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DE2404119A1 - Strangpresse und verfahren zum rueckwaertspressen - Google Patents

Strangpresse und verfahren zum rueckwaertspressen

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DE2404119A1
DE2404119A1 DE2404119A DE2404119A DE2404119A1 DE 2404119 A1 DE2404119 A1 DE 2404119A1 DE 2404119 A DE2404119 A DE 2404119A DE 2404119 A DE2404119 A DE 2404119A DE 2404119 A1 DE2404119 A1 DE 2404119A1
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transducer
press
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Secim SA
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21CMANUFACTURE OF METAL SHEETS, WIRE, RODS, TUBES, PROFILES OR LIKE SEMI-MANUFACTURED PRODUCTS OTHERWISE THAN BY ROLLING; AUXILIARY OPERATIONS USED IN CONNECTION WITH METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL
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    • B21C35/04Cutting-off or removing waste
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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    • B21CMANUFACTURE OF METAL SHEETS, WIRE, RODS, TUBES, PROFILES OR LIKE SEMI-MANUFACTURED PRODUCTS OTHERWISE THAN BY ROLLING; AUXILIARY OPERATIONS USED IN CONNECTION WITH METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL
    • B21C23/00Extruding metal; Impact extrusion
    • B21C23/02Making uncoated products
    • B21C23/20Making uncoated products by backward extrusion
    • B21C23/205Making products of generally elongated shape
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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    • B21C23/00Extruding metal; Impact extrusion
    • B21C23/21Presses specially adapted for extruding metal
    • B21C23/218Indirect extrusion presses

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Press Drives And Press Lines (AREA)
  • Forging (AREA)

Description

  • Strangpresse und Verfahren zum Rückwärtspressen Die Erfindung bezieht sich in erster Linie auf eine Strangpresse für indirektes oder Rückwärtspressen mit einem Sockel und einem Querhaupt, die im Abstand voneinander durch Zugstangen verbunden sind, einer zwischen Sockel und Querhaupt angeordneten, verschiebbaren Traverse, die auf den Sockel abgestützt ist, einem hohlen Preßstempel, der fest mit dem Querhaupt verbunden ist und eine Matrize trägt, einem Aufnehmer für den zu verpressenden Block und einer Vorrichtung zum Verschieben des Aufnehmers zwischen Sockel und Querhaupt.
  • Die Erfindung betrifft ferner ein neues Verfahren zum Ausführen des Rückwärtspressens, bei dem eine erfindungsgemäße Presse benutzt wird.
  • Die Matrize befindet sich meist am freien Ende des hohlen Preßstempels, durch dessen axiale Bohrung der Preßstrang bzw. das Profil hindurchtritt. Die Traverse wird durch eine sich auf den Sockel abstützende hydraulische Winde in Richtung auf den Preßstempel gedrückt und nimmt bei ihrer Bewegung den Aufnehmer mit dem zu verpressenden Block mit. Der auf diese Weise zwischen dem Preßstempel und einem Aufnehmerboden, der an der verschiebbaren Traverse sitzt, unter Druck gesetzte Block kommt in verformbaren Zustand und das Metall des Blockes tritt durch die Matrize hindurch, um das Preßprofil oder einen Preßstrang zu bilden.
  • Die Presse hat weiterhin hydraulische Hilfswinden zum Verschieben der beweglichen Traverse und des Aufnehmers. Am Ende des Preßvorganges bleibt zwischen dem Boden des Aufnehmers und der Matrize ein Metallrest zurück, der entfernt werden muß. Zu diesem Zweck muß man zunächst den-Aufnehmer mit Hilfe zusätzlicher Winden in Richtung auf das Querhaupt bis an Anschläge vorschieben, um den Metallrest lösen zu können. Man führt dann die bewegliche Traverse mit Hilfe von Verschiebungswinden dieser Traverse derart zurück, daß man eine Schere dazwischen einführen kann. Schließlich muß noch der Aufnehmer bis an andere Anschläge vorgeschoben werden, um.die Matrizenhalterung, die sich am Ende des Druckstempels befindet, freizumachen, und dann die gesamten Baugruppenelemente zurückschieben, um den Preßstempel durch ein Werkzeug zum Ausschaben der Metallhaut zu ersetzen, die sich an den inneren Wänden des Aufnehmers gebildet hat; dieses Ausschaben erfolgt durch ein erneutes Vorschieben des Aufnehmers in Richtung auf das Querhaupt.
