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DE2455267A1 - Fuehrungslager, insbesondere fuer mc pherson federbeine von kraftfahrzeugen - Google Patents

Fuehrungslager, insbesondere fuer mc pherson federbeine von kraftfahrzeugen

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DE2455267A1
DE2455267A1 DE19742455267 DE2455267A DE2455267A1 DE 2455267 A1 DE2455267 A1 DE 2455267A1 DE 19742455267 DE19742455267 DE 19742455267 DE 2455267 A DE2455267 A DE 2455267A DE 2455267 A1 DE2455267 A1 DE 2455267A1
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DE
Germany
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flange
guide bearing
bearing according
cylinder cover
membrane
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DE19742455267
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DE2455267B2 (de
DE2455267C3 (de
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Albrecht Ing Grad Nachtigall
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ZF Boge GmbH
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Boge GmbH
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Publication date
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Publication of DE2455267B2 publication Critical patent/DE2455267B2/de
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16FSPRINGS; SHOCK-ABSORBERS; MEANS FOR DAMPING VIBRATION
    • F16F9/00Springs, vibration-dampers, shock-absorbers, or similarly-constructed movement-dampers using a fluid or the equivalent as damping medium
    • F16F9/32Details
    • F16F9/36Special sealings, including sealings or guides for piston-rods
    • F16F9/362Combination of sealing and guide arrangements for piston rods
    • F16F9/364Combination of sealing and guide arrangements for piston rods of multi-tube dampers
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60GVEHICLE SUSPENSION ARRANGEMENTS
    • B60G13/00Resilient suspensions characterised by arrangement, location or type of vibration dampers
    • B60G13/02Resilient suspensions characterised by arrangement, location or type of vibration dampers having dampers dissipating energy, e.g. frictionally
    • B60G13/06Resilient suspensions characterised by arrangement, location or type of vibration dampers having dampers dissipating energy, e.g. frictionally of fluid type
    • B60G13/08Resilient suspensions characterised by arrangement, location or type of vibration dampers having dampers dissipating energy, e.g. frictionally of fluid type hydraulic

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Fluid-Damping Devices (AREA)
  • Vehicle Body Suspensions (AREA)

Description

  • ZFührungslager; insbesondere für Mc Pherson Federbeine von Kraftfahrzeugen" Die Erfindung bezieht sich auf ein Führungslager, insbesondere für Mc Pherson Federbeine von Kraftfahrzeugen, das im Zylinderdeckel eines zylindrischen Gehäuses angeordnet ist und als Querkräfte aufnehmendes Lager einer längsbeweglichen, durch den Zylinderdeckel nach außen tretenden Kolbenstange dient.
  • Bei einem Mc Pherson Federbein sitzt am inneren Ende der Kolbenstange ein in dem zylindrischen Gehäuse geführter Kolben, und ein Boden des Gehäuses ist mit einem Achsschenkel und einem Gelenkkopf fest verbunden. Bei Einbau des Mc Pherson-Federbeins in ein Fahrzeug wird das freie Ende der Kolbenstange gelenkig mit dem Fahrzeugaufbau verbunden, auf dem Achsschenkel wird ein Fahrzeugrad gelagert und der Gelenkkopf über Längslenker und Querlenker am Fahrzeugbau derart abgestützt, daß der Achsschenkel im wesentlichen von drei linearen Freiheitsgraden nur einen für nahezu vertikale Bewegungen hat.
  • Am Fahrzeugrad im Berührungsbereich mit der Fahrbahn auftretende Seitenführungskräfte, Bremskräfte und Vortriebskräfte rufen am freien Ende der Kolbenstange erhebliche Seitenkräfte hervor, aus denen am Kolben und am Führungslager der Kolbenstange entsprechende Querkräfte resultieren. Die Querkräfte auf das Führungslager erzeugen an der Kolbenstange axiale Störkräfte in Form von Reibung und Losbrechkräften, die, gute Werkstoffpaarung, gute Schmierung und glatte Oberfläche vorausgesetzt, nur bei Klemmfreiheit des Führungslagers in erträglichen Grenzen gehalten werden können. Ein klemmendes Lager erhöht in unerwünschter Weise die Störkräfte, bewirkt Verschleiß, ein Rauhwerden der Oberfläche und führt zu weiterer Erhöhung der Störkräfte.
