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DE2418463A1 - Verfahren zur verbesserung der granulierfaehigkeit von duengemittelgemischen, insbesondere von thomasphosphatkali - Google Patents

Verfahren zur verbesserung der granulierfaehigkeit von duengemittelgemischen, insbesondere von thomasphosphatkali

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Publication number
DE2418463A1
DE2418463A1 DE2418463A DE2418463A DE2418463A1 DE 2418463 A1 DE2418463 A1 DE 2418463A1 DE 2418463 A DE2418463 A DE 2418463A DE 2418463 A DE2418463 A DE 2418463A DE 2418463 A1 DE2418463 A1 DE 2418463A1
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DE
Germany
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potash
granulation
salt
phosphate
water
Prior art date
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Application number
DE2418463A
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English (en)
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DE2418463C2 (de
Inventor
Auf Nichtnennung Antrag
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Hamm Chemie 4100 Duisburg De GmbH
Original Assignee
Chemische Werke Rombach 4200 Oberhausen GmbH
CHEMISCHE WERKE ROMBACH GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Chemische Werke Rombach 4200 Oberhausen GmbH, CHEMISCHE WERKE ROMBACH GmbH filed Critical Chemische Werke Rombach 4200 Oberhausen GmbH
Priority to DE19742418463 priority Critical patent/DE2418463C2/de
Publication of DE2418463A1 publication Critical patent/DE2418463A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE2418463C2 publication Critical patent/DE2418463C2/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C05FERTILISERS; MANUFACTURE THEREOF
    • C05BPHOSPHATIC FERTILISERS
    • C05B5/00Thomas phosphate; Other slag phosphates

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Fertilizers (AREA)

