DE2454379A1 - Vorrichtung zur steuerung der bandspannung fuer ein video-bandaufnahme- und/ oder -wiedergabegeraet - Google Patents
Vorrichtung zur steuerung der bandspannung fuer ein video-bandaufnahme- und/ oder -wiedergabegeraetInfo
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- G11B15/6655—Threading; Loading; Automatic self-loading by extracting loop of record carrier from container to pull the record carrier against drum using one loading ring, i.e. "C-type"
Landscapes
- Registering, Tensioning, Guiding Webs, And Rollers Therefor (AREA)
- Adjustment Of The Magnetic Head Position Track Following On Tapes (AREA)
Description
die Länge des Bandes zwischen einer Aufzeichnung und einer
Wiedergabe ändert, die Wege, entlang denen die rotierbaren Magnetköpfe auf dem Band während der Wiedergabebetriebsweise
abtasten, in einem kleinen Winkel zu den schrägen Aufzeichnungsspuren
liegen, auf denen die Videosignale aufgezeichnet sind. Sogar wenn· jeder Kopf zu Beginn seiner Abtastbewegung
schräg über das Band zu einer Aufzeichnungsspur ausgerichtet ist, wird dennoch der Kopf von dieser
Aufzeichnungsspur im Lauf der Abtastbewegung abweichen und
die w.iedergegebenen Videosignale werden Schutzstreifen- oder Zeilenzwischenraumgeräusche enthalten, die auf dem Bild oder
dem Bildschirm-Bild eines Monitors oder einer anderen Bildwiedergabeeinrichtung als charakteristischer "Schnee" oder
als Störung auftreten. ·
Es ist bekannt, diese voranstehend erwähnten Geräusche durch passende Veränderung der Spannung in dem Band bzw. der Bandspannung
zu beseitigen, um so irgendwelche Veränderungen der Längsabmessungen desselben, die zwischen Aufzeichnung und
Wiedergabe aufgetreten sein können, auszugleichen. Bei- bekannten Video-Bandaufnahme- und/oder Wiedergabegeräten wird das
Band üblicherweise während der Aufzeichnung und der Wiedergabe mittels einer Bremse gespannt, die der Rotation der Vorratsspule
entgegenwirkt. Die mittels dieser Bremse ausgeübte Bremskraft wird entsprechend der Spannung des Bands auf
seinem Lauf zwischen der Führungstrommel und der Vorratsrolle
variiert.
Wie dies in der US-Patentschrift 3.833.921 des gleichen Anmelders
beispielsweise beschrieben ist, kann ein schwenkbar befestigter Arm für die Steuerung der Spannung vorgesehen
sein, der an seinem freien Ende einen Stift hat, der gegen das zwischen: der Pührungstrommel und der Vorratsspule sich
erstreckende Band mittels einer Feder gepreßt wird, die auf den Arm wirksam ist. Dieser Arm zur Spannungssteuerung ist
des weiteren mit einer Bandbremse verbunden, die sich um eine
509821/0984
Int. Cl.2:
BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
DEUTSCHES
PATENTAMT
GIl B 15-43
H 04 N 5-78
Unionspriorität:
| Aktenzeichen: | P 24 54 379.1 |
| Anmeldetag: | 15.11.74 |
| Offenlegungstag: | 22. 5.75 |
16.11.73 Japan 132484-73
Bezeichnung: Vorrichtung zur Steuerung der Bandspannung für ein Video-Bandaufnahme- und/ oder -Wiedergabegerät
Anmelder: Sony Corp., Tokio
Vertreter:
Erfinder: Mitscherlich, H., Dipl.-Ing.; Gunschmann, K, Dipl.-Ing.;
Körber, W., Dipl.-Ing. Dr.rer.nat; Schmidt-Evers, J., Dipl.-Ing.; Pat-Anwälte, 8000 München
Saito, Akira, Yokohama, Kanagawa; Tanaka, Katsu, Tokio (Japan)
θ 5.75 509821/984 18/80
so617 "15. November 1974
S74P165
ES-Ek-gunschmanm
Dr. rer. nat. W. KÖRB ER
Dipl.-Ing. J. SCHMIDT-EVERS
g MÜNCHEN 22. Steinsdorfstr. IO
Dipl.-Ing. J. SCHMIDT-EVERS
g MÜNCHEN 22. Steinsdorfstr. IO
SOMY GORPOEATION ;
7-35-Kitashinagawa
6-Ghome
Shinagawa-ku
Tokyo / Japan
Patentanmeldung
Vorrichtung zur Steuerung der Bandspannung für ein Video-Bandaufnahme- und/oder -Wiedergabegerät
Die Erfindung betrifft eine wie im Oberbegriff des Patentanspruches
1 umrissene Vorrichtung zur Steuerung der Bandspannurig.
Sie bezieht sich allgemein auf Magnetband-Aufnahme- bzw. -Aufzeichnungs- und/oder -Wiedergabegeräte (VTR) und ist mehr ins
einzelne gehend auf Verbesserungen einer Steuervorrichtung der Art
für ein solches'Gerät"ausgerichtet.'
Bekannte Video-Bandaufnahme- und/oder -Wiedergabegeräte
haben im allgemeinen eine Bandführungstrommel, der ein oder
mehrere rotierbare Magnetköpfe zugeordnet sind, um Videosignale auf ein Magnetband aufzuzeichnen oder von diesem wiederzugeben
bzw. abzutasten. Das Magnetband ist, je nach dem, auf eine
Vorratsspule und/oder eine Aufwickelspule aufgewickelt. Zwischen diesen Spulen ist das Band wendelförmig um wenigstens
einen Anteil der Umfangsoberfläche der Trommel gelegt.
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Bremstrommel herum erstreckt, die sich auf dem Spulenträger der
Vorratsspule befindet. Die Bremse wirkt auf die Rotation dieses Trägers und damit auf die der Vorratsspule, die mit dem
Träger gekuppelt ist, ein. Bei der vorbeschriebenen Anordnung ist es ersichtlich, daß die Stellung des Armes zur
Spannungssteuerung zu allen Zeiten durch die Kraft der Feder bestimmt ist, die einen solchen Arm zwingt, sich in eine Richtung
zu wenden bzw. zu schwenken. Die Spannung dieses Teils des Bandes, das den auf dem Arm befindlichen Stift berührt,
wirkt dieser Schwenkung des Armes in die erwähnte Richtung entgegen. Die Bandbremse ist so angeordnet, daß eine Bewegung
des Armes für die Spannungssteuerung in die eine Richtung, und zwar als Auswirkung einer Abnahme der festgestellten Bandspannung,
die Bremskraft vergrößert, so daß die Spannung des Bandes wieder auf einen vorgegebenen Wert gebracht wird. Eine
Bewegung dieses Armes in die dazu entgegengesetzte Richtung, und zwar aufgrund einer Zunahme der festgestellten Bandspannung,
läßt die Bremskraft abnehmen, um wieder den vorgegebenen Wert der Bandspannung herzustellen. Somit wirkt die
beschriebene Anordnung dahingehend, eine konstante Bandspannung aufrechtzuerhalten, die durch die Kraft der auf den
Arm für die Spannungssteuerung wirkenden Feder bestimmt ist. Umeine Einstellung der Bandspannung, die beizubehalten ist,
zu ermöglichen, ist bei dem bekannten Gj-erät das eine Ende
der Feder mit diesem Arm und das gegenüberliegende Ende der Feder mit einem winkelmäßig einstellbaren Ankerarm verbunden.
Theoretisch kann daher beim Auftreten von Schutzstreifengeräuschen
in den wiedergegebenen Videosignalen, die auf Iiängenänderungen des Bandes beruhen, die zwischen einer Aufzeichnung
und der Wiedergabe aufgetreten sind, der Ankerarm der Feder winkelmäßig* eingestellt werden, um die Spannung
der Feder zu ändern. Damit läßt sich dann die Bandspannung im erforderlichen Sinne ändern, um das Band wieder auf seine
Längenabmessungen zurückzubringen, die es während der Aufzeichnung
hatte. Damit ließen sich diese Geräusche beseitigen.
Praktisch ist jedoch festgestellt worden, daß die notwendige
"feine Einstellung der Bandspannung durch winkelmäßige Einstellung
des Ankerarmes nicht leicht erreicht' werden kann, wobei dieser Ankerarm normalerweise in einer ausgewählten
Stellung festgelegt ist. Die vorangehend erwähnte Schwierigkeit beruht auf dem Umstand, daß dann wenn die Festlegung
bzw. Blockierung, die den Ankerarm in einer ausgewählten Stellung zurückhält, gelöst wird, um eine winkelmäßige
Justierung des Ankerarms zu ermöglichen, die volle Kraft der mit ihm verbundenen leder dazu neigt, den Ankerarm in' die
Richtung zu schwenken, in der sich die Federkraft verringert.
Dementsprechend muß die Einstellung des Ankerarmes entgegen der gesamten Kraft der mit ihm verbundenen Feder bewirkt werden,
womit eine genaue Wiedereinstellung des Ankerarmes zum Erreichen der geforderten genauen Einstellung der Bandspannung
erschwert ist.
