DE2461146C2 - Flammhemmende aromatische Polycarbonatzusammensetzung - Google Patents
Flammhemmende aromatische PolycarbonatzusammensetzungInfo
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Description
- Die Erfindung betrifft eine flammhemmende aromatische Polycarbonatzusammensetzung in Form eines Gemisches aus
- (A) einem aromatischen Polycarbonat, und
- (B) einer geringen Menge eines oder mehrerer Metallsalze organischer Sulfonsäuren.
- Mit zunehmendem Verlangen nach Sicherheit wird die Entwicklung von sicheren Materialien für öffentliche und private Verwendung (Haushalt) angestrebt. Ein besonderer Bedarfsbereich sind nichtentflammbare oder flammhemmende Produkte für die Verwendung durch den Letztverbraucher. Als Folge dieses Bedarfs werden viele Produkte benötigt, die bestimmten Flammhemmungskriterien der örtlichen und Bundesbehörden und der Hersteller dieser Produkte entsprechen müssen.
- Eine besondere Gruppe von Bedingungen, die als Normverfahren zum Bestimmen der Flammhemmung verwendet wird, ist im Bulletin 94 der Underwriters Laboratories, Inc. beschrieben. Hierin werden bestimmte Bedingungen beschrieben, nach denen die Selbstverlöschungseigenschaften von Produkten oder deren Flammhemmung festgelegt werden.
- In der Literatur werden viele flammhemmende Zusätze beschrieben, die man mit Produkten mischt, um sie selbstlöschend oder flammhemmend auszurüsten. Bekanntlich werden diese flammhemmenden Zusätze in Mengen von 5 bis 20 Gew.-% eingesetzt, damit sie brennbare Produkte selbstverlöschend machen. Es wurde ebenfalls festgestellt, daß diese Mengen nachteilige Wirkungen auf die flammhemmend ausgerüsteten Ausgangsstoffe haben können, was sich in einem Verlust wertvoller physikalischer Eigenschaften des Ausgangsstoffs bemerkbar macht. Insbesondere trifft dies zu, wenn man bekannte flammhemmende Mittel für Polycarbonatharz-Grundstoffe verwendet. Viele dieser bekannten Zusätze bauen das Polymere ab oder schädigen es.
- Aus den deutschen Offenlegungsschriften 22 53 072, 21 49 311 und 19 30 257 sind des weiteren flammhemmende Polycarbonatzusammensetzungen bekannt, die geringe Mengen Alkalisalze von organischen Sulfonsäuren als flammhemmende Mittel enthalten.
- Ausgehend von diesem Stande der Technik ist es Aufgabe der vorliegenden Erfindung, neue flammhemmende Polycarbonatzusammensetzungen zu schaffen, die Zusatzstoffe mit verbesserter flammhemmender Wirkung enthalten, welche gegenüber Polycarbonat inert sind und die sonstigen Eigenschaften der Polycarbonate nicht verschlechtern.
- Gelöst wird die erfindungsgemäße Aufgabe mit einer flammhemmenden aromatischen Polycarbonatzusammensetzung in Form eines Gemisches aus
- (A) einem aromatischen Polycarbonat und
- (B) einer geringen Menge eines oder mehrerer Metallsalze substituierter, organischer Sulfonsäuren, die dadurch gekennzeichnet ist, daß die Metallsalze (B) Alkali- und/oder Erdalkalimetallsalze von monomeren oder polymeren aromatischen Sulfonsäuren oder deren Mischungen sind.
- Ein besonderer Vorteil der verwendeten besonderen Zusätze besteht darin, daß sogar ganz geringe Mengen das aromatische Polycarbonat flammhemmend ausrüsten. Die Menge der verwendeten Zusätze kann vorzugsweise zwischen 0,01 bisetwa 10 Gew.-%, bezogen auf das Gewicht der aromatischen Polycarbonatzusammensetzung, betragen.
- Die erfindungsgemäß verwendeten Metallsalze sind entweder die Alkali- und/oder Erdalkali-Metallsalze. Die Metalle dieser Gruppe umfassen Natrium, Lithium, Kalium, Rubidium, Cäsium, Beryllium, Magnesium, Calcium, Strontium und Barium.
