DE2461528A1 - Fischreinigungsvorrichtung - Google Patents
FischreinigungsvorrichtungInfo
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- A—HUMAN NECESSITIES
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Description
DR.-ING. R. GLAWE, MÜNCHEN
DIPL-ING. K. DELFS, HAMBURG
DIPL-PHYS. DR. W. MOLL, MÜNCHEN
DIPL-CHEM. DR. U. MENGDEHL, HAMBURG
8 MÜNCHEN 26 POSTFACH 37 LIEBHERRSTR. 20
TEL. (089) 22 65 48 TELEX 52 25 05 spei
MÜNCHEN
2 HAMBURG 52
WAITZSTR. 12
TEL. (040) 89 22 55
TELEX 21 29 21 spez
David McKenzie Brien
Almondbank, Perth / England
Almondbank, Perth / England
Fischreinigungsvorrichtung
Die Erfindung betrifft eine Fischreiniguhgsvorrichtung.
Bekannte, gegenwärtig im Gebrauch befindliche Vorrichtungen zum Ausnehmen von Fischen sind relativ kompliziert und teuer;
daher ist es Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Vorrichtung zum Reinigen des Innenraumes von Fischkörpern zu schaffen,
die weniger kostspielig als bekannte Vorrichtungen ist.
509828/0251
— 1 —■
Eine erfindungsgemäße Fischreinigungsvorrichtung zeichnet sich durch einen Endlosförderer, eine Mehrzahl entlang diesem
in Abständen angeordneten Fischgreifvorrichtungen und durch eine Transporteinrichtung aus zum Bewegen der Fischgreifvorrichtungen
von einer ersten Stellung, in der die Innenseite jedes Fisches einer Reinigungsstation zugeführt ist, zu einer
Abgabestellung, in der der gereinigte Fisch von der Fischgreifvorrichtung abnehmbar ist.
Vorzugsweise weist jede Fischgreifvorrichtung eine in der
Mhe eines Endes befestigte Stange auf, die mit dem Förderer
so bewegbar ist, daß sie dazu frei schwenkbar ist, und die an ihrem freien Ende einen Fischgreifhaken mit einer Verlängerung
aufweist, durch die der Kopf des Fisches ergreifbar ist und die Fischseiten so zu öffnen sind, daß die Innenseiten der Fische
zu der Reinigungsstation führbar sind.
Im folgenden wird die Erfindung anhand eines Ausführungsbeispiels mit Bezug auf die anliegende Zeichnung näher erläutert.
Ss zeigen:
Fig. 1 eine schematische Seitenansicht einer erfindungsgemäßen
Fischreinigungsvorrichtung,
Fig. 2 einen schematischen Querschnitt' entlang der Linie
A-A der Fig. 1,
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— 2 —
Fig. 3 eine Aufsicht der Vorrichtung gemäß den Fig. 1 und 2,
fig. 4 eine Aufsicht einer fischgreifvorrichtung für eine
Vorrichtung gemäß den fig. 1 bis 3 und
fig. 5 eine Seitenansicht der fischgreifvorrichtung gemäß
fig. 4.
Gemäß anliegender Zeichnung weist eine fischreinigungsmaschine
einen förderer 1 mit endloser Kette auf, der um drei Kettenräder 2, 3 und 4 geführt ist, von denen eines mit variabler
Geschwindigkeit angetrieben werden kann. An dem förderer
sind im Abstand eine Mehrzahl fischgreif vorrichtungen 5
schwenkbar befestigt. Jede Vorrichtung 5 weist eine Stange 5a
auf, die an ihrem freien Ende mit einenv Haken 6 versehen ist.
