DE2455139A1 - Differenzverstaerker - Google Patents
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Description
24Ü5139
WESTERN ELECTRIC COMPANY INCORPORATED H.U.Korb NEU YORK 10007, N.Y. U.S.A.
Die Erfindung- bezieht sich auf einan Differenzuerstärker
mit einer auf ein Eingangssignal ansprechenden Eingangsschaltung, um ein Zuischendifferenzsignal zu erzeugen,
und eine Ausgangsscbaltung, die mit der Eingangsschaltung
gekoppelt ist und ein Ausgangsdifferenzsignal erzeugt.
-
Differenzverstärker führen eine V/ielfal.t von Funktionen
in modernen Analog-oder Digitalsystemen durch. In vielen'
diesor Systeme ist die Geschwindigkeit, mit uelcher der
Verstärker auf eine Eingangsänderung anspricht, von wesentlicher Bedeutung. Differenzverstärker werden z.B.
routinemäßig eingesetzt, um den Zustand einzelner Speichereinheiten in einem Halbleiterspeicher zu erfassen.
Da die Zugriffszeit eines Halbleiterspeichers hoher Geschwindigkeit stark durch die Geschwindigkeit bestimmt
ist, mit der die Anzeigeschaltung arbeitet, ist eine ' möglichst kurze Ansprechzeit der Differenzverstärker
wichtig.
509822/0700 '" BAD ORIGINAL
Die Ansprechzeit eines Differenzverstärkers besteht aus
verschiedenen Anteilen, von denen die Einganganstiegszeit diejenige Zeit' "ist, um die parallel zur Eingangsleitung liegenden Eigen-und Streukapazitäten in Abhängigkeit
von einer Änderung des Eingangssignals auf einen neuen Uert aufzuladen. Ein anderer Anteil ist die Übertragungsverzögerung.
Diese stellt die Zeit dar, die erforderlich ist, damit das Ausgangssignal auf das Eingangssignal
anspricht, sobald die vorerwähnten Kapazitäten tatsächlich geladen sind. Um eine möglichst kurze
Ansprechzeit des Differenzverstärkers sicherzustellen,
soll souohl die Über.tragungsverzögerung als auch die Einganggnstiegszeit so kurz υie möglich sein.
Das vorstehende Problem uird gemäß der ,Erfindung dadurch
gelöst, daß die Ausgangsschaltung auf das Eingangssignal anspricht, um eine Hilfssignalkomponente in Phase mit
einer ausgewählten Komponente des Zuischensignals zu erzeugen und um die Hilfssignalkomponente mit der Zuischensignalkomponente
zu kombinieren.
Ein l/orteil der Erfindung besteht in der Verf ügbarrnachung
eines Differenzverstärkers mit kurzer Ansprechzeit. Ein weiterer Vorteil besteht darin, daß dar Differenzverstärker
gemäß der Erfindung eine geringe Übertragungsverzögerung aufweist-.
Die Figur zeigt einen Differenzverstärker, der nach den
Prinzipien der Erfindung aufgebaut ist.
609822/0700
BAD ORIGINAL
Ein Differenzverstärker gemäß der Erfindung verwendet
am Eingang eine konventionelle Differenzschaltung,
um in Abhängigkeit von einem Eingangssignal ein Zwischendifferenzsignal
zu erzeugen, von dem für gewöhnlich ein Ausgangssignal abgeleitet wird. Das Ausgangsdifferenzsignal·
wird von einer Ausgangsschaltung erzeugt, die jede Komponente des Zwischendifferenzsignals
mit einer zu diesem phasengleichen Hilfssignalkomponente kombiniert .- Das dadurch erzeugte Ausgangsdifferenzsignal
spricht auf das Eingangssignal schneller als ein normales, direkt von dem Zuischensignal erzeugtes
Ausgangssignal an, da jede Hilfssignalkomponente innerhalb der Ausgangsschaltung eine Änderung des Signalpegels
der Zwischensignalkomponente verstärkt, mit der die Hilfssignalkomponente kombiniert ist. Als Folge
davon, weist -ein Differenzverstärker gemäß der Erfindung
tatsächlich eine wesentlich kürzere- Übertragungsverzögerung als die bekannten Differenzverstärker auf.