Description

  • Verfahren zur Verbesserung der Granulierfähigkeit von Düngemittelgemischen, insbesondere von Thomasphosphatkali Die Herstellung granulierter Düngemittel muß in vielen Fällen von trockenen pulverisierten Substanzen ausgehen. Bei einigen Dünger genügt zur Erzielung von Granulat die Befeuchtung in dem Granulieraggregat (Rohr, Trommel, Teller u. a.),, oft muß noch ein Granulierhilfsmittel anorganischer oder organischer Natur dem Befeuchtungswasser zugesetzt werden, es gibt aber auch pulverförmige Einstoffdünger, wie z. B. das Thomasmehl, die selbst mit den bisher bekannten Granulierhilfsmitteln nur unvollkommen in verwendbares Granulat mittels des Ro 1 l-(Lawinen-)Verfahrens übergeführt werden können.
  • In letzterem Falle wurde bisher als Ausweg die Vermischung des Thomasmehis mit Kalisalz und anschließende Befeuchtung, gegebenenfalls unter Zusatz von Granulierhilfsmitteln und die dann folgende Granulierung des Gemisches in der Praxis betrieben, da sich nur auf diese Weise ein verwendungsfähiges Granulat erzeugen ließ. Dieses Verfahren ist aber erheblich von der Qualität des zur Verfügung stehenden Thomas mehls und/oder anderer phosphathaltiger Komponenten hinsichtlich ihrer Granulierwilligkeit abhängig,- d. h., die Ausbeute an Gutkorn und damit die Durchsatzmöglichkeit durch eine Anlage hängen von den physikalischen und chemischen Eigenschaften des verwendeten Thomasmehis und/oder der anderen phosphathaltigen Komponenten ab. Zusätze verschiedenster Granulierhilfsmittel brachten nur geringe Steigerungen der Ausbeute und dienten durchweg zur Verbesserung der physikalischen Eigenschaften des erzeugten Granulats. Dies gilt ebenso auch für andere, schwer zu granulierende Substanzen, wie z. B. fein gemahlenes Rohphosphat, Konverterkalk, Gemische derselben usw.
  • Es wurde nun gefunden, daß sich die Ausbeute an Fertiggranulat ganz erheblich steigern läßt, wenn man das Kalidüngesalz vor der Vermischung mit dem Thomasmehl und/oder anderen phosphathaltigen Komponenten bereits mit praktisch der gesamten Wassermenge, die zum Granulieren notwendig ist, anteigt, so daß eine verhältnismäßig dünnflüssige Kalisalzschlempe entsteht, der gegebenenfalls außerdem das oder die verwendeten Granul ierhilfsmittel zugesetzt werden können. Solche Granul ierhi lfs mittel können Salzlösungen (Calciumchlorid, Calciumnitrat, Magnesiumchlorid o. a.), wässrige Aufschlämmungen anorganischer oder organischer Stoffe, Säuren u. a. sein.
  • Dieses Anteigen der bereits dosierten Kalisalzmengen läßt sich ohne Schwierigkeiten in geeigneten Apparaturen (z. B. Mischschnecke) durchführen und geht somit ohne besonderen Aufwand vor sich. in den Fällen, in denen die Mischung und anschließende Granulierung in einer Anlage geschieht, die an eine Rohka 1 iaufa rbeitungsfabrikation angeschlossen ist lassen sich die anfallenden Kalisalzschlempen, u. U. nach entsprechender Einstellung auf den gewünschten Wassergehalt, direkt, d. h. ohne Zwischenzentrifugierung und evtl. Trocknung verwenden Gegenstand der Erfindung ist somit ein Verfahren zur Verbesserung der Granulierfähigkeit von Düngemittel mischungen auf Basis von Kalisalzen und Thomas phosphat und/oder anderen phosphathaltigen Komponenten durch Vermischen der Ausgangsstoffe unter Hinzufügen von Wasser und durch anschließende Granulierung und Trocknung des Granulats und gegebenenfalls Rückführung des abgesiebten Unter- und Überkornes, das dadurch gekennzeichnet ist, daß dem Kalisalz praktisch die gesamte zur Granulierung des Gesamtgemisches notwendige Wassermenge, und zwar 20 bis 50 Gewichtsprozent, bezogen auf das Kalisalz, zugesetzt wird und daß diese wässerige Kalisalzschlempe mit dem Thomasphosphat und/oder den anderen phosphathaltigen Komponenten und gegebenenfalls dem Rückgut vermischt wird und daß diese Mischung der Granulierung ohne Verwendung von Preßvorgängen und der Trocknung unterworfen wird.
  • Weitere Ausführungsformen der Erfindung sind dadurch gekennzeichnet, daß Kalisalzschlempen verwendet werden, wie sie bei der Aufarbeitung von Rohkali anfallen und die falls erforderlich auf 20 % bis 50 % Wassergehalt, bezogen auf das Kalisalz, eingestellt werden und daß die zur Herstellung der Kalimaische verwendete Wassermenge ganz oder teilweise durch wässerige Lösungen und/oder Aufschlemmungen von Granulierhilfsmitteln ersetzt wird.
  • Ein derartiger Verfahrensgang, Kalisalz in Form einer Schlempe der Vermischung mit Thomasmehl und/oder anderen phosphathaltigen Komponenten zuzuführen, wurde bisher nicht vorbeschrieben.
  • Zwar nennt die DT-PS 1 242 644 das Vermischen von Thomasmehl und Kalisalz unter Zusatz von konzentrierter gesättigter Kalisalzlösung, jedoch soll diese Maßnahme gemäß Anspruch nur der Verbesserung bei dem beschriebenen Preßvorgang dienen und bezieht sich nicht auf das erfindungsgemäße Verfahren der Granulierung ohne preßvorgänge.
  • Auch die in einic3( n anderen Drucl<scllriften, z. E3. DW-OS 2 205 082, DT-AS 2 101 585, DT-AS 1 792 192 und DT--I'S 973 3()(3, genannte Verwendung von Kalidüngesalz als '§Feuchtsaiz" mit 3 0 bis 14 0 Feuchtigkeit berührt nicht den erfindungsgemäßen Gedanken, da es sich bei diesen Feuchtsalzen" um zwar zentrifugenfeuchtes, aber doch nicht angeteigtes schlempeartiges Kalisalz handelt.
  • Demgegenüber stellt die erfindungsgemäße Schlempe eine Aufschlämmung des Kalisalzes in verhältnismäßig viel Wasser dar, so daß sich, je nach notwendiger Granulierwassermenge, die abhängig vom verwendeten Thomasmehl und/oder den anderen phosphathaltigen Komponenten und.dem zurückgeführten Unter- und Überkorn (Rückgut) ist, eine Kalisalzaufschlemmung mit einer Größenordnung von 20 bis 50 No H20, bezogen auf das eingesetzte Kalisalz, ergibt.
  • Beispiel 5.000 kg Kalisalz gelangen von einer Dosier-Bandwaage kontinuierlich im Laufe einer Stunde ineine Mischschnecke. In diese Mischschnecke werden während der gleichen Zeit 4.360 kg Wasser eingeführt. Aus der Mischschnecke läuft dann die wässerige Kalisalzschlempe mit rd. 46, 0 go H2O-Anteil ebenso kontinuierlich in einen Intensiv-Mischer, in den im genannten Zeitabschnitt 15.000 kg Thomasmehl und 18.000 kg abgesiebtes Rückgut (Unterkorn sowie Überkorn, letzteres nach Vorzerkleinerung), kontinuierl ich von Dosier-Bandwaagen kommend, eingeführt werden.
  • Das den Intensiv-Mischer verlassende Gemisch aus Kalisalz, Thomasmehl und Rückgut enthält dann die für die anschließende Rollgranulierung notwendige Feuchtigkeit und wird sofort dem Granulieraggregat kontinuierlich zugeführt.
  • Beispiel 2 Der Verfahrensablauf ist prinzipiell der gleiche wie in Beispiel 1.
  • Es werden jedoch dieses Mal den 5.000 kg Kalisalz 2.120 kg Wasser pro Stunde und 2.000 kg einer 25%igen Calciumnitratlösung als Granulierhilfsmittel zugegeben. Die die Mischschnecke verlassende Schlempe hat dann einen Wasseranteil von fast 40 %.
  • Beispiel 3 Bei gleichem Verfahrensablauf wie im Beispiel 2 werden den verwendeten 6.000 kg Kalisalz (60 0 K20) 17.400 kg Thomasmehl und 14.000 kg Rückgut pro Stunde zugesetzt. Die 6.000 kg Kalisalz werden mit 1.760 1 Wasser und 2.400 kg 25«obiger Calciumnitratlösung in der Mischschnecke angemaischt und kontinuierlich mit vorgenanntem Thomasmehl und Rückgutmengen vermischt. Die Kalisalz-Maische weist einen Wassergehalt von rd. 35 No auf.
  • In allen 3 Beispielen erhält man ein Thomasphosphatkali mit 10 0 P205 und 15 0 K20 mit einer Ausbeute an Fertiggranulat bis zu 62, 5 % während ohne Verwendung der Kalischlempe die Ausbeute an Fertiggranulat unter 50 po liegt.
  • Beispiel 4 50, 5 t Kalisalz (60 Iyo K K2O) werden kontinuierlich im Verlauf von 7 Stunden mit 15.000 kg Wasser mittels einer geeigneten Mischschnecke zu einer Schlempe angeteigt.Diese Schlempe mit rd. 23 0 Wassergehalt wird ebenso kontinuierlich mit teilaufgeschlossenem Rohphosphat, welches durch Aufschluß von 71, 0 t Rohphosphat mit 24, 9 t Schwefelsäure (78%ig) gewonnen wird, vermischt. Die gewonnene Mischung hat dann den für die Granulierung auf dem Teller oder im Drehrohr notwendigen Feuchtigkeitsgehalt und ergibt ein Granulat mit hoher Kornausbeute der Zusammensetzung 15 % P2o5 und 20 %

