DE2418769A1 - Vorrichtung zur geschwindigkeitssteuerung eines gleichstrommotors - Google Patents
Vorrichtung zur geschwindigkeitssteuerung eines gleichstrommotorsInfo
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München 22, Steinsdorfstraße 21-22, Telefon 089/29 84
B 6700
KABUSHIKI KAISHA SANKYO SEIKI SEISAKUSHO"
5329, Shimosuwa-Machi, Suwa-Gun, Nagano-Ken / Japan
Vorrichtung zur Geschwindigkeitssteuerung eines Gleichstrommotors
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Geschwindigkeitssteuerung
eines Gleichstrommotors, insbesondere für ein magnetisches Aufzeichnungs-
und Wiedergabegerät oder dgl..
N/G 409844/0810
In herkömmlicher Weise werden bei der Geschwindigkeitssteuerung eines Gleichstrommotors entweder ein Frequerizsteuersystem verwendet, in welchem die Um lauf frequenz bzw. Drehzahl des Gleichstrommotors
erfaßt wird und mit einem Vergleichswert verglichen wird, so daß ein Vergleichsausgang gewonnen wird, der zur Geschwindigkeitssteuerung
des Gleichstrommotors verwendet wird, oder es wird ein Phasensteuersystem verwendet, bei dem die Rotationsphase bzw. Umlaufphase
des Gleichstrommotors erfaßt und mit einer Vergleichsphase verglichen wird, um einen Vergleichsausgang vorzusehen, der zur
Geschwindigkeitssteuerung des Gleichstrommotors verwendet wird. Das Frequenzsteuersystem ist empfindlich gegenüber Belastungsänderungen
und hat eine schlechte Lastcharakteristik. Andererseits zieht das Phasensteuersystem eine lange Mitnahmezeit vom Start des Gleichstrommotors
bis zum Erreichen der gewünschten Geschwindigkeit nach sich.
Aufgabe der Erfindung ist es, eine Vorrichtung zur Geschwindigkeitssteuerung
für einen Gleichstrommotor zu zeigen, bei dem eine Kombination aus Phasen- und Frequenzsteuersystemen vorgesehen ist, so
daß man eine verbesserte Belastungscharakteristik und eine verringerte
Mitnahme ze it erhält.
Bei einer Vorrichtung zur Geschwindigkeitssteuerung eines Gleichströmmotors
mit einem Antriebsstromkreis für den Antrieb des Motors wird diese Aufgabe erfindungsgemäß gelöst durch einen Wechselstromgenerator,
der mit dem Gleichstrommotor gekoppelt ist, einen Vergleichsoszillator, einen Wechselstrom/Gleichstrom-Wandler zum
Umwandeln des Ausgangs des Wechselstrom generators in eine Gleichspannung,
einen Phasenkomparator zum Erfassen einer Phasendifferenz zwischen dem Ausgang des Wechselstromgenerators und einem
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Bezugssignal aus dem Vergleichsoszillator und durch eine Schaltung,
die in Abhängigkeit vom Ausgang des Phasenkomparator und dem Ausgang
des Wechselstrom/Gleichstrom-Wandlers den Antriebsstromkreis so steuert, daß eine Phasen- und Frequenzsteuerung für den Gleichstrommotor vorgesehen ist.
Bei der Erfindung ist ein Wechselstromgenerator an einen Gleichstromgenerator
gekoppelt. Der Ausgang vom Wechselstromgenerator und ein Bezugssignal vom Vergleichsoszillator werden an den Phasenkomparator
gelegt. Dieser sieht einen Ausgang vor, der eine Phasensteuerung für den Antrieb des Gleichstrommotors durchführt. Der Ausgang
des Wechselstromgenerators wird außerdem zur Frequenzsteuerung des Gleichstrommotors verwendet.
