DE2418769B2 - Schaltungsanordnung zur Drehzahlregelung eines Gleichstrommotors K.K. Sankyo Seiki Seisakusho, Naga¬ - Google Patents
Schaltungsanordnung zur Drehzahlregelung eines Gleichstrommotors K.K. Sankyo Seiki Seisakusho, Naga¬Info
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Description
40
Die Erfindung betrifft eine Schaltungsanordnung zur
Drehzahlregelung eines Gleichstrommotors mit einer Drehzahlregelschleife zum Vergleichen einer Ausgangsspannung eines Frequenzgenerators, welcher eine
der Drehzahl des Gleichstrommotors proportionale «s
Spannung liefert, mit einer Bezugsspannung in einem Differentialverstärker und zum Verstärken der aus dem
Vergleich gewonnenen Spannung und Anlegen dieser Spannung an den Gleichstrommotor und mit einer
Phasenlagensteuerschleife, enthaltend einen Phasenla- so
genkomparator, welcher die Phasenlage der Ausgangsspannung des Frequenzgenerators mit einer aus einem
Bezugsoszillator gewonnenen Bezugsfrequenz vergleicht und das aus dem Vergleich gewonnene Signal als
Bezugsspannung an den Differentialverstärker legt
Eine derartige Schaltungsanordnung ist aus der DE-AS 14 63 048 bekannt.
Bei der bekannten Schaltungsanordnung sollen aus Temperaturschwankungen oder sonstigen Schwankungen, welche die Bezugssignale beeinflussen, resultieren- w
de Regelschwingungen vermieden werden. Dazu benötigt die bekannte Schaltungsanordnung jedoch
einen zusätzlichen schaltungstechnischen Aufwand, der darin zu sehen ist, daß der Bezugsoszillator neben dem
Bezugssignal für den Phasenvergleich auch ein Bezugs- f·
signal für den Drehzahlvergleich vorsehen muß, wobei das Bezugssignal für den Drehzahlvergleich noch in eine
proportionale Spannung umgewandelt werden muß.
Auch bei der Drehzahlregelung nach der GB-PS 11 41 635 werden für den Drehzahlvergleich zusätzliche
Frequenz-Spannungswandler benötigt, um entsprechende Signale für die Vergleichseinrichtung zu
erhalten.
Aufgabe der Erfindung ist es demgegenüber, eine Schaltungsanordnung zur Drehzahlregelung eines
Gleichstrommotors der eingangs genannten Art zu schaffen, bei dem trotz eines einfachen Phasenkomparators Regelschwingungen vermieden werden.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst,
daß der Phasenlagenkomparator zwei zueinander komplementäre Ausgänge aufweist, die wechselweise
die Signalreihenfolge 1 und 0 tragen, wenn an den Eingängen zwischen zwei Signalen aus dem Bezugsoszillator mehr als ein Signal aus dem Frequenzgenerator
ansteht und die Signalfolge 0—1 tragen, wenn zwischen zwei Signalen aus dem Frequenzgenerator mehr als ein
Signal aus dem Bezugsoszillator ansteht und daß die beiden Ausgänge über eine Widerstandskette mit einem
Abgriff miteinander verbunden sind, an welchem die Bezugsspannung für den Differentialverstärker abgegriffen wird.
Die Widerstandskette kann als Widerstandspaar ausgebildet sein, an deren Verbindungspunkt die
Bezugsspannung abgegriffen wird.
Vorteilhaft ist bei der Erfindung, daß man lediglich einen Bezugsoszillator benötigt, der das Bezugssignal
für den Phasenvergleich liefert
Anhand der Zeichnungen wird an Ausführungsbeispielen die Erfindung noch näher erläutert Es zeigen
F i g. 1 und 2 Blockschaltbilder von Ausführungsbeispielen der Erfindung,
F i g. 3 ein Schaltbild eines Phasenlagenkomparators, welcher in der F i g. 1 zur Anwendung kommen kann,
Fig.4 eine Übersicht der verschiedenen Zustände
des Phasenlagenkomparators,
F i g. 5a, 5b eine graphische Darstellung des Betriebes
des Ausführungsbeispieles in der F i g. 1,
F i g. 6 eine graphische Darstellung der Charakteristik des Ausführungsbeispieles in der F i g. 1 und
Fig.7 eine Kurvendarstellung, welche den Betrieb
des Ausführungsbeispiels der F i g. 4 zeigt
Die F i g. 1 zeigt ein Ausführungsbeispiel der Erfindung, bei dem ein Frequenzgenerator G mit einem
Gleichstrommotor M gekoppelt ist wobei der Frequenzgenerator eine Wechselspannung abgibt die
proportional zur Drehzahl des Gleichstrommotors M ist Der Ausgang des Frequenzgenerators G wird
mittels eines Gleichrichters 21 gleichgerichtet und in einem Filter 22 integriert, so daß man eine Gleichspannung erhält Der Ausgang des Frequenzgenerators G
besitzt eine Frequenz und eine Amplitude, welche normalerweise der Drehzahl des Gleichstrommotors M
proportional sind. In den Fällen, in denen die Amplitude nicht proportional ist zur Drehzahl des Gleichstrommotors M, kann die Kombination aus Gleichrichter 21 und
Filter 22 durch einen Frequenz-Spannungs-Wandler, der einen Wechselstrom/Gleichstrom-Wandler bildet,
ersetzt sein. Der Ausgang des Frequenzgenerators G gelangt ferner zu einem Wellenformer 23, der eine
Rechteckwelle bildet Diese wird an eine Frequenzteilerschaltung 24 weitergeleitet, deren Ausgang mit
einem Phasenlagenkomparator 25 verbunden ist Dieser führt einen Phasenvergleich mit einem Bezugssignal aus
einem Bezugsoszillator 26 durch.
