DE2461964C2 - Schaltung zur anzeige des absinkens der spannung einer spannungsquelle - Google Patents
Schaltung zur anzeige des absinkens der spannung einer spannungsquelleInfo
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Description
35
Die Erfindung betrifft eine Schaltung zur Anzeige des Absinkens der Spannung einer Spannungsquelle,
an welcher die Reihenschaltung eines einen Spannungsabfall erzeugenden Schaltungselements und
eines eine Anzeigeeinrichtung ein- und ausschaltenden Halbleiterschaltelements liegt.
Es ist eine Anzeigeschaltung für eine Spannungsquelle bekannt, bei welcher an der Spannungsquelle
die Reihenschaltung eines Widerstandes, einer Anzeigeeinrichtung in Form einer Leuchtdiode und eines
Halbleiterschaltelementes liegt (DT-OS 23 52 732). Der Steuereingang des Halbleiterschaltelements ist
bei dieser bekannten Schaltung entweder unmittelbar über einen ohmschen Widerstand oder über eine
ebenfalls eine positive innenwiderstandscharakteristik aufweisende Zenerdiode mit der Spannungsquelle
verbunden. Damit erlischt die Leuchtdiode dieser bekannten Schaltung, wenn ein vorbestimmter maximaler
Spannungswert überschritten wird, und die Leuchtdiode bleibt so lange dunkel, als diese Überspannung
anhält. Wenn die Überspannung wieder absinkt, leuchtet die Leuchtdiode wieder auf. Diese bekannte
Schaltung eignet sich also zum Anzeigen einer Überspannung, nicht jedoch zum Anzeigen des Absinkens
einer Spannung unter einen vorbestimmten Schwellwert.
Bei elektrischen Geräten ist es oftmals nötig, anzuzeigen, wenn irgendeine geräteinterne Spannung
unter einen vorbestimmten Wert absinkt oder irgendeine Spannung «test Geräte überhaupt ganz ausfällt
So ist es beispielsweise bei elektronischen Subminiatorschaltungen
wie -elektrische Digitaluhren od. dgl., die über Miniaior-Trockenbatterien gespeist sind,
nötig anzuzeigen, daß die Batteriespannung unter
einen vorbestimmten Minimalwert abgesunken ist, die Batteriespannung also nachläßt und nicht mehr den
für einen ordnungsgemäßen Betrieb der Subminiaturschaltung nötigen Wert besitzt Außerdem sollte auch
ein kurzzeitiger Stromausfall angezeigt und gespeichert werden, damit der Benutzer über diesen Stromausfall
informiert wird. Dies kann mit den bekannten Schaltungen nicht erreicht werden. Sie besitzen außerdem
den Nachteil, daß sie entweder dauernd oder über entsprechende vom Benutzer zeitweilig zu betätigende Druckschalter an die Spannungsquelle angeschaltet
werden müssen und somit im Normalbetrieb unnötig Strom für die Anzeige der noch ausreichenden
Batteriespannung verbrauchen und so die Batterie zusätzlich belasten.
Es ist deshalb Aufgabe der Erfindung, eine Schaltung zur Anzeige des Absinkens der Spannung einer
Spannungsquelle aufzuzeigen, die sehr einfach und billig in Halbleitertechnik aufgebaut werden kann und
welche erst wirksam wird, wenn die Spannung unter den vorbestimmten Mindestwert absinkt, wobei
gleichzeitig diese einmal erfolgte Anzeige des Spannungsabsinkens gespeichert bleibt.
Diese Aufgabe wird, ausgehend von einer Schaltung laut Oberbegriff des Hauptanspruches, erfindungsgemäß
gelöst durch die Merkmale des kennzeichnenden Teils dieses Hauptanspruches. Weitere
vorteilhafte Ausgestaltungen der erfir.dungsgemäßen Anzeigeschaltung ergeben sich aus den Unteransprüchen.