Anhand der beiliegenden Zeichnungen sollen an Ausführungsbeispielen
die Erfindung und Vorteile derselben noch näher erläutert werden. Es zeigen:
Fig. 1 Blockschaltbilder von Ausführungsbeispielen der Erfindung; und 2
Fig. 3 eine Schaltung für das Ausführungsbeispiel in der Fig. 2 und
Fig. 4 Schaltungen weiterer Ausführungsbeispiele der Erfindung.
In der Fig. 1 ist ein Gleichstrommotor M mit einem Wechselstromgenerator
gekoppelt, der als Drehzahl/Frequenz-Wandler G ausgebildet
ist. Dieser Wandler erzeugt eine Wechselspannung, deren Frequenz proportional zur Drehzahl des Gleichstrommotors ist. Der Ausgang
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aus dem Wandler wird in eine Gleichspannung umgewandelt,und zwar
in einen Frequenz zu Spannungs-Umwandler 11, der einen Wechselstrom/Gleichstrom-Wandler
bildet. Anschließend wird diese Spannung mit einer Bezugsspannung verglichen, welche aus einer Bezugsspannungsquelle
13 gewonnen wird. Der Vergleich findet in einem Spannungskomparator 12 statt. Der Ausgang des Spannungskomparators
12 wird mittels eines Regelverstärkers 14 verstärkt, bevor er an eine Schaltereinrichtung 15 gelegt wird. Diese dient zur Steuerung
der Amplitude der Spannung, welche an den Gleichstrommotor M gelegt
wird. Der Ausgang aus dem Wandler G wird ebenfalls an einen Phasenkomparator 17 gelegt, und zwar entweder direkt oder nach Frequenzteilung
in einem Frequenzteiler 16. Hierbei wird die Phase mit einem Bezugssignal, das aus einem Vergleichsfrequenzoszillator 18
gewonnen wird, verglichen. Der Ausgang aus dem Phasenkomparator wird an die Schaltereinrichtung 15 gelegt, so daß eine Zweipunktsteuerung
der Spannung, welche an den Gleichstrommotor M geliefert wird, erzielt wird. Wenn die Bezugsspannung aus der Bezugsspannungsquelle
13 eingestellt ist, während der Gleichstrommotor M sich in s einem synchronisierten Zustand befindet, so daß er einen Arbeitszyklus
von 50 % für die Pulswellenform, welche an den Gleichstrommotor M gelegt ist, vorsieht, bewirkt eine Änderung in der Rotation
des Gleichstrommotors M aufgrund einiger Störungen sowohl eine Änderung der Phase als auch der Geschwindigkeit. Es werden jedoch sowohl
die Impulsbreite als auch die Amplitude der Spannung, welche an den Gleichstrommotor M gelegt wird, in einer solchen Richtung gesteuert,
daß die Rotation des Gleichstrommotors stabilisiert wird. Beispielsweise für eine statische Belastungscharakteristik des Gleichstrommotors
M arbeitet das Phasensteuerungssystem, das den Drehzahl zu Frequenz-Wandler G, den Phasenkomparator 17, den Vergleichsfrequenzoszillator
18, den Schalterstromkreis 15 und den
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Gleichstrommotor M enthält, so, daß eine Phasensteuerung bezüglich
der Geschwindigkeit des Gleichstrommotors M vorgesehen wird. Dies ergibt dann eine Antriebsspannung, welche an den Gleichstrommotor M
geliefert wird, welche von dem Arbeitszyklus von 50 % abweicht. Die Amplitude der Impulse, welche an den Gleichstrommotor gelegt werden,
weichen jedoch nicht von ihrer anfänglichen Bedingung ab. Für eine dynamische Belastungsänderung jedoch arbeitet das Frequenzsteuersystem,
das den Drehzahl zu Frequenz-Wandler G, den Frequenz zu Spannungswandler 11, den Spannungskomparator 12, die Bezugsspannungsquelle
13, den Regelverstärker 14, den Schalterstromkreis 15 und den Gleichstrommotor M enthält, so, daß die Amplitude
der Antriebsspannung, die an den Gleichstrommotor M gelegt ist, gewird.
steuert^ Hierbei wird eine Änderung in der Rotation des Gleichstrommotors
M unterdrückt. Eine geringe Abweichung in der Vergleichsspannung, welche von der Vergleichsspannungsquelle 13 geliefert wird,
wirkt sich lediglich in einer geringen Änderung in der Impulsbreite der Antriebsspannung, die an den Gleichstrommotor M geliefert wird,'
von 50 % aufgrund des Betriebes des Spannungssteuersystemes aus.
