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DE2414115B2 - Druckluftschusswaffe - Google Patents

Druckluftschusswaffe

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Publication number
DE2414115B2
DE2414115B2 DE19742414115 DE2414115A DE2414115B2 DE 2414115 B2 DE2414115 B2 DE 2414115B2 DE 19742414115 DE19742414115 DE 19742414115 DE 2414115 A DE2414115 A DE 2414115A DE 2414115 B2 DE2414115 B2 DE 2414115B2
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
pressure
low
pressure piston
barrel
pressure cylinder
Prior art date
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Granted
Application number
DE19742414115
Other languages
English (en)
Other versions
DE2414115C3 (de
DE2414115A1 (de
Inventor
Auf Nichtnennung Antrag
Original Assignee
Fa. Carl Walther, 7900 Ulm
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Fa. Carl Walther, 7900 Ulm filed Critical Fa. Carl Walther, 7900 Ulm
Priority to DE19742414115 priority Critical patent/DE2414115C3/de
Priority claimed from DE19742414115 external-priority patent/DE2414115C3/de
Publication of DE2414115A1 publication Critical patent/DE2414115A1/de
Publication of DE2414115B2 publication Critical patent/DE2414115B2/de
Application granted granted Critical
Publication of DE2414115C3 publication Critical patent/DE2414115C3/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F41WEAPONS
    • F41BWEAPONS FOR PROJECTING MISSILES WITHOUT USE OF EXPLOSIVE OR COMBUSTIBLE PROPELLANT CHARGE; WEAPONS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • F41B11/00Compressed-gas guns, e.g. air guns; Steam guns
    • F41B11/60Compressed-gas guns, e.g. air guns; Steam guns characterised by the supply of compressed gas
    • F41B11/68Compressed-gas guns, e.g. air guns; Steam guns characterised by the supply of compressed gas the gas being pre-compressed before firing
    • F41B11/681Pumping or compressor arrangements therefor
    • F41B11/683Pumping or compressor arrangements therefor operated by a rocker-lever system

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Actuator (AREA)
  • Toys (AREA)

