DE249899C - - Google Patents
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- DE249899C DE249899C DENDAT249899D DE249899DA DE249899C DE 249899 C DE249899 C DE 249899C DE NDAT249899 D DENDAT249899 D DE NDAT249899D DE 249899D A DE249899D A DE 249899DA DE 249899 C DE249899 C DE 249899C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B03—SEPARATION OF SOLID MATERIALS USING LIQUIDS OR USING PNEUMATIC TABLES OR JIGS; MAGNETIC OR ELECTROSTATIC SEPARATION OF SOLID MATERIALS FROM SOLID MATERIALS OR FLUIDS; SEPARATION BY HIGH-VOLTAGE ELECTRIC FIELDS
- B03B—SEPARATING SOLID MATERIALS USING LIQUIDS OR USING PNEUMATIC TABLES OR JIGS
- B03B5/00—Washing granular, powdered or lumpy materials; Wet separating
- B03B5/02—Washing granular, powdered or lumpy materials; Wet separating using shaken, pulsated or stirred beds as the principal means of separation
Landscapes
- Combined Means For Separation Of Solids (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
e 249899 KLASSE 1 a. GRUPPE '&.
Die Erfindung bezieht sich auf einen Stoßherd mit rückwärts geneigter Herdfläche, insbesondere
zur Aufbereitung diamanthaltiger Kiese oder Sande.
Das Wesen der Erfindung liegt darin, daß der nach rückwärts geneigte schwingende Stoßherd
beim Vorstoß eine schräg abwärts gerichtete Bewegung erhält. Das Gut ist also gezwungen,
auf der schrägliegenden Herdfläche aufwärts
ίο nach der Austragseite zu zu wandern. Das
Austragende wird durch einen brückenartigen Aufsatz abgeschlossen, der an der Herdfläche
eine Öffnung besitzt, durch welche die schwereren Teilchen austreten können, während die
leichteren über die Brücke hinwegtreten, so daß auf der Herdfläche während der Vorwärtsbewegung
des Gemenges durch eine scharfe Scheidung der spezifisch schwereren Teile von den leichteren
Teilen stattfindet.
Auf der Zeichnung ist in Fig. 1 in Seitenansicht und in Fig. 2 in Vorderansicht ein Stoßherd gemäß
der Erfindung beispielsweise dargestellt.
Der Herd setzt sich im wesentlichen aus drei Hauptteilen zusammen, und zwar: erstens
einem Aufgaberumpf α mit einem innen angebrachten weitmaschigen Siebe a1 zum Abfangen
der größeren Gesteinstrümmer, welche auf den weiteren Aufbereitungsvprgang störend wirken
würden, zweitens aus einem rückwärts geneigt aufgehängten Setzherd b mit einer Schüttelvorrichtung
g, die dem Herde eine nach vorn und unten gerichtete Stoßbewegung entsprechend
den eingezeichneten Pfeilen erteilt, und drittens aus einem an der Austrittsöffnung des Setzherdes
eingebauten brückenartigen Aufsatz e, der mit einer oder mehreren unteren Öffnungen h
45
ausgerüstet ist. Die Stöße des Herdes werden . durch einen Prellbock f aufgefangen. Der
Boden des Setzherdes besteht zweckmäßig aus einem engmaschigen Siebe zum Aussieben des
im Gemenge vorhandenen Sandes während der Schüttelbewegung, jedoch kann die Aussiebung
des Sandes, der bis 90 Prozent der diamanthaltigen Masse ausmacht, auch auf einem der
eigentlichen Aufbereitungsvorrichtung vorgelagerten Schüttelsiebe oder in einer Siebtrommel
vorgenommen werden. Im letzteren Falle braucht alsdann der Boden des Herdes nicht
mehr aus einem Siebe zu bestehen.
Der Setzherdboden erhält vorteilhafterweise den in Fig. 2 eingezeichneten Querschnitt, bei
dem er von beiden Seiten aus nach der Mitte hin abfällt; j edoch ist eine derartige Ausbildung
des Setzherdbodens nicht unbedingt erforderlich. Statt daß der Setzherd b, wie in Fig. 1 eingezeichnet,
von seinem hinteren Ende an bis zu seinem vorderen Ende gleichmäßig nach vorn1
ansteigt, kann er auch so ausgebildet sein, daß der vordere Teil des Setzherdbodens horizontal
liegt und nur der hintere Teil des Bodens nach oben hin ansteigt.
