[go: up one dir, main page]

DE249899C - - Google Patents

Info

Publication number
DE249899C
DE249899C DENDAT249899D DE249899DA DE249899C DE 249899 C DE249899 C DE 249899C DE NDAT249899 D DENDAT249899 D DE NDAT249899D DE 249899D A DE249899D A DE 249899DA DE 249899 C DE249899 C DE 249899C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
hearth
bridge
parts
diamond
lighter
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT249899D
Other languages
English (en)
Publication of DE249899C publication Critical patent/DE249899C/de
Active legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B03SEPARATION OF SOLID MATERIALS USING LIQUIDS OR USING PNEUMATIC TABLES OR JIGS; MAGNETIC OR ELECTROSTATIC SEPARATION OF SOLID MATERIALS FROM SOLID MATERIALS OR FLUIDS; SEPARATION BY HIGH-VOLTAGE ELECTRIC FIELDS
    • B03BSEPARATING SOLID MATERIALS USING LIQUIDS OR USING PNEUMATIC TABLES OR JIGS
    • B03B5/00Washing granular, powdered or lumpy materials; Wet separating
    • B03B5/02Washing granular, powdered or lumpy materials; Wet separating using shaken, pulsated or stirred beds as the principal means of separation

Landscapes

  • Combined Means For Separation Of Solids (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
e 249899 KLASSE 1 a. GRUPPE '&.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 25. August 1911 ab.
Die Erfindung bezieht sich auf einen Stoßherd mit rückwärts geneigter Herdfläche, insbesondere zur Aufbereitung diamanthaltiger Kiese oder Sande.
Das Wesen der Erfindung liegt darin, daß der nach rückwärts geneigte schwingende Stoßherd beim Vorstoß eine schräg abwärts gerichtete Bewegung erhält. Das Gut ist also gezwungen, auf der schrägliegenden Herdfläche aufwärts
ίο nach der Austragseite zu zu wandern. Das Austragende wird durch einen brückenartigen Aufsatz abgeschlossen, der an der Herdfläche eine Öffnung besitzt, durch welche die schwereren Teilchen austreten können, während die leichteren über die Brücke hinwegtreten, so daß auf der Herdfläche während der Vorwärtsbewegung des Gemenges durch eine scharfe Scheidung der spezifisch schwereren Teile von den leichteren Teilen stattfindet.
Auf der Zeichnung ist in Fig. 1 in Seitenansicht und in Fig. 2 in Vorderansicht ein Stoßherd gemäß der Erfindung beispielsweise dargestellt.
Der Herd setzt sich im wesentlichen aus drei Hauptteilen zusammen, und zwar: erstens einem Aufgaberumpf α mit einem innen angebrachten weitmaschigen Siebe a1 zum Abfangen der größeren Gesteinstrümmer, welche auf den weiteren Aufbereitungsvprgang störend wirken würden, zweitens aus einem rückwärts geneigt aufgehängten Setzherd b mit einer Schüttelvorrichtung g, die dem Herde eine nach vorn und unten gerichtete Stoßbewegung entsprechend den eingezeichneten Pfeilen erteilt, und drittens aus einem an der Austrittsöffnung des Setzherdes eingebauten brückenartigen Aufsatz e, der mit einer oder mehreren unteren Öffnungen h 45
ausgerüstet ist. Die Stöße des Herdes werden . durch einen Prellbock f aufgefangen. Der Boden des Setzherdes besteht zweckmäßig aus einem engmaschigen Siebe zum Aussieben des im Gemenge vorhandenen Sandes während der Schüttelbewegung, jedoch kann die Aussiebung des Sandes, der bis 90 Prozent der diamanthaltigen Masse ausmacht, auch auf einem der eigentlichen Aufbereitungsvorrichtung vorgelagerten Schüttelsiebe oder in einer Siebtrommel vorgenommen werden. Im letzteren Falle braucht alsdann der Boden des Herdes nicht mehr aus einem Siebe zu bestehen.
Der Setzherdboden erhält vorteilhafterweise den in Fig. 2 eingezeichneten Querschnitt, bei dem er von beiden Seiten aus nach der Mitte hin abfällt; j edoch ist eine derartige Ausbildung des Setzherdbodens nicht unbedingt erforderlich. Statt daß der Setzherd b, wie in Fig. 1 eingezeichnet, von seinem hinteren Ende an bis zu seinem vorderen Ende gleichmäßig nach vorn1 ansteigt, kann er auch so ausgebildet sein, daß der vordere Teil des Setzherdbodens horizontal liegt und nur der hintere Teil des Bodens nach oben hin ansteigt.
Die Wirkungsweise des Herdes ist folgende: Bei der schnellen Schüttelbewegung des Setzherdes gelangen die feinen Sandmassen nach unten und werden ausgesiebt, während durch den Stoß des Herdes gegen den Prellbock f das gesamte Gut nach vorwärts und zugleich gegen den aufsteigenden Boden des Herdes getrieben wird, auf dessen oberer Hälfte die sich durch den Sand setzenden Diamanten weitergeschoben werden. Der Stoß des Herdes hat außerdem den großen Vorteil, daß durch ihn das Sieb stets
rein erhalten wird, obwohl die Siebe bei feuchtem Nebel häufig naß werden und die Maschen alsdann durch den feuchtgewordenen Sand verstopft werden. Da der Stoß abwärts geneigt ist, so wird verhindert, daß die spezifisch schwereren Bestandteile, z. B. die Diamanten des Gemenges, wieder mit dem ausgesiebten Kiesel mit nach oben gerissen werden, sondern die Diamanten werden wenigstens etwa eine in der Fig. ι mittels starker Punkte eingezeichnete, annähernd wagerechte Fortbewegung ausführen. Da durch die Schüttelbewegung eine fortwährende Lockerung der die Diamanten umgebenden Bestandteile des Gemenges stattfindet, so wird durch
t5 diese Schüttelbewegung das Nachuntentreten der Diamanten in erheblichem Maße unterstützt. Die spezifisch schwereren Bestandteile des aufbereiteten Kieses nebst den Diamanten
. treten, sobald sie an dem Ende des Setzherdes angelangt sind, durch die untere Öffnung h des brückenartigen Aufsatzes hindurch und fallen in einen verschließbaren Kasten c, während die leichteren Teile (Quarze, Glimmer usw.) des Kieses bei i über die Brücke e hinwegtreten und, wenn erforderlich, auf einem zweiten entsprechend ausgebildeten Setzherde in ähnlicher Weise noch einmal durchgearbeitet werden.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Schwingender Stoßherd mit rückwärts geneigter Herdfläche, insbesondere zur trockenen Aufbereitung diamanthaltiger Kiese oder Sande, dadurch gekennzeichnet, daß der Herd beim Vorstoß eine schräg abwärts gerichtete Bewegung erhält.
2. Stoßherd nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß sein Austragende durch einen brückenartigen Aufsatz abgeschlossen ist, der eine untere Öffnung besitzt, durch welche die stark diamanthaltigen schwereren Teile zwecks Abführung in ein besonderes Gefäß hindurchtreten, während die leichteren Kiesteile über den brückenartigen Aufsatz selbst hinwegtreten, wodurch die vollständige Trennung zwischen den schwereren und leichteren Teilen des aufzubereitenden Gemenges herbeigeführt wird.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT249899D Active DE249899C (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE249899C true DE249899C (de)