Description

Die Erfindung bezieht sich auf eine Druckluftschußwaffe mit starrem Lauf und Spannhebel-Gestängebetätigung. bei welcher die Luft dui ;h Druckstufen mittels eines Niederdruckkolbens und eines Hocridruckkolbens erzeugt und in einen Speicherraum gepreßt wird, wobei durch die Abzugsvorrichtung über ein Auslaßventil die hochkomprimierte Luft dem Geschoßlager im Lauf zugeleitet wird.
Es sind bereits Waffen dieser Art bekannt geworden, bei welchen die Luft in zwei Stufen mittels koaxial fest zueinander angeordneter Kolben, welche in in der Waffe feststehenden Zylindern gleiten, auf hohen Druck komprimiert wird, wie beispielsweise in der DT-PS 12 06 331 aufgezeigt ist. Hierbei ist es aus kräftc- und volumenniäßigen Gründen allgemein üblich, den Hochdruckzylinder mit einem kleineren Durchmesser auszubilden als den Niederdruckzylinder. Das hat jedoch zur Folge, daß die Dichtung des Hochdruckkolbens relativ hoher Druck- und somit Reibungsbeanspruchung unterworfen ist, zumal die Hubwege des Nieder- und Hochdruckkolbens gleich groß sind, so daß an das Dichtungsmaterial sehr hohe Anforderungen gestellt werden müssen. Gleichzeitig wirken sich die seitlichen Kraftangriffe an den Kolben ungünstig aus, indem mittels der einseitigen Kraftwirkung eine Verkantungsneigung auftritt, wodurch einseitig erhöhte Reibung verursacht wird.
Des weiteren ist eine Luftdruckschußwaffe nach der DTPS 10 35 015 bekannt geworden, bei welcher der Hoch- und Niederdruckzylinder in verschiedenen aber parallelen Ebenen, also nicht koaxial, vorgesehen sind. Dadurch wurde es möglich, den Hochdruckkolben größer auszubilden als bisher praxisüblich. Jedoch ist hierbei einem Hub-Durchmesser-Verhältnis von etwa 1 : 1 der Hub noch immer relativ groß. Wenn gleich bei dieser Waffe der Kraftangriff am Niederdruckkolben bzw. Hochdruckzylinder etwa mittig ist, so iritt hier dennoch in nachteiliger Weise durch Momentbildung eine Verkantungsneigung auf, so daß die in der den Lauf aufnehmenden Trägerhülse auftretende Bicgeb.-anspruchung nicht außer Acht gelassen werden darf.
Die Aufgabe und der Zweck der Erfindung ist es nun, bei einer Druckluftschußwaffe der eingangs genannten Art vorgenannte Nachteile zu vermeiden und ein weiter verbessertes Druckluftsystem zu schaffen, bei welchem infolge des kurzen Weges die Dichtung des Hochdruckzylinders einer wesentlich geringeren Druck- und Reibungsbeanspruchung unterliegt und durch scnau mittig vorgesehene Kraftangriffe die Kolben und Zylinder verkantungsfrei in der Trägerhülse /u führen, um auf diese Weise das Spannen der Wafie wesentlich ausgeglichener und leichter durchführen /u können.
Dies wird erfindungsgemäß nach dem kennzeichnenden Teil des Anspruchs erreicht.
Nachfolgend soll eine beispielsweise Ausführungsform der Erfindung an Hand der Zeichnungen näher beschrieben werden, wobei zeigt
Fig.] einen Seitenlängsschnitt durch die teilweise dargestellte Druckluftschußwaffe in geschlossenem und entspanntem Zustand, also nach dem Schuß,
F i g. 2 einen Seitenlängsschnitt durch die teilweise dargestellte Druckluftschußwaffe in geöffnetem Zustand,
Fig.3 eine Draufsicht in Pfeilrichiimg A nach der F i g. 1 in Schnittdarstellung,
Fig.4 eine Draufsicht in Pfeilrichtung B nach der F i g. 2 in Schnittdarstellung.
Gemäß den F i g. I und 2 sind alle druckerzeugenden Bauteile, sowie die zugehörigen Stcuerorgane einer Druckluftschußwaffe 1 in einer im Gewehrkolben gehaltenen Trägerhülse 3 angeordnet, in welcher ebenfalls der Lauf 4 starr vorgesehen ist, so daß die Visierlinie, i:n Gegensatz zum Kipplaufgewchr, feststehend ausführbar ist. Beim Spannen wird in bekannter Weise ein in der Waffe auf der Achse 5 gelagerter Spannhebel 6 aus seiner Grundstellung nach F i g. 3 seitlich bis in eine hintere Stellung nach Fig.4 herausgeschwenkt. Hierbei wird über eine am Spannhebel 6 mittels der Achse T angelenkte einfache oder doppelte Vcrbindungslasche 7 der als Hülse ausgebildete Hochdruckkolben 8 nach hinten, also vom Lauf weg, gezogen. Gleichzeitig gleitet nach den F i g. 1 und 2 der Steuerschieber 9 mit zurück, welcher mittels einer am hinteren Ende vorgesehenen Brücke 10 über die Achse 11 für die Verbindungslasche 7 und das Gelcnkauge 12 der mit einem Durchbruch versehenen Abschlußkappc 13 mit dem Hochdruckkolben 8 verbunden ist. Im Innern ist der Hochdruckkolben 8 als Niedcrdruckzylindcr 14 ausgebildet und gleitet bei seiner Rückwärtsbewegung durch Seitwärtsschwenken des Spannhebels 6 über den mittels eines Steges 15 in der Trägerhülse 3 fest angeordneten Niederdruckkolben 16 mit der Niederdruckdichtung 17. Am vorderen zum Lauf 4 weisenden Ende 18 des auf der Gleitbahn 19 mittels eines Fiilirungsteiles 20 geführten Steuerschiebers 9 sind auf einer Achse 21 zwei seitlich symmetrisch vorgesehene Steuerhebel 22 schwenkbar gelagert, welche nach der F i g. 2 mit ihren Kraftarmen 23 von den .Steuerkurven 24 ablaufen, wenn der Steuerschieber 9 gleichzeitig mit dem als Niederdruckzylinder 14 ausgebildete Hochdruckkolbcn 8 zurückgleitet. Dabei wird der auf dem
