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DE2459354A1 - Waescheweichspuelmittelkonzentrat mit desinfizierenden eigenschaften - Google Patents

Waescheweichspuelmittelkonzentrat mit desinfizierenden eigenschaften

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DE2459354A1
DE2459354A1 DE19742459354 DE2459354A DE2459354A1 DE 2459354 A1 DE2459354 A1 DE 2459354A1 DE 19742459354 DE19742459354 DE 19742459354 DE 2459354 A DE2459354 A DE 2459354A DE 2459354 A1 DE2459354 A1 DE 2459354A1
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carbon atoms
alkyl
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chlorine
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Adolf Dr May
Karl Heinz Dr Wallhaeusser
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Description

Die Erfindung betrifft Wäscheweichspülmittelkonzentrate mit desinfizierenden Eigenschaften.
Es ist bekannt, daß gewisse kationische quartäre Aiamoniumverbindungen, wenn man sie im letzten Spülbad der Waschmaschine zusetzt, den verschiedenen Gewebearten, wie zum Beispiel Baumwolle, Wolle, Bauinwoll-Synthetik-Mischgewebe, einen guten Griff und gleichzeitig; antistatische Eigenschaften verleihen.
Weiterhin sind andere quartäre Ammoniumverbindungen bekannt, die sich durch ihre gute bakterizide Wirksamkeit auszeichnen. Es bereitet gewisse Schwierigkeiten, die Wäscheweichspülmittel gleichmäßig in der kalten Spülflotte zu verteilen. Bei Zusatz der Weichspülmittel in Form von konzentrierten wäßrigen oder alkoholischen Lösungen treten oft gelartige Ausscheidungen auf, die zur Bildung von Flecken auf der Wäsche führen können. Wäscheweichspülmittel werden deshalb bisher allgemein in Form von verdünnten^ etwa 2 bis Io %igen wäßrigen Lösungen verwendet. Diese verdünnten Lösungen weisen jedoch verschiedene Nachteile auf. Sie können zum Beispiel nicht kalt gelagert werden, da sie nach dem Einfrieren und Wiederauftauen eine Gelkonsistenz annehmen und sieht mehr in homogene Lösung gebracht werden können. Ein weiterer Nachteil ist der hohe Viassergehalt dieser Lösungen.
6098 26/0 96 7
Wäscheweichspülmittel-Lösungen der herkömmlichen Art werden je nach Gehalt an Wirksubstanz in Mengen von etwa 80 bis 15o ml im letzten Spülgang beim Waschvorgang in der Haushaltswaschmaschine von Hand hinzugegeben. Bei einigen Waschmaschinentypen läßt sich die Dosierung auch halbautomatisch durchführen, indem man das Wäscheweichspülmittel in eine vorgesehene Spülkamiser von Hand dosiert. Bei den meisten Waschmaschinen muß die Hausfrau einige Minuten warten,bis das Waschwasser für den Waschprozeß in die Haushalt sraaschine eingelaufen ist. Erst dann kann sie das Wäscheweichspülmittel in die vorgesehene Spülkammer eindosieren.
Es wurde nun gefunden, daß es gelingt, flüssige konzentrierte Zubereitungen von Weichspülmitteln mit desinfizierenden Eigenschaften herzustellen, welche die obengenannten Nachteile der verdünnten Losungen nicht aufweisen und die sich auch im kalten Spülwasser leicht verteilen.
Die Erfindung betrifft somit flüssige Wäscheweichspülmittelkonzentrate mit keimhemmenden Eigenschaften, die auch für automatische Dosiereinrichtungen, wie sie zum Beispiel schon bei Geschirrspülautomaten im Gebrauch sind, geeignet sind; bei den Geschirrspülautomaten wird bekanntlich im letzten Klarspülgang der Glanztrockner automatisch zudosiert. Haushaltswaschmaschinen könnten dann in gleicher Weise wie dort mit Dosiereinriclitungen. für das Weichspülmittel versehen werden.
Normale verdünnte Wäscheweichspülmittel-Lösungen sind für solche Dosiergeräte nicht geeignet, da einerseits die.zu dosierende Menge mit 80 bis 15o ml zu hoch ist und andererseits durch Hautbildung auf der Oberfläche in den Lagergefäßen die Dosiereinrichtung zu leicht verstopft wird.
