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DE2401617A1 - Verfahren zur herstellung eines methanhaltigen gases im rahmen einer niedrigtemperatur-dampf-reformierung bzw. niedrigtemperatur-dampf-reformierungsverfahren fuer kohlenwasserstoffe zur herstellung eines methanreichen gases - Google Patents

Verfahren zur herstellung eines methanhaltigen gases im rahmen einer niedrigtemperatur-dampf-reformierung bzw. niedrigtemperatur-dampf-reformierungsverfahren fuer kohlenwasserstoffe zur herstellung eines methanreichen gases

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Publication number
DE2401617A1
DE2401617A1 DE19742401617 DE2401617A DE2401617A1 DE 2401617 A1 DE2401617 A1 DE 2401617A1 DE 19742401617 DE19742401617 DE 19742401617 DE 2401617 A DE2401617 A DE 2401617A DE 2401617 A1 DE2401617 A1 DE 2401617A1
Authority
DE
Germany
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catalyst
nickel
oxide
temperature
steam
Prior art date
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Granted
Application number
DE19742401617
Other languages
English (en)
Other versions
DE2401617C2 (de
Inventor
Yoshinori Amemiya
Akio Furuta
Tadashi Ishiguro
Satoru Shichiji
Manabu Shimamura
Masami Toshikuni
Kunihiko Uemoto
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
JGC Corp
JGC Catalysts and Chemicals Ltd
Original Assignee
Japan Gasoline Co Ltd
Nikki Kagaku KK
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
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Publication date
Priority claimed from JP3283673A external-priority patent/JPS538682B2/ja
Priority claimed from JP6871873A external-priority patent/JPS5328881B2/ja
Application filed by Japan Gasoline Co Ltd, Nikki Kagaku KK filed Critical Japan Gasoline Co Ltd
Publication of DE2401617A1 publication Critical patent/DE2401617A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE2401617C2 publication Critical patent/DE2401617C2/de
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01JCHEMICAL OR PHYSICAL PROCESSES, e.g. CATALYSIS OR COLLOID CHEMISTRY; THEIR RELEVANT APPARATUS
    • B01J23/00Catalysts comprising metals or metal oxides or hydroxides, not provided for in group B01J21/00
    • B01J23/70Catalysts comprising metals or metal oxides or hydroxides, not provided for in group B01J21/00 of the iron group metals or copper
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    • B01J23/84Catalysts comprising metals or metal oxides or hydroxides, not provided for in group B01J21/00 of the iron group metals or copper combined with metals, oxides or hydroxides provided for in groups B01J23/02 - B01J23/36 with arsenic, antimony, bismuth, vanadium, niobium, tantalum, polonium, chromium, molybdenum, tungsten, manganese, technetium or rhenium
    • B01J23/85Chromium, molybdenum or tungsten
    • B01J23/86Chromium
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    • B01J23/755Nickel

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  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Hydrogen, Water And Hydrids (AREA)
  • Catalysts (AREA)

Description

PATENTANWÄLTE HENKHL KFRN FEILER - KANZEL - M Ü LLER
I)R. PHIi.. DIP! -ΙΜί. DR. RLR. NAT. DIPL.-ING. UII'l.-INU.
■ii. ■■■· HNKi. ι Hi)UARD-SCHMID-STRASSE 2 βλυι lasern: hyiothiken- und
Ui I · ■ -■ - i "1 '7. (,.. -M), -. ( WICHMI.BANK MÜNCHEN NR. 3I8-8S P I.I ι ...:■;; . Ii ll'vill) Ml N(U. .N IJ MUH) MUNLHtIlN VU POSTSCHECK: MCHN 1621 47-K09
Japan Gasoline Co., Ltd., \ 4. JAu. 1374
Tokio, Japan, und Nikki Chemical Co., Ltd., Tokio, Japan
Verfahren zur Herstellung eines methanhaltigen Gases im Rahmen einer Niedrigtemperatur-Dampf-Reformierung bzw. Niedrigtemperatur-Dampf-Reformierungsverfahren für Kohlenwasserstoffe zur Herstellung eines methanreichen Gases
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur katalytischen Dampfreformierung von Kohlenwasserstoffen mit mindestens zwei Kohlenstoffatomen pro Molekül bei Temperaturen von 300° bis 6000C, insbesondere ein Verfahren zur Herstellung eines methanhaltigen Gases, vorzugsweise eines methanreichen Gases, durch beispielsweise adiabatische Dampfreformierung eines Kohlenwasserstoffausgangsmaterials in Gegenwart eines bei Njedrigtemperatur-Dampf-Reformierungsverfahren eine überragende Wirkung entfaltenden, verbesserten nickelhaltigen Katalysators.
Zur Herstellung eines methanhaltigen Gases durch Niedrigtemperatur-Dampf-Reformierung in Gegenwart eines nickelhaltigen Katalysators wurden bereits die verschiedensten Verfahren vorgeschlagen,, Bei" dem in der japanischen Patentanmeldung 11047/1965 beschriebenen Verfahren wird ein Nickel, Aluminiumtrioxid und ein Element aus der Reihe der Lanthaniden enthaltender Katalysator verwendet.
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Das in der japanischen Patentanmeldimg 11048/1965 beschriebene Verfahren arbeitet mit einem Nickel/Aluminiumtrioxid/Eisen-Katalysator. In der japanischen Patentanmeldung 19174/1970 ist ein Verfahren beschrieben, bei -welchem ein Nickel/AluminiumtriOXid/Erdalkalimetall-Katalysator verwendet wird.
Die üblichen nickelhaltigen Katalysatoren, einschließlich der genannten Katalysatoren, besitzen bei Verwendung im Rahmen von Niedrigtemperatur-Dampf-Reformierungsverfahren nicht immer die erforderliche Lebensdauer. Insbesondere bei den immer weiter verbreiteten, unter hohem Druck arbeitenden Niedrigtemperatur-Dampf-Reformierungsverfahren vermögen diese Katalysatoren ihre katalytischen Eigenschaften nicht über längere Zeit hinweg beizubehalten, da sich unter anderem auf ihnen kohleartige Materialien ablagern. Darüber hinaus werden die üblichen nickelhaltigen Katalysatoren durch schwefelhaltige Verunreinigungen vergiftet, weswegen Kohlenwasserstoffausgangsmaterialien mit einem relativ großen Anteil an Schwefelverbindungen unter ziemlich drastischen Bedingungen einer schwefelnden Vorbehandlung unterzogen werden müssen.
Der Erfindung lag nun die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren zur Herstellung eines methanhaltigen Gases, insbesondere eines methanreichen Gases, durch beispielsweise adiabatische Dampfreformierung von Kohlenwasserstoffausgangsmaterialien in Gegenwart eines neuartigen Nickelkatalysators zu schaffen, bei dessen Durchführung die katalytischen Eigenschaften des verwendeten Nickelkatalysators über lange Zeit hinweg erhalten bleiben.
Gegenstand der Erfindung ist somit ein Verfahren zur Herstellung eines methanhaltigen Gases, bei welchem man ein
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Kohlenwasserstoffe mit mindestens 2 Kohlenstoffatomen pro Molekül enthaltendes Kohlenwasserstoffausgangsmaterial und auf eine Temperatur von 250° bis 600°C vorerhitzten Dampf im Verhältnis Dampf zu Kohlenwasserstoffen (HpO/C Mol/Atom) von 0,9 bis 5,0 in mindestens einen Dampfreformierreaktor einführt, der gepackt ist mit:
(a) einem Nickel und Magnesium enthaltenden Katalysator mit einem Atomverhältnis IMi : Mg von 0,05 bis 7,0, vorzugsweise 0,5 bis 5,0, und einem Gehalt an einer festen Lösung aus Nickeloxid und Magnesiumoxid; oder
(b) einem durch Auftragen eines unter (a) beschriebenen Katalysators auf ein anorganisches, feuerfestes Trägermaterial, das gegenüber den sonstigen Katalysatorbestandteilen während der Reformierungsreaktion inert ist, und, bezogen auf den Gesamtkatalysator, weniger als 70 Gew.-% ausmacht, erhaltenen Katalysator;
(c) einem Nickel und Magnesium enthaltenden Katalysator mit einem Atomverhältnis Nickel : Magnesium von 0,05 bis 7,0, vorzugsweise 0,5 bis 5,0, und einem Gehalt an einer festen Lösung aus Nickeloxid und Magnesiumoxid, der, bezogen auf den Nickelanteil in metallischer Form, zusätzlich weniger als 25, vorzugsweise 10 bis 20 Gew.-% Kupfer/Chrom-Oxid oder Kupfer/Chrom/ Mangan-Oxid enthält; oder
(d) einem durch Auftragen eines unter (c) beschriebenen Katalysators auf ein anorganisches, feuerfestes Trägermaterial, das gegenüber den sonstigen Katalysatorbestandteilen während der Reformierungsreaktion inert ist und, bezogen auf den Gesamtkatalysator, weniger als 70 Gew.-% ausmacht, erhaltenen Katalysator,
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und daß man das Kohlenwasserstoffausgangsmaterial durch Anlegen eines Re.aktionsdrucks von 10 "bis 100 kg/cm ·G bei einer Katalysatorbettemperatur in dem bzw. den Reaktor(en) von 300° bis 600°C, vorzugsweise 400° bis 5700C, dampfreformiert.
Zu einer wirksamen Steuerung des Auftretens der geschilderten instabilen Faktoren wurde bereits ein Niedrigtemperatur-Dampf -Reformierungsverfahren vorgeschlagen (DT-OS 2 359 116), bei welchem
(a) ein neuer, aus Nickel und Magnesiumoxid bestehender binärer nickelhaltiger Katalysator oder
(b) ein durch Vermischen spezieller Trägermaterialien mit einem unter (a) beschriebenen Katalysator erhaltener Katalysator oder
(c) ein Nickel und Magnesiumoxid und ferner ein Kupfer/ Chrom-Oxid oder ein Kupfer/Chrom/Mangan-Oxid enthaltender nickelhaltiger Katalysator oder
(d) ein durch Vermischen bestimmter Trägermaterialien mit einem unter (c) beschriebenen Katalysator erhaltener Katalysator
verwendet wird.
Diese nickelhaltigen Katalysatoren besitzen zweifellos bessere Eigenschaften als die üblichen Katalysatoren für Niedrigtemperatur-Dampf-Reformierungsverfahren. Nichtsdestoweniger konnten erstere Katalysatoren erfindungsgemäß noch weiter verbessert werden. Diese weitere Verbes-
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serung beruht auf der Erkenntnis, daß die katalytische Wirksamkeit dann besonders hoch ist, wenn der Katalysator bei einem bestimmten Molverhältnis Ni : Mg eine feste Lösung aus Nickeloxid und Magnesiumoxid enthält.
Als Kohlenwasserstoffausgangsmaterial mit mindestens 2 Kohlenstoffatomen pro Molekül kann man im Rahmen des Verfahrens gemäß der Erfindung Raffinerieabgase, leichtes Erdgas (LPG), Leichtnaphtha, Schwemaphtha, Kerosin und dergleichen verwenden. Diese Kohlenwasserstoffausgangsmaterialien werden zusammen mit Dampf im Mischungsverhältnis Dampf zu Kohlenwasserstoffen (HpO/C, d.h. Anzahl Mole Dampf, bezogen auf ein Kohlenstoffatom im Kohlenwasserstoffausgangsmaterial) von zweckmäßigerweise 0,9 bis 5,0 in einen oder mehrere Reaktor(en) eingeführt.
Die im Rahmen des Verfahrens gemäß der Erfindung verwendbaren Katalysatoren (a) bis (d) können wie folgt wiedergegeben werden: (a) Ni- feste Lösung aus Nickeloxid und Magnesiumoxid (im folgenden als NiO-MgO wiedergegeben); (b) Ni(NiO-MgO)-(Träger); (c) Ni(NiO-MgO)-(Cu-Cr-Oxid oder Cu-Cr-Mh-Oxid) und (d) Ni(NiO-MgO)-(Cu-Cr-Oxid oder Cu-Cr-Mn-0xid)-(Träger) jeweils zu einem Zeitpunkt, an welchem der betreffende Katalysator durch Reduktion aktiviert worden ist (hierbei kann NiO und/oder MgO auch in anderer Form als in Form einer festen Lösung vorhanden sein) und wobei es sich bei dem MgO um ein aktives > Magnesiumoxid handelt, das die betreffende Niedrigtemperatur-Dampf-Reformierung zu beschleunigen vermag.
