DE2461687C3 - Fender - Google Patents
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- DE2461687C3 DE2461687C3 DE19742461687 DE2461687A DE2461687C3 DE 2461687 C3 DE2461687 C3 DE 2461687C3 DE 19742461687 DE19742461687 DE 19742461687 DE 2461687 A DE2461687 A DE 2461687A DE 2461687 C3 DE2461687 C3 DE 2461687C3
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Description
zweckmäßiger Weise angepaßt.
Bei einer zweckmäßigen Ausbildung beträgt der
Die Erfindung betrifft einen Fender mit einer Stoß- Abstand der einen äußeren Stoßleiste von der Ableiste
und einstückig an deren Seitenkanten angeform- stützebene das 0,7- bis 0,9fache und der Abstand der
ten Stützschenkeln, die unter einem kleinen Winkel 5a anderen äußeren Stoßleiste von der Abstützebene das
divergieren und sich bis zur senkrechten Abstützebene 0,5- bis OJfache des Abstands der mittleren Stoßleiste
erstrecken, in der zwei seitliche Befestigungsflansche von der Abstützebene. E3 hat sich gezeigt, daß die
angeordnet sind. Einhaltung dieser Bedingung zu einem Fender mit _ Ein solcher Fender ist bereits bekannt (französische besonders guten Stoßdämpfungseigenschaften führt.
Patentschrift 2\ 7i Sö3). Er wird mix Kinc der Bcfe-ii- 55 Z^eckiriäSigcrwcisc betrage die Breiien der S»oB-gungsflansche
beispielsweise an einer Kaimauer ange- leisten das 0,4- bis 0,8fache des Abstands der mittleren
bracht und dient zur Aufnahme und Dämpfung des Stoßleiste von der Abstützebene, während die Dicken
von einem anliegenden Schiff ausgehenden Stoßes, der Stoßleisten das 0,1- bis 0,4fache des Abstands der
um das betreffende Schiff vor Beschädigungen zu mittleren Stoßleiste von der Abstützebene betragen,
schützen. Dabei weist der aus einer ebenen Stoßleiste 60 wobei die der Abstützebene naheliegenden Stoß-
und zwei Stützschenkeln mit Befestigungsflanschen leisten mindestens so dick wie die der Abstützebene
gebildete Fender eine Elastizität auf, die auf einen fernerliegenden Stoßleisten sind, und die Dicken der
bestimmten Bereich von Stoßbelastungen abgestimmt Stützschenkel das 0,1- bis 0,4fachc des Abstands der
ist, der einem bestimmten Schiffsgrößenbereich ent- mittleren Stoßleiste von der Abstützebene betragen,
spricht. Für kleinere Schiffe ist der Fender zu wenig ^s wobei die inneren Stützschenke! gleich dick sind und
elastisch, während er sich für größere Schiffe zu leicht die kürzeren Stützschenkei mindestens so dick wie die
verformt. Solche Schiffe werden daher durch den längeren Stützschenkei sind. Auch diese Maßnahmen
Fender nicht in der gewünschten Weise geschütz!. führen zu einer stabi en Ausbildung des Fenders und
gewährleisten eine zweckentsprechende Abstufung seiner Elastizität.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt und nachstehend erläutert. E:s
zeigt
Fig. 1 eine perspektivische Ansicht einer Ausbildungsform
des Fenders nach der Erfindung
Fig. 2 ein Diagramm eines Verhältnisse""* zwischen
Durchfederung und Reaktionskraft bei der Enereieverzehrung
durcl. einen Fender nach der Erfindung.
Der Fender nach der Erfindung hat eine bei herkommlichen
Fendern weit verbreitete trapezförmige Querschnittsgestalt und ist aus eint-rn Elastomer-Werkstoff,
z. B. natürlicher oder syntheti- 'ier Kautschuk, hergestellt. Der Fender weist eine;, auf eine
Schiffsseitenwand weisenden ersten stoi'->jf"eiimenden
Teil in Form einer Stoßleiste 1 unJ ein P- ,r mit dieser
einstückig ausgebildete Stützschen' ' 2 und 3 (Fig. I).