609826/0967
Diese Nachteile besitzen die erfindungsgemäßen Wäscheweichspülmittelkonzentrate nicht,da sie in Mengen von etwa 8 bis 15 ml pro Nachspülgang bei etwa 4 kg Waschgut dosiert v/erden und da säe andererseits aufgrund ihrer Zusammensetzung nicht zur Hautbildung auf der Oberfläche neigen. Bei geeignetem Zusatz beziehungsweise Einbau dieser Dosiergeräte nebst Vorratsbehälter in der Haushaltswaschmaschine brarht die Hausfrau den Vorratsbehälter je nach Waschgewohnheit ,zum Beispiel bei 2 bis 5 Waschvorgängen pro Woche,nur alle 2 bis 4 Monate nachzufüllen.
Ein Vorteil der erfindungsgemäßen Konzentrate liegt außerdem auch noch darin, daß die klaren Emulsionen von Wäscheweichspülmittelkonzentraten, die ein lo-faches an Wirksubstanz der normalen Wäscheweichspülmittelformulierung enthalten, gegen Kälte bis etwa +5 C und Wärme bis etwa +60 G stabil sind und keine Trennung beziehungsweise Separation der Einzelbestandteile stattfindet.
Gegenstand der Erfindung sind somit flüssige Wäscheweichspülmittelkonzentrate enthaltend
a) etwa 3o bis 60 Gewichtsprozente kationische Wäscheweichspülmittel,
b) etwa 5 bis 2o Gewichtsprozente kationische Desinfektionsmittel,
c) etwa 5 bis 2o Gewichtsprozente nichtionische Dispergiermittel
d) etwa 5 bis 3o Gewichtsprozente niedere, 1 bis 3 Kohlenstoff atome enthaltende Alkanole, inbesondere Isopropanol und gegebenenfalls
e) Wasser in Mengen entsprechend dem Ausgleich zu loo Gewichtsprozenten.
Als kationische weichmachende Bestandteile der erfindungsgemäßen Wäscheweichspülmittelkonzentrate kommen die für diese Verwendung bekannten lipophile Reste enthaltenden quartären Ammoniumverbindungen in Betracht, wie sie.zum Beispiel in
609826/096 7
Chemistry and Industry, JuIi 1969, Seite 893/894 beschrieben sind. Als solche Texti!weichmacher kommen vor allem die durch die allgemeinen Formel I, II und III charakterisierten Verbindungen oder deren Gemische in Betracht.
I.
II.
III.
Rl .N
CIIo
N - (CH9 - CH -O)-H (+) ρ
K3
(CVn
) - NCOR1 in H 1
In diesen Formeln bedeuten:
R1 und R„ Alkyl- oder Alkenylreste mit 12 bis 2o Kohlenstoffatomen, insbesondere Reste der C-Kettenverteilung wie sie im Talgfettsäurealkyl-, Ölsäurealkyl, Spermolfettsäurealkyl vorkommen.
R„ Wasserstoff oder einen Alkylrest mit 1 bis 3 Kohlenstoffatomen, insbesondere Wasserstoff oder Methyl.
χ 1 bis 5, vorzugsweise 1, m und η 2 odex* 3, vorzugsweise 2, A~ Chlor oder Brom vorzugsweise Chlor und Y~ Chlor oder Methosulfat
Bei der Bereitung der flüssigen Weichspülmittelkonzentrate gemäß der Erfindung werden diese kationischen weichmachenden Bestandteile zweckmäßig in Form ihrer konzentrierten Lösungen in niederen Alkoholen, vorzugsweise Isopropanol oder deren . Gemischen mit Wasser eingesetzt.
6 O 9 8 2 υ / U y b 7
Als desinfizierend wirkende Bestandteile der erfindungsgemäßen Zubereitungen kommen die bekannten quartären Ammoniumverbindungen in Betracht, wie zum Beispiel in Soap and Chem. Specialities, März 1969, Seite 47/48 beschrieben sind. Zur Anwendung kommen vor allem die nachfolgend durch die allgemeinen Formeln IV und V charakterisierten Verbindungen oder deren Gemische; zweckmäßig in Form ihrer konzentrierten Lösungen in niederen Alkoholen oder Wasser-Alkohol-Gemischen:
R6~
CH.
-N-
CH.
In diesen Formeln bedeuten R, und R. Alkyl- oder Alkenylreste
τ: Ο
mit 8 bis 1.2, vorzugsweise 8 bis Io Kohlenstoffatomen; Rfi ein Alkyl- oder Alkenylrest mit 8 bis 18, vorzugsweise 12 bis 16 Kohlenstoffatomen;
R und Ro Wasserstoff, Chlor oder Brom und A~ Chlor oder Brom, vorzugsweise Chlor.