In dem Ausführungsbeispiel zur Erläuterung der Erfindung
weist die vorerwähnte Ausgangsschaitung ein Paar von Transistoren mit jeweils, mindestens zwei Emittern
steuern auf. Eine erste Zwischensignalkomponente und die mit ihr in ghase befindliche Hilfssignalkomponente die
Emitterströme des ersten bzw. zweiten Emitters des anderen Ausgangstransistors. Das Ausgangssignal wird
an den Kollektoren der Ausgangstransistoren erhalten.
509822/0700 "'
Bei dem Ausführungsbeispiel wird ein wesentlicher Teil
des Stroms des zuzeiten Emitters jedes Ausgangstransistors durch einen Widerstand geführt, der den zweiten
Emitter mit V.-.- verbindet. Die Größe dieses Widerstands
bestimmt im wesentlichen den Eingangswiderstand und damit die Einganganstiegszeit des Differenzverstärker,
Uenn für diesen Widerstand ein kleiner Uert gewählt wird, um die Einganganstiegszeit auf einen
Pfindestwert herabzusetzen, steigt der nach UVp fliessende
Strom und damit die Verlustleistung des Verstärkers im ganzen in unvorteilhafter Weise an.
Gemäß der Erfindung sind jedoch ein niedriger Eingangswiderstand
und damit eine kurze Einganganstiegszeit mit einem niedrigen, nach vVp fliessenden Strom
verbunden. Dies wird beim Ausführungsbeispiel, wie im
einzelnen noch zu erläutern ist, dadurch erreicht, daß jeder Ausgangstransistor einen dritten Emitter
aufweist. Der dritte Emitter des Ausgangstransistors ist mit dessen zweiten Emitter über einen relativ
kleinen Widerstand und mit uV,- über einen relativ
großen Widerstand verbunden.
Die in der Figur dargestellte Abtastschaltung enthält
einen Differenzverstärker 20, der die Prinzipien
•der Erfindung verkörpert, und eine Ausgangsstufe 30,
S09822/0700
245513t
die das Differenzsignal des Verstärkers 20 in ein unsymmetrisches
Signal umwandelt.'
Der Verstärker 20 spricht auf das Vorzeichen, d.h.die
Polarität eines Eingangsdifferenzsignals an den Zifferleitungen
ST) und D3 . qn. Die beiden der Erläuterung
dienenden Zifferleitungen umfassen ein komplementäres
Bitleitungspaar in einem Halbleiterspeicher. Die Einheiten des Speichers können z.B. von der Art sein, uie sie
in der US-PS 3 553 659 beschrieben sind. Wenn ein Signal"
(Spannung oder Strom) an der Zifferleitung D3 größer als
an der Zifferleitung TU] ist· und damit anzeigt, daS
sich eine addressierte Einheit der Vielzahl von mit den Zifferleitungen DJ und DD verbundenen Speichereinheiten
in ihrem "1"-Zustand befindet, gibt dar Verstärker 20 ein Ausgangsdifferenzsignal für ein erstes Vorzeichen
an die Stufe 30. Die Stufe 30 erzeugt daraufhin an dem.
Anschluß TO einen hohen Spannungspegel. Uenn andererseits
die Ausgangsspannung des Verstärkers 20 eine zu der gerade angenommenen entgegengesetzte Polarität aufueist
und damit anzeigt, daß sich die v/oreruähnte Speichereinheit
in ihrem "0"-Zustand befindet, tritt an dam Anschluß TO ein niedriger Spannungspegel auf. . .
Der Verstärker 20 enthält bei dem Ausführungsbeispiel
Eingangstransistoren Q1, CU und Ausgangstran-sistoren Q-*
Q.. Die Zifferleitungen DD und ÜD sind in konventioneller
Weise mit den- Basen der Eingangstransistoren Q. bzw.CU
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verbunden, während die Emitter der Transistoren Q1 und
Q7 über den Widerstand R„ gemeinsam an Vrr liegen. Der
Ausgangstransistor Q-, weist einen ersten Emitter E1 auf,
der mit dem Kollektor des Transistors Q1 über die Leitung
IS verbunden ist. Der erste Emitter E1 des Ausgangstransistors
Q. ist über die Leitung Ts" mit dem Kollektor des Transistors Q2 verbunden. Die Emitterströme der Emitter E1 der Transistoren Q3 und Q, sind
daher identisch mit den Kollektorströmen der Transistoren Q1 bzw. Qo . An den Basen der Transistoren Qr, und
Q, wird ein im wesentlichen festes Potential über deren Verbindung mit dem Mittela'bgriff P eines aus den Widerständen
R1 und Rp bestehenden Spannungsteilers aufrecht
erhalten. Die Ausgangsdifferenzsignale treten an den Kollektoren der Transistoren Q., und Q. auf.