Es ist eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Vorrichtung zur Spannungssteuerung dahingehend zu verbessern, daß
die oben beschriebenen Schwierigkeiten des Standes der Technik vermieden sind. Spezieller soll diese Vorrichtung die genaue
Einstellung der Bandspannung bei einem Video-Bandaufnahme- und/oder -"Wiedergabegerät, wie es als solches voranstehend
umrissen ist, erleichtern, um Schutzstreifengeräusche zu beseitigen,
die andernfalls in wiedergegebenen Videosignalen
aufgrund von Ijängenänderungen des Bandes zwischen der Aufzeichnung
und der Wiedergabe auftreten.
Diese Aufgabe wird durch eine wie im Patentanspruch 1 angegebene
Vorrichtung gelöst.
G-ernäß einem aesichtspunkt der Erfindung ist eine Vorrichtung,
zur Spannungssteuerung vorgesehen, die einen bewegbaren
Arm zur Spannungssteuerung hat, der gegen das sich zwischen ·
der Vorratsspule und der Aufwickelspule erstreckende Bandseils
tuck mittels einer spannenden Feder gedrückt wird,; und
zwar derart:, daß die Stellung dieses. Armes abhängig ist von
der Kraft der spannenden Jeder und der Spannung in diesem
Seilstück des Bandes. Die Vorrichtung hat weiter eine Bremse,
die durch die Drehung dieses Armes für die Spannungssteuerung steuerbar ist und die entgegen der Rotation der Vorratsspule
wirkt, um so eine im wesentlichen konstante Bandspannung 'beizubehalten.
Weiter hat die Vorrichtung ein Ankerteil, das mit der spannenden Feder verbunden ist und das zur Einstellung
der Kraft dieser Feder bewegbar ist. Damit "läßt sich die
für das Band im wesentlichen konstant beizubehaltende Bandspannung verändern. Die Vorrichtung ist mit einer Anordnung
ausgestattet, die als Gegengewicht bzw. Ausgleich für die Kraft der Feder in Bezug auf das Ankerteil vorgesehen ist.
Zum Beispiel ist hierfür eine zusätzliche Feder vorgesehen, die auf das Ankerteil entgegen der Kraft der spannenden
Feder wirksam ist, so daß das Ankerteil- ohne Überwindung der
Kraft der spannenden Feder einstellbar bewegt werden kann.
Es ist ein weiteres Merkmal oder eine Weiterbildung der Erfindung,
die voranstellend beschriebene Vorrichtung zur Spannungssteuerung mit einem von Hand betätigbaren Steuerelement,
wie z. B. einem drehbaren Knopf, und mit einer irreversiblen Kupplung zu versehen, die zwischen einem solchen Steuerelement
und dem Ankerteil verbindend eingefügt ist. Damit läßt sich ein im wesentlichen mechanischer Vorteil in Bezug
auf die Verstellung des Steuerelements relativ zu der
resultierenden Bewegung des Ankerteils erreichen.
Weitere Erläuterungen der Erfindung, weitere Ausgestaltungen
und Weiterbildungen derselben und mit ihr erreichbare Vorteile
gehen aus der Beschreibung eines in den Figuren dargestellten
bevorzugten Ausführungsbeispiels hervor.
Fig. 1 zeigt eine schematische Aufsicht auf ein Video-Bandaufnahme-
und/οder -Wiedergabegerät mit einer Einrichtung zum Einlegen und Herausnehmen des Bandes, wobei
diese einem Typ entspricht, auf den die vorliegende Erfindung angewendet ist.
. 2 zeigt eine vergrößerte Aufsicht einer erfindungsgemäßen
Vorrichtung zur Steuerung der (Band-)Spannung, wie sie in einem Gerät nach Fig. 1 vorgesehen ist. Ein Anteil
der Grundplatte des Gerätes ist weggeschnitten, um die Elemente der Vorrichtung zur Spannungssteuerung,
die unter dieser angeordnet sind, sichtbar zu machen. Fig. 3 zeigt einen Schnitt nach 3-3'aus Fig. 2 und
Fig. 4 zeigt eine ausschnittsweise perspektivische Ansicht einer zentrierenden Anordnung, wie sie in der erfindungsgemäßen
Vorrichtung enthalten ist.
In Fig. 1 ist ein magnetisch arbeitendes Aufnahme- und/oder
Wiedergabegerät zu sehen, auf das die Erfindung angewendet ist. Dieses Gerät kann derart sein, wie es in der US-Patentschrift
3.833.921 beschrieben'ist. Ein solches Gerät hat eine
zylindrische Bandfiihrungstrommel 1, die auf einer Grundplatte
befestigt ist und. die einen Umfangsschlitz oder Spalt (nicht
dargestellt) hat. Eine Anordnung 1a mit rotierbaren Magnetköpfen (in gestrichelten Linien) ist drehbar auf der Trommel 1 angebracht
und hat einen oder mehrere Magne-tköpfe 1Jb, die entlang diesem Schlitz oder Spalt bewegt werden. Sie laufen somit auf
einer kreisförmigen Bahn um, die- im wesentlichen mit der Umfangsoberfläche derTrommel 1 zusammenfällt.
Eine für die Kassette vorgesehene Haiteeinrichtung ist
schematisch mit gestrichelten Linien dargestellt und insgesamt mit dem Bezugszeichen 3 versehen..Sie ist in geeigneter
Weise auf der Grundplatte 2 vor der Führungstrommel 1 befestigt
und ist zwischen einer angehobenen Stellung und einer abgesenkten Arbeitsstellung hin und her bewegbar. In der angehobenen
Stellung kann die Einrichtung 3 eine Bandkassette 4 '
aufnehmen. In der Arbeitsstellung befindet sich die Kassette in der für die Aufnahme- oder Wiedergabebetriebsweise vor-
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gesehenen Stellung. Die Bandkassette 4 hat eine Vorratsspule und eine Aufwickelspule 6, die drehbar in einem Gehäuse 7
aufgenommen sind. Auf diese Spule(-n) ist das Magnetband T aufgewickelt. Das Band T erstreckt sich zwischen den Spulen
5 und 6 und wird über Führungsstifte 8a und 8b, die nahe der
Spule 5 sind, und über Führungsstifte 9a und 9b, die nahe der Spule 6 sind, geführt. Das Band folgt damit normalerweise einem
Weg, der ein Teilstück hat, das in gestrichelten Linien mit 11 bezeichnet dargestellt ist und das sich zwisäien den
Stiften 8b und 9.b erstreckt, bei denen das Band durch eine Öffnung 10 freiliegt. Die Öffnung 10 erstreckt sich entlang
der Seite und nahe dem Unterteil des Gehäuses 7, die der Führungstrommel 1 zugewandt ist, wenn die Kassette 4 in der
Halteeinrichtung 3 aufgenommen ist. Der Zugriff bzw. Zugang in das Innere des Kassettengehäuses 7 durch die Öffnung 10
hindurch ist durch eine Teilung 11 begrenzt, die sich entlang der Kante der Öffnung 10 in der Unterwand des Gehäuses 7
von nahe dem Führungsstift 8b bis,nahe dem Führungsstift 9b ■
erstreckt. Diese Teilung befindet sich innerhalb im Abstand von dem Teilstück T1 des Bandes.
Rotierbare Spulenträger 12 und 13 erstrecken sich von der Grundplatte 2 weg nach oben und können jeweils in Naben 5a
und 6a der Vorratsspule 5 und der Aufwiekelspule 6 eingreifen,
wenn die Halteeinrichtung 3 in ihre Arbeitsstellung mit der darin enthaltenen Kassette 4 abgesenkt ist. Passende Antriebseinrichtungen (nicht dargestellt) können vorgesehen sein für
den Antrieb des Spulenträgers 13 der Aufwickelspule, und zwar
in Richtung zum Aufwickeln des Bandes auf die Spule 6 während des AufZeichnens, während der Wiedergabe und während raschen
Vorlaufs des Gerätes,und für den Antrieb des Spulenträgers 12
der Vorratsspule, und zwar in Richtung zum Wiederaufwickeln
des.Bandes auf die Vorratsspule 5 während des Rücklaufs
des Gerätes.
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Das Aufnahme- und/oder Wiedergabegerät hat des weiteren einen Gapstan-Antrieb bzw. eine Treibrolle 14, der bzw. die in '
passender Weise mit einem Antriebsmotor (nicht dargestellt) ■ angetrieben wird. Des weiteren sind eine feststehende Magnetkopf
einrichtung 15 zur Aufzeichnung und/oder Wiedergabe von Tonsignalen und Steuersignalen, ein Löschkopf 16 und Bandführungen
17 und 18 vorgesehen, die alle auf der Grundplatte 2,, wie dargestellt, an bestimmten Orten im Abstand voneinander
angeordnet sind. Um das Gerät zu betreiben, ist 'es notwendig,, das Band aus der Kassette 4, die sich in der Einrichtung 3
befindet, um wenigstens einen Anteil der Kreis-Umfangsfläche
der-Führungstrommel 1 zu legen, um das Band durch Rotation
der Magnetkopfeinrichtung 1a, die der Führungstrommel zugeordnet
ist,'abzutasten. Weiter ist es notwendig, das Magnetband
mit der Treibrolle 14 zum'Antrieb desselben und außerdem mit den feststehenden Magnetköpfen 15 und 16 in Berührung
zu bringen. Sobald es erwünscht ist, die Kassette 4 aus dem
Gerät zum Schluß einer Aufnahme oder Wiedergabe herauszunehmen,
ist es notwendig, das Band von der Trommel 10 wieder
abzunehmen und in die Kassette 4 zurückzuführen.