Ein weiterer wesentlicher Bestandteil der Wäscheweichspülmittelkonzentrate gemäß der Erfindung sind nichtionische Dispergatoren, die dazu beitragen, daß das Konzentrat in kaltem Wasser gut dispergierbar ist. Geeignete, nichtionische Emulgatoren sind zum Beispiel die Umsetzungsprodukte von etwa 5 bis 12 Mol Äthylenoxyd mit Alkylphenolen, die einen langkettigeri Alkylrest mit 8 bis Io C-Atomen enthalten und/oder Fettalkoholen mit 8 bis 2o C-Atomen, insbesondere Umsetzungsprodukte von etwa 5 bis 8 Mol Äthylenoxyd mit 1 Mol Nonyl-
6 O 9 8 2 η I U α b 7
phenol oder 1 Mol eines 8 bis 15 Kohlenstoffatome enthaltenden Fettalkohols oder eines Gemisches solcher Fettalkohole.
Die Herstellung der erfindungsgemäßen Wäscheweichspülmittel— konzentrate kann durch einfaches Vermischen der Komponenten oder ihrer konzentrierten Lösungen geschehen. Gegebenenfalls können auch Parfüm, Farbstoffe, optische Aufhellungsmittel oder sonstige Hilfsstoffe dem Konzentrat zugesetzt werden.
Die erfindungsgemäßen Wäscheweichspülmittelkonzentrate besitzen neben ihren weichmachenden Eigenschaften aufgrund ihres Gehaltes an desinfizierend wirkenden quartären Ammoniumverbindungen zusätzlich noch keimhemmende Wirkung im letzten Spülgang der Waschmaschine. Sie verhindern durch ihre Absorption auf dem Textilmaterial dort eine Vermehrung der Keime. Diese keimhemmende Wirkung der erfindungsgeraäßen Wäscheweichspülmittelkonzentrate ist besonders erwünscht, da selbst bei Baumwollgeweben in zunehmendem Maße von einem Kochen der Wäsche abgesehen und zur 6o C-Wäsche übergegangen wird. Die Einsatzmenge der erfindungsgemäßen Wäscheweichspülmittelkonzentrate mit desinfizierenden Eigenschaften beträgt etwa 8 bis 15 g/4 kg Wäsche. Dies entspricht hinsichtlich der weichmachenden Wirkung einer Menge von etwa 5o bis loo ml eines handelsüblichen Wäscheweichspülmittels mit 5 % Wirksubstanz.
Die nachfolgenden Beispiele dienen zur Erläuterung der Erfindung.
6 0982 6 / Ü 9 6 7
Beispiel 1:
Ein flüssiges Weichspülmittel-Konzentrat wird durch intensives Verrühren folgender Komponenten hergestellt:
65 g einer 7o Gew.%igen Lösung von Di-Talgfettalkyldimethylammoniumchlorid in Isopropanol
25 g einer 5o Gew.%igen Lösung von Di-Cg-C.— Alkyldiraethylammoniumchlorid in Isopropanol/Wasser (6o : 4o)
Io g einer Anlagerungsverbindung von 5 Mol Äthylenoxid an 1 MoI eines Gemisches synthetischer Fettalkohole mit 9 bis 15 Kohlenstoffatomen.
Das Produkt ist klarflüssig und läßt sich in kaltem Wasser gut dispergieren.
Bei einem Lagertest zwischen 5 und 5o C ist die Lösung stabil und zeigt keine Separation. Bei einem Waschversuch in einer Haushaltswaschmaschine unter Verwendung von 8 bis 15 ml des Wäscheweichspülmittelkonzentrats im letzten Spülgang pro 4 kg Wäsche (bezogen auf Trockengewicht) werden an einem Baumwollgewebe gute Griffeigenschaften erhalten.
12 g des Wäscheweichspülmittelkonzentrats gemäß Beispiel 1 sind in dem erzielten Weichmachungseffekt vergleichbar mit etwa 8o ml eines handelsüblichen flüssigen Wäscheweichspülmittels mit 5 Gewichtsprozent Wirkstoffgehalt. Bei der Untersuchung der desinfizierenden Wirkung des Wäscheweichspülmittelkonzentrats gemäß Beispiel 1 auf die damit behandelte Wäscheprobe bei einer 6o°C~Wäsche zeigt sich eine Heminzone von mehr als 3 mm Durchmesser bei Staphylococcus aureus und Escherichia coli; keine Kolonien von Mikroorganismen zeigen sich auf der behandelten Wäscheprobe bei Pseudomonas aeruginosa, Aspergillus niger und Candida albicans.