Beispiele für bei den Katalysatoren (b) und (d) verwendbare Trägermaterialien sind anorganische, feuerfeste Trä-
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ger, die mit den übrigen Katalysatorbestandteilen, nämlich dem Nickelbestandteil und dem Magnesiumoxidbestandteil, während der Reformierungsreaktion keine chemische Reaktion eingehen, z.Bo 06-Al2O,, SiC, oC-Quarz, ZrO2 und · dergleichen. In diesem Zusammenhang sei darauf hingewiesen, daß als Träger von üblichen Katalysatoren für Niedrigtemperatur-Dampf -Reformierungsreaktionen bekannte Materialien, wie ^-Al2Q,, Silikagel, Kaolin und dergleichen, als Träger für die erfindungsgemäßen Katalysatoren ungeeignet sind.
Die chemische Zusammensetzung und die Oxidationsstufe des in den Katalysatoren (c) und (d) enthaltenen Kupfer/Chrom-Oxids oder Kupfer/Chrom/Mangan-Oxids sind nicht besonders kritisch, zweckmäßigerweise sollte jedoch das Kupfer/ Chrom-Oxid in Form eines Kupferchromits der Formel Cu2Cr2Oc1 vorliegen.
Der Ausdruck "feste Lösung" bedeutet hier und im folgenden dasselbe wie üblicherweise in der anorganischen Chemie. Eine solche feste Lösung kann durch Röntgenstrahlenbeugung und dergleichen analysiert werden. So liegt beispielsweise der Peak der festen Lösung NiO-MgO im Falle einer Röntgenstrahlenbeugungsanalyse mit CuKoC -obwohl entsprechend dem Verhältnis Ni : Mg schwankend - immer zwischen dem Peak von MgO und dem Peak von NiO.
Nun ist es allgemein bekannt, daß sich bei Katalysatormassen mit einem Nickelbestandteil und einem Magnesiumoxidbestandteil zur Verwendung bei Hochtemperatur-Dampf-Refonnierungsreaktionen, beim Calcinieren bei Temperaturen im Bereich von 700° bis 12000C, insbesondere im Bereich von 1000° bis 12000C, infolge teilweiser Oxidation
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ohne weiteres eine feste Lösung aus Nickeloxid und Magnesiumoxid "bildet. Da jedoch ein auf diese Weise in Form einer festen Lösung erhaltener Katalysator eine schlechte Aktivität besitzt und im Laufe der Zeit eine starke Beeinträchtigung seiner Aktivität erfährt, wurde es bisher im Hinblick auf eine Weiterverwendung solcher Katalysatoren bei den verschiedensten Reaktionen für erforderlich gehalten, das darin in Form einer festen Lösung enthaltene Nickeloxid vorher in metallisches Nickel zu überführen, indem der betreffende Katalysator einer ausreichenden Reduktionsbehandlung mit gasförmigem Wasserstoff und dergleichen ausgesetzt wurde. Im Gegensatz dazu ist es bei den erfindungsgemäß verwendeten nickelhaltigen Katalysatoren zwingend erforderlich, daß die betreffende feste Lösung auch ndch zu einem Zeitpunkt nach der Aktivierung (des Katalysators) durch Reduktionsbehandlung vorhanden ist. Solche eine feste Lösung enthaltende nickelhaltige Katalysatoren können in höchst wirksamer Weise im Rahmen eines Niedrigtemperatur-Dampf-Reformierung sverfahrens gemäß der Erfindung, verwendet werden. Insbesondere bei hohen Drucken im Bereich von 50 bis 100 kg/cm »G können sie ihre wertvollen Eigenschaften, d.h. ihre hohe Aktivität und hohe Stabilität, voll entfalten. Das Atomverhältnis Nickel zu Magnesium beträgt bei den erfindungsgemäß verwendbaren Katalysatoren 0,05 bis 7,0. Im Gegensatz zu dem erwähnten Vorschlag^Nickel und Magnesium enthaltende Katalysatoren mit einem Atomverhai-t--- _ nis Ni : Mg von 0,5 bis 5,0 zu verwenden, kann bei den erfindungsgemäß verwendeten Katalysatoren ein breiterer Bereich für das Atomverhältnis Ni : Mg eingehalten werden, da das gesamte darin enthaltene Magnesiumoxid oder der größte Teil desselben in eine feste Lösung überführt wurde.
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Wenn das Atomverhältnis Wi : Mg unter 0,05 liegt, läßt sich eine ausreichende katalytische Aktivität bei niedriger Temperatur nicht erwarten. Wenn das Atomverhältnis Ni : Mg 7,0 übersteigt, kommt es mit fortschreitender Reformierungsreaktion zu einer Ablagerung von kohleartigem Material auf der Katalysatoroberfläche, wodurch deren katalytische Aktivität beeinträchtigt wird.
Der höchstmögliche Gehalt des Katalysators an dem inerten Träger beträgt 70 Gew.-%. Im Falle, daß der Trägeranteil des Katalysators diese Obergrenze übersteigt, läßt sich eine ausreichende katalytische Aktivität bei niedriger Temperatur nicht erwarten. Weiterhin muß, wie bereits erwähnt, der Gehalt an Kupfer/Chrom-Oxid oder Kupfer/Chrom/Mangan-Oxid, bezogen auf den Nickelanteil in metallischer Form, unter 25 Gew.-So liegen.
Die Gründe, warum die Anwesenheit einer festen Lösung in den im Rahmen von Niedrigtemperatur-Dampf-Reformierungsverfahren gemäß der Erfindung verwendbaren Katalysatoren im Gegensatz zu den bisherigen Vorstellungen vorteilhaft ist, sind noch nicht vollständig geklärt. Sicherlich tragen aber die beiden im folgenden geschilderten Faktoren dazu bei:
1. Da das Magnesiumoxid, welches das einen Reaktionsteilnehmer bildende H20-Molekül aktivieren soll und gemeinsam mit dem den aktiven Bestandteil bildenden metallischen Nickel vorhanden ist, bereits in Form einer festen Lösung vorliegt, findet während der Dampfreformierungsreaktion, insbesondere der unter hohem Druck durchgeführten Dampfreformierungsreaktion, kein merkliches Kristallitwachstum statt. Dies ist auf die Stabilität der festen Lösung zurückzuführen.
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2. Ein eine feste Lösung enthaltender Katalysator entfaltet gegenüber H2O eine stärkere Aktivität als ein keine feste Lösung enthaltender Katalysator. Bei Verwendung eines Katalysators ohne feste Lösung erhöht sich die Reaktionsgeschwindigkeit selbst bei Erhöhung des Partialdrucks von EUO nicht wesentlich. Bei Verwendung eines Katalysators mit einer festen Lösung führt eine Erhöhung des Partialdrucks von HpO zu einer drastischen Erhöhung der Reaktionsgeschwindigkeit, so daß ein eine feste Lösung enthaltender Katalysator im Rahmen einer unter hohem Druck arbeitenden Dampfreformierungsreaktion sehr nützlich ist.
Die Kupfer/Chrom-Oxid oder Kupfer/Chrom/Mangan-Oxid enthaltenden Katalysatoren (c) und (d) besitzen eine besonders hervorragende Aktivität bei niedriger Temperatur und eine besonders gute Haltbarkeit. Bei ihrer Verwendung läßt sich die Durchführung einer Dampfreformierung von Kohlenwasserstoffausgangsmaterialien mit relativ viel Schwefelverbindungen, d.h. von Kohlenwasserstoffausgangsmaterialien mit 10 bis 20 ppm Schwefelverbindungen, relativ einfach gestalten.
Im folgenden wird zunächst die Herstellung von erfindungsgemäß verwendbaren Katalysatoren beschrieben, wobei ausdrücklich darauf hingewiesen wird, daß die Herstellung der erfindungsgemäß verwendbaren Katalysatoren nicht auf die im einzelnen geschilderten Verfahren beschränkt ist. Grundsätzlich eignet sich hierzu jedes übliche Verfahren, sofern die erhaltenen Katalysatoren die angegebenen Erfordernisse erfüllen. Ferner wird im folgenden auch noch näher erläutert, wie ein mit solchen Katalysatoren arbeitendes Dampfreformierungsverfahren durchgeführt wird.
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Verfahren zur Herstellung von erfindungsgemäß verwendbaren Katalysatoren:
1. Verfahren zur Herstellung eines Katalysators durch Mitfällung:
Durch Vermischen einer wäßrigen Lösung eines Nickelsalzes, z.B. von Ni(NO3J2, NiSO^, NiCl2, Ni(CH3COO)2, Ni(HCOO)2 und dergleichen, einer wäßrigen Lösung eines Magnesiumsalzes, wie Mg(NO3)2, MgSO4, MgCl2, Mg(CH3COp)2, Mg(HCOO)2 und dergleichen, und einer wäßrigen Lösung einer Alkalimetallverbindung, z.B. von NaOH, KOH, Na2CO3, K2CO3 und dergleichen, unter Beachtung eines Atomverhältnisses Ni : Mg von 0,05 bis 7,0 und eines Trägergehalts von unter 70 Gew.-%, bei einer Temperatur von Raumtemperatur bis 900C, vorzugsweise von 30° bis 700C, wird ein Niederschlag aus Nickel- und Magnesiumhydroxid' oder basischen Nickel- und Magnesiumcarbonaten hergestellt. Die hierbei erhaltene Suspension wird bei der gewünschten Temperatur eine gewisse Zeit lang, beispielsweise 0,5 bis 3 std, gerührt, wobei der Niederschlag altern kann. Hierauf wird der gealterte Niederschlag abfiltriert und mit einer großen Menge gegebenenfalls heißen Wassers gewaschen. Im Falle, daß ein Kupfer/Chrom-Oxid oder Kupfer/Chrom/Mangan-Oxid enthaltender Katalysator hergestellt werden soll, wird dem Niederschlag eine gegebene Menge eines Kupfer/ Chrom (Atomverhältnis: 1:1) -Ammoniumdoppelsalzes oder -oxids oder eines Kupfer/Chrom/Mangan (Atomverhältnis: 1 : 1 : 0,1) -Ammoniumdoppelsalzes oder -oxids zugesetzt. Der letztlich erhaltene Niederschlag wird dann bei einer Temperatur von 40° bis 1300C getrocknet, mit weniger als 10 Gew.-96 eines Formhilfsmittels, wie Graphit, Stearinsäure und dergleichen, gemischt und in einer Tablettier-
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maschine zu Tabletten einer Größe von 0,5 x 20 ram ausgeformt. Die erhaltenen Tabletten werden dann bei einer geeigneten Temperatur calciniert, wobei ein nickelhaltiger Katalysator mit einer festen Lösung aus Nickeloxid und Magnesiumoxid erhalten wird. Selbstverständlich kann der feuchte Niederschlag vor dem Trocknen stranggepreßt oder in einem Rollfaß granuliert werden.
Soll ein auf einen Träger aufgetragener Katalysator hergestellt werden, so ist dies möglich, indem dem zur Bildung des Niederschlags dienenden Lösungsgemisch einer der genannten Träger einer Teilchengröße von unter 200 mesh in einer Menge von weniger als 70 Gew.-%, bezogen auf die Gesamtmenge an Katalysator, zugesetzt und das Ganze dann in der geschilderten Weise aufgearbeitet wird.
2. Verfahren zur Herstellung eines Katalysators durch Niederschlagsarbeit:
Ein handelsübliches aktives MgO-Pulver zur industriellen Verwendung und entsprechende Lösungen von Nickel- und Alkalimetallverbindungen wie bei dem unter 1. beschriebenen Verfahren werden unter Beachtung eines Atomverhältnisses Ni : Mg im fertigen Katalysator von 0,05 bis 7,0 bei einer Temperatur von Raumtemperatur bis 900C, vorzugsweise 30° bis 700C, gemischt, wobei ein Niederschlag von Nickelhydroxid oder basischem Nickelcarbonat ausfällt und sich auf der MgO-Oberflache ablagert. Der gesamte Niederschlag wird dann abfiltriert und in der unter 1. beschriebenen Weise aufgearbeitet. Wird ein Kupfer/Chrom-Oxid oder Kupfer/Chrom/Mangan-Oxid enthaltender Katalysator gewünscht, kann dieser durch Zugabe und durch Vermischen einer bestimmten Menge Kupfer/Chrom-Ammo -
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niumdoppelsalz oder -oxid oder Kupfer/Chrom/Mangan-Ammoniumdoppelsalz oder -oxid mit dem erhaltenen Wiederschlag hergestellt werden. Schließlich wird der letztlich erhaltene Niederschlag in der unter 1. geschilderten Weise getrocknet, geformt und calciniert, wobei ein nickelhaltiger Katalysator mit einer festen Lösung aus Nickeloxid und Magnesiumoxid erhalten wird.
