DE3808194A1 - Luftgewehr oder -pistole - Google Patents
Luftgewehr oder -pistoleInfo
- Publication number
- DE3808194A1 DE3808194A1 DE3808194A DE3808194A DE3808194A1 DE 3808194 A1 DE3808194 A1 DE 3808194A1 DE 3808194 A DE3808194 A DE 3808194A DE 3808194 A DE3808194 A DE 3808194A DE 3808194 A1 DE3808194 A1 DE 3808194A1
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- piston
- barrel
- rod
- engagement
- spring
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Withdrawn
Links
- 230000000295 complement effect Effects 0.000 claims description 6
- 238000010304 firing Methods 0.000 claims description 4
- 238000006073 displacement reaction Methods 0.000 claims 1
- 230000009471 action Effects 0.000 description 6
- 230000007246 mechanism Effects 0.000 description 4
- 230000008901 benefit Effects 0.000 description 2
- 230000002349 favourable effect Effects 0.000 description 1
- 230000003993 interaction Effects 0.000 description 1
- 238000012423 maintenance Methods 0.000 description 1
- 238000000034 method Methods 0.000 description 1
- 230000008569 process Effects 0.000 description 1
Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F41—WEAPONS
- F41B—WEAPONS FOR PROJECTING MISSILES WITHOUT USE OF EXPLOSIVE OR COMBUSTIBLE PROPELLANT CHARGE; WEAPONS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- F41B11/00—Compressed-gas guns, e.g. air guns; Steam guns
- F41B11/60—Compressed-gas guns, e.g. air guns; Steam guns characterised by the supply of compressed gas
- F41B11/64—Compressed-gas guns, e.g. air guns; Steam guns characterised by the supply of compressed gas having a piston effecting a compressor stroke during the firing of each shot
- F41B11/642—Compressed-gas guns, e.g. air guns; Steam guns characterised by the supply of compressed gas having a piston effecting a compressor stroke during the firing of each shot the piston being spring operated
- F41B11/646—Arrangements for putting the spring under tension
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Toys (AREA)
- Portable Nailing Machines And Staplers (AREA)
Description
Die Erfindung betrifft ein Luftgewehr oder eine Luft
pistole des Typs, bei dem ein Kolben beim Spannen
gegen die Kraft einer Hauptfeder gezogen wird und in
dieser Stellung durch eine Auslösestange gehalten wird.
Die Auslösestange wird durch Betätigen eines Abzugs
freigegeben, so daß der Kolben in einem Zylinder nach
vorne schnellt und Luft komprimiert, um ein Geschoß
aus dem Lauf des Gewehrs zu treiben. Das Luftgewehr oder
die Luftpistole kann insbesondere einen in Bezug auf
ein den Kolben und den Zylinder aufnehmendes Gehäuse
feststehenden Lauf und einen separaten Spannhebel zum
Spannen des Kolbens besitzen, das Gewehr bzw. die
Pistole kann jedoch insbesondere auch vom Typ mit ab
knickbarem Lauf sein, so daß das Abknicken und Ver
schwenken des schwenkbar an dem Gehäuse angebrachten
Laufs zum Spannen des Kolbens dient. (Im folgenden
beziehen sich die Aussagen für ein "Luftgewehr" auch
auf eine "Luftpistole".) Der Lauf wird um einen
Schwenkzapfen verschwenkt, um den Verschluß zum Laden
des Gewehrs zu öffnen. Diese Bewegung des Laufs dient
auch zum Spannen des Kolbens. Ein Ende eines Spann
hebels ist schwenkbar, entweder direkt oder indirekt,
mit dem Lauf in der Nähe von dessen Schwenkzapfen ge
koppelt, so daß beim Öffnen des Verschlusses und dem
Nach-Unten-Schwingen des Laufs das andere Ende der
Spannstange mit dem Kolben in Eingriff gelangt, um
diesen zurückzustoßen. Bei einem Luftgewehr mit
separatem Spannhebel erfolgt das Spannen in ähnlicher
Weise durch Betätigen des Spannhebels. Bei derartigen
Luftgewehren, also bei Gewehren mit abknickbarem Lauf
oder mit Spannhebel, kann die den Kolben spannende
Hauptfeder als Schraubenfeder ausgebildet sein, es
kann sich jedoch auch um eine Gasfeder oder um eine
andere mechanisch äquivalente Federform handeln.