Das dargestellte Gerät hat eine Einrichtung 20, mit der das oben beschriebene Einlegen des Bandes und das Herausnehmen
desselben ausgeführt wird. Die Einrichtung 20 umfaßt allgemein
ein Tragteil 21, vorzugsweise in Form eines Ringes, das um die F ührungs trommel 1 herum auf einex Kreisbahn oder
auf einem Bogen rotierbar ist, der sich unter die Öffnung 10
der Kassette 4, wenn sich diese in der Einrichtung 3 befindet, erstreckt. Der Trägerring 21 kann in Bezug auf die Führungstrommel 1 exzentrisch angeordnet sein, um einen relativ
großen Raum für die Anbringung der Treibrolle 14, der Köpfe und 16 und der Bändführungen 17 und 18 vorzusehen. Der Ring
21 ist wie gezeigt mittels mit Nuten versehenen Rollen 22 rotierbar gehalten. Diese Rollen greifen in den inneren
Umfang des Ringes 21 ein und sind passend auf der Grundplatte
angebracht. Um ein Drehen des Ringes 21 um die Führungstrommel
1 herum zu bewirken, liegt am äußeren Umfang des Hinges 21 eine Antriebsrolle 23 unter Reibungskraft an. Diese ist
mittels eines passenden reversierbaren Elektromotors 24
anzutreiben.
Auf dem .Trägerring 21 ist eine in das Band eingreifende Einrichtung
25 angebracht, die,wie gezeigt, einen Trägerarm 26 hat, der an einem Ende auf einem Stift 27 schwenkbar angebracht ist, wobei dieser Stift 27"vom Ring 21 nach oben
vorspringt. Weiter hat die Einrichtung 25 eine frei laufende, aufrechtstehende Andruckrolle 28, die von dem gegenüberliegenden
oder freien Ende des Armes 26 getragen wird. Außerdem erstreckt sich von dem Arm 26 zwischen dessen Enden ein
das Band berührendes bzw. in das Band eingreifendes 'feil oder
Stift 29 nach oben. Die Einrichtung 25 ist auf dem Ring 21
örtlich derart angeordnet, daß dann, wenn der Ring in seine Arbeitsstellung gedreht ist, die Einrichtung 25 die in ausgezogenen
Linien in Fig. 1 gezeigte Stellung hat. Die Andruckrolle
28 ist nahe der Treibrolle 14, um mit dieser zum Kntrieb
des Magnetbandes, das sich zwischen diesen befinden,
zusammenzuwirken. In dem dargestellten Gerät wirkt eine Feder-30 auf den Trägerarm 26, um diesen nach außen in Bezug auf
den Ring 21 gegen einen Anschlag 31 zu schwenken bzw. zu zwingen. Damit wird ein schmaler Spalt zwischen der Andruckrolle
28 und der Treibrolle 14 vorgesehen. Eine weitere Mechanik, schematisch dargestellt mit 32y kann vorgesehen
sein, um den Trägerarm 26 winkelmäßig in Einwärtsrichtung zu verlagern, damit die Andruckrolle 28 gegen die Treibrolle
gedruckt ist. Eine solche zusätzliche Mechanik 32 kann in einfacher Weise aus einer Magnetspule gebildet sein mit
einem Kern 32a, der abhängig von der Erregung der Spule während
einer Aufnahme- oder Wiedergabebetriebsweise des Gerätes derart-ausgefahren ist, daß er eine Einwärtsbewegung
des Armes 26, z. B. durch direkte : Wirkung, des Kerns 32a auf
den Arm 26, wie gezeigt, bewirkt.
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Wenn der Trägerring 21 im Uhrzeigersinn um ungefähr 250° aus
seiner Arbeitsstellung (in ausgezogenen Linien in Pig. 1)
in seine Anfangs- oder Ruhestellung gedreht ist, "befindet
sich die in das Band eingreifende Einrichtung örtlich derart, wie dies in gestrichelten linien mit 25! in I1Ig. 1 gezeigt
ist. Es ist ersichtlich, daß mit dem Ring 21 in seiner Ruhestellung die Abwärtsbewegung der Haiteeinrichtung 3 für die
darauf befindliche Kassette 4 .bewirkt, daß die Andruckrolle
und die Bandführungsteile an den jeweils mit 28' und 29* bezeichneten
Stelle nach oben in die Öffnung 10 des Kassettengehäuses
7 au der Seite des Teilstücks T1 des Bandes^ die abgewandt
von der Eührungstrommel ist nach oben hervorspringen
hervorragen.
Die Einrichtung 20 zum Einlegen und Herausnehmen des Bandes hat weiter wie gezeigt eine Einrichtung 33 zum Verschieben
des Bandes* Diese kann, wie noch nachfolgend im einzelnen beschrieben, Teil einer die Bandspannung regulierenden oder
steuernden erfindungsgemäßen Vorrichtung sein. Sie ist in
Eig. 1 gezeigt und hat einen Stift 34, der von einem Ende
des Trägerarmes 35 nach oben vorspringt. Der Arm 35 erstreckt sich schwingfähig über den Ring 21 von einer Welle 36,
die in der Grundplatte 2 drehbar ist.
Wie dies nachfolgend noch im einzelnen beschrieben wird, wird der Trägerarm 35 von einer Feder im G-egenuhr zeiger sinn
gedrängt, d. h. in diejenige Richtung, um den Stift 34 aus seiner Ruhestellung (angedeutet mit 34') in seine Arbeitsstellung
zu bewegen, die in ausgezogenen Linien in Pig. 1 gezeigt ist. Ein Steuerteil oder Hebel 37 zur-Steuerung
der Bewegung des Stiftes 34 kann an einem Ende auf einem Stift 38 schwenkbar sein, wobei dieser Stift von der
Grundplatte 2 nahe dem Ring 21 getragen wird. Der Hebel trägt eine rotierbare liocken-(Stößel-)Rolle 39, die gegen
den Umfang dec Trägerringes 21 mittels einer Eeder 40 ge-
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drückt ist. Diese Feder 40 ist eingefügt zwischen einem Arm 37a des Hebels 37 und einem Anker 40^ der auf der Grundplatte
ist. Das freie Endteil des Hebels 37 erstreckt sich nahe dem gelagerten' Ende des Trägerarmes 35 und hat einen nach oben
stehenden Ansatz 37,b, an dem ein Ansatz oder Vorsprung 35ja des
Armes 35 zur Anlage kommen kann. Damit wird die durch die Feder erzwungene Schwenkung des Armes 35 im Gegenuhrzeigersinn
begrenzt. Der Umfang des Trägerringes 21 ist mit einem Rücksprung 41 versehen, der sich an einer Stelle befindet,
um die Nockenrolle 39 aufzunehmen, wenn sich der Ring 21 in seiner Arbeitsstellung (Fig. 1) befindet. Der Umfang des
Ringes 21 ist weiterhin mit einer Nockenoberfläche 41a ausgebildet, die sich von dem Rücksprung 41 in Gegenuhrzeigerrichtung
erstreckt und die progressiv abnehmende Radialabstände vom Rotationsmittelpunkt des Rings 21, und zwar in Uhrzeigerrichtung,
d. h. in Richtung auf den Rücksprung 41, hat. An der Oberfläche 41a kann die Nockenrolle 39 während der
Drehung des Trägerringes 21 zwischen seiner Ausgangs- oder Ruhestellung und seiner Arbeitsstellung anliegen.
Mit dem Trägerring 21 in seiner Ruhestellung bewirkt das
Anliegen der Rolle 39 an dem Anteil der Nockenoberfläche 41a in relativ großem radialen Abstand zum Rotationsmittelpunkt
des Ringes 21, daß der Steuerhebel 37 eine solche Stellung hat, in der sein Ansatz 37b mit dem Vorsprung 35a
des Hebels 35 in Anlage kommt. Damit wird der Stift 34 in seine Ruhestellung, gezeigt mit 34', gebracht, in der er aufwärts
in die Öffnung 10 der Kassette bzw. des Gehäuses 7 hereinragt. Wenn der Trägerring 21 während des Einlegens des
Bandes im Gegenuhrzeigersinn gedreht wird, läuft die Nockenrolle 39 auf nachfolgenden Anteiles der Nockenoberfläche 41a,
die zunehmend geringe're radiale Abstände vom Rotationsmittelpunkt des Ringes 21 haben. Damit wird der Steuerhebel 37 allmählich
im Gegenuhrzeigersinn um den Stift 38 herum geschwenkt. Die sich ergebende Bewegung des Ansatzes 37b voraus dem
Vorsprung 35a ermöglicht es dem unter Federspannung liegenden Arm 35, sich allmählich im Gegenuhrzeigersinn derart zu drehen,
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daß der Stift 34 sich aus .der Kassette 4 heraus bewegt und
dementsprechend das Band, in das er eingegriffen hat, ver- ■
lagert bzw. herauszieht. Nach Abschluß des Bandeiniegens, d. h. wenn der Ring 21 in seiner Arbeitsstellung (Fig. 1)
angekommen ist, ist die Rolle 39 von "dem Vorsprung 41 derart aufgenommen, daß der Steuerhebel 37 weiter im Gegenuhrzeigersinn
gedreht"wird, um den Ansatz 37b von dem Vorsprung 35a wegzubewegen. Damit ist eine Drehung des Armes
35 in die gleiche Richtung möglich, womit der Stift 34 in seine Arbeitsstellung gebracht wird, in der das Band' in ausreichendem
Maße um die Führungstrommel 1 herum gelegt ist
und mit dem löschkopf 16 in Berührung ist.