Der bisher beschriebene Aufbau des Verstärkers 20 entspricht
einem konventionellen Kaskode-Differenzverstärker, wie er z.B. den US-Patentschriften 3 482 177 und
3 54-1 465 entnommen werden kann. Da die Basen der Ausgangstransistoren
Q^ und Q. auf festem Potential gehalten
werden, liegen auch deren Emitterpotentiale und damit die Kollektorpotentiale der Eingangstransistoren Q1
un/j Q2 relativ fest. Daher ist die Spannungsverstärkung
der Transistoren Q1 und Q2 gering. Insofern als die von
den Basen der Transistoren Q1 und Q~ aus gesehenen Miller _
Kapazitäten Funktionen der Spannungsverstärkung sind, uird durch die Verwendung eines Kaskadeaufbaus in dem
509822/0700 '"
Verstärker 20 jene Miller-Kapazitäten auf ein Mindestmaß herabgesetzt, wodurch in vorteilhafter Ueise die Einganganstiegszeit
gegenüber Differenzverstärkern anderer Bauart verkürzt wird.
Die Ansprechzeit des Verstärkers 20 wird ferner in bekannter
Ueise durch Verwendung eines-Haltenetzuerks auf einen
fflinialuert gebracht, das den Transistor Qf- und die Widerstände Rq und R1n aufweist, um den Kollektor des Ausgangstransistors
Q3 mit V-- zu verbinden. Dieses Haltenetzuerk
arbeitet, wenn sich der Transistor Q3 in einem '
Zustand hoher Leitfähigkeit befindet, um den Kollektor
des Transistors Q- auf einem vorbestimmten Potential
(beispielsweise Vp„ - 1,5 VRF) zu halten. Der Transistor
Q3 wird dadurch vor einem Eintritt in die Sättigung
geschützt und in die Lage versetzt, schnell von einem leitenden in e'inen nichtleitenden Zustand zu schalten.
Der Transistor Q. wird in ähnlicher Ueise durch ein. Haltenetzwerk mit dem Transistor Q,- und den Widerständen
b ,
R* 1 »■ R-I ο zu einem schnellen Schalten Befähigt.
Die Arbeitsweise des so weit beschriebenen Kaskode-Differenzverstärkers
soll nun erläutert werden. Der Differenzverstärker 20 ist symmetrisch- gegenüber einer vertikalen
Achse, aufgebaut. Uenn daher das Eingangsdifferenzsignal
[Mull ist, d.h. wenn die Zifferleitungen DD und TO
509822/0700
gleiche Signale übertragen oder auf schwimmendem Potential
liegen, verbleiben die Eingangstransistoren Q1 und CU
im wesentlichen im gleichen Leitungszustand. Aus den Emittern E1 der Ausgangstransistoren Q3 und Q. werden
gleiche Ströme über die Leitungen IS bzw. Ts~ abgezogen.
Daher sind die entsprechenden Potentiale an den Kollektoren der Ausgangstransistoren Q3 und Q. gleich.
Uenn anschließend ein von Null verschiedenes Signal an
den Zifferleitungen DO und DJ auftritt, wobei z.B. das
Signal auf der Zifferleitung DO größer und das Signal
auf der Zifferleitung DO kleiner wird, tritt die Differenzbildung
ein. Das vergrößerte Signal auf der Zifferleitung DO vergrößert den Kollektorstrom des Transistors
Q1 , Da gleichzeitig das Basispotential des Transistors
Q1 ansteigt, nimmt sein Emitterpotential entsprechend zu.