Soll ein auf einem Träger aufgetragener Katalysator hergestellt werden, kann dies dadurch geschehen, daß eine gegebene Menge Träger mit dem Niederschlag nach dem Filtrieren und Waschen vereinigt wird.
3. Herstellung eines Katalysators nach einem Naßmischverfahren:
Dieselben Lösungen von Nickel- und Alkalimetallverbindungen wie bei dem unter 1· beschriebenen Verfahren werden miteinander bei einer Temperatur von Raumtemperatur bis 9O0C, vorzugsweise 30° bis 700C, gemischt, wobei ein Nickelhydroxid oder basisches Nickelcarbonat ausfällt. Der erhaltene Niederschlag wird dann bei der angegebenen Temperatur eine Zeit lang gerührt und schließlich in der unter 1. geschilderten Weise aufgearbeitet.
Hierauf wird der erhaltene Niederschlag gründlich mit handelsüblichem aktiven MgO-Pulver zur industriellen Verwendung in einer solchen Menge gemischt, daß das Atomverhältnis Ni : Mg im fertigen Katalysator zwischen 0,05 und 7,0 liegt. Im Falle, daß ein Kupfer/Chrom-Oxid oder Kupfer/Chrom/Mangan-Oxid enthaltender Katalysator hergestellt werden soll, wird das erhaltene Gemisch mit einer gegebenen Menge Kupfer/Chrom-Ammoniumdoppelsalz oder -oxid oder Kupfer/Chrom/Mangan-Ammoniumdoppelsalz oder
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-oxid gemischt und in der unter 1. geschilderten Weise getrocknet, ausgeformt und calciniert, wobei ein nickelhaltiger Katalysator mit einer festen Lösung aus Nickeloxid und Magnesiumoxid erhalten wird.
Soll ein auf einem Träger aufgetragener Katalysator hergestellt werden, kann dies dadurch bewerkstelligt werden, daß eine gegebene Menge Träger mit der Mischung aus Niederschlag und MgO-Pulver vereinigt und das Ganze dann in der geschilderten Weise aufgearbeitet wird.
4. Herstellung eines Katalysators durch Auftragsarbeit:
Bei der Herstellung einer Katalysatormasse nach einem der unter 1., 2. und 3. (die hierbei erhaltene Katalysatormasse kann so, wie sie ist, als Reformieifliatalysator verwendet werden) beschriebenen Verfahren wird sie entweder in eine wäßrige Lösung eines Nickelsalzes getaucht oder mit dem im Rahmen des unter 1. beschriebenen Verfahrens angefallenen Niederschlag der Hydroxide oder basischen Carbonate von Nickel und Magnesium gemischt. Hierauf wird die erhaltene Mischung erneut getrocknet, ausgeformt und calciniert, wobei ein Nickel und Magnesiumoxid enthaltender Katalysator mit einem Nickelbestandteil, der sich durch Reduktion leicht in metallisches Nickel überführen läßt, und einem Gehalt an einer festen Lösung erhalten wird. Bei diesem Verfahren sind die Calcinierungsbedingungen, beispielsweise die Calcinierungstemperatur, bei der Herstellung der Katalysatormasse nicht so eng begrenzt, d.h., es darf hierbei ohne weiteres eine kaum reduzierbare feste Lösung gebildet werden.
Calcinierungsbedingungen:
Bei der Herstellung der erfindungsgemäßen Katalysatoren
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sind die Calcinierungsbedingungen von wesentlicher Bedeutung. In anderen Worten gesagt, müssen die Calcinierungsbedingungen unter Beachtung von Gesichtspunkten, wie z.B. der Mischungsform des Nickelbestandteils und Magnesiumoxidbestandteils in der Katalysatormasse vor der Calcinierung, und dergleichen ermittelt werden.
Allgemein gesagt, erhält man bei hohen Calcinierungstemperaturen und langen Calcinierungszeiten ohne weiteres eine feste Lösung. Bei einer übermäßigen Calcinierung wird jedoch der fertige Katalysator kaum mehr reduzierbar, was aus Gründen der katalytischen Aktivität unerwünscht ist.
Bei der Herstellung eines Katalysators entsprechend dem unter 4. beschriebenen Verfahren stellen sich keine diesbezüglichen Probleme. Bei der Herstellung eines Katalysators nach einem der unter 1., 2. und 3. beschriebenen Verfahren wird der Mischungszustand zwischen einem Nikkelsalz und einem Magnesiumsälz während der Durchführung des betreffenden Verfahrens schlechter, so daß für eine richtige Calcinierung höhere Temperaturen oder längere Calcinierungszeiten erforderlich werden. Ferner benötigen nach dem unter 1. beschriebenen Verfahren hergestellte Katalysatoren je nach den Ausgangssalzen und den Fällungsbedingungen Calcinierungstemperaturen von über 7000C, während bei anderen Katalysatoren Calcinierungstemperaturen von etwa 35O0C ausreichen. Weiterhin gibt es Fälle, in denen eine feste Lösung nur bei lang dauernder Behandlung bei niedrigen Temperaturen gebildet wird.
Im Falle, daß sämtliche Faktoren mit Ausnahme der Fälltemperatur konstant gehalten werden, reicht eine Calci-
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nierungstemperatur nach vorangegangener Fällung bei einer niedrigen Temperatur, beispielsweise bei 200C, von 300° bis 400°C aus. Wenn dagegen die Fälltemperatur erhöht wird, muß auch die Calcinierungstemperatur über den angegebenen Bereich hinaus erhöht werden.
Unter Berücksichtigung der vorherigen Ausführungen sollte die Wahl der Calcinierungsbedingungen immer unter Beachtung zahlreicher anderer Faktoren zum Zeitpunkt der Fällung, nämlich den verwendeten Salzen und ihrer Herstellung, der Salzkonzentration, der Temperatur und Dauer des Alterns bei der Herstellung des IMiederSchlags und dergleichen, oder von Kombinationen dieser Faktoren erfolgen.
Die bei der Herstellung von Katalysatoren nach den unter 1. bis 4. beschriebenen Verfahren einzuhaltenden Calcinierungstemperaturen sollten zweckmäßigerweise im Bereich von 350° bis 12000C, vorzugsweise von 600° bis 8000C, liegen. Im Falle der Katalysatorherstellung nach dem unter 4. beschriebenen Verfahren kann die erste Calcinierung bei höheren Temperaturen erfolgen, die Calcinierung nach dem Eintauchen in eine wäßrige Lösung eines Nickelsalzes und dergleichen sollte jedoch zweckmäßigerweise bei einer Temperatur von 300° bis 6000C durchgeführt werden.
Das lMiedrigtemperatur-Dampf-Reformierungsverfahren gemäß der Erfindung wird gestartet, wenn ein nach einem der unter 1. bis 4. geschilderten Verfahren hergestellter Nickel/Mar%esiumoxid-Katalysator in (mindestens) einen Dampfreformierreaktor eingefüllt und durch Hindurchleiten von Wasserstoff als reduzierendem Gasstrom
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bei einer Temperatur von 300° bis 60O0C, vorzugsweise 400° bis 5000C, aktiviert worden ist. Wenn der Katalysator vollständig aktiviert ist, wird die Wasserstoffzufuhr abgestellt, worauf ein Gemisch aus dem jeweiligen Kohlenwasserstoffausgangsmaterial und Dampf im Mischungsverhältnis (H20/C - Mol/Atom) von 0,9 bis 5,0 nach erfolgter Vorerhitzung auf eine Temperatur von 250° bis 6000C durch das Katalysatorbett geleitet und dort bei einer Temperatur von 300° bis 6000C, vorzugsweise von 400° bis 5700C, zu einem methanhaltigen Gas dampfreformiert wird.
Das hierbei gebildete, methanhaltige Gas enthält in der Regel, bezogen auf Trockengewicht, mehr als hO% Methan nebst gasförmigen Begleitstoffen, wie Wasserstoff, Kohlenmonoxid und Kohlendioxid.
Gegebenenfalls kann ein noch methanhaltigeres Gas hergestellt werden, indem man den aus dem bzw. den Reaktor(en) austretenden Gasstrom zur Methanisierung der in dem Gasstrom enthaltenen Kohlenoxide mindestens einem Methanisierungsreaktor zuführt. Das erhaltene methanhaltige Gas eignet sich vornehmlich als Heizgas.
Die beigefügte Zeichnung soll die Erfindung näher erläutern. Im einzelnen zeigen die Figuren 1 bis 5 graphische Darstellungen der Beziehung zwischen der Menge an in dem jeweiligen Katalysator enthaltenem Kupfer/Chrom-Oxid oder Kupfer/Chrom/Mangan-Oxid und dem Umwandlungsgrad.
Die folgenden Beispiele sollen das Verfahren gemäß der Erfindung näher veranschaulichen.
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Zum besseren Vergleich wurden die Versuche der folgenden Beispiele 1 bis 13 unter denselben (im folgenden näher erläuterten) Bedingungen gefahren. Selbstverständlich kann auch bei anderen Bedingungen gearbeitet werden, sofern sich der angestrebte Erfolg einstellt.
Zunächst wurden sämtliche der gemäß den Vorschriften der folgenden Beispiele hergestellten Katalysatoren durch 10-stündige Reduktion in einem 50O0C heißen Wasserstoffgas strom aktiviert. JMachdem jeweils 1 g der aktivierten Katalysatoren in einen Reaktor eingefüllt worden war, wurde durch das gebildete Katalysatorbett ein Gemisch aus Naphtha mit einem IBP von 330C, einem FBP von 1220C,
einem spezifischen Gewicht dr von 0,675, einem Schwefelgehalt von 0,2 ppm sowie durchschnittlich pro Molekül 6,04 Kohlenstoffatomen und 13,4 Wasserstoffatomen mit einer Geschwindigkeit von 35 g/std zusammen mit Dampf im Verhältnis HpO : C (Mol/Atom) von 2,0 geleitet und bei einer Reaktionstemperatur von 50O0C und einem Reaktions-
p ρ
druck von 70 kg/cm ·G bzw. 10 kg/cm .G dampfreformiert. Hierbei wurde die ursprüngliche Aktivität jeden Katalysators bestimmt.
Ferner wurden 25 cm sämtlicher aktivierter Katalysatoren in ein Druckreaktionsrohr eingefüllt, worauf diesem dasselbe Naphthaausgangsmaterial (wie es bei der Bestimmung der ursprünglichen Aktivität der Katalysatoren verwendet wurde) mit einer Geschwindigkeit von 30 g/std zugeführt wurde. Die 500-stündige Dampfreformierung erfolgte unter denselben Bedingungen wie sie bei der Bestimmung der ursprünglichen Aktivität der Katalysatoren eingehalten wurden. iMun wurde ein Teil der Katalysatoren aus den betreffenden Reaktionsrohren entnommen und zur Bestimmung
409840/0274
der Eigenschaften verwendet. Der Rest sämtlicher Katalysatoren wurde erneut in die Reaktionsrohre eingefüllt und zu einer weiteren 500-stündigen Dampfreformierung unter den angegebenen Bedingungen verwendet. Hierauf wurden sämtliche Katalysatoren aus den Reaktionsrohren entnommen. Ein Teil sämtlicher Katalysatoren diente als Probe zur Bestimmung der Eigenschaften. 1 g sämtlicher Katalysatoren wurde wiederum in Reaktoren eingefüllt, um die katalytische Aktivität nach 1000-stündiger Verwendung unter denselben Bedingungen, wie sie bei der Bestimmung der ursprünglichen Aktivität eingehalten wurden, zu ermitteln.
Die Bestimmung der "Eigenschaften" diente dazu, durch Röntgenstrahlenbeugung das Kristallitwachstum zu ermitteln. Die Messung der ursprünglichen Aktivität und die Bestimmung der Aktivität nach 1000-stündiger Verwendung dienen zur Ermittlung des Umwandlungsgrades des Naphthaausgangsmaterials in ein Methan, Wasserstoff und Kohlenoxide enthaltendes Gas.
Die Qualität der einzelnen Katalysatoren läßt sich auf der Grundlage der Ergebnisse bei diesen Versuchen bewerten.