  • Aus der französischen Patentschrift 1 189 165 ist ein Mc Pherson-Federbein bekannt, bei dem das Führungslager starr im Zylinderdeckel festgelegt ist. Bei dieser bekannten Anordnung ist schwer erreichbar, daß Kolbenstange und Führungslager miteinander fluchten. Unvermeidliche Bearbeitungs- und Einbauungenauigkeiten, sowie Verformung der auf Durchbiegen beanspruchten Kolbenstange ergeben Fluchtfehler, wodurch in nachteiliger Weise ein Klemmen des Führungslagers und eine Erhöhung der beschriebenen Störkräfte hervorgerufen werden können. Um die Gefahr des Klemmens zu verringern wird das Führungslager meistens mit geringer Breite und großem Lagerspiel ausgeführt, unter bewußtem Inkaufnehmen des Nachteils, daß die geringe Lagerbreite infolge hoher Flächenpressung zu vermehrtem Verschleiß und vermehrter Reibung führt. Bei das Zweirohrdämpferprinzip benutzenden hydraulischen Federbeinen besteht außerdem der Nachteil einer durch die geringe Breite und das große Lagerspiel bedingten großen Durchlässigkeit des Führungslagers wodurch in der Zugstufe tekanntermaßen der Verlauf der Dämpfungskräfte in unerwünschtem Maße beeinflußt wird.
  • Bei an sich gewollter großer Lagerbreite und geringem Lagerspiel kann eine Klemmfreiheit des Führungslagers nur erwartet werden, wenn das Führungslager winkelbeweglich ist, und z.B. wie die US-Patentschrift 2 660 449 zeigt, als sphärisches Lager in Form einer winkelbeweglichen Kugel ausgebildet ist. Diese Ausbildung hat sich jedoch nicht durchgesetzt, da die Kugel, insbesondere aus Geräuschgründen, verhältnismäßig fest in eine entsprechende Kugelschale eingespannt werden muß und dadurch die Winkelbeweg lichkeit zu sehr gehemmt ist, als daß die kugelige Ausbildung zu der gewünschten Klemmfreiheit führen würde. Soweit für Kugel und Kugelschale Stahl als Werkstoff verwendet wird, kann sich zwischen diesen Teilen Passungsrost bilden und die Winkelbeweglichkeit in besonders nachteiliger Weise vollkommen unterbinden.
  • Es besteht die Aufgabe, ein leichtgängiges, winkelbewegliches Führungslager unter Vermeidung der aufgezeigten Nachteile zu schaffen. Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß das Führungslager als zylindrische Büchse mit einem membranartigen Flansch ausgebildet ist, wobei der Flansch in seinem äußeren Bereich im Zylinderdeckel fest eingespannt ist und der übrige Bereich des Flansches und die zylindrische Büchse keine weitere starre Berührung mit dem Zylinderdeckel haben.
  • Ein derartiges Führungslager gleicht Fluchtunterschiede von Kolbenstange und Führungslager durch seine Winkelbeweglichkeit aus und gestattet in vorteilhafter Weise die Anwendung einer großen Lagerbreite und eines geringen Lagerspiels ohne die Gefahr des Klemmens. Die Winkelbeweglichkeit wird durch elasti-sche Verformung geschaffen, wobei bei entsprechend dünn ausgeführtem Flansch nur kleine Rückstellmomente entstehen, die in weiterhin vorteilhafter Weise sich nicht im Laufe der Zeit ändern können.
  • Die zylindrische Büchse und der Flansch können einteilig sein oder zwei Teile bilden. Der Flansch kann an seinem äußeren Umfang zwischen Teilen des Zylinderdeckels oder des Gehäuses eingespannt sein oder auch in einen besonderen Haltering übergehn.
  • Zylindrische Büchse, Flansch und ein Haltering können auch ein einziges Teil bilden.
