DE2458767B2 - Thermostarventil für Kühlkreisläufe, insbesondere für Verbrennungsmotoren von Kraftfahrzeugen - Google Patents
Thermostarventil für Kühlkreisläufe, insbesondere für Verbrennungsmotoren von KraftfahrzeugenInfo
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Description
Die Erfindung betrifft ein Thermostatventil für Kühlkreisläufe, insbesondere für Verbrennungsmotoren
von Kraftfahrzeugen, das mindestens zwei Einlaßstutzen und einen Auslaßstutzen für das Kühlmittel
aufweist, sowie ein Ventilverschlußteil, mittels dem die Verbindungsöffnungen zwischen den Einlaßstutzen und
dem Auslaßstutzen abzudrosseln sind und das aus einem hohlen Ventilkolben mit einem zylindrischen Gleit-Teil
besteht, und das mindestens ein auf Temperatur ansprechendes Betätigungselement besitzt, das innerhalb
des Auslaßstutzens angeordnet ist und geeignet ist, die Lage des Ventilverschlußteils einzustellen.
Bei einem bekannten Thermostatventil dieser Art (DE-OS 2019131) erfolgt eine Verbindung der
Einlaßstutzen mit dem Auslaß des Kühlers und dem Auslaß des Motors, während der Auslaßstutzen an die
Kühlmittelumwälzpumpe angeschlossen wird, welche wiederum mit dem Einlaß in den Motor verbunden ist
Das Thermostatventil wird über ein Betätigungselement gesteuert, das die Stellung eines Ventilkolbens beeinflußt,
der die Durchflußmengen durch die Einlaßstutzen
to und den Auslaßstutzen regelt Hierbei ist es nachteilig, daß der Ventilkolben in Richtung seiner Längsachse
ausschließlich gleichmäßig zylindrisch ausgeführt ist. Da das Betätigungselement in diesem Bereich vom
KOhlmittelstrom umspült wird, treten hier aufgrund der
beengten Querschnittsverhältnisse im gleichmäßig gestalteten Ventilkolben Strömungsbeeinträchtigungen
auf, die zum Teil erhebliche Änderungen der Fließrichtung und Geschwindigkeit des Kühlmittels herbeiführen.
Es entstehen somit innerhalb der Thermostateinheit
2i) örtliche Widerstände, die die Leistungsverluste des
gesamten Kühlkreislaufs erheblich erhöhen.
Demgemäß besteht die Aufgabe der Erfindung darin, ein Thermostatventil für Kühlkreisläufe, insbesondere
für Verbrennungsmotoren von Kraftfahrzeugen zu schaffen, mittels dem eine gute Regulierung des
Verhältnisses von Kühlmittelmengen, die durch die Einlaßstutzer vom Kühler und vom Motorauslaß
kommen, vorzunehmen ist, und bei der sowohl die inneren Mischkammern als auch das Betätigungselement
so ausgebildet bzw. angeordnet werden können, daß die Strömungsverluste innerhalb des Thermostatventils
erheblich reduziert werden, und wobei außerdem eine vollständige Mischung der zwei Ströme des
hereinströmenden Kühlmittels unterstützt wird, damit das in dem Auslaßstutzen angeordnete Betätigungselement
die Temperatur der vollkommen gemischten Flüssigkeit fühlt.
Gemäß der Erfindung wird dies bei einem Thermostatventil für Kühlkreisläufe, insbesondere für Verbrennungsmotoren
von Kraftfahrzeugen, die mindestens zwei Einlaßstutzen und einen AuslaDstutzen für das
Kühlmittel aufweist, sowie ein Ventilverschlußteil, mittels dem die Verbindungsöffnungen zwischen den
Einlaßstutzen und dem Auslaßstutzen abzudrosseln sind und das aus einem hohlen Ventilkolben mit einem
zylindrischen Gleit-Teil besteht, und das ein auf Temperatur ansprechendes Betätigungselement besitzt,
das innerhalb des Auslaßstutzens angeordnet ist und geeignet ist, die Lage des Ventilverschlußteils einzustellen,
dadurch erreicht, daß der Ventilkolben zum Abdrosseln der Verbindungsöffnungen am Gleit-Teil
einen aus einer Wand und einem Ringteil gebildeten Deckel-Teil aufweist, wobei der Durchmesser des
Deckel-Teils mindestens 1,5 mal größer ist als der Durchmesser des Gleit-Teils.