Family

ID=508478

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT249899D Active DE249899C (de)

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE249899C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1163261B (de) * 1957-01-23 1964-02-20 Bodo Herfeldt Schwingsieb mit zum Teil innerhalb einer Fluessigkeit arbeitender Siebflaeche
DE1204602B (de) * 1961-12-08 1965-11-11 Nat Res Dev Verfahren und Vorrichtung zum Trennen von koernigen Materialien nach der Wichte in einem Waschtrog

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1163261B (de) * 1957-01-23 1964-02-20 Bodo Herfeldt Schwingsieb mit zum Teil innerhalb einer Fluessigkeit arbeitender Siebflaeche
DE1204602B (de) * 1961-12-08 1965-11-11 Nat Res Dev Verfahren und Vorrichtung zum Trennen von koernigen Materialien nach der Wichte in einem Waschtrog

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2611401C2 (de) Verfahren zum Trennen von festen körnigen Hüttenprodukten und deren Vorstoffen
DE249899C (de)
DE600395C (de) Selbstfahrende Eisengewinnungseinrichtung zur Aufarbeitung von Schlackenhalden
DE413579C (de) Vorrichtung zum gleichzeitigen Dreschen und Zerreissen des Strohes
DE231814C (de)
DE435166C (de) Vorrichtung zum Entsanden und Aussondern von Roheisenmasseln
DE579915C (de) Vorrichtung zum Abscheiden von koernigen Massen aus einem sie mitfuehrenden Fluessigkeitsstrom
DE51685C (de) Hydraulisches Klassir- und Aufbebereitungsverfahren nebst zugehörigen Apparaten
DE488092C (de) Verfahren und Vorrichtung zum Trennen von Erz von Gangarten unter Zusatz von unhaltigem, feinem Sand
DE16675C (de) Auslesemaschine für Unkrautsamen
US1582474A (en) Automatic sand sifter
DE28876C (de) Automatisches Schwingsieb für Sand, Kies, Kohle, Getreide, Erze u. s. w
DE83379C (de)
DE160269C (de)
DE69103C (de) Waschvorrichtung für Sand, Kies oder dergl
DE120839C (de)
DE740005C (de) Verfahren zum Trennen von trockenem, koernigem Gut mit Hilfe von Sand, Kies o. dgl. nach der Wichte
DE152624C (de)
DE31114C (de) Siebtrichter an Kohlenwaschapparaten zum Abfangen von Schwefelkies
DE213804C (de)
DE230021C (de)
DE240643C (de)
DE174553C (de)
AT112708B (de) Rüttelwerk für Mörtelsiebe u. dgl.
DE191542C (de)