  • Das erfindungsgemäße Führungslager weist auch bei geringer Flanschdicke eine große radiale Steifigkeit auf, was für eine exakte Führung der Kolbenstange von Vorteil ist. Bei der Wahl der Flanschdicke muß auf die Höhe der Axialkräfte infolge Reibung der Kolbenstange und gegebenenfalls infolge von Druckunterschieden auf beiden Seiten des Flansches Rücksicht genommen werden. Werden bei einer ebenen Ausbildung des Flansches Materialbeanspruchung oder Verformung durch Axialkräfte zu groß, kann durch eine kegelige Form des Flansches Abhilfe geschaffen werden, die gegenüber einer ebenen Form bei gleicher Flanschstärke axial wesentlich steifer, kardanisch aber nur unwesentlich steifer ist. Um die elastische axiale Bewegungsfreiheit des Führungslagers zu begrenzen, ist die Anordnung axialer Anschläe-zweckmäßig, z. B. wenn sonst Bruchgefahr besteht.
  • wDie axiale Elastizität des erfindungsgemäßen Führungslagers mildert in vorteilhafter Weise das plötzliche Einsetzen der Losbrechkraft in den Umkehrpunkten der Kolbenstangenbewegungen u-nd setzt deren Störwirkung wesentlich herab, indem ein ohne Elastizität rechteckiges Reibungsdiagramm mit stoßartigen Kraftänderungen durch die Elastizität in ein Reibungsdiagramm von'Paral lelogrammform mit zeitlich gestreckten Kraftänderungen verwandeit wird.
  • Bei einem ebenen membranartigen Flansch nehmen die aus der Elastizität resultierenden axialen und radialen Rückstellmomente progressiv zu. Eine keglige Form des Flansches ist zweckmäßig dann anzuwenden, wenn in einer bevorzugten axialen Bewegungsrichtung des Flansches, die sich dem ebenen Zustand nähert, die axialen und/oder radialen Rückstellmomente bekanntermaßen degressiv sein sollen." An sich übt die Elastizität des erfindungsgemäßen Führungslagers auf das plötzliche Einsetzen der Losbrechkraft in den Umkehrpunkten der Kolbenstangenbewegung einen mildernden Einfluß aus.
  • Nach einem weiteren Merkmal der Erfindung ist der membranartige Flansch des Führungslagers nach einer oder beiden Seiten axial durch elastische Ringe abgestützt. Dann kann die Dicke des Flansches besonders klein gehalten werden, wodurch sich sehr niedrige kardanische Rückstellmomente ergeben Andererseits können Axialkräfte in hohem Maße aufgenommen werden, ohne daß sich eine zu große axiale Durchbiegung ergeben kann.
  • Es ist auch zweckmäßig, das erfindungsgemäße Führungslager breit auszuführen, um die aus dem Rückstellmoment herrührende Kanten pressung des Lagers klein zu halten.
  • Ausführungsbeispiele von Führungslagern gemäß der Erfinsung sind auf der Zeichnung dargestellt. Es zeigen: Fig. 1 ein Mc Pherson Federbein in eingebautem Zustand, Fig. 2 einen im Schnitt dargestellten oberen Bereich eines Mc Pherson Federbeins nach Fig. 1 mit einem erfindungsgemäßen Führungslager, bei dem eine zylindrische Büchse und ein membranartiger Flansch einteilig ausgeführt sind, Fig. 3 ein Führungslager, bei dem zylindrische Büchse und membranartiger Flansch zwei Teile sind, Fig. 4 ein Führungslager, bei dem zylindrische Büchse, ein membranartiger Flansch und ein äußerer Haltering ein gemeinsames Teil bilden, Fig. 5 ein Führungslager, bei dem ein membranartiger Flansch eine keglige Ausbildung aufweist, Fig. 6 ein Führungslager mit einem kegeligen Flansch anderer Art, Fig. 7 ein Führungslager, dem ein Dichtring vorgeschaltet ist, Fig. 8 ein Führungslager, dessen Axialbelastung von einem membranartigen Flansch auf elastische Ringe übertragen wird.