Eine Abweichung in der Umlaufgeschwindigkeit des Gleichstrommotors M ergibt sich hieraus nicht. Demgemäß arbeitet das Geschwindigkeitssteuersystem
so, daß Instabilitätsfaktoren des Phasensteuersystemes aufgrund der Belastungscharakteristik und der Trägheit des Gleichstrommotors
verringert werden. Auf diese Weise ergibt die Kombination des Phasensteuersystems und des Frequenzsteuersystems eine
rasche Mitnahme bzw. ein rasches Mitziehen und verbessert die Stabilität gegen Belastungsänderungen.
Die Fig. 2 zeigt ein anderes Ausführungsbeispiel der Erfindung, bei
dem ein Wechselstromgenerator G ebenfalls mit dem Gleichstrommotor M gekoppelt ist, wobei der Wechselstromgenerator eine Wechsel-
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spannung vorsieht, die proportional zur Rotation des Gleichstrommotors
M ist. Der Ausgang des Wechselstromgenerators G wird mittels einer Gleichrichterschaltung 21 gleichgerichtet und in ein Tiefpaßfilter
integriert, so daß man eine Gleichspannung erhält. Die Gleichrichterschaltung 21 und das Tiefpaßfilter 22 bilden einen Wechselstrom/Gleichstrom-Wandler.
Der Ausgang des Wechselstromgenerators G hat eine Frequenz und eine Amplitude, welche normalerweise der Drehzahl des
Gleichstrommotors M proportional sind. In den Fällen, in denen die
Amplitude nicht proportional ist zur Drehzahl des Gleichstrommotors M,
kann die Kombination aus Gleichrichterschaltung 21 und Tiefpaßfilter
durch einen Frequenz-Spannungs-Wandler, der einen Wechselstrom/ Gleichstrom-Wandler bildet, ersetzt sein. Der Ausgang des Wechselspannungsgenerators
G gelangt ebenfalls zu einem Wellenformer 23, welcher den Ausgang in eine Rechteckwelle umwandelt. Diese wird
dann an eine Frequenzteilerschaltung 24 weitergeleitet. Der Ausgang des Frequenzteilers 24 wird an einen Phasenkomparator 25 gelegt, wo
ein Phasenvergleich mit einem Bezugssignal aus einem Bezugssignalgenerator 26 stattfindet.
Der normale Ausgang und der inverse Ausgang des Phasenkomparators sind mit einem Widerstand 27 verbunden bzw. der Widerstand ist zwischen
diese Ausgänge gelegt. Der Widerstand besitzt einen Abgriff, so daß von ihm eine Spannung abgegriffen werden kann, welche die Summe
ist vom Ausgang des Phasenkomparators 25 und einer überlagerten Gleichspannung, indem der Abgriff aus der Mitte des Widerstandes bewegt
wird. Die mit Hilfe des Abgriffes am Widerstand 27 abgegriffene Ausgangsspannung wird über ein Nacheil-Voreilfilter 28, das mit einer
Glättungsschaltung versehen ist, geleitet und an den einen Eingang eines Differentialverstärkers 29 gelegt, wodurch diese Spannung mit
der Ausgangsspannung des Tiefpaßfilters 22 verglichen wird. Der Aus-
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gang des Differentialverstärkers 29 wird mittels eines Leistungsverstärkers
30 verstärkt, bevor er zum Antrieb des Gleichstrommotors M verwendet wird. Die Verwendung des Ausganges des Phasenkomparators
25,kombiniert mit einer Gleichspannung als Sollwerteingang für das Frequenzsteuersystem, welches den Wechselstromgenerator G,
die Gleichrichterschaltung 21, das Tiefpaßfilter 22, den Differentialverstärker
29, den Leistungsverstärker 30 und den Gleichstrommotor M enthält, sieht eine verringerte Mitnahme- bzw. Mitziehzeit vor. Außerdem