Zwei zueinander komplementäre Ausgänge des Phasenlagenkomparators 25 sind über eine Wider-
standskette 27 mit einem Abgriff miteinander verbunden,
an dem eine Bezugsspannung für einen Differentialverstärker 29 abgegriffen werden kann. Die abgegriffene
Bezugsspannung wird über ein Nacheil-Voreilfilter 28, das mit einer Glättungsschaltung versehen ist,
an den einen Eingang des Differentialverstärkers 29 geiegt, an dessen anderem Eingang die Ausgangsspannung
des Filters 22 liegt Der Ausgang des Differentialverstärkers 29 ist über einen Leistungsverstärker 30 am
Gleichstrommotor A/angeschlossen. Das Tastverhältnis
des Ausgangs des Phasenlagenkomparators 25 ändert sich in der Weise, daß stabilisierte Betriebsbedingungen
beibehalten werden. Damit werden Regelschwingungen vermieden.
Die F i g. 2 zeigt ein Ausführungsbeispiel, bei dem der Wellenformer 23 einen Schmitt-Trigger aufweist, der
von zwei NPN-Transistoren Q1, Q 2, einem Kondensator
CI und Widerständen R1 bis R 5 gebildet wird. Der
Bezugsoszillator 26 enthält einen astabilen Multivibrator, der aus zwei NPN-Transistoren Q 3, Q 4, Kondensatoren
C3, C 4, Widerständen Rl bis R 10, Dioden D1,
D 2 und einem verstellbaren Widerstand VR 1 besteht.
Der Phasenlagenkomparator 25 ist als Zähler ausgebildet und enthält zwei Flip-Flops FFl, FF2 die jeweils
aus zwei NAND-Gattern NANDX bis NAND4
bestehen, welche zu einer Verriegelunfesschaltung miteinander verbunden sind. Ferner sind Torschaltungen
G X bis G 4 vorgesehen. Diese enthalten miteinander verbundene Widerstände R 19 bis R 28, Kondensatoren
Cl bis C12 und Dioden D 6 bis D 9. Die
Torschaltungen G X bis G 4 werden durch die Ausgänge der NAND-Gatter NANDX, NAND 2 und NAND 4
gesteuert in der Weise, daß die Eingangssignale zu den Rip-Flops FFl, FF2, welche vom Bezugsoszillator 2f
und dem Wellenformer 23 geliefert werden, blockiert oder hindurchgelassen werden. Diese Eingangssignale
für die Flip-Flops stellen sich als investiertes Setzsignal 5 und als invertiertes Rückstellsignal R dar.
Die F i g. 3 zeigt eine äquivalente Schaltung, bei der die Torschaltung G1, weiche in der F i g. 2 durch die
Verbindung des Kondensators C7 mit dem Widerstand R19 gebildet ist, durch einen Schalter S\ ersetzt ist.
Dieser ist eingeschaltet, wenn ein invertierter Ausgang Qt vom Flip-Flop FF2 »1« ist Durch einen Schalter Si
ist die Torschaltung G 2, welche in der F i g. 2 durcij die
Verbindung des Kondensators C8 mit dem Widerstand /?20 gebildet wird, ersetzt Dieser Schalte/ ist
eingeschaltet wenn ein invertierter Ausgang Q2 des
Flip-Flops FF2 »1« ist Durch einen Schalter 53 ist die
Torschaltung, welche durch die Verbindung des Kondensators C9, des Widerstandes R24 und der
Diode D6 gebildet vird, ersetzt Dieser Schalter ist
eingeschaltet, wenn ein nicht invertierter Ausgang des Flip-Flops FFl »I« ist Ein Schalter S4 ersetzt die
Torschaltung, welche durch die Verbindung des Kondensators ClO, des Widerstandes Ä21 und der
Diode Dl gebildet wird. Dieser Schalter ist eingeschaltet wenn ein invertierter Ausgang Q\ des Flip-Flops
FFI »1« ist Ein Schalter 5s ersetzt die Torschaltung,
welche durch die Verbindung des Kondensators CIl,
des Widerstandes R 22 und der Diode D 8 gebildet wirr!.
