DE247126C - - Google Patents
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- DE247126C DE247126C DENDAT247126D DE247126DA DE247126C DE 247126 C DE247126 C DE 247126C DE NDAT247126 D DENDAT247126 D DE NDAT247126D DE 247126D A DE247126D A DE 247126DA DE 247126 C DE247126 C DE 247126C
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Links
- 239000010985 leather Substances 0.000 description 6
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B60—VEHICLES IN GENERAL
- B60J—WINDOWS, WINDSCREENS, NON-FIXED ROOFS, DOORS, OR SIMILAR DEVICES FOR VEHICLES; REMOVABLE EXTERNAL PROTECTIVE COVERINGS SPECIALLY ADAPTED FOR VEHICLES
- B60J7/00—Non-fixed roofs; Roofs with movable panels, e.g. rotary sunroofs
- B60J7/08—Non-fixed roofs; Roofs with movable panels, e.g. rotary sunroofs of non-sliding type, i.e. movable or removable roofs or panels, e.g. let-down tops or roofs capable of being easily detached or of assuming a collapsed or inoperative position
- B60J7/12—Non-fixed roofs; Roofs with movable panels, e.g. rotary sunroofs of non-sliding type, i.e. movable or removable roofs or panels, e.g. let-down tops or roofs capable of being easily detached or of assuming a collapsed or inoperative position foldable; Tensioning mechanisms therefor, e.g. struts
- B60J7/1226—Soft tops for convertible vehicles
- B60J7/126—Soft tops for convertible vehicles for landaulet-type vehicles, i.e. using a collapsible upper structure of the vehicle body
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Tents Or Canopies (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JVl 247126 -" KLASSE 63 #. GRUPPE
SOCIETE D1JETEREN FRERES in BRÜSSEL.
Verdeck für Landaulets. Patentiert im Deutschen Reiche vom W.April 1911 ab.
Es sind bereits bewegliche, aufklappbare Verdecke bei Landaulets bekannt, bei denen
Sturmstangen benutzt werden, welche im aufgerichteten Zustande senkrecht angeordnet
sind, und die auf Stangen oder Stützen wirken, die das eigentliche Verdeck tragen. Die
bisher bekannten Anordnungen dieser Art benutzen immer Sturmstangen, welche an den
Seitenwänden des Wagens angeordnet waren,
ίο und zwar in der Schwingungsebene der Stützstangen
des Verdecks oder wenigstens praktisch in dieser Ebene. Dadurch war es nicht möglich, diese Organe zu verkleiden und ferner
einen genügenden Druck in horizontaler Richtung auf den oberen Teil des Verdecks zu
erhalten, um zwischen dem beweglichen, aufklappbaren Teil des Verdecks und dem festen
Teil des Wagens eine geeignete Verbindung herzustellen.
Der Gegenstand der Erfindung bedient sich nun auch der Sturmstangen, die in senkrechter
Richtung wirken. Er unterscheidet sich aber von den bisher bekannten Anordnungen dadurch,
daß, um einen genügenden Druck in horizontaler Richtung auf den oberen Teil des Verdecks
mittelst unsichtbarer Druckorgane zu erhalten, wobei für den Hinterteil des Wagens
eine abgerundete Form beibehalten werden kann, die Sturmstangen oder andere gleichwertige
Organe, die in senkrechter Richtung wirken, in der Ebene der Hinterwand des Wagens zwischen dem Außenleder des Verdecks
und der Innenbekleidung angeordnet sind. Ferner liegen diese Sturmstangen näher der
Mittelachse des Wagens als die Organe, auf welche die Sturmstangen ihren Druck ausüben,
und die aus einem starren, aus zwei Winkelstützen gebildeten System bestehen, welche an ihrem unteren Teil an den Seitenwänden
des Wagens angelenkt sind.
Die Zeichnung zeigt ein Ausführungsbeispiel der Erfindung. Fig. 1 ist ein Seitenaufriß, bei
dem das Leder des Verdecks an der Seitenwand abgenommen ist, um das Innere zu zeigen. Fig. 2 ist eine Ansicht der Hinterwand
des Wagens, wobei ebenfalls das Leder des Verdecks abgenommen ist, um die Anordnung
der Sturmstangen darzustellen. Fig. 3 zeigt das Verdeck heruntergeklappt in der der
Fig. ι entsprechenden Ansicht.
