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DE2404683A1 - Cervicalstuetze und verfahren zu ihrer herstellung - Google Patents

Cervicalstuetze und verfahren zu ihrer herstellung

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Publication number
DE2404683A1
DE2404683A1 DE2404683A DE2404683A DE2404683A1 DE 2404683 A1 DE2404683 A1 DE 2404683A1 DE 2404683 A DE2404683 A DE 2404683A DE 2404683 A DE2404683 A DE 2404683A DE 2404683 A1 DE2404683 A1 DE 2404683A1
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DE
Germany
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neck
cervical
height
foam
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DE2404683A
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English (en)
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DE2404683C2 (de
Inventor
Hans Grundei
J Prof Henssge
Gerhard Schuett
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
BSN Jobst GmbH
Original Assignee
Sanitaetshaus Schuett & Grundei Werkstaetten fur Orthopaedie-Technik 2400 Luebeck
Schuett & Grundei Sanitaet
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Filing date
Publication date
Application filed by Sanitaetshaus Schuett & Grundei Werkstaetten fur Orthopaedie-Technik 2400 Luebeck, Schuett & Grundei Sanitaet filed Critical Sanitaetshaus Schuett & Grundei Werkstaetten fur Orthopaedie-Technik 2400 Luebeck
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    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61FFILTERS IMPLANTABLE INTO BLOOD VESSELS; PROSTHESES; DEVICES PROVIDING PATENCY TO, OR PREVENTING COLLAPSING OF, TUBULAR STRUCTURES OF THE BODY, e.g. STENTS; ORTHOPAEDIC, NURSING OR CONTRACEPTIVE DEVICES; FOMENTATION; TREATMENT OR PROTECTION OF EYES OR EARS; BANDAGES, DRESSINGS OR ABSORBENT PADS; FIRST-AID KITS
    • A61F5/00Orthopaedic methods or devices for non-surgical treatment of bones or joints; Nursing devices ; Anti-rape devices
    • A61F5/01Orthopaedic devices, e.g. long-term immobilising or pressure directing devices for treating broken or deformed bones such as splints, casts or braces
    • A61F5/04Devices for stretching or reducing fractured limbs; Devices for distractions; Splints
    • A61F5/05Devices for stretching or reducing fractured limbs; Devices for distractions; Splints for immobilising
    • A61F5/055Cervical collars

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  • Orthopedics, Nursing, And Contraception (AREA)

Description

  • Cervicalstütze und Verfahren zu ihrer Herstellung Die Erfindung betrifft eine Cervicalstütze zum Abstützen und/oder Ruhigstellen insbesondere der menschlichen Halswirbelsäule, bestehend aus einem eng um den Hals legbaren, mit einem Schutzmaterial überzogenen, mittels eines Verschlusses zusammengehaltenen flexiblen Schaumstoffstreifen , dessen Breite der Halshöhe entspricht. Weiterhin betrifft die Erfindung ein Verfahren zur Herstellung einer solchen Stütze.
  • Die bekannten wiederverwendbaren Cervicalstützen bestehen aus einem von einem Plattenmaterial abgeschnittenen Streifen flexiblen Schaumstoffs gleichbleibender, der Halshöhe entsprechender Breite und einer Länge zum einmaligen Umwickeln um den Hals. Der Schaumstoffstreifen ist mit einem Schutzüberzug aus z.B. Textilmaterial überzogen, und die Enden des überzogenen Schaumstoffes weisen einen Klettenverschluß auf, mit dem die am Hals angelegte Cervicalstütze zusammengehalten wird. Cervicalstützen dieser Art weisen den Nachteil auf, daß sie keine ausreichende Abstützung und/ oder Ruhigstellung der Halswirbelsäule und des Kopfes gewährleisten, da die gleichbleibende Breite des Schaumstoffstreifens eine gleichbleibende Höhe der Stütze zur Folge hat, wodurch nämlich kein paßgerechter Sitz der Stütze am Hals möglich ist, weil eine gleichbleibende Höhe der Stütze Qen analomischen Gegebenheiten des Halses und der angrenzenden körperbereiche in keiner Weise nachkommt. Die Elastizität des Schaumstoffs ermöglicht zwar einen gewissen Ausgleich, der jedoch unbefrIedigend ist. Eine angelegte Stütze mit relativ großem Höhenmaß. engt die n#otwendigen Bewegungen des Unterkiefers zu sehr ein, während eine Stütze mit kleinerem Höhenmaß ein Nachhintenfallen des Kopfes begünstigt, was aber auf jeden Fall vermieden werden muß.