- Die erfindungsgemäß verwendeten aromatischen Sulfonate können entweder in der monomeren oder in der polymeren Form oder in Form von deren Mischungen vorliegen. Zunächst wird die monomere Form erläutert. Das Metallsalz des substituierten monomeren aromatischen Sulfonats wird am besten durch die folgende Formel veranschaulicht:
[A]0-1[R]0-2[B] (I)
worin bedeuten A und B = jeweils unabhängig voneinander ausgewählte Reste der folgenden Formel:
(SO&sub3;M) y R&min; (II)
worin bedeuten: M = ein Alkali- oder Erdalkalimetall, R&min; = einen Arylrest mit 1 bis 4 aromatischen Ringen und y = eine ganze Zahl von 0 bis 10. In der Formel (I) muß jedoch mindestens ein SO&sub3;M-Rest vorhanden sein. - In der obengenannten Formel (I) bedeutet R vorzugsweise einen gegebenenfalls halogen-substituierten Alkyl-, Aralkyl-, Alkenyl-, Aralkenyl-, Aryl-, Arylen-, Alkylen-, Aralkylen-, Alkenylen-, Aralkenylen-, Alkyliden-, Aralkyliden-, Alkenyliden- oder Aralkenyliden-Rest mit 1 bis 20 Kohlenstoffatomen, der als Halogensubstituenten beispielsweise Chlor, Brom oder Fluor enthalten kann.
- Wie oben erwähnt, kann die Formel I in der einfachsten Form lediglich aus B bestehen, was dann wiederum der Formel II entspricht, wenn y=1 ist. A und R hatten in diesem Falle den Index 0. Die einfachste Formel ist daher: &udf53;NP50&udf54;&udf53;VU10&udf54;&udf53;VZ4&udf54; &udf53;VU10&udf54;insbesondere: &udf53;NP50&udf54;&udf53;VU10&udf54;&udf53;VZ4&udf54; &udf53;VU10&udf54;
- Viele Verbindungen entsprechen der Formel I und verleihen einem aromatischen Polycarbonat ausgezeichnete flammhemmende Eigenschaften, bevorzugt wird jedoch als Repräsentant der monomeren Form Dinatriumnaphthal: n-2,6-disulfonat. Dieses besitzt die folgende Formel: &udf53;NP60&udf54;&udf53;VU10&udf54;&udf53;VZ5&udf54; &udf53;VU10&udf54;
- Ebenfalls können erfindungsgemäß Mischungen der Metallsalze von monomeren aromatischen Sulfonsäuren verwendet werden
- Die erfindungsgemäß verwendete polymere Form der aromatischen Sulfonate wird am besten durch die folgende Formel veranschaulicht: &udf53;NP20&udf54;&udf53;VU10&udf54;&udf53;VZ1&udf54; &udf53;VU10&udf54;worin bedeuten: A und B = jeweils unabhängige Reste der folgenden Formel:
(SO&sub3;M) y R&min; (IV)
worin R&min; M und y die obengenannte Bedeutung haben. Weiterhin sind für y die gleichen Bedingungen anwendbar. Ebenfalls ist zu beachten, daß die Reste A und B statistisch (ohne feste Regel) ausgewählt werden können. Weiterhin ist R&sub1; = ein organischer Rest mit 1 bis 20 Kohlenstoffatomen, der ein Aryl-, Alkylen-, Aralkylen-, Alkenylen-, Aralkenylen-, Alkyliden-, Aralkyliden-, Alkenyliden- oder Aralkenylidenrest sein kann. In der polymeren Form kann R&sub1; nicht monovalent sein, wie es in der monomeren Form des erfindungsgemäßen Zusatzes nach der obengenannten Formel I möglich ist. In der Formel III muß die Summe von m und n mindestens 4 sein und kann bis zu 4000 betragen. Wie gezeigt, kann die Auswahl von m und n statistisch erfolgen, können beide Werte gleich sein oder ein Wert=0 sein. In der Formel III kann weiterhin, wie bereits bei R der Formel I erwähnt, der Rest R&sub1; Halogensubstituenten enthalten - Erfindungsgemäß kann das Polymere entweder ein Homopolymer, ein Copolymer, ein statistisches Copolymer, ein Blockcopolymer oder ein statistisches Blockcopolymer oder eine Mischung dieser Verbindungen sein. Weiterhin kann das Verhältnis von sulfonierten aromatischen Ringen zu unsulfonierten aromatischen Ringen von größer als 1 zu 1 bis zu so niederen Werten, die gerade erforderlich sind, um das Polycarbonat flammhemmend auszurüsten, variieren und dies kann 1 zu 100 sein.