Auf dem Ring 21 'ist an einer festen Stelle in relativ kleinem Abstand von der Andruckrolle 28 im Uhrzeigersinn gesehen, ein nach oben stehender Bandführungsstift 42 derart
befestigt, daß dann, wenn der Trägerring 21' sich in seiner Ruhestellung befindet, ein solcher Bandführungsstift sich
an einer Stelle befindet, die in gestrichelten Linien mit 42' bezeichnet ist. Er springt dann nach oben in die' Öffnung
10 des Kasse.ttengehäuses 7 hinein, das von der abgesenkten Kassettenhalteeinrichtung 3 aufgenommen ist.
Die dargestellte Einrichtung 20 zum Einlegen und zum Herausnehmen des Bandes hat, wie gezeigt, des weiteren eine Bandführungseinrichtung
43, die auf dem Trägerr.ing 21 angebracht
ist und die ein Bandführungsteil oder einen Stift 44 hat. Wie dies im einzelnen in der US-Patentschrift 3.833.921
beschrieben ist, ist das Bandführungsteil 44 auf dem Ring 21 derart befestigt, daß das Teil 44 bezogen auf den Ring eine
Bewegung ausführen kann,und zwar aus einer inneren Stellung · in eine äußere Stellung. Diese innere Stellung ist als
44' mit gestrichelten Linien gezeigt. In dieser Stellung hat das Bandführungsteil von der Andruckrolle 20' einen relativ
kleinen Abstand im Uhrzeigersinn entlang dem Ring 21,
so daß es ebenfalls nach oben in die Kassettenöffnung 10 ragt, wenn sich der Ring 21 in seiner Anfangsstellung befin-
*det. Die äußere Stellung· ist in Pig. 1 in ausgezogenen Linien
gezeigt und ergibt sich aus der Bewegung des Trägerringes in seine Arbeitsstellung während des Einlegens des Bandes.
In dieser äußeren Stellung ist das Bandführungsteil 44 außerhalb
ini Abstand vom Ring 21 und auch in relativ großem Abstand von der Andrückrolle 28 im Uhrzeigersinn entlang dem
Trägerring 21. Um die voranstehenden Bewegungen des Bändführungsteils
44 relativ zum Ring 21 zu ermöglichen, hat die Bandführungseinrichtung 43, wie gezeigt, einen Arm 45, der
an einem Ende schwenkbar auf einem Stift 46 befestigt ist, der von dem Ring 21 getragen wird. Der Arm 45 wird durch
eine Feder 47 im Gegenuhrzeigersinn bezogen auf den Ring gedrängt.
Das freie Ende des Armes 45 trägt einen Stift 48. Auf diesem befindet sich ein Ende eines im allgemeinen L-förmigen
Trägerarmes 49, der das Bandführuhgsteil (oder den Stift)
44 hat, das von diesem Arm nach oben vorspringt. Das freie Ende des I-förmigen Armes 49 hat einen lokalisierenden Stift
50, der von dem Arm nach unten geht.'Das freie Ende des Armes
45 hat weiterhin einen nach oben gebogenen Lappen 45a, an dem der Arm 49 zur Begrenzung der Schwenkung des Armes 49
im Uhrzeigersinn relativ zum Arm 45 zur Anlage kommen kann.
Wenn, sich der Trägerring 21 in seiner Ruhestellung befindet,
ist die Drehung bzw. Schwenkung des Armes 45 im G-egenuhrzeigersinn,
verursacht durch die Feder 47, auf die in gestrichelten
Linien in Fig. 1 gezeigte Stellung begrenzt, und zwar durch Anliegen des Stifts 50 am Arm 49 in einem Rücksprung 51, der
im Oberteil des Ringes 21 ausgebildet ist, wobei sich der Rücksprung 51 dann in der Stellung 51' befindet. Des weiteren
ist diese Schwenkung durch die Anlage des Lappens 45a .am benachbarten Arm 49 begrenzt. Wenn sich die Arme 45 uncL
49 in diesen Stellungen befinden, erstrecken sich die Arme 45 und 49 im allgemeinen entlang des Ringes 21 vom G-elenkstift
46 in Richtung auf die Andruckrolle 28. Das Bandfüh- . ■ rungsteil (oder der Stift) 44 befindet sich dann in seiner
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inneren Stellung relativ nahe der Andruckrolle 28.
Um das Bandführung*eil (oder den Stift) 44 aus seiner inneren
Stellung in seine äußere Stellung entsprechend der Drehung des Trägerringes 21 aus seiner Anfangsstellung in seine Arbeitsstellung
zu bewegen, hat die Einrichtung 20 zum Einlegen und Herausnehmen des Bandes des weiteren ein Betätigungsteil
52, das sich an einer festgelegten Stelle auf der Grundplatte 2 nahe dem Trägerring 21 befindet. Hinter dem Teil
52 bewegt sich der Gelenkstift 46 während der Drehung des
Trägerringes 2t zwischen dessen Anfangsstellung und dessen
Arbeitsstellung (hinterher). Das Teil 52 hat einen unteren Anteil 52a, der auf der Grundplatte 2 befestigt ist. Weiter
hat es einen läng-liehen, erhobenen bzw. nach oben gehenden
Anteil 52b_, der von dem Unterteil 52a aus über den Umfang des
Ringes 21 ragt. Der Anteil 52b hat einen länglichen Schlitz ~53, der an dem freien Ende des Anteils 52Jd offen ist, um den
Lokalisierungsstift 55 der Bandführungseinrichtung 43 aufzunehmen, wenn der Ring 21 aus seiner Anfangs- in seine Arbeitsstellung
gedreht wird. Es ist gezeigt, daß der Schlitz 53 vom Ring 21 divergiert bzw. abweicht, und zwar in Richtung von
seinem offenen Ende zu seinem gegenüberliegenden Ende, das in einem seitlich vergrößerten Eestlegeanteil 53a endet.
Die Einrichtung 2.0 zum Einlegen und Herausnehmen des Bandes, soweit sie oben beschrieben ist, arbeitet wie folgt:
Der Ring 21 steht zunächst in seiner Anfangs- oder Ruhestellung,
so daß die in das Band eingreifende Einrichtung 25 die Bandführungseinrichtung 43, der Stift 34 und der Bandführungsstift·
42 sich in Stellungen befinden, wie sie in Pig. 1 in gestrichelten linien mit 25', 43', 34' und 42'
gezeigt sind. Eine Kassette 4 befindet sich in einer Halterungseinrichtung
3 und letztere wird in ihre Arbeitsstellung abgesenkt. Damit wird bewirkt, daß sich die Andruckrolle 28',
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das das Band berührende Teil 29', die Stifte 34' und 43' und
das Bandführungsteil 44' nach oben in die Kassettenöffnung
an derjenigen Seite des Teilstücks T1 des Bandes erstrecken, die der Bandführungstrommel 1 angewandt ist. Der Motor 24
wird dann in geeigneter Weise in Betrieb gesetzt, damit die Antriebsrolle 23 den Trägerring 21 im Gegenuhrzeigersinn
dreht. Eine solche Rotation des Ringes 21 bewirkt, daß das in das Band eingreifende Teil 29 eine Schlaufe L des Bandes T
aus der Kassette 4 zieht, um eine Seite L1 der Bandschlaufe um einen Anteil des Umfangs der Bandführungstrommel 1 zu legen.
Es sei darauf hingewiesen, daß die Schlaufe 1 durch das Teil 29 so ausgebildet ist, daß die Andruckrolle 28, die Stifte
und 42 und das Bandführungsteil 44 sich alle innerhalb dieser
Bandschlaufe befinden. Während einer weiteren Drehung des Ringes 21 im Gegenuhrzeigersinn wird die Bandschlaufe L zunehmend
ausgedehnt und ihre Seite L1 wird weiter über den Umfang der Bandführungstrommel 1 gelegt. Währenddessen wird die Seite L2
der Bandschlaufe L nacheinander von dem Bandführungsstift 42 und dem Bandführungsteil 44 berührt und auf diese Weise
vom Umfang der Bandführungstrommel 1 weggehalten. Im Verlaufe
der Gegenuhrzeigerdrehung des Ringes 21 kommt der Lokalisierungsstift
50 in den Schlitz 53 des Betätigungsteils 52 (Eig. 4) und bewegt sich entlang des Schlitzes 53 auf den
Pestlegeanteil 53a zu. So wie sich der Stift 50 entlang dem Schlitz 53 bewegt und der Gelenkstift 46 im Gegenuhrzeigersinn
entlang der Kreisbahn des Ringes 21 fortläuft, schwingen bzw. schwenken die Arme 45 und 49 anfänglich als eine Einheit
im Uhrzeigersinn um den Gelenkstift 46. Wenn dann der Lokalisierungsstift
50 das geschlossene Ende des Schlitzes 53, bestimmt durch den Pestlegeanteil 53a, erreicht, kommt der
Arm 49 im Gegenuhrze^gersinn in(gegenseitige) Blockierung relativ
zum Arm 45 und verursacht eine rasche Drehung bzw. Schwenkung des Armes 45 im Uhrzeigersinn um den Stift 46 herum. Eine
fortgesetzte Bewegung des Gelenkstiftes 45 im Gegenuhrzeiger- ■ sinn entlang der Kreisbahn des Ringes 21 bewirkt während der
Lokalisierungsstift 50 in dem Anteil 53a des Schlitzes 53 zurückgehalten wird, daß der Arm 49 sich im Uhrzeigersinn
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- r
relativ zum Arm 45 solange dreht, bis der.Arm 49 wieder zum
Anschlag an dem lappen 45a auf dem Arm 45 kommt. Zum Beispielist
dies in ausgezogenen Linien in S1Ig. 1 gezeigt. Auf diese
Weise ist das Bandführungsteil 44 in seine äußere Stellung
relativ zum Ring 21 "bewegt und, in Ausführung dieser Bewegung,
befindet es sieh relativ weit entfernt von dem in das Band
eingreifenden, dieses berührenden Teil 29 und der Andruckrolle 28, und zwar in Richtung entlang des Trägerringers 21.
