DE2459354C2 - Waescheweichspuelmittelkonzentrat mit desinfizierenden eigenschaften - Google Patents
Waescheweichspuelmittelkonzentrat mit desinfizierenden eigenschaftenInfo
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Description
in denen R1 und R2 Alkyl- oder Alkenylrest mit 12 bis 20 Kohlenstoffatomen, Rj Wasserstoff oder einen
Alkylrest mit 1 bis 3 Kohlenstoffatomen,
χ 1 bis 5, und
χ 1 bis 5, und
Αθ Chlor oder Brom bedeuten,
b) S bis 20 Gew.-% eines kationischen Desinfektionsmittels der Formel III und/oder IV
b) S bis 20 Gew.-% eines kationischen Desinfektionsmittels der Formel III und/oder IV
R4 CH3
Rs CH3
CH3
J R6-N-CH2
CH3
Ae
(DT)
Αθ
(IV)
in denen R4 und Rs Alkyl- oder Alkenylreste mit 8 bis 10 Kohlenstoffatomen, R6 einen Alkyl- oder Alkenylrest
mit 8 bis 18 Kohlenstoffatomen, R7 und R8 Wasserstoff, Chlor oder Brom und Αθ Chlor oder
Brom bedeuten,
c) 5 bis 20 Gew.-% eines Umsetzungsprodukts aus 5 bis 12 Mol Ethylenoxid mit einem Mol eines Alkylphenols
mit 8-10 C-Atomen im Alkylrest oder eins Fettalkohols mit 8-20 C-Atomen,
d) 5 bis 30 Gew.-% niedere Alkohole und
e) Wasser in Mengen entsprechend dem Ausgleich zu 100 Gew.-% bestehen.
Die Erfindung betrifft Wäscheweichspülmittel mit keimhemmenden Eigenschaften gemäß dem Oberbegriff
des Anspruchs, wie sie aus der DE-OS 22 24 553 bekannt sind.
Es ist bekannt, daß gewisse kationische quartäre Ammoniumverbindungen, wenn man sie im letzten Spülbad
der Waschmaschine zusetzt, den verschiedenen Gewebearten, wie zum Beispiel Baumwolle, Wolle, Baumwoll-Synthetik-Mischgewebe,
einen guten Griff und gleichzeitig antistatische Eigenschaften verleihen.
Weiterhin sind andere quartäre Ammoniumverbindungen bekannt, die sich durch ihre gute bakterizide Wirksamkeil
auszeichnen. Es bereitet gewisse Schwierigkeiten, die Wäscheweichspülmittel gleichmäßig in der kalten
Spülflotte zu verteilen. Bei Zusatz der Weichspülmittel in Form von konzentrierten wäßrigen oder alkoholischen
Lösungen treten oft gelartige Ausscheidungen auf, die zur Bildung von Flecken auf der Wäsche führen
können. Wäscheweichspülmittel werden deshalb bisher allgemein in Form von verdünnten, etwa 2 bis 10%igen
wäßrigen Lösungen verwendet. Diese verdünnten Lösungen weisen jedoch verschiedene Nachteile auf. Sie können
zum Beispiel nicht kalt gelagert werden, da sie nach dem Einfrieren und Wiederauftauen eine Gelkor.sistenz
annehmen und nicht mehr in homogene Lösung gebracht werden können. Ein weiterer Nachteil ist der hohe
Wassergehalt dieser Lösungen.
Wäscheweichspülmittel-Lösungen der herkömmlichen Art werden je nach Gehalt an Wirksubstanz in Mengen
von etwa 80 bis ISO ml im letzten Spülgang beim Waschvorgang in der Haushaltswaschmaschine vo η Hand
hinzugegeben. Bei einigen Waschmaschjnentypen läßt sich die Dosierung auch halbautomatisch durchführen,
indem man das Wäscheweichspülmittel in eine vorgesehene Spülkammer von Hand dosiert
Bei den meisten Waschmaschinen muß die Hausfrau einige Minuten warten, bis das Waschwasser für den s
Waschprozeß in die Haushaltsmaschine eingelaufen ist Erst dann kann sie das Wäscheweichspülmittisl in die
vorgesehene Spülkammer eindosieren.
Es wurde nun gefunden, daß es gelingt, flüssige konzentrierte Zubereitungen von Weichspülmitteln mit keimhemmenden
Eigenschaften herzustellen, welche die obengenannten Nachteile der verdünnten Lösungen nicht
aufweisen und die sich auch im kalten Spülwasser leicht verteilen.