Durch die Erfindung wird ein Luftgewehr (oder eine
Luftpistole) des oben beschriebenen Typs geschaffen,
bei dem die Feder stufenweise zusammendrückbar ist
und der Kolben mindestens eine erste und eine zweite
Stellung, die voneinander axial beabstandet sind, in
der Bohrung, in der der Kolben aufgenommen wird, ein
zunehmen vermag. Hierzu hält eine Haltevorrichtung den
Kolben in der einen oder der anderen Stellung. In den
genannten Stellungen ist die Feder zumindest teil
weise zusammengedrückt. Das Gewehr enthält Eingriffs
mittel, mit deren Hilfe die Spannstange mit dem
Kolben derart in Eingriff bringbar ist, daß der Kolben
während eines Bewegungshubs des Laufs oder des Spann
hebels während einer ersten Stufe entlang dem Zylinder
bewegt wird, damit er eine erste Stellung einnimmt,
in welcher er von der Haltevorrichtung gehalten wird,
während der Lauf oder Spannhebel zurückbewegt wird,
damit die Spannstange erneut mit dem Kolben in Eingriff
bringbar ist, um ihn bei einem weiteren Hub des Laufs
oder der Spannstange während einer zweiten Stufe aus
der ersten Stellung in die zweite Stellung bewegt
wird.
Bei einem herkömmlichen Luftgewehr der eingangs be
schriebenen Art ist ein gewisser Hub der Spannstange
erforderlich, um die Hauptfeder vollständig zusammen
zudrücken und das Gewehr zu spannen. Der Hub der Spann
stange bestimmt sich durch den Abstand zwischen ihrem
Verbindungspunkt mit dem Lauf (oder dem Spannhebel)
einerseits und der Schwenkachse des Laufs bzw. des
Spannhebels, außerdem durch den zur Verfügung stehenden
Drehhubs des Laufs (oder des Spannhebels). Aus
praktischen Gründen liegt der Drehhub fest, so daß
der genannte Abstand zwischen den Drehpunkten nach
Maßgabe des erforderlichen Spann-Hubs festgelegt wird.
Die genannte Entfernung zwischen den Drehpunkten be
stimmt aber auch die Hebelübersetzung zwischen Lauf
und Spannstange. Da üblicherweise die Länge des Laufs
vorgegeben ist und auch der zur Verfügung stehende
Spann-Hub begrenzt ist, ist die Kraft, die auf die
Spannstange aufgebracht werden kann, durch den zum
Zusammendrücken der Feder erforderlichen Hub be
schränkt. Die maximale Kraft, die der Schütze er
wartungsgemäß auf den Lauf oder die Spannstange auf
zubringen vermag, stellt also eine Grenze für die
Stärke der Hauptfeder und mithin der Geschoßge
schwindigkeit dar. Da durch die Erfindung vorgeschlagen
wird, die Feder stufenweise zusammenzudrücken, kann
mit Hilfe kurzer Hübe der Spannstange (oder des Laufs)
eine günstige Hebelübersetzung für den Spannmechanismus
geschaffen werden, so daß eine stärkere Hauptfeder
verwendet werden kann. Hierdurch wiederum erreicht man
eine höhere Geschoßgeschwindigkeit, ohne daß der
Schütze mehr Kraft beim Spannen des Kolbens aufbringen
muß. Ein weiterer Vorteil ist darin zu sehen, daß
die Waffe in mehr als einer Leistungsstufe benutzt
werden kann, was den Vorteil hat, daß eine leistungs
starke Waffe bei Bedarf mit verringerter Leistung
abgefeuert werden kann. Man kann diese Waffe auf
grund der möglichen geringeren Leistung also auch
in geschlossenen Räumen benutzen.
Üblicherweise wird eine zweistufige Bewegung des Kolbens,
d.h. ein Doppel-Arbeitshub für den Lauf oder den Spann
hebel, erforderlich sein; es können jedoch drei oder
mehr Stufen vorgesehen werden, um eine extrem starke
Hauptfeder verwenden zu können und diese Feder dennoch
mit mäßigem Kraftaufwand durch Betätigen des Laufs oder
des Spannhebels zu spannen. Alternativ läßt sich durch
drei oder mehr Stufen auch die zum Bewegen des Laufs
oder des Spannhebels aufzubringende Kraft entsprechend
reduzieren.
Die Eingriffsmittel zwischen der Spannstange und dem
Kolben umfassen vorzugsweise mindestens ein Antriebs
teil an der Spannstange, welches in Eingriff bringbar
ist mit zwei oder mehr axial beabstandeten Elementen
an dem Kolben. Alternativ ist es möglich, zwei oder
mehr Antriebsteile an der Spannstange vorzusehen,
so daß diese mit einem einzigen Element an dem Kolben
in Eingriff kommen.
