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DE245729C - - Google Patents

Info

Publication number
DE245729C
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Authority
DE
Germany
Prior art keywords
thread
cap
grease cup
threads
grease
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT245729D
Other languages
English (en)
Publication of DE245729C publication Critical patent/DE245729C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16NLUBRICATING
    • F16N11/00Arrangements for supplying grease from a stationary reservoir or the equivalent in or on the machine or member to be lubricated; Grease cups
    • F16N11/02Hand-actuated grease cups, e.g. Stauffer cups

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Bolts, Nuts, And Washers (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 245729 KLASSE Ale. GRUPPE
GIACOMO LOSANO in TURIN.
Gegen unbeabsichtigte Lösung gesicherte Schmierbüchse.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 6. Januar 1911 ab.
Den Gegenstand der Erfindung bildet eine Fettschmierbüchse System Stauffer, bei der in bekannter Weise eine auf der Stange undrehbar geführte und durch eine Feder gegen die aufgeschraubte Kappe gedrückte Sicherungsscheibe mit der Kappe in Eingriff ist. Von den bekannten Einrichtungen, bei denen der Eingriff durch Zähne o. dgl. erfolgt, unterscheidet sich die Erfindung dadurch, daß so- wohl die Kappe als auch die Sicherungsscheibe mit einem Gewinde versehen sind, das dem Gewinde, mit dem die Kappe auf ihrer Stange verschraubbar ist, entgegengesetzt gerichtet ist. Bei dieser Anordnung der Sicherung wird zwischen der Kappe und der Sicherungsplatte ein zwangmäßiger Eingriff gewährleistet, der auch nicht durch zwischen diese Teile gelangte Körper, namentlich Schmutz, aufgehoben oder gestört werden kann, wie dies bei der nur kraftschlüssigen Verbindung der bekannten Einrichtungen möglich ist. Abgesehen von der hierdurch gegebenen größeren Sicherheit, zeichnet sich die neue Anordnung durch die Möglichkeit einfacherer und genauerer Herstellung aus.
Einige Ausführungsformen der Schmiervorrichtung sind beispielsweise auf der Zeichnung dargestellt. Fig. 1 und 2 zeigen die Schmierbüchse in Seitenansicht und teilweise im Schnitt; Fig. 3 zeigt im Längsschnitt die Sicherungsscheibe allein; Fig. 4 veranschaulicht den Grundriß und einen Querschnitt der Schmierbüchse nach der Linie 4X-^X der Fig. 1, wobei die Kappe weggenommen gedacht ist; Fig. 5 zeigt in Seitenansicht und teilweise im Schnitt eine in geringem Maße veränderte Ausführungsform der Schmierbüchse, während Fig. 6 deren Sicherungsscheibe allein im Längsschnitt darstellt.
Auf der Zeichnung ist mit 1 die Fettbüchse bezeichnet, die sich mit ihrem inneren Rechtsgewinde auf einer mit Gewinde versehenen Platte 2 verschrauben läßt, die das freie Ende der Stange oder des Zapfens 3 der Schmiervorrichtung bildet. Die Gewindegänge 4 von umgekehrter Steigung (Linksgewinde) sind auf dem Umfange der Kappe in einer Art Ringflansch vorgesehen, mit dem die Kappe an ihrem unteren Ende versehen ist. Die Sicherungsscheibe 5 ist verschiebbar, jedoch an einer Drehung gehindert auf der Stange 3 angeordnet, die zu diesem Zwecke seitlich bei 3a (Fig. ι und 4) abgeflacht ist. Die Scheibe 5 ist am inneren Umfange des von ihrem Rande vorspringenden Flansches mit den Gewindegangen von umgekehrter Steigung (Linksgewinde) 6 versehen, das in das Gewinde 4 eingreifen kann. Eine zweckmäßig konische Feder 7 stützt sich mit ihrem unteren Ende an einen Bund 8 der Stange 3 und mit ihrem oberen Ende gegen die Scheibe 5 und drückt diese gegen die Kappe 1. . .
Aus Vorstehendem ist die Wirkungsweise der vorliegenden Schmierbüchse leicht zu verstehen. Wenn die Kappe 1 in dem normalen Sinne, der ihrem Aufschrauben auf die Platte 2 entspricht (durch den Pfeil in Fig. 1 angegebenen Richtung), gedreht wird, so kommen die Gewinde 4 und 6 nicht in Eingriff, und die Kappe 1 kann frei gedreht werden. Wenn