- Durch die folgenden Beispiele soll die Erfindung näher veranschaulicht werden. In den Beispielen beziehen sich alle Teile und Prozentangaben auf das Gewicht, sofern nicht anders angegeben.
- 99 Teile eines aromatischen Polycarbonats mit einer grundmolaren Viskositätszahl von etwa 0,57, hergestellt durch Umsetzen von 2,2-Bis-(4-hydroxyphenyl)-propan und Phosgen in Gegenwart eines Säureakzeptors und eines Molekulargewichtreglers, wurden durch Schütteln in einem Labor-Taumelmischer mit je einem Teil der in Tabelle I genannten fein gepuderten, entwässerten Zusätze vermischt. Die erhaltene Mischung wurde dann in einen Extruder gefüllt, der bei 265°C arbeitete und das Extrudat in Granulate zerkleinert.
- Die Granulate wurden dann bei etwa 315°C zu Prüfstreifen von etwa 12,7 cm × 1,3 cm und etwa 1,6 bis 3,2 mm Stärke spritzgussverformt. Die Prüfstreifen (5 für jeden in der Tabelle angegebenen Zusatz) wurden dem in der folgenden Literaturstelle angegebenen Prüfverfahren unterworfen: Bulletin UL-94, Mai 1971, der Underwriters Laboratories, Inc., Burning Test for Classifying Materials. Auf der Basis der Ergebnisse von 5 Prüfstreifen wurden die Proben entsprechend diesem Prüfverfahren mit SE-0, SE0 oder SE-II bewertet. Die Kriterien für jede SE-Bewertung nach UL-94 werden nachfolgend kurz angegeben:
SE-0 Durchschnittliches Brennen und/oder Glühen nach Entfernen der Zündflamme soll 5 Sekunden nicht überschreiten: keine der Proben soll brennende Teilchen abtropfen, die ein auffangendes Baumwolltuch entzünden.
SE-I Durchschnittliches Brennen und/oder Glühen nach Entfernen der Zündflamme soll 25 Sekunden nicht überschreiten; nach Erlöschen der Flamme glüht die Probe vertikal nicht mehr als 3,2 mm weiter; durch das Glühen wird ein auffangendes Baumwolltuch nicht entzündet.
SE-II Durchschnittliches Brennen und/oder Glühen nach Entfernen der Zündflamme soll 25 Sekunden nicht überschreiten; die abtropfenden Teilchen entzünden das auffangende Baumwolltuch.
- Zusätzlich wurden Prüfstreifen, die länger als 25 Sekunden nach Entfernen der Zündflamme brannten, zusätzlich zu den aus UL-94 zu entnehmenden Bewertungen entsprechend den erfindungsgemäßen Normen als "brennt" bezeichnet. Weiterhin ist nach UL-94 erforderlich, daß alle Prüfstreifen dem SE-Bewertungstyp entsprechen müssen, um in diese Bewertung aufgenommen zu werden. Sonst erhalten die 5 Prüfstreifen die Bewertung des schlechtesten Prüfstreifens. Wenn beispielsweise ein Prüfstreifen mit SE-II und die anderen 4 mit SE-0 bewertet werden, erhalten alle 5 Prüfstreifen die Bewertung SE-II.
- In der folgenden Tabelle sind die erfindungsgemäßen Zusammensetzungen einem Kontrollversuch gegenübergestellt, der aus einem aromatischen Polycarbonat besteht, welches keinen flammhemmenden Zusatz enthält. &udf53;ns&udf54;¸&udf50;&udf53;ns&udf54;¸&udf50;&udf53;ns&udf54;¸&udf50;&udf53;ns&udf54;
- Mit diesem Beispiel wird die Wirkung der erfindungsgemäßen flammhemmenden Zusätze veranschaulicht, wenn man sie im Bereich der unteren Mengengrenze von 0,01 Gewichtsprozent, bezogen auf die Polymerzusammensetzung, verwendet.