  • Die Technik des indirekten oder Rückwärtspressens ist wesentlich jünger als die Technik des direkten Pressens und dies erklärt, daß man während langer Zeit bei dem Rückwärtspressen die Methoden des direkten Pressens angewendet hat. Andererseits ist das Rückwärtspressen weniger verbreitet und man hat oft versucht, Pressen herzustellen, die in der Lage sind, nach-- einigen Änderungen sowohl das direkte als auch das Rückwärtspressen durchzuführen. Aus diesem Grund haben die bisher konstruierten Pressen, selbst wenn sie ganz speziell für das Rückwärtspressen ausgelegt sind, stets besondere Verschiebewinden, ganz speziell für die verschiebbare Traverse und für den Aufnehmer; diese Winden stützen sich auf den Sockel oder manchmal auf das Querhaupt ab.
  • Weiterhin entsprechen die unterschiedlichen Phasen eines Strangpreßvorganges, die oben kurz geschildert wurden, einer gewissen Anzahl von Relativverschiebungen der beweglichen Traverse und des Aufnehmers gegenüber dem Sockel, und dies bedingt die Verwendung von Winden für zwei Bewegungsrichtungen, die einen ziemlich großen Hub haben müssen. Man hat manchmal Mühe, alle diese Winden an der Presse unterzubringen. Weiterhin sind die gegeneinander verschiebbaren Teile der Winden wegen des großen Hubes nicht sehr gut geführt, und der Aufnehmer, der durch vier Winden bewegt wird, die symmetrisch um die Pressenachse angeordnet sind, läuft Gefahr fzu "kippen". Aus diesem Grund hat man gelegentlich vorgeschlagen, den Aufnehmer durch eine einzige Winde zu verschieben, die in der Pressenachse hinter der Hauptpreßwinde angeordnet und mit dem Aufnehmer durch Traversen und vier Führungsstangen verbunden ist. Diese Einrichtungen haben erhebliche Abmessungen und sie erhöhen beträchtlich das Gewicht und den Raumbedarf der Presse und damit auch deren Preis.
  • Der vorliegenden Erfindung liegt zunächst die Aufgabe zugrunde, die Abmessungen der Strangpresse durch Anwendung mehrerer Verbesserungen so weit wie möglich zu verringern. So kann man beispielsweise durch Verbesserung des Einführens des Preßblockes in den Aufnehmer, wie dies beispielsweise in der franz. Patentschrift 2 098 696 vom 24.
  • 7. 1970 angegeben ist, ganz wesentlich die Hublängen oder Verschiebungsweiten der beweglichen Traverse verringern.
  • Gemäß der vorliegenden Erfindung werden bei einer eingangs beschriebenen Strangpresse die Abmessungen der Presse ganz wesentlich dadurch verringert, daß erfindungsgemäß die Aufnehmer-Verschiebevorrichtung unmittelbar auf die verschiebbare Traverse abgestützt ist.
  • Man hat nämlich festgestellt, daß beim Verringern der Verschiebebewegungen des Aufnehmers und dadurch bedingt der Hubwiten der den Aufnehmer bewegenden Winden, man nicht mehr genötigt ist, die Winden des Aufnehmers auf den Sockel abzustützen. Es wurde gefunden, daß im Gegensatz zu dem, was man früher tat, die Verschiebewinden des Aufnehmers unmittelbar auf die bewegliche Traverse aufgesetzt werden konnten, was es möglich machte, den Sockel zu "entlasten" bzw.
  • freizumachen und die Presse zu verkürzen.
  • Gleichzeitig mit dieser konstruktiven Verbesserung ergibt sich auch eine Vereinfachung des Arbeitsverfahrens als Lösung einer zweiten Erfindungsaufgabe.
  • Die Erfindung wird nunmehr unter Bezugnahme auf ein speziell ausgewähltes Ausführungsbeispiel beschrieben, das in der Zeichnung veranschaulicht ist. In der Zeichnung zeigen: Fig. 1 schematisch einen Axialschnitt durch eine Rückwärts-Strangpresse gemäß der Erfindung, Fig. 2 a bis 2 g in schematischer Darstellung die unterschiedlichen Arbeitsphasen einer erfindungsgemäß ausgebildeten Presse.