Die Haltevorrichtung besteht vorzugsweise aus mindestens
einem Verriegelungsteil, welches in Eingriff bringbar
ist mit zwei oder mehreren, axial voneinander beab
standeten und komplementär ausgebildeten Verriegelungs
elementen an dem Kolben.
Die Haltevorrichtung kann auch mit dem oder den Ver
riegelungselementen an dem Kolben in Eingriff kommen,
mit dem bzw. mit den das Antriebsteil in Eingriff ge
langt, und es bzw. sie können gebildet sein durch die
Auslösestange, die durch den Abzug lösbar ist.
Im folgenden werden Ausführungsbeispiele der Erfindung
anhand der Zeichnung näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 eine Längsschnittansicht einer
Luftpistole nach der Erfindung,
Fig. 2 eine teilweise geschnittene Seitenan
sicht eines Kolbens der Luftpistole
nach Fig. 1,
Fig. 3 bis 7 Ansichten ähnlich wie Fig. 1, jedoch
in verkleinertem Maßstab, wobei ver
schiedene Stufen bei der Betätigung
des Kolbens nach Fig. 1 dargestellt
sind.
Die in der Zeichnung dargestellte Luftpistole ist eine
Pistole mit abknickbarem Lauf. Ein Lauf 1 ist schwenk
bar durch einen Schwenkzapfen 3 mit einem Gehäuse 2 ver
bunden. Der Lauf 1 kann um den Schwenkzapfen 3 ver
schwenkt werden, um die Pistole zu spannen und um ein
(nicht gezeigtes) Geschoß bei dem Verschluß in die
Bohrung 4 des Laufs 1 laden zu können. Das Gehäuse 2
enthält einen Zylinder 5, in welchem ein von einer
Hauptfeder 7 beaufschlagter Kolben 6 verschieblich
aufgenommen ist. In Fig. 1 ist der Kolben 6 in seiner
gespannten Stellung dargestellt, in welcher die Haupt
feder 7 vollständig zusammengedrückt ist. Der Kolben
6 wird durch eine Auslösestange 8, die von einem
Abzugmechanismus 8 lösbar ist, in der gespannten
Stellung gehalten. Wenn der Abzug betätigt wird,
bewegt die Feder 7 den Kolben 6 nach vorne, d.h. nach
links in Fig. 1, wobei Luft in dem Zylinder 5 kom
primiert wird. Die Luft gelangt durch eine Öffnung 5′
am Ende des Zylinders und treibt das Geschoß entlang
der Bohrung 4 des Laufs aus der Pistole aus.
Der Lauf 1 bleibt in der in Fig. 1 dargestellten
Feuerstellung bei geschlossenem Verschluß. Das Ver
schließen erfolgt durch einen selbstverriegelnden
Haltemechanismus 10 bekannter Bauart. Ein Ende einer
Spannstange 11 ist schwenkbar mit einem Zapfen 12
in der Nähe des Schwenkzapfens 3 an dem Lauf ange
bracht. Das andere Ende der Spannstange 11 ist als
Doppelgabel ausgebildet und liegt unterhalb des
Zylinders 5 in dem Gehäuse, wobei das Doppelgabel-
Ende von einer Bogenfeder 13 in Richtung auf den
Zylinder 5 gespannt wird. Zinken 14 des gabelförmigen
Endes der Spannstange 11 sind nach oben gebogen und
treten in einem Axialschlitz 15 an der Unterseite der
Wand des Zylinders 5 ein. Dicht bei dem nach oben
gebogenen Abschnitt der Zinken 14 ist ein Anschlag
16 ausgebildet, der, wenn der Verschluß gemäß Fig. 1
geschlossen ist, mit dem Randbereich der Wand des
Zylinders 5 am vorderen Ende des Schlitzes 15 in
Eingriff gelangt, um die Spitzen der Zinken aus dem
Zylinderhohlraum und von dem Kolben 6 fort zu halten.
Der Abstand zwischen dem Schwenkzapfen 3 und dem Stift
12 ist relativ kurz, so daß eine relativ große Hebel
übersetzung zwischen Lauf und Spannstange vorhanden
ist.