wird die Belastungscharakteristik verbessert. Wenn die Gleichspannungskomponente
im Ausgang,der vom Widerstand 27 gewonnen wird, sich ändert, arbeitet das Phasensteuersystem, das den Wechselspannungsgenerator
G, den Wellenformer 23, den Frequenzteiler 24, den Phasenkomparator 25, den Vergleichssignaloszillator 26, den Widerstand
27, das Nacheil-Voreilfilter 28, den Differential verstärker 29,
den Leistungsverstärker 30 und den Gleichstrommotor M enthält, so, daß ein automatisches Nachziehen bzw. Mitziehen vorgesehen wird, wobei
der Arbeitszyklus des aus dem Phasenkomparator 25 gewonnenen Ausganges unter stabilisierter Bedingung sich verschiebt. Eine Änderung
in der Gleichspannungskomponente aufgrund einer derartigen Verschiebung wird aufgrund der Phasensteuerung, welche vom Phasensteuersystem
vorgesehen wird, kompensiert.
Die Fig. 3 zeigt ein Schaltbild, das ein spezielles Ausführungsbeispiel
für ein Blockschaltbild in der Fig. 2 ist. Anschlußklemmen Pl, P2 sind mit getrennten positiven Gleichspannungsquellen mit vorgegebenen
Werten verbunden. Der Wechselstromgenerator G enthält einen Tachogenerator und die Gleichrichterschaltung 21 ist in herkömmlicher
Weise so aufgebaut, daß sie einen Vollweggleichrichter 31, der von einer Diodenbrücke und einem Kondensator Cl gebildet wird, aufweist.
Der Ausgang des Wechselstrom generators G wird an den Ein-
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gang der Gleichrichterschaltung gelegt. Der Wellenformer 23 enthält
einen herkömmlichen Schmidt-Trigger, die NPN-Transistoren Ql, Q2, einen Kondensator C2 und Widerstände Rl bis R6. Der
Wellenformer empfängt die Ausgangsspannung des Wechselstromgenerators G. Der Bezugssignalgenerator 26 enthält einen herkömmlichen
astabilen Multivibrator, die NPN-Transistoren Q3, Q4, Kondensatoren C3, C4, Widerstände R7 bis RIO, Dioden Dl, D2 und einen veränderlichen
Widerstand VRl. Der Phasenkomparator 25 enthält einen Hin- und Rückzähler, an welchen die Ausgänge des Wellenformers
23 und des Bezugssignalgenerators 26 gelegt sind. Das Nacheil-Voreilfilter 28 wird von einem Kondensator C 5 und einem Widerstand
RIl gebildet. Der Ausgang des Widerstandes 27 wird an dieses Filter
gelegt und dann über eine Schaltung, welche einen veränderlichen Widerstand VR2 und eine Diode D3 aufweist, an die Basis eines NPN-Transistors
Q5 gelegt. Der Differenzverstärker 29 wird von NPN-Transistoren Q5, Q6, einem Widerstand Rl2 und einer Diode D4 gebildet.
Der Ausgang der Gleichrichterschaltung 21 wird von einem Spannungsteiler geteilt, der die Widerstände R13 und R14 aufweist.
Der geteilte Ausgang wird über einen Widerstand Rl5 an die Basis des Transistors Q6 gelegt. Der Leistungsverstärker 30 enthält einen
PNP-Transistor Q7, einen NPN-Transistor Q8 und Widerstände Rl 6, R17. Der Ausgang,der vom Kollektor des Transistors Q5 gewonnen
wird, wird mittels der Transistoren Q7, Q8 verstärkt und über eine Diode D6 an den Gleichstrommotor M gelegt. Das Tiefpaßfilter 22 enthält
einen Kondensator C6,und der Ausgang,der vom Emitter des Transistors Q8 gewonnen wird, wird an die Basis des Transistors Q6 über
einen Kondensator C6 und einen Widerstand Rl8 gelegt.
