DE2461687A1 - Fender - Google Patents
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16F—SPRINGS; SHOCK-ABSORBERS; MEANS FOR DAMPING VIBRATION
- F16F1/00—Springs
- F16F1/36—Springs made of rubber or other material having high internal friction, e.g. thermoplastic elastomers
- F16F1/42—Springs made of rubber or other material having high internal friction, e.g. thermoplastic elastomers characterised by the mode of stressing
- F16F1/422—Springs made of rubber or other material having high internal friction, e.g. thermoplastic elastomers characterised by the mode of stressing the stressing resulting in flexion of the spring
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
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- E02B—HYDRAULIC ENGINEERING
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-
- Y—GENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
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Description
Fender
Die Erfindung betrifft einen Pender.
Im allgemeinen werden Fender dazu benutzt, beim Anlegen
eines Schiffes an einem Kai, Dalben, Pier u.dgl, nachfolgend allgemein Kaimauer genannt, die Aufprallenergie
beim Anlegen aufzunehmen bzw. zu dämpfen, um die Schiffsseitenwand
während des Anlegens und Festmachens des Schiffes zu schütten.
Es war jedoch bisher unmöglich, mit einem einzigen Fender
für die verschiedenen Schiffstypen mit verschiedener Länge
ein für die Größe des jeweiligen Schiffes ausreichendes Stoßdämpfungsvermögen zur Verfügung zu stellen.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Fender zu schaffen, der den vorgenannten Nachteil überwindet und
beim Anlegen und Festmachen eines Schiffes abhängig von dessen Größe ein wirksames, mehrfach gestuftes Stoßdämpfungsvermögen entwickelt.
/2
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246168?
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Die der Erfindung gestellte Aufgabe ist mit einem einzigen
Pender gelöst, der erfindungsgemäß einen auf eine Schiffsseitenwand
weisenden ersten stoßaufnehmenden Teil, ein Paar erste Stützteile, die mit dem ersten stoßaufnehmenden
Teil einstückig ausge"bildet/SnS von diesem ausgehend und
unter einem kleinen Winkel divergierend sich zu einer Kaimauer hin erstrecken und mit dem ersten stoßaufnehmenden
Teil in Querschnittsansicht ein umgekehrtes U bilden, einen zweiten und einen dritten stoßaufnehmenden Teil, die von den
ersten Stützteilen auf verschiedener Höhe nach außen ragen, und einen zweiten und einen dritten Stützteil aufweist, die
mit dem zweiten bzw. dritten stoßaufnehmenden Teil einstückig ausgebildet sind und von diesen ausgehend und unter einem
kleinen Winkel divergierend sich zur Kaimauer hin erstrecken, wobei alle Stützteile an der Kaimauer anliegen und der zweite
und der dritte Stützteil an ihrem jeweiligen Ende einen Befestigungsflansch zum Befestigen des Fenders an der Kaimauer
aufweisen.
Die Erfindung wird im folgenden anhand schematischer Zeichnungen eines Ausführungsbeispiels mit weiteren Einzelheiten
erläutert. In der Zeichnung zeigt:
Fig. 1 eine perspektivische Ansicht, einer Ausbildungsform
des Fenders nach der Erfindung und
Fig* 2 ein Diagramm eines Verhältnisses zwischen Durchfederung
und Reaktionskraft bei der Energieverzehrung durch einen Fender nach der Erfindung.
Der Fender nach der Erfindung hat eine bei herkömmlichen Fendern weit verbreitete trapezförmige Querschnittsgestalt
und ist aus einem Elastomer-Werkstoff, z.B. natürlicher oder synthetischer Kautschuk, hergestellt. Der Fender weist
einen auf eine Schiffsseitenwand weisenden ersten stoßaufnehmenden
Teil 1 und ein Paar mit diesem einstückig ausgebildete erste Stützteile 2 und 3 auf (Fig. 1). Diese
INSPECTS' /3
CCTED 509827/0 290
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Stützteile 2 und 3 erstrecken sich vom.stoßaufnehmenden Teil
1 ausgehend und unter einem kleinen Winkel divergierend in Richtung auf eine Kaimauer und bilden mit dem stoßaufnehmenden
Teil 1 in Querschnittsansicht ein umgekehrtes U.
Die Stützteile 2 und 3 liegen an ihren Enden an der Kaimauer an und weisen, wie in Pig. 1 zu erkennen, an diesen Enden
rauhe Teile auf, um.Rutschen an der Oberfläche der Kaimauer zu verhindern. Bei Bedarf können diese Enden in in der Kaimauer
ausgebildeten Nuten aufgenommen sein.
An den Stützteil 2 schließen sich nach außen ein zweiter
stoßaufnehmender Te±l 4 und ein mit diesem einstückig ausgebildeter
zweiter Stützteil 5 an. Der Stützteil 2 bildet mit dem stoßaufnehmenden Teil 4 und dem Stützteil 5 in Querschnitt
sansicht ein schräggestelltes, umgekehrtes U.