Aus der US-PS 27 54 062 ist zwar ein nicht gattungsgemäßes thermostatisches Ventil bekannt, das
einen als Sitzventil wirkenden Teil mit einem etwas größeren Durchmesser aufweist, doch kann dieses
Ventil nichts zur vorliegenden Erfindung beitragen, da hier die Problematik, eine gute Regulierung des
Verhältnisses der Teilströme durch gute Durchmischung, nicht besteht. Außerdem bewirkt der Durchmessersprung,
dessen Größe im übrigen nicht erheblich
•'5 ist, im Gegensatz zur Erfindung auch eine direkte
Vergrößerung des gesamten Ventils im Bereich des radialen Anschlusses.
Mit der Erfindung wird der Vorteil erreicht, daß eine
Mit der Erfindung wird der Vorteil erreicht, daß eine
gute Durchmischung der von den zwei Einlaßstutzen kommenden Kühlmittelströme und damit eine gute
Regulierung des Verhältnisses der durch die Einlaßstutzen vom Kühler und vom Motor kommenden
Teilströme gegeben ist Außerdem ist aufgrund der erfindungsgemäßen Ausgestaltung des Thermostatventils
eine günstige Verminderung des Strömungswiderstands im Bereich des Betätigungselements zu erzielen,
so daß eine ruhig gleichmäßige Fließrichtung und Geschwindigkeit des Kühlmittels im Steuerbereich in
gegeben ist Die beanspruchte Gestalt des Ventüverschlußteils
erlaubt die Erweiterung des Anschlußstutzens ohne Vergrößerung des Ventils im Bereich der
Einlaßstutzen.
Hierbei ist es zweckmäßig, die ebene Wand des r. Deckel-Teils mit dem zylindrischen Gleit-Teil an einem
Ende zu einem einzigen Blockteil miteinander zu verbinden, wobei der äußere Ringteil sich von der
ebenen Wand in entgegengesetzter Richtung erstreckt als der Gleit-Teil. Der Ventilkolben mit dem erfindungsgemäßen
Deckel-Teil und Gleit-Teil ist somit als ein einstückiges Bauteil ausgeführt
Ferner ist es vorteilhaft, in den Einlaßstutzen an einer
Sitzplatte einen Dichtring anzuordnen, in dem der Gleit-Teil des Ventilkolbens dicht gleitend gelagert ist. r>
Dadurch wird ein guter Dichtschluß des Ventilkolbens erreicht und es treten keine unerwünschten Teilströme
des Kühlmittels an der Außenfläche des Gleit-Teils auf.
Darüber hinaus ist es günstig, die ebene Wand des Deckel-Teils im rechten Winkel zum Gleit-Teil aü- jo
zuordnen, wodurch eine quer zur Bewegungsrichtung des Ventilkolbens verlaufende Dämpfungsfläche erzielt
wird, über die eine zusätzliche Dämpfung während der Gleitbewegungen des Ventilkolbens erreicht wird.
Werden gemäß einer weiteren vorteilhaften Ausge- J5 staltung die Verbindungsöffnungen der zwei Einlaßstutzen
innerhalb de" Umfangs ihrer jeweils zugehörigen Einlaßstutzen angeordnet, so wird dadurch eine
ausgesprochen kompakte Baueinheit erzielt.
Weiterhin ist es günstig, das Betätigungselement in einem Erweiterungsbereich des Auslaufstutzens anzuordnen,
da hierdurch ausgesprochen große Strömungsquerschnitte erzielt werden, so daß ein äußerst
verlustarmer und gleichmäßiger Strömungsdurchsatz sowie eine zuverlässige Steuerfunktion gegeben ist.
Die Erfindung ist nachfolgend anhand der Zeichnung, die in schematischer Darstellung eine bevorzugte
Ausführungsform als Beispiel zeigt, beschrieben. Es stellt dar
F i g. 1 ein Thermostatventil eines Kühlkreislaufs für einen Verbrennungsmotor, insbesondere für Kraftfahrzeuge,
im Axialschnitt,
F i g. 2 eine Seitenansicht des Ventilkolbens des in F i g. 1 dargestellten Thermostatventils, ebenfalls im
Schnitt,
F i g. 3 den in F i g. 2 dargestellten Ventilkolben in Ansicht von unten,
F i g. 4 eine Seitenansicht des Auslaßstutzens des in F i g. 1 dargestellten Thermostatventils im Schnitt,
F i g. 5 den in F i g. 4 dargestellten Auslaßstutzen in Seitenansicht und
Fig.6 den in den Fig.4 und 5 dargestellten
Auslaßstutzen in Draufsicht.