  • Die als Beispiel ausgewählte Strangpresse setzt sich aus einem Sockel 1 und einem Querhaupt 2 zusammen, die im Abstand voneinander durch Zugstangen 11 fest verbunden sind. Im Inneren des Sokkels 1 ist der Zylinder einer Haupt-Preßwinde 30 angeordnet, die eine bewegliche Traverse 3 zwischen dem Sockel und dem Querhaupt verschiebt. Die bewegliche Traverse 3 kann außerdem von zusätzlichen Vorschub- und Rückzieh-Winden 31 bewegt werden, die sich auf den Sockel abstützen.
  • Ein Blockaufnehmer 4, der in eine "Wiege" eingesetzt ist, kann zwischen der beweglichen Traverse 3 und dem Querhaupt 2 verschoben werden. Ein Preßstempel 20 ist an dem Querhaupt 2 in der Achse der Presse festgelegt und an seinem Ende mit einer Halterung für eine Matrize 21 versehen. Außerdem ist eine axiale Bohrung 22 in der Mitte des Preßstempels 20 und in der Strangpreßachse vorgesehen, die sich durch das Querhaupt 2 hindurch verlängert.
  • Der Aufnehmer 4 ist seinerseits mit einem zentralen Aufnehmerhohlraum 41 versehen, dessen Querschnitt im wesentlichen gleich der Stirnfläche der Matrize 21 ist. Der Hohlraum 41 wird in Richtung auf den Sockel durch einen Aufnehmerboden 42 geschlossen, der an der beweglichen Traverse 3 sitzt. Der Aufnehmer 4 kann dann mit der beweglichen Traverse durch die Hauptwinde 30 der Presse in Richtung auf das Querhaupt derart verschoben werden, daß der Preßstempel in den Innenraum 41 des Aufnehmers hineindrückt und das Metall des Preßblockes 5, der innerhalb des Aufnehmers unter Druck gesetzt wird, durch die Matrize hindurchdringt und einen Strang oder Stab bildet, der durch die Bohrung 22 austritt.
  • Außerdem kann der Aufnehmer getrennt mit Hilfe der Winden 43 verschoben werden, die sich neuerungsgemäß unmittelbar auf die verschiebbare Traverse abstützen.
  • Vorzugsweise können die Zylinder der Winden 43 fest mit der verschiebbaren Traverse verbunden sein, während die Kolbenstangen an Armen der Wiege des Aufnehmers befestigt sind.
  • Ganz im Gegensatz zu dem, was man denken könnte, ist die Befestigung der Winden des Aufnehmers an der verschiebbaren Traverse nicht mit nennenswerten Änderungen der Traverse verbunden, insbesondere nicht mit einer Vergrößerung, wenn man den Raumbedarf der Winden für den Aufnehmer berücksichtigt; dank einiger Verbesserungen in dem Arbeitsspiel der Strangpresse war es möglich, die Länge der Verschiebewege wesentlich zu verringern, die der Aufnehmer relativ zur verschiebbaren Traverse durchfahren muß, und deswegen können die dann erheblich kleineren Winden für den Aufnehmer leicht auf oder an der verschiebbaren Traverse untergebracht werden. Dies ergibt sich zusammen mit weiteren Vorteilen des erfindungsgemäßen Arbeitsverfahrens aus der Beschreibung der Wirkungsweise der Presse, die sich auf die Fig. 2 a bis 2 g der Zeichnung bezieht.
  • Die Fig. 2 a zeigt die Stellung der unterschiedlichen Bauteile der Presse am Ende des Preßvorganges. Der ursprünglich in dem durch seinen Boden 42 abgeschlossenen Aufnehmer 4 untergebrachte Preß-.
  • block wurde gegen den Preßstempel 20 gedrückt und bildete dabei den Strang oder das Preßprofil 50. Dabei hat sich die verschiebbare Traverse in Richtung auf das Querhaupt 2 vorgeschoben und den Aufnehmer 4 mitgenommen. Die Verschiebung der beweglichen Traverse erfolgt durch die Hauptwinde 30 der Presse und durch die zusätzlichen Winden 31. Man erkennt, daß bei den bekannten Anordnungen, bei denen die Winde des Aufnehmers auf dem Sockel sitzt, diese Winde beim Vorschieben der beweglichen Traverse frei wird. Um die Abdichtung am Boden des Aufnehmers sicherzustellen, ordnet man ein Ventil in der Austrittsleitung der Aufnehmerwinde an, um einen Ausfluß-Widerstand aufrecht zu erhalten. Daraus ergibt sich, daß die auf diese Weise hervorgerufene Kraft für das Andrücken des Aufnehmers an die Traverse von der Hauptpreßkraft abgezweigt bzw abhängig ist.