Hochdruekkolben 8 frei bewegliche und nach \orn durch das Kopfstück 25 abgeschlossene I lochdruck/ylinder 26 freigegeben, so daß sich /wischen dem Kopfstück 25 des llochdruckzyünders 2h und dem llochdruckkolben 8 ein Vorverdiehtungsraum 26' bildet, indem die in den Niederdruckzyhnder eingeflossene Atniosphärenluft durch das Ventil 27 im Hochdruekkolben 8 in den Hochdruckzylinder 26 gedrückt und in dieser ersten Verdiehtungsstuic im beispielsweisen Verhältnis 1 : 5 vorverdichtet wird.
Der Anschlag 28 des Steuerschiebers 9 legt sich gegen einen Ansatz 29 des Schkigstüekes 30. so daß letzteres gegen die Wirkung der Schlagfeder 31 ebenfalls nach hinten bewegt wird bis das im Federgegcnlager 32 längsgeführte .Schlagstück 30 in der hinteren lindstellung nach F i g. 2 mit seinem hinteren hakenförmigen Ende 33 in einer Aussparung 34 der vom Abzug 35 zu betätigenden Abzugstangc 36 einrastet.
In diesem Zustand der Waffe d. h., in der hinteren Totpunktlage der Kolben und Zylinder, wie in I- i g, 2 dargestellt, liegt das Laufmundstück 37 im Vergleich zu bekannten Ausführungsarten in einem relativ großen Raum frei, so daß in bequemer Weise, ohne besondere Ladevorrichtungen einsetzen zu müssen, die Geschoßkugel in das Laufmundstück 37 einführbar ist.
Um die Waffe nach dem Laden in den schußbereiten Zustand zu bringen, wird der Spannhebel 6 aus seiner hinteren .Schwenklage nach Fi g. 4 in seine Grundstellung nach F i g. 3 zurückgeschwenkt, wobei mittels der Verbindungslaschen 7 der Hochdruekkolben 8 mit dem darauf frei beweglichen Hochdruckzylinder 26 zum Lauf 4 hin verschoben wird. Dadurch, daß ebenso der Steuerschieber 9 zwangsläufig mit nach vorn gleitet, laufen die Steuerhebel 22 mit den Kraftarmen 23 auf die Steuerkurven 24 auf, wodurch sich die Steuerhebel verschwenken, so daß diese mit den Lastarmen 38 mittig gegen das Kopfstück 25 drücken und auf diese Weise den Hochdruckzylinder 26 auf den Hochdruckkolben 8 schieben, wie die F i g. 1 und 3 erkennen lassen. Dabei wird die im Hochdruckzylinder 26 vorverdichtete Luft in einer zweiten Verdichtungsstufe in den Druckraum 39 gepreßt, in dem dann die Druckluft bis zur Abgabe des Schusses gespeichert bleibt. Durch Andrücken des Kopfstückes 25 gegen einen in der Trägerhülse 3 angeordneten Anschlag 40 in der vorderen Totpunktsicllung des Hochdruckzylinders 26 werden die Steuerhebel 22 von den :wm Kopfstück ausgehenden Kräften entlastet.
Zui" Auslosen des Schusses wird in bekannter Weise der Abzug 35 betätigt, wobei die Abzugsuinge 36 das Schlagstück 30 freigibt, welches unter der Wirkung der Schlagfeder 31 nach \orn gegen den auf der Achse 41 schwenkbar gelagerten Sehlagübertragungshebel 42 gestoßen wird. Dabei schlagt der letztere mit dem oberen Hebelarm 43 auf den längsbeweglichen Schlagstill 44, welcher die Bewegung auf das feder- und drucklufibelustete Auslaßventil 45 weiterleitet. Das auf diese Weise geöffnete Auslaßventil läßt die im Druckraum 39 hochkomprimiene Luft durch einen Zuführkanal 46 zum Lauf 4 hin entweichen, wodurch das nicht dargestellte Geschoß durch den Lauf getrieben wird. Dieser Zustand der Waffe ist in der F i g. 1 wiedergegeben.
Auf Grund der erfindungsgemäßen Anordnung der Hoch- und Niederdruckkolben und -zylinder 8. 26. 16, 14 zueinander ergeben sich, wie die I i g. i und J erkennen lassen, gegenüber bisher bekannten Ativfiihrunjisarten wesentlich verkürzte Überströmkanäie, so daß Druck- und Luftverluste weitgehend vermieden werden.
Die konstruktive Ausbildung des Hochdruckkolbens 8 r.-iii größtmöglichem Durchmesser (größer als der Niederdruckkolben 16) bewirkt eine Reduzierung der spezifischen Belastung der Hochdruckdichtung 47. wobei zusätzlich durch die volumenbedingte extrem kurze Relativbewegung zwischen Hochdruekkolben 8 und Hochdruckzylinder 26 die Reibungsbeanspruchung als nur gering anzusetzen ist. Der mit dem vergrößerien Durchmesser des Hochdruckzylinders 26 verbundene erhöhte Kraftaufwand wird mittels der flachen Steuerkurve 24 ausgeglichen, auf welcher während des relativ langen Hubweges des gesamten Pumpsystems mit dem Steuerschieber 9 der Steuerhebel 22 mit seinem Kraftarm 23 auflauft und, wie bereits beschrieben mit dem Lastarm 38 den Hochdruckzylinder 26 über den I lochdruckkolben 8 drückt. Auf diese Weise wird eine leichte Betätigung des Spannhebels 6 und eine Ausgeglichenheit der auftretenden Kräfte erreicht.
Da alle Kraftangriffe auf die Kolben und Zylinder mittig erfolgen, wird ein Verkanten dieser Bauteile Vermieden, die auftretenden Kräfte zenirisch auf die Trägerhülse 3 übertragen und somit eine Biegebeanspruchung der Trägerhülse ausgeschlossen.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen

Claims (1)

  1. Patentanspruch:
    Druckluftschußwaffe mit starrem Lauf und Spannhebel-Gestängebetätigung, bei welcher die Luft durch Druckstufen mittels eines Niederdruckkolbens und eines Hochdruckkolbens erzeugt und in einen Speicherraum gepreßt wird, wobei durch die Abzugsvorrichtung über ein Auslaßventil die hochkomprimierte Luft dem Geschoßlager im Lauf zugeleilet wird, dadurch gekennzeichnet, daß ein als Hochdruckzylinder (26) ausgebildetes Kopfstück (25) frei beweglich auf dem Hochdruckkolben (8) gleitet und in seinem Innern einen Niederdruckzylinder (14) aufweist, welcher auf dem in der Trägerhülse (3) feststehend angeordneten Niederdruckkolben (16) verschiebbar gelagert ist und mittels der an Augen (12) einer Abschlußkappe (13) des Niederdruckzylinders angelenkten Verbindungslaschen (7) mit dem Spannhebel (6) sowie über eine Brücke (10) mit einem Steuerschieber (9) verbunden ist, an dessen vorderem, dem Lauf zugekehrten Ende auf einer Achse (21) zwei Steuerhebel (22) schwenkbar angeordnet sind, deren Hebelarme (38) einerseits am Kopfstück (25) angreifen und deren Hebelarme (23) anderseits beim Spannvorgang auf gehäusefeste Steuerkurvenstücke (24) auflaufen.
DE19742414115 1974-03-23 DruckhiftschuBwaffe Expired DE2414115C3 (de)

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Publication Number Publication Date
DE2414115A1 DE2414115A1 (de) 1975-10-02
DE2414115B2 true DE2414115B2 (de) 1976-04-22
DE2414115C3 DE2414115C3 (de) 1976-12-16

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DE2414115A1 (de) 1975-10-02

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