So-wie sich der Trägerring 21 seiner Arbeitsstellung (ausgezogene linien in Fig.. 1) nähert, wird die EOcken-(Stößel-)Rolle
59 von dem Rücksprung 41 aufgenommen, um es dem Steuerhebel zu ermöglichen, in seine dargestellte Stellung zu schwenken,
womit der Arm 35 federbelastet werden kann, um den Stift 34 in die Stellung zu bringen, die mit ausgezogenen linien
gezeigt ist und in der er auf die Seite L1 der Bandschlaufe zwischen der Trommel 1 und dem Fdhrungsstift'8b einwirkt,
damit die Seite 11 der Schlaufe den Führungsstift 18 und den löschkopf 16 berührt. Wenn der Ring 21 seine Arbeitsstellung
einnimmt, liegt die Seite 11 der zwischen' der Trommel 1 und dem Teil 29 befindlichen Bandschlaufe am Führungsstift 17
und an der Magnetkopfeinrichtung 15 an und verläuft zwischen
dem Gapstan-Antrieb bzw. der Treibrolle 14 und der Andruckrolle
28 hindurch, die sich nahe dem Gapstan-Antrieb bzw. der Treibrolle befindet. Damit ist der Betrieb des Einlegens
des Bandes- vollendet und der Antrieb des Motors 24 wird unterbrochen, lach Tollendung des Einlegens des Bandes kann
eine Betriebsweise des Aufnehmens oder Aufzeiehnens oder der Wiedergabe begonnen werden. Während einer solchen Betriebsweise
wird das Band T von der Vorratsspule 5 um die Bandführungstrommel 1 herum auf die Aufwiekelspule 6 transportiert,
z. B. durch Erregung des Elektromagneten 32, wodurch die Andruckrolle 28 das Band gegen den angetriebenen Capstan-Antrieb
bzw. Treibrolle 14 gepreßt wird. Dabei wird in geeigneter Weise der Spulenträger 13 der Auf wickelspule angetrieben.
ί t
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Zu irgendeiner gewünschten Zeit kann die Aufnahme- oder Wiedergabebetriebsweise unterbrochen werden und der Ablauf
des Herausnehmens des Bandes in Gang gesetzt werden. Dies erfolgt durch geeignetes Ingangsetzen des Motors 24, um
den Trägerring 21 im Uhrzeigersinn anzutreiben und aus seiner in ausgezogenen -Linien gezeigten Stellung in die in Fig.
gestrichelt dargestellte Stellung zu bringen. Während einer solchen Drehung des Ringes 21 kann der eine oder der andere
der Spulenträger 12, 13 in geeigneter Weise angetrieben werden, um die Schlaufe bzw. die lose des Bandes auf die
Spule 5 oder die Spule 6 aufzunehmen. Die Lose des Bandes ergibt sich aus der Bewegung des in das Band eingreifenden
Teiles 29 und aus der nachfolgenden Verringerung der Größe
der Bandschläufe L. Des weiteren wird das Arbeiten der.Bandführungseinrichtung·
43 umgekehrt. Sie geht aus ihrem in Fig. in ausgezogenen Linien gezeigten Zustand in den gestrichelt
gezeichneten Zustand, .
Bei Rückkehr des Trägerringes 21 in seine- Ausgangs- oder
Ruhestellung, wird das Band T gänzlich von der Führungstrommel 1 abgenommen und es wird wieder das Teilstück T1
des Bandes zwischen den Führungsstiften 8b und 9b in der Kassette 4 gebildet. Außerdem werden die Andruckrolle 28,
das in das Band eingreifende Teil 29, die Bandführungsstifte 34 und 42 und das Bandführungsteil 44 wieder in ihre Stellungen
(mit 28', 29', 34', 42' und 44' in gestrichelten Linien
jeweils dargestellt) zurückgebracht, die sich innerhalb der Kassettenöffnung 10 befinden. Dann kann die Halteeinrichtung
3 angehoben werden, um die Herausnahme der Kassette 4 zu ermöglichen.
Unter Bezug auf Fig. 2 ist zu sehen, daß das oben beschriebene Gerät zur Aufnahme und/oder Wiedergabe mit einer erfindungsgemäßen
Spannungssteuerungsvorrichtung 55 versehen sein kann. Diese kann, wie vorausgehend angedeutet, den
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schwenkbaren Arm 35 und den in das Band eingreifenden Stift der das Band verlagernden "bzw. herausziehenden Einrichtung
umfassen. Die Spannungssteuerungsvorrichtung 55 hat, wie gezeigt,
einen Arm 56, der ein einstückiger Fortsatz des Trägerarmes
35 sein kann. Der Arm 56 ist zusammen mit dem Arm-35
um die Achse schwenkbar, die durch die Welle bzw. den Stift definiert ist. Er hat einen mit einem Loch versehenen Ansatz
57, das ein zu einem Haken gebogenes Ende 58a"des Verbindungsstabes 58 aufnimmt. Das andere zum'Haken gebogene Ende 58_b
des Stabes 58 ist mit einem Ende einer Zugfeder 59 verbunden. Diese ist mit ihrem anderen Ende an einem Ankerteil 60 angebracht.
Es ist ersichtlich, daß die Kraft der Feder 59, die auf den Portsatz 56 des Armes 35 über den Stab 58 übertragen
wird, den Arm 35 zwingt, wie gezeigt im G-egenuhrzeigersinn zu schwenken.
Mit dieser Richtung wird der Stift 35 in seine Arbeitsstellung bewegt, so wie sich der am Steuerhebel 37 be- findliche
Ansatz 37b von dem"Ansatz 35a des Armes 35 als Folge
der Bewegung des Ringes 21 in seine Arbeitsstellung wegbewegt, wie dies voranstehend beschrieben ist. Danach drückt der
auf dem Arm 35 befindliche Stift 34 während der Betriebsweise der Aufnahme und/oder der Wiedergabe fortlaufend mit der
Kraft der Feder'59 gegen das Teilstück bzw. den Bandlauf L1
des Bandes.
Um die Spannung des Bandes im Bandlauf bzw. Teilstück L1
während der Aufnahme und der Wiedergabe zu steuern, d. h. wenn das Band T von der '"Vorratsrolle 5 um die Führungstrommel 1
durch das zusammenwirkende Arbeiten der Treibrolle 14 und der Andruckrolle 28 und durch die Rotation des Spulenträgers
13 der Aufwiekelspule zur Aufwickelspule transportiert wird, ist der Fortsatz 56 des Trägerarmes 35 des weiteren wie bei
61 mit einem Ende eines Bremsbandes 62 verbunden, das sich um eine Trommeloberfläche 63 herum erstreckt, die sich auf
dem Spulenträger 12 der Vorratsspule befindet. Das andere Ende ist am Anker 64 an der Grundplatte befestigt. Wenn der
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Arm 35 durch die Feder 59 im Gegenuhrzeigersinn geschwenkt wird, z. B. aufgrund einer verringerten Bandspannung des Teilstücks
11, wird somit das Bremsband 62 an die Trommeloberfläche 63 angelegt bzw. angezogen, um die Bremskraft zu verstärken.
Dies ergibt einen Widerstand, der dem Abwickeln des Bandes von der zugehörigen Vorratsspule entgegenwirkt. Umgekehrt, wenn
die Spannung des Bandes bei L1 einen gewünschten Wert überschreitet,
wobei dieser durch die Kraft der Feder 5g bestimmt ist, lockert eine entgegen der Kraft der Teder 59 erfolgende
Schwenkung des Armes 35 im Uhrzeigersinn das Bremsband 62.
Damit wird der dem Abwickeln des Bandes von der Vorratsspule entgegengesetzte Widerstand verringert. Demzufolge arbeiten
der Arm 35 und sein in das Band eingreifender bzw. am Band anliegender Stift 34 und das Bremsband 62 während der Aufnahme-
und Wiedergabebetriebsweise zusammen, um eine im wesentlichen konstante Spannung des in dem Gerät laufenden Bandes L1 aufrechtzuerhalten.
Der Wert dieser Spannung ist durch die" Kraft der Feder 59 bestimmt.
Wenn der Arm 35, der das Band hin und her verschiebenden Einrichtung 33, in seine Ruhestellung entsprechend der Stellung
des Trägerringers 21 in dessen Ruhestellung bewegt ist, ist der Fortsatz 56 des Armes 35 im Uhrzeigersinn aus der
in Fig. 2 gezeigten Stellung beispielsweise in die mit gestrichelten Linien als 56' dargestellte Stellung geschwenkt.