  • Zur Ausschaltung der erwähnten Nachteile besteht die Aufgabe der Erfindung in der Schaffung einer in gewissen Grenzen nachgIebigen, wiederverwendbaren, der Anatomie des menschlichen Halses und dessen angrenzender Körperbereiche angepaßten Cervicalstütze, die eine anatomisch richtige Abstützung und/oder Ruhigstellung der Halswirbelsäule und des Kopfes gewährleistet und bequem tragbar ist.
  • Die Lösung der Aufgabe kennzeichnet sich dadurch, daß der Verlauf der Stützenunterkante zur Aufstützung der angelegten stütze auf dem an den Hals angrenzenden Rumpfbereich dem anatomischen Umfangsverlauf dieses Rumpfbereiches nachgebIldet ist, daß das Höhenmaß der Stütze in ihrem Nackenbereich größer ist als deren Vorderhöhenmaß und daß die Oberkante der Stütze im Bereich der Ohren bogenförmig nach oben verlauft.
  • i vorteilhafte Ausgestaltung des Gegenstandes der Erfindung besteht darin, daß die Stütze aus einem im Ouerschnitt betrachtet leicht ovalringförmig oder kreisringfcrmig ausgebildeten formstabilen Körper besteht. Nach einem weiteren Merkmal beträgt das Verhältnis der Vorderhöhe zur ackenhe der Stütze etwa 1 : 1,4 bis 1 : 1,7.
  • Ein vorteilhaftes Verfahren zur Herstellung einer solchen Cervicalstütze besteht darin, daß die Stütze aus einem flexiblen Schaumstoffblock herausgearbeitet wird.
  • Kit dieser Lösung ist eine wiederverwendbare, in gewissen Grenzen nachgiebige Cervicalstütze geschaffen, die nach dem Anlegen am Hals durch ihren anatomisch angepaßten Sitz eine einwandfreie Abstützung und/oder Ruhigstellung des Halswirbelsäule und des Kopfes gewährleistet. Ein Nachhintenfallen des Kopfes ist durch eine entsprechende Nackenhöhe der Stütze verhindert, und durch einen dem Verlauf des Unterkiefers und des Unterkieferwinkels angepaßten Verlauf der vorderen Oberkante der Stütze in Verbindung mit der Elastizität des Schaumstoffes sind dem Unterkiefer ausreichende Bewegungsmöglichkeiten gestattet. Die nach oben in Richtung der Ohren bogenförmig hochgezogenen Oberkantenbereiche der Stütze verbessern die seitliche Abstützung des Kopfes. Ferner kann sich die Stütze nach der Erfindung beim Tragen nicht verdrehen, da der Unterkantenverlauf der Stütze dem anatomischen Verlauf des den Hals umgrenzenden Rumpfbereiches nachgebildet ist, und weiterhin ermöglicht dieser Unterkantenverlauf eine paßgerecnte und gleicln#mäßige Aufstützung der Cervicalstütze, die insgesamt sehr bequem zu tragen ist.
  • Da die Cervicalstütze nach der Erfindung vorteilhaft aus einem blockförmigen Schaumstoffrohling als Ausgangsmaterial gefertigt wird, behält die Stütze nach dem Herausarbeiten aus dem Vollen ihre, im waagerechten Querschnitt betrachtet, leicht ovalringförmige oder kreisringförmige Gestalt, d.h.