Die Erfindung betrifft somit flüssige Wäscheweichspülmittel mit keimhemmenden Eigenschaften, die auch
für automatische Dosiereinrichtungen, wie sie zum Beispiel schon bei Geschirrspülautomaten im Gebrauch ■
sind, geeignet sind; bei den Geschirrspülautomaten wird bekanntlich im letzten Klarspülgang der Glanztrockner
automatisch zudosiert Haushaltswaschmaschinen könnten dann in gleicher Weise wie dort mit Dosiereinrichtungen
für das Weichspülmittel versehen werden. IS
Normale verdünnte Wäscheweichspülmittel-Lösungen sind für solche Dosiergeräte nicht geeignet, clia einerseits
die zu dosierende Menge mit 80 bis 150 ml zu hoch ist und andererseits durch Hautbildung auf der Oberfläche
in den Lajf.rgefäßen die Dosiereinrichtung zu leicht verstopft wird.
Diese Nachteile besitzen die erfindungsgemäßen Wäscheweichspülmittelkonzentrate nicht, da sie inMengen
von etwa 8 bis 15 ml pro Nachspülgang bei etwa 4 kg Waschgut dosiert werden und da sie andererseits aufgrund
ihrer Zusammensetzung nicht zur Hautbildung auf der Oberfläche neigen. Bei geeignetem Zusatz beziehungsweise
Einbau dieser Dosiergeräte nebst Vorratsbehälter in der Haushaltswaschmaschine braucht die Hausfrau
den Vorratsbehälter je nach Waschgewohnheit zum Beispiel bei 2 bis 5 Waschvorgängen pro Woche, nun alle 2
bis 4 Monate nachzufüllen.
Ein Vorteil der erfindungsgemäßea Konzentrate liegt außerdem auch noch darin, daß die klaren Emulsionen
von Wäscheweichspülmittelkonzentraten, die ein lOfaches an Wirksubstanz der normalen Wäscheweichspülmittelformulierung
enthalten, gegen Kälte bis etwa +50C und Wärme bis etwa +600C stabil sind und keine
Trennung beziehungsweise Separation der Einzelbestandteile stattfindet
Gegenstand der Erfindung sind somit flüssige Wäscheweichspülmittel mit keimhemmenden Eigenschaften
gemäß dem Anspruch.
Die kationischen weichmtchendt-u Bestandteile der erfindungsgemäßen Wäscheweichspülmittelkoozentrate
(Verbindungen der Formeln I—II) sind zum Beispiel in Chemistry and Industry, Juli 1969, Seite 893/894
beschrieben. Bevorzugt sind solche Verbindungen der Formeln Ι-Π, wobei R1 und R2 Talgfettsänrealkyl-,
Ölsäurealkyl- oder Spermfettsäurealkyl, R3 Wasserstoff oder Methyl, χ die Zahl 1 und Αθ Chlor bedeuten. Bei
der Bereitung der flüssigen Weichspuimitteikonzenirale gemäß der Erfindung werden diese kanonischen weichmachenden
Bestandteile zweckmäßig in Form ihrer konzentrierten Lösungen in niederen Alkoholen, vorzugsweise
Isopropanol, oder deren Gemischen mit Wasser eingesetzt.
Die keimhemmend wirkenden Bestandteile der erfindungsgemäßen Zubereitungen - Verbindungen der Formeln
III und IV - sind zum Beispiel in Soap and Chem. Specialities, März 1969, Seite 47/48 beschrieben. Hierbei
sind solche Verbindungen bevorzugt, wobei R6 eine Alkyl- oder Alkenylgruppe mit 12 bis 16 Kohlenwasserstoffatomen
und Αθ Chlor bedeuten.
Ein weiterer wesentlicher Bestandteil der Wäscheweichspülmittelkonzentrate gemäß der Erfindung sind
nichtionische Dispergiermittel, die dazu beitragen, daß das Konzentrat in kaltem Wasser gut dispergierbar ist.
Diese Dispergiermittel sind die Umsetzungsprodukte von etwa 5 bis 12 Mol Äthylenoxyd mit Alkylphenole!!,
die einen langkclligcn Alkyl rest mit 8 bis 10 C-Atomen enthalten und/oder Fettalkoholen mit 8 bis 20 C-A tomen,
insbesondere Umsetzungsproduktc von etwa 5 bis 8 Mol Äthylenoxyd mit I Mol Nonylphcnol oder I Mol
eines 8 bis 15 Kohlenstoflatome enthaltenden Fettalkohols oder eines Gemisches solcher Fettalkohole.