Diese Stützschenkel 2 und 3 «"^tiecken sich vom stoßaufnehmenden
Teil, d. h. de: '-■oßleiste 1 ausgehend
und unter einem kleinen Winkel divergierend in Riehtung auf eine Kaimauer und bilden mit dem stoßaufnehmenden
Teil in Querschnittsansicht ein umgekehrtes
U.
Die Stützschenkel 2 und 3 liegen an ihren Enden an der Kaimauer an und weisen, wie in Fig. 1 zu erkennen,
an diesen Enden rauhe T>"ile auf, um Rutschen an der Oberfläche der Kaimauer zu verhindern. Bei
Bedarf können diese Enden in in der Kaimauer ausgebildeten Nuten aufgenommen sein.
An den Stützschenkel 2 schließen sich nach außer ein zweiter stoßaufnehmender Teil in Form einer
Stoßleiste 4 und ein mit diesem einstückig ausgeoildeter zweiter Stützschenkel 5 an. Der Stützschenkel 2
bildet mit der Stoßleiste 4 und dem Stützschenkel 5 in Querschnittsansicht ein schräggestelltes, umgekehrtes
te ' , „
.,,,,,.„ , r ■
An den Stutzschenkel 3 schließen sich auf einem
gegenüber d«.r zweiten Stoßleiste 4 tieferliegenden
Niveau nach außen ein dritter stoßaufnehmender Teil in Pormeiner Stoßleiste 6 und ein mit diesem einstückig
ausgebildeter dritter Stützschenkel 7 an. Der Stutzschenkel 3 bildet mit der Stoßleiste 6 und dem Stützschenkel
7 in Querschnittsansicht ein schräggestelltes, umgekehrtes U.
Die Stützschenkel 5 und 7 erstrecken sich, unter einem kleinen Winkel voneinander divergierend, in
Richtung auf die Kaimauer und weisen an ihrem jeweiligen Ende, in derselben Ebene wie die Enden der
Stützschenkel 2 und 3, einen Befestigungsflansch 8 bzw. 9 ZUf1I Anbringen des Fenders an der Kaimauer
auf.
Um diese Befestigung zu gewährleisten, sind in die öeiesiigungsiianxdic S und 9 Verstärkungsplaitcn 10
eingebettet, wie es bei trapezförmigen Fendern üblich ist. Außerdem sind in den Außenflächen der Befestigungsflansche
8 und 9 an entsprechenden Stellen Aufnahmen 11 für Unterlegscheiben ausgebildet.
Die Erfindung wird mit weiteren Einzelheiten an Hand des folgenden Beispiels erläutert.
Der Fender nach der Erfindung ist an den Befestigungsflanschen 8 und 9 mit (nicht gezeichneten) Verankerungsschraubeh
an der Kaimauer befestigt.
Beim Anlegen und Festmachen eines kleinen Bootes an der Kaimauer kommt die Bootsseitenwand zuerst
mit dem ersten stoßaufnehmenden Teil (Stoßleiste 1) in Berührung, wobei eine dem kleinen Buot entspr.·-
chende Reaktionskrafi hei elastischer Verformung d.-r
ersten Stützschenkel 2 und 3 hervorgerufen wird. Dijs
führt durch das allmähliche Ansteigen der Reakuonskraft zu einer hefned.gendenEnerg.ever/ehrung gemäß
ein.?m *b"hn]\l " Jcr'n.hg- ~ d.arf Stellte.n KurW'
Ähnliches gilt he,m Anlegen und Festmachen eines
mittelgroßen SchilTes an der kaimauer. Der /wetc
stoßaufnehmende Tel (Stoßleiste 4) dient da/u, das
der mittleren Große des Schiffes entsprechende Moment durch die elastische Verformung der ersten Stoßleisie
1 zu halten und erzeugt eine angemessen mitielstarke
Reaklionskraft. Dies führt zu einer /ufriedenstellenden Energiever/ehrung in Abhängigkeit vom
Anlegestoß des Schiffes gemäß einem Abschnitt b der in Fig. 2 dargestellten Kurve.
