axialnut 31 dos
Führungsrohrs 25 verdrehsicher geführt ist, und in welchen eine Gewindespindel 32 eingreift. Die Gewindespindel
32 ist drehbar aber axial nicht verschiebbar im Kopfteil 33 des Führungsrohrs gelagert und mit einem
das Kopfteil 33 durchragenden Wellenstumpf 34 versehen. Der Wellenstumpf 34 trägt eine fest mit ihm verbundene
Riemenscheibe 35 und ragt in ein Stützlager 36 das in einem horizontalen Aim 37 einer vertikalen
Stutze 38 angeordnet ist. Die vertikale Stütze 38 ist mit ihrem unteren Ende am Halter 24 befestigt und trägt
einen drehrichtungsumkehrbaren Elektromotor 39. dessen Ankerwelle 40 mit einer Riemenscheibe 41 versehen
ist. welche über einen Treibriemen 42 und die Riemenscheibe 35 mit der Gewindespindel 32 in getrieblicher
Verbindung steht. Durch Antrieb der Gewindespindel 32 in der einen oder anderen Drehrichtung ist
die Tragstange 1 im Führungszylinder 26 relativ zum Halter 24 heb- und senkbar. Zum vertikalen Heben und
Senken des Halters 24 mit der Tragstange 1 und dem daran befestigten Sitz 28 bzw. der Liege 29 ist das Gelenkviereck
4 mit einem diagonalen Hubglied 43 versehen, dessen axiale Länge verstellbar ist. Das Hubglied
43 ist gleich ausgebildet wie das im folgenden näher beschriebene Hubglied 44 des Gelenkvierecks 3, das
ebenfalls diagonal verlaufend angeordnet ist. Das Hubglied 43 ist einerseits am oberen Lager 19 des vertika
len Schenkels 18 des Gestellzwischenglieds 2 und andererseits am unteren Lager 23 des Halters 24 angelenkt.
Die beiden Hubglieder 43 und 44 bestehen jeweils aus einer Gewindespindel 45 und einem Rohr 46, dessen
unterer Teil mit einem Innengewinde 47 versehen ist, in welches die Gewindespindel 45 eingreift. Die Gewindespindel
45 ihrerseits ist drehbar in einem Lagerteil 48 gelagert, welches am Lager 10 der Schwinge 5
bzw. am Lager 19 der Schwinge 15 angelenkt ist. Das Rohr 46 des Hubglieds 44 ist am Lager 11 der Schwinge
6 bzw. des horizontalen Schenkels 14 des Gestellzwischenglieds 2 angelenkt. Es versteht sich, daß die
Rohre 46 der beiden Hubglieder 43 und 44 nicht drehbar sind, damit sich beim Drehen der Gewindespindeln
45 in der einen oder anderen Richtung eine Verlängerung bzw. Verkürzung der Hubglieder in axialer Richtung
ergibt. Während die Gewindespindel 45 des Hubglieds 44 über eine Kardanwelle 49 über ein Getriebe
50 mit einem Elektromotor 51 in getrieblicher Verbindung steht, ist die Gewindespindel des Hubglieds 43
über eine Kardanwelle 52 und ein Getriebe 53 von einem Elektromotor 54 ebenso wie die Gewindespindel
45 des Hubglieds 44 in beiden Drehrichtungen antreib bar. Der Elektromotor 51 mit dem Getriebe 50 ist am
Ständer 8 befestigt. Der Elektromotor 54 und das Getriebe 53 sind mittels eines Lagerbocks 55 auf dem horizontalen
Schenkel 14 des Gestellzwischenglieds 2 befestigt.
Beim Drehen der Gewindespindel 45 des Hubglieds 43, welches eine Verkürzung des Hubglieds 43 zur Folge
hat, wird ein Heben des Halters 24 in vertikaler Richtung bewirkt, während ein Drehen der Gewindespindel
45 in entgegengesetzter Richtung ein Absenken des Halters 24 und damit der Tragstange 1 zur Folge
hat. Ein Antrieb der Gewindespindel 45 des Hubglieds
it 1 C7 UUi?