Die Versuche zur Bestimmung der katalytischen Aktivität wurden zur Erleichterung des Vergleichs über eine Steuerung der Umwandlung bei der Dampfreformierung gefahren. Im Falle, daß die Dampfreformierung unter solchen Bedingungen erfolgte, daß eine 1OO?oige Umwandlung erreicht wurde, d.h. im Falle, daß die Katalysatormenge relativ zum eingespeisten Ausgangsmaterial über eine gegebene Menge hinaus erhöht wurde, besaß das gebildete Gas am Redtorauslaß etwa folgende Zusammensetzung:
-19-A0Ö840/0274
Bei der Dampfreformierung unter einem Reaktionsdruck von 70 kg/cm «G:
etwa 65 Vol.-?f H2 etwa 12,5 Vol.-56 CO etwa 0,5 Vol.-36 CO2 etwa 22 Vol.-96
Bei der Dampfreformierung unter einem Reaktionsdruck von 10 kg/cm2·G:
etwa 56 Vol.-% H2 etwa 21 Vol.-96 CO etwa 1 V0I.-96 CO2 etwa 22 Vol.-96
Beispiel 1
Wurden die nach dem unter 1· beschriebenen .Verfahren bei den in der folgenden Tabelle I unter "A" zusammengefaßten Bedingungen hergestellten verschiedenen Katalysatoren bei den geschilderten Versuchen eingesetzt, wurden die in der folgenden Tabelle I unter "B" zusammengefaßten Ergebnisse erhalten.
"H" kennzeichnet die Ergebnisse einer Dampfreformierung
unter einem Reaktionsdruck von 70 kg/cm »G. "N" kennzeichnet die Ergebnisse der Dampfreformierung unter einem Reaktionsdruck von 10 kg/cm *G« Diese Kennzeichnung gilt für sämtliche folgenden Tabellen.
409840/0274
Tabelle I
Katalysator
a - 2
a - 3
a - 4
a - 5
Eigenschaften der Flüssigzu Beginn der Fällung
verwendetes Salz
Fällungstemperatur Dauer der Alterung Atomverhältnis Ni : Mg Calcinierungstemperatur (0C) Tablettierung
Anwesenheit oder Abwesenheit einer festen Lösung
abwesend
NiSO
4,
5,0
500
alkalisch 2C03 2,0
SOi, Na 450
403C
1 std
5,0
550
3 mm χ 3 mm große Pellets
abwesend
anwesend
anwesend
2,0 500
anwesend
HN HN HN HN HN
stark stark stark mittel wenig wenig wenig wenig wenig w€
Druckbedingungen
Kristal- Beginn bis 500 std litwachs- nach Beginn B turn 500 std nach Beglnn
bis 1000 std nach
Beginn mittel wenig wenig wenig kein kein kein kein kein kein
Aktivi- Beginn (ursprüngli-
^ tat (Um- ehe Aktivität) 52 50 49 48 48 46 53 50 52 50
S wan^Ung 1000 std nach Be-
<g ln *J ginn 34 38 34 32 47 46 52 50 52 49
Q)
CQ
co
•Η ■d (D .Ω CQ
H H (U ■Ρ
U 0
Katalysator a -
Eigenschaften der Flüssigkeit zu Beginn der Fällung
verwendetes Salz
Fällungstemperatur
Dauer der Alterung
Atomverhältnis Wi : Mg 2,0
Calcinierungstemperatur (0C)
Tablettierung
Anwesenheit oder Abwesenheit
einer festen Lösung anwesend
a - 7
a -
a -
alkalisch MgSO4, std 0,5 Na2CO3 0,5
NiSO 4' 400C 500 550
1 mm große
0,5
450 χ 3 Pellets
3 mm
abwesend
anwesend
Druckbedingungen
IM
(D
•H
(D tu
(D (D
Kristallitwachs- tum
Aktivität (Umwandlung in %}
Beginn bis 500 std nach Beginn
500 std nach Beginn bis .1000 std nach Beginn
Beginn (ursprüngliche Aktivität)
1000 std nach Beginn
anwesend
wenig kein stark stark wenig wenig wenig kein
kein kein
49
47
mittel wenig kein kein kein kein 49 46 49 47 47
32
49
46
47
45
-SSO-
Wie aus Absatz "B" von Tabelle I hervorgeht, läßt sich bei Verwendung von Katalysatoren ohne Gehalt an einer festen Lösung, nämlich bei Verwendung der Katalysatoren a-1, a-2 und a-7, nicht nur ein deutliches Kristallitwachstum, sondern auch eine extreme Beeinträchtigung der katalytischen Aktivität nach 1000-stündigem Gebrauch feststellen. Im Gegensatz dazu zeigen Katalysatoren mit einem Gehalt an einer festen Lösung bei sehr stabiler katalytischer Aktivität (nur) ein geringes Kristallitwachstum. In diesem Zusammenhang sei - wie aus Absatz "A" von Tabelle I hervorgeht - auch darauf hingewiesen, daß sich bei Atomverhältnissen Ni « Mg in der Gegend von 2,0 sehr leicht eine feste Lösung bildet. Bei Atomverhältnissen Ni : Mg in der Gegend von 0,5 oder 5,0 zeigte sich eine Tendenz, daß die Bildung der festen Lösung etwas von der Wahl der Herstellungsbedingungen, z.B. der Calcinierungstemperatur und dergleichen, abhängt.
Beispiel 2
Wurden die nach dem unter 1. beschriebenen Verfahren bei den in der folgenden Tabelle IE unter "A" zusammengefaßten Bedingungen hergestellten verschiedenen Katalysatoren bei den geschilderten Versuchen eingesetzt, wurden die in der folgenden Tabelle II unter "B" zusammengefaßten Ergebnisse erhalten. Die verschiedenen Katalysatoren wurden im vorliegenden Falle lediglich bei einer Dampfreformierung unter einem Reaktionsdruck von 70 kg/cm *G getestet.
-23-
409840/0274
Katalysator Tabelle II a-10 a-11 0 H a-12 a-13 a-14 a-15 '3 2 abw. anw. a-16 a-17 a-16
^Eigenschaften der Flüssigkeit
£jzu Beginn der Fällung
600 stark
mittel
alkalisch 700 H H
^Verwendetes Salz Ni(N 47
27
o3)2, Mg(NO,)ρ ,, K2CO 3 mm große Pellets stark
mittel
wenig
kein
•g Temperatur bei der Fällung abwesend abw. 700C abw. 45
24
43
43
1SAtomverhältnis Ni : Mg H 3,0 H
QU
A jgDauer der Alterung (std)
0 stark
mittel
0 2 2 stark
mittel
5 5 5
*> ηCalcinierungstemperatur (0C) 500 48,
27
700 500 600 45
24
500 600 700
O
co
■£ Tablettierung 3 mm χ
OO
■^^
(»Anwesenheit oder Abwesenheit
weiner festen Lösung
abw. abw. anw. anw.
-Ρ»
CD
"V.
t—l
Druckbedingungen H H H H ^9
<| Kristal- Beginn bis 500 std
glitwachs- nach Beginn
B ω turn
*£< 500 std nach Beginn
■g bis 1000 std nach
ω Beginn
mittel
wenig
stark
wenig
mittel
kein
we
nig
kein
P- <§ Aktivität Beginn (ursprüngli-
ω(Umwand- ehe Aktivität)
lung in %) 1000 std nach Be_
ginn
45
28
46
26
45
43
41
41
-24-
Wie aus Absatz "A" von Tabelle II hervorgeht, wird es mit zunehmender Temperatur bei der Fällung schwieriger, eine feste Lösung zu bilden. Um eine feste Lösung ausbilden zu können, war es erforderlich, entweder die Dauer der Alterung zu verlängern oder die Calcinierungstemperatur zu erhöhen. Auch in diesem Falle war entsprechend Beispiel 1 die Aktivität von Katalysatoren mit einem Gehalt an einer festen Lösung sehr stabil.
Beispiel 3
Wurden die nach dem unter 1. beschriebenen Verfahren bei den in der folgenden Tabelle III unter "A" zusammengefaßten Bedingungen hergestellten verschiedenen Katalysatoren bei den geschilderten Versuchen eingesetzt, wurden die in der folgenden Tabelle III unter "B" zusammengefaßten Ergebnisse erhalten.
-25-
409840/0274
Tabelle III
Katalysator a - 19
a - 20
a- 21
j?» ο co
(D Eigenschaften der Flüssigkeit zu Beginn der j* Fällung Spverwendetes Salz £j Fällungsteraperatur (D •g Dauer der Alterung A ρ? Atomverhältnis Ni : Mg ^ Calcinierungstemperatur (0C) .p Tablettierung
CQ ^ Anwesenheit oder Abwesenheit einer festen w Lösung sauer
, Mg(N O3) 2, K2CO3
700C
6 std
5,0 1,0
600 500
3 mm χ 3 mm große Pellets
abwesend
anwesend
anwesend
ο, Druckbedingungen co Kristalö litwachs-B-gtum
0 Aktivität
Beginn bis 500 std nach Beginn
500 std nach Beginn bis 1000 std nach Beginn
Beginn (ursprüngliche Aktivität) 1000 std nach Beginn
H N H N H N
stark mittel mittel wenig wenig wenig
mittel wenig wenig kein kein kein
49 47 49 46 52 50
33 31 45 45 51 50
-26-
CD ■CD
Katalysator
a
ωEigenschaften der Flüssigkeit zu Beginn der S Fällung
ö verwendetes Salz
'S Fällungstemperatur
ω Dauer der Alterung
a - 22
a - 23
sauer
a -
A § Atomverhältnis Ni
Mg
ηCalcinierungstemperatur ( C) "ra Tablettierung
ω Anwesenheit oder Abwesenheit einer festen w Lösung
anwesend
700C * 6 std
0,3
500
K2CO3
0,3 600
mm χ 3 mm große Pellets
abwesend
anwesend
Druckbedingungen
Beginn bis 500 std nach Beginn
500 std nach Beginn bis 1000 std nach Beginn
wKristal-•£j litwachs-
B P turn
o>
hO
^Aktivität Beginn (ursprüngliche Aktivität) °3 (Umwand-
1000 std nach Beginn
H N H N H N
wenig kein stark mittel wenig kein
kein kein mittel ivfenig kein kein
50 49 42 38 40 37
50 49 23 22 40 36
-27-
ο cn
Wie aus Absatz "A" von Tabelle III hervorgeht, konnte selbst im Falle, daß die Flüssigkeit zu Beginn der Fällung sauer war, eine feste. Lösung erhalten werden. Wenn das Atomverhältnis Ni : Mg auf 1,0 oder in der Gegend von 1,0 festgelegt wurde, ließ sich sehr einfach eine feste Lösung erhalten. Auch in diesem Falle war entsprechend Beispiel 1 die Aktivität von Katalysatoren mit einem Gehalt an einer festen Lösung sehr stabil.
Beispiel 4
Wurden die nach dem unter 2. beschriebenen Verfahren bei den in der folgenden Tabelle IV unter "A" zusammengefaßten Bedingungen hergestellten verschiedenen Katalysatoren bei den geschilderten Versuchen eingesetzt, wurden die in der folgenden Tabelle IV unter "B" zusammengefaßten Ergebnisse erhalten.
409840/0274
Katalysator a-25 Tabelle IV I 3,0 3 anw. a-28 a-29 anw. a-30 a-31 a-32 CD
^
^Eigenschaften der Flüssig a-26 a-27 700 τ τ
1
H CD
st keit zu Beginn der Fällung sauer .... \
a-33
^verwendetes Salz wenig MiSO^, Na 2co wenig
ό Fällungstemperatur 40°C
1S Dauer der Alterung 1 std
A gAtomverhältnis Ni : Mg , 3,0 kein 1,0 1,0 kein 1,0 0,5 0,5
^J Calcinierungstemperatur (0C) 500 3,0 500 600 700 500 600
-Ρ» ■p Tablettierung 600 49 mm χ 3 mm große 51 Pellets 0,5
O
(O
ο Anwesenheit oder Abwesenheit 7Ö0
00 K einer festen Lösung abw. 47 anw. 50 anw. abw. anw.
O Druckbedingungen H abw. 11 H H 1!
O £ Kristal- Beginn bis 500 std π anw.
ISJ co litwachs- nach Beginn stark mittel kein stark wenig J!
ρ» BTl turn ■ crs~ . , . „ .