Beim Anlegen und Festmachen eines großen Schiffes an der Kaimauer kommt in Folge Verformung der
ersten und der zweiten Stoßleisten i und 4 schließlich die dritte Stoßleiste 6 an der Schiffsseitenwand /ur
Anlage. Dies führt zu einer zufriedenstellenden Energieverzehrung des Anlegestobts des Schiffes bei
großer Reaktionskraft gemäß einem Abschnitt c der in Fig. 2 dargestellten Kurve.
Die Energieverzehrung gemäß der Kurve in Fig. 2
läßt sich somit mit dem Fender nach der Erfindung in Abhängigkeit von der Größe des anlegenden Schiffes
bei an die Schiffsgröße angepaßter Reaktionskraft erzielen.
Nachstehend werden gebräuchliche Abmessungen für den Fender nach der Erfindung angegeben:
mm mm
Höhe von der Kaimauer bls
2um ers(en stoßaufnehmenden
yejj ^ 250 500
2um ers(en stoßaufnehmenden
yejj ^ 250 500
Höhe von der Kaimauer bis
mm 2%citen stoßaufnehmen-
mm 2%citen stoßaufnehmen-
Höhe von ^ Kaimauer bis
zum dritten sloßaufnehmenden
yejj ^ ^q ^oo
zum dritten sloßaufnehmenden
yejj ^ ^q ^oo
Im allgemeinen sollten diese Höhen H1, H2 und H3
untereinander vorzugsweise die folgenden Beziehungen haben:
H« = U,/ H1 bis U,9 H1,
"3 — ^i-1 H1 DIS U,/ Ii1.
Die Breiten W1, Wt und W2 der Stoßleisten 1, 4
bzw. 6 sind vorzugsweise im Bereich zwischen 0,4 H1
unu 0,8 H1 gewählt.
Die Dicken T1, T2 und T3 der Stoßleisten 1, 4 bzw. 6
sind vorzugsweise irr· Bereich zwischen 0,1 H1 bis
0,4 H1 gewählt und haben untereinander die Beziehung
T1 g T2 g T3.
Außerdem süd die Dicken tu I2, I3 und /4 der Stülzschenkel
2, 3, 5 bzw. 7 vorzugsweise im Bereich zwischen 0,1 H1 und 0,4 H1 gewählt unu haben
untereinander die Beziehung I1 — I2 g /3 g I4.
Selbst bei Anlegen verschiedener Lchiffstypen an
der Kaimauer erzeugen die je nach Länge des Schiffes zur Wirkung kommenden Fender erfindungsgemäß
im Zusammenwirken miteinander je nach Größe des Schiffes eine wirksame Energieverzehrung.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (3)
- Ea ist bereits bekannt, bei einem Fender der vorge-Patentansprüche- nannten Art an der zur Abstützebene weisenden Seiteder Stoßleiste einen Profilvorsprung vorzusehen, der. 1. Fender mit einer Stoßleiste und einstückig an kurzer als die beiden Slützschenkel ist und erst nach deren Seitenkanten angeformten Stützschenkeln, S einer entsprechenden Auslenkung der Stoßle.ste in die unter einem kleinen Winkel divergieren und Richtung auf die Abstützebene an dieser zum Tragen sich bis zur senkrechten Abstützebene erstrecken, kommt (französische Patentschnlt l\ l\_mi). Dain der zwei seitliche Befestigungsflansche angeord- durch erhält der Fender eine abgestufte Llastizimisnet sind, dadurch gekennzeichnet, wirkung derart, daß die Verformung des F-enders bis daß an die beiden Stützschenkei (2, 3) auf deren i° zur Anlage des Profiivorsprungs zum Dampfen der Außenseiten in unterschiedlichem Maß gegenüber Stöße beim Anlegen kleinerer Schiffe geeignet ist, der Stoßleiste in Richtung auf die Abstützebene während die Verformung des Fenders nach der Abversetzt jeweils eine äußere Stoßleiste (4, 6) ein- Stützung des Profilvorsprungs in der Abstutzebene fur stückig angeformt ist, die an ihren äußeren Seiten- die Aufnahme von Stoßen größerer Schiffe geeignet kanten in äußere Stützschenkel (5, 7) übergehen, 15 ist. Zwar führt be: diesem bekannten Fender die die unter einem kleinen Winkel zueinander diver- zweistufige Dämpfungscharakteristik bereits zu einer gieren und mit den Befestigungsflanschen (9, 8) verbesserten Anpassung des Fenders an unterschiedversehen sind. liehe Schiffsgrößen, jedoch befriedigt auch diese Lö-