Das ergibt, daß das Bremsband 62 bezogen auf die Bremstrommel 63 im wesentlichen locker ist, wie dies beispielsweise in
mit gestrichelten Linien mit 62' gezeigt ist. Um sicherzustellen, daß das gelöste Bremsband 62' in der Höhenlage
der Bremstrommel 63 verbleibt, um während einer Aufnahmeoder Wiedergabebetri'ebsweise (nachfolgend) zur Anlage an
der Trommel gebracht werden kann, kann ein Führungsteil 65 auf der Grundplatte nahe dem Spulenträger 12 der Torratsspule
angebracht sein. Dieses Teil 65 bildet einen Führungskanal, der dem Spulenträger zugewandt .ist und so ausgebildet
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ist, daß er das lose liegende Brems "band aufnimmt, wie dies
gezeigt ist.
Um eine Einstellung bzw. Justierung der Kraft der Zugefeder vorzusehen,und damit konstante Spannung des Bandes während
Aufnahme und Wiedergabe einzuhalten, ist das Ankerteil 60 bewegbar bzw. verstellbar angebracht. Zum Beispiel ist es auf
einem Stift 66 schwenkbar, wobei dieser von der Grundplatte 2 hervorspringt. Eine winkelmäßige Verstellung bzw. Schwenkung
des Ankerteils 60 um den Stift 66 herum, ist dahingehend wirksam, die Kraft der Feder 59 zu vergrößern oder zu verkleinern,
wobei diese Kraft über den Stab 58 den Arm 35 im Gegenuhrzeigersinn drängt bzw. schwenkt. Damit wird entsprechend
der Wert der konstanten Spannung, die während Aufnahme und Wiedergabe im Bandlauf L1 aufrechterhalten wird, vergrößert
oder verkleinert.
Erfindungsgemäß ist das Ankerteil 60 im wesentlichen im
Gleichgewicht bezogen auf· die Kraft der spannenden Feder 59. Zum Beispiel ist dies mittels einer Zusatzfeder 67 bewirkt,
die auf das Ankerteil 60 so einwirkt, daß es in die Richtung gedrängt wird, die entgegengesetzt derjenigen ist, in die
das Ankerteil durch die Kraft der Feder 59 gedrängt wird.
Aufgrund eines.solchen Gleichgewichts für das Ankerteil 60
"kann letzteres zur Veränderung der spannenden Kraft der Feder 59 winkelmäßig verlagert werden, wie nachfolgend beschrieben,
ohne daß man die ganze Kraft dieser gespannten Feder zu überwinden
hat.
Mehr ins einzelne gehend zeigt die dargestellte erfindungsgemäße Ausführungsform ein Änkerteil 60 in der Form eines
Hebels mit Armen 60a und 60b. Diese erstrecken sich radial ·
von der Achse des Gelenkstiftes 66 weg im wesentlichen in
rechtem Winkel zueinander. Sie haben Löcher 60'a und 60,1Jb an
ihren freien Enden, in die hakenförmige Enden der Federn 59 und 67 jeweils befestigt sind. Des weiteren ist das haken-
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förmige Ende der Feder 67, das von dem am Arm 60b befestigten
Ende entfernt ist, d. h. das entgegengesetzte Ende desselben, an einem gelochten Bügel oder Anker 68 angebracht. ■
Dieser Anker ist an der Grundplatte befestigt. Dementsprechend neigt die Kraft der Zugfeder 59 dazu, das Ankerteil 60
im Uhrzeigersinn winkelmäßig zu verlagern bzw. zu schwenken, wie aus Pig. 2 zu sehen ist. Die Kraft der Feder-67 dagegen
neigt dazu, das Ankerteil 60 winkelmäßig im Gegenuhrzeigersinn zu schwenken. Somit ist im wesentlichen ein Gleichgewicht
zur Kraft der Feder 59 geschaffen.
Die erfindungsgemäße Spannungssteuerungsvorrichtung 55 hat des
weiteren wie gezeigt eine von Hand zu betätigende Mechanik 69, um das in Gleichgewicht gebrachte Ankerteil 60 winkelmäßig
verlagern bzw. schwenken zu können. Wie gezeigt, kann eine solche Mechanik 69 einen Knopf 70 (Figuren 1 und 3)
haben, der auf dem oberen Ende einer Welle 71 befestigt ist, die in geeigneter Weise in der Grundplatte 2 gelagert ist.
Weiter kann sie ein Nockenteil 72 haben, das mit der Welle drehbar ist und in das ein Nockenstößelteil 73 eingreift,
das am Arm 60Jd des Ankers 60 (Figuren 2 und 3) vorhanden ist.
Mehr ins einzelne gehend wird zu sehen sein, daß das Nockenteil 72 in Bezug auf die Welle 71 rotierbar ist. Es wird
.mittels einer Kupplungsscheibe 74 gezwungen, sich zusammen mit der Welle zu drehen. Die Kupplungsscheibe 74 ist auf der
Welle 71 gleitend und hat auf der Oberfläche, die dem Nockenteil 72 zugewandt ist, eine Schicht 75 aus einem Reibungsmaterial (Fig. 3). Die Kupplungsscheibe 74 kann eine Nabe 76
haben, in der eine Druckfeder 77 um das untere Endanteil der Welle 71 angeordnet ist. Auf dem unteren Ende der Welle 71
ist eine Haltekappe 78 in geeigneter Weise befestigt, um für die Feder 77 eine Auflage zu bilden, so daß letztere die
Kupplungsscheibe 74 axial gerichtet nach oben gegen das Nockenteil 72 drückt. Die Kappe 78 hat des weiteren umfangsmäßig
Ansätze 78a, die in entsprechende Kerben 76^a. eingreifen können,
die sich in der Kante der Nabe 76 befinden. Damit wird die
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Kupplungsscheibe 74 mit der Welle 71 "bezüglich Rotation
gekuppelt. Der Umfang der Kupplungsscheibe 74 ist vorzugsweise mit einer im Kreisumfang angeordneten Anzahl von Zähnen
74a versehen, die, wie nachfolgend im einzelnen beschrieben, mit einer Yerriegelungsmechanik 79 in Eingriff gebracht werden
können, um die Kupplungsscheibe 74 in einer jeglichen Drehwinkelstellung festhalten zu können.
Das Nockenteil 72 kann eine gekrümmte bzw. im Bogen verlaufende Nockennute 72a haben, die in dessen oberer Oberfläche
ausgebildet ist, so daß diese bezogen auf die Rotationsachse des Teils 72, zusammen mit der Welle 71, exzentrisch angeordnet
ist. Des \ireiteren kann das Nockenstößelteil 73 in der
!Form einer Rolle ausgebildet sein, die von der Nockennute 72a. gleitend aufgenommen ist. Die Rolle läuft auf einem Stift 73a
(Pig. 3), der von dem Arm 60b des Ankerteils 60 nach unten
geht. Es ist ersichtlich, daß aufgrund der in Bezug auf die Achse des Teils 72 vorliegenden Exzentrizität der gekrümmten
Nockennute 72a, die einander gegenüberliegenden Endanteile der Nute 72a verschiedene radiale Abstände von der Achse der
Welle 71 haben.'Eine Drehung des Nockenteils 72 im Uhrzeigersinn aus der Mittelstellung oder neutralen Stellung (siehe
Fig. 2) ist dahingehend wirksam, das Nockenstößtelteil 73 von der Achse der Welle 71 weg zu verlagern, womit das Ankerteil
60 im G-egenuhrzeigersinn gedreht bzw. geschwenkt wird. Damit wird die Kraft der Zugfeder 59 verstärkt. Umgekehrt'bewirkt
eine Drehung des Nockenteils 72 aus der Mittelstellung im G-egenuhrzeigersinn, daß das Ankerteil 60 im Uhrzeigersinn
geschwenkt wird, womit die Kraft der Feder 59 verringert wird.
Das Nockenteil 72 ist vorzugsweise nachgiebig in die Mittelstellung,
wie sie in 3?ig. 2 gezeigt ist, gedrängt. Es wird in eine Stellung gedrängt, in der das Nockenstößelteil 73
sich zwischen den einander gegenüberliegenden Enden der Nockennute 72a befindet. Um dies zu erreichen, hat die Mechanik 69
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des weiteren ein Paar zueinander gegenüberliegender C-förmiger
Teile 80a, 80b, die zueinander ausgerichtete Löcher 81 in ihren oberen und unteren Beinen 82 und 83 haben. Durch
diese löcher verläuft die Welle 71 zwischen dem lOckenteil
72 und der Grundplatte 2(Figuren 2, 3 und 4). Pinger 84a und
84b erstrecken sich jeweils von den unteren Beinen 83 der Teile 80a und 80b nach einer Seite der letzteren. Ein Lokalisierungsstift
72b springt axial nach oben von der Nabe des Nockenteils 72 hervor, um zwischen die Pinger 84a und 84b
einzugreifen. Des weiteren ist ein Anschlagstift 85 vorgesehen, der von der Grundplatte 2 nach unten geht und zwischen
die Pinger 84a und 84b eingreift. Eine Torsionsfeder erstreckt sich um die Welle 71 herum. Sie hat Endanteile 86a
und 86b, die an den Teilen 80a und 80b anliegen, um diese jeweils in Richtungen der Teile 87a und 87^b (Pig. 4) zu
drängen. Auf diese Weise sind die Pinger 84a und 84b gegen den Anschlagstift 85 gedrängt, wobei sich der Lokalisierungsstift 72b zwischen den Pingern 84a und 84b befindet, um so
das EO°kenteil 72 in seiner neutralen Mittelstellung zu halten,
wenn die Pinger 84a und 84b an dem Stift 85 von gegenüberliegenden Seiten, bezogen auf den Stift, anliegen.
