DE1592603A1 - Verfahren zur Herstellung Harter und abriebfester Duengemittel-Granulate - Google Patents
Verfahren zur Herstellung Harter und abriebfester Duengemittel-GranulateInfo
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Classifications
-
- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C05—FERTILISERS; MANUFACTURE THEREOF
- C05B—PHOSPHATIC FERTILISERS
- C05B5/00—Thomas phosphate; Other slag phosphates
Landscapes
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Organic Chemistry (AREA)
- Fertilizers (AREA)
Description
- "Verfahren zur Herstellung harter und abriebfeBter Düngemittel-Granulatell Die heute üblichen Düngerstreuer stellen erhebliche Anforderungen hinsichtlich der Härte und Abriebfestigkeit besonders von Thomasmehl-oder Thomasphoaphatkali-Granalien. Die vorliegende Erfindung hat es sich deshalb zur Aufgabe gestelltg die bereits bekannten Verfahren zur Herstellung abriebfester Granalien zu verbessern.
- Es wurde gefunden, dass man pulverförmige Düngestofh unter Zusatz anorganischer oder organischer Bindemittel dadurch zu harten und abriebfesten Granulaten formen kann, daas man ein 5 bis 2o Gewichtsprozent Feuchtigkeit enthaltendes Gemisch aui pulverförmigen Düngestoffen mit anorganischen oder organischen Bindemitteln in einer einspindelig pulsierenden Gehneckenmaschineg die mit einer Granuliervorri-chtung verbunden iste innig mischtt verknetet und formt.
- Als feinpulvrige Düngestoffe im Sinne der Erfindung sind neben Thomasmehl oder Thomasphosphatkali beispielsweise auch feinstgemahlene Rohphosphateg feinpulvrigeg teilaufgeschlossene Phosphat-Düngemittelg beide gegebenenfalls in Mischung mit anderen Pflanzennährstoffen, Kalkstickstoff usw., brauchbar.
- Als Bindemittel sind beispielsweise Wasserglasq Sulfitablaugeg Melasse und dergleichen brauchbar. Bevorzugt sind Abfall-Laugen der Citronensäure- oder der Spritherstellung.
- Der Feuchtigkeitsgehalt des Gemisches aus den pulverförmigen Düni-estt#ffen und den Hindemitteln soll 5 bis -no miewichteprozent -,etragert. Jevorzugt ist der Bereich -f,)n lo '#ig 2o Gewichtsprozent. Der für das erfindungsgemäaae Verfahren bevorzugte Busa-KO-i#neter System List ist im Gegensatz zu anderen bekannten Knetvorrichtungen eine kontinuierlich arbeitende )diach.# und Knotaaschine. Er gehört zu den Einschneckenmaschineng zeichnet sich jedoch aus durch eine kombinierte Bewegung der Schneckenwelle und die Form, Anordnung und Zahl der Misch- und Knetelemente. Diese Einschneckenanordnung erlaubt hohe spezifische Antriebeleistungen, so dass auch bei den Misch- und Knetprozessen, die in zähviakoser Phase durchgeführt werden, grosse Scherkräfte auftreten. Daraus ergibt sich eine praktisch völlig homogene Verteilung der Mischungekomponenten in kurzer Zeit und auf kurzem Wege; gerade darauf kommt es bei der Herstellung solcher Granulate an. Ferner ist es wichtig, daso einheitlich grosse Granalien erzeugt werden können und daso der Prozess kontinuierlich durchführbar ist.
- Die gewünschte Grösse der Granalien ist durch die Grösse der im Granulierkopf des KO-Kneters angebrachten Lochungen einstellbar. Die erhaltenen Granula-te können, falle gewünscht9 anschliessend beispielsweise auf einem nachgeachalteten Trockenband künstlich getrocknet werden. In den meisten Fällen jedoch, d. h. besonders dann, wenn das Bindemittelg beispielsweise die Abfall-Lauge aus der Citronensäure- bzw. Spritfabrikation, relativ konzentriert angewandt wirdg genügt bereits eine Ablagerung.
- Die erhaltenen Granalien können noch an der Oberfläche mit 1 bis 5 % feinpulvrigem Ausgangsmaterial umhüllt werden.
- Die Arbeitsweise gemäss vorliegender Erfindung erbringt im Vergleich zu-bekannten Verfahren, nach denen ebenfalls pulverförmige Düngestoffe mit Bindemitteln zu Granulaten verarbeitet werden, beispielsweise dem Abrollen in Granuliertellern oder -trommelng den besonderen Vorteil, dass die erfindungsgemäas hergestellten Granulate vollkommen gleichmässig zusammengesetzt sind und eine.gleichmäaeige Grösse besitzen; es fällt weder Uberkorn noch Unterkorn an. Die gleichmäaeige Zusammensetzung ergibt einen gleichmäBsigen und zuverlässigen Düngeeffektp die gleichmässige Grösse erleichtert die exakte Dosierung der Granulate auf dem Felde, der Anfall von praktisch loo % Gutkorn vereinfacht das fferatellungsverfahren. In den folgenden Beispielen sind Teile - Gewichteteile. Beispiel 1 Einem am Kopfende eine Granuliervorrichtung tragenden Buse-KO-Kneter System List vom Typ K 400 KE werden mittels einer Dosierechnecke 2o stuto Thomaamehl und mittels einer Dosierpumpe 18 Gewichtsprozent einer aus der Citronenaäurefabrikation stammendent 50 % Trockenstoffe enthaltenden Ablauge kontinuierlich zugeführt.