Während bei einer bei 95 C gewaschenen Wäscheprobe, die anschließend mit einem handelsüblichen Wäscheweichspülmittel nachbehandelt wurde, keine Wachstumshemmung auf Mikroorganismen festgestellt wurde, besitzt die mit dem Wäscheweichspülmittelkonzentrat, gemäß Beispiel 1 behandelte Wäscheprobe keimreduzierende Eigenschaften. Günstig wirkt, sich die Verwendung des Wäscheweichspülmittelkonzentrats auch auf die Spülflotte
>-, η ί ■· ■ ■ ί ι, /
der 60 C-Wäsche aus, die keine vermehrte Keimbildung aufwies.
Beispiel 2
In gleicher Weise wie in Beispiel 1 beschrieben, werden Wäscheweichspülmittelkonzentrate der nachfolgend angegebenen Zusammensetzung hergestellt.
a) 65 g einer 75 Gew.%igen Lösung von 1-Talgalkylamido-äthyl-2-Talg-alkyl-3-rnethyl-imidazolinium-methosulfat in Isopropanol,
25 g einer 5o Gew.%igen Lösung von Di-Cg-C1 -dimethylammoniumchlorid in Isopropanol/Wasser (60 : 4o)
Io g einer Anlagerungsverbindung von 5 Molen Äthylenoxyd an 1 Mol eines synthetischen Fettalkoholgemisches mit
9 bis 15 Kohlenstoffatomen.
b) 65 g einer 75 Gew.%igen Lösung von Di-Talgalkyl-monomethylmonooxypropyl-ammoniumchlorid in Isopropanol
25 g einer 5o Gew.%igen Lösung von Di-Cg-C1 -dimethylammoniumchlorid in Isopropanol/Wasser (60 : 4o)
10 g einer Anlagerungsverbindung von 5 Molen Äthylenoxyd an 1 Mol eines synthetischen Fettalkoholgemisches mit 9 bis
15 Kohlenstoffatomen.
Die anwendungstechnischen Eigenschaften der Produkte 2a und 2b hinsichtlich der Dispergierbarkeit in kaltem Wasser und der Beurteilung des Griffes und der keimhemmenden Wirkung auf damit behandelte Textilien sind vergleichbar mit denen des V/äscheweichspülmittelkonzentrats gemäß Beispiel 1.
6 O 9 3 2 ο / Ü Ü b 7
ORIGINAL INSPECTED
Die bakteriostatischen beziehungsweise fungistatischen Prüfungen wurden nach dem Hemmzonentest, vergleiche "Die antomikrobielle Ausrüstung von Textilien", Textilveredlung I97o, 1, Seite 3 bis 14, durchgeführt. Hierzu wird eine Probe des zu prüfenden Textilmaterial^ in eine Petrischale eingelegt und mit dem verflüssigten, auf 45 C abgekühlten Nährboden, der vorher mit einer Abschwemmung des ausgewählten TestStammes beimpft wurde, so überschichtet, daß über der Gewebeprobe eine 1 bis 2 mm hohe Agarschicht liegt.
Nach dem Erstarren des Nährbodens werden die Testplatten umgedreht und mit dem Deckel nach unten in einen kleinen Brutschrank gestellt. Nach 24 Stunden Brutzeit werden die Bewuchsbilder wie folgt ausgewertet:
Nach 48 Stunden zeigen bakterienbeimpfte Testplatten mit Gewebeproben charakteristische Bewuchsbilder, die nach folgender Skala benotet werden:
Befund:
Agarschicht über der Gewebeprobe zeigt gleiche Bewuchsstärke des Testkeiras wie die Umgebung
Auf der Agarschicht über der Probe wachsen nur einige Kolonien, Hemmung des Wachstums im Vergleich zur Umgebung
Auf der Agarschicht über der Gewebeprobe sind keine Kolonien von Mikroorganismen zu beobachten
Die Agarschicht über der Probe ist nicht bewachsen, um die Probe ist eine deutliche Hemmzone sichtbar, deren Breite 2 mm nicht übersteigt.
Um die Gewebeprobe hat sich eine Hemmzone von mehr als 2 mm ausgebildet.