dagegen die Kappe ι sich in entgegengesetztem Sinne dreht (durch den Pfeil in Fig. 2 angegebenen Richtung), so greifen die Gewinde 4 und 6 ineinander ein, und die Kappe schraubt sich bald gegen die Scheibe 5 fest, wie in Fig. 2 dargestellt ist. Jede weitere Drehung in umgekehrtem Sinne, d. h. im Sinne des Losschraubens, ist damit verhindert.
Der Eingriff der Gewinde 4 und 6 bei der Rückwärtsdrehung wird durch die obere Auskehlung 5a des Umfangsflansches der Scheibe 5, durch den konischen Teil 4a des Überganges des Gewindes 4 in den Körper der Kappe 1 und schließlich durch die Druckwirkung, die die Feder 7 zwischen den in Eingriff zu bringenden Gewinden 4 und 6 hervorbringt, erleichtert.
Bei der in den Fig. 1 bis 3 dargestellten Ausführungsform bestehen die umgekehrt gerichteten Gewinde 4 und 6 aus einfachen Schraubengängen. Dies ergibt den Nachteil, daß in gewissen Fällen die Kappe 1, bevor ihr Andrücken an die Scheibe 5 erzielt ist, fast eine vollkommene Umdrehung in umgekehrtem Sinne ausführen muß. Es ist erklärlich, daß, wenn die Gewinde 4 und 6, anstatt aus einem Schraubengang zu bestehen, zwei-, drei-, sechs- oder mehrgängig sind, das Andrücken der Kappe an die Scheibe schon nach einer halben, einer drittel bzw. einer sechstel Umdrehung stattfindet, was bei der praktischen Anwendung viel vorteilhafter ist. Eine solche Bauart ist in Fig. .5 und 6 dargestellt, in denen die Gewinde 4 und 6 sechsgängig sind. Die Anwendung von mehrgängigen Schrauben für die Gewinde 4 und 6 gewährt noch einen anderen praktischen Vorteil, namentlich in bezug auf die Billigkeit der Herstellung. Diese mehrgängigen Gewinde, besonders diejenigen mit mehr als drei Gängen, können nämlich vorteilhaft durch Eindrücken mittels geeigneter Stahlscheibchen, ähnlich denen, die gewöhnlich zum Kordeln oder Ränderieren angewendet werden, erhalten werden. Im übrigen können diese Gewinde, sowohl die eingängigen wie die mehrgängigen, durch jede andere geeignete Herstellungsart erhalten werden, entweder durch direktes Gewindeschneiden mit dem Gewindeschneidzeug oder auf der Drehbank oder durch Drücken o. dgl.
Es ist hierbei zu beachten, daß man bei der Anwendung von mehrgängigen Gewinden dafür Sorge tragen muß, eine gewisse Grenze nicht zu überschreiten, jenseits deren der Neigungswinkel des Gewindes so groß werden würde, daß auch die Drehung der Kappe in der normalen Richtung gehindert würde.
Es ist hier zu bemerken, daß die Anwesenheit der Scheibe 5 während des Aufschraubens der mit Fett gefüllten Kappe in gewisser Beziehung etwas störend ist, weshalb es während dieser Hundhabung zweckmäßig ist, die erwähnte Scheibe von Hand her abzudrücken, eine Maßnahme, die ihrerseits ebenfalls etwas lästig ist. Zum Zwecke der Vermeidung dieser Unzuträglichkeiten kann man am Fuße der Stange 3 eine Ringnut 9 von demselben Durchmesser wie der geringste Durchmesser des abgeflachten Teils der Stange selbst (Fig. 1, 2 und 4) vorsehen. Mittels dieser Nut kann man dann, nachdem man die Scheibe 5 vollständig herabgedrückt hat, wie in Fig. 1 gestrichelt dargestellt ist, sie etwas verdrehen, wie in Fig. 4 ebenfalls gestrichelt veranschaulicht ist, und sie zeitweilig in dieser Stellung sichern. Diese Konstruktionseinzelheit ist übrigens nicht unbedingt nötig, und sie ist auch in der Ausführungsform nach Fig. 5 und 6 weggelassen.

Claims (1)

  1. Patent-An Spruch:
    Gegen unbeabsichtigte Lösung gesicherte Schmierbüchse, bei welcher eine auf der Stange der Schmiervorrichtung verschiebbar, aber undrehbar angeordnete Sicherungsscheibe unter der Wirkung einer Feder o. dgl. gegen die Fettbüchse gedrückt wird, dadurch gekennzeichnet, daß die Fettbüchse mit einem ein- oder mehrgängigen Gewinde versehen ist, dessen Richtung dem Innengewinde der Fettbüchse entgegengesetzt ist, während die Sicherungsscheibe mit einem entsprechenden ein- oder mehrgängigen Gewinde ausgestattet ist, das bei der Rückwärtsdrehung der Fettbüchse mit ihrem umgekehrt, gerichteten Gewinde in Eingriff kommt, so daß bei dem unbeabsichtigten Losschrauben der Fettbüchse diese sich mit der Scheibe verschraubt und hierdurch an der weiteren Drehung gehindert wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen,
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