- Nach dem im Beispiel 1 beschriebenen Verfahren wurden 99,99 Teile des im Beispiel 1 beschriebenen Polycarbonats mit 0,01 Gewichtsprozent der in der Tabelle II beschriebenen Zusätze vermischt. Die Prüfstreifen wurden ebenfalls nach dem im Beispiel 1 beschriebenen Verfahren hergestellt. Auch das Prüfungsverfahren entsprach dem im Beispiel 1 angegebenen Verfahren. Erhalten wurden die folgenden Ergebnisse: Tabelle II &udf53;VU10&udf54;&udf53;VZ15&udf54;&udf53;vu10&udf54;
- Mit diesem Beispiel wird die Wirkung eines bekannten handelsüblichen flammhemmenden Zusatzes erläutert.
- A) Nach dem im Beispiel 1 beschriebenen Verfahren, jedoch unter Verwendung von nur 1 Teil 1,2,5,6,9,10-Hexabromcyclododecan anstelle der dort verwendeten Zusätze, wurden Prüfstreifen hergestellt. Bei der Untersuchung von 5 Prüfstreifen wurden die gleichen Ergebnisse wie beim Kontrollversuch der Tabelle I erhalten.
- B) Teil A wurde wiederholt; es wurden jedoch 5 Gewichtsprozent des gleichen Zusatzes, d. h. 1,2,5,6,9,10-Hexabromcyclododecan verwendet. Erhalten wurden die gleichen Ergebnisse wie im Teil A beschrieben.
- C) Teil A wurde wiederholt; es wurden jedoch 10 Gewichtsprozent des gleichen Zusatzes, d. h. 1,2,5,6,9,10-Hexabromcyclododecan verwendet. Bei dieser Menge bekamen die Prüfstreifen die Bewertung SE-II. Das Polycarbonat ist jedoch nachteilig zersetzt worden, wie aus starken dunklen Streifen auf den geformten Prüfstreifen ersichtlich war. Diese Zersetzung trat bei den erfindungsgemäßen Zusätzen nicht auf.
- Vergleichsversuch I wurde wiederholt, jedoch unter Verwendung von Hexabrombiphenyl. Die Ergebnisse stimmten weitgehend mit denen des Vergleichsversuchs I überein.
- Vergleichsversuch III
- Vergleichsversuch I wurde wiederholt; als Zusatz wurde jedoch eine Kombination von Antimonoxid und einem Material, das eine Mischung von polychloriertem Biphenyl war verwendet. In diesem Vergleichsversuch betrugen die Proportionen der Bestandteile des verwendeten Zusatzes 3 Teile Chlor je 1 Teil Antimon. Die mit 1 und 5 Gewichtsprozent erhaltenen Ergebnisse waren wie die des Vergleichsversuchs I.
- Wenn jedoch bei höheren Zusatzmengen, nämlich 10 Gewichtsprozent, eine flammhemmende Wirkung erzielt wurde, zeigte sich wieder eine starke Zersetzung des Polycarbonats, was aus der beträchtlichen Verminderung der Eigenviskosität der Prüfstreifen ersichtlich war. Nach dem Formen betrug die Eigenviskosität der Prüfstreifen etwa 0,50. Bei geformten Prüfstreifen, die 10 Gewichtsprozent des flammhemmenden Zusatzes dieses Beispiels enthielten, lag die Eigenviskosität bei 0,253. Dies zeigt, daß bei Verwendung dieser bekannten flammhemmenden Zusätze eine starke Zersetzung des Polycarbonats auftritt.