Die Herstellung der erfindungsgemäßen Wäscheweichipülmittelkonzentrate kann durch einfaches Vermischen
der Komponenten oder ihrer konzentrierten Lösungen geschehen. Gegebenenfalls können auch Parfüm,
Farbstoffe, optische Aufhellungsmittel oder sonstige Hilfsstoffe dem Konzentrat zugesetzt werden. so
Die erfindungsgemäßen Wäscheweichspülmittelkonzentrate besitzen neben ihren weichmachenden Eigenschaften
aufgrund ihres Gehaltes an desinfizierend quartären Ammoniumverbindungen zusätzlich noch keimhemmende
Wirkung im letzten Spülgang der Waschmaschine. Sie verhindern durch ihre Absorption auf dem
Textilmaterial dort eine Vermehrung der Keime. Diese keimhemmende Wirkung der erfindungsgemäßen
Wäscheweichspülmittelkonzentrate ist besonders erwünscht, da selbst bei Baumwollgeweben in zunehmendem
Maße von einem Kochen der Wäsche abgesehen und zur 60°C-Wäsche übergegangen wird. Die Einsatzmenge
der erfindungsgemäßen Wäscheweichspülmittelkonzentrate mit desinfizierenden Eigenschaften beträgt
etwa 8 bis 15 g/4 kg Wäsche. Dies entspricht hinsichtlich der weichmachenden Wirkung einer Menge von etwa
50 bis 100 ml eines handelsüblichen Wäscheweichspülmittels mit 5% Wirksubstanz,
Die nachfolgenden Bespiele dienen zur Erläuterung der Erfindung.
Ein flüssiges Weichspülmittel-Konzentrat wird durch intensives Verrühren folgender Komponenten hergestellt:
65 geiner 70gew.-%igen Lösung von Di-Talgfettalkyldimethylammoniumchlorid in Isopropanol (Produkt 1),
25 g einer 50gew.-%igen Lösung von Di-Cn-Cio-Alkyldimethylammoniumchlorid in Isopropanol/Wasscr (60:40),
10 g einer Anlagerungsverbindung von 5 Mol Äthylenoxid an 1 Mol eines Gemisches synthetischer Fettalkoholc
mit 9 bis 15 Kohlenstoffatomen.
Das Produkt ist klarflüssig und läßt sich in kaltem Wasser gut dispergieren.
Bei einem Lagertest zwischen 5 und 50°C ist die Lösung stabil und zeigt keine Separation. Bei einem Waschversuch
in einer Haushaltswaschmaschine unter Verwendung von 8 bis 15 ml des Wäscheweichspülmittelkonzentrats
im letzten Spülgang pro 4 kg Wäsche (bezogen auf Trockengewicht) werden an einem Baumwollgewebe
gute Griffeigenschaften erhalten.
12 g des Wascheweichspülmittelkonzentrats gemäß Beispiel 1 sind in dem erzielten Weichmachungseffekt
ίο vergleichbar mit etwa 80 ml eines handelsüblichen flüssigen Wäscheweichspülmittels mit einem Gehalt von 5
Gewichtsprozent an Produkt 1. Bei der Untersuchung der desinfizierenden Wirkung des Wäscheweächspülmittelkonzentrats
gemäß Beispiel 1 auf die damit behandelte Wäscheprobe bei einer 60°C-Wäsche zeigt sich eine
Hemmzone von mehr als 3 mm Durchmesser bei Staphylococcus aureus und Escherichia coli; keine Kolonien
von Mikroorganismen zeigen sich auf der behandelten Wäscheprobe bei Pseudomonas aeruginosa, Aspergillus
niger und Candida albicans.
Während bei einer bei 95°C gewaschenen Wäscheprobe, die anschließend mit einem handelsüblichen
Wäscheweichspülmittel, wie oben beschrieben, nachbehandelt wurde, keine Wachstumshemmung auf
Mikroorganismen festgestellt wurde, besitzt die mit dem Wäscheweichspülmittelkonzentrat, gemäß Beispiel 1
behandelte Wäscheprobe keimreduzierende Eigenschaften. Günstig wirkt sich die Verwendung des Wäscheweichspülmittelkonzentrats
auch a?if die Spülflotte der 60°C-Wäsche aus, die keine vermehrte Keimbildung
aufwies.
In gleicher Weise wie in Beispiel 1 beschrieben, wird ein Wäsch^weichspülmittelkonzenirat der nachfolgend
angegebenen Zusammensetzung hergestellt.
65 g einer 75gew.-%igen Lösung von Di-Talgalkyl-monomethyl-monooxypropyl-ammoniumchlorid in Isopropanol,
25 g einer 50gew.-%igen Lösung von Di-Cg-Cio-dimethylammoniumchlorid in Isopropanol/Wasser (60:40),
10 g einer Anlagerungsverbindung von 5 Molen Äthylenoxyd an 1 Mol eines synthetischen Fettalkoholgemisches
mit 9 bis 15 Kohlenstoffatomen.
Die anwendungstechnischen Eigenschaften dieses Produkts hinsichtlich derDispergi.erbarkeit in kaltem Wasser
und der Beurteilung des Griffes und der keimhemmenden Wirkung auf damit behandelte Textilien ist vergleichbar
mit denen des Wischeweichspölinittelkonzentrats gemäß Beispie! 1.