J3 500 std nach Beginn
mittel
ω bis 1000 std nach kein
Sh Beginn mittel wenig kein mittel kein
(D
^ Aktivität Beginn (ursprüngli-
wenig
S (Umwand- ehe Aktivität) 53 53 48 46 45 kein
lung in %) 1000 std nach Be_ 51
ginn 29 50 47 28 44 43
28
43
-29-
Wie aus Absatz "A" von Tabelle IV hervorgeht, konnte, selbst wenn der Katalysator durch die unter 2. beschriebene JMiederschlagsarbeit hergestellt worden war, eine feste Lösung gebildet werden. Wenn das Atömverhältnis ivii : Mg in der Gegend von 1,0 lag, war festzustellen, daß sich leicht eine feste Lösung bildete. Auch in diesem Falle war, wie in den vorhergehenden Beispielen, die Aktivität der Katalysatoren mit einem Gehalt an einer festen Lösung sehr stabil.
Beispiel 5
Wurden die nach dem unter 2. beschriebenen Verfahren bei den in der folgenden: Tabelle V unter "A" zusammengefaßten Bedingungen hergestellten verschiedenen Katalysatoren bei den geschilderten Versuchen eingesetzt, wurden die in der folgenden Tabelle V unter "13" zusammengefaßten Ergebnisse erhalten.
-30-
409840/0274
Tabelle V
Katalysator
a - 34
a - 35
a -
4N O CO OO ■!>* O *v. O KI
^Eigenschaften der Flüssigkeit zu Beginn der «Fällung ^Verwendetes Salz ■aFällungs temperatur ■^Dauer der Alterung A SAtomverhältnis Ni : Mg ^JCalcinierungstemperatur (0C) •pTablettierung ^Anwesenheit oder Abwesenheit einer festen WLösung alkalisch
JNiSO
3,0
600
abwesend
7O0C
2 std
3,0 1,0
700 600
mm χ 3 mm große Pellets
anwesend
abwesend
©Druckbedingungen wKristal-'filitwachs-
B -gtum
ωAktivität
Beginn bis 500 std nach Beginn
500 std nach Beginn bis 1000 std nach Beginn
Beginn (ursprüngliche Aktivität) 1000 std nach
H N mittel wenig
wenig wenig 51 50 30 29
H N
wenig wenig
kein
49
48
kein
mittel wenig
wenig wenig 49 28
O CO
Katalysator a - 37
a - 38
a - 39
■ο· ο co
Ö •Η
(U
•Ρ
Eigenschaften der Flüssigkeit zu Beginn der Fällung verwendetes Salz Fällungstemperatur Dauer der Alterung Atomverhältnis Wi : Mg Calcinierungstemperatur (0C) Tablettierung Anwesenheit oder Abwesenheit einer festen Lösung
anwesend
alkalisch
7O0C
2 std
0,5 · 0,5 600 700
3 mm χ 3 mm große Pellets
abwesend
anwesend
ο Druckbedingungen
% Kristalle litwachs-B φ turn
Aktivität
Beginn bis 500 std nach Beginn
500 std nach Beginn bis 1000 std nach Beginn
Beginn (ursprüngliche Aktivität) 1000 std nach Beginn
H N H N H N
wenig wenig mittel wenig wenig wenig <j>
kein kein wenig wenig kein kein
48 45 47 45 45 42
48 45 27 25 45 42
-52-
K3
CD CD
2AO1617
Wie aus Absatz "A" von Tabelle V hervorgeht, konnte selbst bei geringfügiger Modifizierung der Herstellungsbedingungen eine feste Lösung erhalten werden, sofern die Herstellungsbedingungen, z.B. die Calcinierungsteraperatur und dergleichen, in geeigneter Weise gewählt wurden. Die Aktivität der Katalysatoren mit einem Gehalt einer festen Lösung war, wie in den vorherigen Beispielen, sehr stabil.
Beispiel 6
Wurden die nach dem unter 3. beschriebenen Verfahren bei den in der folgenden Tabelle VI unter "A" zusammengefaßten Bedingungen hergestellten verschiedenen Katalysatoren bei den geschilderten Versuchen eingesetzt, wurden die in der folgenden Tabelle VI unter "B" zusammengefaßten Ergebnisse erhalten.
-33-
409840/0274
- 33 Tabelle VI
Katalysator
a-4i
a-42
a-43
a-44
a-45
a-46
a-47 a-48
^Eigenschaften der Flüssigö keit zu Beginn der Fällung
^verwendetes Salz Fällungstemperatur sauer
■^ Dauer der Alterung
Mg
Aß Atomverhältnis IMi ^ Calcinierungstemperatur (0C) ■p Tablettierung
£j Anwesenheit oder Abwesenheit W einer festen Lösung
2,0 2,0 NiSO^ , Na2CO. 0,3 0,3 0,3
600 700 400C 500 600 700
3 mm χ 1 std
2,0 1,0 1,0 1,0 T
500 anw. anw. 500 600 700 abv/. abw. anw.
3 mm große Pellets
abw. anw. anw. anw·.
Druckbedingungen
Kristallitwachs- turn
Aktivität (Umwandlung in % ]
Beginn bis 500 std nach Beginn
500 std nach Beginn bis 1000 std nach Beginn
Beginn (ursprüngliche Aktivität)
1000 ginn
mittel wenig wenig wenig wenig wenig mittel mittel wenig
wenig kein kein wenig kein kein 53 50 47 50 49 45
wenig wenig kein
49
48
50
44
44
25
42
24
-34-
Wie aus Absatz "A" von Tabelle VI hervorgeht, konnte, selbst wenn der Katalysator nach dem unter 3. beschriebenen Mischverfahren hergestellt wurde, eine feste Lösung gebildet werden. Wenn das Atomverhältnis Ni : Mg in der Gegend von 1,0 lag, konnte festgestellt werden, daß sich eine feste Lösung einfach bildete. Auch in diesem Falle war die Aktivität der eine feste Lösung enthaltenden Katalysatoren sehr stabil.
Beispiel 7
Wurden die nach dem unter 4. beschriebenen Verfahren bei den in der folgenden Tabelle VII unter "A" zusammengefaßten Bedingungen hergestellten verschiedenen Katalysatoren bei den geschilderten Versuchen eingesetzt, wurden die in der folgenden Tabelle VII unter "B" zusammengefaßten Ergebnisse erhalten. In diesem Falle wurden die Katalysatoren zunächst nach einem der unter 1., 2. oder 3. beschriebenen Verfahren hergestellt, worauf durch Calcinieren der erhaltenen Katalysatormassen bei einer Temperatur von 8000C eine feste Lösung hergestellt und schließlich die calcinierten Katalysatoren in eine wäßrige Nikkeisulf atlösung getaucht wurden.
409840/0274
•d jaKatalysator
Tabelle VII
a-49 a-50 a-51 a-52 a-53 a-54 a-55 a-56
O CO OO
co Atomverhältnis Ni ^ffesten Lösung
Mg in der
Aη Verhältnis Ni zu fester Lösung
<d zum Zeitpunkt des Eintauchens Calcinierungstemperatur (0C) Tablettierung
1,0
500
0,5
0,5
0,2
0,2
5 Gew.-96
350 500 350 500 3 mm χ 3 mm große Pellets
0,1
350
0,1
500
Druckbedingungen φ Kristal- Beginn bis 500 std
$litwachs-Β·η turn
nach Beginn
500 std nach Beginn bis 1000 std nach Beginn
eq Aktivität Beginn (ursprünglig(Umwandehe Aktivität) lung in %) 1(?00 std nach
ginn
wenig wenig wenig wenig wenig wenig mittel wenig
wenig wenig wenig wenig wenig wenig wenig wenig 38 37 37 36 37 36 33
35
34
35
32
-36-
•tr» CD
Wie aus Absatz 11B" von Tabelle VII hervorgeht, war die katalytische Aktivität der Katalysatoren, da die Calcinierung tinter Temperaturbedingungen durchgeführt wurde (d.h. bei relativ hoher Temperatur in der Größenordnung von 8000C), bei denen sich eine feste Lösung bildet, von Anfang an nicht so gut, die Stabilität der katalytischen Aktivität war jedoch hervorragend.
Bezüglich des Verhältnisses Ni zu fester Lösung zum Zeitpunkt des Eintauchens ist zu bemerken, daß die applizierte Menge Nickelsalz (ausgedrückt als metallisches Nickel) lediglich 5 Gew.-% der festen Lösung ausmachte. Dies ist vermutlich für die geschilderte Erniedrigung der katalytischen Aktivität von Anfang an verantwortlich. Die katalytische Aktivität kann jedoch durch Erhöhen der Menge an Nickelsalz etwas verbessert werden.
Beispiel 8
Wurden die nach dem unter 4. beschriebenen Verfahren bei den in der folgenden Tabelle VIII unter 11A" zusammengefaßten Bedingungen hergestellten verschiedenen Katalysatoren bei den geschilderten Versuchen eingesetzt, wurden die in der folgenden Tabelle VIII unter 11B" zusammengefaßten Ergebnisse erhalten. Im vorliegenden Falle wurden die Katalysatoren in der Weise hergestellt, daß zunächst in der unter 1., 2. oder 3. geschilderten Weise eine Katalysatormasse gewonnen, dann durch Calcinieren der Katalysatormasse bei einer Temperatur von 800°C eine feste Lösung gebildet und schließlich das Ganze mit einem unter Verwendung wäßriger Lösungen von NiSO^r , MgSO^ und Na2CO, erhaltenen Niederschlag gemischt wurden.
Der Niederschlag wurde unter folgenden Reaktionsbedingungen erhalten:
-37-409840/0274
Eigenschaft der Flüssigkeit zu Beginn der Fällung: sauer Fällungstemperatur: 7O0C
Dauer der Alterung: 5 std
Atomverhältnis Ni : Mg: 3,0.
S Tabelle VIII
^Katalysator a-57 a-58 a-59 a-60
a>Atomverhältnis Ni / Mg
-gin der festen Lösung 1,0 0,5 0,2 0,1 &o
A «Verhältnis Ni zu fester
^Lösung zum Zeitpunkt
3des Eintauchens 20 Gew.-%
"ω Calcinierungstemperatur 5000C ,^Tablettierung 3 mm χ 3 mm große Pellets
Druckbedingungen HHH H ICri- Beginn bis 500 std
stallit-nach Beginn wenig wenig wenig . wenig
500 std nach Beginn bis 1000 std
g nach Beginn kein kein kein kein
vi- Beginn (ursprüng-
(Um-liche Aktivität) 49 48 49 47
i 1000 std nach Be-
^ n ginn 47 45 45 44
Aus Tabelle VIII geht hervor, daß in der geschilderten Wei se hergestellte Katalysatoren eine hervorragende und sehr stabile Aktivität aufweisen.
Beispiel 9
Wurden die nach dem unter 1. beschriebenen Verfahren bei den in der folgenden Tabelle IX unter "A" zusammengefaßten Bedingungen hergestellten verschiedenen Katalysato-
-38-
409840/0274
ren bei den geschilderten Versuchen eingesetzt, wurden
die in der folgenden Tabelle IX unter 11B" zusammengefaßten Ergebnisse erhalten. Als Träger wurde SiC verwendet.