Bei der eifindungsgemäßen Anzeigeschaltung wird
die Anzeigeeinrichtung erst dann zum Leuchten gebracht, wenn die Spannungsquelle einen vorbestimmten
Minimafopannungswert unterschreitet, und erst dann verbraucht die Anzeigeeinrichtung Strom. Die
erfindungsgemäße Schaltung eignet sich daher besonders zur Überwachung der Speisespannung von
Miniatur-Trockenbatterien, wie sie beispielsweise bei digitalen elektrischen Armbanduhren verwendet werden,
da sie im Normalbetrieb die Spannungsquelle selbst nicht belastet, sondern erst dann wirksam wird,
wenn die Batterie sowieso für die digitale Uhr nicht mehr brauchbar ist und auf einen unbrauchbaren
Minimalwert abgesunken ist. Die Verwendung des speziellen Widerstandselements mit negativer Widerstandscharakteristik,
aufgebaut aus den beiden komplementären Feldeffekttransistoren, bringt dabei den
weiteren Vorteil mit sich, daß die einmal erfolgte Anzeige des Absinkens der Spannung auch dann noch
beibehalten wird, also gespeichert wird, wenn die Spannung später wieder ansteigen sollte. Dies ist besonders
wichtig bei allen elektronischen Schaltungen, bei denen durch einen Spannungsabfall oder einen
Spannungsausfall ein der Schaltung eigener Zustand verändert wird, beispielsweise bei digitalen Speichereinrichtungen,
die beim Absinken der Speisespannung oder bei deren vollständigem Ausfall ihre gespeicherten
Werte verlieren. Mit der erfindungsgemäßen Schaltung wird durch das anhaltende Aufleuchten der
Anzeigeeinrichtung dem Benutzer auch noch später angezeigt, daß die Spannung vorher einmal unter
einen vorbestimmten Spannungswert abgesunken war. Gegenüber anderen bekannten Widerstandselemen-
ten mit negativer Widerstandscharakteristik, beispielsweise Tunneldioden (DT-AS 1212 630), besitzt die
komplementäre Zusammenschaltung eines n-Kanalnnd eines p-Kanal-Feldeffekttransistors den zusätzlichen
Vorteil zweier stabiler Schaltzustände, nämlich einerseits einen stabilen Arbeitspunkt, in welchem
C|n ganz definierter Strom fließt, 'and einen zweiten
Arbeitspunkt, in welchem kein Strom fließt und der
über dem vorbestimmten Schwell wert der anzuzeigenden Spannung liegt
Die Erfindung wird im folgenden anhand schematischer Zeichnungen an Ausführungsbeispielen näher
erläutert
Fig. 1 zeigt ein aus zwei komplementär zusammengeschalteten
Feldeffekttransistoren aufgebautes Widerstandselement mit negativer Widerstandscharakteristik,
wie es bei einer erfindungsgemäßen Anzeigeschaltung verwendet wird;
Fig. 2 zeigt das zugehörige Spannungs/Stromdiagramm;
Fig. 3 zeigt ein erstes Ausfuhrungsbeispiel einer
erfindungsgemäßen Schaltung;
Fig. 4 zeigt das zugehörige Spannungs-Stromdiagramm
am Anschlußpunkt A und der Masse nach Fig. 3;
F i g. 5 und 6 zeigen zwei weitere Ausführungsbeispiele der erfindungsgemäßen Schaltung.
F i g. 1 zeigt zwei in bekannter Weise beispielsweise nach »IEEE Transactions on Circuit Theory«, März
1963, S. 25 bis 35, bzw. »Proceeding of the IEEE«, April 1965, S. 404, zusammengeschaltete Feldeffekttransistoren
21 und 22.