Der Kolben 6 wird gemäß Fig. 1 in einer gespannten
Stellung gehalten, in welcher die Hauptfeder 7 zwischen
dem Kolben 6 und der Rückwand 17 des Zylinders von der
Auslösestange 8 zusammengedrückt gehalten wird. Der
Auslösemechanismus 9 kann von an sich bekannter Bauart
sein. Im vorliegenden Fall ist ein Abzug 18 schwenkbar
auf einem Abzughebelzapfen 19 montiert, und ein Hammer
20 sowie eine Zwischen-Auslösestange 21 sind schwenk
bar auf einem Zapfen 22 montiert. Die Haupt-Auslöse
stange 8 ist auf einem Stift 23 mittels eines Lochs 8′
schwenkbar gelagert, wobei das Loch 8′ etwas länglich
ausgebildet ist, so daß sich die Auslösestange 8 in
Bezug auf den Stift 23 etwas in ihrer Längsrichtung
bewegen kann. In der in Fig. 1 dargestellten gespannten
Stellung kommt ein abgestufter Bereich 25 der Haupt-
Auslösestange 8 in Eingriff mit der rückwärtigen Kante
einer vorderen Umfangsnut 26 in dem Kolben 6. Die
Auslösestange wird an einer Schwenkbewegung durch die
Hauptfeder 7 gehindert durch die Zwischen-Auslösestange
21, die mit einer Unterseite 27 des freien Endes der
Haupt-Auslösestange 8 in Eingriff steht. Der Hammer 20
wird gegen die Wirkung einer zwischen dem Hammer 20
und der Zwischen-Auslösestange 21 befindlichen, zwei
schenkligen Torsionsfeder 28 in einer gespannten
Stellung gehalten durch eine Abzugsstange 29, die mit
einer Vertiefung 30 in dem Hammer in Eingriff steht.
Zum Abfeuern der Pistole wird der Abzug 18 gedrückt,
wodurch die Abzugsstange 29 von der Einkerbung 30 los
kommt, so daß der Hammer 20 durch die Wirkung der
Feder 28 im Gegenuhrzeigersinn (gemäß Fig. 1) ver
schwenkt wird. Ein Vorsprung 31 an der Rückseite des
Hammers schlägt gegen die Kante der Zwischen-Auslöse
stange und löst sie von der Unterseite der Haupt-
Auslösestange 8. Die Wirkung der Hauptfeder löst die
Haupt-Auslösestange 8 von dem Kolben 6, der sich
zum Abschuß nach vorne bewegt.
Wie deutlicher aus Fig. 2 hervorgeht, ist der Kolben
zusätzlich zu der vorderen Umfangsnut 26 mit einer
ähnlich ausgebildeten hinteren Hut 32 ausgestattet.
Von der vorderen Kante der Nut 32 ausgehend besitzt
die Kolbenwand einen sich nach vorne verjüngenden
Abschnitt, der eine Schräge oder Rampe 33 bildet,
deren Zweck weiter unten näher erläutert wird. Das
größere Ende des sich verjüngenden Abschnitts und
Stege am hinteren Ende jeder der Nuten 26 und 32 bilden
den Maximaldurchmesser des Kolbens. Sämtliche übrigen
Abschnitte der Umfangsfläche des Kolbens sind dem
gegenüber zurückgesetzt, so daß sie nicht mit der
Oberfläche des Zylinders 5 in Berührung gelangen.
Anstelle der Umfangsnuten 26 und 32 können im Quer
schnitt ähnliche gestreckte Nuten auf der Unterseite
des Kolbens 6 ausgebildet sein, wobei der Boden des
Kanals einer Sehne des Umfangs des Kolbens 6 entspricht.
Fig. 3 veranschaulicht die relative Lage der Bauteile
nach dem Abschuß und den Beginn der Spannbewegung, wenn
der Lauf gerade nach unten abgeknickt wurde. Die Spann
stange 11 hat sich weit genug nach hinten bewegt, um
den Anschlag 16 von der Wand des Zylinders 5 vor dem
Schlitz 15 zu lösen und der Bogenfeder 13 zu ermög
lichen, die Zinken 14 gegen den Kolben 6 zu drücken,
um mit der hinteren Nut 32 in Eingriff zu kommen. Eine
weitere Abwärtsbewegung des Laufs bewegt die Spann
stange 11 nach hinten. Die Spannstange 11 nimmt den
Kolben mit sich und kommt außerdem in Eingriff mit
einem Arm 34 des Hammers 20 und bewegt ihn im Uhrzeiger
sinn gemäß Fig. 3. Dies bringt die Zwischen-Auslöse
stange 21 zur Anlage an einer Stirnseite 35 der Haupt-
Auslösestange 8, so daß diese daran gehindert ist,
sich mit dem Hammer 20 zu bewegen und so die Torsions
feder 28 spannt. Eine im Uhrzeigersinn gerichtete Be
wegung des Hammers 20 wird fortgesetzt, bis ein unterer
Arm 36 eines gabelförmigen Teils des Hammers 20 in
Berührung mit der unteren Lippe einer Hut 37 in einer
drehbar gelagerten Sicherungsstange 38 in Eingriff
gelangt. In der schußbereiten Stellung nimmt die Nut
37 den Hammer 20 auf, wenn der Sicherungsstag 38 sich
in seiner "Aus"-Stellung befindet. Eine weitere Bewegung
des Hammers 20 im Uhrzeigersinn während des Spann
vorgangs hat zur Folge, daß der untere Arm 36 mit der
Lippe der Nut 37 in Eingriff kommt, um den Sicherungs
stab 38 in eine "Ein"-Stellung zu bringen, in der
die Nut 37 den Hammer 20 nicht weiter einläßt. Der
Hammer 20 wird gespannt gehalten, und die Abzugsstange
29 fällt vor die Ausnehmung 30, bereit, mit ihr erneut
in Eingriff zu kommen, wenn der Sicherungsstab 38 in
die "Aus"-Stellung gedreht wird.