An dem Emitter des Transistors Q2 wird daher ein ansteigendes
Potential hervorgerufen. Dieses ansteigende Potential
bewirkt in Verbindung mit dem fallenden Potential an der Basis des Transistors Q„ , daß dieser mit umgekehrter' Polarität
vorgespannt wird. Der Kollektorstrom des Transistors Q2 wird kleiner.
An den Leitungen IS und Ts~ wird daher ein Zwischendifferenzsignal
erzeugt. Die an der Leitung IS auftretende Komponente dieses Signals bewirkt eine Zunahme des Emitterstroms
des Emitters E1 des Ausgangstransistors Q„ und daher
509822/0700 "
auch seines Kollektorstroms. In ähnlicher Ue.ise be~
uirkt die Komponente des Zuischendiffarenzsignals aufder
Leitung IS eine Abnahme des Emitterstroms des Emitters
E- des Ausgangstransistors Q, und daher' auch ein
Absinken des Kollektorstroms dieses Transistars. Das Potential am Kollektor des Transistors Q3 nimmt ab
und das Potential am Kollektor des Transistors Q. steigt an.
Ein Ausgangssignal mit einer ersten Polarität uird daher
an den Kollektoren der Transistoren Q- und Q, erzeugt. Uenn sich die Polarität des Signals an den Zifferleitungen
gegenüber dem angenommenenfall umkehrt,
ändert sich auch die Polarität des Ausgangsdifferenzsignals.
Infolge der erfindungsgemäßen Maßnahme ueist der Differenzverstärker
20 eine.kleinere Übertragungsverzögerung als bekannte Differenzverstärker auf, und zuar
z.B. durch Verwendung von Ausgangstransistoren Q-, und
Q. , um jede Komponente des Zuischendifferenzsignals
mit einer phasengleichen Hilfssignalkomponente additiv zu kombinieren, uobei letzteres von dem Eingangssignal
an den Zifferleitungen DD und [J3 abgeleitet uird.
Bei dem Ausführungsbeispiel ueist jeder Ausgangstransistor
'CU und Q. einen zweiten Emitter E2 auf. Der
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~ 10 -
Emitter E9 des Transistors Q, ist mit der Zifferleitung
D3 und der Emitter E2 des Transistors Q. mit
der Zifferleitung DO verbunden. Daher umfaßt gemäß
der Erfindung der Emitterstrom jedes Emitters E9 eine
Hilfssignalkömponente, die durch das Eingangssignal a,n
devr einen oder der anderen Zifferleitung gesteuert
uird.
Ein Stromfluß von dem Emitter E9 des Transistors Q1,
nach Urr uird über den Widerstand R- ermöglicht, der
die Widerstände R^ und R., umfasst. In ähnlicher
Ueise ist für einen Stromfluß von dem Emitter E0 des
Transistors Q. nach uV-r ein Widerstand Rg vorgesehen,
der die Uiderstände Rc und Rc, umfaßt.
ba ob
Es sei ebenso uie vorher angenommen, daß das Signal an der Zifferleitufhg DD größer und an der Zifferleitung
CÜ kleiner uird. Uie bereits beschrieben, bewirkt die Differenzbildung, daß die Zuischensignalkomponenten
an den Leitungen IS und Ts" größer bzw. kleiner werden. Zur gleichen Zeit hat das vergrößerte Signal
an der Zifferleitung DU die Tendenz, die Vorspannung
an der Sperrschicht Basis-Emitter Eg des Transistors
Q. umzukehren. Der Emitterstrom des Emitters E2 des
Transistors Q. nimmt daher in Phase mit dem Emitterstrom des Emitters E1. des gleichen Transistors ab.
Uenn die Emitterströme der Emitter E- und E9 in dam
S09822/07ÖÖ
Transistor Q. additiv/ kombiniert werden, steigt dessen.
Kollektorstrorn schneller an, als uenn er nur durch
den Emitterstrom des Emitters E. gesteuert würde.
Inzwischen hat das vergrößerte Signal auf"der Zifferleitung
"03 die Tendenz, die Basis-Emitter E2-Sperrschicht
des Transistors Q3 in Vorwärtsrichtung vorzuspannen.