In der Nahe des Hakens ist die Stange 5a außerdem mit einer gabelförmigen Verlängerung in form eines Paars auseinanderlaufender
Hörner 7 versehen, die sich im wesentlichen von dem Haken 6 weg erstrecken, so daß sie von dem Haken auf der anderen
Seite.der Stange liegen. Die freien Enden der Hörner 7 sind,
wie am besten in fig. 5 dargestellt, abgewinkelt, um den Eingriff mit dem fisch zu unterstützen. Die Stange 5a jeder Vorrichtung
5 ist außerdem mit einem Hockenmitnehmerstift 8 und mit einer ITockenmitnehmerkugel 9 versehen, wodurch der von dem
Haken 6 ausgeführte'Weg gesteuert wird, wenn er sich entlang
des förderers bewegt. Der förderer 1 wird durch einen Elektromotor
mit veränderbarer Geschwindigkeit angetrieben, der in
einem Gehäuse 10 angeordnet ist.
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Seitlich im Abstand von dem Förderer ist eine Reinigungs-.
station vorgesehen, die aus einer Anzahl dreier Drelibürsten
11, 12 und 13 besteht, die jeweils zur Bewegung in Vertikalrichtung
federbelastet und in der ITähe, jedoch mit seitlichem
Abstand von der unteren Eorizontalbahn des Förderers angeordnet und so betätigbar sind, daß sie sich in eine Richtung entgegengesetzt
der Bewegungsbahn der unteren Bahn des Förderers drehen. Die Bürsten 11, 12 und 13 werden mit Hilfe eines zweiten
Elektromotors angetrieben, der in dem Gehäuse 10 angeordnet ist.
Direkt neben den drei Bürsten 11, 12 und 13 verläuft ein in. Querschnitt V-förmiger Kanal 14, in dem die Fische zu der
Reinigungsstation geführt v/erden können.
In der Nähe der oberen Bahn des Förderers und um und zwischen den drei Kettenrädern 2 bis 4 sind ITockenplatten 15 bis
18 für im folgenden beschriebene Zwecke vorgesehen. Diese ITockenplatten wirken mit dem Ifockenmitnehmerstift 8 und der
Nockenmitnehmerkugel 9 zusammen, die an jeder Fischgreifvorrichtung
5 vorgesehen sind.
In der Nähe der Uockenplatte 15 sind eine geneigte Fläche
und ein Schacht 20 vorgesehen, der den gereinigten Fisch aus der Vorrichtung zum Weitertransport mit dem Kopf vorsji zu einer
Verpackungs- oder Sammelstation aufnehmen soll.
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Während des Betriebes der Vorrichtung wird ein Fisch, dessen
Kiemen und Eingeweide bereits entnommen worden sind, mit
seinem Rücken in den V-förmigen Kanal 14 an einer Beladestation 21 eingelegt. Einer der Halten 6, der an der Förderkette 1
"befestigt ist, greift unter den Unterkiefer des Fisches und danach drücken die entsprechenden Homer 7 des Hakens nach unten
auf die Flosse des Fisches in einer 'όeise, daß dieser in
dem V-fÖrmigen Kanal fest nach unten gedrückt wird und daß die Gegenkraft der Bürsten beim Reinigen, die auf den Unterkiefer
ausgeübt wird, verringert wird. Eine weitere wichtige Aufgabe der divergierenden Hörner ist es, den offenen Körperraum gegen
die Seiten des V-förmigen Kanals auszubreiten, um sicherzustellen, daß der Fisch unter den Bürsten in Liittellage kommt. Beim
Betrieb des Förderers wird der Fisch unter die Bürsten 11 bis 13 gezogen, auf die Wasser frei strömt und die die Eingeweide,
lose Haut und anderes unerwünschtes Material entfernen, Wenn
der Fisch die letzte (13) der drei Bürsten durchläuft, beginnt
die Förderkette, sich nach oben um das Kettenrad 2 zu bewegen, wobei durch diese Bewegung der Fisch zusätzlich gegen die Bürste
gezogen wird, um den hintersten Teil des Körperraumes zu reinigen. Wenn der Fisch die Reinigungsstation verlassen hat
und noch an dem Haken 6 ist, folgt der Nockenstift 8 dem Nokkenprofil 15, und der Fisch wird durch die geneigte Fläche 19
unterstützt. Am Ende des Nockenprofils 15 gibt der Nockenstift 8 das Ende des Profils 15 frei, so daß die Vorrichtung 5
um mehr als 90° frei fallen kann. Bei dieser Bewegung
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kommt der Fisch, von selbst automatisch außer Eingriff mit dem
Haken und fällt so nach unten in den Schacht 20 zu der Samme1-
oder Verpackungsstation. Bei v/eiterer Bewegung des Förderers greift die ITockenkugel 9 in die Hockenplatte 16 ein, um die
Vorrichtung 5 in eine Stellung zu schwenken, in der der Haken 6 nach vorne gerichtet ist, und danach wird die Vorrichtung 5
mittels des ITockenstiftes 8 und der lockenplatten 17, 18 zurück in die Fischaufnähmestellung geführt.