  • Bei einem Mc Pherson Federbein nach Fig. 1 ist ein Boden 2 eines zylindrischen Gehäuses 3 mit einem Achsschenkel 4 und einem Gelenkkopf 5 verbunden. Durch einen Zylinderdeckel 6 tritt eine Kolbenstange 7 nach außen, an deren innerem Ende ein in dem Gehäuse 3 geführter Kolben 8 sitzt und deren äußeres Ende 9 gelenkig mit einem Fahrzeugaufbau 10 verbunden ist. Ein Führungslager 11 ist im Zylinderdeckel 6 angeordnet und dient zur Führung der Kolbenstange 7. Auf dem Achsschenkel 4 ist ein Fahrzeugrad 13 gelagert.
  • Der Gelenkkopf 5 ist mittels eines Lenkers 12 in Querrichtung am Aufbau 10 und mittels eines nicht gezeichneten Leinkers in Längsrichtung am Aufbau 10 derart abgestützt, daß der Achsschenkel 4 von drei linearen Freiheitsgraden nur einen für nahezu vertikale Bewegungen hat. Eine zwischen dem Fahrzeugrad 13 und einer Fahrbahn 14 auftretende Seitenführungskraft A ruft im Lenker 12 eine Kraft B und am Ende 9 der Kolbenstange 7 eine Kraft C hervor, aus der dem Kolben 8 eine Querkraft E und am Führungslager eine Querkraft D resultiert. Dabei wird die Kolbenstange 7 auf Biegung beansprucht und entsprechend verformt.
  • Gemäß Fig. 2 ist ein zylindrisches Gehäuse 23 an seinem oberen Ende durch einen Zylinderdeckel 26 verschlossen, der durch einen Schraubring 25 gegen die obere Stwrnfläche eines Zylinderrohres 24 gespannt ist. Zwischen dem Zylinderrohr 24 und dem Gehäuse 23 ist nach Art der hydraulischen Zweirohrdämpfer ein zum Teil mit Luft und zum Teil mit Öl gefüllter Ausgleichsraum 29 gebildet. Das Zylinderrohr 24 umschließt einen ölgefüllten Arbeitsraum 39 und dient als Führung für einen am Ende einer Kolbenstange 27 sitzenden, nicht gezeichneten Kolben-ähnlich dem Kolben 8 nach Fig. 1.
  • Die Kolbenstange 27 ist durch ein im Zylinderdeckel 26 angeordnetes Führungslager 31 geführt und durch eine Gleitdichtung 36 nach außen abgedichtet, während der Zylinderdeckel 26 gegenüber dem Gehäuse 23 durch einen statischen Dichtring 37 gedichtet ist. Ein Ringraum 30 oberhalb des Führungslagers 31 steht über Kanäle 35 und 38 mit dem Ausgleichsraum 29 in offener Verbindung und ist dadurch von im Arbeitsraum 39 auftretenden dynamischen Drücken entlastet.
  • Das Führungslager 31 besteht aus einer zylindrischen Büchse 32 und einem membranartigen Flansch 33, der in seinem äußeren Bereich 34 zwischen zwei, den Zylinderdeckel 26 bildenden Teilen 26a und 26b fest verspannt ist. Außerhalb des Bereiches 34 haben der Flansch 33 und die Büchse 32 keine mechanische Berührung mit den Teilen 26a und 26b des Zylinderdeckels 26. Die membranartige Ausbildung des dünnen Flansches 33 ermöglicht der Büchse 32 eine Winkelbeweglichkeit mit nur kleinen Rückstellmomenten, durch die nur geringe Kantenpressungen im Führungslager 31 auftreten. Bei Fluchtunterschieden von Kolbenstange 27 und Führungslager 31, sei es infolge von Einbauungenauigkeiten, infolge Durchbiegens der Kolbenstange 27 oder aus anderer Ursache, wird hierdurch eine Klemmfreiheit des Führungslagers 31 erreicht. Der Flansch 33 muß nicht, wie gezeichnet, von der Mitte der Büchse 32 ausgehen, er kann auch aus der Mitte versetzt sein, beispielsweise derart, daß eine in der Mitte des Führungslagers 31 angreifende resultierende Querkraft die Büchse gerade um so viel gegenüber dem Flansch elastisch verdreht, wie der jeweils vorliegenden Winkelbewegung der Kolbenstange 27 entspricht. Dann ist in diesem Falle eine Kantenpressung im Führungslager 31 ganz vermieden.
