DE247827C - - Google Patents
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Classifications
-
- D—TEXTILES; PAPER
- D01—NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
- D01D—MECHANICAL METHODS OR APPARATUS IN THE MANUFACTURE OF ARTIFICIAL FILAMENTS, THREADS, FIBRES, BRISTLES OR RIBBONS
- D01D5/00—Formation of filaments, threads, or the like
- D01D5/04—Dry spinning methods
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Textile Engineering (AREA)
- Spinning Methods And Devices For Manufacturing Artificial Fibers (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 29 a. GRUPPE 6. /V
MAURICE DENIS in MONS, Belgien.
auf Hilfsverteilern angeordnet sind.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 28. Dezember 1909 ab.
Die den Gegenstand der Erfindung bildende Vorrichtung zum Spinnen künstlicher Seide
gemäß des Kollodiumverfahrens gehört zu denjenigen Vorrichtungen, bei welchen die
Fadenbildner gruppenweise auf besonderen, vom Verteilerrohr abgezweigten Hilfsverteilern
angeordnet sind, zu dem Zwecke, innerhalb eines geringen Raumes eine möglichst große
Anzahl von Fadenbildnern unterbringen zu
ίο können und fernerhin die Überwachung und
Bedienung der gesamten Vorrichtung zu erleichtern. Solche Vorrichtungen, bei welchen
übrigens die eine oder mehrere Öffnungen tragenden Sammeldüsen senkrecht oder parallel
'zum Hilfsverteiler gestellt und bei welchen
fernerhin auf einem verhältnismäßig nur geringen Raum eine große Anzahl von Fadenbildnern
untergebracht werden können, sind bekannt. Von diesen vorstehend als bekannt
ao vorausgesetzten Einrichtungen unterscheidet sich der Gegenstand der Erfindung dadurch,
daß die die Fadenbildner bzw. Spinndüsen in Reihen aufweisenden Hilfsverteiler selbst zu
zweien oder mehreren und dabei derart angeordnet sind, daß sie eine Drehung in senkrechter
Ebene auszuführen vermögen und bei dieser Drehung nach abwärts gleich das Abschließen
der Kollodiumzuführung aus dem Hauptzuführungsrohr in den betreffenden
Hilfsverteiler vornehmen, wobei fernerhin jeder Hilfsverteiler zwei parallel zueinander verlaufende
Bohrungen besitzt, die durch eine gemeinschaftliche Kammer miteinander verbunden
sind, in welcher eine Filterplatte oder ein ähnliches Filterstück, derart angeordnet ist,
daß sie die in die Kammer reichenden Enden der vorstehend genannten Kanäle oder Bohrungen
verschließt und die Lösung zwingt, vor dem Zutritt zu den Fadenbildnern zweimal durch die Filtermasse hindurchzugehen.
Durch die vorstehend erwähnte Einrichtung wird nun der Vorteil erzielt, daß bei Unbrauchbarwerden
einer Spinndüse oder aber eines Filters der Ersatz des unbrauchbar gewordenen Teiles in einfachster und schnellster
Weise vorgenommen werden kann, wobei der für die Ersatzarbeit nach unten geschwungene
Hilfsverteiler alsdann außerhalb des Bereiches der benachbarten Düsenträger zu liegen
kommt, so daß bei Vornahme der Reparatüren, Reinigungen o. dgl. die Tätigkeit der
benachbarten Düsenträger in keiner Weise gestört wird.
In der Zeichnung ist der Gegenstand der vorliegenden Erfindung in einer beispielsweisen
Ausführungsform dargestellt.
Fig. ι ist ein senkrechter Schnitt durch die neue Spinnmaschine, und Fig. 2 stellt in vergrößertem
Maßstabe das Hauptverteilerrohr mit daran befindlichen, je eine größere Anzahl
der Fadenbildner tragenden Abzweigrohren dar.