  • sle ist formstabil. Dies hat den Vorteil, daß eine lose um den Hals gelegte, aber noch nicht verschlossene Stütze sich nicht selbsttätig aufspreizt und somit nicht herunterfallen kann.
  • Die Erfindung ist nachstehend an einem in der anliegenden Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiel näher erläutert.
  • Es zeigen: Figur 1 eine Seitenansicht auf eine am Hals angelegte Cervicalstütze nach der Erfindung, Figur 2 eine Perspektivansicht auf einen Ausgangsrohling zur Anfertigung der Cervicalstütze, wobei erste Fertigungsschritte angedeutet sind, Figur 3 die Vollendung der in Figur 2 anEedeuteten Schnittführung am Ausgangsrohlin# in Aufsicht, Figur 4 eine an den angeschnitteten Ring angelegte Formschablone in SeitenansIcht.
  • Das in Figur 1 angedeutete Seitenportrait zeigt, daß die Person eine eng am Hals anliegende Cervicalstütze 1 trägt, die im Nackenbereich mittels eines üblichen, sinnbildlich gezeigten Verschlusses 2 sich an ihren Enden überlappend zusammengehalten wird. Die Cervicalstütze ist symmetrisch gestaltet, so daß die nicht sichtbare andere Hälfte der Stütze der dargestellten Hälfte gleicht.
  • Erfindungsgemäß ist die Cervicalstütze 1 an ihren unteren und oberen Umfangskanten den natürlichen anatomischen Gegeoenheiten des an den Hals angrenzenden Rumpf- und Kopfbereiches sowie auch weitgehend des Halses angepaßt. Hierzu zeigt Figur 1 deutlich, daß die Stütze 1 zunächst in ihrer.
  • Nackenbereich ein größeres Höhenmaß aufweist als unterhalb des Unterkiefers 2, wobei erwähnt sei, daß das Verhältnis der Vorderhöhe zur Nackenhöhe der Stütze entsprechend den unterschledlichen Halsdimensionen schwankt und etwa 1 : 1,4 bis 1 1,7 beträgt. Die Unterkante 4 der Stütze nimmt einen solchen räumlich gekrümmten Verlauf, der der Krümmung des den Hals der Person eng umgrenzenden Rumpfbereiches 5 angepaßt ist, w.e aus Figur 1 deutlich entnehmbar ist, so daß sich die Stütze ana Gm schpaßgerecht auf diesem Rumpfbereich aufstützt. Im Nacken überlappen sich die dünner werdenden Enden der Stütze 1 und weisen ie entsprechenden Verschlußteile auf.
  • die Stütze reicht vorne bis an den Unterkiefer 3 und im Nacken bis an das Hinterhauptsbein 6 des Schädels 7 derart hc*an, daß eine aufrechte Kopfhaltung gewährleitstet, jedoch ein Nachhintenfallen des Kopfes vermieden ist. Die Oberkante 8 der am Hals angelegen Cervicalstütze verläuft zwischen ihren am Unterkiefer und am Hinterkopf befindlichen Bereichen ebenfalls bogenformig räumlich gekrümmt, und zwar nach oben in Richtung der Ohren 9.
  • Hierdurch ist eine seitliche Stützmöglichkeit gegeben, die die Abstützung und/oder Ruhigstellung der Halswirbelsäule und des kopfes weiter verbessert. Die in Figur 1 schraffiert dargestellten Profilflächen 1a deuten den Profilquerschnitt der Stütze an deren Vorder- und Nackenbereich an.
  • Das Material für die Stütze 1 besteht in bekannter Weise aus einem flexiblen Schaumstoff, der mit einem üblichen Schutzüberzug (nicht gezeigt) aus Textil- oder Kunststoffmaterial überzcgen ist. An der so fertiggestellten Stütze ist im überlappungsbereich, der vorteilhaft im Stützennackenbereich liegt, ein bekannter Klettenverschluß 2 angebracht, mit dem ein stufenloses RegulIeren der Anlagefestigkeit der Stütze am Hals beim Verschließen der Stütze möglich ist. Es ist jedoch auch rogilch, einen Haken- und Csenverschluß, einen Druckknopfverschluß oder dgl. anzuwenden.