In F i g. 1 ist die Gate-Elektrode bzw. Tor- oder Gatterelektrode Gl eines n-Kanal-FET (Feldeffekttransistors)
21 mit der Drain-Elektrode Dl eines p-Kanal-FET 22 verbunden, und die Gate-Elektrode
G 2 des p-Kanal-FET 22 ist mit der Drain-Elektrode D1 des n-Kanal-FET 21 verbunden. Die beiden EinspeisungselektrodenSl
und 52 der beiden FET 21 und 22 sind ferner zueinander in Serie geschaltet.
Wenn an den beiden außenliegenden Anschlüssen 31 und 32 eine Spannung V angelegt wird, d. h. an
der einen Drain-Elektrode D1 und der anderen Drain-Elektrode
D 2 des in Serie geschalteten Paars der FET 21 und 22 (mit dem positiven Pol an der Elektrode
Dl), dann gewinnt man den bekannten Strom/Spannungsverlauf
zwischen der Spannung V und dem Einspeisestrom /, wie er in F i g. 2 dargestellt ist. Wie
man dort sehen kann, nimmt für einige Zeit von der Ausgangsspannung 0 der Strom / zu, wobei positive
Widerstandscharakteristik auftritt, wenn die Spannung zunimmt, aber der Strom weist in zunehmendem
Maße eine Sättigungscharakteristik auf, und nachdem der Strom die Spannung übersteigt, die dem Gipfelwert des Stroms m zugeordnet ist (d. h. die erste
Schwellspannung V1 ,) dann nimmt der Strom bei zunehmender
Spannung ab, und zwar im Bereich zwischen Vn und Vti, und es tritt eine sog. negative
Widerstandscharakteristik auf. Wenn schließlich die Spannung eine zweite Schwellspannung V12 überschreitet,
dann tritt der Strom / in einen Unterbrechungszustand ein. Dieser Unterbrechungszustand des
Stroms / dauert so lange an, bis die Spannung die Kippspannung V1 s erreicht, bei der einer der FETs
beginnt abzubrechen. Wenn die Spannung über diesen F/3-Punkt hinaussteigt, wird ein Abbruchstrom
erzeugt. Bei der Schaltungsausbildung gemäß Fig. 1 tritt ein erster stabiler Bereich auf, bei dem Spannung
0<CF-<Ktl ist, und ein zweiter stabiler Bereich
»AUS«-Bereich, bei dem die Spannung Vt s <. V <. V, s
beträgt, und der unstabile Zustand liegt vor, wenn ein
Spannungsbereich von Vti<.V<Vti angelegt wird.
F i g. 3 zeigt ein erstes Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen
Spannungsabfall-Warnvorrichtung, bei der ein Anschluß B mit einer Gleichstromquelle
verbunden ist, beispielsweise mit einsr Gleichrichterschaltung,
die aus einer herkömmlichen Wechselstromquelle betrieben wird. Eine Spannung Vtc wird
dem Anschluß B zugeführt und ist so ausgewählt, daß sie zwischen den Spannungen von Vn und V1 s liegt.
Ein Ladewiderstand 2, eine Licht aussendende Diode 3 und der Kollektor bzw. Emitter eines Transistors 4
sind in Reihe miteinander verbunden, wobei an den Enden dieser Reihe die Gleichspannung Vce anliegt
Ein Ende der Einrichtung mit negativer Widerstandscharakteristik 1 ist über einen Wechselschalter 5 mit
dem positiven Anschluß B verbunden. Das andere Ende dieser Einrichtung 1 ist mit der Basis des Transistors
4 verbunden. Ein üblicherweise geschlossener Kontakt b wird bei der Verbindungsstelle A zwischen
den Ladewiderstand 2 und die Licht aussendende Diode 3 zwischengeschaltet.
Die Schaltung gemäß Fig. 3 wirkt folgendermaßen: Als erstes wird der Schalter 5 zu der Seite des normalerweise
geöffneten Kontakts 5 a hin umgelegt, und dementsprechend wird eine Spannung Vcc direkt an
der Einrichtung mit negativer Widerstandscharakteristik angelegt, deren Betriebspunkt zu dem Punkt
V = Vcc, I = O gebracht wird, um den Strom auf 0
zurückzustellen.