  • Bei der erfindungsgemäßen Anordnung ist dagegen der Anpreßdruck des Aufnehmers 4 an seinen Boden 42 mit Hilfe der Winden 43 erzielt.
  • Er leitet sich nicht von der Hauptkraft der Presse ab, da diese Anpreßkraft auf die verschiebbare Traverse selbst abgestützt ist.
  • Am Ende des Preßvorganges in der Stellung gemäß Fig. 2 a bleibt noch ein Blockrest 51 zwischen dem Aufnehmerboden und der Matrize zurück.
  • Um diesen Rest zu beseitigen, schiebt man den Aufnehmer mit Hilfe der Winden 43 vor bis zum Anschlag an hydraulischen Anschläyen 23 am Querhaupt. Die Hauptwinde 30 wird druckentlastet, bleibt aber blockiert. Man bringt dann das rückwärtige Ende des Aufnehmers bis auf die Höhe der Matrizenhalterung vor (Fig. 2b). Durch Freigeben der Hauptwinde kann man stets mit Hilfe der Winden 43 die verschiebbare Traverse nach rückwärts verschieben, so daß sich der Boden des Aufnehrners 42 von dem Preßblockrest 51 löst und man den notwendigen Zwischenraum für das Einführen einer Schere 52 bekommt, die den Rest entfernt.
  • Die verschiebbare Traverse wird erneut in dieser Stellung blokkiert, wie dies die Fig. 2 c zeigt; man läßt die hydraulischen Anschläge 23 wieder in ihre Rückzugstellung gehen und man drückt den Aufnehmer derart zurück, daß die Matrizenhalterung frei wird, die dann ebenfalls abgenommen werden kann. Durch Wegnehmen des Druckes in der Hauptwinde schieben die Verschiebewinden 43 bei Schluß ihres Arbeitsweges die verschiebbare Traverse in die Stellung für das Einführen eines neuen Preßblockes.
  • Man bringt dann den Blockaufnehmer mit Hilfe der Winden 43 in Anschlag an den Aufnehmerboden 42, also in die Stellung gemäß Fig. 2d.
  • Der Preßstempel 20 wird durch einen Stempel 24 ersetzt, der ein Schabwerkzeug trägt, dessen Querschnitt gleich dem der Öffnung bzw.
  • dem Querschnitt der Bohrung des Aufnehmers ist.
  • Ohne die Stellung der verschiebbaren Traverse 3 zu ändern, drückt man den Aufnehmer mit Hilfe der Winden 43 bis an das Querhaupt 2 heran (Fig. 2e), so daß die Metallschicht im Inneren des Aufnehmers entfernt wird, die an den Wandungen festhaftete.
  • Während dieser Bewegung fahrt man einen neuen Preßblock 5 in eine Öffnunj oder Halterung ein, die zu diesem Zweck in einem Schlitten 420 vorgesehen ist, der den Boden des Aufnehmers trägt, so wie diese Anordnung in der franz. Patentschrift 2 098 696 der Anmelderin beschrieben ist, und man bringt mit Hilfe des Schlittens 420 den Preßblock 5 in die Achse der Strangpresse.
  • Da die Hauptdruckwinde der Presse drucklos ist, bringt man die verschiebbare Traverse 3 und den mit dieser über die ausgezogenen Kolbenstangen der Winden 43 verbundenen Aufnehmer 4 mit Hilfe der zusätzlichen Winden 31 nach rückwärts in die Stellung gemäß Fig. 2f.
  • Der Aufnehmer 4 wird dann mit Hilfe der Winden 43 nach hinten zurückgenommen. Gleichzeitig wird der Preßblock- durch eine Hilfswinde 32 vorgeschoben, die auf der beweglichen Traverse in der Strangpreßachse angeordnet ist. Der Block wird so in den Aufnehmer hineingeführt, wie dies in Fig. 2g gezeigt ist. Nach Lösen des Schaberstempels 24 kann man diesen wieder durch den Preßstempel 20 ersetzens auf den eine neue Matrize 21 aufgesetzt ist. Gleichzeitig wird der Boden 42 des Aufnehmers in seine Abschlußstellung in der Achse der Strangpresse gebracht.