  • Es ist vorteilhaft, eine Cervicalstütze mit den vorstehend beschriebenen Merkmalen aus dem Vollen herauszuarbeiten, wodurch die Stütze eine mit einem kurzen Hohlzylinder vergleichbare Form erhält und diese Form beibehält. Der Vorteil einer solchen formstabilen Stütze besteht darin, daß sie lose um den Hals gelegt werden kann, ohne daß sie sich selbsttätig aufspreizt und herunterfällt. Dies gilt auch für den Fall, wenn sie sich unbeabsichtigt geöffnet hat.
  • Eine bevorzugte Ausführungsmöglichkeit des vorerwähnten Verfahrens zum Herstellen der vorstehend beschriebenen Cervicalstütze besteht darin, daß von einem vorzugsweise würfelförmigen flexiblen Schaumstoffblock 10 (Fig. 2) ausgegangen wird.
  • Aus demwürfelförmigen Block 10 wird durch einen zwei sich diametral gegenüberliegende Würfelseitenflächen 10a und 10b gerade durchdringenden fortlaufenden Schneidvorgang, z.B. durch Sägen, ein Schaumstoffring ausgeschnitten. Der Anfang 11 eines solchen Schneidvorganges führt an die Verschlußstelle 12 der späteren Cervicalstütze heran und wird dann zunächst zur Herstellung der Außenmantelfläche der Stütze entsprechend der Linie 13 gemäß dem Pfeil 14 bis zur Verschlußstelle 12 herumgeführt, wie in Figur 2 angedeutet und in Figur 3 genau gezeigt ist. Der Schnitt verläuft dann schräg nach innen, so daß sich überlappende Verschlußenden 15 und 16 gebildet werden (Figur 3).
  • Mntsprechend der gewünschten Wanddicke, die vorteilhaft etwa 2,5 cm beträgt, wird der Schnitt dann innen parallel zur linie 13 entsprechend der Linie 17 gemäß dem Pfeil 18 bis zur T?'erschlußstelle 12 zu Ende geführt. Somit ergibt sich ein Schaumstoffhohlzylinder 19, der im waagerechten Querschnitt betrachtet entsprechend der Halsanatomie leicht ovalringförmig ausgebildet ist oder auch kreisförmig ausgebildet sein kann, da der Schaumstoff flexibel ist.
  • Der Hohlzylinder 19 wird dann oben und unten entsprechend dem anatomIschen Verlauf der Oberkante bzw. der Unterkante der späteren Cervicalstütze abgeschnitten. Hierzu wird vorteilhaft eine räumliche Formschablone 20 verwendet, deren obere und untere Umfangskante 21 bzw. 22 dem anatomischen Kantenverlauf der gewünschten Cervicalstütze nachgebildet ist. Diese z.B. aus Blechmaterial gefertigte zylinderische Formschablone wird außen auf den Schaumstoffhohlzylinder 19 aufgeschoben, wobei mit Markierungsfarbe oder einem Markierungsstift die Konturen der oberen und unteren Stützenumfangskante durch Nachfahren der Schablonenkanten 21 und 22 auf dem Zylinder 19 nachgezeichnet werden. Nach dem Entfernen der Formschablone 20 wird durch einen entlang der oberen und unteren Markierungslinle geführten Trennschnitt der Stützenkorpus aus dem Schaumstoffhohlzylinder 19 ausgeschnitten.
  • Ein alternatives Verfahren zur Herstellung eines formstabilen Stützenkorpus aus flexiblem Schaumstoff besteht darin, daß eine Dauergußform angefertigt wird, deren Hohlraum der Raumform der Cervicalstütze genau nachgebildet ist, und daß in diese Gußform granulatförmiges aufschäumbares Material eingefüllt wird. Das Granulat in der verschlossenen Form wird dann einem Schäumvorgang unterworfen, so daß eln zusamrnenhängender flexibler formtreuer und formstabiler Schaumstoffkörper entsteht, der dem gewünschten Stützenkorpus entspricht.
