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DE2559364A1 - Schaltungsanordnung zur automatischen ueberwachung des ladezustandes eines akkumulators - Google Patents

Schaltungsanordnung zur automatischen ueberwachung des ladezustandes eines akkumulators

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Publication number
DE2559364A1
DE2559364A1 DE19752559364 DE2559364A DE2559364A1 DE 2559364 A1 DE2559364 A1 DE 2559364A1 DE 19752559364 DE19752559364 DE 19752559364 DE 2559364 A DE2559364 A DE 2559364A DE 2559364 A1 DE2559364 A1 DE 2559364A1
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DE
Germany
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transistor
voltage
circuit
series
circuit arrangement
Prior art date
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Pending
Application number
DE19752559364
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English (en)
Inventor
Hansrichard Dipl Phys D Schulz
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Maxs AG
Original Assignee
Maxs AG
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Publication date
Application filed by Maxs AG filed Critical Maxs AG
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Publication of DE2559364A1 publication Critical patent/DE2559364A1/de
Pending legal-status Critical Current

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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01RMEASURING ELECTRIC VARIABLES; MEASURING MAGNETIC VARIABLES
    • G01R19/00Arrangements for measuring currents or voltages or for indicating presence or sign thereof
    • G01R19/165Indicating that current or voltage is either above or below a predetermined value or within or outside a predetermined range of values
    • G01R19/16533Indicating that current or voltage is either above or below a predetermined value or within or outside a predetermined range of values characterised by the application
    • G01R19/16538Indicating that current or voltage is either above or below a predetermined value or within or outside a predetermined range of values characterised by the application in AC or DC supplies
    • G01R19/16542Indicating that current or voltage is either above or below a predetermined value or within or outside a predetermined range of values characterised by the application in AC or DC supplies for batteries
    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01RMEASURING ELECTRIC VARIABLES; MEASURING MAGNETIC VARIABLES
    • G01R31/00Arrangements for testing electric properties; Arrangements for locating electric faults; Arrangements for electrical testing characterised by what is being tested not provided for elsewhere
    • G01R31/36Arrangements for testing, measuring or monitoring the electrical condition of accumulators or electric batteries, e.g. capacity or state of charge [SoC]
    • G01R31/396Acquisition or processing of data for testing or for monitoring individual cells or groups of cells within a battery
    • H02J7/52

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
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  • Charge And Discharge Circuits For Batteries Or The Like (AREA)

Description

  • Schaltungsanordnung zur automatischen Uberwachung
  • des Ladezustandes eines Akkumulators Die Erfindung bezieht sich auf eine Schaltungsanordnung zur automatischen Überwachung des Ladezustandes eines Akkumulators mit mehreren in Reihe geschalteten Zellen.
  • Es sind Ladeschaltungen bekannt, bei welchen der Ladestromkreis selbsttätig unterbrochen wird, wenn der Akkumulator auf die vorgeschriebene Sollspannung aufgeladen ist, um eine Überladung , die zu einer vorzeitigen Zerstörung der Akkumulatorzellen führen kann, zu vermeiden.
  • Es sind dagegen keine Schaltungen bekannt, mit welchen die einzelnen Akkumulatorzellen im Entladebetrieb wirksam vor Beschädigungen oder Zerstörungen bewahrt werden können. Im Endladebetrieb besteht nämlich die Gefahr der Zerstörung vor allem deswegen, weil von den miteinander in Serie geschalteten Zellen die schwächeren Zellen entladen oder sogar von den stärkeren Zellen über den Verbraucherstromkreis umgepolt werden können. Infolge der normalen Fertigungstoleranzen sowie des unterschiedlichen Verbrauchs einzelner Zellen haben diese zwangsläufig relativ stark differierende Leistungen.