Eine vordere Ecke 39 des abgestuften Abschnitts 25 der
Haupt-Auslösestange 8 ist abgeschrägt, und wenn die
Hinterkante des Kolbens 6 die Auslösestange erreicht,
gelangt der Kolben in Berührung mit der abgeschrägten
Ecke 38 und drückt dadurch die Haupt-Auslösestange 8
aus dem Weg, wobei die Auslösestange 8 um den Stift 23
gegen die Wirkung der Torsionsfeder 40 im Gegenuhr
zeigersinn geschwenkt wird. In der Endphase der Ab
wärtsbewegung des Laufs umfassen die Zinken 14 der
Spannstange 11 den abgestuften Abschnitt 25, und der
Kolben 6 erreicht die in Fig. 4 dargestellte Stellung,
in der der abgestufte Abschnitt 25 in die hintere
Nut 32 eintritt. Die Zwischen-Auslösestange 21 kommt
in Eingriff mit der Unterseite 27 der Haupt-Auslöse
stange 8, um diese gegen die Wirkung der Hauptfeder 7
festzuhalten, wenn der Druck auf den Lauf 1 nachläßt.
Dann wird der Lauf nach vorn und oben in die Ausgangs
stellung geschwenkt. Die Vorderkante der Hut 32 ist
geneigt ausgebildet und drückt die Zinken 14 gegen
die Wirkung der Bogenfeder 13 aus der Hut heraus.
Der Lauf kann in die in Fig. 1 dargestellte vollständig
geschlossene Stellung zurückgebracht werden, wobei die
Zinken 14 von dem Kolben 6 entfernt gehalten werden.
Der Kolben könnte in diesem Zustand mit geringerer
Geschwindigkeit abgefeuert werden, da die Hauptfeder 7
nur teilweise zusammengedrückt ist. Wenn die Haupt
feder jedoch vollständig zusammengedrückt werden soll,
braucht der Lauf 1 nur zurück in die Lage gemäß
Fig. 5 gebracht zu werden, in der die Zinken 14 in
die vordere Hut 26 eingreifen. Das zum zweiten Mal
erfolgende Schwenken des Laufs nach unten und nach
hinten bewegt den Kolben rückwärts, wobei er die Aus
lösestange bis zu einer Stelle mitnimmt, die durch
die längliche Ausbildung des Lochs 8′ bestimmt wird.
Die Rückwärtsbewegung der Auslösestange 8 reicht aus,
ihre Unterseite 27 von der Zwischen-Auslösestange 21
zu lösen. Bei einer weiteren Rückwärtsbewegung des
Kolbens 6 wird durch Zusammenwirken der abgeschrägten
Ecke 29 der Haupt-Auslösestange mit der geneigten
Vorderkante der hinteren Nut 32 die Haupt-Auslösestange
8 aus der Hut 32 gedrückt, wobei ihre Stirnseite 35
hinter die Zwischen-Auslösestange 21 nach unten läuft.
Wenn der vollständige Hub der Lauf-Bewegung beendet
ist, umschließen die Zinken 14 erneut den abgestuften
Abschnitt 25 der Haupt-Auslösestange, welche nun in
die vordere Hut 26 eintritt, um den Kolben 6 in ge
spannter Stellung und bei vollständig zusammenge
drückter Hauptfeder 7 zu halten. Wenn der nach hinten
gerichtete Druck auf den Lauf 1 nachläßt, bewegt die
Hauptfeder den Kolben 6 und damit die Haupt-Auslöse
stange 8 entsprechend der Länge des Lochs 8′ nach vorn.