Der Emitterstrom des Emitters E2 des Transistors
Q3 nimmt daher in Phase mit dem Emitterstrom des
Emitters E.. desgleichen Transistors zu. Die additive
Kombination der Emittersignale der Emitter E- und E„
des Transistors Q„ bewirkt daher, daß dessen Kollektorstrom
schneller ansteigt, als wenn er in konventioneller Weise nur von dem Emittersignal des Emitters
E1 gesteuert würde. Daraus ist zu ersehen, daß die
LJbertragungsverzögerung des üifferenzverstärkers gemäß
der Erfindung wesentlich kurzer als bei den be- kannten Differenzverstärkern ist.
Wie bereits erörtert wurde, hängt die Ansprechzeit eines Differenzverstärkers ebenso von der Einganganstiegszeit
wie auch von der Übertragungsverzögerung ab. Eine Verkürzung der Einganganstiegszeit könnte,
für den Verstärker 20 z.B. einfach dadurch erzielt werden, daß die Widerstände R, und Rg klein gewählt
werden, wodurch die Zeitkonstanten für die entsprechenden Eingangskapazitäten auf einen Hindestwert reduziert
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24bb1J
würden. 3e kleiner die Widerstände R. und R, , desto
größer sind jedoch die nach Vr-^ fliessenden Ströme
und desto größer ist daher die' Verlustleistung des Verstärkers.
Gemäß dBr Erfindung wird eine kurze Einganganstiegszeit
für den Verstärker 20 ohne eine Zunahme der Verlustleistung erzielt. Dazu weisen die der Erläuterung
dienenden Transistoren Q^, und Q, einen dritten Emitter
E„ auf. Der Emitter E~ des Transistors Q„ liegt an dem
ό ό \J
.Verbindungspunkt der Widerstände R. und R,, , während
der Emitter E„ des Transistors Q. mit dem Verbindungspunkt der Widerstände Rc und R,, verbunden ist. Diese
ba du
Anordnung macht die Eingangswiderstände für die entsprechenden
Signale auf den Zifferleitungen DO und D3
relativ unabhängig von den Werten der Widerstände R,.
und Rc, '. Die Widerstände R. und Rc können daher zur
ου . 4a ba
Erzielung eines niedrigen Eingangswiderstands relativ
klein gewählt werden, während die Widerstände R.. und R,, relativ große Werte annehmen können, um den Strom
nach Vpp zu begrenzen.
Der Wert des Widerstandes R., wird speziell so gewählt,
daß der durch ihn fliessende Emitterstrom des Emitters E, des Transistors Q„ groß ist im Vergleich zu irgendeinem
Strom, der von der Zifferleitung Ό3 über den
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Widerstand R. durch dan Widerstand R., flies-st. Daher
bleibt der Spannungsabfall an dem Widerstand R., und da- '
mit das Potential an dem Emitter E~ konstant. Der Ein-'
gangswiderstand für die Zifferleitung DO uird daher in
vorteilhafter Weise unabhängig von dem Widerstand R.,
im wesentlichen durch den Widerstand R, bestinunt.
4a
In ähnlicher Ueise bewirkt die Anordnung mit dem Emitter
E~ des Transistors Q, und den Widerständen Rc und Rc.
ό 4 fa a ob
in v'orteilhafter Weise einen niedrigen Eingangswiderstand
für die Signale der Zifferleitung D3, während der Strom
nach Uj-p begrenzt wird.
Wie bereits erwähnt, wird: bei der in der Figur dargestellten,
der Erläuterung dienenden Abtastschaltung das Ausgang'sdif f erenzsignal des Verstärkers 20 der Ausgangsstufe
30 zugeführt, um an dem Anschluß TO ein unsymmetrisches ^Signal zu bilden. Dazu sind.die Kollektoren der Ausgangstransistoren Q- und Q. des Verstärkers ·
20 mit den Basen der Transistoren Q- und Q„ der Ausgangsstufe
30 gekoppelt. Die Transistoren Q? und Q„ sind ein
emitter-gekoppeltes Differenzpaar, das von einer Konstantstromquelle
mit einem Emitterstrom gespeist uird. Diese Stromquelle enthält den Transistor Q11 und den
Widerstand Rn . Wenn daher das Vorzeichen an den Zifo
ferleitungen D3 und DJ derart ist, daß der Kollektor des Transistors Q, auf einem höheren Potential als der
Kollektor des Transistors Q3 }.iegt, fließt der größte
50982-2/0700.