  • Bei einem Akkumulator mit in Reihe geschalteten Zellen bestimmt das schwächste Glied, nämlich die Zelle mit der geringsten Leistung, seine Lebensdauer. Hinzu kommt, dass die Wahrscheinlichkeit einer Zerstörung mit der Anzahl der Entlade- und Ladezyklen zunimmt. Diese Voraussetzungen führen dazu, dass die Kombination von Akkumulatoren mit Schnelladegeräten, insbesondere Schnellladedynamos, und Verbrauchern mit relativ grossen Entladeströmen, wie sie z.B. zum Betrieb von Scheinwerfern oder Motoren notwendig sind, wegen der untragbar hohen Ausfallquote für die Praxis unbrauchbar ist. Diese an sich bei zahlreichen Anwendungen sehr sinnvolle Kombination ist bislang an diesen Problemen gescheitert.
  • Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, dieses Problem zu lösen, d.h. eine Schaltungsanordnung zu schaffen, mit welcher wirksam verhindert wird, dass einzelne Zellen total entladen oder sogar umgepolt werden, wodurch die Lebensdauer eines Akkumulators entscheidend verlängert werden kann.
  • Nach dem Grundgedanken vorliegender Erfindung wird diese Aufgabe dadurch gelöst, dass die Spannung j jeder einzelnen Zelle nach Polarität und Grösse getrennt festgestellt und der Entladestrom, d.h. der Verbraucherstromkreis, sofort unterbrochen wird, wenn an wenigstens einer Zelle die vorgeschriebene Entladespannung einer Zelle unterschritten wird.
  • Die praktische Verwirklichung dieses Grundgedankens besteht erfindungsgemäss darin, dass parallel zu jeder Zelle en in Abhangigkeit von der jeweiligen Zellenspannung steuerbarer Grenzwertschalter vorgesehen ist, wobei die Ausgänge aller Grenzwertschalter mit den Eingängen eines Serien-UND-Gatters in Verbindungstehen und im Stromkreis zwischen dem Akkumulator und dem Verbraucher ein vom UND-Gatter gesteuerter Unterbrecherschalter liegt.
  • Sinkt die Spannung einer einzigen Zelle unter den vorgewahlten zulässigen Spannungswert, so wird der Verbraucherstromkreis unterbrochen. Es kann nicht geschehen, dass eine Zelle total entladen oder sogar umgepolt wird.
  • Als Grenzwertschalter eignen sich z.B. Transistoren, deren Steuerelektroden jeweils mit den Elektroden der Akkumulatorzellen verbunden sind. Das Serien-UND-Gatter kann ebenfalls aus Transistoren bestehen, die in Serie geschaltet sind und deren Steuerelektroden mit den Ausgängen der Grenzwerttransistoren in Verbindung stehen. In entsprechender Weise bietet sich als Unterbrecherschalter ein vom UND-Gatter gesteuerter Leistungstransistor an, wie dieser bei Ladegeräten bereits Verwendung findet.
  • Um bei einer derartigen Schaltung zu vermeiden, dass die Akkumulatorzellen über die relativ niederohmige Basis-Emitterstrecke des Leistungstransistors entladen werden, wird ferner vorgeschlagen, in dem Stromkreis zwischen Akkumulator und Leistungstransistor einen Schalter an£uordnen, welcher nur bei Einschalten oder Anschliessen eines Verbrauchers selbsttätig geschlossen wird. Hierbei kann es sich entweder um einen mechanisch betätigbaren oder auch einen elektronisch gesteuerten Schalter handeln.
  • Im letzteren Fall ist in erfindungsgemässer Weise in Reihe mit dem UND-Gatter ein weiterer Steuertransistor vorgesehen, der gesperrt ist, wenn an der Reihenschaltung eines im Verbraucherstromkreis angeordneten Widerstandes mit der Basis-Emitterstrecke des Leistungstransistors eine dem Basis-Ruhestrom entsprechende Spannung abfällt.