- Erfindungsgemäß werden aromatische Polycarbonate flammhemmend ausgerüstet. Dies geschieht durch spezielle Zusätze, die Metallsalze von monomeren oder polymeren aromatischen Sulfonsäuren oder deren Mischungen sind. Die Menge der erfindungsgemäß verwendeten Zusätze kann von 0,01 Gewichtsprozent bis herauf zu einer Menge variieren, bei welcher keine wesentliche weitere Verbesserung der Flammhemmung des Polycarbonats mehr auftritt. Dies ist im allgemeinen bis zu etwa 10 Gewichtsprozent, bezogen auf das Gewicht des Polycarbonats, der Fall, kann jedoch auch höher sein. Ebenfalls kann die Menge des flammhemmenden Zusatzes entsprechend der angestrebten Flammhemmung gewählt werden.
- Es kann nicht genau verstanden werden, wie die erfindungsgemäßen Zusätze funktionieren oder wie derart geringe Mengen die Flammhemmung von aromatischen Polycarbonaten bewirken. Eine Analyse der auf eine Feuertemperatur von etwa 600°C erhitzten erfindungsgemäßen Zusammensetzungen ergab einen ungewöhnlich hohen Prozentsatz von zurückbleibender Kohle. Daraus läßt sich die Hypothese aufstellen, daß die Zusätze als Vernetzungsmittel wirken können, wenn das aromatische Polycarbonat Feuertemperaturen ausgesetzt wird. Es wird jedoch betont, daß dies lediglich eine Theorie ist und nicht tatsächlich so ablaufen muß.
- Wie bereits erwähnt, sind die erfindungsgemäß verwendeten Zusätze Alkali- oder Erdalkalimetallsalze von monomeren oder polymeren aromatischen Sulfonsäuren und deren Mischungen. Obwohl eine große Anzahl derartiger Salze in den Tabellen der Beispiele der vorliegenden Erfindung aufgezählt wird, sind dies lediglich repräsentative Beispiele erfindungsgemäß geeigneter Zusätze. Die Natrium-, Calcium-, Magnesium-, Kalium-, Strontium-, Lithium-, Barium-, Rubidium- und Cäsiumsalze anderer aromatischer Sulfonsäuren können anstelle der in den Beispielen eingesetzten Verbindungen verwendet werden. Es werden dadurch die gleichen flammhemmenden Eigenschaften erzielt. Diese anderen aromatischen Sulfonate sind beispielsweise:
meta-Benzoldisulfonsäure-dinatriumsalz;
para-Benzoldisulfonsäure-dikaliumsalz;
1,3,5-Benzoltrisulfonsäure-trinatriumsalz;
Biphenyl-4-sulfonsäure-calciumsalz;
Naphthalin-1-sulfonsäure-bariumsalz;
Xylolsulfonsäure-natriumsalz;
Naphthalin-2-sulfonsäure-strontiumsalz;
Naphthalin-2,7-disulfonsäure-dinatriumsalz;
Naphthalin-1,4,7-trisulfonsäure-trinatriumsalz;
Anthracen-2,6-disulfonsäure-natrium-kaliumsalz;
Phenanthren-1-sulfonsäure-magnesiumsalz;
Pyren-1,3,6,8-tetrasulfonsäure-tetranatriumsalz;
Diphenylmethan-4-sulfonsäure-calciumsalz;
1,1-Diphenyläthan-4,4&min;-disulfonsäure-dinatriumsalz;
2,2-Dichlor-1,1-diphenyläthylen-4&min;,4&min;&min;-disulfonsäure-dinatriumsalz;
Triphenylmethan-4,4&min;,4&min;&min;-trisulfonsäure-trinatriumsalz;
1,1,2,2-Tetraphenyläthan-4,4&min;,4&min;&min;,4&min;&min;&min;-tetrasulfonsäure-tetrakaliums-alz;
Fluorendisulfonsäure-dilithiumsalz;
9,10-Dihydroanthracen-2,7-disulfonsäure-dinatriumsalz;
sulfoniertes Polybenzyl-polynatriumsalz;
sulfoniertes Polystyrol-polynatriumsalz;
sulfoniertes Polystyrol-(vernetzt mit Divinylbenzol)- polynatriumsalz;
sulfoniertes Polybiphenyl-polynatrium-kaliumsalz
und
sulfoniertes Poly-(1,1-di-(biphenyl)-äthan)-polynatriumsalz.