Diese Bewegung bring die Unterseite 27 über die
Zwischen-Auslösestange 21. Die Bauteile befinden sich
dann in der in Fig. 6 dargestellten Lage, wobei der
Kolben 6 gespannt ist und die Haupt-Auslösestange 8
über die Zwischen-Auslösestange 21 in Eingriff mit
der Hut 32 steht. Der Lauf 1 wird in die Schließ
stellung zurückgebracht, so daß die Teile die in Fig. 1
dargestellte Lage einnehmen. Wenn in diesem Zustand
die Pistole abgefeuert wird, muß verhindert werden,
daß der abgestufte Bereich 25 mit der hinteren Nut 32
beim Passieren in Eingriff kommt. Deshalb ist die
Schräge oder Rampe 33 an dem Kolben vorgesehen. Wenn
sich der Kolben nach vorn bewegt, kommt der abge
stufte Abschnitt 25 mit der Rampe 33 in Eingriff, wie
Fig. 7 zeigt. Aufgrund der Geschwindigkeit des Kolbens
an dieser Stelle und aufgrund der Trägheit der
Haupt-Auslösestange 8 lenkt die Rampe 33 die Auslöse
stange 8 genügend weit und ausreichend lange ab, damit
die Nut 32 vorbeilaufen kann, bevor der abgestufte
Abschnitt 25 erneut in den Zylinder eingreift.
Beim Abfeuern der Pistole im zweimal gespannten Zustand
gemäß Fig. 1, in welchem die Hauptfeder 7 vollständig
zusammengepreßt ist, läßt sich eine höhere Geschoßge
schwindigkeit erreichen als in dem oben erwähnten Zu
stand, in welchem gemäß Fig. 5 die Hauptfeder nur teil
weise zusammengedrückt ist.
Claims (9)
1. Luftgewehr oder -pistole, insbesondere vom Typ mit
abknickbarem Lauf oder Spannhebel, mit einer eine Spann
stange (11) enthaltenden Einrichtung zum Spannen eines
in einer Bohrung eines Zylinders (5) beweglichen Kolbens
(6) gegen die Kraft einer Feder (7) durch Bewegen, ins
besondere Abknicken, des Laufs (1) oder des Spannhebels,
dadurch gekennzeichnet, daß die Feder (7)
stufenweise zusammendrückbar ist, der Kolben (6)
mindestens eine erste und eine zweite Stellung, die
axial voneinander beabstandet sind, in der Bohrung auf
weist, in welchen der Kolben (6) durch eine Haltevor
richtung (8) gehalten wird, und in denen die Feder (7)
zumindest teilweise zusammengedrückt ist, Eingriffs
mittel (14; 26, 32) vorgesehen sind, mit deren Hilfe
die Spannstange (11) mit dem Kolben (6) in Eingriff
kommt, so daß dieser bei einem Bewegungshub des Laufs
(1) in dem Zylinder (5) in einer ersten Stufe in eine
erste Stellung versetzt wird, in der er von der Halte
vorrichtung (8) zurückgehalten wird, während der Lauf
(1) oder der Spannhebel zurückbewegt wird, damit die
Spannstange (11) erneut mit dem Kolben (6) in Eingriff
gelangt und der Kolben (6) durch einen weiteren Be
wegungshub des Laufs (1) oder des Spannhebels in einer
zweiten Stufe aus der ersten Stellung in die zweite
Stellung bewegt werden kann.
2. Luftgewehr nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß die Eingriffs
mittel (14; 26, 32) zwischen der Spannstange (11) und
dem Kolben (6) mindestens ein Antriebsteil (14) an der
Spannstange aufweisen, welches mit zwei oder mehreren
axial beabstandeten Teilen (26, 32) des Kolbens (6)
in Eingriff bringbar ist.
3. Luftgewehr nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet, daß die Haltevor
richtung (8) mindestens ein Verriegelungsteil (25) be
sitzt, das in Eingriff bringbar ist mit zwei oder
mehreren axial beabstandeten komplementär ausgebildeten
Verriegelungs-Elementen (26, 32) an dem Kolben (6).
4. Luftgewehr nach Anspruch 3,
dadurch gekennzeichnet, daß an dem Kolben
(6) an einer Stelle zwischen benachbarten vorderen und
hinteren komplementär ausgebildeten Verriegelungs
elementen (26, 32) und benachbart dem hinteren Element
(32) eine Rampe (33) mit nach hinten zunehmender Höhe
vorgesehen ist, so daß, wenn das Gewehr aus einer
Spannstellung abgefeuert wird, in der der Kolben (6)
zumindest durch das In-Eingriff-Kommen zwischen dem
Verriegelungsteil (27) oder einem der Verriegelungs
teile einerseits und dem vorderen komplementär ausge
bildeten Verriegelungselement (26) andererseits, das
Verriegelungsteil (25) aus seinem Eingriff mit dem
vorderen komplementär ausgebildeten Verriegelungs
element (26) versetzt wird und in gleitende Anlage mit
dem Kolben gelangt, um, wenn der Kolben vorbeischnellt,
auf der Rampe (33) entlangzugleiten und, wenn das
hintere Ende der Rampe das Verriegelungsteil (25) er
reicht und sich an diesem vorbeibewegt, das hintere
komplementär ausgebildete Verriegelungselement (32)
zu überspringen.