  • Bei dieser Schaltung ist es ferner möglich, in einfacher Weise den Entladestrom auf einen für den verwendeten Akkumulator zulässigen Wert automatisch zu begrenzen und damit zu vermeiden, dass bei Kurzschlüssen im Verbraucherkreis einzelne Akkumulatorzellen durch über belastung zerstört werden. In Weiterbildung der Erfindung wird dies dadurch gelöst, dass mittels der an dem erwDhnten Vorwiderstand abfallenden Spannung ein Transistor gesteuert wird, der im Uberlastungsfall durchgeschaltet wird und hierdurch einen Transistor des UND-Gatters sperrt.
  • Diese Schaltungsmassnahmen, mit welchen verhindert wird, dass einzelne Zellen beim Entladevorgang durch totale Entladung oder Umpolung vorzeitig zerstört werden, lassen sich in einfacher Weise mit an sich bekannten Schaltungen zur automatischen Begrenzung des Ladestromes kombinieren. Bei diesen bekannten Schaltungen wird die Akkumulatorspannung während des Ladevorganges ständig gemessen und ein im Ladestromkreis angeordneter Schalter, vorzugsweise ein Leistungstransistor selbsttätig in Abhängigkeit von der Akkumulatorspannung gesperrt, wenn diese ihren Sollwert erreicht.
  • Nachteilig hierbei ist jedoch, dass die tatsächlich gemessene Akkumulatorenspannung dadurch verfälscht ist, dass der Ladestrom am Zelleninnenwiderstand einen Spannungsabfall erzeugt.
  • Bei einer an sich bekannten Schaltung wird dies dadurch vermieden, dass der Akkumulator aus einer Wechselspannungsquelle über eine der Gleichrichtung dienende Thyristorschaltung derart vesorgt wird, dass der Ladevorgang nur während der positiven Halbwellen erfolgt und während der negativen Halbwellen die Akkumulatorspannung gemessen wird. Aus der gemessenen Akkumulatorspannung wird eine Steuergrösse hergeleitet, mittels welcher der Ladestromkreis bei Erreichen einer vorgeschriebenen Akkumulatorspannung unterbrochen wird.
  • Diese Prinzip lässt sich bei einfachren Schaltungsanordnungen wegen des relativ hohen Schaltungsaufwandes sowie dann nicht arwenden, wenn als Ladegerät ein Gleichstromgenerator vorgesehen ist.
  • In solchen Fällen wird nach einem weiteren Merkmal der Erfindung vorgeschlagen, den im Ladestromkreis vorgesehenen Leistungstransistor mittels eines Impulsgenerators, der zwei invertierende Ausgänge besitzt, derart zu steuern, dass der Ladevorgang wie bei der an sich bekannten Thyristorschaltung nur während einer Halbwelle erfolgt, wahrend für die Dauer der anderen Halbwelle die Akkumulatorspannung einem nur während dieser Zeit parallel geschalteten Spannungsteiler zugeführt wird, dessen Teilerspannung den im Ladestromkreis angeordneten Leistungstransistor steuert, nämlich sperrt, wenn die Akkumulatorspannung ihren vorgeschriebenen Sollwert erreicht hat. Damit die Sperrung auch währen der Dauer der positiven Impulse, also bei abgetrenntem Spannungsteiler, aufrecht-erhalten wird, ist parallel zu einem Teilerwiderstand ein rückgekoppelter Gleichspannungsverstärker vorgesehen, dessen Ausgangsspannung sprungartig ansteigt, wenn der Grenzwert erreicht ist und auch bei fehlender Eingangsspannung aufrechterhalten wird.
  • Nach einem weiteren Vorschlag der Erfindung erfolgt die Speisung dieses vorzugsweise integrierten Verstärkers nicht aus der Akkumulatorspannung sondern unmittelbar aus der Spannung des Ladegerates, also des Gleichstromdynamos. Diese Massnahme hat den Vorteil, dass der rückgekoppelte Gleichspannungsverstärker bei Absinken, insbesondere Wegfall, der Dynamospannung in seinen Ausgangszustand zurückfällt, so dass ein besonderer Schalter zum Zurücksetzen dieses rückgekoppelten Gleichspannungsverstärkers nicht notwendig ist.