Der Schalters wird dann in seine Ausgangsstellung zurückgeschaltet, und zwar auf die Seite des norrnalerweise
geschlossenen Kontakts 5 b, um darauf zu warten, eine Spannungsunterbrechung anzeigen zu
können.
1. Wenn keine Spannungsunterbrechung vorkommt, wird die Speisespannung Vcc an die Einrichtung mit
negativer Widerstandscharakteristik angelegt, da sich der Transistor 4 aufgrund des Nullstroms in der Einrichtung
1, der durch den Zurückstellvorgang bewirkt wurde, in »AUS«-Zustand befindet. Daher ist der Betriebspunkt
(s. F i g. 4) an der Stelle V = Vcc, I = O.
Somit ist der Basisstrom des Transistors 4 0, und dementsprechend bleibt die Licht aussendende
Diode 3 unbetätigt.
2. Wenn eine Unterbrechung der Spannung auftritt: Wie oben erwähnt, ist die Einrichtung mit negativer
Widerstandscharakteristik 1 bereits durch das Hin- und Zurückschalten des Schalters 5 auf den normalerweise
geöffneten Kontakt 5 a zurückgestellt. Bei der Unterbrechung der Spannung am Anschluß B
wird die Spannung über beide Enden der Einrich-
tung 1 Null, so daß die Spannung auf der Abszisse von F i g. 4 auf den Punkt V — 0, / = 0 gelangt; der
Transistor 4 befindet sich im »AUS«-Zustand.
Sowie dann die Spannungsversorgung wieder hergestellt ist, steigt die Gleichspannung am Anschluß B
bis zur Spannung Vcc an. Aufgrund dieses Spannungsanstiegs
bis zu einer Spannung, die V = VBE am Anschluß
B übersteigt, wird der Transistor 4 in »EIN«- Zustand gebracht. Deswegen fließt ein Strom vom
Anschluß B durch den Widerstand 2, den Schalter 5, die Einrichtung mit negativer Widerstandscharakteristik
1, die Basis und den Emitter des Transistors 4 zur Masse. Somit ist, wenn die Speisespannung am
Anschluß B die vorher festgelegte Spannung VBE
übersteigt, die Licht emittierende Diode 3 zum Leuch- und der Betriebspunkt ist V — VCCi / = 0. Dem-
ten gebracht. Wenn dann die Speisespannung an- entsprechend fließt kein Basisstrom und somil
steigt, nimmt der Strom durch die Vorrichtung mit auch kein Kollektorstrom in Transistor 4.
negativer Widerstandscharakteristik 1 längs des positiven Gradiententeils der charakteristischen Kurve zu, 5 Wenn dann die Trockenzelle oder die Batterie
und dementsprechend nimmt auch der Kollektor- nachläßt, und wenn dementsprechend die Spannung
strom des Transistors 4 zu, der um /ife-male größer Vcc am Anschluß B unter V12 absinkt, dann schneiist
als der des Basisstroms, det die schräge Ladelinie »1« die Kurve tr im Be-
Der Widerstand R des Ladewiderstands 2 sollte reich zwischen VBE <
V < V1 ,. Deshalb wird dei
innerhalb eines derartigen Bereichs ausgewählt wer- io Betriebspunkt an einem Schnittpunkt stabil, und dei
den, daß die schräge Linie »1«, die dem Punkt V = O, Kollektorstrom des Transistors 4, der durch den
/ = Σψ. und den Punkt V = Vcc, I = 0 verbindet Stromwert für den Schnittpunkt dargestellt ist, fließt
Λ durch die Licht emittierende Diode 3 und regt sie an.