5. Luftgewehr nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß, wenn sich
der Kolben in der ersten Stellung befindet, die Wahl
möglichkeit besteht, entweder mit Teil-Leistung das
Gewehr abzufeuern oder die Feder (7) durch einen weiteren
Hub des Laufs (1) oder des Spannhebels weiter zusammen
zudrücken.
6. Luftgewehr nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß die Haltevor
richtung eine Auslösestange (8) aufweist.
7. Luftgewehr nach Anspruch 5 oder 6,
dadurch gekennzeichnet, daß der Kolben
(6) beim Anfangshub des Laufs (1) oder des Spannhebels
in die erste Stellung bewegbar ist und bei einem zweiten
Hub des Laufs oder des Spannhebels in die zweite
Stellung bewegbar ist, und daß die Auslösestange (8)
beim Anfangshub eine erste Axialstellung und beim
zweiten Hub eine versetzte Axialstellung einnimmt,
wobei das Gewehr entspannt ist, wenn die Auslösestange
sich in der versetzten Axialstellung befindet.
8. Luftgewehr nach Anspruch 7,
dadurch gekennzeichnet, daß die Auslöse
stange (8) der Haltevorrichtung durch eine Zwischen-
Auslösestange (21) in einer vorstehenden Stellung halt
bar ist, in welcher sie in den Zylinder (5) vorsteht,
und daß ein Versetzen der Auslösestange (8) in die
versetzte Stellung die Auslösestange (8) und die
Zwischen-Auslösestange (21) löst, damit die Auslöse
stange (8) sich aus dem Zylinder (5) herausbewegen kann.
9. Luftgewehr nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß zwei Hübe
des Laufs (1) oder des Spannhebels erforderlich sind,
um die Feder (7) vollständig zusammenzudrücken.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| GB878705994A GB8705994D0 (en) | 1987-03-13 | 1987-03-13 | Air guns |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE3808194A1 true DE3808194A1 (de) | 1988-09-22 |
Family
ID=10613905
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE3808194A Withdrawn DE3808194A1 (de) | 1987-03-13 | 1988-03-11 | Luftgewehr oder -pistole |
Country Status (3)
| Country | Link |
|---|---|
| US (1) | US4883042A (de) |
| DE (1) | DE3808194A1 (de) |
| GB (2) | GB8705994D0 (de) |
Families Citing this family (15)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2664969B1 (fr) * | 1990-07-20 | 1994-05-06 | Industrias El Gamo Sa | Perfectionnements apportes aux procedes de fabrication de carabines d'air comprime, a canon basculant, et carabine obtenue par leur mise en óoeuvre. |
| US5323755A (en) * | 1992-09-10 | 1994-06-28 | Hsieh Yin Wang | Toy gun |
| US5404863A (en) * | 1993-01-06 | 1995-04-11 | Poor; Keith A. | Gas-powered, single-shot gun with tip-up barrel for loading |
| US5575270A (en) * | 1993-09-21 | 1996-11-19 | Industrias El Gamo, S.A. | Air guns |
| BR9600099A (pt) * | 1995-01-18 | 1998-01-27 | Gamo Ind Sa | Aperfeiçoamentos em armas de ar comprimido do tipo pistola ou rifle |
| US5632264A (en) * | 1995-06-07 | 1997-05-27 | Crosman Corporation | Spring air gun with pivoting barrel |
| ES2194564B2 (es) * | 2000-10-13 | 2005-07-16 | Industrias El Gamo, S.A. | Dispositivo de articulacion de un cañon en una carabina o pistola de aire comprimido de cañon basculante. |
| CA2711799C (en) | 2007-01-09 | 2015-03-31 | S/R Industries | Interchangeable gun barrel system and related methods |
| US8087405B2 (en) * | 2007-08-23 | 2012-01-03 | Marshmellow Fun Company, LLC | Bow-type soft projectile launcher |
| US7854221B1 (en) * | 2008-08-20 | 2010-12-21 | Gore Thomas D | Air gun vibration damper and method |