An dieser Stelle sei darauf hingewiesen, daß die Kraft der Peder 86, die die Teile 80a und 8Ob- in Richtung der Pfeile
87a und 87b jeweils drängt, relativ gering ist-und in jedem Palle wesentlich geringer ist als das Drehmoment, das mit
der Welle 71 über die Kupplungsteile 74 auf das Nockenteil
72 ausgeübt werden kann, um letzteres aus seiner Mittelstellung herauszudrehen.
Wie es in den Piguren 2 und 3 gezeigt ist, kann die Verriegelungsmechanik
79 durph einen Yerriegelungshebel 87 gebildet sein, der schwenkbar zwischen seinen Enden auf einem Gelenkstift
88 angebracht ist, der von der Grundplatte 2 nach unten geht. Ein Arm 87a des Hebels 87 erstreckt sich benachbart
dem Umfang der Kupplungsscheibe 74 und endet in einem Klinken-
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"teil 87b, das in die am Umfang der Scheibe 74 vorgesehenen-Zähne
74a eingreifen kann, -um die Scheibe 74 in jeder gewünschten
Drehstellung festzuhalten. Der andere Arm 87c: des Hebels 87 erstreckt sich nahe dem Weg für die Bewegung einer Druckstange
89, die für eine Vertikalbewegung gleitend durch die
Grundplatte 2 hindurch geführt ist und die mittels einer
Drucktaste 90 an deren oberem Ende von Hand zu betätigen ist. Eine Feder 91 (Fig. 2) ist zwischen den Arm 87a des Hebels
87 und einen Anker 92, der auf der Grundplatte ist, eingefügt, um den Hebel 87 im Uhrzeigersinn, wie gezeigt,
zu drängen. Es ist dies in Richtung zur Bewegung des Klinkenteils 87b gegen den Umfang der Kupplungsscheibe 74 und zur
Bewegung des Hebelarmes 87£ gegen eine geneigte Kante 89a
an der Druckstange 89 (Fig. 3). Die Steigung der Kante 89a ist so gewählt, daß eine Handbetätigung der Drucktaste 90
bewirkt, daß die Kante 89a den Hebel 87 im Gegenuhrzeigersinn aus der in Fig. 2 gezeigten Stellung dreht bzw. schwenkt.
Damit wird das Klinkenteil 87b aus den Zähnen 74a der Kupplungsscheibe 74 frei und eine Drehung der. Scheibe mit "der
Welle-71 ermöglicht.
Während einer Videosignal-Aufzeichnung bzw. -Aufnahme oder
-Wiedergabe mit dem Magnetband-Aufnahme- und/oder 4/iedergabegerät
arbeitet' die oben beschriebene erfindungsgemäße Spannungssteuerungsvorrichtung
55 wie folgt:
Zur Vorbereitung einer Videosignal-Aufzeichnung wird die Drucktaste 90 von Hand gedruckt, um die Verriegelungsmechanik
79 zu lösen und damit der Feder 86 zu ermöglichen, die Teile
80a und 80b in die in Fig. 4 gezeigte Stellung'zu bringen. '
Dadurch ist der auf dem Nockenteil 72 befindliche Lokalisierungsstift
72_b zu dem Anschlagstift 85 zwischen den Fingern 84a und.84b derart ausgerichtet, daß das Nockenteil 72
in seiner Mittelstellung ist, entsprechend einer vorgegebenen mittleren Kraft der Feder 59. Daraufhin· wird während einer
Videosignal-Aufzeichnung die Spannung des Bandes in seinem
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Teilstück bzw. Lauf L1 im wesentlichen konstant auf einem mittleren Wert gehalten, der der mittleren Kraft der Feder
59 entspricht.
Bei Vorbereitung einer Videosignal-Wiedergabe mit dem Gerät
wird die Drucktaste 90 wiederum gedruckt, um die Anfangsverstellung des Nockenteils 72 in seinerMittelstellung, te oben
beschrieben, zu ermöglichen. Daraufhin wird während des Beginns der Signalwiedergabe das sich ergebende Bild auf
einem Monitor oder einer anderen Bildwiedergabeeinrichtung (nicht dargestellt) beobachtet, um festzustellen, ob dieses
Bild "Schnee" oder eine Störung zeigt, die charakteristisch fur Schutzstreifengeräusche in den wiedergegebenen Videosignalen
sind, und zwar als Folge einer Veränderung der Längenabmessungen des Magnetbandes, die aufgetreten ist zwischen
der in schräg liegenden.Spuren auf dem Band, erfolgten
Aufzeichnung der Signale und der Wiedergabe solcher Signale. Wenn solche Geräusche vorliegen, wird die Drucktaste 90 gedruckt,
um die Verriegelungseinrichtung 79 zu lösen und den Knopf 70 in die eine oder andere Richtung zu drehen, um
eine entsprechende Drehung des Nockenteils 72 über die Kupplungsscheibe'74 zu bewirken. Während einer solchen Drehung
des Nockenteils 72 wirkt der Lokalisierungsstift 72b, der
sich von diesem her erstreckt, auf den Finger 84a oder den Finger 84b. Damit wird das jeweilige Teil 80a oder 80b um
die Welle 71 entgegen der kleinen Kraft oder dem Widerstand der Feder 86 gedreht.
Wie dies voranstehend beschrieben ist, ist die Drehung des Nockenteils 72 infolge des Eingreifens des Nockenstößelteils
73 in die Nockennute 72a dahingehend wirksam, eine winkelmäßige Schwenkung des ' Ankerteils 60 zu bewirken, um entweder die
Kraft der Feder 59 zu vergrößern oder zu verkleinern. Damit wird entsprechend entweder der Wert der Spannung vergrößert
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oder verkleinert,' die für das Band L1 aufrechterhalten wird,
und zwar durch die Wirkung des Annes 35 und des Brems"bandes
62. Die Einstellung der Kraft der Feder 59 wird solange fortgesetzt,
Ms der "Schnee" oder die erwähnte Störung vom Bild verschwunden ist. Daraufhin Atfird die Drucktaste 90 losgelassen,
damit die Feder 91 den Verriegelungshebel 87 in seine Arbeitsstellung
zurückgehen lassen kann, in der das Klinkenteil 87h
in die Umfangszähne 74a der Kupplungsscheibe 74 eingreift,
um das Hockenteil 72 in seiner Rotationseinstellung entgegen der leichten Kraft der Feder 76 zu halten, die das Nockenteil
in seine Mittelstellung zurückzudrehen versucht.
Es sei darauf hingewiesen, daß "bei Vornahme der Einstellung
der Kraft der Feder 59, wie dies oben beschrieben ist, die von der Bedienungsperson auf - den Knopf 70 auszuübende Kraft
nur dazu ausreichend sein muß, die geringe Kraft der Feder 86 zu überwinden, da die Feder 67 das Ankerteil 60 in Bezug
auf die Kraft, die von der Zugfeder 59 auf dieses ausgeübt wird, im wesentlichen im Gleichgewicht hält. Weiter ist zu
sehen, daß die Kupplung, die zwischen dem Ankerteil 60 und der Welle 78 des Knopfes 70 über die Hockennute 72a und das
Hockenstößelteil 73 vorgesehen ist, im-wesentlichen irreversibel,
d. h. selbst-hemmend. ist. Das bedeutet, daß das Ankerteil 60 winkelmäßig aufgrund der Drehung des Hockenteils 72
verlagert worden ist, daß jedoch eine Kraft, die versucht, das Ankerteil 60 winkelmäßig zu verändern, keine Drehung
des Hockenteils 72 be\tfirken kann. Des weiteren ist zu sehen,
daß die Kupplung oder Verbindung, die mit dem Eingreifen des Hockenstößelteils 73 in die Hockennute 72a erreicht ist,
einen wesentlichen mechanischen Vorteil hat, nämlich daß eine erhebliche Winkeldrehung des Knopfes 70 erforderlich
ist, um eine relativ geringe winkelmäßige Veränderung bzw. Schwenkung des Ankerteils 60 zu erreichen. Aufgrund der
voranstehend beschriebenen Merlanale der erfindungsgemäßen Spannungssteuerungsvorrichtung 55 kann die Bandspannung leicht
und genau gesteuert werden, während eine Videosignal-
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Wiedergabe vorgenommen wird, und zwar mit Ausgleich einer (möglichen) Änderung der Längenabmessungen des Bandes.
Damit lassen sich wie aufgabengemäß die Schutzstreifengeräusche
aus den wiedergegebenen Signalen beseitigen.
Es ist auch ersichtlich, daß die erfindungsgemäße Spannungssteuerungsvorrichtung
55 in einfacher Weise in einem Magnetband-Aufnahme- und/oder -Wiedergabegerät der beschriebenen
Art, d. h. in einem Gerät mit einer Einrichtung 20 zum (selbsttätigen bzw. automatischen) Einlegen und Herausnehmen
des Bandes zu realisieren ist, wobei diese Einrichtung zum Herausziehen des Bandes aus der Kassette und zum Herumlegen
desselben um die Mhrungstrommel 1, der die rotierenden
Aufzeichnungs- und Abtastköpfe Ib1 zugeordnet sind, dient.