  • Das Führungslager nach Fig. 3, das ähnlich wie das Führungslager 31 nach Fig. 2 einbaubar ist, besteht aus einer mit einer Schulter 56 und einem Gewinde 55 versehenen Büchse 52 und einem membranartigen Flansch 53, der in seinem Innenbereich mittels eines Schraubringes 54 gegen die Schulter 56 gespannt ist. Der Flansch 53 kann als dünne Scheibe ausgebildet sein oder, wie gezeichnet, aus einzelnen Lamellen bestehen, er muß nicht kreisrund sein und wird zweckmäßig so gestaltet, wie die gewünschte zu Winkelbeweglichkeit und die aufinehmenden axialen und radialen Kräfte es erfordern.
  • Das Führungslager gemäß Fig. 4 besteht in einteiliger Ausbildung aus einer Büchse 62, einem Flansch 63 und einem äußeren Haltering 64. Der Einbau ist so vorzunehmen, daß der Haltering 64 in einem zylindrischen Gehäuse festgelegt ist, beispielsweise im Bereich seiner Schulter 65 und 66 zwischen Teilen eines Gehäuses und/oder Teilen eines Zylinderdeckels verspannt ist.
  • Das Führungslager gemäß Fig. 5 weist eine Büchse 72 mit einem kegelig geformten Flansch 73 auf. Durch die kegelige Ausbildung des Flansches 73 ist gegenüber einer Ausbildung als ebene Platte eine größere axiale Steifheit bei nur geringfügig veränderter Winkelbeweglichkeit erzielbar, wenn die vorliegenden Verhältnisse es erfordern.
  • Das Führungslager gemäß Fig. 6 mit einem Flansch 83 und einer kragenförmigen zylindrischen Büchse 82 ist in einfacher Weise als tiefgezogener Topf mit ausgestanztem Boden herstellbar.
  • Bei dieser Ausbildung erzeugt eine Querkraft auf die Büchse 82 ein die Büchse verdrehendes Moment. Eine dadurch bedingte Kantenpressung kann klein gehalten werden, wenn die durch die Verdrehung eingenommene Winkelstellung der Büchse 82 sich mit der Winkellage einer durch die Büchse 82 geführten Kolbenstange deckt.
  • Bei Fortfall der Querkraft oder anderen Belastungen tritt wohl Kantenpressung e-in, hier läßt sich aber durch entsprechende Ausbildung des Flansches 83 ein Mittelweg finden, der im gesamten gesehen die Kantenpressung klein hält.
  • Die erfindungsgemäßen Führungslage-r werden in axialer Richtung durch Reibungskräfte der Kolbenstange und zusätzlich durch eventuelle Druckunterschiede' auf beiden Seiten des membranartigen Flansches belastet. Bei Verwendung eines Führungslagers 31 nach Fig. 2 in einem Federbein nach Art eines Zweirohrdämpfers pflanzen sich die dynamischen Drücke des' Arbeitsraums 39 in den Raum 40 unterhalb des Flansches 33 fort und belasten ihn in axialer Richtung derart, daß das Führungslager 31 nach oben aus weicht.
  • Die Größe der möglichen Axialbewegungen des Führungslagers 31 ist durch ein mechanisches Anliegen des Flansches 33 an Schultern 41 oder 42 des Zylinderdeckels 26 begrenzt und so gewählt, daß der Flansch 33 vor Bruch durch Überlastung geschützt ist. Die Begrenzung kann auch zur Einschränkung einer durch die axiale Nachgiebigkeit des Flansches 33 bedingten zu großen Elastizität des Arbeitsraumes 39 dienen, die den Verlauf der im Arbeitsraum 39 erzeugten Dämpfungskräfte in unerwünschter Weise in Richtung einer Phasenverschiebung von Dämpfungskräften und Federkräften verzerren könnte.