44 des Gelenkvierecks 3 bewirkt je nach Drehrichtung eine horizontale Bewegung des Gestellzwischengliedes
2 und somit des Gelenkvierecks 4 mit dem Halter 24 und den daran befestigten Teilen in der einen oder anderen
Richtung des Doppelpfeils 56.
Zur Abschirmung der Gewindespindeln 45 sind die am Lager 10 bzw. am Lager 19 angelenkten Lagerteile
48 jeweils mit einem Schutzrohr 47' versehen, welches jeweils das Rohr 46 axial verschiebbar übergreift.
Bei allen zeichnerisch dargestellten Anwendungsbeispielen ist der Ständer 8 jeweils drehbar auf einer Sokkelplatte
57 gelagert, die je nach den baulichen Gegebenheiten auf dem Fußboden oder einem eigens dafür
vorgesehenen gemauerten oder betonierten Sockel verankert wird. Andererseits ist es auch ohne weiteres
möglich, den Ständer 8 drehbar auf einem Standkreuz, das gegebenenfalls mit Rollen ausgerüstet sein kann,
anzuordnen.
In F i g. 1 z. B. ist die Sockelplatte 57 am Rand eines
unterflurigen Wasserbeckens 58 auf dem Fußboden 59 verankert.
Beim Anwendungsfall gemäß F i g. 6 ist die Hebevorrichtung ebenfalls in der Nähe eines Wasserbeckens 60
angeordnet. Dieses Wasserbecken 60 weist jedoch eine Brüstung 61 auf, die den Fußboden 62 überragt und
über welche der in dem Wasserbecken 60 zu behandelnde Patient hinweggehoben werden muß.
Falls bei unterflurigen Wasserbecken eine größere Eintauchtiefe der Tragstange verlangt wird, ist es auch
möglich, den Ständer in einer im Fußboden angeordneten Vertiefung 63 unterzubringen, wie das in F i g. 7
dargestellt ist.
Die F i g. 2, 3, 4 und 5 zeigen verschiedene Funktionsstellungen der beiden Gelenkvierecke 3 und 4, wobei
in Fig.5 mit strichpunktierten Linien das Bewegungsfeld
ein- und derselben vertikalen Ebene angegeben ist, das vom unteren Hubstangenende, d. h. von der
Kupplung 27 bestrichen werden kann.
Die in F i g. 2 dargestellte Strecklage der beiden Gelenkvierecke 3 und 4 ergibt sich, wenn das Hubglied 44
des Gelenkvierecks 3 seine größte Länge und das Hubgiied 43 des Gelenkvierecks 4 seine geringste Länge
einnimmt. Die Tragstange 1 ist dabei vollständig ausgefahren.
In F i g. 3 ist eine weitere Extremstellung dargestellt,
bei der das Hubglied 44 und das Hubglied 43 jeweils ihre geringste Länge einnehmen und die Tragstange 1
völlig eingezogen ist.
Bei der Stellung gemäß F ig. 4 ist das Hubglied 43 am längsten und das Hubglied 44 nimmt seine geringste
Länge ein, so daß die beiden Gelenkvierecke parallel ίο zueinander verlaufen und die Tragstange 1 von dem
Ständer 8 den geringsten horizontalen Abstand hat und am weitesten abgesenkt werden kann.
In der Stellung gemäß F i g. 5 nehmen beide Hubglieder
43 und 44 jeweils ihre größte Länge ein. Die Tragstange 1 ist völlig ausgefahren, so daß die Kupplung 27
die tiefste Stellung in der größten Entfernung vom Ständer 8 einnimmt.
Es sei noch darauf hingewiesen, daß es nicht unbedingt erforderlich ist, die Enden der Hubglieder 43 und
44 jeweils in den Lagern 10 bzw. 11 bzw. 19 bzw. 23 der
Schwingen 5 bzw. 6 bzw. 15 bzw. 16 anzulenken, sondern daß es durchaus möglich ist, die Gelenkpunkte der
Spindeln 45 bzw. der Rohre 46 außerhalb dieser Lager z. B. direkt an den Schwingen 5 bzw. 6 bzw. 15 bzw. 16
oder an einem beliebigen anderen Ort vorzusehen. Das bedeutet, daß die Hubglieder 43 und 44 nicht unbedingt
auf den Diagonalen der Gelenkvierecke 3 und 4 liegen müssen. Die Anlenkpunkte der Hubglieder müssen jeweils
nur so getroffen sein, daß sich mit der Veränderung ihrer Länge auch eine Schwenkbewegung der Gelenkvierecke
3 und 4 in der einen oder anderen Richtung ergibt.