Die Wirkungsweise des Herdes ist folgende: Bei der schnellen Schüttelbewegung des Setzherdes
gelangen die feinen Sandmassen nach unten und werden ausgesiebt, während durch den Stoß des Herdes gegen den Prellbock f das
gesamte Gut nach vorwärts und zugleich gegen den aufsteigenden Boden des Herdes getrieben
wird, auf dessen oberer Hälfte die sich durch den Sand setzenden Diamanten weitergeschoben
werden. Der Stoß des Herdes hat außerdem den großen Vorteil, daß durch ihn das Sieb stets
rein erhalten wird, obwohl die Siebe bei feuchtem Nebel häufig naß werden und die Maschen alsdann
durch den feuchtgewordenen Sand verstopft werden. Da der Stoß abwärts geneigt ist,
so wird verhindert, daß die spezifisch schwereren Bestandteile, z. B. die Diamanten des Gemenges,
wieder mit dem ausgesiebten Kiesel mit nach oben gerissen werden, sondern die Diamanten
werden wenigstens etwa eine in der Fig. ι mittels
starker Punkte eingezeichnete, annähernd wagerechte Fortbewegung ausführen. Da durch
die Schüttelbewegung eine fortwährende Lockerung der die Diamanten umgebenden Bestandteile
des Gemenges stattfindet, so wird durch
t5 diese Schüttelbewegung das Nachuntentreten
der Diamanten in erheblichem Maße unterstützt. Die spezifisch schwereren Bestandteile
des aufbereiteten Kieses nebst den Diamanten
. treten, sobald sie an dem Ende des Setzherdes angelangt sind, durch die untere Öffnung h des
brückenartigen Aufsatzes hindurch und fallen in einen verschließbaren Kasten c, während die
leichteren Teile (Quarze, Glimmer usw.) des Kieses bei i über die Brücke e hinwegtreten
und, wenn erforderlich, auf einem zweiten entsprechend ausgebildeten Setzherde in ähnlicher
Weise noch einmal durchgearbeitet werden.
Claims (2)
1. Schwingender Stoßherd mit rückwärts geneigter Herdfläche, insbesondere zur
trockenen Aufbereitung diamanthaltiger Kiese oder Sande, dadurch gekennzeichnet,
daß der Herd beim Vorstoß eine schräg abwärts gerichtete Bewegung erhält.
2. Stoßherd nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß sein Austragende durch einen brückenartigen Aufsatz abgeschlossen ist, der eine untere Öffnung besitzt, durch
welche die stark diamanthaltigen schwereren Teile zwecks Abführung in ein besonderes
Gefäß hindurchtreten, während die leichteren Kiesteile über den brückenartigen Aufsatz
selbst hinwegtreten, wodurch die vollständige Trennung zwischen den schwereren und leichteren Teilen des aufzubereitenden
Gemenges herbeigeführt wird.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE249899C true DE249899C (de) |
Family
ID=508478
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT249899D Active DE249899C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE249899C (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1163261B (de) * | 1957-01-23 | 1964-02-20 | Bodo Herfeldt | Schwingsieb mit zum Teil innerhalb einer Fluessigkeit arbeitender Siebflaeche |
| DE1204602B (de) * | 1961-12-08 | 1965-11-11 | Nat Res Dev | Verfahren und Vorrichtung zum Trennen von koernigen Materialien nach der Wichte in einem Waschtrog |
-
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- DE DENDAT249899D patent/DE249899C/de active Active
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1163261B (de) * | 1957-01-23 | 1964-02-20 | Bodo Herfeldt | Schwingsieb mit zum Teil innerhalb einer Fluessigkeit arbeitender Siebflaeche |
| DE1204602B (de) * | 1961-12-08 | 1965-11-11 | Nat Res Dev | Verfahren und Vorrichtung zum Trennen von koernigen Materialien nach der Wichte in einem Waschtrog |
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