Obwohl die obige Beschreibung sich nur auf einen einzelnen Fisch bezieht, ist es selbstverständlich, daß die Vorrichtung
normalerweise eine Mehrzahl von Fischen bearbeitet, die an verschiedenen Haken des Förderers befestigt sind. Die Geschwindigkeit
dieser Vorrichtung kann beispielsweise so gesteuert v/erden, daß sie zehn bis fünfzehn Fische pro Minute reinigt, wobei
die Geschwindigkeit durch die Geschwindigkeit beeinflußt wird, mit der der Fisch verpackt und einzeln verwogen werden
kann.
Die Vorrichtung kann entweder unabhängig, d.h. mit Fisch, der vorher von Hand ausgenommen worden ist, oder in Verbindung
mit einer Maschine verwendet werden, in der der Fisch vorher maschinell ausgenommen worden ist, aber noch zusätzliche Reinigung
benötigt.
- 6 509828/0251
Claims (1)
- • τ ·Pat ent ans prüche1. Fischreinigungsvorrichtung, gekennzeichnet durch einen Endlosförderer, (1), eine Mehrzahl entlang diesem in Abständen angeordneten !Fischgreifvorrichtungen (5) und durch eine Transporteinrichtung zum Bewegen der Fischgreifvorrichtungen (5) von einer ersten Stellung, in der das Innere des Fisches einer Reinigungsstation zuweist, zu einer Abgabestellung, in der der gereinigte Fisch von der Fischgreifvorrichtung (5) abnehmbar ist.2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Fischgrelfvorrichtung (5) eine in der Bähe eines Endes befestigte Stange (5a) aufweist, die mit dem Förderer (i) so bewegbar ist, daß sie dazu frei schwenkbar ist, und die an ihrem freien Ende einen Fischgreifhaken (6) mit einer Verlängerung aufweist, durch die der Kopf des Fisches greifbar ist und die Fischseiten zu öffnen sind, so daß die Innenseite des Fisches der Reinigungsstation zuführbar ist.5. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die ilakenverlängerung gabelförmig ausgebildet ist.- 7 509828/02314. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3,. dadurch gekennzeichnet , daß die Transporteinrichtung in der Mähe der Bewegungsbahn des Förderers (1) eine oder mehrere Hocken (15 "bis 18) und einen Mitnehmer (8, 9) an jeder Pischgreifvorrichtung (5) aufweist.5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 "bis 4> g e kennzei chne t durch einen Sammelschacht (20) zur Aufnahme des Pisches von jeder Pischgreifvorrichtung (5), wenn diese in der Abgabestellung ist.6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, g e kennze ichnet durch einen Kanal (14), in dem der Pisch führbar und durch die Pischgreifvorrichtung (5) zum Weitertransport bis hinter die Reinigungsstation bewegbar ist.7· Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet , daß die Reinigungsstation eine Anzahl Dreh bürsten (11 bis 13) aufweist, die oberhalb des Kanals (14) i diesen hineinragend angeordnet sind.8. Pischgreifvorrichtung zur Verwendung in einer Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7> gekennzeichnet durch eine Stange (5a) mit einem Pischgreifhaken (6) an einem Ende und eine Hakenverlängerung zum Ergreifen und Trennen der Seitenteile des Pisches während der Reinigung.- 8 -60982Ö/Ö2S19. Fischgreifvorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Verlängerung gabelförmig aus gebildet ist.- 9 S09828/02S1
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