- Im allgemeinen werden die erfindungsgemäßen Zusätze nach den aus der Literatur bekannten Verfahren hergestellt. Beispielsweise wird nach einem dieser bekannten Verfahren ein aromatischer Kohlenwasserstoff, wie Benzol, mit Schwefelsäure, Chlorsulfonsäure, rauchender Sulfonsäure oder Schwefeltrioxid zur Reaktion gebracht. Diese Reaktionen können bei Raumtemperatur oder bei erhöhten Temperaturen, wie etwa 50°C, ausgeführt werden. Durch Zufügen der zum Neutralisieren geeigneten Menge Alkali wird das neutrale Salz hergestellt. Das Salz wird dann durch Ausfällen oder Abdestillieren des Lösungsmittels gewonnen.
- Erfindungsgemäß können beliebige aromatische Polycarbonate verwendet werden. Jedoch sind diejenigen aromatischen Polycarbonate besonders nützlich, die durch Umsetzen eines dihydrischen Phenols, beispielsweise Bisphenol A (2,2&min;- Bis-(4-hydroxyphenyl)-propan) mit einem Carbonatvorprodukt hergestellt werden. Typische dihydrische Phenole, die sich erfindungsgemäß verwenden lassen, sind beispielsweise:
Bis-(4-hydroxyphenyl)-methan;
2,2-Bis-(4-hydroxyphenyl)-propan;
2,2-Bis-(4-hydroxy-3-methylphenyl)-propan;
4,4-Bis-(4-hydroxyphenyl)-heptan;
2,2-(3,5,3&min;,5&min;-Tetrachlor-4,4&min;-dihydroxydiphenyl)-propan;
2,2-(3,5,3&min;,5&min;-Tetrabrom-4,4&min;-dihydroxydiphenyl)-propan
und
3,3&min;-(Dichlor-4,4&min;-dihydroxydiphenyl)-methan.
- Ebenfalls sind andere dihydrische Phenole des Bisphenol-Typs verfügbar und beispielsweise in den US-PS 29 99 835, 30 28 365 und 33 34 154 beschrieben.
- Weiterhin wird die Reaktion mit dem Carbonatvorprodukt in Gegenwart eines Molekulargewichtsreglers, eines Säureakzeptors und eines Katalysators ausgeführt. Das im allgemeinen verwendete und zur Herstellung der Polycarbonate bevorzugte Polycarbonatvorprodukt ist Carbonylchlorid. Jedoch können auch andere Carbonatvorprodukte verwendet werden, beispielsweise andere Carbonylhalogenide, Carbonatester oder Halogenformiate.
- Die zur Herstellung der Polycarbonate verwendeten Säureakzeptoren, Molekulargewichtsregler und Katalysatoren sind aus der Literatur bekannt und entsprechen den üblicherweise zur Herstellung von Polycarbonaten verwendeten Verbindungen.
- Wie bereits erwähnt, können die erfindungsgemäß verwendeten Zusätze aus Mischungen von Metallsalzen bestehen. Diese Mischungen können Mischungen der verschiedenen Metallsalze von monomeren aromatischen Sulfonsäuren oder Mischungen der verschiedenen Metallsalze von polymeren aromatischen Sulfonsäuren oder Mischungen der Metallsalze von monomeren und polymeren aromatischen Sulfonsäuren sein. Die Mischungen ergaben bestimmte Vorteile, beispielsweise die SE-0-Bewertung bei 5 Prüfstreifen und im wesentlichen eine Tropfenzahl von 0 je Prüfstreifen.
Claims (11)
1. Flammhemmende aromatische Polycarbonatzusammensetzung in Form eines Gemisches aus
(A) einem aromatischen Polycarbonat und
(B) einer geringen Menge eines oder mehrerer Metallsalze organischer Sulfonsäuren,
dadurch gekennzeichnet, daß die Metallsalze (B) Alkali- und/oder Erdalkalimetallsalze von monomeren oder polymeren aromatischen Sulfonsäuren oder deren Mischungen sind.