In F i g. 1 ist ein Thermostatventil dargestellt, das Gegenstand dieser Erfindung ist. Das Thermostatventil
besteht aus zwei Kühlmittel-Einlaßstutzen 1 und 2 sowie einem Kühlmittel-Auslaßstutztin 3 und ist in einen nicht
dargestellten Kühlkreislauf eingebaut, in dem beispielsweise der Stutzen 1 mit dem Auslaß des Kühlers, der
Stutzen 2 mit dem Kühlmittelauslaß aus dem Motor und
der Stutzen 3 mit dem Einlaß der Umwälzpumpe verbunden wird.
Die Achsen der Einlaßstutzen 1 und 2 sind zueinander parallel und stehen im rechten Winkel zu der Achse des
Auslaßstutzens 3 und eines kreisringförmigen Deckels 4, der zwischen den Stutzen 1 und 2 angeordnet ist. Die
Stutzen 1 und 2 sind nahezu zylinderförmig und besitzen obere halbkreisförmige Schultern 5 und 6 und untere
halbkreisförmige Schultern 7 und 8.
Im Innern des Thermostatventils ist, ausgehend von
der Schulter 5, eine halbringförmige Wand 9 im rechten Winkel zu dem Stutzen 1 vorgesehen, und die
halbrmgförmige Wand 9 ist über einen Radius mit einem
halbringförmigen Teil 10 verbunden, das im wesentlichen parallel zum Stutzen 1 verläuft und so mit der
unteren Schulter 7 eine halbringförmige öffnung 11 bildet.
Die untere Schulter 8 des Stutzens 2 ist mittels eines halbringförmigen 90°-Stutzens 12 mit einer halbringförmigen
Wand 13 verbunden, die parallel zum Stutzen 2 verläuft und zusammen mit der oberen Schulter 6 eine
halbringförmige öffnung 14 bildet Damit bilden der Deckel 4, die halbringförmige Wand 9, der halbringförmige
Teil 10 und die halbringförmige Wand 13 eine obere Kammer 15, die durch die öffnung 14 mit dem
Einlaßstutzen 2 verbunden ist. Der halbringförmige Stutzen 12 mit der halbringförmigen Wand 13, der
halbringförmige Teil 10 und der obere Teil des Stutzens 3 definieren ihrerseits eine untere Kammer 16, die durch
die halbringförmige öffnung 11 mit dem Einlaßstutzen 1
verbunden ist.
Die beiden Kammern 15 und 16 stehen miteinander über eine öffnung 17 in Verbindung, die durch den
halbringförmigen Teil 10 und das Ende der halbringförmigen Wand 13 gebildet wird. In der öffnung 17 ist ein
hohler zylindrischer Teil 18 eines Ventilkolbens 19 angeordnet, der von einem auf Temperatur ansprechenden
Betätigungselement 20 bewegt wird.
Auf diese Weise kann der zylindrische Teil 18 des auch in den F i g. 2 und 3 dargestellten Ventilkolbens 19
in dem Sitz gleiten, der von dem halbringförmigen Teil 10 und dem Ende der halbringförmigen Wand 13
gebildet wird und in dem eine ringförmige Dichtung 21 angeordnet ist, während der untere ringförmige Teil 22
des Ventilkolbens 19 parallel zum Teil 18 ist und mit diesem über die ebene Wand 23 verbunden ist, die zur
Achse des Ventilkolbens 19 senkrecht verläuft Der Ventilkolben 19 besteht somit aus einem Gleit-Teil, das
von dem zylinderförmigen Teil 18 gebildet wird, und aus
einem Deckel-Teil, das vom ringförmigen Teil 22 und der Wand 23 gebildet wird. Der Durchmesser des
ringförmigen Teils 22 ist erheblich größer als der des zylinderförmigen Teils 18; günstigerweise kann das
Verhältnis dieser zwei Durchmesser gleich 2 sein und ist allgemein größer als 1,5.