Anteil des yon dem Transistor Q1 . abgegebenen Stroms
durch den Transistor Q7. Daher fliesst nur ein sehr
kleiner Strom von Vp"r über den Widerstand R.„ und die
Ausgangsleitung OB in den Transistor Qg. Demgemäß tritt
an dem Anschluß TO ein erstes "hohes" , im wesentlichen zu Upp gleiches Potential auf.
Uenn andererseits das Signal an den Kollektoren der ·
Transistoren CU und Q, das zu dem gerade angenommenen
entgegengesetzte l/orzeichen aufweist, entsteht ein Strom won Vpp über den Widerstand R^t·, die Leitung OB
und den Transistor Qq zu den eine Konstantstromquelle darstellenden Transistor Q**· D*s Potential an dem Anschluß
TO nimmt daher einen zweiten "n,iadrigen" Wert
an, der gleich Up« abzüglich des Spannungsabfalls an
dem Widerstand R.„ ist.
Uie bereits erwähnt^ wurde die Abtastschaltung 10 zur
Erläuterung als eine Abtastschaltung für einen Halbleiterspeicher angenommen. Bei einer solchen Anwendung
kann es wünschenswert sein, in bekannter Weise die Leistungsfähigkeit
des Speichers bezüglich des Addressierens durch K'opplung einer Vielzahl v/on Abtastschaltungen an
eine gemeinsame Leitung zu erweitern, wobei zu irgendeiner gegebenen Zeit bis auf eine Abtastschaltung alle
anderen von der Leitung getrennt sind. Eine Verbindung einer dieser Abtastschaltungen mit der Leitung OB ist
50982-2/0700
symbolisch durch die Leitung SC dargestellt.
Bei dem Ausführungsbeispiel uird die Verbindung der Ab-.
tastschaltung 10 mit der Leitung OB bzu. deren Abschaltung
durch Signale an den Steuerleitungen ER und ER bewirkt. Uenn das Vorzeichen der Zifferleiturigen DD und
DD auf der Leitung "OB auftritt, entsteht auf der Leitung
ER ein Signal, das den Transistor Q11 in Voruärtsrichtung
vorspannt, so daß den Emittern der Transistoren Q7 und Qg, uie bereits beschrieben, ein konstanter Strom
zugeführt uird. Zur gleichen Zeit entsteht auf der Leitung
El? ein Signal, das den Transistor Q„ in ' Rückuärtsrichtung
vorspannt und ihn nichtleitend macht.
Uenn die Abtastschaltung 10 von der Leitung OB getrennt uerden soll, um eine Verbindung mit einfer anderen Abtastschaltung
herzustellen, uird der Transistor Q11 durch
ein Signal auf der Leitung ER in Rückuärtsrichtung und der Transistor Qn durch-ein Signal auf der Leitung ER
gestrichen in Voruartsrichtung vorgespannt.· Der Transistor
Q11 befindet sich daher im nichtleitenden Zustand.
Jeder durch den Transistor Q11 fliessende Leckstrom uird von dem Transistor Qg und damit von der Leitung
OB durch den Transistor Qg abgeleitet, der jetzt leitend
ist.
Der Transistor Q1n ist dazu vorgesehen, den Kollektor
des Transistors Qq auf einer - minimalen Spannung von
609822/0700
\I~P - üRr zu halten, wenn letzterer leitend ist. Dadurch
uird verhindert, daß der Transistor Qq in die
Sättigung läuft. Diese Maßnahme trägt dazu bei, eine sehr kurze Ansprechzeit für die Abtastschaltung 10
als ganzas zu erzielen, indem der Transistor Qq sehr .schnell von dem leitenden in den nichtleitenden Zustand geschaltet werden kann.
Sättigung läuft. Diese Maßnahme trägt dazu bei, eine sehr kurze Ansprechzeit für die Abtastschaltung 10
als ganzas zu erzielen, indem der Transistor Qq sehr .schnell von dem leitenden in den nichtleitenden Zustand geschaltet werden kann.
Die beschriebene spezielle Schaltung dient lediglich zur Erläuterung der Prinzipien der Erfindung. Während
z.B. bei dem in der Figur dargestellten Ausführungsbeispiel
bipolare Transistoren verwendet werden, lassen sich die Prinzipien der Erfindung auch durch Differenzverstärker
verwirklichen, die mit Feldeffekttransistoren
oder anderen bekannten Bauelementen ausgerüstet sind.