Claims (3)

  1. Patentansprüche 1.) Verfahren zur Verbesserung der Granulierfähigkeit von Düngemittelmischungen auf Basis von Kalisalzen und Thomasphosphat und/oder anderen phosphathaltigen Komponenten durch Vermischen der Ausgangsstoffe unter Hinzufügen von Wasser und durch anschließende Granulierung und Trocknung des Granulats und gegebenenfalls Rückführung des abgesiebten Unter- und Überkornes, dadurch gekennzeichnet, daß dem Kalisalz praktisch die gesamte zur Granulierung des Gesamtgemisches notwendige Wassermenge, und zwar 20 bis 50 Gewichtsprozent, bezogen auf das Kalisalz, zugesetzt wird und daß diese wässerige Kalisalzschlempe mit dem Thomas phosphat und/oder den anderen phosphathaltigen Komponenten und gegebenenfalls dem Rückgut vermischt wird und daß diese Mischung der Granulierung ohne Verwendung von Preßvorgängen und der Trocknung unterworfen wird.
  2. 2.)Verfahren gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß Kalisalzschlempen verwendet werden, wie sie bei der Aufarbeitung von Rohkali anfallen und die falls erforderlich auf 20 0 bis 50 0 Wassergehalt,bezogen auf das Kalisalz, eingestellt werden.
  3. 3.)Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die zur Herstellung der Kalimaische verwendete Wassermenge ganz oder teilweise durch wässerige Lösungen und/oder Aufschlemmungen von Granulierhi lfsmitteln ersetzt wird.
DE19742418463 1974-04-17 1974-04-17 Verfahren zur Granulierung einer Düngemittelmischung aus Kalisalz und Thomasphosphat Expired DE2418463C2 (de)

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DE2418463A1 true DE2418463A1 (de) 1975-10-30
DE2418463C2 DE2418463C2 (de) 1982-07-01

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Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE973396C (de) * 1952-10-19 1960-02-11 Wintershall Ag Verfahren zur Herstellung von nicht entmischbaren und nicht staubenden Mischduengemitteln aus Thomasphosphat und Kalisalzen
DE1592603A1 (de) * 1967-10-23 1971-01-28 Albert Ag Chem Werke Verfahren zur Herstellung Harter und abriebfester Duengemittel-Granulate
DE1767337A1 (de) * 1968-04-27 1971-09-02 Albert Ag Chem Werke Verfahren zur Herstellung harter und abriebfester Duengemittel-Granulate

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DE1767337A1 (de) * 1968-04-27 1971-09-02 Albert Ag Chem Werke Verfahren zur Herstellung harter und abriebfester Duengemittel-Granulate

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DE2418463C2 (de) 1982-07-01

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