Der Wagenkasten 1 besitzt die Rückenwand 2. Der feste Teil 3 des Daches bedeckt
den Vorderteil des Wagens und erstreckt sich über die Tür 4. Auf den Seitenwänden
des Wagens sind bei 5 zwei Winkelstützen 6 angelenkt, deren wagerechter oberer Arm 7
sich nach rückwärts bis zur Rückseite der Hinterwand 2 erstreckt und durch Verstärkungskonsolen
8 gestützt ist.
Die wagerechten Arme 7 der Winkelstützen 6 sind mit der Hinterwand 2 durch zwei Sturmstangen
9 verbunden, die je ein Gelenk 10 besitzen und mit dem unteren Teil in 11 an
der Hinterwand und mit dem oberen Teil in 12 an den wagerechten Armen 7 der Winkelstützen
6 angelenkt sind. Diese Sturmstangen sind nach außen durch die Lederdecke 13
und nach innen durch eine Decke aus Leder, Tuch oder ähnlichem Stoff 14 bedeckt. An
den durch die wagerechten Arme 7 der Winkelstützen 6 mit den senkrechten Teilen der
Stützen gebildeten Winkeln ist in 15 der be-
wegliche Teil 16 des Wagendaches angelenkt. An diesen Teil 16 ist dann in 17 ein zweiter
beweglicher Teil 18 angelenkt, der mittels einer Verzapfung 19 in der in Fig. 1 dargestellten
Stellung des Daches in den festen Teil 3 des Daches eingreift.
Wenn nun das Landaulet geschlossen ist, so nehmen die einzelnen Teile die aus Fig. 1
ersichtliche Stellung ein, und dann ist, wie aus dieser Figur ohne weiteres ersehen werden
kann, keine Sturmstange von außen erkennbar. In dieser Stellung haben die Sturmstangen
die Neigung, die Winkelstützen 6 durch das Ende ihres wagerechten oberen Armes 7 anzuheben,
so daß diese Winkelstützen, die sich um ihre Gelenke 5 zu drehen suchen, den Druck der Sturmstangen in wagerechter Richtung
gegen den Vorderteil des Wagens übertragen.
Soll nun das Landauletverdeck heruntergeklappt werden, so genügt es, einen Druck auf
das Verdeck 13 an der Stelle der Gelenke 10 der Sturmstangen auszuüben, so daß diese in
die in Fig. 1 gestrichelte Lage 20 kommen, und gleichzeitig die Verzapfung 19 aus dem
festen Teil 3 des Daches herauszunehmen. Dann werden die Winkelstützen 6 und 7 in
die in Fig. 3 gezeigte Stellung zurückgeführt, in der die besonderen Stützflächen 21, mit
denen die Sturmstangen ausgerüstet sind, die Stellung dieser Sturmstangen begrenzen, welche
das Verdeck nach hinten an sich aufhängen und das Leder vollkommen freilassen. In
dieser Stellung unterstützen, wie Fig. 3 zeigt, die Sturmstangen das Verdeck viel weiter nach
hinten als bei den gewöhnlichen Bauarten. Das ist aber von großer Wichtigkeit für die
Erhaltung des Verdecks und für den Widerstand gegenüber den während der Fahrt des
Wagens eintretenden Stoßen.
Claims (1)
- Patent-Anspruch :Verdeck für Landaulets mit einem an den Seitenwänden des Wagens angelenkten oberen Verdeckteile, welcher durch vertikal. angeordnete einknickbare Sturmstangen versteift wird, dadurch gekennzeichnet, daß der obere Verdeckteil aus Dachteilen (16,18) und angelenkten umlegbaren winkelförmigen Stützen (6, 7) besteht, deren wagerechte Oberteile (7) durch in der Ebene der Hinterwand nach der Wagenmitte zu gelegene vertikale Sturmstangen in der Gebrauchslage versteift werden, zu dem Zweck, die Verdeckstützteile an einer unauffälligen Stelle zu vereinigen, so daß der Charakter eines geschlossenen Wagens gewahrt ist, und einen genügenden Druck in horizontaler Richtung auf den oberen Teil des Verdeckes zu erhalten.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE247126C true DE247126C (de) |
Family
ID=505942
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT247126D Active DE247126C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE247126C (de) |
-
0
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