Der Ventilkolben 19 besitzt außerdem drei Speichen 24, die auf um 120° verdrehten und durch die Achse des
Ventiikolbens 19 gehenden Ebenen angeordnet sind und die sich sowohl von dem zylindrischen Teil 18 als auch
vom unteren Teil 22 nach innen erstrecken. Die Speichen 24 bilden mit ihren unteren Enden eine Nabe
25 mit einer Höhlung 26 zur Aufnahme eines Stößels 27 des Betätigungselements 20. Zudem bilde! jede der drei
Speichen 24, deren obere Enden eine bestimmte Länge über den oberen Rand des zylindrischen Teils 18
überstehen und deren Auöendurchmesser Bleich dem
Außendurchmesser des Teiles 18 ist, auf ihrer Innenkante gegen oben eine Schulter 28, die ein Lager für eine
zwischen den Schultern 28 und dem Deckel 4 eingebaute Feder 29 darstellt.
Der Deckel 4 weist eine ebene ringförmige Wand 31 auf, die auf den Schultern 5 und 6 der Stutzen 1 und 2
aufliegt sowie eine innere zylindrische Wand 32, die koaxial mit dem zylindrischen Teil 18 des Ventilkolbens
19 ist. Auf der Wand 32 liegen die außenliegenden Flächen der oberen Teile der drei Speichen 24 auf.
Das Betätigungselement 20 ist innerhalb des Auslaßstutzens 3 und koaxial mit dem Ventilkolben 19
angeordnet. Das Element 20, das eine auf Temperatur empfindliche Röhre 34 aufweist, die mit einem oberen
ringförmigen Flansch 35 versehen ist, ist hierbei mit seinem Stößel 27 in der Höhlung 26 der Nabe 25 des
Ventilkolbens 19 angeordnet und mit seiner Röhre 34 in eine Nabe 36 eingelassen, die mit der inneren Wand des
Auslaßstutzens 3 mittels der drei Speichen 37 verbunden ist. Der ringförmige Flansch 35 des
Betätigungselements 20 kommt somit auf der oberen Wand der Nabe 36 zur Auflage.
Unterhalb der Zone, in der das Betätigungselement 20 angeordnet ist, wird der Auslaßstutzen 3 dann enger im
Durchmesser durch den schrägstehenden Wand teil 38.
Das Thermostatventil gemäß der vorliegenden Erfindung, dessen Zweck in der Regulierung des
Verhältnisses von Kühlmittelmengen besteht, die einerseits vom Kühler durch den Einiaßstutzen 1 und
andererseits vom Motorauslaß durch den Einlaßstutzen 2 kommen, funktioniert wie folgt:
Das Verhältnis der Kühlmittelmengen wird reguliert durch die Lage des Ventilkolbens 19, der passend die
halbringförmigen öffnungen 11 und 14 abdrosselt. Tatsächlich ist die Lage des Ventilkolbens 19 eine
Funktion der Temperatur des ausfließenden Kühlmittels, das die Röhre bzw. Birne 34 des Betätigungselements
20 umspült. In der in F i g. 1 dargestellten Lage ist die halbringförmige öffnung 11 vollständig geschlossen,
während die halbringförmige öffnung 14 vollständig offen ist. Unter diesen Bedingungen fließt durch das
Thermostatventil nur das von dem Einlaßstutzen 2, d. h. vom Auslaß des Motors kommende Kühlmittel, das nur
der Umwälzpumpe und dem Einlaß in den Motor zugeführt wird. Der Stößel 27 des Betätigungselements
20 ist in der unteren Lage seines Hubs, und ebenso ist der Ventilkolben 19 voll abgesenkt, wobei die Nabe 25
durch die Feder 29 gegen den Stößel 27 gedruckt wird.
<■, Wenn die Temperatur des aus dem Stutzen 3
kommenden Kühlmittels zu hoch wird, das damit keine gute Kühlwirkung für den Motor mehr hat, bewegt sich
der Stößel 27 des auf die Temperatur der ausfließenden Flüssigkeit ansprechenden Betätigungselements 20 nach
in oben und nimmt damit den Ventilkolben 19 mit. Auf
diese Weise schließt sich die öffnung 14 teilweise und die öffnung 11 öffnet sich teilweise. Das in den
Auslaßstutzen 3 fließend«: Kühlmittel wird deshalb eine Mischung sein von kühlerer Flüssigkeit aus dem
EiniaBstutzen ί und wärmerer Flüssigkeit aus dem
Einlaßstutzen 2, so daß sich als Funktion der Flüssigkeitsmengen aus den Stutzen 1 und 2 eine
optimale Flüssigkeitstemiperatur im Auslaßstutzen 3 einstellt.