2. Zusammensetzung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß sie die Komponente (B) in Mengen von 0,01 bis 10 Gew.-%, bezogen auf das Gewicht der aromatischen Polycarbonatzusammensetzung, enthält
3. Zusammensetzung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das (Erd)alkalimetallsalz (B) das einer monomeren aromatischen Sulfonsäure mit der Formel
[A]0-1[R]0-2[B] (I)
ist, worin R ein gegebenenfalls halogensubstituierter Alkyl-, Aralkyl-, Alkaryl-, Aralkenyl-, Alkyliden-, Aralkyliden-, Alkenyliden- oder Aralkenyliden-Rest mit 1 bis 20 Kohlenstoffatomen ist, A und B unabhängig voneinander ausgewählte Reste der Formel
(SO&sub3;M) y R&min; (II)
darstellen, worin M ein Alkali- oder Erdalkalimetall, R&min; ein Arylrest mit 1 bis 4 aromatischen Ringen und y eine ganze Zahl von 0 bis 10 ist, wobei die Summe von y in der Formel (I) mindestens 1 beträgt.
[A]0-1[R]0-2[B] (I)
ist, worin R ein gegebenenfalls halogensubstituierter Alkyl-, Aralkyl-, Alkaryl-, Aralkenyl-, Alkyliden-, Aralkyliden-, Alkenyliden- oder Aralkenyliden-Rest mit 1 bis 20 Kohlenstoffatomen ist, A und B unabhängig voneinander ausgewählte Reste der Formel
(SO&sub3;M) y R&min; (II)
darstellen, worin M ein Alkali- oder Erdalkalimetall, R&min; ein Arylrest mit 1 bis 4 aromatischen Ringen und y eine ganze Zahl von 0 bis 10 ist, wobei die Summe von y in der Formel (I) mindestens 1 beträgt.
4. Zusammensetzung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß in der Formel (I) R ein Trichloräthylidenrest ist und A den Index 1 besitzt.
5. Zusammensetzung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß in der Formel (I) R ein Trichloräthylidenrest ist und A und B jeweils die folgende Bedeutung haben: &udf53;NP20&udf54;&udf53;VU10&udf54;&udf53;VZ1&udf54; &udf53;VU10&udf54;
6. Zusammensetzung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Alkalimetallsalz (B) die folgende Formel besitzt: &udf53;NP50&udf54;&udf53;VU10&udf54;&udf53;VZ4&udf54; &udf53;VU10&udf54;
7. Zusammensetzung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Erdalkalimetallsalz (B) Calciumbenzolsulfonat ist.
8. Zusammensetzung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das (Erd)alkalimetallsalz (B) das einer polymeren aromatischen Sulfonsäure mit der Formel &udf53;NP20&udf54;&udf53;VU10&udf54;&udf53;VZ1&udf54; &udf53;VU10&udf54;ist, worin R&sub1; ein gegebenenfalls halogensubstituierter Arylen-, Alkylen-, Aralkylen-, Alkenylen-, Aralkenylen-, Alkyliden-, Aralkyliden-, Alkenyliden- oder Aralkenyliden-Rest mit 1 bis 20 Kohlenstoffatomen ist, A und B jeweils unabhängige Reste der Formel
(SO&sub3;M) y R&min; (IV)
darstellen, worin M ein Alkali- oder Erdalkalimetall, R&min; ein Arylrest mit 1 bis 4 aromatischen Ringen und y eine ganze Zahl von 0 bis 10 ist, wobei die Summe der y-Werte mindestens 1 beträgt und worin m eine ganze Zahl von 0 bis 2000 und n eine ganze Zahl von 0 bis 2000 ist, wobei die Summe von m und n mindestens 4 beträgt.
(SO&sub3;M) y R&min; (IV)
darstellen, worin M ein Alkali- oder Erdalkalimetall, R&min; ein Arylrest mit 1 bis 4 aromatischen Ringen und y eine ganze Zahl von 0 bis 10 ist, wobei die Summe der y-Werte mindestens 1 beträgt und worin m eine ganze Zahl von 0 bis 2000 und n eine ganze Zahl von 0 bis 2000 ist, wobei die Summe von m und n mindestens 4 beträgt.
9. Zusammensetzung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß das Alkalimetallsalz (B) das Polynatriumsalz der Polystyrolpolysulfonsäure ist.
10. Zusammensetzung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß das Alkalimetallsalz (B) die folgende Formel besitzt:
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