  • Der Korpus für die Stütze 1 kann auch aus einem flachen Streifenmaterial aus flexible-m Schaumstoff hergestellt werden, indem der Streifen an seinen Längsseiten entsprechend dem abgewickelten Verlauf der anatomischen Ober- und Unterkante der späteren Cervicalstütze beschnitten wird und an beiden Enden zur Bildung der Überlappungsbereiche für den Stützenverschluß sich verjürwgend ausgebildet wird. Ein solcher Stützenkorpus ist zwar nicht formstabil, erfüllt jedoch bei angelegter Cervicalstütze die Stützfunktionen in gleicher Weise wie der nach den vorerwähnten Herstellungsarten gefertigte Stützenkorpus.
  • Der fertige Stützenkorpus aus dem flexiblen Schaumstoff wird, wie schon erwähnt, mit einem Schutzüberzug versehen, wobei an den sich im Nackenbereich der Cervicalstütze 1 überlappenden Stützenenden vorzugsweise ein üblicher Klettenverschluß angebracht wird.

Claims (6)

  1. Ansprüche
    @ Cervicalstütze zum Abstützen und/oder Ruhigstellen insbesondere der Halswirbelsäule des Menschen, bestehend aus einem eng um den Hals legbaren, mit einem Schutzmaterial überzogenen, mittels eines Verschlusses zusammengehaltenen flexiblen Schaumstoffstreifen, dessen Breite der Halshöhe entspricht, dadurch gekennzeichnet, daß der Verlauf der Stütze unterkante (4) zur Aufstützung der angelegten Cervicalstütze (1) auf dem den Hals umgrenzenden Rumpfbereich (5) dem anatomischen Umfangsverlauf dieses Rumpfbereiches nachgebildet ist, daX das Höhenmaß der Stütze in ihrem Nackenbereich größer ist als deren Vorderhöhenmaß und daß die Oberkante (8) der Stütze im Bereich der Ohren (9) bogenförmig nach oben verläuft.
  2. 2. Cervicalstütze nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, da, die stütze (1) aus einem im Querschnitt betrachtet leicht ovalringförmig oder kreisringförmig ausgebildeten formstabilen Körper besteht.
  3. 3. Cervicalstütze nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Verhältnis der Vorderhöhe zur Nackenhöhe der Stütze etwa 1 : 1,4 bis 1 : 1,7 beträgt.
  4. 4. Verfahren zum Herstellen einer Cervicalstütze nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Cervicalstütze aus einem flexiblen Schaumstoffblock herausgearbeitet wird.
  5. 5. Verfahren nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß aus einem vorzugsweise würfelförmigen Schaumstoffblock durch einen zwei sich diametral gegenüberliegende Würfelseitenflächen durchdringenden fortlaufenden Sägeschnitt ein Ring so ausgeschnitten wird, daß zunächst die Außenmantelfläche des Ringes hergestellt wird, daß der Schnitt danach schräg in das Schaumstoff-Innere weitergeführt und entsprechend der Stützenwanddicke parallel zur Außenmantelfläche als Innenmantelschnitt zu Ende geführt wird, daß an dem Ring der anatomische Verlauf der.
    oberen und unteren Umfangskante der Cervicalstütze vorzugsweise unter Verwendung einer Formschablone markiert wird und daß entlang den oberen und unteren Markierungen ein Trennschnitt geführt wird.
  6. 6. Verfahren zum Herstellen einer Cervicalstütze nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß zur Erzielung des flexiblen zusammenhängenden Schaumstoffs granulatförmiges, schäumbares Ausgangsmaterial verwendet wird, daß das Granulat in eine Dauergußform eingefüllt wird, deren Hohlraum der Raumform der Cervicalstütze nachgebildet ist, und daß das Granulat zur Herstellung des formstabilen Stützenkorpus einem Schäumvorgang unterworfen wird.
    L e e r s e i t e
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