-39-
409840/0274
Tabelle IX
Katalysator b - 1
b - 2
b -
O
CO
OO
Ö •H
-P (O
Eigenschaften der Flüssigkeit zu Beginn der Fällung verwendetes Salz Fällungstemperatur Dauer der Alterung Atomverhältnis Ni : Mg Calcinierungstemperatur Gehalt an Träger (Gew.-%) Tablettierung Anwesenheit oder Abwesenheit einer festen Lösung alkalisch
4O0C
1 std 3
35O°C 60 . mm χ 3 mm größe Pellets
abwesend
abwesend
abwesend
03
■Η
Q)
bO
Druckbedingungen
Beginn bis 500 std nach Beginn
500 std nach Beginn bis 1000 std nach Beginn
Beginn (ursprüngliche Aktivität) 1000 std nach Beginn
Kristallitwachs- tum
Aktivität
H N H N -44 H mittel
mittel mittel mittel mittel stark wenisr
wenig wenig wenig wenig wenig 36
55 52 54 52 39 21
30 32 28 31 21 IND
-P-
O
CT)
Katalysator Td - 4
b - 5
b -
H H Φ ■Ρ
Eigenschaften der Flüssigkeit zu Beginn der Fällung
verwendetes Salz Fällungstemperatur Dauer der Alterung Atomverhältnis Ni : Mg Calcinierungstemperatur Gehalt an Träger (Gew.-%) Tablettierung
Anwesenheit oder Abwesenheit einer festen Lösung alkalisch
Ni(NO,),,, Mg(NO,)«, NapCO,
4O0C
1 std
3
6000C
60
80 mm χ 3 mm große Pellets
anwesend N
wenig
anwesend N
wenig
anwesend N
mittel
H
wenig
wenig
52
52
H
wenig
wenig
50
49
H
stark
wenig
35
26
wenig
56
55
wenig
53
51
wenig
38
25
240
-Vl-
φ Druckbedingungen μ Kristalö litwachs-B-gtum ω ω Aktivität
Beginn bis 500 std nach Beginn
500 std nach Beginn bis 1000 std nach Beginn
Beginn (ursprüngliche Aktivität) 1000 std nach Beginn
Aus Absatz "B" von Tabelle IX geht hervor, daß selbst im Falle eines Katalysators mit einem Trägeranteil eine feste Lösung erhalten werden konnte. Die eine solche feste Lösung enthaltenden Katalysatoren waren sehr stabil. Im Falle, daß der Anteil des Trägers im Katalysator 80 Gew.-% betrug, war nicht nur die anfängliche Aktivität unzureichend, sondern auch die Stabilität sehr schlecht.
Beispiel 10
Wurden die nach dem unter 2. beschriebenen Verfahren bei den in der folgenden Tabelle X unter 11A" zusammengefaßten Bedingungen hergestellten verschiedenen Katalysatoren bei den geschilderten Versuchen eingesetzt, wurden die in der folgenden Tabelle X unter "B" zusammengefaßten Ergebnisse erhalten. Als Trägerbestandteil wurde O^ verwendet.
409840/0274
Tabelle X
Katalysator
b - 7
b-8
b-9 b-10
b-11
b-12
b-13
"b-14 b-15
Eigenschaften der Flüssigkeit g zu Beginn der Fällung
bO
ö verwendetes Salz
pP Fällung s temperatur
όDauer der Alterung
A-S Atomverhältnis Ni: Mg '5,0 5,0 Calcinierungstemperatur (0C) 500 600
Gehalt an Träger
■g Tablettierung
φ Anwesenheit oder Abwesenheit
& einer festen Lösung abw. anw.
sauer
(D
MSO4, ^ d
70°C
std
5,0 2,0 2,0 2,0 500 600 700 Gew.-%'
mm χ 3 mm große Pellets
0,5 500
anw. anw.
anw.
anw.
abw.
0,5 600
abw.
Druckbedingungen H HHH
g Kristal- Beginn bis 500 std w litwachs- nach Beginn stark
B^ tum 500 std nach Beginn
g> bis 1000 std nach
u Beginn wenig
·§ Aktivität Beginn (ursprüngli-S (Umwand- ehe Aktivität) 54
lung in %) 1000 .. . B
ginn 32 51 50
mittel wenig wenig wenig wenig mittel mittel wenig
wenig wenig wenig wenig wenig wenig weni^ wenig 50 51 49 45 44 42
49
45
24
23
Aus Absatz "A" von Tabelle X geht hervor, daß selbst bei geringfügiger Modifizierung der Herstellungsbedingungen eine feste Lösung hergestellt werden konnte, sofern die Herstellungsbedingungen,.beispielsweise die Calcinierungstemperatur und dergleichen, in geeigneter Weise gewählt wurden. Die hierbei erhaltenen Katalysatoren mit einem Gehalt an einer festen Lösung besaßen eine sehr stabile Aktivität.
Beispiel 11
In den Beispielen 9 und 10 wurden SiC und oC -Al2O, als Trägerbestandteil verwendet. Im vorliegenden Beispiel wurden Versuche mit anderen Trägerbestandteilen durchgeführt. Die Katalysatoren mit diesen Trägerbestandteilen wurden unter den in Absatz "A" von Tabelle XI angegebenen Bedingungen hergestellt. Die in Absatz "B" von Tabelle XI angegebene Eigenschaft "MgO-AusstrÖmungsverhältnis" steht für den numerischen Wert, der durch Ermittlung des Gewichtsverhältnisses der jeweils aus einem ungebrauchten und 1000 std gebrauchten Katalysator nach dem Suspendieren in Wasser, in das kontinuierlich gasförmiges Kohlendioxid bei einem Druck von 60 mm Wassersäule eingeleitet wurde, in das Wasser entwichenen MgO und Multiplizieren des Gewichtsverhältnisses mit 100 erhalten wurde.
-44-
409840/0274
Tabelle XI
Katalysator
b - 16
b - 17
b - 18
Eigenschaften der Flüssigkeit zu Beginn der Fällung
överwendetes Salz
j^Fällungstemperatur
MDauer der Alterung
A 'a Atomverhältnis Ni : Mg
■^ Calcinierungstemperatur
c^Trägerbestandteil
^ Gehalt an Träger
$ Tablettierung
ω
^Anwesenheit oder Abwesenheit einer festen K Lösung
cL -
alkalisch
NiSO4, MgSO4, IMa2CO3
400C
1 std
4500C
,O3 SiC
30 Gew.-%
mm χ 3 mm große Pellets
oi -Quarz
anwesend
anwesend
anwesend
Druckbedingungen
wKristal-.nlitwachs-B |j turn
Beginn bis 500 std nach Beginn
500 std nach Beginn bis 1000 std ω nach Beginn
^0MgO-Ausströmungsverhältnis (%)
Beginn (ursprüngliche Aktivität) 1000 std nach Beginn
<g Aktivität
H
wenig
wenig 99,8 53 53
N
wenig
wenig
100,0
50
49
HN
mittel wenig
H N wenig wenig
wenig wenig wenig weni.g
99,5 99,9 100,0 100,0
52 49 55 52
50 49 52 51
-45-
Katalysator
b -
b - 20
b - 21
Eigenschaften der Flüssigkeit zu Beginn der ZrO2 WIi N alkalisch 3 SiO2-GeI N K)
Fällung wenig 3O4, MgSO4, Na2CO wenig
^ verwendetes Salz 400C O
G Fällungstemperatur wenig 1 std wenig
% Dauer der Alterung 99,7 2 84,3
Ao Atomverhältnis Ni : Mg 48 45O0C 47
^ Calcinierungstemperatur
Wi
48 f-Al2O3 37
£j Trägerbestandteil 3 mm χ 3 30 Gew. -% anwe send **\
η Gehalt an Träger mm große Pellets H
■£ Tablettierung anwesend mittel
ω Anwesenheit oder Abwesenheit einer festen H anwesend
* Lösung mittel H N wenig
Druckbedingungen stark wenig 68,0
<g Kristal- Beginn bis 500 std nach Beginn wenig 56
B""turn a ^00 s^d nac:n Beginn bis 1000 std 99,3 wenig wenig 30
j=j nach Beginn 51 63,0 81,5
fcoMgO-Ausströmungsverhältnis {%)
Cj
51 54 49 -46-
^Aktivität Beginn (ursprüngliche Aktivität) 29 38
S lunff^n'^) ^ ^^^ s^d nacil ßeS^1111
Als Trägermaterialien wurden die in der folgenden Zusammenstellung aufgeführten Träger verwendet.
Träger
06 -Al2O3 SiC
oo -Quarz 2
Rein heit Spezifische
Oberfläche
m2/g Korngröße'
99% (handelsrein) 2,8 Il weniger als
200 mesh
90% (durch Elektro
schmelzen herge
stellt)
1,0 Il Il
über 99% 2,0 Il It
bei
lang
15000C 20 std
calciniert
3,6 Il Il
99% fcandelsrein) 190 Il It
99,5% (handelsrein) 600 Il
^-Al2O3
SiO2-GeI
Wie aus Absatz "B" von Tabelle XI hervorgeht, zeigen die einen erfindungsgemäß verwendbaren inerten Träger enthaltenden Katalysatoren b-16, b-17, b-18 und b-19 im Rahmen des Verfahrens gemäß der Erfindung ein untergeordnetes Kristallitwachstum, ein hohes MgO-Ausströmungsverhältnis und eine sehr stabile katalytische Aktivität. Andererseits besaßen die Katalysatoren b-20 und b-21 trotz des Gehalts an einer festen Lösung keine derart günstigen Eigenschaften.
Beispiel 12
Es wurden energetische Untersuchungen durchgeführt, um den bevorzugten Bereich des Atomverhältnisses des Nickelbestandteils zu dem Magnesiumoxidbestandteil (M/Mg) in den erfindungsgemäß verwendbaren Nickel und Magnesiumoxid enthaltenden Katalysatoren zu ermitteln. Hierbei wurden die in der folgenden Tabelle XII angegebenen Ergebnisse erhalten.
409840/0274
Die Katalysatoren a-6i, a-62, b-22 und b-23 wurden in der Weise hergestellt, daß zunächst nach dem unter 1. beschriebenen Verfahren eine feste Lösung mit einem Atomverhältnis Ni : Mg von 0,15 hergestellt wurde, dann die erhaltene feste Lösung derart in einer wäßrigen Magnesiumnitratlösung suspendiert wurde, daß das Gewichtsverhältnis feste Lösung zu MgO (aus dem Magnesiumnitrat stammend) von 3 : 7 erreicht wurde, hierauf durch Zugabe von Na2CO, zu der erhaltenen Suspension ein Niederschlag ausgefällt wurde und dann der Niederschlag nach dem Trocknen in eine wäßrige Nickelsulfatlösung eingetaucht wurde, um ihn mit 1 oder 3 Gew.-96 Nickeloxid zu imprägnieren. Hierbei wurden Katalysatoren mit dem entsprechenden Verhältnis der Bestandteile erhalten.
Die geschilderten Katalysatoren können auch direkt nach dem unter 1. beschriebenen Verfahren hergestellt werden. In den derart hergestellten Katalysatoren ist jedoch das Atomverhältnis Ni : Mg so gering, daß der Peak des Gehalts an fester Lösung in den Katalysatoren mit den derzeit gebräuchlichen Röntgenstrahlenbeugungsgeräten nicht einfach zu bestimmen ist. Im vorliegenden Falle wurden jedoch die Katalysatoren in der zuvor geschilderten Weise hergestellt. Die Katalysatoren a-63, a-64, b-24 und b-25 von Tabelle XII wurden nach dem unter 1. beschriebenen Verfahren hergestellt. Die anderen Herstellungsbedingungen sind in Absatz "A" von Tabelle XII angegeben.
409840/0274
Tabelle XII
Katalysator
a a - 62
Eigenschaften der Flüssigkeit zu Beginn gder Fällung
0) «verwendetes Salz g> Fällungs temperatur £ Dauer der Alterung Atomverhältnis Ni j
Mg
Calcinierungstemperatur
3 Gehalt an Träger (Gew.-%) -ρ Tablettierung w
jjj Anwesenheit oder Abwesenheit einer festen W Lösung a -
alkalisch )2, Na
Ni(NO3)2, Mg(NO3
4O0C
6 std 6,9
0,044 0,059
6000C 0
0 0
mm χ 3 mm große Pellets
a -
anwesend anwesend
anwesend
8,2 0
anwe send
φ Druckbedingungen
w Kristal- Beginn bis 500 std nach Beginn
ölitwachstum
H N wenig wenig
φ Aktivität
500 std nach Beginn bis 1000 std
nach Beginn wenig wenig
Beginn (ursprüngliche Aktivität) 21
1000 std nach Beginn 13
H N
wenig wenig
wenig wenig
34 31
34 31
HNHN wenig wenig mittel mittel
wenig wenig wenig wenig 55 50 49 54 51 19
-49-
K)
CD CO
Katalysator b - 22
b - 23
b - 24
b - 25
Eigenschaften der Flüssigkeit zu Beginn g der Fällung ^Verwendetes Salz
^Fällungstemperatur dDauer der Alterung A §Atomverhältnis Ni / Mg a Calcinierungstemperatur 3 Gehalt an Träger (Gew.-^) •p Tablettierung
^Anwesenheit oder Abwesenheit einer festen W Lösung alkalisch
40uC 7,0 8,2
: 6 std
0,043 0,059 30 30
' 60O0C Pellets
30 30
3 mm χ 3 mm große
anwesend
anwesend
anwesend
anwesend
φ Druckbedingungen
«Kristal- Beginn-bis 500 std nach Beginn ülitwachs- 5()0 gtd nach Beginn bis 1000 std φ-cum nach Beginn
ω Aktivität Beginn (ursprüngliche Aktivität) i^/o) 1000 std nach Beginn HNHNHNHW wenig wenig wenig wenig wenig wenig mittel mittel
wenig wenig wenig wenig wenig wenig wenig wenig 18 17 32 28 52 48 47 45 10 11 31 28 52 47 20 22
-50-
K) O CD
Aus Tabelle XII geht hervor, daß die Katalysatoren a-61 und b-22, deren Atomverhältnis Ni : Mg weniger als 0,05 betrug, sowohl eine schlechte Anfangsaktivität als auch eine schlechte Stabilität aufwiesen und trotz der vermutlichen Anwesenheit einer festen Lösung als Dampfreformierungskatalysatoren ungeeignet waren. Die Katalysatoren a-64 und b-25, deren Atomverhältnis Ni * Mg über 7,0 lag, waren hinsichtlich ihrer Anfangsaktivität in etwa zufriedenstellend, zeigten jedoch eine Neigung zu einer sehr schlechten Stabilität. Die Katalysatoren a-62 und b-23, deren Atomverhältnis Ni : Mg auf über etwa 0,05 eingestellt worden war, zeigten zwar keine besonders gute Anfangsaktivität, sie besaßen jedoch eine überragende Stabilität. Ihr Leistungsvermögen in der Praxis war zufriedenstellend. Die Katalysatoren a-63 und b-24, deren Atomverhältnis Ni : Mg auf unter etwa 7,0 eingestellt worden war, zeigten eine hervorragende Anfangsaktivität und eine zufriedenstellende Stabilität.