>o Die Haupteigenschaft des Thermostatventils, das den
Gegenstand der vorliegenden Erfindung bildet, nämlich, daß ein Ventilkolben 19 vorgesehen ist, der einen
zylindrischen Ringteil 18 und einen ringförmigen Deckelteil 22 besitzt, wobei der Durchmesser des
2i letzteren erheblich viel größer ist als der Durchmesser
des zylindrischen Teils, erlaubt es, einen beträchtlich großen Ausfluß-Querschnitt gegen den Auslaßstutzen 3
zu erzielen, so daß mit der großen Mischkammer 16 es ermöglicht ist, nicht nur eine vollständige Mischung des
κι von den Einlaßstutzen 1 und 2 kommenden Kühlmittels
zu erreichen, sondern auch die örtlichen Widerstände beträchtlich zu reduzieren und folglich Leistungsverluste
zu vermeiden, wobei zwangsweise eine schnellere Zirkulation des Kühlmittels und eine wirkungsvollere
ii Kühlung gegeben ist.
Dadurch, daß die öffnungen 11 und 14 der Einlaßstutzen 1 und 2 innerhalb des Umfangs der
Stutzen 1 bzw. 2 liegen, wird überdies dazu beigetragen, daß sich ein Strömungszustand des Kühlmittels
ausbildet, der sich hinsichtlich einer Begrenzung der durch plötzliche Geschwiridigkeits- und Richtungsänderungen
der Flüssigkeitsströmung hervorgerufene Widerstände günstig auswirkt.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
Claims (7)
1. Thermostatventil für Kühlkreisläufe, insbesondere
für Verbrennungsmotoren von Kraftfahrzeugen, das mindestens zwei Einlaßstutzen und einen
Auslaßstutzen für das Kühlmittel aufweist, sowie ein Ventilverschlußteil, mittels dem die Verbindungsöffnungen
zwischen den Einlaßstutzen und dem Auslaßstutzen abzudrosseln sind und das aus einem
hohlen Ventilkolben mit einem zylindrischen Gleit-Teil
besteht, und das ein auf Temperatur ansprechendes Betätigungselement besitzt, das innerhalb
des Auslaßstutzens angeordnet ist und geeignet ist, die Lage des Ventilverschlußteils einzustellen,
dadurch gekennzeichnet, daß der Ventilkolben (19) zum Abdrosseln der Verbindungsöffnungen
(11,14) Em Gleit-Teil (18) einen aus einer Wand
(23) and einem Ringteil (22) gebildeten Deckel-Teil aufweist, wobei der Durchmesser des Deckel-Teils
(22, 23) mindestens 1,5 mal größer ist als der Durchmesser des Gleit-Teils (18).
2. Thermostateinheit nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die ebene Wand (23) des
Deckel-Teils mit dem zylindrischen Gleit-Teil (18) an einem Ende zu einem Block verbunden ist und daß
der äußere Ringteil (22) in die zum Gleit-Teil (18) entgegengesetzte Richtung verläuft.
3. Thermostateinheit nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß an einer
Sitzplatte (10, 13) in den Einlaßstutzen (1, 2) ein Dichtring (21) angeordnet ist, in dem der Gleit-Teil
(18) des Ventilkolbens (19) dicht gleitend gelagert ist.
4. Thermostateinheit nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die ebene Wand
(23) des Deckel-Teils im rechten Winkel zum Gleit-Teil (18) angeordnet ist.
5. Thermostateinheit nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, da3 die Verbindungsöffnungen (11, 14) der zwei Einlaßstutzen (1, 2)
innerhalb des Umfangs ihres zugehörigen Einlaßstutzens (1,2) liegen.
6. Thermostateinheit nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß das Betätigungselement
(20) in einem Erweiterungsbereich des Auslaßstutzens (3) angeordnet ist.
7. Thermostatventil nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß der von dem
äußeren Ringteil (22) des Ventilkolbens (19) eingeschlossene Querschnitt im wesentlichen dem
Querschnitt der Verbindungsöffnung des Auslaßstutzens (3) zu dem die Einlaßstutzen (1 und 2)
tragenden Gehäuseteil entspricht.
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| OD | Request for examination | ||
| 8230 | Patent withdrawn |