DE2462500C3 - Thyristor - Google Patents
ThyristorInfo
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Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H10—SEMICONDUCTOR DEVICES; ELECTRIC SOLID-STATE DEVICES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- H10D—INORGANIC ELECTRIC SEMICONDUCTOR DEVICES
- H10D62/00—Semiconductor bodies, or regions thereof, of devices having potential barriers
- H10D62/10—Shapes, relative sizes or dispositions of the regions of the semiconductor bodies; Shapes of the semiconductor bodies
- H10D62/17—Semiconductor regions connected to electrodes not carrying current to be rectified, amplified or switched, e.g. channel regions
- H10D62/192—Base regions of thyristors
- H10D62/206—Cathode base regions of thyristors
-
- H—ELECTRICITY
- H10—SEMICONDUCTOR DEVICES; ELECTRIC SOLID-STATE DEVICES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- H10D—INORGANIC ELECTRIC SEMICONDUCTOR DEVICES
- H10D62/00—Semiconductor bodies, or regions thereof, of devices having potential barriers
- H10D62/10—Shapes, relative sizes or dispositions of the regions of the semiconductor bodies; Shapes of the semiconductor bodies
- H10D62/13—Semiconductor regions connected to electrodes carrying current to be rectified, amplified or switched, e.g. source or drain regions
- H10D62/141—Anode or cathode regions of thyristors; Collector or emitter regions of gated bipolar-mode devices, e.g. of IGBTs
- H10D62/148—Cathode regions of thyristors
Landscapes
- Thyristors (AREA)
Description
Die Erfindung betrifft einen Thyristor mit mindestens vier Zonen abwechselnd entgegengesetzten Leitungstyps und mindestens einer Steuerelektrode.
Ein Thyristor mit vier Zonen abwechselnd entgegen gesetzten Leitungstyps weist zwei äußere, metallisch
kontaktierte Zonen auf, die als Emitterzonen des Thyristors bezeichnet werden. Die beiden mittleren
Zonen werden als Basiszonen bezeichnet, wobei eine dieser beiden Zonen mit einem Steuerkontakt versehen
ist und daher die sogenannte Steuerbasiszone darstellt.
Ein Thyristor wird üblicherweise durch einen über den Steuerkontakt zugeführten Zündstromimpuls in den
leitenden Zustand übergeführt. Das Ausschalten erfolgt kl der Regel durch sogenanntes Abkommutieren, wobei
die Ladungsträger durch einen in entgegengesetzter Richtung fließenden Laststrom aus den mit Ladungsträgern
überschwemmten Gebieten des Halbleiterkörpers ■bgesaugt werden. Dabei wird der PN-Übergang
«wischen der Steuerbasiszone und der benachbarten Emitterzone in Sperrichtung belastet und kann kurzzeitig
in den Durchbruch geraten, wodurch der Abschaltvorgang behindert wird. Das Ausschaltverhalten kann
durch Emitterkürzschlüsse verbessert Werden, wobei dann die Ladungsträger vorwiegend Über diese
Bereiche abgesaugt werden; vgl. US-PS 33 37 783. In diesem Fall wird der Abschaltvorgang dann besonders
effektiv sein, Wenn der zwischen der äußeren Erriitterzo'
ne und der Steuerbasiszone gebildete PN-Übergang nicht durchbricht.
Andererseits soll ein zu starker lateraler Strom in der Steuerbasis vermieden werden, da dieser Strom zu
einem lateralen Spannungsabfall führt, der die Gefahr eines Durchbruchs der in Frage stehenden Sperrschicht
erhöht. Zur Vermeidung des lateralen Spannungsabfalls werden die Emitterkurzschlußstellen dichter gewählt,
was wiederum aus anderen Gründen ungünstig ist, wie z. B. eine Behinderung der Zündausbreitung.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde,
ίο einen Thyristor verfügbar zu machen, der ein einwandfreies
und sicheres Abschalten ermöglicht, ohne daß andere Eigenschaften verschlechtert werden.