  • Gemäß Fig. 7, die in den nicht beschriebenen Einzelheiten im wesentlichen der Fig. 2 entspricht, besteht eine Möglichkeit, die dynamische Drücke eines Arbeitsraumes 99 von einem Führungslager 91 fernzuhalten und dadurch einen Flansch 93 von Axialbewegungen zu entlasten, in dem Vorschalten eines Dichtringes 94, vorzugsweise eines innenspannenden Kolbenringes, der auf einer Kolbenstange 97 dichtend gleitet und den Raum 95 unterhalb des Flansches 93 von dem Arbeitsraum 99 trennt, wobei der Raum 95 über einen Kanal 96 mit einem Ausgleichsraum 98 in Verbindung steht, mit dem auch der Raum 95a über dem Flansch 93 verbunden ist.
  • Bei einem ausschnittsweise gezeichneten, als Einrohrdämpfer ausgebildeten Federbein gemäß Fig. 8 ist ein Führungslager 131, bestehend aus einer Büchse 132, einem Flansch 133 und einem Haltering 134, vorgesehen und der Haltering 134 zwischen einer Schulter 122 eines Gehäuses 123 und einem Zylinderdeckel 126 verspannt. Eine einen Dämpfungskolben 128 tragende Kolbenstange 127 ist in dem Führungslager 131 geführt und durch eine Gleitdichtung 136 nach außen abgedichtet. Der Zylinderdeckel 126 ist gegenüber dem Gehäuse 123 durch einen Dichtring 137 gedichtet. Zwischen dem Zylinderdeckel 126 und dem Flansch 133 ist ein durch einen Vorsprung 139 des Zylinderdeckels 126 in radialer Richtung festgelegter gummielastischer Anschlagring 140 vorgesehen, der Axialbewegungen des Flansches 133 beschränkt und zugleich die axiale Belastung des Flansches infolge von statischen oder dynamischen Drücken in dem Arbeitsraum 129 zwischen dem Kolben 128 und dem Zylinderdeckel 126 aufnimmt. Den durch Winkelbewegungen der Büchse 132 verursachten Molekularverschiebungen setzt der Anschlagring 140 nur wenig Widerstand entgegen, wenn er aus einem möglichst hysteresisfreien Werkstoff besteht.
  • Bei allen Ausführungen des erfindungsgemäßen Führungslagers, ob mit oder ohne elastischen Anschlag, besteht auch der entscheidende Vorteil, daß das Führungslager in radialer, d.h.
  • in Querrichtung nahezu unnachgiebig ist und dadurch der in ihm geführten Kolbenstange eine exakte Führung gibt.

Claims (9)

Patentansprüche
1. Führungslager, insbesondere für Mc Pherson Federbeine von Kraftfahrzeugen, das im Zylinderdeckel eines zylindrischen Gehäuses angeordnet ist und als Querkräfte aufnehmendes Lager einer längsbeweglichen, durch den Zylinderdeckel nach außen tretenden Kolbenstange dient, dadurch gekennzeichnet, daß das Führungslager als zylindrische Büchse (32, 52, 62, 72, 82, 132) mit einem membranartigen Flansch (33, 53, 63, 73, 83, 133) ausgebildet ist, wobei der Flansch in seinem äußeren Bereich (34, 134) im Zylinderdeckel (26, 126) fest eingespannt ist und der übrige Bereich des Flansches und die zylindrische Büchse keine weitere starre Berührung mit dem Zylinderdeckel haben.
2. Führungslager nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die zylindrische Büchse (32, 72, 82) und der Flansch (33,73, 83) ein gemeinsames Teil bilden.
3. Führungslager nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die zylindrische Büchse (52) und der Flansch (53) als getrennte Teile ausgebildet sind.
4. Führungslager nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Flansch (53) aus mehreren Lamellen besteht.
5. Führungslager nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Flansch (63) in ein besonderes äußeres Halteteil (Haltering 64, 134) übergeht.
6. Führungslager nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Flansch (73, 83) kegelig ausgebildet ist.
7. Führungslager nach einem oder mehreren der Ansprüche t bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die axiale Beweglichkeit des Flansches (33) durch mechanische Anschläge (41, 42) begrenzt ist.
8. Führungslager nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen einem Freiraum (95) des Flansches (93) und einem Freiraum (95) zugewandten Arbeitsraum (99) ein dichtring (94) angeordnet ist, der auf der Kolbenstange (97) gleitet.
9. Führungslager nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß der Flansch (133) in axialer Richtung durch elastische Ringe (140) abgestützt ist.
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