509822/0700
Claims (1)
- - 17 -BLUMBACH - WESER · BERBEN C* KRAMERPATENTANWÄLTE IN WIESBADEN UND MÜNCHENDIPL-ING. P. G. BLUMBACH · DIPL-PHYS. Dr. W. WESER · DIPL-ING. DR. JUR. P. BERGEN DIPL-ING. R. KRAMERWIESBADEN · SONNENBERGER STRASSE 43 · TEL (06121) 562943, 561998 - MÖNCHENPatentansprüche1., Differenzuerstärker mit einer auf ein Eingangssignal ansprechenden Eingangsschaltung, um ein Zuischendifferenzsignal zu erzeugen, und eine Ausgangsschaltung, die mit der Eingangsschaltung gekoppelt ist und ein Ausgangsdifferenzsignal erzeugt, dadurch gekennzeichnet, daß die Ausgangsschaltung (Q„,Q, ,R4^Rg) auf das " Eingangssignal (D3, DZ)) anspricht, um eine Hilfssignalkamponente in Phase mit einer ausgewählten Komponente des Zuischensignals (IS(,IS) zu erzeugen und um die Hilfssignalkomponente mit der Zwischensignalkomponente zu kombinieren.?.. Differenzverstärker nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Ausgangsschaltung (Qo,Q a,R λ ,Rfi) ein Paar von Ausgangstransistoren (Qt,CJ.) mit jeweils einem ersten (E*) und zweiten (E7) Emitter aufweist und daß Impedanzmittel (R.,Rfi) zur Verbindung des zweiten Emitters (E2) mit einer Potentialquelle (Vr-r) vorgesehen sind.509622/07003. Differenzverstärker nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Ausgangsschaltung Kupplungsmittel aufweist, um die Zwischensignalkomponente (IS, IS) den ersten imittern (E*) Und die Hilfssignalkomponente in Phase mit der . Zuischensignalkomp.onente den zweiten Emittern (E~) der Ausgangstransistoren zuzuführen.4. Dif f erenzv/erstärker nach Anspruch 2, dadurch .gekennzeichnet, daß der Ausgangstransistor (Q.,,Q.) ferner einen dritten Emitter (E-) aufweist und daß die Impedanzmittel eine erste und zueite Impedanz (R- ,R,- und R^i Reu) einschließen, um den dritten Emitter (E.,) mit dem' zweiten Emitter (E?) bzw. der Potentialquelle (Vpr) Zü verbinden.5 09322/0700
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| US3477031A (en) * | 1966-09-09 | 1969-11-04 | Hitachi Ltd | Differential amplifier circuit employing multiple differential amplifier stages |
| US3676712A (en) * | 1971-03-22 | 1972-07-11 | Motorola Inc | Monolithic non-saturating storage circuit |
| US3742377A (en) * | 1971-07-08 | 1973-06-26 | Nat Semiconductor Corp | Differential amplifier with means for balancing out offset terms |
| US3735151A (en) * | 1971-08-16 | 1973-05-22 | Motorola Inc | Output circuit for comparators |
-
1973
- 1973-11-23 US US418669A patent/US3868586A/en not_active Expired - Lifetime
-
1974
- 1974-09-10 FR FR7430572A patent/FR2252696B1/fr not_active Expired
- 1974-10-23 CA CA212,077A patent/CA1014234A/en not_active Expired
- 1974-11-20 JP JP13282474A patent/JPS5614002B2/ja not_active Expired
- 1974-11-21 DE DE19742455139 patent/DE2455139A1/de not_active Withdrawn
- 1974-11-21 GB GB5059474A patent/GB1473929A/en not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| GB1473929A (en) | 1977-05-18 |
| US3868586A (en) | 1975-02-25 |
| FR2252696A1 (de) | 1975-06-20 |
| CA1014234A (en) | 1977-07-19 |
| FR2252696B1 (de) | 1978-03-24 |
| JPS5085261A (de) | 1975-07-09 |
| JPS5614002B2 (de) | 1981-04-01 |
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| 8141 | Disposal/no request for examination |