| US7975683B1 (en) * | 2008-12-29 | 2011-07-12 | Kee Action Sports, Llc | Spring action paintball marker |
| WO2018022428A1 (en) * | 2016-07-27 | 2018-02-01 | Crosman Corporation | Break barrel airgun having active interlock |
| US11002508B2 (en) * | 2018-09-20 | 2021-05-11 | Crosman Corporation | Multi-shot airgun |
| US11029124B2 (en) * | 2019-01-17 | 2021-06-08 | Crosman Corporation | Multi-shot airgun |
| US11118858B1 (en) | 2020-08-18 | 2021-09-14 | Joshua Charles Harrison | Spring-piston air gun with reliable cocked indicator |
Family Cites Families (8)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1250763B (de) * | 1967-09-21 | |||
| GB542021A (en) * | 1940-08-26 | 1941-12-22 | Webley & Scott Ltd | Improvements in air rifles, air pistols and similar pneumatic weapons |
| US2572176A (en) * | 1945-04-18 | 1951-10-23 | Mihalyi Frank | Air gun automatic safety device |
| DE1038446B (de) * | 1957-03-27 | 1958-09-04 | Mayer Grammelspach Dianawerk | Federdruckluftwaffe mit Riegelabzug |
| US3142294A (en) * | 1958-06-10 | 1964-07-28 | Jr Ross O Baldwin | Mechanical gun |
| GB1423153A (en) * | 1972-12-01 | 1976-01-28 | Bsa Guns Ltd | Firearms |
| DE2526896A1 (de) * | 1974-06-25 | 1976-01-08 | Webley & Scott Ltd | Kolben-luftgewehr |
| GB2067726B (en) * | 1980-01-09 | 1983-04-07 | Webley & Scott Ltd | Air gun mechanism |
-
1987
- 1987-03-13 GB GB878705994A patent/GB8705994D0/en active Pending
-
1988
- 1988-03-09 GB GB8805597A patent/GB2202315B/en not_active Expired - Fee Related
- 1988-03-10 US US07/166,392 patent/US4883042A/en not_active Expired - Fee Related
- 1988-03-11 DE DE3808194A patent/DE3808194A1/de not_active Withdrawn
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| GB2202315B (en) | 1990-03-07 |
| GB8705994D0 (en) | 1987-04-15 |
| GB2202315A (en) | 1988-09-21 |
| GB8805597D0 (en) | 1988-04-07 |
| US4883042A (en) | 1989-11-28 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE3808194A1 (de) | Luftgewehr oder -pistole | |
| EP0730135A1 (de) | Abzugseinrichtung für hammerlose Schusswaffen | |
| DE3505443C2 (de) | ||
| DE2133551B2 (de) | Sicherungsvorrichtung fuer den schlagbolzen von handfeuerwaffen | |
| DE2812759C3 (de) | Abzugsvorrichtung für einen Revolver | |
| EP1878992B1 (de) | Abzugseinrichtung für Handfeuerwaffen | |
| DE69306310T2 (de) | Vorrichtung zum Bremsen des Rückstossschlittens einer Feuerwaffe | |
| EP0467834B1 (de) | Pulverkraftbetriebenes Setzgerät | |
| DE2752721C2 (de) | Verschlußblockanordnung für eine automatische Schußwaffe | |
| DE3235918C2 (de) | ||
| DE1728249A1 (de) | Selbstladepistole mit Spannabzug | |
| DE3820121C2 (de) | Spielzeugwaffe zum Abfeuern von Geschossen mittels Druckluft | |
| DE2751042C2 (de) | Gasdruckladeeinrichtung für eine selbstladende Schußwaffe | |
| DE2332273C3 (de) | Fangvorrichtung für selbsttätige Feuerwaffe | |
| DE3903823A1 (de) | Revolver mit tiefliegendem lauf | |
| EP1643203B1 (de) | Abzugsystem für Handfeuerwaffen | |
| CH626717A5 (en) | Automatic firearm | |
| DE2044920A1 (de) | Bolzensetzgerät mit Kartuschenmagazin | |
| DE2736461C2 (de) | ||
| DE3404463C2 (de) | Revolver | |
| DE4101723C2 (de) | Abzugseinrichtung für Schußwaffen | |
| EP1597530B1 (de) | Abzugssystem für handfeuerwaffen | |
| EP1821059B1 (de) | Abzugsvorrichtung für eine Handfeuerwaffe | |
| DE2748608A1 (de) | Gaskapselladevorrichtung fuer gasdruckwaffen | |
| DE8803831U1 (de) | Druckluftschußwaffe |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| 8141 | Disposal/no request for examination |