  • Weitere Einzelheiten der erfindungsgemassen Vorschläge werden nachstehend anhand bevorzugter Ausführungsbeispiele, deren Schaltbilder in der Zeichnung dargestellt sind, im einzelnen erläutert. In der Zeichnung zeigen Fig. 1 Schaltbild einer Entladeschutzschaltung nach einem ersten Ausführungsbeispiel, Fig. 2 Schaltbild einer Entladeschutzschaltung mit elektronischem Unterbrecherschalter gem. einem zweiten Ausführungsbeispiel, Fig. 3 Schaltbild einer mit den Entladeschutzschaltungen gem. Fig. 1 und 2 kombinierbaren Ladeschutzschaltung nach einem ersten Ausführungsbeispiel und Fig. 4 Schaltbild einer gleichfalls mit den Entladeschutzschaltungen nach Fig. 1 oder 2 kombinierbaren Entladeschutzschaltung nach einem zweiten Ausführungsbeispiel.
  • Die Figuren 1 und 2 zeigen zwei Ausführungsbeispiele erfindungsgemässer Entladeschutzschaltungen für einen Akkumulator B mit n-Zellen, von welchen die erste Zelle B1 und die letzte B dargestellt sind. An diesem Akkun mulator sei ein Verbraucher angeschlossen, der als Lastwiderstand RL symbolisiert ist. Im Stromkreis zwischen Akkumulator B und Verbrauch RL ist ein Leistungstransistor T9 vorgesehen, der im wesentlichen die Funktion eines Schalters hat. Die Basis dieses Transistors T1 wird über ein Serien-UND-Gatter G angesteuert, das aus den Transistor ren T12 bis Tn2, die jeweils den Akkumulatorzellen B1 bis Bn zugeordnet sind, gebildet ist. Die Arbeitstromkreise dieser Transistoren T12 bis Tn2 sind in Reihe geschaltet und führen dem Leistungstransistor T1 über den Basiswiderstand R1 den Basistrom zu. Die Sperrung eines der Transistoren D12 bis n2 führt zur Sperrung des Transistors T1.
  • Nach dem wesentlichen Vorschlag gem vorliegender Erfindung werden die Spannungen der einzelnen Akkumulatorzellen Bi bis Bn unabhängig voneinander kontrolliert. Zu diesem Zweck ist parallel zu jeder Zelle B1 bis Bn ein Steuerkreis, bestehend aus dem Steuertransistor T11 bis Tn1 und dem Vorwiderstand R11 bzw. Rn1, geschaltet. Ist die Zellenspannung positiv und z.B. grösser als 0,6 Volt, so wird der jeweilige Steuertransistor X ... Tn1 durchgeschaltet und der Transistor T12 bzw. Tn2 über den Vorwiderstand 212 bzw. Rn2 geöffnet. Sinkt dagegen die Spannung einer der Akkumulatorzellen -31 bis Bn unter die definierte Grenzspannung von z.B. o,6 Volt, so wird der zugehörige Transistor des Serien-UND-Gatters G über den jeweiligen Steuertransistor gesperrt. Dies hat die Sperrung des Leistungstransistors T1 und damit die Unterbrechung des Entladestromkreises zum Verbraucher RL zur Folge.
  • Eine weitere Entladung oder gar eine Umpolung einer Zelle wird damit verhindert.
  • Werden als Steuertransistoren T1 bis Tn1 sowie für das UND-Gatter G Transistoren mit hoher Gleichstromverstärkung verwendet, so ist die Strombelastung dieser Mess- und Steueranordnung für jede einzelne Zelle relativ gering und liegt in der Grössenordnung von wenigen Mikroampere.
  • Stärker füllt dagegen schon der Basisruhestrom des Leistungstransistors T1 ins Gewicht, dessen Stromverstärkung relativ niedrig ist. Um eine vorzeitige Entladung des Akkumulators durch don Basisruhestrom zu verhindern, ist zwischen Akkumulator und Leistungstransistor T1 ein Unterbrecherschalter S vorgesehen, der bei Anschluss des Verbrauchers RL manuell oder auch selbsttätig eingeschaltet wird.