Während bei allen bisher bekannten Hebevorrichtungen die ausladenden Tragarme auf Biegung beansprucht
sind und deshalb entsprechend stark dimensioniert sein müssen, erlaubt die erfindungsgemäße Lösung
durch die Verwendung der Parallel-Gelenkvierekke 3 und 4 und der im wesentlichen diagonal angeordneten
Hubglieder 43 bzw. 44, da diese nur auf Zug und Druck in Axialrichtung beansprucht werden, eine wesentlich
leichtere Bauweise und trotzdem eine völlige Vermeidung von Schwingbewegungen.
Hierzu 3 Blatt Zeichnungen
Claims (6)
- Patentansprüche:24S Hebevorrichtung für Patienten zur Verwendung an Wannen- und Bewegungsbecken, besteliend aus einer durch Kraftantrieb heb- und senkbaren vertikalen Tragstange, an deren unterem Ende jeweils eine Sitz- oder Licgevorrichturig lösbar befestigt ist, und die um einen in radialem Abstand davon angeordneten Befestigungssockel schwenkbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß die vertikale Tragstange (1) von zwei durch ein Gestelliwischenglied (2) miteinander verbundenen Paral lel-Gelenkvierecken (3 und 4) getragen ist, welche jeweils separat antreibbare, zumindest annähernd '5 diagonale Hubglieder (43. 44) aufweisen, und daß die unteren Gelenklager (9 und 10) des einen Parallel-Gelenkvierecks (3) in einer zumindest annähernd horizontalen Ebene (7) auf einem drehbaren Ständer (8) angeordnet sind.
- 2. hebevorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die vertikale Tragstange (f) aus einem Rohrkörper besteht, der axial verschiebbar aber verdrehsicher in einem Führungszylinder (26) geführt ist und an seinem oberen Ende einen Gewindekopf (30) aufweist, in welchen eine elektromotorisch in beiden Drehrichtungen antreibbare Gewindespindel (32) eingreift, welche am oberen Ende eines mit dem Führungszylinder (26) verbundenen Führungsrohrs (25) drehbar gelagert ist.
- 3. Hebevorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die diagonalen Hubglieder (43 und 44) jeweils aus einem rohr- oder stabförmigen Innengewindeteil (47) und einer Gewindespindel (45) bestehen, welche jeweils über ein Untersetzungsgetriebe (50 bzw. 53) und eine Gelenkwelle (49 bzw. 52) von Elektromotoren (51 bzw. 54) in beiden Drehrichtungen antreibbar sind.
- 4. Hebevorrichtung nach e>nem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der eine Elektromotor (51) am Ständer (8) und der andere Elektromotor (54) auf dem Gestellzwischenglied (2) befestigt sind.
- 5. Hebevorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Führungszylinder (26) der Tragstange (1) an einem Halter (24) befestigt ist, an welchem die Gelenkhebel (15. 16) des zweiten Parallel-Gelenkvierecks (4) angelenkt sind und an welchem eine vertikale Stütze (38) befestigt ist, an welcher ein die Gewindespindel (32) der Tragstange (1) antreibender Elektromotor (39) seitlich angeordnet ist.
- 6. Hebevorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Ständer (8) auf einer ortsfesten Sockelplatte (57) oder einem Standkreuz drehbar gelagert ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19742419059 DE2419059C3 (de) | 1974-04-20 | Hebevorrichtung für Patienten zur Verwendung an Wannen und Bewegungsbecken oder dergleichen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19742419059 DE2419059C3 (de) | 1974-04-20 | Hebevorrichtung für Patienten zur Verwendung an Wannen und Bewegungsbecken oder dergleichen |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2419059A1 DE2419059A1 (de) | 1975-10-30 |
| DE2419059B2 DE2419059B2 (de) | 1976-02-26 |
| DE2419059C3 true DE2419059C3 (de) | 1976-10-14 |
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