Beispiel 13
Unter den in den folgenden Tabellen XIII bis XVI angegebenen Bedingungen wurden verschiedene Kupfer/Chrom-Oxid oder Kupfer/Chrom/Mangan-Oxid enthaltende Katalysatoren hergestellt.
-51-
409840/0274
Tabelle XIII
Herstellung von Katalysatoren nach dem unter 1. beschriebenen Verfahren
Katalysator
c-1
c-2 c-3 c-4 c-5 c-6
Eigenschaften der Flüssigkeit zu Beginn der Fällung
verwendetes Salz Fällungstemperatur Dauer der Alterung Atomverhältnis Ni:Mg 5 Calcinierungstemperatur (0C) 500
Ausformung
Anwesenheit oder Abwesenheit, einer festen Lösung abw.
Menge an zugesetztem
Cu-Cr-Oxid (Gew.-?0 15 Menge an zugesetztem Cu-Cr-Mn-Oxid (Gew.-?0-alkalisch
, MgSO4, Na2CO3 400C
1 std
2 2 0,5
500 ' 500 450 mm χ 3 mm große Pellets
0,5 500
anw« anw. anw. abw. anw.
15
-52-
409840/0274
Tabelle XIV
Herstellung von Katalysatoren nach dem unter 2. beschriebenen Verfahren
Katalysator
c-7 c-8
c-9
c-10
c-11
Eigenschaften der Flüssigkeit zu Beginn der Fällung verwendetes Salz * Fällungstemperatur Dauer der Alterung Atomverhältnis Ni : Mg 3 Calcinierungstemperatur (0C)600 Ausformung
Anwesenheit oder Abwesenheit einer festen Lösung abw.
Menge an zugesetztem Cu-Cr-Mn-Oxid (Gew.-^) 5
sauer Ja2CO3 0,5 0,5
NiSO4, ί 500 600
4O0C
1 std 1
3 500
700
mm χ 3 mm große Pellets anw.
anw.
abw.
15
anw.
15
* Als Magnesiumbestandteil wurde handelsübliches MgO verwendet.
Tabelle XV
Herstellung von Katalysatoren nach dem unter 4. beschriebenen Verfahren
Katalysator
c-12 c-13
c-14
Atomverhältnis Ni / Mg in der
festen Lösung * 0,5
verwendetes Salz
Verhältnis Ni zu fester Lösung zum Zeitpunkt des Eintauchens
Calcinierungstemperatur (0C) Ausformung
Menge an zugesetztem Cu-Cr-Mn-Oxid (Gew.-%)
0,2
0,1
5 Gew.-% 450
350
mm χ 3 mm große Pellets
15 Gew.-^
* Atomverhältnis Ni / Mg in der festen Lösung ; Bei der festen Lösung handelte es sich um eine vorher durch Calcinieren bei einer Temperatur von 800 C gemäß dem unter 1. beschriebenen Verfahren hergestellte feste Lösung . „
409840/0274 "5:?"
Tabelle XVI Herstellung von Katalysatoren nach dem unter 1. beschriebenen Verfahren
Katalysator d - 1 d-2 d-3 d-4 d - 5 d - 6 d-7
Eigenschaften der Flüssigkeit zu Beginn der Fällung verwendetes Salz
Fällungstemperatur 4^ .' Dauer der Alterung ° Atomverhältnis Ni : Mg °° Calcinierungstemperatur (0C) ο Ausformung
o Anwesenheit oder Abwesenheit einer
ho festen Lösung abwesend anwesend anwesend anwesend anwesend anwesend anw.
Jj Trägerbestandteil SiC
Gehalt an Träger * 30 30 60 80 30 60 80
Menge an zugesetztem Cu-Cr-Mn-
Oxid (Gew.-96) . 10
1 5 3 alkalisch 3 2 2
550 tfi(N0,)2, Mg(NO3)2, Na2CO 500 500
40°C
1 std 2
5 5 5 500
500 550 550
mm χ 3 mm große Pellets
ro
CD
alkalisch Ni(NO3)2, Mg (NOj)2, Na2CO3
400C 600C
Katalysator . d-8 d - 9 d - 10
Eigenschaften der Flüssigkeit zu Beginn der Fällung verwendetes Salz Fällungstemperatur Dauer der Alterung Atomverhältnis Ni : Mg Calcinierungatemperatur (0C) Ausformung Anwesenheit oder Abwesenheit einer festen Lösung
Trägerbestandteil . SiC
Gehalt an Träger * 30
Mtnge an zugesetztem Cu-Cr-Mn-
Oxid (Gew.-%) d - 11
d - 12
sauer
d -
1 std 0,5 2 2 2 std 2 2
0,5 500 500 500 500 500
450
mm χ 3 mm große Pellets
abwesend anwesend anwesend anwesend anwesend anwesend
oC-Quarz ZrO,
35
35
Silikagel ^T 35 35
15
-55-
* Die Eigenschaften der Trägermaterialien der auf einen Träger aufgetragenen Katalysatoren von Tabelle XVI sind in Befiel 11 angegeben. Wurden diese in der geschilderten Weise hergestellten Katalysatoren den geschilderten Tests unterworfen, wurden die in der folgenden Tabelle XVII zusammengestellten Ergebnisse erhalten.
409840/0274
Tabelle XVII
Katalysatorsymbol
Menge an zu- Reak- Kristallitwachstum
gesetztem tions- Beginn bis 500 std nach Be-
Cu-Cr-Oxid druck 2 500 std ginn bis 1000
oder Cu-Cr- (kg/cm ·G) nach Beginn std nach Beginn Mn-0xid
(Gew.-%)
Aktivität (Umwandlung in Jb) Beginn (Ursprung- 1000 std liehe Aktivität) nach Beginn
c-1 15 10 mxttel wenig
70 stark mittel
c-2 15 10 wenig wenig
co
00
70 mittel wenig
c-3 15 10 mittel wenig
O
•ν,
70 stark wenig
O c-4 15 10 mittel wenig
70 stark wenig
c-5 VJl 10 mittel wenig
70 stark mittel
c-6 5 10 wenig wenig
70 mittel wenig
c-7 5 10 mittel wenig
70 stark mittel
c-8 5 10 wenig wenig
70 wenig wenig
c-9 VJl 10 wenig wenig
70 wenig wenig
63 65 62 63 59 61 58 59 57 59 58 60 59 61 62 63 60 61
38 in
35
59
59
56
57
56
57
37 ro
35 Jr-
58 CD
\
57 CD
39
38
59
59
58
58
Katalysatorsymbol
Menge an zugesetztem
Cu-Cr-Oxid
oder Cu-Cr-Mh-Oxid
(Gew.-#)
Reaktionsdruck ρ (kg/cm -G)
Kristallitwachstum Aktivität (Umwandlung in %)
Beginn bis 500 std nach Be- Beginn (Ursprung- 1000 std
500 std ginn bis 1000 liehe Aktivität; nach Benach Beginn std nach Beginn ginn
c-10
c-11
0-12
c-13
c-14
d-1
d-2
d-3
d-4
15
15
15
15
15
10
10
10
10
10 70 10 70 10 70 10 70 10 70 10 70 10 70 10 70 10 70 mittel
mittel
mittel
mittel
mittel mittel
wenig
mittel
wenig
wenig
kein
kein
kein
kein
kein
kein
wenig
mittel
wenig
wenig
wenig
wenig
wenig
wenig
65 40 co ro
O
66 39 cn
64 62
64 61
49 - 47
51 47
VJT -P-
O VD
46
47
49 46
49 46
61 36
63 36
63 62
64 62
54
56
39
52
53
27
42 27
-58-
Katalyse- Menge an zutorsymbol gesetztem
Cu-Cr-Oxid
oder Cu-Cr-Mh-Oxid
(Gew.-#)
Reak- Kristallitwachstum tions- Beginn bis 500 std nach Bedruck 2 500 std ginn bis 1000 (kg/cm *G) nach Beginn std nach Beginn
Aktivität (Umwandlung in %) Beginn (Ursprung- 1000 std liehe Aktivität) nach Beginn
d-5
d-6
409841 d-7
ο d-8
0274 d-9
d-10
d-11 .
d-12
d-13
10
10
10
10
10
15
15
15
15
10
70
10
70
10
70
10
70
10
70
10
70
10
70
10
70
10
70
mittel
mittel
wenig
wenig
mittel
stark
mittel·
stark
wenig
mittel
mittel
mittel
wenig
wenig
mittel
stark
mittel
stark
mittel
58 54 , d ro
59 55 -P-
53 51 σ
55 53 cn
38 27
42 28
58 40
59 34
58 57 '
58 56
58' 57
58 56
66 65
68 66
69 39
70 38
67 38
68 38
-59-
Aus Tabelle XVII geht hervor, daß bei Verwendung von Katalysatoren ohne Gehalt an einer festen Lösung, nämlich bei Verwendung der Katalysatoren c-1, c-5, c-7, c-10, d-1 und d-8, im Rahmen einer Dampf reformierungsreaktion nicht nur ein extremes Kristallitwachstum stattfand, sondern auch eine starke Beeinträchtigung der katalytischen Aktivität 1000 std nach Beginn der Umsetzung eingetreten war. Bei Verwendung der Katalysatoren d-4 und d-7 mit, bezogen auf das Gesamtgewicht des Katalysators, mehr als 70 Gew.-96 Trägeranteil war nicht nur die katalytisch^ Aktivität von Beginn an schlecht, es war auch ein Kristallitwachstum festzustellen. Auch die Katalysatoren mit Silikagel oder Jf-Al2O,, d.h. mit üblichen Trägerbestandteilen für übliche Katalysatoren, nämlich die Katalysatoren d-12 und d-13, zeigten dieselbe Tendenz wie die geschilderten Katalysatoren ohne Gehalt an fester Lösung. In diesem Zusammenhang sei darauf hingewiesen, daß die Katalysatoren d-12 und d-13 zu Beginn der Umsetzung eine feste Lösung enthielten, daß die Anwesenheit der festen Lösung nach längerem Gebrauch im Rahmen einer Reformierungsreaktion (beispielsweise nach 1000 std) nicht mehr nachweisbar war. Der Grund für dieses Verschwinden der festen Lösung ist noch nicht vollständig geklärt, es steht jedoch außer Zweifel, daß dieses Verschwinden in irgendeiner Weise die Aktivität des Katalysators nachteilig beeinflußt.