  • Bei der in Fig. 2 dargestellten Abwandlung der Schaltung gem. Fig. 1 ist dieser mechanische Unterbrecherschalter durch eine selbsttätig arbeitende Zusatz-Elektronik ersetzt. Bei dieser Zusatz-Elektronik wrkt als Schalter der Transistor T2, der im Basis-Stromkreis des Transistors T1 in Reihe mit den Transistoren T12 bis Tn2 des UND-Gatters G liegt und dessen Kollektor bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel über den Basis-Widerstand R1 mit der Basis des Leistungstransistors T1 verbunden ist. Er ist in Abhängigkeit vom Entladestrom derart gesteuert, dass er bei angeschlossenem Verbraucher geöffnet, dagegen bei unterbrochenem Verbraucherstromkreis gesperrt ist. Zur Erzeugung der hierfür erforderlichen Steuerspannung ist zwischen Leistungstransistor Ti und dem Akkumulator B ein Widerstand R4 vorgesehen. Mit dem an diesem Widerstand R4 und dem Leistungstransistor T1 auftretenden Spannungsabfall wird über den Basis-Widerstand 113 der Transistor T3 angesteuert, der seinerseits über den Basiswiderstand R2 den Transistor T2 steuert. Bei unterbrochenem Verbraucherstromkreis liegt in der Basis des Transistors Tx der am Widerstand R4 und der Basis-Emitterstrecke des Transistors Tq durch dessen Basis-Ruhestrom erzeugte Spannungsabfall, der nicht ausreicht, den Transistor T3 zu öffnen. Folglich sind die Transistoren T2 und T1 gleichfalls gesperrt. Im Belastungsfall dagegen ist der Spannungsabfall am Widerstand R4 und dem Transistor T1 so gross, dass die Transistoren T3 und T2 durchgeschaltet sind.
  • Diese Schaltung bietet vorteilhafterweise weiterhin die Möglichkeit eines sehr einfach aufgebauten Sberlastschutzes.
  • Diese Aufgabe dient der Transistor T4, dessen Basis von der an dem Widerstand R4 abfallenden Spannung angesteuert wird. Uberschreitet die Sparmung an R4 infolge zunehmender Belastung einen festgesetzen Sollwert, so wird der Transistor T4 durchgeschaltet, wodurch der Transistor T3, dessen Basis über den Transistor T4 angesteuert wird, sowie der Transistor T2 gesperrt werden. Durch diese einfache Massnahme wird eine Beschädigung oder Zerstörung des Akkumulators B und des Leistungstransistors T1 zuverlüssig vermieden.
  • Während die Schaltungsanordnungen nach den Figuren 1 und 2 dem Schutze des Akkumulators beim Entladevorgang dienen, soll mit den Schaltungen nach Fig. 3 und 4 der Akkumulator während des Ladevorganges geschützt werden. Diese Ladesschutzschaltungen können unmittelbar mit den Entladeschutzschaltungen gem. Fig. 1 und 2 verbunden werden, da die im Ladestromkreis vorgesehene Diode D1 für eine gleichstrommmässige Trennung beider Kreise or.
  • Als Ladeeinrichtung ditilt z.B. e in ein Gleichstromgenerator Ge, der jedoch durch jeden anderen Gleichstromerzeuger ersetzt werden kann. Der vom Generator Ge erzeugte Gleichstrom wird über den Widerstand R10, den Leitungstransistor T5 und die Diode D1 dem Akkumulator B zugeführt. Die Ladeschutzschaltungen nach Fig. 3 und 4 haben die Aufgabe, den Ladestrom zu unterbrechen, sowie der Akkumulator seine Sollspannung erreicht hat, um eine Überladung und damit vorzeitige Zerstörung des Akkumulators zu vermeiden. Zu diesem Zweck wird mittels des parallel zu den Akkumulatorzellen geschalteten Spannungsteilers R21, R22 eine der Akkumulatorspannung proportionale Spannung abgeleitet, mittels welcher die Basis des im Ladestromkreis gelegenen Leistungstransistors T5 über die Transistoren T6 und T7 derart gesteuert wird, dass bei Erreichen der Akkumulator-Sollspannung der Transistor T6 durchgeschaltet, wodurch der über die Transistoren T7 und T steuert Ladestrom allmählich reduziert wird. Stift der in Reihe mit dem Spannung teiler 1121, 1122 angeordneten Zener-Diode D2 wird die erforderliche, im wesentlichen stromunabhängige Vergleichsspannung erzeugt.