Die bakteriostatischen beziehungsweise fungistatischen Prüfungen wurden nach dem Hemmzonentest, vergleiche
»Die antomikrobielle Ausrüstung von Textilien«, Textilveredlung 1970,1, Seite 3 bis 14, durchgefüiirt.
Hierzu wird eine Probe des zu prüfenden Textilmaterials in eine Petrischale eingelegt und mit dem verflüssigten,
auf 4Ji°C abgekühlten Nährboden, der vorher mit einer Abschwemmung des ausgewählten Teststammes
beimpft wurde, so überschichtet, daß über der Gewebeprobtf eine 1 bis 2 mm hohe Agarschicht liegt.
Nach dem Erstarren des Nährbodens wtrden die Testplatten umgedreht und mit dem Deckel nach unten in
einen kleinen Brutschrank gestellt. Nach 24 Stunden Brutzeit werden die Bewuchsbilder wie folgt ausgewertet:
Nach 48 Stunden zeigen bakterienbeimpfte Testplatten mit Gewebeproben charakteristische Bewuchsbilder,
die nach folgender Skala benotet werden:
Befund Benotung
Agarschicht über der Gewebeprobe zeigt gleiche Bewuchsstärke desTestkeimawie die Umgebung 1
Auf der Agarschicht übsr der Probe wachsen nur einige Kolonien, Hemmung des Wachstums 2
im Vergleich zur Umgebung
im Vergleich zur Umgebung
Auf der Agarschicht über der Gewebeprobe sind keine Kolonien von Mikroorganismen zu 3
beobachten
Die Agarschächt über der Probe ist nicht bewachsen, um die Probe ist eine deutliche Hemm- 4
zone sichtbar, deren Breite 2 mm nicht übersteigt
zone sichtbar, deren Breite 2 mm nicht übersteigt
Um die Gewebeprobe hat sich eine Hemmzone von mehr als 2 mm ausgebildet 5
Eine weitere bekannte Methode zur Überprüfung der keimreduzierenden Wirkung ist der Selfsanitizing Test.
Dabei werden mit kationischen Tensiden nachbehandelte Gewebeläppchen mit einer Lösung von Testkeimen
(lOVml) zum Beispiel Escherichia coli, Staphylococcus aureus überschwemmt. Die Einwirkzeit beträgt dabei 1
bis 6 Stunden. Nach Verdünnung der Lösung werden die übriggebliebenen Keime nach der Membranfiltermethode
wie folgt ausgewertet:
Die Verdünnungslösung wird über einen Membranfilter abfiltriert. Man gibt das Membranfilter auf Agar. Die
Keime werden nach 48 Stunden Brutzeit ausgezählt. Eine Keimreduzierung von mehr als 99,9% entspricht
schon einem guten Sanitizing-Effekt.
Eine Übersicht über die gefundenen Ergebnisse sind in der nachfolgenden Tabelle 1 aufgerührt.
Eine Übersicht über die gefundenen Ergebnisse sind in der nachfolgenden Tabelle 1 aufgerührt.
| Tabelle 1 |
Einsatz
in ml/4 kg Wäsche |
24 59 354 |
Keimreduzierung
Hemmzonen- Test Staph. E. CoIi |
) Selfsanitizing-Test S ι Keimreduzkrung Staph. E. Coii |
>99,99 10 99,99 99,0 |
| Beispiel | 12 12 UO |
Einsatzmenge in Griff
mg/kg Wäsche Weichspül- Desinfek- mittel tionsmittel |
5/3 5/5 5/3 5/4 1 1 |
99,95 99,9 10 |
|
| 1 2 Handelsübliches Wäschewsichspül- mittel |
1400 400 sehr gut 1400 400 sehr gut 1400 - sehr gut |
||||
in der Bewertung dos Herr.mzonen-Tesies gibt die Ziffer hinter dem Querstrich die Größe der Hemmzone in
mm an.
mm an.
Die Prüfung des WeichmachungsefTektes der Wäscheweichspülmittel erfolgte durch Beurteilung des Griffs
von entsprechend nachbehandelten Frottierlappen. 20
von entsprechend nachbehandelten Frottierlappen. 20
Claims (1)
- Patentanspruch:Flüssige Wäscheweichspülmittel mit keimhemmenden Eigenschaften auf der Basis von kationischen Weichspülmitteln, quartären Ammoniumverbindnngen als Desinfektionsmittel, nichtionischen Dispergiermitteln, niederen Alkoholen und als Rest Wasser, dadurchgekennzeichnet, daß die Wäscheweichspülmittel ausa) 30 bis 60 Gew.-% eines kationischen Wäscheweichspülmittels der allgemeinen Formel I und/oder IIRi CH3\e/ NR2 CHjR1 CHjΑθΝ—/CH2—CH-θ\—ΗRi V R3 /(Π)
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