und die den Lastwiderstand R in F i g. 4 darstellt, am F i g. 5 zeigt ein weiteres Ausführungsbeispiel dei
Punkt P im positiven Gradiententeil der charakte- 15 Erfindung, wobei die Einrichtung zur Zurückstellung
ristischen Kurve der Einrichtung mit negativer Wider- ein mit einer Feder versehener Druckknopf-Arbeitsstandscharakteristik
einen Schnittpunkt bildet, d. h. schalter 6 ist, der zwischen den Anschluß zum Einmit
dem Teil der Kurve im Bereich zwischen den speisen positiver elektrischer Energie B und der Ein-Spannungen
VBE und Vn. Mittels der obenerwähnten richtung mit negativer Widerstandscharakteristik
Auswahl des Widerstands R bleibt der Strom, der in ao direkt mit dem Verknüpfungspunkt A zwischen dem
die Einrichtung mit negativer Widerstandscharakte- Widerstand 2 und der Licht emittierenden Diode 3
ristik einfließt, stabil, sogar wenn die Spannung am verbunden ist. Andere Teile stimmen mit denen gePunkt
B den Wert Vcc erreicht, und mit diesem maß F i g. 3 überein bzw. sind mit ihnen identisch,
gleichmäßigen Strom wird die Licht emittierende Das Zurückstellen wird durch einfaches Drücken
Diode 3 gezündet. Dieses Leuchten der Licht emit- as und somit Schließen des Schalters 6 für eine kurze
tierenden Diode 3 zeigt an, daß die Spannung am An- Zeit vorgenommen. Mittels dieses Schließens des
schluß B unterbrochen war und warnt somit den Be- Schalters 6 wird die Speisespannung Vcc an die Einnutzer
vor der Ungenauigkeit der verarbeitenden Da- richtung mit negativer Widerstandscharakteristik 1
ten oder der angezeigten Zeit nach einem derartigen angelegt, und die Schaltung wird in der gleichen
Vorfall. 30 Weise zurückgestellt, als es in Zusammenhang mit
Nachdem die Einrichtung mit negativer Wider- F i g. 3 bereits erläutert worden ist. Bei diesem Ausstandscharakteristik
1 sowie der Transistor 4 in führungsbeispiel ist die Handhabung des Rückstell- »EIN«-Zustand gebracht sind, und wenn die An- schalters erleichtert, da der Rückstellschalter6 selbstzeige
vom Benutzer bestätigt wurde, dann muß der rückstellend ist und da man daher nicht zu befürch-Benutzer
die Schaltung für das weitere Überwachen, 35 ten braucht, daß vergessen wird, den Rücksttilschal-Beobachten
oder Aufzeigen eines Spannungsabfalls ter 5 in seine übliche Betriebsstellung zurückzustellen,
in der folgenden Zeit zurückstellen. Ein derartiges F i g. 6 zeigt ein weiteres Ausführungsbeispiel der
Zurückstellen wird dadurch bewerkstelligt, daß die Erfindung, wobei ein Paar Licht emittierender Dioden,
Speisespannung Vec an die Einrichtung mit negativer beispielsweise eine Rot emittierende LED 3 (Licht
Widerstandscharakteristik 1 angelegt wird, in dem der 40 emittierende Diode) und eine Grün emittierende
Schalter 5 auf die Seite mit dem normalerweise ge- Diode 7 verwendet werden. Die Rot emittierende
öffneten Kontakt 5a umgelegt wird. Bei einer der- Diode 3 ist in ähnlicher Weise wie in Fig. 5 geschalartigen
Verwendung der elektromotorischen Kraft tet, aber die Anordnung von Transistor 4 und Diode 3
Vt( wird der Betriebspunkt der Einrichtung mit nega- ist umgekehrt. Ein zweiter Transistor 8 ist mit seinem
over Widerstandscharakteristik 1 in einen Zustand 45 Emitter mit der Grün emittierenden LED 7, mit seiversetzt,
der durch V = Vcc, I = 0 (Fig. 4) darge- nem Kollektor über den Widerstand 10 zum Einspeisteilt
ist, wobei der Transistor 4 durch Unterbinden sungspunkt für positive Spannung B und mit seiner
seines Basisstroms in ausgeschalteten Znstand ver- Basis über den Widerstand 9 mit der Verbindungssetzt wird, wodurch er die Licht emittierende Diode stelle A zwischen dem Kollektor des ersten Transizum Erlöschen bringt 50 stors 4 und dem Ladewiderstand 2 verbunden.