Des weiteren, wie oben beschrieben, kann eine erfindungsgemäße Bandsteuerungsvorrichtung 55 als Teile derselben den Arm 35
und den in das Band eingreifenden Stift 34 der Einrichtung 33 zum Herausziehen des Bandes mit verwenden, wobei diese Einrichtung
33 (ohnehin) in der Einrichtung 20 zum Einlegen und Herausnehmen des Bandes vorhanden ist. Damit ist die Kompliziertheit
des gesamten Aufbaus des Aufnahme- und/oder Wiedergabegerätes verringert.
Die Erfindung ist auf das in allen Einzelheiten voranstehend beschriebene Ausführungsbeispiel zur Erfindung nicht beschränkt,
denn der Fachmann kann aufgrund dieser Ausführungen ohne Schwierigkeiten weitere Ausgestaltungen und Weiterbildungen
im Rahmen der Erfindung ohne erfinderisches Zutun finden.
509821/0984
Claims (1)
- PA TEIi T A JT SPRtCHEVorrichtung zur Steuerung der Bandspannung eines Bandes, das von einer Vorratsspule auf eine Aufwickelspule zu transportieren ist, wobei diese Vorrichtung einen die Bandspannung steuernden bzw. bewirkenden Spannungssteuerungsarm hat,- der in das zwischen Vorratsspule und Aufwickelspule befindliche Teilstück des Bandes eingreift, eine spannende Feder hat, die mit diesem Arm verbunden ist, um diesen gegen das Band zu drücken, so daß die jeweilige Stellung dieses Armes von der Kraft dieser Feder und von der Bandspannung dieses Teilstückes abhängt, eine Bremse hat, die durch die (jeweilige) Stellung des Spannungssteuerungsarmes steuerbar ist und die der Rotation der Vorratsspule mit bremsender" Kraft entgegenwirkt, wodurch eine im wesentlichen konstante Bahnspannung für dieses Teilstück aufrechterhalten wird, ein Ankerteil hat, das mit dieser spannenden Feder verbunden ist und das zur Einstellung der Kraft dieser spannenden Feder bewegbar ist, womit diese im wesentlichen konstant aufrechterhaltene Bandspannung in dem Teilstück des Bandes veränderbar ist, dadurch· gekennzeichnet, daß ein Element (67) vorgesehen ist, das auf das Ankerteil (60) einwirkt, um eine in Bezug auf dieses Ankerteil (60) im wesentlichen entlastende Wirkung entgegen der Kraft dieser spannenden Feder (59) zu erreichen, und daß eine von Hand zu betätigende Steuermechanik (69) vorgesehen ist, die mit dem entlasteten Ankerteil (60) gekuppelt ist, um Bewegungen dieses Ankerteils (60) bewirken zu können.2, ' Vorrichtung nach Anspruch 1,dadurch gekennz e i chne t , daß eine zusätzliche Feder (67) als das Ankerteil (60) wesentlich entlastendes Element (67) vorge- sehen ist, die auf das Ankerteil (60) entgegengesetzt der spannenden Feder (59) einwirkt.509821/09843. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet , daß die von Hand steuerbare Mechanik (69) ein von Hand verstellbares' Steuerelement (70) und eine irreversible (selbst-heirmiende) Kupplung (72,73) hat, die mit dem Steuerelement (70) und dem Ankerteil (60) verbunden ist, um einen wesentlichen mechanischen Gewinn in ' Bezug auf die Verstellung dieses Steuerelementes (70) relativ zur sich ergebenden Bewegung dieses Ankerteils (60) zu erreichen.4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet , daß die Kupplung (72,73) ein Nockenteil (72) und ein Nockenstößelteil (73) hat, wobei das Nockenteil (72) mit dem Steuerelement (70) bewegbar ist und das Nakenstößelteil (73) sich auf dem Ankerteil (60) befindet und in das Nockenteil (72) eingreift.5. Vorrichtung nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet , daß das Steuerelement (70) einen drehbaren Knopf (70) aufweist, der ein Friktionskupplungselement (74) hat, das damit verbunden ist, und daß das Nockenteil (72) mittels dieses Friktionskupplxmgselements(74) gezwungen ist, sich zusammen mit dem Knopf (70) zu drehen.6. Vorrichtung nach Anspruch 3, 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet , daß das ITockenteil (72) eine im Bogen verlaufende gekrümmte Nockennute (72a) hat, die exzentrisch in Bezug auf die Rotationsachse dieses Nockenteils (72) angeordnet ist und von der das Nockenstößelteil (73) gleitend aufgenommen wird, und dadurch, daß eine Einrichtung (80a, BOb,- 72_b,85,86) vorhanden ist, mit der das Nockenteil (72) nachgiebig in eine neutrale Stellung gedrängt wird, in der sich das Nockenstößelteil (73) ungefähr im Mittelabschnitt dieser Nockennute (72a) befindet.509821/098424547. Vorrichtung nach Anspruch 6, da durch g e -k-e η η ζ e i c h η e t , daß zusätzlich.eine Verriegelungsrnechanik (79) vorgesehen ist, mit der das Nockenteil (72) in gegenüber der neutralen Stellung verstellten ausgewählten Drehwinkelstellungen lösbar festzuhalten ist.8. Vorrichtung nach Anspruch 2 und nach einem der Ansprüche 1 und 3 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß das Ankerteil (60) durch einaischwenkbar gehaltenen Hebel gebildet ist, an dem die spannende Feder (59) an einem Ende (60'a) dieses Hebels angebracht ist und die zusätzliche Feder (67) an dem anderen Ende (6O'b) dieses Hebels angebracht ist, um den Hebei in diejenige Richtung zu drängen, die der Kraft der spannenden Feder (59) entgegengesetzt ist.S. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß sie in einem Magnetband^-Aufnahme- und/oder -Wiedergabegeräte verwendet ist, das eine zylindrische Bandführungstrommel (1) mit wenigstens einem ro.tierbaren Magnetkopf (1b) hat, der in einer Kreisbahn bewegt vd.rd, die im wesentlichen mit dem Umfang dieser Trommel zusammenfällt, das eine Kassette (4) hat, die das auf Vorrats- und/oder Aufwickelspulen (5,6) aufgewickelte Band enthält, das sich zwischen diesen Spulen erstreckt, das eine Capstan- oder Treibrolle (14) hat, die sich in einem Abstand von der Bandführungstrommel (1) befindet, das eine Hälteeinrichtung (3) hat, die zur Aufnahme und Positionierung der Kassette (4) vorgesehen ist und sich im Abstand von der Bandführungstrommel (1) befindet,. das eine Einrichtung (20) zum Einlegen und Herausnehmen des Bandes hat, die einen Trägerring (21) hat, der um die Trommel (1) herum zwischen einer Ruhestellung und einer Arbeitsstellung auf einer bogenförmigen Bahn verdrehbar ist, die sich nahe der Treibrolle (14) und der Halteeinrichtung (3) erstreckt, das in das Band eingreifende bzw. dieses berührende Teile hat, die eine Andruckrolle (28) umfassen, die auf dem509821 /0984Trägerring (21) angebracht ist und die mit diesem auf dessen ■bogenförmiger Bahn bewegbar ist zum Eingreifen in das Band(-Stück) (T1), das sich zwischen der Vorrats- und der Aufwickelspule (5,6) der Kassette (4) erstreckt, wenn sich die-Kassette (4) in der Haiteeinrichtung (3) befindet und wenn sich der Trägerring (21) in seiner Ruhestellung aufhält, zum Herausziehen einer zunehmend ausgedehnten Schlaufe (L) des Bandes aus der Kassette (4) und zum Herumlegen einer Seite bzw.eines Teilstiickes (L1) dieser ausgedehnten Bandschlaufe um wenigstens einen Anteil des Umfanges der Bandführungstrommel (1), und zwar als Folge der Bewegung dieses Trägerringes (21) aus seiner Ruhestellung in seine Arbeitsstellung, in der die Andruckrolle (28) sich innerhalb der Bandschlaufe benachbart der Treibrolle (14), mit dem Band der Schlaufe zwischen der Andruckrolle (28) und der Treibrolle (14), befindet, um das Band von der Vorratsspule (5) auf die Aufwickelspule (6) zu transportieren, und weiter dadurch gekennzeichnet, daß der Spannungssteuerungsarm (35) zwischen einer Ruhestellung, in der ein sich auf diesem Arm befindlicher das Band verlagernder Stift (34') in das Band(-Stück) (T1) zwischen den Spulen (5,6) in. der Kassette (4) eingreift, und einer Arbeitsstellung bewegbar ist, in der der das Band verlagernde Stift (34) von der Bandschlaufe (L) die eine Seite bzw. das eine Teilstück (L1), die sich zwischen der FiAhrungstrommel (1) und der Vorratsspule (5) befindet in die Richtung verlagert, in der das Ausmaß des Anteils des Umfanges der 1ührungstrommel (1), über den das Band gelegt ist, vergrößert wird, und zwar abhängig von der Bewegung dieses Trägerringes (21) in seine Arbeitsstellung, und daß eine Mechanik (37 - 41) vorgesehen ist, mit der dieser Spannungssteuerungsarm (35), mit dem das Band verlagert wird, zwischen seiner Ruhestellung und seiner Arbeitsstellung bewegbar ist, abhängig von der Rotationseinstellung des Trägerringes (21) jeweils in die Ruhestellung und in die Arbeitsstellung der Trägereinrichtung.509821/0.wait
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