- 2. Fender nach Anspruch 1, dadurch gekenn- sung noch nicht vollends.zeichnet, daß der Abstand (H.2) der einen äußeren 20 Der Erfindung liegt dementsprechend die \ufgabe Stoßleiste (4) von der Abstützebene das 0,7- bis zugrunde, einen Fender zu schaffen, der einem erwei-0,9fache und der Abstand (H3) der anderen äußeren terien Bereich unterschiedlicher Schiffsgrößen ange-Stoßleiste (6) von der Abstützebene das 0,5- bis paßt ist und dabei zur Erzielung einer auf die unter-0,7fache des Abstands (H1) der mittleren Stoß- schiedlich starken Belastungsstöße abgestimmten leiste (1) von der Abstützebene beträgt. 25 Dämpfungscharakteristik mit einer zusätzlichen EIa-
- 3. Fender nach Anspruch 1 oder 2, dadurch stizitätsabstufung versehen ist.gekennzeichnet, daß die Breiten (W1, W0, W3) der Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch ge-Stoßleisten (1, 4, 6) das 0,4- bis 0,8fache des löst, daß an die beiden Stützschenkei auf deren Außen-Abstands (H1) der mittleren Stoßleiste (1) von der Seiten in unterschiedlichem Maß gegenüber der Stoli-Abstützebene betragen, daß die Dicken (T1, T2, T3) Z° leiste in Richtung auf die Abstützebene versetzt jeweilsder Stoßleisf?n das 0,1- bis 0,4fache des Abstands eine äußere Stoßleiste einstückig angeformt ist, die an(H1) der mittlerer. Stoßleiste von der Abstützebene ihren äußeren Seitenkanten in äußere Stützschenkeibetragen, wobei die der Abstützebene näherliegen- übergehen, die unter einem kleinen Winkel zueinanderden Stoßleisten (6 bzw. 4) mindestens so dick wie divergieren und mit den Befestigungsflanschen ver-die der Abstützebene ferncrl.jgenden Stoßleisten 35 sehen sind.(4 bzw. 1) sind, und daß die Dicken (I1, I2, I3, I4) Diese Ausbildung mit drei in verschiedenen Ebenender Stützschenkel (2, 3, 5, 7) das 0,1- bis 0,4fache angeordneten Stoßleisten, die zwischen insgesamt vierdes Abstands (H1) der mittleren Stoßleiste von der Stützschenkeln angeordnet sind, führt bei einfacherAbstützebene betragen, wobei die inneren Stütz- und verschleißfester Ausbildung zu drei Bereichen mitschenkel (2, 3) gleich dick sind und die kürzeren 40 unterschiedlicher Dämpfung£cha; akteristik, von denenStützschenkel (7 bzw. 5) mindestens so dick wie die jeweils einer bei kleineren bzw. mittleren bzw. größerenlängeren Stützschenkei (5 bzw. 2 und 3) sind. Schiffen die zur Aufnahme der betreffenden Stoßbelastung geeignete Elastizität aufweist. Der erfindungsgemäße Fender hat daher einen größeren Verwendungs-4S bereich und ist den unterschiedlichen Schiiisgrößen in
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| JP136374 | 1973-12-28 | ||
| JP741363A JPS5123797B2 (de) | 1973-12-28 | 1973-12-28 |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2461687A1 DE2461687A1 (de) | 1975-07-03 |
| DE2461687B2 DE2461687B2 (de) | 1976-06-16 |
| DE2461687C3 true DE2461687C3 (de) | 1977-02-03 |
Family
ID=
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