Lage, das Nachlassen einer Trockenzelle oder Bat- wie folgt: Als erstes wird die Schalung mittels des
terie anzuzeigen. Für eine derartige Anzeige wird die Rückstellschalters 6 zurückgestellt, und zwar in äbnerSndungsgemäße Schaltung nach folgenden Bedin- Heber Weise wie bei den vorher beschriebenen Ausgängen erstellt:
SS führungsbeispielen. Wenn das Potential am Punkt/4,
der zwischen dem Kollektor des Transistors 4 und
1. Der Gradient der Ladekurve »1« ist nahezu dem Ladewiderstand 2 vorgesehen ist, höher ist als
gleich dem Gradienten der Kurve zwischen den F1, (Fig. 4), dann wird hiermit die Einrichtung mit
Spannungen Vn und V,t der charakteristischen negativer Widerstandscharakteristik 1 und somit der
Kurve tr for die Einrichtung nah negativer Wi- 60 erste Transistor 4 in
>AUS«-Zustand versetzt Demderstandscharakteristikl, wfe m Fig. 4 darge- entsprechend fließt da Strom durch die Widerstände
stellt, und und 9 in die Basis des Transistors 8, der diesen in
2. die elektromotorische Kraft V„ für den Normal- »EIN«-Zustand versetzt und somit das Zünden der
zustand der Trockenzefle oder der Batterie ober- Licht emittierenden Diode 7 auslöst Deshalb zeigt
steigt um ein Geringes die Spannung V,r
65 die Anzeige mit dem grünen Liebt an, daß die Span-Wean sich die Batterie oder Trockenzefle in nungsqueUe V„ in Ordnung war und ist
ärem Normalzustand befindet, dann schneidet Wenn in der Stromversorgung eine Unterbrechung
die gerade Ladekurve »1« nkht die Kurve tr, auftritt und das Potential am Anschluß B unter V1,
oder noch weiter zu Null hin absinkt, und wenn die Spannung Vcc später wieder hergestellt wird, dann
gelangt die Einrichtung mit negativer Widerstandscharakteristik 1 in ihren »EIN«-Zustand, wie es bereits
oben in Zusammenhang mit den F i g. 2, 3 und 4 beschrieben ist, und somit wird der erste Transistor 4
ebenfalls in »EIN«-Zustand mit dem Kollektorstrom versetzt, der durch den Punkt P in F i g. 4 dargestellt
ist, und er zündet somit die rote Licht aussendende Diode 3. Diese Anzeige mit rotem Licht zeigt an, daß
die Stromversorgung Vcc einen Ausfall oder einen
Spannungsabfall erlitten hat. Wenn das rote Licht gezündet hat, dann wird das Potential am Punkt A gering,
und deswegen wird der Transistor 8 in »AUS«- Zustand versetzt, wodurch er die Licht emittierende
Diode 7 für grünes Licht ausschaltet.
Somit zeigt bei einer Schaltung gemäß F i g. 6 das Aufleuchten lediglich des grünen Lichtes an, daß die
Stromversorgung normal einspeist, und das Aufleuchten lediglich des roten Lichtes zeigt eine zurückliegende
Unterbrechung der Stromversorgung an, und ein Auslöschen beider Lichter, sowohl des grünen als
auch des roten, zeigt an, daß gegenwärtig eine Stromunterbrechung vorliegt.
Im folgenden sind praktische Daten zu den An-Wendungsbeispielen aufgeführt.