- Die nach inniger Verknetung der Masse aus den einzelnen# 2 mm im Durchmesser betragenden Lochungen den Granulierkopfes austretenden Teilchen werden mittels zweier um den Granulierzylinder rotierenden )Aesser in einer Korngröose von etwa 128 um abgeschnitten. Sie fallen auf ein Tranaportbandv das nie auf Lager bringt. Dort erhärten sie innerhalb einer Lagerzeit von etwa 4 bin 6 Stunden so weit# daas sie schon in genügend hart und abriebfast sind und abgepackt bzw. aungestreut werden können. Eine zusätzliche Trocknung ist nicht mehr erforderlich.
- Beispiel 2 5 stuto einer aus 75 Teilen Thonaemehl (16 % P 2 0 5 ) und 25 Teilen Kalidüngesalz (6o % K 2 0) bestehenden Mischung worden kontinuierlich einem Granulier-KO-Kneter System List vom Typ K 200 zugeführtg dessen GranulierkoPf 3 mm grosee Öffnungen trägt. Gleichzeitig wird dabei eine mit Wasser ' auf einen Gehalt von 25 % Trockenstoff und 75 Wasser verdünnte Ablauge aus der Citroneneäurefabrikation zugegeben und mit der ThomaamehAali-Nischung innig verknetet und wie in Beispiel 1 granuliert.
- Das die gelochte Granuliertrommel verlanaendeg etwa 2,8 zu grosse, 12 % P 2 0 5 und 15 '9A K2 0 enthaltene Granulat fällt auf ein Trockenbandp wo es beim Transport auf Lager so weit getrocknet wird, dann es hart und abriebfest ist. BeisPiel 3 Eine aus 5o Teilen Thomasmehl mit 16 ji P2 0 59 18 Teilen Harnstoff (45 >' N) und 32 Teilen KC1 (56 1/Ö K 2 0) bestehende Mischung wird unter Zusatz von 15 Teilen einer mit Wasser auf 150 Bb verdünnten Sulfitablauge in dem gem-Uss Beispiel 1 beschriebenen Granulier-KO-Kneter, der an seinem Kopfende einen Granulierkopf mit 2 mm grossen Löchern trägt, innig verknetet und in etwa 198 mm grosse Körner übergeführt.
- Durch die intensive Knetwirkung werden Düngestoffe und Bindemittel zu einem besonders homogenen System vermischt. Nach einer Ablagerungezeit von etwa 3 Tagen an der Luft enthalten die harten und abriebfesten Granalien 7 N, 7 P2 0 5 und 18 ##, K 2 0.
- Beispiel 4 In den gleichen Granulier-KO-Kneter wie im Beispiel 1 werden in kontinuierlichem Strom ein auf eine Feinheit von etwa 6o/i(, (über go '0 Durchgang durch Sieb DIN loo) vermahlenes, teilaufgeschlossenes Rohphosphat mit 26 0# Gesamt-P 2 0 59 8 wasserlöslichem P 2 0 5 und 1,5 5' H2 0 zugegeben und mit 2o Teilen einer Wasserglaslösung von 12 0 Be' innig verknetet und granuliert.
- Die erhaltenen, wieder etwa 1,8 mm grossen Granalien werden anachliessend künstlich getrocknet. lian erhält harte und abriebfest:e Granalieng die im Boden unter Feuchtigkeitseinwirkung leicht wieder in ein Pulver mit der ursprünglichen Feinmehlbeschaffenheit der Ausgangsstoffe zerfallen.
Claims (2)
- Patentansprüche : 1) Verfahren zur Herstellung harter und abriebfester Düngemittel-Granulate aus pulverfürmigen Düngestoffen unter Zusatz von Bindemitteln, dadurch gekennzeichnetg dass man ein 5 bis 2o Gewichtsprozent Feuchtigkeit enthaltendes Gemisch aus pulverförmigen Düngestoffen mit anorganischen oder organischen Bindemitteln in einer einspindelig pulsierenden Schneckenma2chine, die mit einer Granuliervorrichtung verbunden ist, innig mischt, verknete.t und formt.
- 2) Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass di e pulverförmigen Düngestoffe Thomasmehl oder-Thomasphosphatkali sind. 3) Verfahren nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnetg dass als Bindemittel Abfall-Laugen der Citronensäure- oder der Spritherstellung verwendet werden. 4) Verfahren nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnetg dass der Flüssigkeitsgehalt des Gemisches aus pulverförmigen Düngestoffen und Bindemitteln lo bis 2o Gewichtsprozent beträgt. 5) Verfahren nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnetg dass als Schneckenmaschine der KO-Kneter System List verwendet wird. 6) Düngemittelgranulate, hergestellt nach dem Verfahren der Ansprüche 1 bis 5.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEC0043633 | 1967-10-23 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
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| DE1592603A1 true DE1592603A1 (de) | 1971-01-28 |
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ID=7025458
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| DE19671592603 Pending DE1592603A1 (de) | 1967-10-23 | 1967-10-23 | Verfahren zur Herstellung Harter und abriebfester Duengemittel-Granulate |
Country Status (1)
| Country | Link |
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| DE (1) | DE1592603A1 (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2418463A1 (de) * | 1974-04-17 | 1975-10-30 | Chemische Werke Rombach Gmbh | Verfahren zur verbesserung der granulierfaehigkeit von duengemittelgemischen, insbesondere von thomasphosphatkali |
| DE4206877A1 (de) * | 1991-03-14 | 1992-09-17 | Intevep Sa | Duengemittelzusammensetzung mit zusatz, verfahren zu seiner herstellung sowie zusatz dafuer |
-
1967
- 1967-10-23 DE DE19671592603 patent/DE1592603A1/de active Pending
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|---|---|---|---|---|
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| DE4206877A1 (de) * | 1991-03-14 | 1992-09-17 | Intevep Sa | Duengemittelzusammensetzung mit zusatz, verfahren zu seiner herstellung sowie zusatz dafuer |
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