Benotung
6 Q 9 8 2 b / 0 S 6 7
ORIGINAL INSPECTED
- Io -
Eine weitere bekannte Methode zur Überprüfung der keimreduzierenden Wirkung ist der Selfsanitizing Test. Dabei werden mit kationischen Tensiden nachbehandelte Gewebeläppchen mit einer Lösung von Testkeimen (Io /ml) zum Beispiel Escherichia coli, Staphylococcus aureus überschwemmt. Die Einwirkzeit beträgt dabei 1 bis 6 Stunden. Nach Verdünnung der Lösung werden die übriggebliebenen Keime nach der Membranfiltermethode wie folgt ausgewertet:
Die Verdünnungslösung wird über einen Membranfilter abfiltriert. Man gibt das Membranfilter auf Agar. Die Keime werden nach 48 Stunden Brutzeit ausgezählt. Eine Keimreduzierung von mehr a]s99,9 % entspricht schon einem guten Sanitizing-Effekt.
Eine Übersicht über die gefundenen Ergebnisse sind in der nachfolgenden Tabelle 1 aufgeführt.
6 O 9 8 2 b / O 9 6 7
ORIGINAL INSPECTED
Tabelle Beispiel
Einsatzmenge Einsatzmenge in ml/4 kg in mg/kg Wäsche Wäsche Weich- Desinfekmacher tionsmittel
Griff Keimreduzierung
Hemmzonen Test Selfsanitizing-Test
StSpFT ETCÖTT Keimreduzierung in %
Staph. E.CoIi
1 12 14oo 4oo sehr gut 5/3 5/5 99, 95 799, 99 0
2 a 12 14oo 4oo sehr gut 5/2 5/4 99, 9 99, 99
2 b 12 14oo 4 oo sehr gut 5/3 5/4 99, 9 99, 99
Handelsübliches
Wäscheweichspül- .
mittel
Ho 14oo - sehr gut 1 1 Io 99,
In der Bewertung des Hemmzonen-Testes gibt die Ziffer hinter dem Querstrich die Größe der Hemmzone in mm an.
Die Prüfung des Weichmachungseffektes der Wäscheweichspülmittel erfolgte durch Beurteilung des Griffs von entsprechend nachbehandelten Frottierlappen.
-E--CTl CO

Claims (4)

  1. HOE 74/F 373
    Patentansprüche
    Flüssige ■ Wäscheweichspülmittelkonzentrate mit keimhemraenden Eigenschaften, gekennzeichnet durch einen Gehalt an
    a) etwa 3o bis 60 Gew.-% eines kationischen Wäscheweichspülmittels,
    b) etwa 5 bis 2o Gew.-% eines kationischen Desinfektionsmittels,
    c) etwa 5 bis 2o Gew.-% eines nichtionischen Dispergiermittels,
    d) etwa 15 bis 4o Gew.-% niederen Alkanolen und gegebenenfalls
    e) Wasser in Mengen entsprechend dem Ausgleich zu loo Gew.-%.
  2. 2. Wäscheweichspülmittelkonzentrate nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß als kationische Weichspülmittel Verbindungen der allgemeinen Formel I, II und/oder III
    II
    III
    R1-C
    cn;
    CH.
    (CH2 - CH -O)x-H
    R3
    <CVn
    (CH2)m - NHCOR1)
    CH3OSO3
    60982b/üab7
    1
    HOE 74/F 373
    in denen R- und R2 Alkyl- oder Alkenylreste mit.12 bis 2o Kohlenstoffatomen, R„ Wasserstoff oder einen Alkylrest mit bis 3 Kohlenstoffatomen,
    χ 1 bis 5, m und η 2 oder 3 und A~ Chlor oder Brom bedeuten, enthalten sind.
  3. 3. Wäscheweichspülmittelkonzentrate nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß als kationische Desinfektionsmittel Verbindungen der Formel IV und/oder V
    CH,
    6"
    N-
    CH2 -
    CH.
    in denen R4 und R5 Alkyl- oder Alkenylreste mit 8 bis 12 Kohlenstoffatomen, Rß einen Alkyl- oder Alkenylrest mit 8 bis 18 Kohlenstoffatomen, R7 und Rg Wasserstoff, Chlor oder Brom und A" Chlor oder Brom bedeuten, enthalten sind.
  4. 4. Wäscheweichspülmittelkonzentrate nach Anspruch I1 dadurch gekennzeichnet, daß als nichtionische Dispergiermittel Anlagerungsverbindungen von 5 bis 12 Mol Xthylenoxid an 1 Mol eines Alkylphenols mit 8 bis Io C-Atomen im Alkylrest oder eines Fettalkohols mit 8 bis 2o C-Atomen enthalten sind.
    609826/096 7
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