  • Parallel zum Ausgang des Gleichstromgenerators ist ein weiterer Spannungsteiler mit den Widerständen R23, R24 geschaltet, mit welchem die zum Durchschalten des Transistors T7 erforderliche Basis-Spannung erzeugt wird.
  • Nachteilig bei der Ladeschutzschaltung gem. Fig. 3 ist, dass sich der gemessenen Akkumulatorspannung die gleichzeitig vorhandene, durch den Ladestrom an dem Akkumulatorinnenwiderstand abfallende Spannung überlagert, so dass die Messung und damit die Steuerung ungenau ist.
  • Dieser Nachteil wird bei einem weiteren Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemässen Ladeschutzschaltung gemäss Fig. 4 vermieden.
  • Das Grundprinzip dieser Schaltung besteht darin, dass der Ladegleichstrom impulsartig zugeführt wird und dass wahrend der Impulspausen die Überprüfung der Akkumulatorspannung erfolgt. Hierdurch wird vermieden, dass sich der zu prüfenden Akkumulatorspannung der durch den Lade strom verursachte Spannungsabfall überlagert und damit das Messergebnis verfülscht.
  • Bei der erfindungsgemässen Schaltungsanordnung wird dieses Prinzip dadurch verwirklicht, dass der den Basisstrom des Leistungstransistors T5 steuernde Transistor T7 impulsartig durchgeschaltet und gesperrt wird. Diesem Zweck dient ein Rechteckimpulsgenerator, der bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel von zwei invertierenden, integrierten Verstärkern V1 und V2 in Verbindung mit den Rückkopplungswiderständen R28, R29 und dem Kondensator C gebildet wird. Frequenzbestimmend bei diesem Impulsgenerator sind im wesentlichen der Widerstand R 28 sowie der Kondensator C. Der erste Ausgang des Rechtechimpulsgenerators steuert die Basis des Transistors T7 über den Widerstand R7 an. Der zweite, ein invertiertes Signal erzeugende Ausgang ist über den Widerstand R8 mit der Basis des Transistors T8 verbunden, mit welchem die Basis des Transistors T9 über den Widerstand R9 angesteuert wird. Dieser Transistor T9 dient der impulsartigen Zu- und Abschaltung des parallel zu dem Akkumulatorzellen B1 bis Bn angeordneten und aus den Widerständen R25, r26 und 1127 bestehendea Spannungsteilers. Die Dimensionierung der Schaltung ist derart, dass der Transistor T9 immer dann durchgeschaltet ist, wenn der Transistor T5 gesperrt ist, d.h. dass die Batteriespannung am Spannungsteiler R25, R26, 1127 anliegt, wenn der Ladestrom unterbrochen ist.
  • Ähnlich wie bei der Schaltungsanordnung gem. Fig. 3 wird auch bei dieser Schaltungsanordnung aus der Spannungsteilerspannung eine Steuerspannung abgeleitet, welche bei tberschreiten eines vorbestimmten Sollwertes den über den Basis-Widerstand R6 mit dem Spannungsteilerpunkt verbundenen Transistor T6 durchschaltet, wodurch der Steuertransistor T7 und der Leistungstransistor T5 gesperrt werden.