Wie aus Fig. 1 und 2 der Zeichnung deutlich ersichtlich ist, sind von dem Hauptverteilerrohr
ι für die Lösung an beliebigen Stellen
mehrere kleine Rohre 2 und 3 abgezweigt, welche die mit äußerem Gewinde und innerer
Bohrung versehenen Stutzen 4 für die Auf-
nähme der Fadenbildner tragen. Bei dem in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiel
trägt jedes dieser Hilfsverteilerrohre vier Fadenbildner, indessen kann die Anzahl der
auf einem Hilfsverteilerrohr anzuordnenden Fadenbildner natürlich auch eine kleinere oder
größere sein. Die Lösung, welche aus dem Hauptverteilungsrohr ι kommt, muß, bevor
sie in die Fadenbildner bzw. Spinndüsen hineingelangen kann, einen Filter 5 durchlaufen,
welcher allen vier Fadenbildnern gemeinsam ist. Bei der in der Zeichnung veranschaulichten
beispielsweisen Ausführungsform ist dieser Filter an dem äußeren Ende des Hilfsverteilerrohres
angeordnet, welches zu diesem Zweck mit zwei parallel zueinander verlaufenden Bohrungen 6 und 7 versehen ist, die untereinander
durch eine Kammer 8 in Verbindung stehen. In dieser Kammer 8 befindet
sich, die Enden der Bohrungen 6 und 7 abdeckend, eine Filterplatte 5, welche durch den
Stopfen 9 gehalten wird. Die Lösung, welche dem Hauptverteilungsrohr zuströmt, durchläuft
zuerst die Bohrung 6, tritt dann durch die Filterplatte 5 hindurch in die Kammer 8,
durchströmt dann ein zweites Mal diese Filterplatte 5, also in umgekehrter Richtung als
vorher, und gelangt nunmehr in die Bohrung 7, welche zu den verschiedenen Fadenbildnern
führt. Hierbei sei noch besonders hervorgehoben, daß mit dieser eigenartigen Anordnung
und Ausbildung des Filters der Vorteil erzielt wird, daß die Filtrierung in nächster Nähe
der Fadenbildner, überdies aber auch zweifach stattfindet, ohne daß damit diejenigen Übelstände
verbunden wären, welche bei den gewöhnlichen Filtern, bei denen die Filterplatten
mittels eines Befestigungsringes für die Fadenbildner selbst gehalten werden, stets
vorkommen.
Vorteilhaft wird jeder der Hilfsverteiler 2, 3 mit einem Hahn versehen. Bei dem gezeichneten
Ausführungsbeispiel ist der Verteiler unmittelbar angeschraubt, derart, daß er die
Verlängerung der inneren Bohrung eines Hahnkükens bildet, dessen Schraubstutzen 10 auf
dem Hauptverteilungsrohr 1 angeschraubt ist. Hierdurch ist man in der Lage, falls man
eine Gruppe Fadenbildner von der Arbeit abschließen will oder abschließen muß, dies einfach
dadurch vorzunehmen, daß man den Hilfsverteiler in die in Fig. 2 strichpunktierte
Stellung 11 bringt. Die verschiedenen von den Fadenbildnern kommenden Fäden ein und
desselben Hilfsverteilers werden darauf von einer Kreuzspule 12 aufgenommen.
Claims (2)
1. Vorrichtung zum Spinnen künstlicher Seide, bei welcher die Fadenbildner gruppenweise
auf Hilfsverteilern angeordnet sind, dadurch gekennzeichnet, daß die
Hilfsverteiler selbst zu zweien oder mehreren und dabei derart angeordnet sind, daß
sie eine Drehung in senkrechter Richtung auszuführen vermögen, wobei mit der Drehung
der Hilfsverteiler nach unten gleichzeitig ein Abschließen der letzteren gegen die Zuführung stattfindet.
2. Vorrichtung nach Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Hilfsverteiler
(2, 3) zwei parallel zueinander verlaufende Bohrungen (6 und 7) besitzt, die durch eine gemeinschaftliche Kammer
(8) miteinander verbunden sind, wobei in letzterer eine Filterplatte (5) o. dgl. derart
angeordnet ist, daß sie die in die Kammern (8) langenden Enden der Bohrungen (6 und 7) verschließt und die Lösung
zwingt, vor dem Zutritt zu den Fadenbildnern zweimal
hindurchzugehen.
hindurchzugehen.
durch die Filtermasse
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE247827C true DE247827C (de) |
Family
ID=506587
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT247827D Active DE247827C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE247827C (de) |
-
0
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