Die Fig. 4 zeigt ein Ausführungsbeispiel gemäß der Erfindung, bei.
welchem als Phasenkomparator 25 bei der Ausführungsform in der
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Fig. 3 ein 2-Bit-Hin- und Rückzähler mit leerlaufenden bzw. toten
Enden verwendet wird. Ferner ist eine Vorwärts- und Rückwärtsschaltereinrichtung
32 zur Steuerung der Richtung der Rotation des Gleichstrommotors M vorgesehen. Entsprechende Teile sind mit den
gleichen Bezugszeichen wie in der Fig. 3 versehen. Der 2-Bit-Hin- und Rückzähler 25 mit den toten Enden enthält ein Paar Flipflops FFl
und FF2, welche jeweils von einem Paar von NAND-Gattern NANDl bis NAND4 gebildet werden. Die NAND-Gatter sind jeweils kreuzgekoppelt
und bilden eine Sperre. Ferner enthält der Zähler Torschaltungen Gl bis G4, welche von Widerständen Rl 9 bis R28, Kondensatoren
C7 und Cl2 und Dioden D6 bis D9 gebildet werden. Die Torschaltungen
Gl bis G4 werden von den Ausgängen der entsprechenden NAND-Gatter NANDl, NAND2 und NAND4 angesteuert bzw. eingeschaltet
oder abgeschaltet bzw. unwirksam gemacht, so daß das Anlegen von Ausgängen vom Bezugssignalgenerator 26 und dem Wellenformer 23
an die NAND-Gatter NANDl bis NAND4 gesteuert wird. Wenn man die Ausgangsfrequenz des Vergleichssignalgenerators 26 mit f. bezeich- '
net und die Ausgangsfrequenz des Wellenformers 23 mit ί_, besitzt
der normale Ausgang des Flipflop FFl eine Wellenform mit einer Impulsbreite, welche proportional zur Phase der beiden Eingänge ist,
wenn f. = f_,. Für f .
> f_, bleibt der normale Ausgang des Flipflop FFl
A x3 A r>
bei "1". Für f. <; f_ bleibt der normale Ausgang des Flipflop FFl bei
"0". Verglichen mit der Verwendung einer NÖR-Schaltung oder
NAND-Schaltung bietet die Verwendung eines Hin- und Rückzählers mit toten Enden als Phasenkomparator 25 den Vorteil, daß ein Phasenvergleich
über eine Breite von 360 vorgesehen wird. Hierdurch wird das Problem der ganzzahligen Periode beseitigt und Schwebungserscheinungen
vermieden.. Ferner wird eine verbesserte Phasenvergleichscharakteristik gewährleistet und das Nichtvorhandensein einer toten
Zone gesichert. Die Schaltereinrichtung 32, welche die Richtung der
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Drehung des Antriebsmotors steuert, wird von PNP-Transistoren Q9,
QlO, NPN-Transistoren QIl bis Ql4, Dioden DlO bis D15, einem
Mikroschalter SW, Widerständen R29 bis R38 und einem Kondensator C13 gebildet. Wenn der Mikroschalter SW manuell geschlossen wird,
sind die Transistoren Q13 und Q14 mit ihren Basen über Widerstände R32, R35 und Dioden D12 und Dl 3 sowie den Mikroschalter SW an
Masse gelegt und demgemäß außer Betrieb gesetzt. Hieraus ergibt sich, daß durch die Transistoren Q9 bis Q12 kein Strom fließt. Diese
sind demgemäß abgeschaltet und öffnen den Stromkreis des Gleichstrommotors M, der demgemäß angehalten wird. Durch Steuerung
des Potentials, das an die Klemmen Tl,'T2"gelegt wird, kann man die Vorwärts- oder Rückwärtsrichtung der Drehung des Gleichstrommotors
M steuern. Wenn demgemäß das Potential, das an die Klemme Tl gelegt ist, Massepotential ist, ist die Basis des Transistors Q13
mit dem Massepotential über den Widerstand R32 und die Diode DIl verbunden, wobei die Transistoren Q13, Q9 und Q12 ausgeschaltet
sind. Wenn zu der gleichen Zeit ein positives Potential an die Klemme T2 gelegt ist, ist die Diode D14 in Sperrichtung betrieben, wodurch