  • Der Teilerwiderstand R26 ist von einem über diesen rückgekoppelten Gleichspannungsverstärker überbrückt, welcher aus zwei invertierenden, integrierten Verstärkerbausteinen V3 und V4 besteht. Diese Schaltungsanordnung hat die Eigenschaft, dass die Ausgangsspannung des Verstärkerbausteins V4, wenn die Eingangsspannung des Verstärkerbausteins V3 einen vorbestimmten Schwellwert übersteigt, sprungartig ansteigt und auch bei Wegfall der Eingangsspannung erhalten bleibt. Erreicht die am Teilerpunkt zwischem dem Widerständen 1125 und R26 anstehende Spannung den der Akkumulatorsollspannung entsprechenden Wert, so wird der Gleichspannungsverstarker V3, V4 in der beschriebenen Weise durchgeschaltet und der Leistungstransistor T5 über die Steuertransistoren T6 und T7 gesperrt. Die Sparrung bleibt auch dann aufrechterhalten, wenlinach Beendigung der Tastpause über den Widerstand R7 mit einem Rechteckimpuls angesteuert wird.
  • In zeichnerisch nicht dargestellter Weise werden die integrierten Verstärker V3, V4 von der Generatorspannung und nicht von der Akkumulatorspannung gespeist. Dies hat den Vorteil, dass die Verstärkerschaltung V3, V4 selbsttätig in den gesperrten Zustand zurückfallt, wenn die Generatorspannung unter den Öffnungsschwellwert des Transistors T8 abgesunken ist, so dass ein Schalter zum Zurücksetzen von V3 und V4 in den gesperrten Zustand nicht erforderlich ist.
  • Wie bei der Entladeschutzschaltung gem. Fig. 2 ist auch bei den Ladeschutzschaltungen gem. Fig. 3 und Fig. 4 eine Anordnung zur Strombegrenzung vorgesehen, welche die insbesondere bei Beginn der Ladung oder bei Kurzschluss auftretende Überlastung und damit evtl. Zerstörung des Transistors T5 verhindert. Diese Aufgabe hat der Transistor T10, dessen Basis von der Spannung gesteuert wird, die an dem im Ladestromkreis angeordneten Widerstand R10 abfällt. Übersteigt dieser Spannungsabfall die Flussspannung des Transistors T10 so wird dieser durchgeschaltet und folglich der Basis -Strom des Transistors T5 herabgesetzt, so dass eine Überlastung des Leistungstransistors T5 vermieden wird.
  • L e e r s e i t e

Claims (11)

  1. P a t e n t a n s p r ü c h e 1. Schaltungsanordnung zur automatischen Überwachung des Ladezustandes eines Akkumulators mit mehreren in Reihe geschalteten Zellen, dadurch gekennzeichnet, dass parallel zu jeder Zelle (B1 bis Bn) ein in Abhängigkeit von der jeweiligen Zellenspannung steuerbarer Grenzwertschalter (T11 bis Tn1) vorgesehen ist, dass die Ausgänge der Grenzwertschalter (T11 bis Tn1) mit den Eingängen eines Serien-UND-Gatters () in Verbindung stehen und dass im Stromkreis zwischen dem Akkumulator (B) und dem Verbraucher (RL) ein von dem UND-Gatter (G) gesteuerter Unterbrecherschalter (T1) liegt.
  2. 2. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Grenzwertschalter Transistoren (T11 bis Tn1) sind, deren Steuerelektroden jeweils mit den Elektroden der Akkumulatorzellen (B1 bis Bn) verbunden sind, dass das Serien-UND-Gatter (G) aus in Serie geschalteten Transistoren (T12 bis Tn2) besteht, deren Steuerelektroden mit den Ausgängen der Grenzwerttransistoren (T11 bis Tn1) verbunden sind und dass der Unterbrecherschalter ein vom UND-Gatter (G) gesteuerter Leistungstransistor (T1) ist.
  3. 3. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass im Stromkreis zwischen Akkumulator (B) und Leistungstransistor (T1) bzw. im Basis-Stromkreis des Leistungstransistors (T1) ein Schalter (S,T2) angeordnet ist, der durch Einschalten bzw. Anschliessen eines Verbrauchers (R11) selbsttätig betätigbar ist.