Diese Aufgabe wird gemäß der Erfindung dadurch gelöst, daß zwischen der Steuerbasiszone und der
benachbarten äußeren Emitterzone eine Zwischenzone vorgesehen ist, die schwach dotiert ist und den gleichen
Leitungstyp wie die Steuerbasiszone aufweist, und daß Stellen vorgesehen sind, an denen die Zwischenzone
und die Emitterzone kurzgeschlossen sind.
Eine vorteilhafte Weiterbildung der Erfindung besteht darin, daß im Bereich der Kurzschlüsse die
Trägeriebensdauer in den beiden Basiszonen durch zusätzliche Rekombinationszentren vermindert wird.
Die Erhöhung der Sperrspannung zwischen der Emitterzone und der Steuerbasiszone erklärt sich in bekannter Weise durch die günstigeren Sperreigenschaften einer P-S-N-Struktur gegenüber einem PN-Übergang mit relativ hoher Dotierung. Die Dicke und Dotierung der schwach dotierten Zwischenzone wird zweckmäßig so gewählt, daß sich für die aus Emitter, Zwischenzone und Steuerbasis gebildete P-S-N-Struktur eine Sperrspannung oberhalb 20 V einstellt. Gleichzeitig ergibt sich auch eine Verbesserung der Störsicherheit, d. h. eine Sicherheit gegen das Zünden des Thyristors über die Spannungsanstiegsgeschwindigkeit, indem die schwache Dotierung der Zwischenzone und deren Breite so gewählt werden, daß der Stromverstärkungsfaktor des Teiltransistors, der aus der Steuerbasiszone und den beiden benachbarten Zonen entgegengesetzten Leitungsi/ps gebildet wird, erst bei höheren Strömen ansteigt als bei der konventionellen Bauweise.
Die Erhöhung der Sperrspannung zwischen der Emitterzone und der Steuerbasiszone erklärt sich in bekannter Weise durch die günstigeren Sperreigenschaften einer P-S-N-Struktur gegenüber einem PN-Übergang mit relativ hoher Dotierung. Die Dicke und Dotierung der schwach dotierten Zwischenzone wird zweckmäßig so gewählt, daß sich für die aus Emitter, Zwischenzone und Steuerbasis gebildete P-S-N-Struktur eine Sperrspannung oberhalb 20 V einstellt. Gleichzeitig ergibt sich auch eine Verbesserung der Störsicherheit, d. h. eine Sicherheit gegen das Zünden des Thyristors über die Spannungsanstiegsgeschwindigkeit, indem die schwache Dotierung der Zwischenzone und deren Breite so gewählt werden, daß der Stromverstärkungsfaktor des Teiltransistors, der aus der Steuerbasiszone und den beiden benachbarten Zonen entgegengesetzten Leitungsi/ps gebildet wird, erst bei höheren Strömen ansteigt als bei der konventionellen Bauweise.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung soll anhand der Figur näher erläutert werden.
Ί5 Der Thyristor 1 besteht aus den beiden Emitterzonen
2,3 und den beiden Basiszonen 4,5. Die Emitterzonen 2
und 3 sind jeweils mit metallischen Kontakten 7 bzw. 8 versehen. Zwischen der Emitterzone 3 und der
Basiszone 5 befindet sich eine Zwischenzone 9, die schwach dotiert ist und den gleichen Leitungstyp wie die
Steuerbasiszone aufweist. Die Zwischenzone 9 ist mit dem Steuerkontakt 6 versehen. Infolge der schwachen
Dotierung bilden die Zonen 3, 5 und 9 eine P-S-N-Struktir mit relativ hoher Durchbruchsspannung.
Infolge der hohen Durchbruchsspannung des zwischen der Emitterzone und der Basiszone bestehenden
PN-Übergangs wird vermieden, daß aufgrund des beim Ausschalten durch Kommutierung auftretenden lateralen
Spannungsabfalls diese Sperrschicht an irgendeiner Stelle in den Durchbruch geht. Die Kurzschlüsse
befinden sigh zwischen der Emitterzone 3 und der Zwischenzone 9 an den Stellen mit dem Bezugszeichen
m Wie: bereits erwähnt, können vorteilhaft Bereiche Il
Unterhalb der Kurzschiußstellen 10 Vorgesehen werden, in denen die beiden Basiszonen 4 und 5 eine erhöhte
Rekombinationszentrendichte aufweisen*
Da bei Belastung in Durchlaßrichtung die nur schwäch dotierte Zone 9 Von Ladungsträgern über-
schwemmt wird und da die Ladungsträgerlebensdauer in schwach dotierten Zonen bei hoher Injektion relativ
groß ist gegenüber der Trägerlebensdauer in den höher dotierten Bereichen, muß bei dem Thyristor gemäß der
Figur auch keine Beeinträchtigung des Durchlaßverhaltens in Kauf genommen werden.