der Transistor Q14 eingeschaltet wird. Hieraus ergibt sich, daß auch die Transistoren QlO und QIl eingeschaltet sind, wobei der
Gleichstrommotor M in der Vorwärts richtung mittels des über die Diode D5 gelieferten Antriebsstromes angetrieben wird. Wenn andererseits
das Massepotential an die Klemme T2 gelegt wird und ein positives Potential an die Klemme Tl gelegt wird, sind die Transistoren
Ql4, QlO und QlI in der gleichen Weise ausgeschaltet, während
die Transistoren Q13, Q9 und Q12 eingeschaltet sind. Hieraus ergibt sich, daß der Gleichstrommotor M in der Rückwärtsrichtung aufgrund
der entgegengeset zten Polarität der Spannung, welche über die Diode D5 geliefert wird, angetrieben wird. Wenn beide Klemmen Dl und D2
mit dem Massepotential versehen werden, sind alle Transistoren Q9
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bis Q14 ausgeschaltet und der Gleichstrommotor M wird angehalten. Da die Transistoren Q13 und Q14 einen Flipflop bilden, sei darauf hingewiesen,
daß bei Anlegen eines positiven Potentiales an beide Klemmen Tl und T2 die Richtung, in welcher der Gleichstrommotor M sich
dreht, bestimmt ist, an welche von diesen Klemmen das Potential zuerst
angelegt worden ist. Ferner können dann nicht alle Transistoren Q9 bis Q14 eingeschaltet sein.
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Claims (4)
- PatentansprücheCl.J Vorrichtung zur Geschwindigkeitssteuerung eines Gleichstrommotors mit einem Antriebsstromkreis für den Antrieb des Motors, gekennzeichnet durch einen Wechselstromgenerator (G), der mit dem Gleichstrommotor (M) gekoppelt ist, einen Vergleichsoszillator (18 bzw. 26), einen Wechselstrom/Gleichstrom-Wandler (11; 21, 22) zum Umwandeln des Ausganges des Wechselstromgenerators in eine Gleichspannung, einen Phasenkomparator (17 bzw. 25) zum Erfassen einer Phasendifferenz zwischen dem Ausgang des Wechselstromgenerators und einem Bezugssignal aus dem Vergleichsoszillator und eine Schaltung, die in Abhängigkeit vom Ausgang des Phasenkomparators und dem Ausgang des Wechselstrom/Gleichstrom-Wandlers den Antriebsstromkreis so steuert, daß eine Phasen- und Frequenzsteuerung für den Gleichstrommotor vorgesehen ist.
- 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Antriebsstromkreis einen Differentialverstärker (29) aufweist und daß der Ausgang des Phasenkomparators (25) an eine Glättungsschaltung (28) gelegt ist, deren Ausgang mit dem Ausgang des Wechselstrom/Gleichstrom-Wandle rs (21, 22) im Differentialverstärker (29) verglichen wird.
- 3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Ausgang des Wechselstrom/Gleichstrom-Wandlers (11) mit der Bezugsspannung einer Bezugsspannungsquelle (13) verglichen wird und daß der Vergleichsausgang zur Steuerung der Amplitude der Antriebsspannung, welche vom Antriebsstromkreis geliefert wird, verwendet wird, während der Ausgang des Phasenkomparators (17) zur Zweipunktsteuerung (E in-Aus-Steuerung) der Antriebsspannung dient.A09844/08 10 6700
- 4. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Phasenkomparator (25) einen Hin- und Herzähler mit toten Enden bzw. leerlaufenden Enden aufweist.409844/081 0
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| NL7405286A (de) | 1974-10-22 |
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