  4. 4. Schaltungsanordnung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass in Reihe mit dem Serien-UND-Gatter (G) ein weiterer Transistor (T2) angeordnet ist, der nur bei geschlossenem Verbraucherstromkreis durchgeschaltet ist.
  5. 5. Schaltungsanordnung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass in Reihe mit dem Leistungstransistor (T1) im Arbeitsstromkreis ein Vorwiderstand (R4) angeordnet ist und dass die am Vorwiderstand (R4) und Leistungstransistor (T1) abfallende Spannung einem Steuertransistor (T3) zugeführt wird, dessen Ausgang mit der Steuerelektrode des weiteren in Reihe mit dem Serien-UND-Gatter (G) angeordneten Transistors (T2) verbunden ist.
  6. 6. Schaltungsanordnung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die am im Arbeitsstromkreis liegenden Vorwiderstand (R4) abfallende Spannung einem weiteren Steuertransistor (T4) zugeführt wird, dessen Ausgang mit der Basis des ersten Steuertransistors verbunden ist und der bei Überschreiten seiner Flusspannung geöffnet und damit durch Begrenzung des Steuerstromes des Leitungstransistors (T1) den Entladestrom begrenzt.
  7. 7. Schaltungsanordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche mit einem zwischen einem Ladegerät und dem Akkumulator angeordneten Leistungstransistor, der bei Erreichen der Akkumulatorsollspannung gesperrt wird, dadurch gekennzeichnet, dass parallel zu den Akkumulatorzellen (B1 bis Bn) ein Spannungsteiler (R21, R22 bzw. R25, R26,R27) angeordnet ist, dessen Teilerpunkt mit der Basis eines ersten Steuertransistors (T6) verbunden ist, dessen Ausgang mit der Basis eines zweiten Steuertransistors (T7) verbunden ist, mit welchem der Basisstrom des Leistungstransistors (T5) gesteuert wird.
  8. 8. Schaltungsanordnung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass parallel zum Ausgang der Ladeeinrichtung (Ge) ein Spannungsteiler (R23, R24) angeordnet ist, dessen Teulerpunkt mit der Basis des zweiten Steuertransistors (T7) verbunden ist.
  9. 9. Schaltungsanordnung nach Anspruch 7, gekennzeichnet durch einen Impulsgenerator mit zwei invertierenden Ausgängen, dessen erster Ausgang den den Basisstrom des Leistungstransistors (T5) steuernden Steuertransistor (T7) periodisch durchschaltet und sperrt und dessen zweiter Ausgang einen im Spannungsteiler (R25, R26, R27) angeordneten Schalttransistor (T9) gegenphasig durchschaltet und sperrt, wobei ein Widerstand des Spannungsteilers (R26) von einem rückgekoppelten Gleichspannungsverstärker (V3, V4) überbrückt ist und der überbrückte Widerstand (R26) sowie der Gleichspannungsverstärker (V3, V4) derart dimensioniert sind, dass bei Erreichen der Akkumulatorsollspannung die Ausgangsspannung des rückgekoppelten Gleichspannungsverstärkers (V3, V4) sprungartig ansteigt und der den Basisstrom des Leitungstransistors (T5) steuernde Steuertransistor (T7) gesperrt wird.
  10. 1o. Schaltungsanordnung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass der rückgekoppelte Gleichspannungsverstärker (V3, V4) aus dem Ladegerät, vorzugsweise einem Gleichstromgenerator (Ge), gespeist wird und derart aufgebaut ist, dass er bei Absiken der Speisespannung in seinen Ausgangszustand zurückfällt.
  11. 11. Schaltungsanordnung nach einem der Ansprüche 7 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass im Ladestromkreis ein Vorwiderstand (R10) angeordnet ist, mit dessen Spannungsabfall ein der Ladestrombegrenzung dienender Transistor (T10) gesteuert wird, dessen Ausgang mit der Basis des Leistungstransistors verbunden ist.
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