  • Man kann nun den Aufnehmer 4 rnit Hilfe der Winden 43 gegen den Aufnehmerboden andrücken. In der gleichen Zeit läßt sich die gesamte Baugruppe mit Hilfe der Hauptwinde der Presse für einen neuen Preßvorgang in Richtung auf das Quer haupt 2 bewegen.
  • Es ergibt sich aus der vorhergehenden Beschreibung, daß die Winden 43 für den Aufnehmer einen begrenzten Hub haben, der nur der Länge des Aufnehmers entspricht, und dadurch erklärt sich, daß man diese Winden ohne Schwierigkeit in oder auf der verschiebbaren Traverse 3 unterbringen kann. Andererseits hätte man noch den Hub dieser Winden weiterhin verkleinern können, indem man das Ausschaben des Aufnehmers teilweise unter Benutzung der Hilfswinden 31 der verschiebbaren Traverse durchführt. Wenn man sich nämlich auf die in Fig. 2 d dargestellte Lage der Teile bezieht, könnte man den Aufnehmer in Richtung auf den Schabestempel mit Hilfe der beweglichen Traverse schieben, wobei sich die Metallauskleidung am Boden des Aufnehmers staucht. Es genügt dann, den Aufnehmer mit Hilfe der Winden 43 ein wenig weiter vorzuschieben, um ihn von dem Aufnehmerboden zu lösen und das gestauchte Auskleidungsmaterial herauszunehmen. In diesem Fall könnten die Winden für den Aufnehmer noch mehr verkleinert werden.
  • Der geringe Arbeitsweg der Aufnehmerwinden hat den zusätzlichen Vorteil, daß man eine bessere Führung während der Verschiebung des Aufnehmers erhält. Unter diesen Bedingungen ist es möglich, nur zwei Winden für die Verschiebung des Aufnehmers zu verwenden, ohne eine Gefahr des Kippens erwarten zu müssen.
  • Selbstverständlich ist die Erfindung nicht auf die Einzelheiten des Ausführungsbeispiels beschränkt, das soeben beschrieben wurde.
  • Die Erfindung umfaßt vielmehr weitere Ausbildungsformen, die von der beschriebenen nur durch Varianten oder durch die Verwendung äquivalenter Elemente abweichen.
  • So wurde die Erfindung für den Fall beschrieben, bei dem der Preßblock durch einen Schlitten eingeführt wird, der den Boden des Blockaufnehmers trägt, es dürfte jedoch klar sein, daß die oben erwähnten Vorteile bestehen bleiben auch für den Fall, daß das Einführen des Preßblockes in bekannter üblicher Form erfolgt.

Claims (3)

  1. Patentansprüche
    trangpresse für Rückwärtspressen mit einem Sockel und einem Querhaupt, die im Abstand voneinander durch Zugstangen fest verbunden sind, einer zwischen Sockel und Querhaupt angeordneten, verschiebbaren Traverse, die auf den Sockel abgestützt ist, einem hohlen Preßstempel, der fest mit dem Querhaupt verbunden ist und eine Matrize trägt, einem Aufnehmer für den zu verpressenden Block und einer Vorrichtung zum Verschieben des Aufnehmers zwischen Sockel und Querhaupt, dadurch gekennzeichnet, daß die Aufnehmer-Verschiebevorrichtung (43) unmittelbar auf die verschiebbare Traverse (3) abgestützt ist.
  2. 2. Strangpresse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Aufnehmer-Verschiebevorrichtung aus zumindest zwei doppelseitig wirkenden hydraulischen Winden (43) besteht, deren Zylinder fest mit der verschiebbaren Traverse (3) und deren Kolbenstangen mit dem Aufnehmer (4) verbunden sind.
  3. 3. Arbeitsverfahren zum Rückwärtspressen, insbesondere unter Verwendung einer Strangpresse nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß man nach Beendigen des Strangpreßvorganges die Aufnehmer-Verschiebevorrichtung, die unmittelbar zwischen Traverse und Aufnehmer wirkt, bei Abstützen des Aufnehmers am Querhaupt zum Zurückschieben der verschiebbaren Traverse benutzt (Fig. 2b und 2c). Leerseite
DE19742404119 1974-01-29 Rückwärtsstrangpresse Expired DE2404119C3 (de)

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