Beispiel 14
In der in den Tabellen XIII bis XVI für die Katalysatoren c-2, c-3, c-4, c-6, c-8, c-9, c-11, c-12, c-13, c-14, d-2, d-3, d-5, d-6, d-9, d-10 und d-11 geschilderten Weise, jedoch unter Modifizieren der Menge an Kupfer/ Chrom-Oxid oder Kupfer/Chrom/Mangan-Oxid im Bereich von
409840/0274
O bis 25 g, wurden Katalysatoren cf-2, c'-3, c*-4, c'-6, c«-8, c«-9, c«-1.1, c'-12, c«-13, C»-14, di2, d'-3, df-5, d'-6, d!-9, d«-10 und d«-11 hergestellt. Jeweils 25 g der erhaltenen Katalysatoren wurden in einen Reformierreaktor eingefüllt und durch 10-stündige Reduktion in einem Wasserstoffgasstrom bei einer Temperatur von 5000C aktiviert. Hierauf wurde in den Reformierreaktor ein Naphthaausgangsmaterial mit einem IBP von 33 C, einem FBP von 1220C, einem spezifischen Gewicht d^5 von 0,675, einem Schwefelgehalt von 13,5 ppm sowie 6,04 Kohlenstoffatomen pro Molekül und 13,4 Wasserstoffatomen pro Molekül mit einer Geschwindigkeit von 80 g/std zusammen mit Dampf im Verhältnis H20/C (Mol/Atom) von 2,0 eingeleitet und dort kontinuierlich 200 std lang unter einem Reaktionsdruck von 70 g/cm #G und bei einer Reaktionstemperatur von 500°C dampfreformiert.
Die Beziehung zwischen dem Gehalt an Kupfer/Chrom-Oxid oder Kupfer/Chrom/Mangan-Oxid in jedem Katalysator und der Umwandlungsgrad 200 std nach Beginn der Umsetzung (im Rahmen dieses Versuchs) geht aus den Figuren 1 bis 5 hervor. In diesem Zusammenhang sei darauf hingewiesen, daß das vorliegende Beispiel zur Bewertung der Schwefelbeständigkeit der betreffenden Katalysatoren diente, indem ein relativ viel Schwefelverbindungen enthaltendes Naphthaausgangsmaterial verwendet wurde. Der Umwandlungsgrad wurde im vorliegenden Beispiel bewußt gesteuert, um, wie bei den vorherigen Beispielen, den Vergleich zu erleichtern.
Aus den Figuren 1 bis 5 geht hervor, daß diejenigen Katalysatoren, deren Gehalt an Kupfer/Chrom-Oxid oder Kupfer/ Chrom/Mangan-Oxid, bezogen auf den Nickelanteil in metal-
409840/0274
lischer Form, 5 bis 20, insbesondere 10 bis 20 Gew.-% beträgt, nicht nur eine ausgezeichnete Schwefelbeständigkeit, sondern auch eine langlanhaltende und stabile Aktivität bei Niedrigtemperatur-Dampf-Reformierungsverfahren aufweisen.
409840/0274

Claims (18)

Patentansprüche
1. Verfahren zur Herstellung eines methanhaltigen Gases
(im Rahmen einer (wiedrigtemperatur-Dampf-) Reformierung), bei welchem man ein Kohlenwasserstoffe mit mindestens 2 Kohlenstoffatomen pro Molekül enthaltendes
Kohlenwasserstoffausgangsmaterial und auf eine Temperatur von 250° bis 6000C vorerhitzten Dampf in (mindestens) einen mit einem nickelhaltigen Katalysator gepackten Dampfreformierreaktor einführt und .das Kohlenwasserstoffmaterial unter einem Reaktionsdruck von
mindestens 1 Atmosphäre und bei einer Katalysatorbetttemperatur (im Reaktor) von 300° bis 600°C reformiert, dadurch gekennzeichnet, daß man die Reformierung in
Gegenwart eines Nickel und Magnesium enthaltenden Katalysators mit einem Atomverhältnis Ni.:Mg von 0,05 bis 7,0 und einem Gehalt an einer festen Lösung aus Nickeloxid und Magnesiumoxid durchführt.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß man die Reformierung in Gegenwart eines auf einen
Träger aufgetragenen-nickelhaltigen Katalysators durchführt, wobei der Träger aus einem anorganischen,: feuerfesten und mit den übrigen Katalysatorbestandteilen
während der Reformierung keine chemische Reaktion eingehenden Material besteht und, bezogen auf das Gesamtgewicht des Katalysators, weniger als 70 Gew.-Jj ausmacht,
3. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß man die Reformierung in Gegenwart eines auf einen
o6-Al20,-, SiC-, oC -Quarz- und/oder ZrO2-Träger aufgetragenen, Nickel und Magnesium enthaltenden Katalysators durchführt.
A09840/0274 - 63 -
4. Verfahren nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß man die Reformierimg in Gegenwart eines nickelhaltigen Katalysators" durchführt, der zusätzlich, bezogen auf den Nickerbestandteil in metallischer Form, weniger als 25 Gew.-^ Kupfer/Chrom-Oxid oder Kupfer/Chrom/Mangan-Oxid enthält.
5. Verfahren nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß man die Reformierung in Gegenwart eines nickelhaltigen Katalysators durchführt, der, bezogen auf den Nickelbestandteil in metallischer Form, 10 bis 20 Gew.-#> Kupfer/Chrom-Oxid oder Kupfer/Chrom/Mangan-Oxid enthält.
6. Verfahren nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß man als Kohlenwasserstoffe mit mindestens 2 Kohlenstoffatomen pro Molekül enthaltendes Kohlenwasserstoffausgangsmaterial Raffinerieabgase, leichtes Erdgas (LPG), Leichtnaphtha, Schwernaphtha und/oder Kerosin .verwendet.
7. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß man das Kohlenwasserstoffausgangsmaterial und den Dampf in (mindestens) einen Dampfreformierreaktor im Verhältnis H20/C (Mol/Atom) von 0,9 bis 5,0 einführt.
8. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß man bei einem Reaktionsdruck von 10 bis 100 kg/cm ·G arbeitet.
9. Verfahren nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß man bei e:
arbeitet.
man bei einem Reaktionsdruck von 50 bis 100 kg/cm "G
A09840/0274
10. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß man bei einer -Katalysatorbettemperatur von 400° bis 5700C arBeitet.
11. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß man mit einem wickel und Magnesium enthaltenden Katalysator eines Atomverhältnisses i-;i:£Ig von 0,5 bis 5,0 arbeitet.
12. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß man mit einem nickelhaltigen Katalysator arbeitet, in welchem die feste Lösung aus nickeloxid und Magnesiumoxid durch Calcinieren bei einer '.Temperatur von 350° bis 12000C erzeugt wurde.
13. Verfahren nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß man mit einem nickelhaltigen Katalysator arbeitet, in welchem die feste Lösung aus iviickeloxid und Magnesiumoxid durch Calcinieren bei einer Temperatur von 600° bis 8000C erzeugt wurde.
14. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß man mit einem nickelhaltigen Katalysator arbeitet, der entweder durch Eintauchen einer nach dem mit Fällungs-, Ablagerungs- oder Mischverfahren (vgl. Beschreibung IMr. 1, Nr. 2 und Mr. 3) hergestellten Katalysatormasse mit einer darin enthaltenen festen Lösung aus Wickeloxid und Magnesiumoxid in eine wäßrige Lösung eines iJickelsalzes oder durch Vermischen der betreffenden Katalysatormasse mit einem Hydroxid oder basischen Carbonat von wickel und Magnesium und anschließendes erneutes Calcinieren der erhaltenen Mischung bei einer Temperatur von 300° bis 600°C gewonnen wurde.
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15» ^iedrigtemperatur-Dampf-Reformierungsverfahren für Kohlenwasserstoffe zur Herstellung eines methanreichen Gases, dadurch gekennzeichnet, daß man ein Kohlenwasserstoffe mit mindestens 2 Kohlenstoffatomen pro Molekül enthaltendes' Kohlenwasserstoffausgangsmaterial und auf eine Temperatur von 250° bis 6000C vorerhitzten Dampf im Verhältnis Dampf zu Kohlenwasserstoffen (H20/C - Mol/Atom) von 0,9 Ms 5,0 in (mindestens) einen mit einem Wickel/Magnesiumoxid-Katalysator mit einem Atomverhältnis JMiiMg von 0,5 Ms 5,0 und einem Gehalt an einer festen Lösung aus lMickeloxid und Magnesiumoxid gepackten Dampfreformierreaktor einführt und das Kohlenwasserstoffausgangsmaterial unter einem Reaktionsdruck von 50 bis 100 kg/cm »G bei einer Katalysatorbettemperatur in dem bzw. den Reaktor(en) von 400° bis 5700C dampfreformiert.
16. iiiedrigtemperatur-Dampf-Reformierungsverfahren für Kohlenwasserstoffe zur Herstellung eines methanreichen Gases, dadurch gekennzeichnet, daß man ein Kohlenwasserstoffe mit mindestens 2 Kohlenstoffatomen pro Molekül enthaltendes Kohlenwasserstoffausgangsmaterial und auf eine Temperatur von 250° bis 600°C vorerhita ten Dampf im Verhältnis Dampf zu Kohlenwasserstoffen (hpO/C - Mol/Atom) von 0,9 bis 5,0 in (mindestens) einen mit einem riickel/Magnesiumoxid-Träger-Katalysator mit einem Atomverhältnis ilickel zu Magnesium von 0,5 bis 5,0, einem Gehalt an einer festen Lösung aus nickeloxid und Magnesiumoxid und einem aus ^C/-Alp0-*» SiC, oC-Quarz und/oder ZrOp bestehenden Träger, der, bezogen auf die Gesamtmenge des Katalysators, weniger als 70 Gew.-^o ausmacht, gepackten Dampfreformierreaktor einführt und das Kohlenwasserstoffausgangsmaterial
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unter einem Reaktionsdruck von 50 bis 100 kg/cm »G und bei einer Katalysatorbettemperatur in dem bzw. den Reaktor(en) von 400° bis 57O°C dampfreformiert.
17. wiedrigtemperatur-Dampfreformierungsverfahren für Kohlenwasserstoffe zur Herstellung eines methanreichen Gases, dadurch gekennzeichnet, daß man ein Kohlenwasserstoffe mit mindestens 2 Kohlenstoffatomen pro Molekül enthaltendes Kohlenwasserstoffausgangsmaterial und auf eine Temperatur von 250° bis 6000C vorerhitzten Dampf im Verhältnis Dampf zu Kohlenwasserstoffen (H^O/C - Mol/Atom) von 0,9 bis 5,0 in (mindestens) einen mit einem wickel und Magnesium enthaltenden Katalysator mit einem Molverhältnis lMi:Mg von 0,5 bis 5,0 und einem Gehalt an einer festen Lösung aus rJikkeloxid und Magnesiumoxid, der zusätzlich, bezogen auf den Wickelanteil in metallischer Form, 10 bis Gew.-% Kupfer/Chrom-Oxid oder Kupfer/Chrom/Mangan-Oxid enthält, gepackten Dampfreformierreaktor einführt und das Kohlenwassersfoffausgangsmaterial unter einem Reaktionsdruck von 50 bis 100 kg/cm *G und bei einer Katalysatorbettemperatur in dem bzw. den Reaktor(en) von 400° bis 5700C dampfreformiert.
18. ^iedrigtemperatur-Dampf-Reformierungsverfahren für Kohlenwasserstoffe zur herstellung eines methanreichen Gases, dadurch gekennzeichnet, daß man ein Kohlenwasserstoffe mit mindestens 2 Kohlenstoffatomen pro Molekül enthaltendes Kohlenwasserstoffausgangsmaterial und auf eine Temperatur von 250° bis 600°C vorerhitzten Dampf im Verhältnis Dampf zu Kohlenwasserstoffen (H^O/C - Mol/Atom) von 0,9 bis 5,0 in (min-
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destens) einen mit einem Nickel und Magnesium enthaltenden Katalysator mit einem Atomverhältnis iJi:Mg von 0,5 bis 5,0 und einem Gehalt an einer festen Lösung aus nickeloxid und Magnesiumoxid, der zusätzlich, bezogen auf den Nickelanteil in metallischer Form, 10 bis 20 Gew.-% Kupfer/Chrom-Oxid oder Kupfer/Chrom/Mangah-Oxid enthält und auf einen, bezogen auf den Ge-■samtkatalysator, weniger als 70 Gew.-% ausmachenden anorganischen, feuerfesten Träger in Form von <?C -AIpO^ SiC, oO-Quarz und/oder ZrO2 aufgetragen ist, gepackten Dampfreformierreaktor einführt und das Kohlenwasserstoffausgangsmaterial unter einem Reaktionsdruck von 50 bis 100 kg/cm *G bei einer Katalysatorbettemperatur in dem bzw. den Reaktor(en) von 400° bis 5700C dampfreformiert.
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