Beispiel gemäß F i g. 5:
Die Einrichtung mit negativer Widerstandscharakteristik 1 besteht aus einander ergänzenden kornplementären
FETs mit einem n-Kanal-Sperrschicht-Feldeffekttransistor
und einem p-Kanal-Sperrschicht-Feldeffekttransistor,
die nach der in Fig. 1 dargestellten Art miteinander verbunden sind, wobei
35 Vn= 3 V,
F,2 = 7 V,
Vn = 22 V.
Vn = 22 V.
Die Licht emittierende Diode 3 ist eine Rotlicht emittierende Diode, die aus einem GaAsfl 6P0 4-Kristall
hergestellt ist. Transistor 4 ist ein planparalleler npn-Silicium-Transistor
mit einem Gleichstromverstärkungsfaktor hft von etwa 100. Die Gleichspannungsquelle Vcc liefert 10 V Gleichspannung. +5
Die Vorrichtung arbeitet, wie oben erwähnt, mit einem Ladewiderstand, der in einem Bereich zwischen
400 und 1000 Ω ausgewählt ist,
Die Einrichtung mit negativer Widerstandscharakteristik 1 besteht aus komplementären FETs mit
einem n-Kanal-Sperrschicht-Feldeffekt-Transistor und
einem p-Kanal-Sperrschicht-Feldeffekt-Transistor, die
m der in F i g. 1 dargestellten Weise miteinander verbunden sind, wobei
V4, = 1,0 V,
V19= 2,5 V,
Vf3 = 28,0 V.
60 Die Licht emittierende Diode 3 ist eine Rotlicht-Diode, die aus einem GaAs0 0P€ ,,-Kristall hergestellt
ist.
Die Licht emittierende Diode 7 ist eine Grünlicht emittierende Diode, die aus einem GaP-Kristall hergestellt
ist.
Die Transistoren 4 und 7 sind planparallele npn-Silicium-Transistoren
mit einem Gleichstromverstärkungsfaktor hfE von ungefähr 200.
Die Gleichspannungsversorgung Vcc liefert Gleichstrom
mit 5 V Spannung.
Wie oben erwähnt, arbeitet die Vorrichtung mit folgenden Widerständen:
Widerstand 2: 150 Ω,
Widerstand 9: 33 kQ,
Widerstand 10: 150 Ω.
Widerstand 9: 33 kQ,
Widerstand 10: 150 Ω.
Bei Realisieren der Erfindung ist die Schaltungsausbildung nicht nur auf die oben dargestellten beispielhaften
Schaltungen beschränkt, innerhalb des Bereichs der Erfindung kann jede Veränderung vorgenommen
werden. Beispielsweise kann bei dem in F i g. 3 dargestellten Ausführungsbeispiel die Licht
emittierende Diode 3 an der oberen Seite des Punkts A beispielsweise zwischen dem Punkt B und dem Widerstand
2 angeschlossen werden, anstatt im Fall der unteren Seite, wie es in F i g. 3 dargestellt ist.
Ebenso kann die Licht emittierende Diode 3 durch eine andere Warneinrichtung ersetzt werden, beispielsweise
durch einen Summer oder durch eine Glühlampe. Ferner kann eine Darlington-Schaltung
bzw. eine Schaltung mit einer Darlington-Verbindung mit zwei Transistoren anstelle des Transistors 4 oder 8
verwendet werden, wenn eine starke Ausgangsleistung verlangt wird.
Die Einrichtung mit negativer Widerstandscharakteristik 1 kann anstelle des Sperrschicht-Feldeffekt-Transistors,
der in den Beispielen dargestellt ist, einen Feldeffekt-Transistor mit isoliertem Gate aufweisen
(einen sog. MOS-Transistor bzw. einen Metalloxid-Silicium-Transistor).