An. den Stützteil 3 schließen sich auf einem gegenüber dem
zweiten stoßaufnehmenden Teil 4 tieferliegenden Niveau nach
außen ein dritter stoßäufnehmender Teil 6 und ein mit diesem
einstückig ausgebildeter dritter Stützteil 7 an. Der Stützteil 3 bildet mit dem stoßaufnehmenden Teil 6 und dem
Stützteil 7 in Querschnittsansicht ein schräggestelltes, umgekehrtes U.
Die Stützteile 5 und 7 erstrecken sich, unter einem kleinen
Winkel voneinander divergierend, in Richtung auf die Kaimauer und weisen an ihrem jeweiligen Ende, in derselben
Ebene wie die Enden der Stützteile 2 und 3, einen Befestigungsflansch
8 bzw. 9 zum Anbringen des Fenders an der Kaimauer auf.
TJm diese Befestigung zu gewährleisten, sind in die Befestigungsflansche 8 und 9 Kern- oder Verstärkungsstangen
eingebettet, wie es bei trapezförmigen Pendern üblich ist. Außerdem sind in den Außenflächen der Befestigungsflansche 8
/4
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und 9 an entsprechenden Stellen Aufnahmen 11 für Unterlegscheiben
ausgebildet.
Die Erfindung wird mit weiteren Einzelheiten anhand des folgenden Beispiels erläutert.
Der Fender nach der Erfindung ist an den Befestigungsflanschen 8 und 9 mit (nicht gezeichneten) Verankerungsschrauben an der Kaimauer befestigt.
Beim Anlegen und Pestmachen eines kleinen Bootes an der Kaimauer
kommt die Bootsseitenwand zuerst mit dem ersten stoßaufnehmenden Teil 1 in Berührung, wobei eine dem kleinen
Boot entsprechende Reaktionskraft bei elastischer Verformung der ersten Stützteile 2 und 3 hervorgerufen wird.
Dies führt durch das allmähliche Ansteigen der Reaktionskraft zu einer befriedigenden Energieverzehrung gemäß einem
Abschnitt a der in Pig. 2 dargestellten Kurve.
Ähnliches gilt beim Anlegen und Festmachen eines mittelgroßen Schiffes an der Kaimauer. Der zweite stoßaufnehmende
Teil 4 dient dazu, das der mittleren Größe des Schiffes entsprechende Moment durch die elastische Verformung des
ersten stoßaufnehmenden Teils 1 zu halten und erzeugt eine angemessen mittelstarke Reaktionskraft. Dies führt zu einer
zufriedenstellenden Energieverzehrung in Abhängigkeit vom Anlegestoß des Schiffes gemäß einem Abschnitt b der in
Pig. 2 dargestellten Kurve.
Beim Anlegen und Festmachen eines großen Schiffes an der Kaimauer kommt infolge Verformung des ersten und des zweiten
stoßaufnehmenden Teils 1 bzw. 4 schließlieh der dritte stoßaufnehmende
Teil 6 an der Schiffsseitenwand zur Anlage. Dies führt zu einer zufriedenstellenden Energieverzehrung des
Anlegstoßes des Schiffes bei großer Reaktionskraft gemäß einem Abschnitt c der in Fig. 2 dargestellten Kurve.
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Die-Energieverzehrung gemäß der Kurve in Fig. 2 läßt sich
somit mit dem Pender nach der Erfindung in Abhängigkeit von der Größe des anlegenden Schiffes bei an die Schiffsgröße
angepaßter Reaktionskraft erzielen.
Nachstehend werden gebräuchliche Abmessungen für den Pender
nach der Erfindung angegeben:
A B
Höhe von der Kaimauer bis zum
ersten stoßaufnehmenden Teil - H1 250 mm 500 mm Höhe von der Kaimauer bis zum
ersten stoßaufnehmenden Teil - H1 250 mm 500 mm Höhe von der Kaimauer bis zum
zweiten stoßaufnehmenden Teil - H2 200 mm 400 mm
Höhe von der Kaimauer bis zum
dritten stoßaufnehmenden Teil - H->
150 mm 300 mm
Im allgemeinen sollten diese Höhen H1, Hp "und H^ untereinander
vorzugsweise die folgenden Beziehungen haben:
H2 = 0,7 H1 bis 0,9 H1,
H3 = 0,5 H1 bis 0,7 H1.
H3 = 0,5 H1 bis 0,7 H1.
Die Breiten W1, W2 und W3 der stoßaufnehmenden Teile 1, 4
bzw. 6 sind vorzugsweise im Bereich zwischen 0,4 H1 und
0,8 H1 gewählt.
Die Dicken T1, T2 und T3 der stoßaufnehmenden Teile 1, 4
bzw. 6 sind vorzugsweise im Bereich zwischen 0,1 H1 bis
0,4 H1 gewählt und haben untereinander die Beziehung T1 έ T2 ^ T3.