Ein Verfahren zum Herstellen eines Thyristors gemäß der Figur besteht darin, daß die Steuerbasiszone durch
Eindiffusion von Störstellen erzeugt und deren Dicke gegebenenfalls durch Materialabtragung zur gewünschten
Dimensionierung des Einschaltstromes eingestellt
wird. Auf die Steuerbasiszone wird anschließend die hochohmige Zwischenzone epitaktisch abgeschieden
und in diese Zwischenschicht die eigentliche Emitterzone durch Diffusion oder Legierung eingebracht Die
epitaktisch abgeschiedene Schicht enthält bei dem fertigen Thyristor die Zonen 3 und 9, indem in diese
Schicht selektiv die Zone 3 eingebracht wird, wobei automatisch die Zwischenzone 9 entsteht Die Herstellung
des Thyristors bezüglich der anderen Parameter erfolgt in bekannter Weise.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (5)
1. Thyristor mit mindestens vier Zonen abwechselnd entgegengesetzten Leitungstyps und mindestens
einer Steuerelektrode, dadurch gekennzeichnet,
daß zwischen der Steuerbasiszone (5) und der benachbarten äußeren Emitterzone (3) eine
Zwischenzone (9) vorgesehen ist, die schwach dotiert ist und den gleichen Leitungstyp wie die
Steuerbasiszone (5) aufweist, und daß Stellen (10) vorgesehen sind, an denen die Zwischenzone (9) und
die Emitterzone (3) kurzgeschlossen sind.
2. Thyristor nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Kurzschlußstellen (10) planar
ausgebildet sind.
3. Thyristor nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß im Bereich (11) unterhalb der
Kurzschlußstellen (10) die Konzentration der Rekombinationszentren in den Basiszonen (4,5) erhöht
ist.
4. Thyrisinr nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Dicke und
Dotierung der Zwischenzone (9) so gewählt ist, daß die Durchbruchsspannung der aus Emitterzone (3),
Zwischenzone (9) und Steuerbasiszone (5) gebildeten P-S-N-Struktur oberhalb 20 V liegt.
5. Verfahren zum Herstellen vines Thyristors nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet,
daß die Steuerbasiszone (5) durch Eindiffusion von Störstellen erzeugt und deren Dicke gegebenenfalls
durch Materialabtragung eingestellt wird, daß auf der Steuerbasiszone (5) die Zwischenzone (9)
epitaktisch abgeschieden urr1 anschließend die Emitterzone (3) durch Diffusion oder Legierung
gebildet wird.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE2462500A DE2462500C3 (de) | 1974-12-23 | 1974-12-23 | Thyristor |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE2462500A DE2462500C3 (de) | 1974-12-23 | 1974-12-23 | Thyristor |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2462500A1 DE2462500A1 (de) | 1977-08-25 |
| DE2462500B2 DE2462500B2 (de) | 1980-12-18 |
| DE2462500C3 true DE2462500C3 (de) | 1981-09-24 |
Family
ID=5935024
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE2462500A Expired DE2462500C3 (de) | 1974-12-23 | 1974-12-23 | Thyristor |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE2462500C3 (de) |
Family Cites Families (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US3337783A (en) * | 1964-01-16 | 1967-08-22 | Westinghouse Electric Corp | Shorted emitter controlled rectifier with improved turn-off gain |
-
1974
- 1974-12-23 DE DE2462500A patent/DE2462500C3/de not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE2462500B2 (de) | 1980-12-18 |
| DE2462500A1 (de) | 1977-08-25 |
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| OD | Request for examination | ||
| OF | Willingness to grant licences before publication of examined application | ||
| C3 | Grant after two publication steps (3rd publication) | ||
| 8339 | Ceased/non-payment of the annual fee |