Wie oben klar herausgestellt wurde, wird gemäß der Erfindung eine Unterbrechung oder Verringerung
der herkömmlichen Netzversorgung oder ein Nachlassen einer Gleichstromquelle dem Benutzer einei
elektrischen oder elektronischen Einrichtung zut Kenntnis gebracht, wie beispielsweise eine Uhr odei
ein Datenverarbeitungsgerät, und daher kann der irrtümliche Gebrauch einer derartigen Zeit oder derartigen Daten nach Ausfall der Stromversorgung verhindert werden.
Die erfindungsgemäße Vorrichtung ist als Schal
tungsausführung einfach. In den Beispielen nacl F i g. 3 und 5 weist die Schaltung den Vorteil auf, daf
sie im wesentlichen keine Leistung verbraucht
Das Aufspüren des Nachlassens einer Batterie kann einfach dadurch vorgenommen werden, daß di
erfindungsgemäße Vorrichtung mit dieser Batten verbunden wird.
Claims (3)
1. Schaltung zur Anzeige des Absinkens der
Spannung einer Spannungsquelle, an welcher die Reihenschaltung eines einen Spannungsabiall erzeugendeji
Schaltungselements und eines eine An* Zeigeeinrichtung ein- und ausschaltenden Halbleiterschaltelements liegt, dadurch gekennzeichnet,
daß der Steuereingang des Halb- «» JeiterschaltelenieEts (4) über einen in an sich bekannter
Weise diweh die leoinplemenjßre Zusajnmenschalrung
eines n-Kanäl- und eines p-Kanal-Feldeffekttransistors
(21, 22) gebildete Widerstandselement (1) negativer Widerstandscbarakteristik
mit dein dem Halbleiterschaltelement (4) zugewandten Ende (A) des den Spannungsabfall
erzeugenden Schaltungselements (2) verbunden ist.
2. Schaltung nach Anspruch 1, dadurch ao gekennzeichnet, daß den beiden komplementär
zusammengeschalteten Feldeffekttransistoren (21, 22) ein Rückstellschalter (5, 6) zugeordnet
ist, durch den sie an Rückstellpotential (Vt2<V<Vcc) anschaltbar sind. »5
3. Schaltung nach Anspruch 1 oder 2, gekennzeichnet durch ein zweites in Reihe mit einer
Anzeigeeinrichtung (7) geschaltetes Halbleiterelement (8), dessen Steuereingang über einen weiteren
Widerstand (9) unmittelbar mit dem dem ersten Halbleiterschaltelement (4) zugewandten
Ende (A) des den Spannungsabfall erzeugenden Schaltungselements (2) verbunden ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19742461964 DE2461964C2 (de) | 1974-12-31 | 1974-12-31 | Schaltung zur anzeige des absinkens der spannung einer spannungsquelle |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19742461964 DE2461964C2 (de) | 1974-12-31 | 1974-12-31 | Schaltung zur anzeige des absinkens der spannung einer spannungsquelle |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2461964B1 DE2461964B1 (de) | 1976-07-08 |
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ID=5934821
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19742461964 Expired DE2461964C2 (de) | 1974-12-31 | 1974-12-31 | Schaltung zur anzeige des absinkens der spannung einer spannungsquelle |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE2461964C2 (de) |
Families Citing this family (4)
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|---|---|---|---|---|
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| US4520417A (en) * | 1983-02-14 | 1985-05-28 | Raychem Corporation | Electrical monitoring systems |
| DE3401187C2 (de) * | 1984-01-14 | 1987-05-07 | Dieter Gräßlin Feinwerktechnik, 7742 St Georgen | Vorrichtung für netzbetriebene Schaltuhren mit elektrischer Gangreserve |
| CN102788894A (zh) * | 2011-05-18 | 2012-11-21 | 鸿富锦精密工业(深圳)有限公司 | 电压侦测电路 |
-
1974
- 1974-12-31 DE DE19742461964 patent/DE2461964C2/de not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE2461964B1 (de) | 1976-07-08 |
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| E77 | Valid patent as to the heymanns-index 1977 | ||
| EF | Willingness to grant licences |