Außerdem sind die Dicken t.j, t2, t, und t, der Stützteile
2, 3» 5 bzw. 7 vorzugsweise im Bereich zwischen 0,1 H1
und 0,4 H1 gewählt und haben untereinander die-Beziehung
/6
/man
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Selbst bei Anlegen verschiedener Schiffstypen an der Kaimauer
erzeugen die je nach Länge des Schiffes zur Wirkung kommenden Fender erfindunsgemäß im Zusammenwirken miteinander
je nach Größe des Schiffes eine wirksame Energieverzehrung.
/Patentansprüche
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Claims (3)
1.) Fender, gekennzeichnet durch einen auf
eine Schiffswand weisenden ersten stoßaufnehmenden Teil (1), ein Paar erste Stützteile (2,3), die mit dem stoßaufnehmenden
Teil (1) einstückig ausgebildet sind und von diesem ausgehend und unter einem kleinen Winkel divergierend sich zu
einer Kaimauer hin erstrecken und mit dem stoßaufnehmenden Teil (1) in Querschnittsansicht ein umgekehrtes U "bilden,
einen zweiten und einen dritten stoßaufnehmenden Teil (4 bzw. 6), die von den Stützteilen (2,3) auf verschiedener
Höhe nach außen ragen, und durch einen zweiten und einen dritten Stützteil (5 bzw. 7), die mit dem stoßaufnehmenden
Teil (4 bzw. 6) einstückig ausgebildet sind und von diesen ausgehend und unter einem kleinen Winkel divergierend sich
zur Kaimauer hin erstrecken, wobei alle Stützteile(2,3>5,7)
an der Kaimauer anliegen und der zweite und der dritte Stützteil (5 bzw. 7) an ihrem jeweiligen Ende einen
Befestigungsflänsch (8 bzw. 9) zum Befestigen des Penders
an der Kaimauer aufweisen.
2. Fender nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß er die folgenden Bedingungen erfüllt:
H2 = 0,7 H1 bis 0,9 H1 und
H3 = 0,5 H1 bis 0,7 H1, .
worin H1,
H2 und
1, H2 und H^ eine Höhe des ersten, zweiten bzw.
dritten stoßaufnehmenden Teils (1, 4 bzw. 6), gemessen jeweils ab der Kaimauer, bezeichnen.
/2
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3. Fender nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß er die folgenden drei Bedingungen
erfüllt:
1) W1, W2 und W3 = 0,4 H1 bis 0,8 H1;
2) T1, T2 und T3 =0,1 H1 bis 0,4 H1
und T. ^ ι ^ ϊ,;
3) t1, t2, t->
und t. = 0,1 H1 bis 0,4 H1
und t1 = t2 = t3 ^ t,;
worin H1 eine Höhe des ersten stoßaufnehmenden Teils (1),
gemessen ab der Kaimauer, W1, W2 und W3 die jeweilige Breite
der drei stoßaufnehmenden Teile (1,4 bzw. 6), T1, Tp und
T3 die jeweilige Dicke der drei stoßaufnehmenden Teile (1,
bzw. 6) und t1, t2, t^ und t. die jeweilige Dicke der vier
Stützteile (2,3,5 bzw. 7) bezeichnen.
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Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| JP136374 | 1973-12-28 | ||
| JP741363A JPS5123797B2 (de) | 1973-12-28 | 1973-12-28 |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2461687A1 true DE2461687A1 (de) | 1975-07-03 |
| DE2461687B2 DE2461687B2 (de) | 1976-06-16 |
| DE2461687C3 DE2461687C3 (de) | 1977-02-03 |
Family
ID=
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US4267792A (en) * | 1977-12-27 | 1981-05-19 | Sumitomo Rubber Industries, Ltd. | Elastically deformable fender |
| FR2563125A1 (fr) * | 1984-03-08 | 1985-10-25 | Fmc Corp | Excitateur vibratoire electromagnetique |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US4267792A (en) * | 1977-12-27 | 1981-05-19 | Sumitomo Rubber Industries, Ltd. | Elastically deformable fender |
| FR2563125A1 (fr) * | 1984-03-08 | 1985-10-25 | Fmc Corp | Excitateur vibratoire electromagnetique |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE2461687B2 (de) | 1976-06-16 |
| JPS5097093A (de) | 1975-08-01 |
| AU466666B2 (en) | 1975-11-06 |
| GB1486630A (en) | 1977-09-21 |
| JPS5123797B2 (de) | 1976-07-19 |
| US3949697A (en) | 1976-04-13 |
| AU7688174A (en) | 1975-11-06 |
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| C3 | Grant after two publication steps (3rd publication) | ||
| E77 | Valid patent as to the heymanns-index 1977 | ||
| 8339 | Ceased/non-payment of the annual fee |