Dieser Schalter ist eingeschaltet, wenn ein invertierter
Ausgang Q\ des Flip-Flops FFS »1« ist Ein Schalter Sb
schließlich ersetzt die Torschaltung, welche durch die Verbindung des Kondensators C12, des Widerstandes
R 23 und der Diode D 9 gebildet wird. Dieser Schalter ist eingeschaltet wenn ein nicht invertierter Ausgang
des Flip-Flops FFl »1« ist
Die F i g. 4 zeigt eine Tabelle, die die Betriebszustände wiedergibt welche durch den als Zähler 25
ausgebildeten Phasenlagenkomparator, der von den Flip-Flops FFl, FF2 und den Schaltern Sl bis S6
gebildet wird, hervorgerufen werden. Der Phasenlagenkomparator
25 wird mit einem Bezugssignal R vom Bezugsoszillator 26 getriggert uii·.' mit einem Signal M
des Frequenzgenerators G versorgt Solange die beiden Eingangssignale R, Mabwechselnd an den Phasenlagenkomparator
25 geiegt werden, wird ein Ausgar;gssignal
geliefert das proportional zur Phasendifferenz zwischen den beiden Eingangssignalen ist Die F i g. 6 zeigt
die Durchschnittsausgangsspannung des Phasenlagenkomparator 25 in Abhängigkeit von der Phasendifferenz.
Das nicht invertierte Ausgangssignal Q\ des Flip-Flops FFl ist »1« für fu
> {r und >>0« für /m
< /«. Hierbei bedeuten /Ά/die Frequenz des Signals A/und (r
die Frequenz des Bezugssignals R. Der Ausgang Q\ des Flip-Flops FFl ist »0«, wenn mehr als ein Signal des
Frequenzgenerators G zwischen zwei aufeinanderfolgenden Bezugssignalen des Bezugsoszillators 26 an den
Phasenlagenkomparator geliefert werden. Der Ausgang Q\ des Flip-Flops FFl ist »1«, wenn mehr als eines der
Bezugssignale des Bezugsoszillators 26 zwischen zwei nacheinanderliegenden Umlaufsignalen des Frequenzgenerators
G an den Phasenlagenkomparator 25 gelegt werden. Hieraus gewinnt man eine Verbesserung der
Stabilität der Synchronisation und des Ansprechverhaltens. Die F i g. 5a zeigt die Verbesserung der Synchronisation
und die F i g. 5b das verbesserte Ansprechverhalten.
Beim Ausführungsbeispiel der F i g. 2 ist als Widerstandskette 27 ein Widerstandspaar vorgesehen, an
dessen Verbindungspunkt man einen Ausgang, wie er in Fig. 7 dargestellt ist gewinnt. Zusätzliche Schaltungseinrichtungen sind damit überflüssig.
Hierzu 3 Blatt Zeichnungen
Claims (2)
- Patentansprüche:1, Schaltungsanordnung zur Drehzahlregelung eines Gleichstrommotors mit einer Drehzahlregelschleife zum Vergleichen einer Ausgangsspannung eines Frequenzgenerators, welcher eine der Drehzahl des Gleichstrommotors proportionale Spannung liefert, mit einer Bezugsspannung in einem Differentialverstärker und zum Verstärken der aus I ο dem Vergleich gewonnenen Spannung und Anlegen dieser Spannung an den Gleichstrommotor und mit einer Phasenlagenstesierschleife, enthaltend einen Phasenlagenkomparator, welcher die Phasenlage der Ausgangsspannung des Frequenzgenerators mit einer aus einem Bezugsoszillator gewonnenen Bezugsfrequenz vergleicht und das aus dem Vergleich gewonnene Signal als Bezugsspannung an den Differentialverstärker legt, dadurch gekennzeichnet, daß der Phasenlagenkompara- tor (25) zwei zueinander komplementäre Ausgänge aufweist, die wechselweise die Signalreihenfolge 1 und 0 tragen, wenn an den Eingängen zwischen zwei Signalen aus dem Bezugsosziiiaior (26) mehr als ein Signal aus dem Frequenzgenerator (G) ansteht, und die Signalfolge 0—1 tragen, wenn zwischen zwei Signalen aus dem Frequenzgenerator mehr als ein Signal aus dem Bezugsoszillator ansteht, und daß die beiden Ausgänge über eine Widerstandskette (27) mit einem Abgriff miteinander verbunden sind, an welchem die Bezugsspannung für den Differentialverstärker (29) abgegriffen wird.
- 2. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeicL.et, daß die Widerstandskette (27) als Widerstandspaar ausijebilde* ist, an deren Verbindungspunkt die Bezugsspannung abgegriffen ist.
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