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DE246903C - - Google Patents

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Publication number
DE246903C
DE246903C DENDAT246903D DE246903DA DE246903C DE 246903 C DE246903 C DE 246903C DE NDAT246903 D DENDAT246903 D DE NDAT246903D DE 246903D A DE246903D A DE 246903DA DE 246903 C DE246903 C DE 246903C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
salts
glue
condensation products
solution
glue solution
Prior art date
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Active
Application number
DENDAT246903D
Other languages
English (en)
Publication of DE246903C publication Critical patent/DE246903C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C04CEMENTS; CONCRETE; ARTIFICIAL STONE; CERAMICS; REFRACTORIES
    • C04BLIME, MAGNESIA; SLAG; CEMENTS; COMPOSITIONS THEREOF, e.g. MORTARS, CONCRETE OR LIKE BUILDING MATERIALS; ARTIFICIAL STONE; CERAMICS; REFRACTORIES; TREATMENT OF NATURAL STONE
    • C04B33/00Clay-wares
    • C04B33/02Preparing or treating the raw materials individually or as batches
    • C04B33/04Clay; Kaolin
    • C04B33/06Rendering lime harmless
    • C04B33/08Preventing efflorescence
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C04CEMENTS; CONCRETE; ARTIFICIAL STONE; CERAMICS; REFRACTORIES
    • C04BLIME, MAGNESIA; SLAG; CEMENTS; COMPOSITIONS THEREOF, e.g. MORTARS, CONCRETE OR LIKE BUILDING MATERIALS; ARTIFICIAL STONE; CERAMICS; REFRACTORIES; TREATMENT OF NATURAL STONE
    • C04B33/00Clay-wares
    • C04B33/02Preparing or treating the raw materials individually or as batches
    • C04B33/04Clay; Kaolin
    • C04B33/06Rendering lime harmless
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C04CEMENTS; CONCRETE; ARTIFICIAL STONE; CERAMICS; REFRACTORIES
    • C04BLIME, MAGNESIA; SLAG; CEMENTS; COMPOSITIONS THEREOF, e.g. MORTARS, CONCRETE OR LIKE BUILDING MATERIALS; ARTIFICIAL STONE; CERAMICS; REFRACTORIES; TREATMENT OF NATURAL STONE
    • C04B33/00Clay-wares
    • C04B33/30Drying methods

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Ceramic Engineering (AREA)
  • Dispersion Chemistry (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Paints Or Removers (AREA)
  • Adhesives Or Adhesive Processes (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 246903 KLASSE 80 δ. GRUPPE
Zusatz zum Patent 237728 vom 22. Januar igii.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 1. April 1911 ab. Längste Dauer: 21.Januar 1926.
In der Patentschrift 237728 ist ein Verfahren beschrieben, einen fäulnisbeständigen Schutzüberzug auf Tonwaren aus einem Gemenge von Leimlösung und dem Kondensationszwischenprodukt von Phenolen und Aldehyden herzustellen. Der Ausblühungen verhindernde Überzug wird in bekannter Weise als Brühe aufgebracht. Aus dieser bildet sich beim Verdunsten des Wassers der deckende, zusammenhängende Belag. Da dieses in der feuchten Atmosphäre der oft dumpfigen, mit frischen Ziegeln belegten Trockenräume noch ziemlich lange dauert, tritt doch bisweilen eine geringe Zersetzung des Leimes ein.
Der Erfinder führt deshalb den Aufguß sofort in eine harzähnliche Masse über, was durch Zugabe gewisser Salze zu der Begußmasse gelingt. Infolge der Bildung einer Harzschicht schaden nämlich Salze jetzt nicht mehr.
Überdies können die Salzmassen ganz gering seih. Bewährt haben sich Sulfate, Bisulfate, Oxalate, daneben auch noch andere Salze der Erdalkalien und der Erden, besonders des Bariums, Magnesiums, Zinks, z. B. Bariumchlorid, Bariumnitrat, Bariumkarbonat, Magnesiumchlorid, Zinkfluat.
Einige Salze wirken so schnell verharzend, daß sich bald nach dem Zusammenmischen Ausscheidungen bilden; so wirken vor allem Kupfersulfat, Bariumnitrat und Salze schwacher Säuren, z. B. Oxalsäure. In dem Falle arbeitet man zweckmäßig so, daß zuerst auf die Ziegel ein Beguß mit einem Gemenge von Leimlösung und Phenolaldehyd-Kondensationsprodukt aufgebracht und darüber eine zweite Lösung eines der genannten Salze gegeben wird. Die Wechselwirkung der beiden Flüssigkeiten veranlaßt die Entstehung einer gleichmäßigen Haut auf den Ziegel, während das überschüssige Wasser noch vorhanden ist. Anstatt der Salze können auch verdünnte Säuren gebraucht werden.
Durch die Salzzusätze wird die Beständigkeit des Überzuges noch vergrößert.
An Stelle des Leimes oder neben ihm können bei der neuen Begußmasse auch andere organische Kolloide, wie Stärke, Mehl, Gummi, genommen werden.

Claims (1)

  1. Patent-Ansprüche:
    i. Verfahren zur Herstellung eines Ausblühungen verhindernden Überzuges auf Tonwaren nach Patent 237728, dadurch gekennzeichnet, daß die Leimlösung außer mit den Kondensationsprodukten von Phe-
    nolen und Aldehyden noch mit Salzen der Erdälkälien oder Erden oder mit schwachen Säuren versetzt wird.
    /2. Ausführungsform des Verfahrens nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß zunächst ein Beguß aus dem Gemisch' von ,Leimlösung mit den Kondensationsproduk-. ten und auf diesen ein zweiter mit einer verdünnten Lösung eines der Salze oder einer schwachen Säure aufgebracht wird.
    3. Ausführungsform des Verfahrens nach Anspruch [1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß „an Stelle des Leimes oder gleichzeitig mit diesem ein anderer kolloidaler, organischer Körper zur Bereitung der Begußmasse verwendet wird.
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